Was taugt Word 98? In der umfassendsten Besprechung, die Sie finden können, nimmt Matt Neuburg unter die Lupe, wie gut Microsoft an der Parade-Textverarbeitung gearbeitet hat. Wir feiern unseren achten Geburtstag, indem wir TidBITS-Web-Anstecker publizieren, wir behandeln jüngste Änderungen in den Beziehungen zwischen Apple und den Entwicklern auf der Mac-Plattform einschließlich der neuen Lizenzen für QuickTime und wir bringen einen Tip, wie Sie Eudora Pro 4.0 das gewohnte zweidimensionale Aussehen geben können.
Autorisierte Übertragung der TidBITS#425/13-Apr-98.
Die Originalausgabe finden Sie unter: <http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-425.html>
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Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:
<ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-425.etx>
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[Übersetzung: Walter J. Ferstl]
Die TidBITS-Abzeichen -- Die TidBITS feiern ihr achtjähriges Jubiläum. Sie sind derzeit eine der ältesten und größten Publikationen im Internet. Wir haben frühere Jahrestage begangen, indem wir über die Geschichte der TidBITS geschrieben haben (siehe"TidBITS 7.0" in TidBITS-375). Dieses Mal haben wir TidBITS-Abzeichen für das Web gestaltet, die loyale TidBITS-Leser auf ihre Pages legen oder auch in Firmenmitteilungen, Abziehbildern, Tätowierungen etc. integrieren können. Wenn Sie schon lange Jahre Leser der TidBITS sind, beachten Sie besonders die Varianten mit der Aufschrift "TidBITS-Leser seit 1904" bzw. "1990", "1991" usw. Andere Ausgaben tragen Slogans wie "Die besten Bits sind die TidBITS" und "Betrieben mit ASCII". Vorschläge für weitere lustige Abzeichen sind willkommen. Sie finden auch spezielle Versionen für TidBITS-Autoren und -Sponsoren und für Links zu Software-Artikeln in den TidBITS. Die "TidBITS Badges" Web-Seite enthält die Abzeichen und HTML-Beispielscode. [TJE]
<http://www.carrier.co.at/res/mac/tidbits/TidBITS-375>
<http://www.tidbits.com/about/badges.html>
Eudora Pro 4.0 zum alten Aussehen verhelfen -- Marc Bizer mlbizer@mail.utexas.edu (und andere) hat uns mit Bezug auf Matt Neuburgs Artikel "Eudora: Der Postmann klingelt noch einmal" in TidBITS-424 geschrieben. Sie können auch der Version 4.0 das altgewohnte Aussehen verleihen, das Buchstaben anstelle von Pfeil-Symbolen in der Status-Spalte der Mailboxes benutzt. Um zu den Buchstaben zurückzukehren, geben Sie im Skript-Editor das folgende einzeilige AppleScript ein und lassen es ablaufen (Sie werden danach gefragt, wo Eudora Pro liegt). Das Skript ändert Ihre Settings-Datei; um die Änderung eventuell rückgängig zu machen, ändern Sie das Skript so ab, daß setting 233 auf "n" [für "no", --WJF] gesetzt wird, und lassen es noch einmal laufen. [ACE]
tell application "Eudora" to set setting 233 to "y"
<http://www.carrier.co.at/res/mac/tidbits/TidBITS-424>
von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzung: Walter J. Ferstl]
Apple hat letzte Woche wesentliche Änderungen in den Entwickler-Programmen und in den Lizenzbestimmungen für QuickTime enthüllt. Die Details sind kompliziert, aber die neuen Bestimmungen haben viele Entwickler von Macintosh-Software empört und sie dazu gebracht, nach Alternativen zu Apple-Technologien zu suchen; einige sind nicht einmal in der Lage, ihre Produkte auszuliefern.
<http://developer.apple.com/programs/>
<http://gemma.apple.com/mkt/registering/swl/agreements.html>
Für weniger Leistung mehr bezahlen -- Die neuen Entwickler-Programme von Apple sind kostspieliger als frühere Angebote, umfassen aber aber geringere Leistungen, besonders für kleine Entwickler. Früher bezahlten Entwickler als "Apple Developer Associates" pro Jahr 250 Dollar für monatliche Enwickler-CDs, Vorab-Softwareversionen und Rabatte für Apple-Hardware, die sie zum Programmieren verwendeten. Im Rahmen des neuen Select-Programms müssen dieselben Entwickler nun 500 Dollar pro Jahr für dieselben Leistungen, einen Rabattcoupon von Metrowerks in Höhe von 100 Dollar und jŠhrlich zwei Zugriffsmöglichkeiten auf Apples Support bezahlen; sie erhalten allerdings keine Rabatte auf Apple-Hardware mehr. (Die Teilnehmer auf der Stufe "Associates Plus" hatten früher für 500 Dollar pro Jahr die gleichen Leistungen wie jetzt, dazu fünf Zugriffe auf Support; jetzt haben sie nur noch zwei Zugriffe pro Jahr und ebenfalls keine Hardware-Rabatte mehr).
