TidBITS#457/30-Nov-98 - Deutsch

[Übersetzung: Toby Steininger]

Suchen Sie ein leistungsfähiges Grafikprogramm? Dann berichtet Redakteur Matt Neuburg für Sie über das monumentale CorelDRAW 8. Zudem startet Adam diese Woche eine neue Rubrik namens "Aus unserer Werkzeugkiste" mit einem Beitrag über die Freeware GURU, und wir liefern weitere Infos über den Umgang mit MP3-Audio-Dateien auf dem Mac. Die News: AOL kauft Netscape für 4,2 Milliarden US-$, Alsoft veröffentlicht das neue Disk-Repair-Programm DiskWarrior und wir rufen Sie dazu auf, uns Ihre Geschenkideen für die Feiertage mitzuteilen.

Autorisierte Übertragung der TidBITS#457/30-Nov-98.

Die Originalausgabe finden Sie unter: <http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-457.html>

Copyright 1998 TidBITS Electronic Publishing. All rights reserved.
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Copyright ab 7/98 der deutschen Version: Heike Kurtz Übersetzungsdienst.
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Themen:

<ftp://ftp.tidbits.com/pub/tidbits/issues/1998/TidBITS#457/30-Nov-98>

Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:

<ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-457.etx>
<ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-457.etx>
<ftp://ftp.rrzn.uni-hannover.de/pub/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-457.etx>


MailBITS/30-Nov-1998

Übersetzung: [Toby Steininger]

MacAcademy sponsert TidBITS -- Wir sind erfreut, unseren neuesten Sponsor, MacAcademy, zu begrüßen. Da die Software für Textverarbeitung, DTP, Berechnungen und Datenbankanwendungen immer komplexer wird, wird Fortbildung immer wichtiger. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bietet MacAcademy vier verschiedene Arten von Computerkursen an, inklusive Videos, CD-Roms und Seminaren sowie persönlichen Schulungen vor Ort. Die Programme sind auf englisch, japanisch, spanisch und deutsch erhältlich. In den letzten Jahren hat MacAcademy über eine Millionen Menschen via Video- und CD-ROM-Programme und 500.000 Menschen in Seminaren geschult. Das Angebot der MacAcademy beinhaltet die bekanntesten Macintosh-Programme; falls Sie ein Mac-User sind, der im Beruf Windows benutzen muß, dann erhalten Sie ebenfalls Schulungen für Windows-Software. Werfen Sie einen Blick auf den Online-Katalog der MacAcademy um eine komplette Liste der Programme und die Termine für die Live-Seminare zu erhalten. [ACE]

http://www.macacademy.com/

Aufruf für Geschenkvorschläge! -- Traditionell sammeln wir bei TidBITS vor Weihnachten vernünftige Vorschläge unserer Leser für Geschenke rund um den Mac. Normalerweise wägen wir diese Ideen ab, recherchieren noch einige Feinheiten, fügen unsere Einfälle hinzu und veröffentlichen das Ergebnis in einem Artikel oder sogar in einer Sonderausgabe. Doch dieses Jahr dachten wir, daß wir diesen Prozess auf die 'TidBITS Talk' Mailingliste ausweiten, damit Sie verfolgen können, was andere so für eine gute Geschenkidee halten. [Kommunikationssprache dieser Mailingliste ist Englisch -- HK]

Um teilzunehmen, senden Sie Ihre Geschenkidee an tidbits-talk@tidbits.com, egal ob es etwas ist, das Sie selbst gerne hätten oder von dem Sie vorhaben, es zu verschenken. Geben Sie zu jeder Geschenkidee eine URL oder andere Kontaktinformation an und beschränken Sie sich bitte auf einen Vorschlag pro Mitteilung. Gewitzte Einfälle werden begrüßt, aber bitte schlagen Sie nur die Produkte anderer Hersteller vor - Eigenwerbung beeinträchtigt unsere Bemühungen nur. Über die unten angegebene URL können Sie die Diskussion mitverfolgen (einmal pro Tag werden die neuen Nachrichten dem 'TidBITS Talk'-Archiv zugefügt) oder abonnieren Sie unsere 'TidBITS Talk' Mailingliste direkt. Her mit den Ideen! [ACE]

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=487
http://www.tidbits.com/about/tidbits-talk.html

