TidBITS#488/12-Jul-99

[Übersetzung: André Schleife a.schleife@gmx.de]

Denken Sie, daß sie hacken können? Wenn ja, lesen Sie Adam's Artikel über die Ergebnisse des jährlichen MacHack-Wettberwerbs, und wie diese Software-Besessenen auch weiterhin die Grenzen der Fähigkeiten eines Macs erweitern. Diese Woche beginnt Adam weiterhin einen zweiteiligen Artikel über die Neuigkeiten im aktuellen Eudora 4.2-Update. In den News berichten wir vom Erwerb von Now Up-to-Date und Now Contact durch Power On Software, sowie die Veröffentlichung von Updates für die Grafik-Utilities Snapz Pro und PhotoGIF.

Autorisierte Übertragung der TidBITS#488/12-Jul-99.

Die Originalausgabe finden Sie unter: http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-488.html

Copyright 1999 TidBITS Electronic Publishing. All rights reserved.
Information: info@tidbits.com Comments: editors@tidbits.com

Copyright ab 7/98 der deutschen Version: Heike Kurtz Übersetzungsdienst.
Information: http://www.heikekurtz.de Comments: mail@heikekurtz.de


Themen:

http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-488.html ftp://ftp.tidbits.com/pub/tidbits/issues/1999/TidBITS#488_10-May-99.etx

Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:

ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-488.etx
ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-488.etx
ftp://ftp.rrzn.uni-hannover.de/pub/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-488.etx


MailBITS/12-Jul-99

[Übersetzung: André Schleife a.schleife@gmx.de]

Power On erwischt Now's Organisatoren und Eudora Planner -- Im andauernden Kampf und die Wiederauferstehung der Software-Suite von Now Software verkündet Power On-Software, daß sie Now Contact und Now Up-To-Date von Qualcomm lizensiert haben, und zusätzlich die Rechte an Eudore Planner erworben haben. Support für die Now-Produkte, die noch von tausenden von Mac-Nutzern benutzt werden, war nie ganz verschwunden und die Mac-Version von Eudora Planner war in der Beta-Phase steckengeblieben. Power On verspricht baldige Updates für die beiden Now-Produkte, um Kompatibilität mit den aktuellen Mac-OS-Versionen zu erreichen. Allerdings wurden keine Daten bekanntgegeben, wann es soweit ist. [JLC]

http://www.poweronsw.com/

Macworld NY 1999 Netter's Diner -- Die Details sind unvollständig, aber es wird zur diesjährigen Macworld in New York am 21.07.99 wieder ein Netter's Diner geben. Schauen Sie sich diesen Link mal an, da gibt es mehr Details. Wir empfehlen Ihnen eine Voranmeldung! [ACE]

http://avalon.rockefeller.edu/nettersdinner/

Snapz Pro 2 mit TIFF- und QuickTime-Movie-Unterstützung -- Ambrosia Software hat Snapz Pro 2 herausgebracht, ein wichtiges Update für das Shareware-Programm der Firma zum Aufnehmen von Bildschirmfotos (siehe "Bitte Lächeln! Snapz Pro" in den TidBITS 372). Vorher konnte Snapz Pro die Bildschirmfotos im GIF, JPEG und PICT-Format abspeichern. Snapz Pro 2 beherrscht TIFF und PNG, und außerdem kann man QuickTime-Filme von Bildschirmaktionen erstellen. Für TIFF und PNG ist es erforderlich, daß sie noch Image-Support für QuickTime 4 installieren. Sie können dies manuell tun, oder Snapz veranlassen, QuickTime die entsprechenden QuickTime-Dateien herunterladen zu lassen. Snapz Pro 2 kann Bilder irgendwo auf der Festplatte sichern, in die Zwischenablage befördern, oder direkt zum Drucker schicken. Snapz Pro 2 kostet $40, Upgrades von vorherigen Versionen kosten $20. Es gibt eine 30-Tage-Testversion, und es handelt sich bei Snapz Pro 2 um einen 1-MB-Download. [ACE]

http://www.ambrosiasw.com/Products/SnapzPro.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-472.html#Ink4
http://www.apple.com/quicktime/

