TidBITS#463/18-Jan-99 - Deutsch

 

[Übersetzung: Heike Kurtz]

Diese Woche gibt es all die News zur Macworld Expo, die wir in die letzte Ausgabe nicht mehr hineinquetschen konnten (Baby.) Natürlich gibt es wieder unseren üblichen Artikel über die "Superlative der Macworld Expo" und Jeff Carlson wirft einen Blick auf die verschiedenen Produkte im Zusammenhang mit dem PalmPilot, die auf der Expo zu sehen waren. (Baby.) In den News geht es um den Gewinn von 152 Mio. US$, den Apple angekündigt hat, um LetterRip Pro 3.0.4, das von Fog City herausgebracht wurde und - hatten wir schon erwähnt, daß Adam und Tonya ein Baby bekommen haben - Tristan Mackay Engst?

Autorisierte Übertragung der TidBITS#463/18-Jan-99.

Die Originalausgabe finden Sie unter: <http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-463.html>

Copyright 1999 TidBITS Electronic Publishing. All rights reserved.
Information: <info@tidbits.com> Comments: <editors@tidbits.com>

Copyright ab 7/98 der deutschen Version: Heike Kurtz Übersetzungsdienst.
Information: <http://www.heikekurtz.de> Comments: <mail@heikekurtz.de>


Themen:

<ftp://ftp.tidbits.com/pub/tidbits/issues/1999/TidBITS#463/18-Jan-99>

Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:

<ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-463.etx>
<ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-463.etx>
<ftp://ftp.rrzn.uni-hannover.de/pub/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-463.etx>


MailBITS/18-Jan-99

[Übersetzung: Heike Kurtz]

Apple verzeichnet einen Gewinn von 152 Mio. US$ -- Apple kündigte für das erste Geschäftsquartal 1999 einen Gewinn von 152 Mio. US$ bei einem Umsatz von 1,7 Milliarden US$ an, d. h. das fünfte profitable Quartal in Folge. Diese Zahlen enthalten zwar einen einmaligen Gewinn von 29 Mio. US$ aus dem Verkauf von Anteilen an der Firma ARM Ltd., aber Apple hat in diesem Quartal auch 519000 iMacs verkauft, die dazu beitragen, daß im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres 49 % mehr Computer verkauft wurden. Außerdem schloß Apple das Quartal mit einer nur zwei Tage dauernden Inventur für einen Warenwert von 25 Mio. US$ ab, was darauf hinweist, daß die neue Strategie zur Steigerung der Effizienz von Produktion und Vertrieb zu greifen beginnt. [GD]

<http://www.apple.com/pr/library/1999/jan/13earnings.html>
<http://www.arm.com/>

LetterRip Pro 3.0.4 Update -- Fog city Software hat LetterRip Pro 3.0.4, ein Update für ihr Internet-Mailinglisten-Serverprogramm, herausgebracht. Die Version 3.0.4 behebt zwei kleinere Fehler, die lange Nachrichtentitel falsch umbrachen und Daten in nicht-englischen MIME-Digests nicht codieren konnten. Das Update ist für Eigentümer von LetterRip Pro 3 kostenlos. Sie können entweder den vollständigen LetterRip 3.0.4-Installer oder nur die Server- und Installationsprogramme downloaden. Fog City bietet kostenlose oder reduzierte Aktualisierungen für die Eigentümer von LetterRip 1.x und 2.x an, man kann das Programm auch ganz neu für US$ 395 erwerben. [GD]

<http://www.fogcity.com/lr_download.html>


Superlative der Macworld Expo SF '99

von der TidBITS-Mannschaft <editors@tidbits.com>

[Übersetzung: Heike Kurtz, Walter Sonnenberg]

Nachdem wir in vielen Jahren viele Macworld Expos gesehen haben, haben wir das einfache Mantra verinnerlicht, das während der Ausstellung gebetsmühlenartig wiederholt wird: "Was hast Du cooles gesehen?" Hier sind ein paar erwähnenswerte Produkte, Events und Kuriositäten:

Größter Publikumsmagnet -- Die Connectix Virtual Game Station. Das neueste Emulationsprogramm von der Firma, die uns Virtual PC beschert hat, ermöglicht das Spielen von Sony PlayStation-Spielen am Mac. Spiele waren in Steve Jobs? Rede ein wichtiges Thema und waren auch im Ausstellungsgelände stark vertreten, und so verursachte die Ankündigung einiges Aufsehen. Viele kauften gleich ein Exemplar - zum einen, weil Connectix noch keine Pakete für den Einzelhandel im Angebot hatte, zum anderen, weil das Gerücht umging, daß Sony gerichtliche Schritte unternehmen würde, um den Verkauf des Produkts zu stoppen. Ich würde mir wegen eines Prozesses keine allzu großen Sorgen machen - wenn irgend eine Firma ihre juristischen Hausaufgaben bezüglich Emulationssoftware erledigt, dann ist es Connectix. Trotzdem war Virtual Game Station auf der Expo ausverkauft, obwohl man bei Connectix versuchte, mehr Kopien an den Stand zu bekommen, als man angenommen hatte, während der Öffnungszeiten der Messe zu verkaufen. [MAN]