AOL kauft Netscape für 4,2 Milliarden US-Dollar -- America Online hat angekündigt, Netscape Communications in einem 4,21 Milliarden-Dollar-Aktiengeschäft zu kaufen. Laut dieser Vereinbarung wird AOL Netscape als ein eigenständiges Unternehmen führen, aber Netscapes Web-Browser-Software und oft genutzte 'NetCenter' Web-Seite auch für eigene Zwecke nutzen. Durch diesen Kauf wird AOL die Kontrolle über zwei der vier meistbenutzten "Portal-Sites" ["zentrale Einstiegsseiten ins World Wide Web mit Suchmaschinen, News und Infontainment" Zitat c't 25/98, S.16 -- TS] erlangen. Einige Analysten meinen deshalb, daß bis zu zwei Drittel aller Einnahmen aus Online-Werbung in die Taschen von AOL fließen könnte. Zudem haben AOL und Sun Microsystems einer Drei-Jahres-Partnerschaft zugestimmt. Hierbei wird Sun in Zukunft Netscapes Server-Software vertreiben und 350 Mio. Dollar für Lizenz- und Marketing-Gebühren an AOL zahlen. Im Gegenzug wird AOL Suns Java-Technologie in ihre "AOL Devices" übernehmen [AOL Devices: Potentiellen Benutzern, die noch nicht online sind, soll mit diesen leicht zu bedienenden Geräten der Einstieg ins Internet ermöglicht werden. - TS] und High-End-Computer im Wert von 500 Mio. US-$ von Sun kaufen. Microsoft behauptet nun, daß der Zusammenschluß von AOL und Netscape die laufende 'Antitrust'-Anklage gegen Microsoft schwächt, während andere behaupten, daß dieser Zusammenschluß ein Beweis dafür sei, wie schwer es ist, gegen Microsoft zu konkurrieren. Nichtsdestotrotz verkündet AOL, daß man auch weiterhin plane, Microsofts Internet Explorer zu verteilen, damit die AOL-Software auch in Zukunft zusammen mit Windows ausgeliefert wird. [GD]

http://www.news.com/News/Item/0,4,29146,00.html
http://www.heise.de/ct/98/25/016/

Alsoft's DiskWarrior bekämpft Schäden an Verzeichnissen -- Die Jungs bei Alsoft, Macher von DiskExpress Pro und PlusOptimizer, haben DiskWarrior veröffentlicht: ein neues Dienstprogramm zum Reparieren von Festplatten mit einem einzigartigen Ansatz zur Datenwiederherstellung: DiskWarrior konzentriert sich ausschließlich auf Daten des Inhaltsverzeichnisses, rettet so viele Informationen wie möglich und erstellt damit ein neues, optimiertes Verzeichnis, das der Anwender begutachten kann, bevor die Änderungen gespeichert werden. DiskWarrior ist weder in der Lage, beschädigte oder kaputte Dateien zu reparieren (und scheint auch keine anderen üblichen Funktionen zur Dateirettung wie eine Option zum wiederherstellen gelöschter Dateien zu bieten), noch kann es helfen, wenn das Verzeichnis eines Volumes sehr schwer beschädigt ist. Trotzdem könnte es nützlich zum Wiederherstellen verlorener Ordner und Dateien oder zum Ausmerzen kleiner Verzeichnis-Probleme sein, bevor sich diese zu Katastrophen anwachsen. DiskWarrior kostet 70 US-$ und unterstützt HFS- und HFS-Plus-Volumes auf IDE-, SCSI- und USB-Geräten. DiskWarrior benötigt einen 68020 Prozessor oder besser (inkl. PowerPC), mind. 16 MB RAM, sowie System 7.1 oder höher. [GD]

http://www.alsoft.com/DWinfo.html


GURU: ein Blick in unsere Werkzeugkiste

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung: Hartmut Greiser]

Bei der heißen Diskussion über große Programme mit direktem Einfluß auf die Produktivität und über bekannte Dienstprogramme läuft man leicht Gefahr, die cleveren Anwendungen aus dem Auge zu verlieren, die uns das Leben mit unseren Macs leichter oder besser machen. Diese Programme machen einen großen Prozentsatz der 80 MB (90 Files) an Zusendungen aus, die jede Woche im Info-Mac Archive landen. Dabei handelt es sich immer um Freeware oder Shareware, die meist von individuellen Programmierern stammen, die alle versucht haben, ein brennendes Problem zu lösen. Wir reden dabei von "Zirkuspferden", die einen einzigen Trick beherrschen. Wenn solche Programme auch keine besonders allgemeine Ausrichtung haben - falls Sie auf diesen einzigen Trick angewiesen sind, dann werden Sie ein zufriedener Anwender sein.

Der wichtigste Punkt, in dem sich die Programme, über die wir in dieser sporadischen Kolumne schreiben wollen, von allen anderen unterscheiden, ist der, daß es sich dabei um Tools handelt, die wir bei TidBITS regelmäßig einsetzen. Wenn wir sie nicht benutzten, dann würden wir auch nicht darüber schreiben - so einfach ist das.