PhotoGIF 3.5 verbessert die Farbverarbeitung -- BoxTop-Software hat PhotoGIf auf die Version 3.5 aktualisiert, in der die Kern-Farbreduzierungs-Routinen und die PhotoGIF-Filter-Komponente des GIF-Erzeugungs-Programms verbessert wurden. (siehe "GIFs schnell bearbeiten mit PhotoGIF" in den TidBITS 479) Das Update umfaßt auch ein schriftliches Handbuch und engere Integration der Komponenten untereinander. PhotoGIF 3.5 ist ein 1.3-MB-Download und kostenlos für Nutzer von PhotoGIF 3.0 oder höher. Sonst kostet das Tool $70. [JLC]

http://www.boxtopsoft.com/pg.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-479.html#Anker3


Eudora 4.2 wird ausgeliefert, Teil 1

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de]

In der Terminologie um E-Mail-Programme sind Anspielungen auf die Post allgegenwärtig. Trotzdem weiß kaum jemand, daß der Name des E-Mail-Programms Eudora zu Ehren der amerikanischen Schriftstellerin Eudora Welty gewählt wurde, insbesondere mit Bezug auf ihre Kurzgeschichte "Warum ich in der Post wohne"; Ich höre wirklich viel über den Postdienst, weil mein Vater Landbote im Staate New York ist, und mir schien, daß Eudora Pro einige Gemeinsamkeiten mit dem Postdienst der USA aufweist: beide bearbeiten Post in großen Mengen, stellen Effizienz über das äußere Erscheinungsbild und erledigen ihre Arbeit - jahrein, jahraus.

http://www.eudora.com/
http://www.usps.com/fyi/welcome.htm

Matt Neuburg hat in TidBITS-424 über Eudora Pro 4.0 geschrieben; mit der aktuellen Version Eudora Pro 4.2 setzt Qualcomm die Eudora-Reihe fort und fügt weitere Merkmale hinzu, mehr als das kleine Versionsnummerninkrement von 4.0.2 zeigt. Besser noch: das Update ist für Besitzer von Eudora Pro 4.0 kostenlos; die Firma Qualcomm hat einen freien Updater für die englische Version auf ihrem Internetserver zur Verfügung gestellt. Sie können nur Kopien von Eudora Pro 4.0.x aktualisieren - die Updater funktionieren nicht auf früheren Versionen oder den öffentlichen Betas von Eudora Pro. Neue Kopien von Eudora Pro 4.2 sollten innerhalb einiger Wochen verfügbar sein; bis dahin können nur bereits mit Eudora Pro 4.0 arbeitende Benutzer Vorteile aus den neuen Merkmalen ziehen.

http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-424.html#Ink4

Nach dem kostenlosen Release des 4.2 Updaters entdeckte man bei Qualcomm einen weiteren schweren Fehler und gab flugs einen weiteren freien Updater heraus, der Eudora Pro 4.0.x oder einen schon aktualisierten Eudora Pro 4.2 auf 4.2.1 aktualisiert. Wenn Sie auf 4.2 aktualisiert haben, aber nicht auf 4.2.1, empfehlen wir dringend, den 4.2.1 Updater abzurufen.

http://eudora.qualcomm.com/pro_email/updaters.html

Bitte denken Sie daran, daß ich in Hinsicht auf Eudora keineswegs unbefangen bin. Ich habe wahrscheinlich mehr Zeit mit Eudora verbracht als mit irgendeinem anderen Programm; ich habe ein Buch über Eudora geschrieben (Eudora for Windows und Macintosh: Visual Quic Start Guide, in englisch erschienen bei Peachpit Press) und bin dabei, es für Eudora Pro 4.2 zu aktualisieren. Ich habe jede private Alpha und jede Betaversion der letzten Jahre benutzt, und ich habe über 400 MB archivierter E-Mail, auf die ich mittels Eudora zugreife. Kurzum ist Eudora ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, und der Art, wie ich meinen Mac benutze.