In ähnlicher Weise hat sich die oberste Stufe des Entwickler-Programms von 1.500 auf 3.500 Dollar pro Jahr verteuert. Darin sind Anspruch auf ermäßigte Hardware, acht Support-Zugriffe, ein Metrowerks-Coupon von 300 Dollar und zugang zur jährlichen World Wide Developers Conference (WWDC) inbegriffen. Apple hat auch das monatliche Developer-Mailing wieder eingeführt (Preis 200 Dollar pro Jahr), das System-Software enthält, darüber hinaus aber kaum etwas, das nicht im Internet gratis zu haben wäre.
Diese Änderungen treten ab sofort in Kraft und sind begleitet von einer weiteren Runde von Einsparungen und Personalreduktionen im Bereich der Apple-Gruppe, die für die technische Unterstützung der Entwickler zuständig ist (und zwar sowohl für das Mac OS als auch Rhapsody). Es scheint, Apple hoffe die Entwicklerbeziehungen auf die großen Software-Firmen zu konzentrieren, indem die Einstiegsschwelle in die Entwickler-Programme stark angehoben wird. Diese Änderungen mitten im Abonnement sind besonders für kleine Entwickler ärgerlich, die nun Leistungen verlieren, für die sie schon bezahlt haben und die sich nun entscheiden müssen, ob sie nun für weniger Leistung mehr bezahlen oder überhaupt aus Apples gebührenbasierten Entwickler-Programmen aussteigen wollen.
Die Flinken und die Toten -- QuickTime ist eine der am weitesten verbreiteten Apple-Technologien, die in Spielen wie Myst und Riven, in Shareware-Programmen wie GraphicConverter und in Anwendungen wie Web-Browsern, Photoshop und Word 98 gleichermaßen eingesetzt wird. Nun hat Apple im Gefolge der Publikation von QuickTime 3.0 eine neue Lizenzpolitik für die Auslieferung von QuickTime 3.0 oder 3.0 Pro mit Mac- oder Windows-95- und Win-NT-Produkten aufgestellt. Die Entwickler konnten QuickTime 2.x mit ihren Produkten ausliefern, ohne dafür an Apple bezahlen zu müssen. Wenn sie hingegen Software mit QuickTime 3.0 auf den Markt bringen, müssen sie einen Dollar pro verkauftem Exemplar an Apple abführen. Apple verzichtet auf diese Gebühr, wenn bei der Installation des jeweiligen Produkts die Sequenz "Get QuickTime Pro" automatisch abgespielt und dieses Movie bei jedem Start der Software auf das Desktop kopiert wird (außer es ist dort schon vorhanden oder QuickTime Pro ist installiert). Diese Vorgangsweise ist als ein "Niedermüllen des Desktops" bezeichnet worden und stellt einen alarmierenden Präzedenzfall dar; es führt nämlich zu negativen Reaktionen der Endverbraucher, bietet Chancen für bösartige Trojanische Pferde und wirft dem technischen Support unnötige Prügel vor die Füße. Um das von diesen Unsitten freie QuickTime 3 Pro ausliefern zu können, müssen die Entwickler pro Exemplar zwei Dollar an Apple bezahlen.
<http://www.carrier.co.at/res/mac/tidbits/TidBITS-422>
Zur gleichen Zeit - und das ebenfalls ohne Vorwarnung - hat Apple die Lizenzvergabe für QuickTime 2.x eingestellt, die neueste Version, die noch mit Windows 3.1 läuft. Entwickler, die QuickTime-Produkte für Windows 3.1 ausliefern wollen - immer noch ein wichtiger Markt -, sehen sich nun sehr schnell nach Alternativen um. Ebenso behindert die Einstellung der Lizenzen für QuickTime 2.x auch Produkte, die QuickTime VR mit Macromedia Director einsetzen, weil es derzeit noch kein mit QuickTime 3 kompatibles Director-Xtra gibt. Im Rahmen der neuen Lizenzbedingungen können diese Entwickler keine Produkte erstellen, die QuickTime 3.0 benutzen, und dürfen keine Produkte ausliefern, die auf QuickTime 2.x aufbauen.
Wenige unter den Entwicklern stellen in Frage, daß Apple in der Lage sein sollte, für QuickTime-Lizenzen Geld zu verlangen. Viele allerdings widersprechen einer neuen, noch nicht offiziellen Politik, die hohe Preise mit sich bringt und die Entwicklung von Produkten unmöglich macht, für die QuickTime einstmals die erste Wahl war. Diesen Entwicklern bleibt nun keine andere Wahl, als sich nach Alternativen umzusehen oder ihre Arbeit überhaupt einzustellen.