GURU -- Es gab Zeiten, da waren wir sehr stolz darauf, die grundlegenden technischen Einzelheiten jedes einzelnen Macs zu kennen. Seit dem Erscheinen der Performas hat sich dieser Zustand für die meisten grundlegend geändert, erst in jüngster Zeit gewann das Bild der Macintosh-Produkte wieder erkennbare Zusammenhänge. In den letzten Jahren sind viele Quellen mit Informationen über Macintosh-Modelle aufgetaucht, und Apple selbst veröffentlicht viele Details auf seiner Web-Site.

http://www.info.apple.com/applespec/applespec.taf

Wann immer ich aber eine Frage zu einem bestimmten Mac habe, dann nutze ich die Freeware GURU (GUide to RAM Upgrades), das Craig Marciniak und Steve Jackman für NewerRAM geschrieben haben (früher Teil von Newer Technologies und jetzt im Besitz von Peripheral Enhancements). Bei GURU handelt es sich um eine kleine Datenbank mit einem "Custom Front End" und ein paar coolen Eigenschaften; seine Besonderheit: ein sehr spezifischer Blickwinkel. GURU hilft besonders gut dabei, den richtigen RAM-Typ für einen bestimmten Mac zu finden, die richtige Uhrenbatterie oder Angaben über die möglichen Video-Auflösungen zu finden.

GURU's Hauptoberfläche besteht aus einer frei beweglichen Palette mit Klappmenüs für jede Klasse von Macintoshes oder Clones. Wenn Sie die Paletten nicht mögen, dann können Sie auch die hierarchischen Menüs im Windows-Menü benutzen. Wählen Sie ein Modell in einem der Menüs und GURU bietet ein zwei- bis dreiteiliges Fenster voll mit Informationen über dieses System.

Unter den allgemeinen Informationen finden sich grundlegende Spezifikationen wie der Prozessortyp, Zahl der Erweiterungssteckplätze und ähnliches mehr. Mit zunehmendem Alter und dem damit einsetzenden Sterben der Batterien werden die Informationen über die richtigen Ersatzbatterien immer wichtiger. Ein leere Uhrenbatterie kann Auslöser für verschiedene Probleme sein, angefangen von falscher Zeitmessung bis zu Startschwierigkeiten. Sie können womöglich Geld sparen, wenn Sie die Batterie selbst kaufen und einbauen, anstatt das von einem Händler erledigen zu lassen.

Die Speicherinformationen konzentrieren sich auf RAM-Details, geben Auskunft über die SIMMs, DIMMs und andere RAM-Module, die ein Mac braucht sowie die Anzahl der Steckplätze in einer Maschine. GURU enthält außerdem Hinweise z.B. über die Mindestgeschwindigkeit, die maximale RAM-Konfiguration und darüber, welche Modulgrößen die passenden sind. Aus einem Klappmenü können Sie Konfigurationen auswählen und sich anzeigen lassen, mit welcher Kombination von RAM-Modulen sie sich darstellen lassen. Mit einigen Macs können Sie sich auch eine grafische Karte der RAM-Steckplätze anzeigen lassen, die Sie mit Modulen aus Klappmenüs besetzen können. Wenn möglich zeigt GURU auch an, wie Sie Module so installieren, daß "memory interleaving" unterstützt wird (mit dem die Performance leicht verbessert werden kann.) [Die üblichen "dynamischen RAMs" brauchen nach jedem Speicherzugriff eine bestimmte Zeit für interne Vorgänge, ehe sie einen neuen Zugriff verarbeiten können. Dazu kommt, dass in den meisten Fällen auf unmittelbar aufeinander folgende Speicheradressen zugegriffen wird und der Speicher in mehrere, getrennte, Einheiten aufgeteilt ist. Beim Interleaving "verschachtelt" man die Adressen der einzelnen Speichereinheiten (Banks) so ineinander, dass mit großer Wahrscheinlichkeit abwechselnd auf beide Speichereinheiten zugegriffen wird. Während also auf die eine "memory bank" zugegriffen wird, hat die andere Zeit für ihren "refresh". -- HK/Quelle: Alexander von Obert, Technische Kommunikation http://members.xoom.com/AvO/]

Die Video-Tabelle sagt Ihnen schließlich, wieviel VRAM standardmäßig in einem beliebigen Mac eingebaut wurde, und sie gibt Ihnen Hinweise, wieviel Sie zusätzlich einbauen können und welche Bit-Tiefe Sie bei verschiedenen Auflösungen damit erzielen können.

Einer der Gründe, warum GURU mir gefällt, ist der, daß es schon seit Jahren existiert und laufend mit Informationen über neue Macs aufgefrischt wird. Immer wieder fällt mir auf, daß meine Version veraltet ist, dann springe ich eben ins Internet und besorge mir die aktuelle Fassung. Im "About ..." Dialog gibt es einen Web-Site-Button, mit dem Sie zur NewerRAM Web-Site gelangen; es wäre aber schön, wenn auch das SIVC-Protokoll (Simple Internet Version Control) unterstützt würde, mit dem Anarchie Pro und andere Programme ihre Nutzer über Updates informieren.