http://www.tidbits.com/eudora/

Aus Platzgründen behandelt dieser Artikel die zwei wichtigsten neuen Merkmale von Eudora Pro 4.2: ein willkommenes Redesign der Eudora-Suchfunktionen und die integrierte Rechschreibprüfung, ein überraschendes Werkzeug, das man einfach haben muß. Nächste Woche werde ich die anderen neuen Fähigkeiten diskutieren, wie die "Multiple-Pane" Mail-Anzeige [Multiple pane = mehrere Scheiben/Ebenen – HK], Apple-Speech-Unterstützung und ein Vielzahl von Hilfen, die Ihre alltäglichen Arbeiten mit Eudora optimieren.

Suchet, so werdet Ihr finden -- Das peinlichste Merkmal in vorausgehenden Versionen von Eudora war seine Suchfunktion. Obwohl unleugbar schnell, fehlten ihr sowohl eine verständliche Bedienoberfläche als auch eine kohärente Ergebnisliste. Vergessen Sie alles, was Sie dazu wußten oder glaubten, seit Eudora Pro 4.2 wird Ihnen ein erstklassiges Suchkonzept geboten. Eudora unterscheidet nach wie vor zwischen Suchen, was ganze Mitteilungen sucht und finden, womit der Text innerhalb der aktuellen Mitteilung oder des Briefkasten-Fensters durchsucht wird. Finden funktioniert auch in den meisten anderen Eudora Fenstern, einschließlich des Adreßbuches und des Filter-Fensters, wo ich es häufig benutze!

Das neue Suche-Fenster in Eudora Pro 4.2 wird in zwei Teile geteilt. Im oberen Teil definieren Sie Suchkriterien und benutzen ein paar Menüs und ein Texteingabefeld. Das erste Menü läßt Ihnen die Wahl, was oder wo gesucht werden soll, es enthält die Auswahl zwischen: Überall, Kopf, Körper, Name von Anlagen, Zusammenfassung, Status, Priorität, Anzahl von Anlagen, Etikett, Datum, Größe in K, Alter, Persönlichkeit, Adressat, Absender, Überschrift, Cc, Bcc, und in beliebigem Empfängerfeld. Das zweite Menü definiert den Umfang der Suche und stellt die folgenden Möglichkeiten bereit: enthält, enthält Wort, enthält nicht, ist gleich, ist ungleich, beginnt mit, endet mit und erfüllt regexp. Dieser letzte Punkt bedeutet "entspricht einem regulärem Ausdruck", womit Sie Textmuster suchen können. Ein "Mehr"-Knopf in der oberen Scheibe fügt zusätzliche (bis zu insgesamt 16) Menü-Sätze hinzu, um Ihre Suchkriterien zu verfeinern. Wenn Sie mehrere Suchkritien definiert haben, können Sie zwischen den Verknüpfungsarten "und" - alle Kriterien sollen zutreffen - und "oder" wählen - nur eine der Kritereienzeilen muß zutreffen.

Die untere Scheibe des Suchfensters bietet zwei Laschen, Briefkästen und Ergebnisse. In der Briefkästen-Lasche wählen Sie aus, welche Briefkästen Sie durchsuchen möchten, und wenn einmal die Suche begonnen hat, schaltet Eudora automatisch zur Ergebnisse-Lasche, um die Fundstellen zu zeigen.

Das Suchen ist leicht - wählen Sie die geeigneten Suchkriterien per Menü, die Briefkästen, in denen Sie suchen möchten, und klicken Sie "Start Suche". Das Suchen ist äußerst schnell, aber tatsächlich bietet Eudora eine Anzahl von Tricks an, den Prozeß noch schneller zu machen.

Wenn Sie Post aus einem Briefkasten lesen und dann zum Suchfenster wechseln, wählt Eudora diesen Briefkasten automatisch in der Briefkästen-Wahlscheibe aus.

- Im Präferenzenmenü unter "Verschiedenes" wählen Sie, ob Befehl-F die Such- oder die Finde-Funktion aufrufen soll; die jeweils andere wird mit Befehl-Wahltaste-F aufgerufen. Ich benötige öfter Suchen als Finden, deswegen ziehe ich es vor, Suche mit Befehl-F zu aktivieren.