<http://www.virtualgamestation.com/>

Das nischigste Nischenprodukt -- iMacButton. Es scheint, daß man auf den ersten paar Tausend iMacs die Maschine im Falle eines Absturzes oder beim Einfrieren nicht mit dem traditionellen "Drei-Finger-Salut" (Ctrl-Befehlstaste-Einschalttaste) neu starten kann. Stattdessen muß man einen Knopf drücken, den man nur mittels einer Büroklammer oder Nadel erreichen kann. Um dem Benutzer die Mühe zu ersparen, gibt es jetzt diesen Artikel für 10 US$. Es _ist_ in der Tat eine Nadel, eingebettet in einen Plastikknopf, wie ein Reißnagel mit einer eingebauten Feder. Man braucht nur die Nadel in das Loch zu stecken und den Knopf an seinem iMac zu belassen. So kann man selbst (oder die hauseigene Katze) den iMac nach Belieben neu starten. [MAN]

nostalgischste Demo -- Gemulator Pro von Emulators Inc. Wenn Sie einen Computer mit Intel-Prozessor haben können Sie mit diesem Programm (und ein paar ROMS, die Sie installieren müssen) verschiedene Atari-Computer, einen Mac Plus, einen Mac SE, einen Mac II oder verschiedene andere 68K-Macs emulieren. Man wechselt ohne das Programm oder den Computer neu starten zu müssen von einer Emulation in die andere. Wir spielten z. B. Centipede, dann ließen wir Word 4 auf einem Mac Plus laufen - alles auf einem PC mit Windows NT. Ich war nicht sicher, ob ich lachen oder weinen sollte. Und machen Sie keine Witze darüber, Virtual PC auf Gemulator Pro zu betreiben: der Witz hat schon einen Bart. [MAN]

<http://www.emulators.com/>

Das am wenigsten erwartete Technologie-Detail -- Vor gar nicht so langer Zeit hätte man jemanden, der damals von 3D Beschleuniger-Chips sprach, für einen Ersteller von hochwertigen Multimedia-Produktionen oder einen ernsthaften Spieler gehalten. Jetzt wo ATIs Rage 128 Grafik-Beschleuniger in alle neuen G3 Power Macintoshs eingebaut wird, waren die Macworld-Teilnehmer plötzlich mit einer Hardware konfrontiert, von der sie vorher nicht wußten, daß sie diese jemals benötigen würden. Es wäre leicht, dies als bloßen Marketing-Gag einzustufen, aber die Vorteile eingebauter Beschleunigungsfunktionen - von den 3D-Displayfunktionen der Spiele bis zu den 2D-Rastergrafikfunktionen - haben aus dem Rage-Chip eine wünschenswerte Hardware gemacht, die den für PCs beliebten Voodoo2-Grafik-Controller in puncto Performance aussticht. [JLC]

<http://www.atitech.com/>
<http://www.3dfx.com/products/voodoo2.html>

Der beste Tchotchke (und die langlebigste Vaporware) -- ["Vaporware" (engl.: "Dampfware", etwa: "Heiße-Luft-Ware"). Ironische Bezeichnung für Computerprodukte, die mit viel Tamtam angekündigt werden und sich dann für längere Zeit in heiße Luft aufzulösen scheinen, bis sie dann doch noch herauskommen - oder auch nicht. Als Erfinder dieser Gattung gilt Bill Gates mit seinen verschiedenen Windows-Versionen. -- HK] Castlewoods Orb. Das Orb ist ein Wechselplattenlaufwerk, das 2,2 GB auf kleinen, dünnen, billigen einseitigen Kassetten speichert. Castlewood zeigte im letzten Jahr auf der Expo ein funktionsloses Modell. Dies Jahr kam diese Firma (die von Ex-SyQuest-Mitarbeitern und anderen alten Hasen der Laufwerkindustrie aufgebaut wurde) mit einem weiterentwickelten aber immer noch nicht fertigen Modell wieder, bot eine gute Präsentation und machte fundierte Versprechungen. Ich übertreibe - die Wahrheit ist wohl, ich beginne es gerade selbst zu glauben - daß das Orb bald lieferbar ist - und daß ich sogar eins kaufen werde. Einstweilen hat man Pseudokassetten verteilt, die eine Fanfare ertönen lassen, wenn man einen Knopf daran drückt - ein Stern mit der Warnung, diese nicht ins echte Laufwerk einzusetzen, fehlt nicht. Nach der SyQuest-Pleite und Iomegas Abmagerungskur tut dem Markt der Wechselplattenlaufwerke etwas Konkurrenz durchaus gut. [MAN]