Die aktuelle Version GURU 2.7.1 ist ein 475K Download. Wenn Sie sich über die verschiedenen Mac-Modelle informieren möchten - holen Sie sich ein Exemplar.

http://www.newerram.com/guru.html


MP3 im Gespräch

von Jeff Carlson jeffc@tidbits.com

[Übersetzung: Hartmut Greiser]

Der letzte Artikel von Kevin Savetz über das MP3 Audio-Format (s. "Platz da, hier kommt MP3" in TidBITS-455), hat zu einer Menge Reaktionen in TidBITS Talk geführt. Zunächst konzentrierte sich die Diskussion auf den Download von Musik aus dem Netz, danach verlagerte sich der Schwerpunkt aber auf die Konvertierung von Audio CDs in das MP 3 Format und auf die Qualität von MP 3 Audio überhaupt.

http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-455.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-455.html
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlktxt=MP3

Besseres "Frühstückswerkzeug" -- Es wurden zwar einige Dienstprogramme für das Brennen von CDs mit MP3-Files erwähnt, Alastair Sweeny infonauts@sumpatico.ca empfiehlt aber die Programme Toast und Jam von Adaptec zusammen mit der dazugehörigen Mailingliste.

"Der beste Weg, ein CD Audioexperte zu werden führt über die Mailingliste von Adaptec. Eine Nachricht an LISTSERV@LISTSERV.ADAPTEC.COM mit dem Befehl "SUBSCRIBE ADAPTEC_CDR your full name" im Textteil der Email reicht. Diese Liste ist eine gute Quelle für Tips und Probleme. Wenn Sie einen CD-R haben, dann hilft Ihnen diese Liste, Fehlproduktionen zu vermeiden."

http://www.adaptec.com/products/overview/toast.html
http://www.adaptec.com/products/overview/jam.html

Wer nach Tools sucht, mit denen er die Musik vor dem Brennen bearbeiten kann, dem empfiehlt Travis Butler tbutler@tfs.net Peak LE:

"Außerdem gibt es Peal LE von BIAS - als ich es vor einigen Monaten gekauft habe, kostete es nur 99 US$. Es ist vielleicht nicht sehr elegant und die Oberfläche ist auf meinem 7500/120 manchmal etwas schwerfällig, aber für den Preis ist die Leistung völlig in Ordnung. Für Peak LE gibt es einen Plug-In, mit bestimmte allgemeine Audio-Probleme (Zischen, Ploppen und ähnliches) ganz gut automatisch herausfiltern kann. Das Plug-In liegt dem Programm als Demo bei, das selbst wiederum als Demo auf der Bias-Site zu finden ist."

http://www.bias-inc.com/

Warum MP3? -- Einige Leser stellen das MP3-Format grundsätzlich in Frage, weil CDs doch eigentlich ganz gut funktionieren. Dan Frakes dan@informinit.com antwortet:

"Ich benutze z.B. ein PowerBook 2400 für das Arbeiten unterwegs. Da ich nicht gern Überflüssiges mit mir herumtrage, lasse ich den tragbaren CD-Spieler oder MiniDisc-Player usw. zuhause. Ich konvertiere eine oder mehrere CDs oder auch nur ein paar Titel in das MP3 Format und lade sie auf die Festplatte des PB2400. Mit einem Programm wie MacAmp und Kopfhörern kann ich mir diese Musik dann anhören. Die MP3s spielen im Hintergrund und sie belasten die Batterien nicht zu sehr."

http://www.macamp.com/

Chris Gibson chris.gibson@gibsons.org macht sich Gedanken über das Potential Computer-basierter Musiksysteme:

"Für den Mac gibt es noch nicht viele Beispiele, aber unter Windows können viele Utilities zum Extrahieren und Rippen von CDs sich schon in CDDB-Datenbanken im Internet einklinken, die die CD-Identitfizierung nutzen, um Informationen über Künstler, Titel oder den einzelnen Track zu laden. Man kann sogar Details über Musikrichtung und andere Dinge dazufügen, um seine CDs zu verwalten. Was mich besonders beeindruckt sind die Zukunftsaussichten. Auf einem unserer Computer habe ich massenhaft MP3s (alle aus der CD-Sammlung von mir und meiner Frau) gerippt. Dieses Volume ist von jedem Rechner unseres Netzwerks zuhause aus zugänglich, jeder kann jederzeit Musik hören. Es fällt nicht schwer, sich ein Programm vorzustellen, mit dessen Hilfe diese zentrale Sammlung über jede Art existierender oder künftig dazukommender Heim-Netzwerk-Protokolle zugänglich sein wird. So könnten Sie zum Beispiel ein kleines Gerät in der Küche haben, das über das normale Kabel eines Stromlieferanten Musik aus dem häuslichen Netzwerk bezieht. Mit etwas zusätzlicher Intelligenz könnte es auch Abspiellisten etc. enthalten. Man könnte das weiterspinnen, aber die wichtige Punkt bleibt: MP3s sind keine Ersatz für CDs, sondern ein völlig neuer Ansatz, an Musik zu kommen, der einem einen neuen Blick auf flexible und nutzergerechtere Anwendungsmöglichkeiten eröffnet."