Es ist betrüblich anzusehen, wie Apple auf eine Weise die Geschäftspolitik ändert, die kleine Entwickler schwer trifft oder sie sogar eliminiert, weil diese weder teure Entwickler-Programme noch signifikante Lizenzgebühren je Stück bezahlen können. Diese kleinen Entwickler können zwar nach wie vor Informationen dem Internet oder dem monatlichen Entwickler-Mailing entnehmen; sie waren es aber, die den Macintosh-Markt im Kern gestützt haben, während sich größere Softwarefirmen anderen Plattformen zugewandt oder die Entwicklung für den Mac ganz eingestellt haben. Apples neueste Maßnahmen könnten sehr leicht als Bumerang zurückkommen, weil sie das gesamte Programmierwissen in der Macintosh-Gemeinschaft verringern könnten.
von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Heike Kurtz]
[Da mir keine lokalisierte Version von Microsoft 98 vorliegt, habe ich darauf verzichtet, alle Menübefehle und Bezeichnungen aus dem Programm zu übersetzen, um eventuell verwirrende Unterschiede zur für Mitte Mai angekündigten deutschen Version zu vermeiden. --HK]
1994 kam Microsoft Word 6.0 heraus und wurde allgemein verdammt, weil es auf 68K-Maschinen schlecht lief, Konflikte mit beliebten Systemerweiterungen hervorrief und die Standards für die Macintosh-Benutzeroberfläche mißachtete. Ich mochte es trotzdem und lobte in einem Essay vor allem die Art und Weise, wie es mit "großen, gegliederten oder zur Veröffentlichung geeigneten" Dokumenten umging sowie die Makro-Aufzeichnung. Aber meine Stimme verhallte ungehört; selbst die TidBITS konnten meine Ansicht nicht teilen und veröffentlichten den Artikel nicht.
<http://www.tidbits.com/matt/MWMatt.html>
Heute wird Microsoft allgemein - Vertreter der Verschwörungstheorie ausgenommen - wie ein zurückgekehrter verlorener Sohn betrachtet, der Word 98 als Sühneopfer mitbringt. Als ich die ersten Rezensionen las, fühlte ich mich rehabilitiert und war gleichzeitig neugierig, ob Word 98 sich ausreichend von Word 6 unterscheiden würde, um eine Überarbeitung meiner früher gemachten Aussagen zu rechtfertigen.
Zweifellos hat sich nicht nur Word geändert, sondern auch die Umstände sind andere: Die Hardware hat sich weiterentwickelt und unsere Macs haben inzwischen massenhaft GB, RAM und MHz, so daß die Einschätzung sich etwas gewandelt hat. Word 6 brauchte 3000 K RAM und wurde deshalb verschmäht - Word 98 bevorzugt 9000 K und niemand beschwert sich - denn RAM ist im Gegensatz zu 1994 billig geworden. Word 6 war langsam und Word 98 ist schneller - aber auch die Computer sind schneller. Word 98 läuft nur auf PowerPCs und das ist schade (ich bin zufriedener Benutzer von Word 6 auf zwei 68K-Maschinen), aber Verrat ist es keiner.
Es ist einige Zeit vergangen und Mac OS 8 brachte es mit sich, daß bestimmte Aspekte der Windows-Oberfläche, die im Jahr 1994 noch sehr ungewohnt waren, allgemein gebräuchlich wurden (z. B. Dialogfenster mit Reitern und Kontextmenüs). Auch Microsofts aktive Propaganda, z. B. in der Grundsatzrede auf der Macworld Expo, bei der Microsoft-Party auf der Macworld und besonders in der überwältigenden, 150 Seiten starken Rezensions-Anleitung zur Beta-CD, trägt zu diesem Gesinnungswandel bei.
Angesichts all dieser Tatsachen bleibt die Frage: Haben all diejenigen recht, die Word 6 verteufelten und nun Word 98 loben? Um Ihnen eine ausgewogene und gründliche Analyse zu liefern, habe ich mich lange und ernsthaft mit Word 98 auseinandergesetzt. Bevor Sie weiterlesen, sollten Sie aber daran denken, daß ich Word anders nutze als die meisten. Viele gebrauchen es als besseres SimpleText - analog zu der Feststellung, daß wir nur ca. 10% der Leistungsfähigkeit unseres Gehirns überhaupt benutzen. Aber Word ist ein umfangreiches Programm für den professionellen Einsatz und ich denke, daß es eine Verschwendung ist, all seine Möglichkeiten ungenutzt zu lassen. Meine Meinung darüber, was überflüssiger Flitter und was eine wichtige Funktion ist, könnte sich also von der Ihren unterscheiden.