- Wenn Sie eine Umschalttaste niederhalten, während Sie Finden oder Suchen über das hierarchische Menü starten, übernimmt Eudora automatisch den ausgewählten Text in sein Suchfeld. Ein kleiner Fehler sollte bald repariert werden: die Tastaturkürzel Befehl-Umschalt-F und Befehl-Umschalt-Wahltaste-F sind gegenwärtig gleich belegt und arbeiten wie das für Befehl-F gewählte Kommando.

Die Ergebnisvariante des Such-Fensters zu benutzen ist für langjährige Eudora Benutzer eine Freude. Suchergebnisse benehmen sich hier wie Briefkästen, vollständig mit sortierbaren-Spalten (einschließlich einer für den Namen des jeweiligen Briefkastens, damit Sie sehen können, wo die Fundstellen gefunden wurden), Unterstützung der berühmten Eudora-Wahltaste-Klick-Funktion die ähnliche Stellen auswählt und auch Eudoras neue Vorschau-Tafel (mehr darüber nächste Woche). Sie können mit Ergebnissen in einem Suche-Fenster genauso arbeiten wie mit Mitteilungen in irgendeinem anderen Briefkasten-Fenster. Sie können sogar eine Suche verengen, indem Sie ein "Suchergebnisse" Kästchen markieren, das in der oberen Scheibe nach dem Vervollständigen einer Suche erscheint; wenn es markiert ist, durchsucht die nächste Suche nur die Inhalte des Suchfensters. Suchfenster sind auch reguläre Fenster, damit können Sie mehrere gleichzeitig offen halten und in jedem unterschiedliche Suchen ausführen.

Eine wenig bekannte Eigenschaft ist die, daß Sie Suchfenster mit "Speichern als" abspeichern können; danach erscheinen sie im hierarchischen Finde-Menü. Qualcomm entschied sich, dieses Merkmal zu verstecken, weil Sie diese Dateien aus Eudora nicht löschen oder umbenennen können. Wenn Sie nach dem Abspeichern eines Suchergebnisses in Ihren Eudora sehen, werden Sie einen Unterordner für Suchergebnisse entdecken, der je eine Datei für jedes aufbewahrte Suchergebnis wnthält, die Sie löschen oder
umbenennen können. Vielleicht deutet dies eine künftige Funktion an, mit der Sie ständig aktualisierte Suchergebnisse als Mittel zur Organisation von Mitteilungen außerhalb Ihrer normalen Briefkasten- und Ordner-Struktur einsetzen können. Ich könnte beispielsweise ein "Mac Java Suche" Fenster speichern, das alle Mitteilungen sammelt, die von Java auf dem Mac handeln egal, wo ich sie abgelegt haben könnte.

Eine wesentliche Fähigkeit, die Eudoras neuer Suchfunktion fehlt, ist eine Schnittstelle zur neuen Mac OS Funktion "Suche nach Inhalt", die als Killer-Merkmal von PowerMail von CTM Development enthalten ist. Obwohl Eudora mehr als genug Möglichkeiten bietet, alles aufzufinden, was Sie irgendwie identifizieren können, haben Sie Pech, wenn Sie mit der Formulierung geeigneter Suchbedingungen Schwierigkeiten haben, wohingegen eine Suche nach indizierten Dateiinhalten Mitteilungen über die *Konzepte* finden könnte, die Sie beschreiben, indem durch Ähnlichkeitsbewertungen ein Maß für deren Relevanz geliefert wird. Ich bin sicher, daß Eudora in Zukunft auch die Inhaltssuche unterstützen wird; ich vermute, daß Qualcomm dies für eine Version 5.0 aufspart.

http://www.ctmdev.com/

Noch ein Anzeichen, warum diese Version 4.2 und nicht 5.0 heißt, ist, daß im Grunde keine Änderungen an Eudoras Filter- und Verzeichnisdienst-Bedienoberflächen vorgenommen wurden. Insbesondere Filter würden von den neuen Suchfunktionen profitieren, und es könnte Sinn machen, die Verzeichnisdienste in das Suchfenster oder das Adreßbuchfenster zu integrieren oder sogar in beide.