<http://www.castlewood.com/castlewood/web/index.htm>
<http://www.businesswire.com/iomega/bw.011399/952594.htm>

Die kreativste Ergonomieentwicklung -- Eine Spielegrafik kann die beste sein, die Sie je gesehen haben, Sie werden sie trotzdem nur aus einem alten Bürostuhl betrachten. Um den Genuß zu steigern, sollten sie den Intensor-Stuhl ausprobieren. Aus den fünf eingebauten Lautsprechern werden Sie nicht nur nur noch rundherum den Sound des Spieles hören, Sie werden auch die Vibrationen spüren, die von den Subwoofern des Stuhls übertragen werden. Wenn Sie normalerweise an Spielkonsolen von Nintendo oder Sony spielen, die mit einem Fernsehschirm verbunden sind, können Sie auch die Stuhlbeine abmontieren, um auf dem Boden der Anlage zu schaukeln und sich zu drehen. Eine andere Überraschung bietet die Kopfhörerbuchse, so daß Sie Ihre Aliens im Geheimen dröhnen lassen können, ohne die externen Lautsprecher zu aktivieren (und trotzdem etwas von dem Vibrationserlebnis des Stuhles zu spüren). [JLC]

<http://www.intensor.com/lite/>

Die beste Beta-Version -- Es gibt eine Verbindung zwischen Stagecasts Programm Stagecast-Creator und Power Ons Action-Menus. Stagecast ist Nachfolger von Cocoa, einem Konstruktionsspiel für Sprite-Welten, das von David Smith und Allen Cypher bei Apple auf Basis von Sk8 und später Prograph entwickelt wurde. Zusammen mit einem weiteren Ex-Apple-Bekannten, nämlich Larry Tesler, haben sie eine neue Firma gegründet, um ihr Programm auf eine neue Plattform zu portieren - diesmal ist das Java - und nebenher zu erweitern und zu verbessern. Ich habe mit der Beta-Version gespielt, es macht Spaß, Java macht es unvergleichlich, ich warte ungeduldig auf das Endprodukt und hoffe auf einen Verkaufserfolg. Action Menus ist ein MacOS 8.5-kompatibler Ersatz für die Now Utilities aus der Softwareschmiede von Power On. Nach der Demo zu urteilen, hielten die Now Utilities, selbst wenn Now sie weiter pflegen würde, dem Vergleich mit Power Ons kommender Version nicht mehr stand. Ich brauche dies Produkt, so daß ich ins schwitzen komme, sobald ich nur daran denke. [MAN]

<http://www.stagecast.com/>
<http://www.actionutilities.com/>

Der beste Slogan -- Das Standpersonal von Alien Skin-Software erregt normalerweise Aufmerksamkeit durch die grell gefärbten Haare in den Farben ihrer Photoshop Plugin-Produkte. Dieses Jahr erreichte der Werbespruch der Firma noch mehr Aufmerksamkeit als ihre vielfarbigen Aufmacher: "Sättigt die Industrie mit Freaks". [JLC]

<http://www.alienskin.com/>

Die beste Party -- Wir versuchen, über alle Seiten der Expo zu berichten, dazu gehören auch ihre Parties: Normalerweise gibt es in dieser Disziplin einen klaren Gewinner. Die diesjährige Abendszene brachte ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die "Mac the Knife"-Party, die in einer Bar namens "The Stud" abgehalten wurde, war die am ehesten dem Party-Stil entsprechende, verfehlte aber den TidBITS-Titelgewinn, weil sie übervölkert, unglaublich laut und trotz des kalifornischen Antirauchergesetzes rauchig war. Fa. Metacreations gebührt ein Preis für die Vorstellung von Kais Power Tools, die in San Franciscos Museum of Modern Art stattfand - ehrlich, Ich war weniger daran interessiert, den Design-Doyen Kai Krause zu sehen, als erstmals den ersten Stock des Museums zu besichtigen, der den Anmarsch wirklich wert ist. Apples Party war groß, belegte einen Großteil des Moscone Center mit vielen Leuten, riesigem Buffet-Angebot und vielen Live-Bands. Aber den Preis für die beste Party verdient Dantz: Es war voll und laut, aber auf akzeptierbarem Level, das Essen war gut, treppab war ein ruhiger Bereich, in dem man mit anderen reden konnte, die man nur einmal im Jahr bei solchen Gelegenheiten trifft. Den Eindruck hat die Dantzsche Fotoaktion noch verbessert, die mit plakativen Schwarz-Weiß-Postern berühmte Leute beim Trinken zeigte, um das Party-Motto "Anders Trinken" zu illustrieren. [JLC]