Tauglichkeitsprüfung -- Word 98 sieht toll aus. Jedes einzelne Detail der Benutzeroberfläche wurde überdacht - vom Aussehen der Icons und Lineale bis zu der Art und Weise, wie sich der Text beim Scrollen verhält. Es ist schlau, denn es prüft Grammatik und Rechtschreibung schon beim Tippen. Es macht auch Spaß, denn es bietet nette Sounds und die Späße eines animierten Macintosh, der wie ein Classic aussieht ("Max, the Office Assistant"), der englische Fragen beantwortet und dem Benutzer Tips bezüglich seiner Arbeitsweise gibt.
Wenn man die Phase des ersten Staunens hinter sich hat, bemerkt man allerdings, daß die Konzeption von Word 98 keine revolutionären Neuerungen bringt; weder gibt es plötzlich die Möglichkeit, mehrere Textstellen auszuwählen, noch sind mehrere Zwischenablagen verfügbar, noch gibt es einen "Finden"-Dialog, der eine bestimmte Folge von Textformaten suchen kann - leistungsfähige Merkmale, die Benutzern von Nisus Writer schon lange vertraut sind.
Auch das Aussehen ist nicht ganz neu, es basiert hauptsächlich auf Word 97 für Windows. Word ist zwar nicht mehr einfach aus der Windows-Version portiert, sondern wurde eigens für den Macintosh entwickelt, wobei die "Macintosh Human Interface Guidelines" streng beachtet wurden, aber viele Elemente der Benutzeroberfläche, die die Kritiker von Word 6 störten, sind immer noch da: Der Font-Dialog z. B., oder der Dialog zum Anpassen der Tastatur. Aber eine starke Ähnlichkeit der Versionen ist für diejenigen wichtig, die auf beiden Betriebssystemen arbeiten, und wenn es zwischen den Programmversionen für die verschiedenen Betriebssysteme keine allzu großen Unterschiede mehr gibt, könnte das dazu beitragen, daß der Mac nicht ganz aus den Büros verschwindet.
Eine lange Liste neuer Funktionen verlangt sorgfältige Betrachtung. Allerdings sind viele von ihnen in Wirklichkeit alt und verbergen sich nur hinter den neuen, frei wählbaren Symbolleisten. Die Philosophie von Word 6, dem Benutzer mehrere Möglichkeiten zu geben, an Informationen heranzukommen oder Dinge zu tun, wird somit fortgesetzt.
Man kann z. B. dem Office Assistant eine englisch formulierte Frage stellen - man kann aber auch den alten "Hilfe"-Dialog verwenden. Man kann eine Tabelle erstellen, indem man sie zeichnet, oder aber mit dem alten Pop-Up-Zellenraster. Die Interaktion mit dem Rechtschreibprüfer und Thesaurus kann mittels Kontextmenü oder über den alten Dialog erfolgen. Man kann Fußnoten und Anmerkungen (die jetzt Kommentare heißen) in aufspringenden ScreenTips-Feldern betrachten, oder aber in dem alten, separaten Feld. Man kann mit dem alten "Gehe zu"-Dialog arbeiten, oder aber mit den neuen "Browse"-Knöpfen. Und so weiter...
Ein paar der wirklich neuen Funktionen mögen manchen als nutzlos, unangemessen oder überflüssiger Schnickschnack erscheinen. Man muß sie nicht benutzen, aber sie tragen zweifellos zur beeindruckenden Größe des Programms bei.
Da sind z. B. die vielen verschiedenen Funktionen, die Word 98 "intelligent" machen sollen. Wenn man aufeinanderfolgende Absätze mit Sternchen beginnt, wandelt Word sie auf Wunsch in Punktlisten um. Manche werden es mögen, andere werden es als Bevormundung auffassen und abstellen. (Ich mache mir allerdings eher über diejenigen Benutzer Sorgen, die das einfach nur verwirrt.) Wenn Sie mal so richtig lachen wollen, probieren Sie die Funktion "AutoSummarize" (Im "Tools"-Menü); ich nenne sie AutoTravestie.
Ein kompletter Satz Zeichenwerkzeuge bläht das Programm zusätzlich auf; er enthält Dutzende vorgegebener Formen wie z. B. Symbole für Fließdiagramme, Bezierkurven, Neigungen, 3D-Lichteffekte und Fülltext, der von Form zu Form fließen kann etc. - beeindruckend, aber braucht man das? Es gibt zusätzliche Werkzeugleisten, Menüs und Icons, die an den Rändern des Bildschirms angeordnet sind und zusätzliche Technologien - QuickTime VR in einem Textdokument - na sowas! Und animierter Text? Darauf haben wir alle gewartet!