Eingebaute Rechtschreibprüfung -- Ein weiteres Schlüsselmerkmal ist neu in Eudora Pro 4.2: eine integrierte Rechtschreibprüfung, die falsch geschriebene Wörter unterstreicht. das kennen Sie vielleicht aus Microsoft Word. Eudora hat lange die Word Service Suite aus der Apple Event Schnittstelle unterstützt und legte Spellswell von Working Software bei, der dann die Rechtschreibprüfung übernahm. Aber wenn man es recht betrachtet, ist der Einsatz eines traditionellen Batch-Nachbrenners zur Rechtschreibprüfung auf jede abzusendende E-Mail zu aufwendig. Einige Leute haben diese Methode ganz vermieden, indem sie sich auf einen Systemweiten Orthographie-Prüfer verlassen, wie den von Casady & Greene gerade aktualisierten SpellCatcher oder die kostenlosen SpellTools von Newer Technology, aber diese helfen hauptsächlich bei neu eingetipptem Text, nicht bei umeditiertem Text. Weil ich fast von jedem Wort weiß, wie es zu geschrieben wird, und ich beim Tippen recht genau arbeite, habe ich mich nie viel um die wenigen Orthographie-Fehler gesorgt, die sich in meine E-Mail einschleichen. Aber ich werde mich jetzt auf den in Eudora integrierten Rechtschreibprüfer verlassen.

http://www.wordservices.org/
http://www.casadyg.com/products/spellcatcher/mac/
http://www.newertech.com/software/spelltools.html

Sie wissen natürlich, daß ich TidBITS Talk moderiere, dazu gehört das Umleiten von Mitteilungen zur Liste. Jedesmal wenn ich eine Mitteilung umleite, wird deren Rechtschreibung prompt von Eudora überprüft, falsch geschriebene Wörter werden rot markiert und unterstrichen (ja, Sie können Farbe und Stil verändern, wenn Sie mögen - weitere Details folgen nächste Woche). Alles, was ich machen muß, ist ein Control-Klick auf die die Regeln verletzenden Wörter, die Wahl der korrekten Wörter aus dem Kontextmenü und die Mitteilung wird korrigiert. Als verantwortungsbewußter Redakteur führe ich die Rechtschreibprüfung (und eine Vereinheitlichung der Formatierung) für jede Mitteilung durch, die in TidBITS Talk eingereiht wird.

Sie können unter Eudora ein Benutzerwörterbuch und ein Benutzerantiwörterbuch (dieses enthält richtig geschriebene Wörter, die Sie aus welchem Grund auch immer als falsch markieren lassen wollen) mit einem beliebigen Texteditor bearbeiten , weil diese normale Textdateien sind. In der Tat können Sie sogar irgendeine Textdatei, die Wörter - eins pro Zeile - enthält, zum Orthographie-Wörterbuch-Ordner hinzufügen, den Sie im Eudora Pro 4.2 Eudora Stuff Ordner finden und Eudora wird es als Benutzer-Wörterbuch erkennen.

Lohnt sich die Umstellung? Wie ich oben anmerkte, wird Eudora Pro 4.2 augenblicklich nur in Form eines 3.9 MB Updaters geliefert. Das volle kommerzielle Produkt sollte in Kürze für $39 verfügbar sein. Damit sind wir an einem Punkt angekommen, daß wir einige von den Fragen zur Entscheidung stellen müssen, ob eine Umstellung von einer vorausgehenden Version von Eudora oder gar einem anderen E-Mail-Programm lohnt. Derzeit ermutige ich Eudora Pro 4.0 Benutzer, den kostenlosen Updater zu nutzen, weil die neuen Merkmale die minimale Anstrengung wert sind. Nächste Woche gehen wir dann auf weitere neue Merkmale von Eudora Pro 4.2 ein.