Zum Thema "Individualisierte Track-Informationen" schreibt Martin Gleeson gleeson@unimelb.edu.au schließlich:

"Für mich ist die Kombination aus InCDius, TrackThief und Mpecker am besten geeignet. Über CDDB findet InCDius Titel und Trackinfo, TrackThief erstellt die Dateinamen als Namen der Tracks und Mpecker fügt einfach ein .mp3 Suffix am Ende dazu, was einem eine Menge Tipparbeit erspart. Eine künftige Mpecker-Version wird das Kodieren direkt von der CD unterstützen. Ach ja -alle drei sind Freeware."

http://www.xnet.com/~grhowes/html/Software/InCDius.html
http://www.student.nada.kth.se/~d88-bli/misc/TrackThief1.11.sit.hqx
http://www.anime.net/~go/mpeckers.html

 

CorelDRAW 8: Hedy allerorten

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>

[Übersetzung: Sören Witt, Peter Hoeld, Heike Kurtz]

Nur jemand, der Urlaub auf dem Jupiter gemacht hat könnte den Fanfarenstoß überhört haben, der das Release von CorelDRAW 8 begleitet hat. Die kühl wiedergegeben Gesichtszüge der Schauspielerin Hedy Lamarr sprangen uns von ganzseitigen Anzeigen und monströsen Macworld-Expo-Postern entgegen. Darauf folgte die wohl längste Werbekampagne der Geschichte. Der empfohlene Verkaufspreis, Nennungen schwankten zwischen $400 und $800, ist bedeutungslos. Hedy, allgegenwärtig bei Händlern und in Versandhauskatalogen, ist zu haben für $150, $100, $50 oder sogar umsonst. Der niedrigste Preis ist für Käufer eines iMacs oder eines anderen Computers, aber den Preis für das Cross-Upgrade bekommt jeder, der behauptet, ein anderes Graphikprogramm, das etwas anspruchsvoller ist als ein Buntstift, zu besitzen. Einige Händler haben die "Upgrade"-Heuchelei mittlerweile komplett aufgegeben. [In D wird der Preis mit 1000,- bzw. 500,- DM angegeben -- SW]

http://wwww.corel.com/draw8mac/

Ungeachtet des Hypes bin ich erfreut, ein gut ausgestattetes, professionell anmutendes Grafikprogramm günstig erworben zu haben. Auch jemand, dessen linke Gehirnhälfte dominiert, muss von Zeit zu Zeit ein Poster, eine Visitenkarte, ein Logo, einen Grundriss oder ein Foto für das Internet machen. Das treue Superpaint habe ich ins Herz geschlossen, aber es ist veraltet und sein Funktionsumfang ist beschränkt. Vor einiger Zeit habe ich Denebas Canvas 5 ausprobiert, aber das Hauptergebnis war, das ich seither auf etwas warte, das dieses Programm auf meiner Festplatte ersetzen kann. CorelDRAW scheint mir die Lösung zu sein (Ich werde allerdings keinen Vergleich mit Illustrator oder Freehand anstellen, da ich diese Programme nicht besitze).

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=03174
http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-366.html

Groß und anspruchsvoll -- Das CorelDRAW-Paket kommt auf 2CDs. Neben dem vektorbasierten CorelDRAW selbst bekommt man zur Bitmap-Bearbeitung Corel PHOTO-PAINT 8, und zum Vektorisieren von Bitmaps CorelTRACE 8. Zusätzlich gibt es noch etliche Photoshop Plug-ins (welche auch von PHOTO-PAINT benutzt werden können), eine Menge Beispieldateien, jede Menge Cliparts, Webarts, Fotos und Schriften plus OEM-Versionen der einfachen Bildarchivsoftware Cumulus und des Fontmanagers FontReserve.(Viele Käufer stellten fest, daß man auch eine freie Kopie des AutoStart-Wurms bekommt, was den Rückruf einer frühen Serie des Produktes notwendig machte. Die Firma Corel listet die Seriennummern der betroffenen Pakete auf ihrem Web Server auf.) Was man allerdings leider nicht bekommt, ist Ruhe vor Hedys Gesicht, das allgegenwärtig ist - auf drei Handbüchern, zwei CDs, einer CD-Hülle und auf dem Start-up Screen.