Six Fix -- Einiges, das an Word 98 neu ist, korrigiert lediglich Fehler von Word 6. Das Wort "lediglich" ist hier allerdings nicht angebracht, denn Word 6 hatte Korrekturen wirklich nötig und mit Word 98 arbeitet es sich wesentlich angenehmer. In Dialogfenstern bewirken Tasten wie Tab, Enter und Pfeiltasten mehr als erwartet und Dinge, die zusammengehören, erscheinen als Tafeln im selben Dialogfenster. Die Numerierung über mehrere Ebenen hat weniger Fehler und ist verständlicher und flexibler. Das Programm startet schneller und das Öffnen und Speichern bestimmter Dokumentarten ist stark verbessert worden.
Das Installieren ist einfacher geworden - nicht wegen der sogenannten "drag-and-drop" Installation, die bei Netzwerkadministratoren sehr beliebt ist (ich ziehe eine an meine Bedürfnisse angepaßte Installation vor), sondern wegen der "selbstreparierenden Anwendungen", die fehlende Libraries wiederherstellen. In mancher Hinsicht ist es genauso furchterregend wie immer, denn diese Libraries belegen nach wie vor mehrere Megabyte im Systemordner. Sie werden zwar meist durch Finder-Erklärungen bzw. im Kontrollfeld "Erweiterungen Ein/Aus" beschrieben, aber es gibt immer noch keine einfache Liste darüber, was wo installiert wurde und warum - genau das hätte ich mir aber gewünscht. Immerhin gibt es keinen geheimnisvollen "Microsoft"-Ordner, keine "Setup Data" Ordner mehr, um die man sich Sorgen machen muß. Und bestehende Vorlagen von Word 6 werden automatisch übernommen.
Trotzdem wurde nicht alles korrigiert. Es ist immer noch sehr mühsam, den "Finden"-Dialog nach kursivem Text suchen zu lassen, denn man muß über den furchtbaren "Font"-Dialog gehen. Die Festplatte wird während der Arbeit immer noch mit Word-Arbeitsdateien zugepflastert und es gibt immer noch keine Tastenkürzel zum Navigieren innerhalb der Hilfe.
Die Möglichkeit, Absatzformate in Abhängigkeit voneinander zu definieren, um alles gleich aussehen zu lassen, war immer eine von Words besseren Funktionen, aber die Abhängigkeit ist noch immer nicht perfekt: Wenn z. B. Überschrift A Fett ist und Überschrift B auf Überschrift A basiert und zusätzlich kursiv ist (also Fett Kursiv), dann wird, wenn man Überschrift A in Fett Kursiv umändert, die Formatierung "Kursiv" in Überschrift B automatisch entfernt und verändert: Überschrift B basiert nun auf Überschrift A plus nicht Kursiv! (Es ist nicht möglich, der Überschrift B beizubringen, sie sei immer kursiv, egal was mit Überschrift A passiert).
Solche enttäuschenden Versäumnisse beim Verbessern der Fehlfunktionen von Word 6 kommen nicht oft vor, aber es gibt sie.
Top Ten -- Ein paar wichtige, ganz neue Funktionen, die das Programm unbestreitbar besser machen, überschatten alles andere. Im Folgenden stelle ich - in ungeordneter Reihenfolge - meine persönliche Liste der zehn besten Gründe für ein Upgrade auf Word 98 vor:
Das Handling umfangreicher Dokumente ist wesentlich besser geworden. Wenn man den Rollbalken verschiebt, springt ein Fenster auf, das anzeigt, auf welcher Seite und in welchem Abschnitt man sich befinden würde, wenn man jetzt losließe. Man kann sich an der linken Seite des Fensters das Dokument anhand der Überschriften wie einen Verzeichnisbaum anzeigen lassen und darin navigieren - das ist genial. Und man kann jetzt jeder Ebene einen Absatzstil zuweisen, so daß man auch noch andere Dokumentvorlagen verwenden kann als die üblichen Überschrift 1, Überschrift 2 usw., um sein Dokument zu strukturieren. Ich habe gerade ein dickes Buch in Word 6 geschrieben und ich sage Ihnen, ich hätte diese Funktionen wirklich brauchen können!
Hyperlinks! Man kann Text so markieren, daß beim Anklicken ein anderes Dokument geöffnet wird - je nach Einstellungen sogar an einer bestimmten Stelle. Es ist nicht das gleiche wie Palimpsest (siehe TidBITS-364) oder Storyspace (TidBITS-095), aber es ist eine einfache, naheliegende Idee und eine tolle dazu. (Ich wünschte, das Klicken eines Links würde nicht gleichzeitig auch eine weitere Menüzeile öffnen). Diese Funktion ist ebenfalls eine Hilfe bei großen Dokumenten: Man kann ein Hauptdokument anlegen, das lediglich aus Überschriften als Hyperlinks zu Unterdokumenten mit dem entsprechenden Inhalt besteht.