Der MackHack Hack-Wettbewerb 1999

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de]

Meistens erscheinen nach der MacHack-Konferenz in der Presse höchstens Ergebnisse des Hack-Wettbewerbs, der jedes Jahr von der MacHax Gruppe auf der MacHack gestartet wird. Der Grund ist einfach - die Ergebnisse des Hack-Wettbewerbs geben der Welt einen Einblick in die Kreativität der Macintosh Programmierer unter Umständen, wo Realität, Nutzen oder Stabilität nicht zählen. Hacks sind gewöhnlich nicht stabil, nützlich oder sogar verwendbar - sie sind nichts anderes als beeindruckende Großtaten technischer Tüchtigkeit. In der Tat, wenn es den Anschein hätte, daß ein Hack irgendeinen Nutzen hätte, würde während seiner Demonstration auf dem Hack-Wettbewerb jemand im Publikum ihn mit "Nützlich" verspotten und wenn der Programmierer zu weit geht in seiner Begeisterung für sein Ergebnis, erwidert das Publikum vielleicht mit Hohngelächter von "Marketing".

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=02989
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-437.html
http://www.machack.com/

Weil ich MacHack erstmals dieses Jahr besuchte, (vgl. "MacHack: Das ultimative Macintosh Ereignis" letzte Woche in TidBITS-487) kann ich Ihnen keinen Vergleich zwischen den Hacks dieses Jahrs mit vorausgehenden Wettbewerben liefern, aber es war sicherlich eine unvergeßliche Erfahrung für mich. Die Veranstalter des Hacker-Wettbewerbs hatten eine gewaltige Anzahl urkomischer QuickTime Filme gesammelt, die als Pausenfüller zwischen Demonstrationen dienten, während die Bewerber fieberhaft ihre Hacks auf die Computer luden, die mit den Projektions-Systemen verbunden waren. Um das Publikum wach und bei Laune zu halten, wurden immer wieder Süssigkeiten von der Bühne geworfen: die Grundregel war, wer nicht aufmerksam war, riskierte Süßigkeiten, Softwarepakete, iMac-Werbekissen oder einen der vielen Basketball-großen aufblasbaren Plastikbälle von der Netscapefigur (die dauernd auf der Konferenz herumsprang) an den Kopf geworfen zu bekommen.

http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-487.html

Die fünf besten Hacks -- Die diesjährigen fünf besten Hacks hatten wenig gemeinsam, trotzdem gab es keinen Zweifel, wer gewinnen würde: Lisa Lippincotts Unfinder, der Befehle des Finders rückgängig macht, die die bearbeiteten Daten nicht zerstören, wie etwa das Verschieben von Ordnern - war Start-Zirl-Sieger für den ersten Platz. Lisa war mit als erste zur Demo bereit gewesen und als sie ihre Einführung beendete, einige Ordner verschob und aus dem Findermenü "Rückgängig" auswählte, standen die Zuhörer auf und applaudierten ausdauernd (nach einigen Pfiffen von "Nützlich"!). Ich hoffe, Apple fühlt sich durch Lisas Hack so blamiert, daß dies Merkmals in einer künftigen Version vom Mac OS auftaucht. Es wäre nicht das erste Mal, daß ein Hack Wettbewerbsbeitrag zu Verbesserungen im Mac OS führt.

Der Preis für den besten Hack ist die begehrte "Victor A-Trap", eine große Rattenfalle, deren Name so modifiziert wurde, daß ein perfektes Wortspiel entstand: Zuerst wird sie von Victor Corporation angefertigt und geht an den Gewinner (englisch victor). Zweitens heißt sie "A-Trap" (die Buchstaben R und T ihrer Inschrift RAT=Ratte werden mit einem X-Acto Schnitzmesser ausgeschnitten) nach dem Anfangsbuchstaben der hexadezimalen Adresse des Trap-Vektorbereiches, den die Programmierer benutzen, um das Mac OS zu hacken. Die Wettbewerb-Organisatoren machen sich einen Spaß daraus, die Gewinner dazu zu nötigen, ihren Freunden und Arbeitskollegen eine auffällig große Rattenfalle zu zeigen. Wenigstens mir schien es auch eine bescheidene Aufforderung zu sein, eine bessere Mausefalle zu konstruieren.