http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-400.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-400.html
http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-428.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-428.html
http://www.corel.com/draw8mac/virusinfo.htm

Aber auch man selbst muß eine ganze Menge mitbringen. Man braucht viel RAM - und ich meine _viel_ RAM: CorelDRAW möchte mindestens 35 MB für sich und vergrößert den System Heap um bis zu weitere 30 MB. Man braucht einen sehr schnellen PowerPC basierten Macintosh: CorelDRAW läuft akzeptabel auf meinem 604e/180, aber Corel empfiehlt klugerweise einen G3. Es gibt eine Menge Fenster und Paletten, also braucht man eine Menge Platz auf dem Bildschirm. Und man braucht eine Menge Plattenplatz: ein typische Installation benötigt 130 MB. Die Installation ist einfach, beinahe alle Dateien landen in einem Ordner, in einem Logfile wird vermerkt, was wo gelandet ist, aber das Programm braucht immer noch von Dutzende von undokumentierter Bibliotheken und Preference-Dateien.

CorelDRAW mag gewaltig sein, aber es hat auch allen Grund dafür. Es ist voll professioneller Funktionen. Es enthält mehrere Standard- Sonder- und Mischfarbensammlungen (Pantone, Focoltone, usw.). Es arbeitet mit ColorSync zusammen. Es bietet drei Stufen, den PostScript Druck zu optimieren (und sieht auch verdammt gut auf meinem StyleWriter aus). Die Ausgabe kann negativ erfolgen, mit Beschnitt, separiert, gerastert und getrappt. Das Textlayout kann mit verschiedenen Stilen, genauem Kerning, Spalten und verlinkten Rahmen erfolgen. Es kann viele verschiedene Formate öffnen und abspeichern, wie PICT, Illlustrator, Photoshop, AutoCAD, GIF, JPEG, TIFF und viele andere, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Es kann sogar HTML mit selbst gewählten Tabellen, Layern oder Stilen zum positionieren von Objekten erzeugen.

CorelDRAW läßt sich stark benutzerspezifisch anpassen, ähnlich wie Microsoft Word: man kann Menüs verändern, Paletten, Werkzeugleisten, Kurzbefehle und individuelle Arbeitsumgebungen. Außerdem ist es durch und durch AppleScript-fähig, daß es eine wahre Freude ist.

Schließlich ist CorelDRAW voll ausgestattet. Neben den zu erwartenden geometrischen Figuren, Bezierkurven und Text gibt es kalligraphische Kurven, 3D-Linien, Verläufe, Muster, Bitmaps und Texturen; Text innerhalb freier Figuren, Text umfließt freie Figuren oder folgt einem Pfad; und spezielle Effekte wie zum Beispiel Objekte überblenden, verzerren, Transparenzen, Schlagschatten und Linsen sind ebenfalls vorhanden. (Einige Bitmap Filter und Effekte sind auch enthalten, aber um Bitmaps ernsthaft zu bearbeiten muss man zu PHOTO-PAINT wechseln.)

Einfach und stark -- Man kann ein Programm nicht nur nach der Liste seiner Funktionen beurteilen; ein Kreuz in einer Vergleichstabelle heißt noch nicht, das die Funktion auch brauchbar, verläßlich, gut gemacht oder gut integriert ist. Aber ich fand, das die meisten Funktionen von CorelDRAW genau das sind. Bei all seiner Größe fühlt sich CorelDRAW erstaunlich schlank und einfach an.

Corels Erfolg in diesem Sektor scheint sehr viel mit einer gut durchdachten Bedienoberfläche zu tun zu haben. Wichtige Tools sind gut innerhalb des Gesichtsfeldes und der Reichweite des Benutzers plaziert. Das verringert die Notwendigkeit, durch Menüs zu hetzen oder Paletten oder Dialoge aufzurufen; tatsächlich bietet CorelDRAW oft mehrere Wege, eine gegebene Aufgabenstellung zu erfüllen. Aber man hat niemals das Gefühl, daß etwas überflüssig wäre - jede Methode hat ihren Platz. Typischerweise arbeitet man in einem von fünf sauber getrennten Bereichen:

* Der Toolbox zum Auswählen der Werkzeuge
* Der Farbpalette zum Auswählen der Farben
* Den Menüs
* Der Eigenschaftsleiste
* Dem Dokument selbst

Von diesen ist die Toolbox die Übelste. Sie ist eine Palette von mysteriösen Icons, viele davon versteckt, bis man irgendein anderes Icon anklickt. Ich weiß, das ist in grafischen Anwendungen üblich geworden; aber ich hasse es immer noch. Glücklicherweise kann man, seit CorelDRAW anpassbar ist, eine brauchbare alternative Toolbox, bei der nichts versteckt ist, konstruieren; und Pop-up-Tips erklären dem Benutzer, was jedes Icon bedeutet.