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-415.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-415-html>
<http://www.metacreations.com/>
<http://www.dantz.com/>


Mit Palm hat man etwas in der Hand

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>

[Übersetzung: Walter Sonnenberg]

Für jene, die sich über den ständigen Belagerungszustand am Stand von Palm Computing gewundert haben, hier ein kurzer Überblick über die Geschichte des PalmPilot und seiner Beziehung zum Macintosh: (Die folgende(n) URL(s) verweist(en) auf frühere TidBITS-Artikel zum gleichen Thema)

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-411.html#lnk4>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-413.html#lnk2>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-416.html#lnk2>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-432.html#lnk2>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-435.html#lnk3>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-458.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-411.html#Ink4>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-413.html#Ink2>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-416.html#Ink2>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-432.html#Ink2>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-435.html#Ink3>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-458.html>

Die auf die flache Hand passenden Rechner von Palm Computing heißen PalmPilot und Palm III, sie erlauben den Benutzer, wichtige Daten in einem Gerät unterzubringen, das sich mit einem Schreibstift bedienen läßt und das in die Westentasche paßt. Man kann diese Informationen auf Knopfdruck mit denen seines PCs abgleichen, so daß man abwechselnd mit beiden Rechnern an den gleichen Informationen arbeiten kann. Als sich der PalmPilot schlecht verkaufte, konzentrierte sich Palm Computing auf sein größeres Marktsegment der Windows-basierten PCs, so daß die Macintosh-Version des Abgleichprogramms nicht über die Version 1.0 hinauskam (die zudem eine verunglückte Übertragung aus der Windows-Version ist). Jetzt hat Palm begonnen, wieder öffentlich Beta-Versionen einer neuen Macintosh-Software zu verbreiten, die auf dem altbekannten Claris Organizer basiert, wodurch auch eine Programmschnittstelle zu Drittanbietern definiert wird. Endlich werden damit Mac-Besitzer an ihren Palm-Rechnern auch Funktionen nutzen können, die ihre Windows-Kollegen schon seit zwei Jahren erfreuten - und es gibt Funktionen, die nur für Macs realisiert wurden. Die Rückkehr auf den Mac-Markt mit einem Programm, das verspricht, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, hob das Ansehen der Firma Palm Computing in den Augen der Expo-Teilnehmer beträchtlich.

Natürlich - Palm Computing verschenkte alle halbe Stunde einen Palm III - zusammen mit meinem Buch "Palm III & PalmPilot Visual QuickStart Guide" - bei allem Stolz glaube ich doch, daß die Palm III-Rechner dabei die Haupt-Attraktion waren.

<http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0201353903/tidbitselectro00A/>

Die verbesserte Beta-Version -- Entgegen dem Prinzip der TidBITS, keine Betaversionen zu besprechen, mache ich mit der neuen Palm-Mac-Software aus zwei Gründen eine Ausnahme: Die Nachfrage nach dieser langerwarteten Software war überwältigend (Beim ersten Release brachen Palms Internet-Server wegen der unerwartet vielen Anfragen zusammen) und mehrere auf der Macworld Expo vorgestellte Produkte kündigen an, daß Mac-Besitzer ihre Palm-Rechner breiter mit mehr Möglichkeiten anwenden (können) werden.

Zur Zeit steht die zweite Beta-Version des Palm Desktop 2.1 auf den Palm Computing-Servern bereit - ein Download von 8,9 MB. Über die schon recht ausgefuchsten Funktionen des Claris Organizer zur Termin-, Telefon-, Adreß, Aufgabenlisten- und Datenbankverwaltung hinaus enthält Palm Desktop eine offene Schnittstelle, an der Softwareentwickler ihre eigenen Module mit den Daten der Palm-Handhelds zusammenarbeiten lassen können. In der letzten Ausgabe (Build 34) sind viele Fehler bereinigt, so daß man Besitzern der ersten Beta-Version nur zuraten kann, auf Version 2.1 aufzurüsten; trotzdem sollte man nicht vergessen, daß dies eine Vorabversion ist, mit der es bekanntermaßen Probleme gibt. So berichten Benutzer beispielsweise von merkwürdigen Ergebnissen bei der Termin-Wiederholung und unerklärten Kopien von Datensätzen.

<http://www.palm.com/macintosh/>

Obwohl es natürlich gefällt, Adressen und Termine mit Claris Organizer zu verwalten, so weckt die offene Schnittstellenarchitektur doch besondere Erwartungen.