http://www.hax.com/HackContest

Eric Traut gwwann den zweiten Platz mit seinen Kontextwidrigen Menüs, indem er in den Findermenus einen Funktionssatz bereitstellt, der dort normalerweise nicht vorgefunden wird einschließlich Gaußstreuung, Kompression, Duplizieren und Rutschbahn (alle modifizieren den Fensterinhalt). Ein komplizierterer Befehl, Neues Spiel, erfordert ersteinmal die Schaffung von Ordnern für je einen linken und rechten Schläger, nach der Anwahl dieses Befehles wird ein Pongspiel mit diesen Schlägern gestartet. Schließlich ergab sich ein Problem, so daß Eric im Kontextmenu "Neustart" wählte, worauf das Mac OS scheinbar innerhalb dieses Fensters neu startete.

Ed Wynnes DesktopDoubler kam auf den dritten Platz. DesktopDoubler betrog ein G3-PowerBook, indem ihm das Vorhandensein eines zweiten Bildschirms vorgespiegelt wurde, ging aber einen Schritt weiter als die meisten Programme, die virtuelle Bildschirme realisieren, indem dem Mac OS ein zweiter Monitor simuliert wurde anstelle einen bestehenden Monitor praktisch zu vergrößern oder eine größere Arbeitsfläche vorzuspiegeln. Im Ergebnis konnten mithilfe des Kontrollfeldes "Monitore & Ton", das den zweiten Bildschirm erkannte, die beiden Bildschirme manipuliert werden. DesktopDoubler konnte so auch die Menüleiste oder bestimmte Objekte wie den Papierkorb auf den sekundären Bildschirm verschieben. Auf beiden Bildschirmen konnte navigiert werden, indem man den Mauszeiger entsprechend der Fensteranordnung zwischen ihnen bewegte.

Der vierte Platz ging an Jorg Brown und Ned Holbrook für MacJive, ein Übersetzungsprogramm für politische Abweichler, das alle Texte in jeder Anwendung auf dem Mac umsetzt, in der Demo ins Jiddische. Eine Vielfalt dieser Übersetzungen existierem in der Form von CGI-Skripts, die normalerweise nur WWW-Seiten bearbeiten, indem hier aber die gesamte Macintosh Bedienoberfläche damit übersetzt wurde, verstärkte sich die Wirkung enorm. Für MacJive gewannen Jorg und Ned einen großen gefrorenen Truthahn, ich habe die Organisatoren im Verdacht, daß sie sehen wollten, wie die Gewinner es bewerkstelligen würden, ihren Gewinn nach Hause zu bekommen.

http://magic.hurrah.com/~fireball/jive.cgi

Die Spitze der ersten fünf vervollständigt Paul Baxters PatchMaker, ein Programmierwerkzeug, das die notwendigen Arbeiten erledigte, um jedes von 1258 68K und PowerPC Patches zu verwalten und einzubauen, und damit dem Programmierer ermöglicht, sich auf seinen eigentlichen Hack zu konzentrieren. Wie der Unfinder, erntete PatchMaker einige "Nützlich"-Rufe vom Publikum, und wenigstens ein Teilnehmer erwägt, für den nächstjährigen Hackerwettbewerb PatchMaker für seinen Beitrag als Produktions-Werkzeug einzusetzen.

Weitere Hacks -- Auch wenn mit den oben erwähnten fünf Hacks die offiziellen Ehrungen abgehandelt sind, verdienen auch andere Hacks öffentliche Anerkennung (und ich kann wahrscheinlich den tatsächlichen Leistungen mit meinen spärlichen Notizen nicht gerecht werden).