Die Eigenschaftsleiste ist, als hätte man mehrere Paletten in einer; es ist eine Art Fenster, dessen Inhalte ständig wechseln, um die entsprechenden Optionen, Einstellungen und Informationen für das aktuelle Objekt oder Werkzeug zu bieten. Wenn man einmal ein Objekt ausgewählt hat und sich fragt, was man damit anstellen kann, schaut man einfach auf die Eigenschaftsleiste um es herauszufinden.

Das beste an der Bedienoberfläche ist die Vielzahl der Möglichkeiten, ein Objekt im Dokument direkt und interaktiv mit der Maus zu bearbeiten. Kontextmenüs ermöglichen den Zugang zu wesentlichen Befehlen, ohne die Menüleiste bemühen zu müssen. Anfaßpunkte und Zeiger ermöglichen ein Umfeld, das verständlich und intuitiv ist. Wenn man einmal klickt, kann man ein Objekt an den Anfaßpunkten bewegen, verformen oder invertieren; handelt es sich um Text, kann man Vorschub und Kerning einstellen. Klickt man noch einmal, erscheinen noch mehr Anfaßpunkte, an denen man es drehen oder verzerren oder das Zentrum der Rotation bestimmen kann. Mit einem Doppelklick kann man die Bezierpunkte des Pfades editieren. Farben können einem Objekt durch einfaches Daraufziehen zugewiesen werden, das Mixen mit der bestehenden Farbe funktioniert ebenso. Wenn ein Objekt mit einem Farbverlauf gefüllt ist, kann man die Endfarben verändern, die Farben in der Mitte, die Richtung, Position und den Mittelpunkt des Verlaufs. Die Bedienerführung ist hier absolut genial. Das gleiche gilt für Spezialeffekte wie Mischung, Verzerrung, Umhüllung, Verdrängung und Transparenz.

Eine andere starke Seite von CorelDRAW ist der Umgang mit Farb- und Objektmanagement. Eine große Auswahl an Farbmodellen und Paletten macht das Navigieren durch den Farbraum einfach. Eine clevere Suchen-und-Ersetzen-Funktion erledigt Aufträge wie "finde alle roten Rechtecke" oder "ändere alle schreiend pinkfarbenen Füllungen in Korallgrün". Man kann Objekte mit Hilfe von Dialogen genau prüfen, die sie in Worten auflisten und beschreiben. Das Programm hilft dem Benutzer auch aktiv dabei, Gleichheit oder Ähnlichkeit von Objekten zu bewahren. Man kann Konturen, Text- und Farbeigenschaften einzeln kopieren; man kann Attribute als benennbare Stile benennen, um sie bequem und in gleichbleibender Art und Weise auf Objekte anzuwenden - dies beinhaltet, erstaunlicherweise, auch Farbstile, die Beziehungen zwischen Farben beschreiben (wenn man die "Eltern"-Farbe ändern, ändern sich alle Objekte mit "Kind"-Farben in gleicher Weise). Man kann Objekte sogar "Klonen" und so ein Duplikat erzeugen, das die eingestellten Eigenschaften des Originals enthält - automatisch oder auf Anfrage.

Schließlich sollte man die mehrstufige "Rückgängig"-Funktion nicht unterschätzen. Wenn man weiß, daß man ungestraft herumexperimentieren zu können, kommt die Kreativität erst so richtig in Gang...

Launisch und widerspenstig -- Und nun die schlechten Nachrichten: CorelDRAW sieht nicht wie ein portiertes Programm aus und fühlt sich auch nicht so an, es scheint sich aber in der Macintosh-Umgebung nicht so ganz wohl zu fühlen. die Größe und Position von Dokumentfenstern wird nicht gespeichert und muß beim erneuten Aufrufen wieder eingestellt werden. Wenn man die Größe eines Dokumentfensters verändert, wird auch der Inhalt vergrößert oder verkleinert. Schrifttypen, die keinen separaten Schriftschnitt für fette oder kursive Schriften haben (wie z. B. Geneva) können nicht fett oder kursiv gemacht werden. Das Programm begreift auch nicht, daß ich zwei Bildschirme mit verschiedenen Bit-Tiefen habe.

Tatsächlich kommt mir CorelDRAW wie eine Betaversion vor. Ständig passieren irgendwelche Kleinigkeiten, die das Vertrauen in das Programm untergraben und den Benutzer in seiner Arbeit behindern. In Dialogboxen erscheint manchmal Blödsinn oder die Information befindet sich außerhalb des lesbaren Bereichs, oder die Rollbalken rollen nicht richtig. Hin und wieder tauchen mysteriöse Fehlermeldungen auf. Man kann leicht in eine Situation kommen, da sich ein Dokumentfenster nicht mehr aktivieren läßt und jegliche Arbeit zum Stillstand kommt. Die Statuszeile läßt sich vom Bildschirm ziehen - um sie wiederzubekommen, mußt ich viele Preference-Dateien wegwerfen. Man fühlt sich gezwungen, früh und oft zu speichern, aber selbst das kann nicht genug sein; ich habe es erlebt, daß Text über Nacht seine Grundeinstellungen verlor und ich habe gehört, daß Texturen manchmal kaputtgehen.