Palm nähert sich der Tricorder-Funktionalität -- Seit Einführung der ersten PalmPilots sind immer wieder Vergleiche zwischen diesen Geräten und dem aus Star Trek bekannten Tricorder gezogen worden. Dort kann man mit dem Tricorder alles analysieren, was grade im Manuskript gebraucht wird. So stellte Imagiworks das Gerät imagiLab vor, das man unter einen PalmPilot oder Palm III klammern kann, um Daten vor Ort zu sammeln und zu analysieren. Der Stand von Imagiworks auf der Expo zeigte einen endlosen Wasserfall, an dem man Temperaturen messen konnte. Nach Synchronisierung des Palm III mit einem Mac konnte man in einem AppleWorks Rechenblatt die erfaßten Daten grafisch darstellen, analysieren und in andere Programme exportieren.

<http://www.imagiworks.com/>

Konten und Mail -- Die erste Pilot Desktop Version 1.0 unterstützte die vier Haupt-Anwendungen (Termine, Adressen, Aufgabenliste und Notizen), aber nicht "Ausgaben" und "E-Mail" [nur in der Professional-Version -- WS] während diese beiden Anwendungen von der Windows-Version schon längere Zeit unterstützt werden.

Shana Corporation demonstrierte Informed Palm Expense Creator, ein Mac-Programm mit Palm-Desktop-Schnittstelle, das Konto-Daten aus dem PalmPilot abgreift und in verschiedene vorgefertigte Berichts-Formblätter einträgt. Die Basisversion ist Freeware, während die erweiterte Version mit Funktionen zur Erstellung und Bearbeitung eigener Berichts- und Rechenformulare um Käufer wirbt. Ein 11,4 MB großer Installer kann vom Shana Webserver geladen werden, er installiert beide Versionen, die Erweiterungen können nach Zahlung von 24,95 Dollar aktiviert werden.

<http://www.shana.com/product/palm/>

Actual Software stellte ein MultiMail Mac Conduit Pack für 30 Dollar vor, mit dem E-Mails zwischen Eudora (in Pro und Light Version) und entweder Actuals Palm E-Mail-Programm "MultiMail Pro" oder dem Palm OS-Mail-Programm abgeglichen werden können.

<http://www.actualsoft.com/>

Go, Type -- Die Firma LandWare erzielte große Aufmerksamkeit für ihre überzeugende GoType-Tastatur. Ich kaufte mir eine, bevor ich zur Expo kam und nutzte sie zusammen mit meinem PalmPilot als leichtere Alternative zum Powerbook. Für die 80 Dollar erhält man ein Gerät, das keine eigenen Batterien benötigt und das mittels einer seriellen Verbindung an PalmPilot oder Palm III angeschlossen wird und Ihnen so zu einem Miniaturrechner verhilft. GoType enthält auch Funktionstasten, um die Standardanwendungen der PalmPilots direkt aufzurufen; dazu kommen weitere Tasten für oft benötigte Tastenfolgen und "Fertig", um schneller im PalmOS navigieren zu können. Die einzige Bedienung, die mir fehlt, wäre eine Taste, mit der man zwischen Datenfeldern und Datensätzen wechseln kann, ohne den Bedienstift in die Hand zu nehmen.

<http://www.landware.com/products/gotype/gotypeps.html>

Ein Blick in die Zukunft -- Das letzte Glanzlicht meines Expobesuches zum Thema PalmPilot war ein Treffen mit dem bei Palm Computing für Mac zuständigen Produktmanager Doug Wirnowski. Er ließ mich den Prototyp des demnächst herauskommenden Palm VII ausprobieren. (vergleiche "Mac Palm Desktop Beta kommt mit Palm VII News" in TidBITS-458.). Dies neue Gerät, das sich derzeit im Feldtest befindet und dessen Auslieferung etwa im dritten Quartal zu erwarten ist, bietet insbesondere den integrierten Zugriff auf den angekündigten drahtlosen Palm.net Service. Bis auf das durchsichtige Plastikgehäuse unterscheidet sich der Prototyp in Größe und Aussehen wenig vom Palm III, obwohl oben etwa eine 1 Zoll lange Verlängerung den Funkempfang sicherstellt. Eine Antenne lagert rechts am Gehäuse und dreht sich um ein Gelenk oben am verlängerten Gehäuse. Wenn sie aufgeklappt wird, wird automatisch eine Liste der zugehörigen Anwendungsprogramme aufgelistet.