<http://www.carrier.co.at/res/mac/tidbits/TidBITS-364>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-095>
Die Hyperlinks passen zu Words neuen integrierten HTML-Fähigkeiten, die für Word 6 als Add-In zu haben waren, das nie zum Laufen gebracht werden konnte. Heute braucht man nur ein HTML-Dokument in Word zu öffnen und es wird fast wie in einem Browser dargestellt - es ist aber ein Word Dokument und die Tags werden als Absatz- und Zeichenstile interpretiert, so daß man Details verändern kann, um das Dokument so aussehen zu lassen, wie man möchte. Es ist nicht perfekt (das erste Dokument, das ich öffnete, interpretierte die <center>-Tags nicht korrekt), aber es ist nicht schlecht. Man kann Word sogar im Internet als Web Browser benutzen - ein großer, langsamer Web Browser.
Was viel wichtiger ist - man kann jetzt schnell ein normales Word-Dokument in ein HTML-Dokument umwandeln. Die einfachste Methode ist, das Dokument zu kopieren und in ein neues einzufügen, das mit der Vorlage für eine leere Web-Seite erstellt wurde und dann ein paar Stile zu ersetzen (z. B. H2 für Überschrift 2). Es gibt ausführliche Hilfstexte und Spezialmenüs; es ist fast so, als sei man in einem anderen Programm.
Text kann in Tabellen-Zellen jetzt am unteren Rand ausgerichtet werden. Ich habe seit 1990 darauf gewartet! Es ist jetzt z. B. endlich möglich, einen numerischen Wert passend zu einer zweizeiligen Beschreibung am unteren Zellenrand auszurichten:
Geld ausgegeben
für Essen: $ 37,70
Endlich wurde echtes Mac OS Drag & Drop implementiert! (Das Drag & Drop von Word 6 war nicht echt, es konnte nicht mit anderen Programmen zusammenarbeiten). Leider kann man nur sehr schwer sehen, wo der Text letztendlich positioniert wird, da der Cursor selbst und eine große, sehr ungünstig positionierte Box an der Spitze des Cursors verhindern, daß man genau sieht, wo man ihn hinzieht. Microsoft hätte sich SimpleText anschauen sollen, um zu sehen, wie diese Elemente in bezug auf den Einfügepunkt richtig positioniert werden müssen.
Die ständig aktive Rechtschreib- und Grammatikprüfung ist eine Wucht. Natürlich ist sie nicht intelligent genug, um das Korrekturlesen überflüssig zu machen. Sie findet z. B. "The breathe of life is strong", aber nicht "it is hard to chose between them". Aber es ist sicherlich hilfreich, daß Tippfehler beim Arbeiten sofort markiert werden. Wenn die Rechtschreibprüfung ein ungewöhnliches Wort nicht findet, wird es mit einer roten Linie markiert. Um das Problem zu korrigieren oder das Wort in das Benutzerwörterbuch zu übernehmen, braucht man es nur mit gehaltener Ctrl-Taste anzuklicken und dann das Kontextmenü zu benutzen, das aufklappt. Wenn Word eine Textpassage nicht prüfen soll, braucht man sie nur zu markieren, aus dem "Tools"-Menü das "Sprachen"-Menü auszuwählen und dort den Befehl "Sprache einstellen" zu wählen. In dem Dialogfenster, das dann erscheint, wählt man dann "nicht prüfen".
Das Textlineal am oberen Fensterrand kann - wie zuvor - über das "Ansicht"-Menü ausgeblendet werden, um mehr freien Platz am Bildschirm zu haben. Inzwischen kann man es aber für kurze Zeit wieder einblenden, indem man z. B. die Maus knapp unter den Titelbalken bewegt oder etwas tut, das ein Lineal erfordert (wie z. B. die Größe einer Tabellenspalte verändern).
Die neue Versionsübersicht funktioniert ungefähr so wie FlashBack von Aladdin: Jedesmal, wenn ein Dokument geschlossen wird oder wenn der entsprechende Befehl gewählt wird, wird ein SnapShot davon gesichert. Es ist ein "Delta" [d.h. es enthält nur die Abweichungen, --WJF], bläht das Dokument also nicht sonderlich auf, wenn nachfolgende Versionen ziemlich ähnlich sind. Man kann so frühere Zustände eines Dokuments wiederherstellen - jedes "Delta" kann einen beschreibenden Kommentar enthalten und einzeln gelöscht werden.
<http://www.aladdinsys.com/flashback/mac/>
Wie jeder TidBITS-Leser weiß, bin ich sehr experimentierfreudig und deshalb ist für mich der absolute Hauptgrund für ein Update die Tatsache, daß die interne Scripting-Sprache nun Visual Basic for Applications (VBA) ist, eine Programmiersprache, deren Cleverness und Eleganz so ausgeprägt ist wie die Unhandlichkeit und Verworrenheit von WordBasic. Ich bin total begeistert und konvertiere meine schwerfälligen alten zehnzeiligen WordBasic-Scripts in rasiermesserscharfe Einzeiler. Da Word seine wahre Stärke erst dann entfaltet, wenn man es an seine Bedürfnisse anpaßt und da fast alles, was Word tut, mittels Script beeinflußt werden kann, kommt man um VBA jetzt nicht mehr herum.