Das Handbuch ist ein typischer Vertreter dieser Gattung für umfangreiche Programme: überladen, umfangreich, langweilig, sich selbst wiederholend, formalistisch, manchmal unklar. Vielleicht läßt sich das nicht vermeiden, aber eine praxisnahe gedruckte Arbeitsanleitung, eine Kurzanleitung für die ersten Schritte und eine Karte mit den wichtigsten Tastaturkürzeln wären eine willkommene Ergänzung gewesen. Man muß sich schon mit dem Programm beschäftigen; um mit der Arbeit zu beginnen, braucht der Anwender wichtige Hinweise, wie z. B. daß man, wenn man die Farbe einer Kontur und nicht einer Füllung ändern will, die Farbe bei gehaltener Auswahltaste anklicken muß. Einige Funktionen, die im Handbuch beschrieben werden, fehlen völlig: besonders fällt hier das Fehlen jeglicher Suchen-und-Ersetzen-Funktion für Texte auf - ein blödsinniger Mangel in einem Programm, das eine Rechtschreibprüfung beinhaltet.

Die Online-Hilfe ist ein seltsames Hybrid-Gebilde. Ein Teil davon ist Altura QuickHelp (wie FileMaker Pro) und ganz gut, aber andere Teile - wie auch das Lernprogramm - sind Apple Guide, das nur unter Schwierigkeiten benutzbar ist und meinen Computer zum Absturz bringt.

Ebenfalls ägergerlich ist der Mangel an Support durch Corel. Weder per E-Mail noch in Corels eigener Newsgroup bekam ich während der Vorbereitung dieser Rezension Antworten auf meine Fragen. Das läßt CorelDRAW nicht mehr nur wie eine Betaversion sondern wie ein Waisenkind dastehen; ich hoffe, Corel hat diese Version ohne Angabe von Quellen gemacht, unter denen Benutzer Gehör (oder gar Bug-Fixes) finden.

Im Gleichgewicht -- Jahrelang fuhr ich eine BMW K100RT - ein Motorrad mit Baujahr 1986. Ich wurde oft gefragt, was ich davon hielt und ich sagte: "Es ist toll. Nachdem ich die Federn, den Sitz, die Lichtmaschine, die Wasserpumpe, den Bremsflüssigkeitsbehälter, den Gaszug und die Windschutzscheibe ausgetauscht hatte, war es eines der besten Motorräder, die je gebaut wurden."

CorelDRAW 8 ist auch so etwas. Es hat Spitzenqualitäten, aber genau deshalb ist man erstaunt über die vielen kleinen Details, die nicht funktionieren. Aber wie Staubflusen treiben die sich meist unter dem Bett und in dunklen Ecken herum; hin und wieder muß man davon niesen, aber der Raum an sich sieht sauber aus und man kann es darin aushalten.

Was an CorelDRAW am meisten auffällt, sind die Mängel bei der Textbearbeitung. Es ist eigentlich alles in Ordnung damit, aber das Programm gibt vor, etwas zu sein, was es nicht ist. Ohne Suchen-und-Ersetzen, automatische Seitennumerierung, mehrere Musterseiten etc. kann man kein Layout für Kataloge machen. Die Spalten, Verbindungen zwischen Rahmen und automatische Silbentrennung wirken deshalb eher niedlich als nützlich.

Wenn Corel tatsächlich die "unverbindliche Preisempfehlung" dafür nehmen würde, müßte man CorelDRAW noch heftiger kritisieren. Bei den Preisen, die im Moment kursieren, ist das Urteil eher positiv: es ist ein großzügiges Paket mit tollen Funktionen, einer brillianten Bedienoberfläche und professionellen Ergebnissen. Wenn Sie - so wie ich - nur ein leistungsfähiges Grafikprogramm haben wollen, wäre CorelDRAW eine gute Wahl. Kurz: es kann viel und macht Spaß. Auch wenn es eine Betaversion ist. Und trotz dieses allgegenwärtigen V§%&#**-Gesicht. Wie sagte doch die Erste Allgemeine Verunsicherung: "das Böse ist immer und überall..."


 

Übertragung dieser Ausgabe:
Hartmut Greiser [GR] hgreiser@linarte.com, Peter Hoeld [PH] peter.hoeld@frankfurt.netsurf.de, Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de, Toby Steininger [TS] toby@steininger.com, Sören Witt [SW] switt@ki.comcity.de

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