<http://www.palm.com/pr/palmvii.html>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-458.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-458.html>

Anstelle eines Internet Browsers bietet der Palm VII ein Programm "Web clipping". Um dies zu testen, probierte ich ein kleines Programm, das sich in den Routing-Service von Mapquest einklinkt, indem ich meine Wohn- und Büroadressen eingab. Der Palm VII baute eine Verbindung zum Palm.net auf, rief die Anfrageergebnisse ab und trennte die Verbindung sofort wieder. Ich hatte nur Probleme, eine genügend zuverlässige Übertragungsqualität zu erreichen, was inmitten der Ausstellungsstände der Expo wohl nicht weiter verwunderlich ist. Mit Ausnahme der Funktechnik weist der Palm VII die gleichen Kennwerte auf wie der Palm III, gleiches Display, gleiche CPU beide haben 2 MB Speicherkapazität.

<http://www.mapquest.com/>

Herzlich willkommen, Tristan Mackay Engst!

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Übersetzung: Heike Kurtz]

Einer unserer Freunde bei Apple sagte einmal, daß er an den TidBITS besonders die persönliche Note schätze. Zum Teil liegt das daran, daß wir in den vergangenen Jahren miteinander gewachsen sind. TidBITS wurde 1990 gegründet, als Tonya und ich beide 22 Jahre alt waren, und diejenigen, die uns seither jede Woche begleitet haben, haben mitbekommen, wie wir heirateten, nach Seattle umzogen, einen Internet-Anschluß bekamen, ein paar erfolgreiche Bücher schrieben, ein neues Heim bezogen und mit einem Einbruch fertig wurden. Wir haben durch TidBITS Freunde - zum Teil gute Freunde - kennengelernt und letztes Jahr verbrachten wir die Hälfte unseres einmonatigen Urlaubs in Australien damit, Freunde in Perth zu besuchen, die wir über das Internet kennengelernt haben.

<http://www.tidbits.com/adam/australia-98.html>

Auftritt: Tristan Mackay Engst -- Worauf ich hinauswill ist eine absolut private Neuigkeit: Tonya und ich möchten Ihnen die Geburt unseres ersten Kindes, Tristan Mackay Engst <tristan@tidbits.com> mitteilen. Er wurde am Sonntag, den 09. Jan. 1999 im Puget Sound Birth Center in Kirkland, Washington, geboren. Er wog 5 Pfund, 15,5 Unzen und war ungefähr 18 Zoll lang. Und natürlich sind wir der - völlig parteiischen - Meinung, daß er ein ganz besonderer Schatz ist. Ein paar seiner ersten Begegnungen mit der Macintosh-Welt können auf der unten stehenden Web Page bewundert werden:

<http://www.tidbits.com/tristan/mac/hello.html>

Tristans Geburt war untrennbar mit der Macworld Expo in San Francisco verbunden. Als ich zu der Ausstellung fuhr, war Tonya in der 37. Schwangerschaftswoche und der errechnete Geburtstermin war der 28. Januar 1999. Ich nahm das Handy mit, so daß Tonya mich jederzeit anrufen konnte - ich ging jedoch davon aus, daß ich wahrscheinlich nicht früher nach Seattle zurückfliegen müßte. Tonyas Schwangerschaft war relativ problemlos und normal verlaufen, dank Ihrer Gewissenhaftigkeit in bezug auf gute Ernährung und sinnvolle Gymnastik sowie einer gesunden Portion Glück und genetischer Veranlagung.

Die ersten paar Tage der Expo verliefen ruhig und ich freute mich, allen, die mich fragten, mitzuteilen, daß Tonya "zuhause und in der 37. Schwangerschaftswoche" sei. Dann, am frühen Freitagmorgen, am letzten Tag der Messe, weckte mich Tonya mit einem Anruf auf. Ich war ein wenig groggy von der Mac the Knife Party, wo ich bis 2.30 Uhr mit Freunden geplaudert hatte, aber ich schaffte es, mir darüber klarzuwerden, daß ich an diesem Abend zum Flughafen gehen würde, anstatt - wie geplant - das Wochenende bei meiner Schwester zu verbringen. Tonya rief am Nachmittag noch einmal an und um 21.00 Uhr (nach einer kurzen Diskussion mit einem ungläubigen Angestellten der Luftfahrtgesellschaft, der mir nicht so recht glaubte, daß ich die 35 US$ Umbuchungsgebühr bezahlen wollte, obwohl ich ihm erzählt hatte, daß meine Frau in den Wehen lag), war ich zu Hause. Tonya hatte tatsächlich Wehen, und obwohl ihre Kontraktionen uns in dieser Nach vom Schlafen abhielten, war diese Zeit doch sehr nützlich, um die Sachen für das Birth Center [Eine Art Geburtshaus -- HK] zu packen und das Haus ein wenig aufzuräumen.