Die Umgebung zum Schreiben und zur Fehlersuche in VBA Scripts läßt jedoch viele wichtige Funktionen vermissen, an die Windows-Nutzer gewohnt sind. Es fehlen sogar Dinge, die Excel 5 für den Mac schon hatte! "Auto List Members" und "Auto Quick Info" fehlen (damit klappen wichtige Syntaxinformationen auf, während man ein Script schreibt); auch fehlt das "Watch" Fenster, das "Locals" Fenster und "Auto Date Tips" (wichtige zum Debugging von Skripts). Das ist enttäuschend und muß gerügt werden.
Stilempfinden -- Wenn Sie nie mit Dokumentvorlagen arbeiten (gleiche Schrifttypen und Absatzformate unter einem Namen), dann können Sie über diesen Absatz hinweglesen, er ist ziemlich technisch. Aber ich muß diesen Punkt ansprechen, denn Dokumentvorlagen sind für mich sehr wichtig und ich finde, daß sie in Word 98 viel schlechter gehandhabt werden als in Word 6.
Das Pop-Up-Menü "Dokumentvorlagen" unter dem Befehl "Format" kann jetzt den Namen jeder Dokumentvorlage innerhalb dieser Vorlage anzeigen. Das hört sich nach einer guten Idee an, ist aber langsam und - was noch schlimmer ist - alle Menüs außer dem "Standard"-Menü sind kurz und zeigen nur ca. 10 Objekte auf einmal an. Man kann zwar die Funktion abstellen, die die Namen in dem jeweiligen Stil darstellt, aber das Menü wird trotzdem nie länger als 10 oder 11 sichtbare Objekte, egal wie groß der Bildschirm ist! Und was das Ganze noch schlimmer macht: Die Namen sind nicht einmal alphabetisch sortiert. Es ist daher sehr schwierig, eine Dokumentvorlage aus dem Menü auszuwählen.
In Word 6 wurde eine hervorragende und dringend benötigte Unterscheidung zwischen Absatzstilen und Zeichenstilen eingeführt. Word 98 geht mit dieser Unterscheidung verwirrenderweise sehr schlampig um. Nehmen wir an, wir haben einen Absatzstil, ItalCenter, der den Absatz zentriert und kursiv darstellt und nehmen wir weiterhin an, ein bestehender Absatz im Format "Normal" lautet "The cat sat on the mat." Machen Sie sich auf eine Überraschung gefaßt:
Wenn Sie "cat" auswählen und ItalCenter zuweisen, wird "cat" kursiv und es passiert nichts weiter (das ist komisch, denn es ist doch ein Absatzformat). Wenn man dann den ganzen Absatz auswählt und ItalCenter zuweist, wird der ganze Absatz zentriert und kursiv gesetzt - nur das Wort "cat" ist nicht mehr kursiv.
Nächster Versuch: Diesmal weisen wir "cat" ein vorgegebenes Zeichenformat zu, Emphasis, das bedeutet "Standardschrift + kursiv". Als nächstes wählen wir den ganzen Absatz aus und weisen "ItalCenter" zu; der Absatz wird zentriert und kursiv gestellt - auch das Wort "cat"! Wenn man dann "cat" auswählt und als "Normal" definiert, ist es nicht mehr kursiv, behält aber das "Emphasis"-Format bei. Wenn man dann den ganzen Absatz auswählt und "Normal" zuweist, ist nichts mehr kursiv, "cat" hat aber immer noch das "Emphasis"-Format!
Es gibt ein neues Ankreuzfeld "Automatisch anpassen", das man beim Definieren von Absatzformaten ankreuzen kann. Es hört sich harmlos an, kann aber ein schönes Chaos verursachen: Manuelle Änderungen an einem Absatzformat werden dann in die Definition aufgenommen und auf alle anderen Absätze angewendet, die dasselbe Format haben. Das kann fehlerhafte und überraschende Ergebnisse hervorrufen, besonders dann, wenn auch noch Beziehungen zu anderen Absatzformaten bestehen (siehe oben). Lassen Sie die Finger davon.
Dokumentation -- Ich habe sie zwar noch nicht gesehen, aber mir scheint, daß die gedruckte Dokumentation, die mit Word 98 mitgeliefert wurde, kein komplettes Handbuch mehr ist, sondern ein 245 Seiten starkes Buch "Wie erzielt man welche Ergebnisse?", das sich mit den gebräuchlichsten Aufgabenstellungen befaßt und nicht damit, Arbeitsweisen zu erläutern oder alle Details einer bestimmten Funktion zu vermitteln. Die Handbücher zu den Vorgängerversionen von Microsoft Office waren immer sehr gut zum Erlernen des Programms und zum Nachschlagen geeignet, und ich finde es schade, daß man nun von diesem hohen Standard abweicht. [Wir erhielten unsere Handbücher ein paar Stunden bevor diese Ausgabe fertiggestellt wurde - sie mögen zwar für normale User, die von früheren Versionen upgraden, ganz brauchbar sein, aber Neulinge und Power-User werden von Mangel an Detailinformationen enttäuscht sein. -Adam]
Anstelle eines Handbuchs soll der User offensichtlich auf die Online-Hilfe zurückgreifen. Aber die ist manchmal falsch, läßt häufig wichtige Informationen weg und einen detaillierten Überblick über die Zusammenhänge bei komplexen Themen findet man eher selten. Ein einfaches Beispiel: Ich wollte wissen, wie ich das "document map"-Fenster anzeigen lassen kann. In den Hilfeseiten fand ich einen Hinweis auf einen "Toolbar"-Knopf, aber der Menüpunkt "Document Map", der im "Ansicht"-Menü steht, wurde nur am Rande erwähnt.
Außerdem ist es sehr umständlich, sich in der Online-Hilfe zurechtzufinden, auch wenn man zwischen dem Office Assistant und der MS-Word-Hilfe hin- und herspringt. Mir tut vom vielen Mausklicken schon das Handgelenk weh. Die Hilfe besteht aus vielen verschiedenen Dokumenten - MS Word Hilfe, MS Word VBA Hilfe, MS Office VBA Hilfe etc. - um eine Indexsuche vorzunehmen, muß man sich schon im richtigen Hilfe-Dokument befinden.
Zum Schluß -- Kein Programm, das so umfangreich und komplex ist wie Word 98, kann frei von Bugs und Problemen sein. Aber Microsoft hat bereits angekündigt, alle auftretenden Fehler zu beseitigen. Hier sind ein paar URLs, die weiterhelfen:
<http://www.microsoft.com/macoffice/productinfo/issues.htm>
<http://macfixit.com/reports/msoffice98.shtml>
Ich fand Word 98 bemerkenswert stabil und absturzsicher. Es scheint auch ein erstaunlich guter Macianer zu sein: der einzige Systemerweiterungskonflikt, den ich auf meinem Computer feststellte, war ein relativ kleines Problem mit TypeTamer. Das ist aber minimal im Gegensatz zu meinen Erfahrungen mit Word 6, bei dem ich ewig brauchte, um alle Bugs und Konflikte zu lokalisieren.
Was ist also das Ergebnis meiner Prüfung? Wenn Sie bisher mit Word 6 auf einem Mac mit PowerPC-Chip gearbeitet haben, sollten Sie keinen Moment zögern und auf Word 98 upgraden!
Wenn Sie bisher mit Word 5.1 gearbeitet haben, sollten Sie die Sache zumindest durch den Kopf gehen lassen. Klar - wenn Ihre Hardware es nicht zuläßt, kommt ein Upgrade nicht in Frage. Aber wenn hier kein Hindernis liegt, und wenn Sie gegen Word 6 ästhetische oder moralische Vorbehalte hatten, sollten Sie sich das mit Word 98 ernsthaft überlegen. Sicher wird es eine entscheidende Umstellung für Sie werden: Word 98 ist umfangreich, kompliziert und oft verwirrend, das läßt sich nicht verhehlen. Aber sie werden wahrscheinlich herausfinden, daß es auch leistungsfähiger und nützlicher ist und - ich wage kaum, es zu sagen - mehr Spaß macht.
Upgrades kosten 299 US$ für das komplette Microsoft Office 98 Paket oder 139 US$ nur für Word 98. Eine Neuanschaffung kostet 499 US$ für Office 98 oder 399 $ für Word 98. Das sind Listenpreise - die Tagespreise der Einzelhändler können zwischen 50 bis 75 US$ niedriger liegen. User an Hochschulen bekommen Microsoft Office 98 für 199 US$ und nur Word 98 für 129 US$. Die Microsoft Office Gold Edition kostet rund 100 US$ mehr und enthält FrontPage, Encarta 98 Deluxe und Bookshelf 98.
<http://www.microsoft.com/macoffice/productinfo/macprice.htm>
Ständige Autoren der TidBITS in dieser Ausgabe:
Geoff Duncan [GD], Adam C. Engst [ACE], Tonya Engst [TJE], Matt Neuburg [MN].
Übertragung dieser Ausgabe:
Walter J. Ferstl [WJF],
Heike Kurtz <heike@heikekurtz.de> [HK].
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