Um 7 Uhr morgens wurde es Zeit, ins Birth Center zu gehen, und als wir eine Stunde später dort ankamen, war Tonyas Muttermund bereits 8 cm eröffnet (10 cm müssen es letztendlich sein - für all diejenigen, die sich mit den Kenndaten von Geburten nicht so gut auskennen). Wir sprangen in die heiße Badewanne - die Hebammen in diesem Birth Center benutzen keine Schmerzmittel oder die sonst üblichen Methoden klinischer Intervention, die zum Glück bei dieser normalen Geburt auch gar nicht notwendig waren. Mit Unterstützung meiner Wenigkeit, der Hebamme und einer Doula (eine Frau, die sehr viel über Wehen weiß und hauptsächlich dazu da ist, der wehenden Frau jede erdenkliche Hilfe zuteil werden zu lassen), brachte Tonya weniger als vier Stunden später unseren Sohn zur Welt. Wir sind nicht gerade sehr überschwenglich in unseren Gefühlsausbrüchen und die Geburt ist wahrscheinlich nicht der Wendepunkt unseres Lebens, aber es war wirklich schön. Wir fühlten uns, als hätte gerade ein Sprecher gesagt: "dies war ein biologischer Moment".

Wer sich für Birth Center und Hebammenarbeit interessiert oder Bilder des Entbindungszimmers (Zimmer 2) sehen möchte, kann sich die unten stehende Web Site ansehen. Wir können die Erfahrung einer Geburt im Birth Center nur empfehlen.

<http://www.birthcenter.com/>

Die Gewöhnungsphase -- Wir hatten uns vorher umfassend über die verschiedenen Aspekte von Schwangerschaft und Geburt informiert, besonders weil die Hebamme uns immer über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse informiert hatte, wann immer es galt, eine Entscheidung zu treffen. Trotzdem waren wir ein wenig unvorbereitet, als Tristan drei Wochen zu früh kam. Wir pflegen immer alles zu planen und hatten damit gerechnet, noch ein paar Wochen Zeit zu haben, um die restlichen Dinge einzukaufen, den Empfang für das Baby zu organisieren (Tristan wird darum nicht herumkommen, wie wir erfahren haben) ["baby shower". In Amerika ist es üblich, vor wichtigen Ereignissen, "showers" zu veranstalten; das sind Partys, zu denen die Gäste Geschenke mitbringen. Besonders viele "showers" gibt es vor einer Hochzeit. -- HK], das Schlafzimmer für die Wiege umzuräumen, Geoff und Jeff zu helfen, die TidBITS zu managen und andere Projekte für eine Weile auf Eis zu legen. Stattdessen versuchen wir seitdem, die Dinge am Laufen zu halten, ignorieren alles Unwichtige und schlafen, wann immer wir dazu kommen. All das wäre natürlich nicht möglich, wenn Geoff und Jeff nicht die TidBITS übernommen hätten und ohne verschiedene Gruppen von Freunden, die uns Kleidung und andere Babysachen brachten.

Eins haben wir gelernt: ein Baby zu bekommen, ist gewissermaßen eine öffentliche Handlung. Wir haben dadurch einen Teil zur Gesellschaft beigetragen, zum Genpool, vielleicht sogar zu der Kultur, die wir alle teilen. Das Kind könnte später ein Autor werden, ein Klempner, Bildhauer, Anführer, Zimmermann oder Lehrer. Er könnte sich mit Ihrer Tochter verabreden, ihr eigenes Kind als Geburtshelfer begleiten, einen gewöhnlichen Schnupfen heilen oder Ihren Abfluß reparieren. Er ist jetzt einer von uns.

Das Wichtigste, was wir unserem Sohn mitgeben möchten, ist eine Sache, die meine Großtante Irene Gutchess mir einmal sagte, als ich ungefähr elf Jahre alt war. Sie fragte mich, wie viele Erwachsene das tun, was ich denn einmal werden wolle. Ich war ein ehrliches Kind und so antwortete ich, daß ich das nicht wisse, und ich war erleichtert, als sie sagte, daß das nicht wichtig sei, solang alles, was ich tue, diese Welt ein wenig besser mache.

Angemessene Technik -- Obwohl Tonya und ich ziemlich High-Tech-orientiert sind, mit all den Macs im Haus und dem Internetanschluß, sind wir uns doch darüber im Klaren, wann Technik angebracht ist und wann nicht. Wir werden Tristan nicht an Computer heranführen, bevor er von sich aus Interesse dafür bekundet, und wir sind besonders neugierig darauf, wie er das Internet betrachten wird, da es für uns einfach ein Bestandteil unseres Lebens ist, das man von jedem Computer des Hauses aus erreichen kann.

Das Internet könnte für Tristan ein wenig anders sein als für andere Kinder seines Alters, da ich sofort nach unserer Rückkehr eine E-Mail-Adresse für ihn eingerichtet habe. Ich habe ihn nicht nur auf all unsere Familien-Mailinglisten abonniert, sondern auch auf eine besondere "Tristan Updates" Liste, die wir für Verwandte und Freunde eingerichtet haben, die wissen möchten, was bei uns Tag für Tag passiert. Wenn er alt genug ist, diese Nachrichten zu lesen und zu verstehen, werden sie ihm ermöglichen, seine erweiterte Verwandtschaft kennenzulernen - ganz zu schweigen von unseren Eindrücken über sein Wachstum und seine Entwicklung. Ich kann mich erinnern, daß ich mich, je älter ich wurde, mehr und mehr für meine eigene Kindheit interessiert habe, besonders als Tonya und ich anfingen, über ein eigenes Kind nachzudenken. Ich denke, daß Tristan diese Nachrichten irgendwann faszinierend finden wird.

Da wir in TidBITS über Dinge schreiben, die uns interessieren, werden wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren mehr Lern- und Kindersoftware rezensieren. Bis jetzt konnten wir sie nur schwer beurteilen, aber mit einem Kind als In-House-Tester könnte das sehr lustig werden.

Unsere Bitte für Tristan -- Wir bitten unsere Leser selten um etwas, aber wir möchten eine Ausnahme machen, da wir hier eine solch unglaubliche Gelegenheit haben. All das Wissen und die Lebenserfahrung der vielen Menschen, die TidBITS lesen, ist eine unerschöpfliche Quelle und wir möchten Sie bitten, etwas davon mit uns und Tristan zu teilen. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie irgendwann eine E-Mail an <tristan@tidbits.com> senden könnten, in der Sie uns Ihre Gedanken zu einem der folgenden Themen mitteilen:

* In was für einer Welt leben Sie heute? Wie sehen Sie andere Menschen, Gruppen, Ereignisse dieser Welt? Wie leben Sie? Was denken Sie über unsere gemeinsame Zukunft? Die Welt, in die ich 1967 hineingeboren wurde, war ganz anders als die Welt, in der ich in den darauffolgenden 31 Jahren zu leben lernte. Ich möchte, daß Tristan erfährt, wie die späten Neunziger Jahre weltweit waren.

* Was, denken Sie, war das Wichtigste, was Sie je gelernt haben? Welche Kenntnisse hätten Ihr Leben verändert, wenn Sie sie früher erworben hätten? Vielleicht bin ich ja der einzige, aber in den letzten paar Jahren habe ich viel darüber nachgedacht, wie ich lebe, was ich an mir mag und nicht mag, wie die Welt funktioniert etc. Aus all diesen Gedanken versuche ich von Zeit zu Zeit die wichtigsten Punkte herauszupicken. Wenn Sie etwas ähnliches tun, könnten diese Gedanken vielleicht auch für Tristan sehr wertvoll sein.

* Was denken Sie über Tonya und mich - was sind wir für Menschen? Hat unsere Arbeit diese Welt auf irgendeine Weise ein bißchen besser gemacht? Tristan wird niemals wirklich wissen, wer wir _jetzt_ sind, und es könnte ihm helfen, wie wir waren, bevor er in unser Leben trat. Wir begreifen unsere Eltern erst dann als Erwachsene, wenn wir selbst erwachsen sind, aber dann haben unsere Eltern bereits 15 bis 20 Jahre Leben und Veränderungen hinter sich.

Die Menschen diskutieren oft über die Auswirkungen des Internet auf die Gesellschaft, aber die Gesellschaft ist nur das, was wir aus ihr machen. Tonya und ich haben die Idee der Internet-Gesellschaft lange unterstützt und wir haben all die Jahre versucht, unseren Teil dazu beizutragen. Indem sie ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung mit Tristan teilen, können sie ihm dabei helfen, zu verstehen, was die Internet-Gesellschaft ausmacht und ihn gleichzeitig in dieser Gemeinschaft willkommen heißen. Bitte denken Sie daran, daß wir zum jetzigen Zeitpunkt Nachrichten, die an Tristan gerichtet sind, lesen werden, aber wir werden außer möglicherweise auftretender Spam-Mail nichts löschen.

Zum Schluß noch ein praktischer Hinweis: wir sind von der Erfahrung, mit einem Kind im Haus zu leben, ziemlich überwältigt. Wir lesen zwar unsere E-Mail und freuen uns, von den Leuten zu hören, aber wir können möglicherweise nicht alles beantworten, bevor sich unser Leben wieder ein wenig beruhigt hat (und wir ein bißchen mehr Schlaf abbekommen haben). Dank im Voraus für Ihre Unterstützung und lieben Worte - sie sind uns wichtig.


Übertragung dieser Ausgabe:
Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de, Walter Sonnenberg [WS] <Dr.W.Sonnenberg@T-online.de>

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Heike Kurtz Übersetzungsdienst 1999