In einem erfolgreichen Versuch, "Nützlich"-Reaktionen zu vermeiden, schrieben Leonard Rosenthol und Miro Jurisic "Mactive Desktop", das mithilfe von Microsoft Internet Explorer, Netscape Communicator oder iCab lebende Web-Seiten auf die Macintosh Arbeitsfläche zaubert und damit Windows Active Desktop persifliert. Auch wirklich unbrauchbar waren Bill Hubauers "Verrückte CD-ROM Antriebe", das die CD-ROM Schubladen der im Netzwerk zusammengeschlossenen Macs dauernd aufgehen und einziehen ließ. Jesse Donaldson und Katherine Smith ließen ReaderMouse mithilfe der Sprachsynthese die Wörter unter dem Maus-Zeiger vorlesen, wie verlautet, wurde dabei das Pixelmuster vom Bildschirm rückgelesen. Richard Ford, Apples ehemaliger Open Transport-Produkt-Manager, zeigte mit HUF (Hotline Benutzer(=User) Frustrator) einen Hack, der unter Verwendung vom PacketShaper entstand, einem Produkt von Packeteer, der Gesellschaft, bei der Richard jetzt arbeitet. In Antwort auf Klagen, daß Hotline Benutzer MacHacks 256 Kbps Internet Verbindung mit downloads überschwemmten, setzte Richard PacketShape ein, um die Hotline Benutzer auf 300 Baud zu beschränken, und zeigte dann mit in Echtzeit erstellten Graphiken, wie sein Hack die Netzwerkleistungen für andere Protokolle verbesserte. Popularität erlangte auch der Internethack Geo Killer von Mark Lilback, der jene ärgerlichen automatischen Fenster automatisch schloß, die bei Webservern wie GeoCities erscheinen; es könnte auf die Eigenarten anderer Server leicht umkonfiguriert werden, um solche Fenster zu schließen.

http://www.packeteer.com/products/products.htm

Apple DTS Andy Bachorski setzte sein Thema vom Vorjahr fort, indem er eine Version von BrickOut in MacsBug schrieb. Dieses Jahr benutzte er BBEdit, um ASCII Invaders zu schreiben, eine Version von Space Invaders. Er organisierte die Bildschirmanzeige mithilfe eines speziellen Zeichensatzes und realisierte die Animation vollständig durch Text-Manipulationen in BBEdit.

Der Hauptredner Andy Ihnatko blieb auch bei seinem Hack bei den Prinzipien seiner Rede. Unter Verwendung eines ADB/IO Geräts und spezieller AppleScripts erstellte er Skinner Cubicle (in Umsetzung der Skinnerbox, die in der Verhaltensforschung benutzt wird). Die Grundidee beruht darauf, daß man den Bewohnern der Skinnerbox bestimmte positive oder negative Stimuli geben muß; ein Skript startete eine motorisierte Bonbon-Maschine, ein Bonbon zuzuteilen, ein anderes feuerte eine Spielzeugpistole.

Schließlich zeigten mehrere Leute Jahr-2000-bezogene Hacks, der amüsanteste davon verhinderte das Ticken der Mac-Uhr nach Mitternacht des 1. Januar 2000. Stattdessen stellte er jedes Mal um 11:59:59 auf 11:59:00 zurück. Es ist gut, daß wir so etwas nicht brauchen.

Nachwuchs-Hacks-- Die Nachwuchshacks schwankten in ihrer Qualität sehr, was nicht weiter überraschte, wenn man bedenkt, daß der jüngste Konkurrent die siebenjährige Rachel Green war, während mehrere andere Bewerber im letzten Jahr vor ihrem College-Abschluß dabei waren, womit ihr Jugendstatus per definitionem endet. Rachels Hack benutzte AppleScript, um zwei Bildschrimsymbole dazu zu bringen, einander um den Bildschirm zu jagen.

Am anderen Ende des Spektrums war Avi Drissman Ballon-Vorschau, die QuickTime einsetzte, um eine Vorschau auf Bilder und Filme von Hilfe-Ballons zu zeigen, sobald die Maus in die Nähe der Dateien kam, denen diese zugeordnet waren. Auch Ned Holbrooks CD Namer war ziemlich aufwendig; sobald man eine Audio CD einlegte, identifizierte CD Namer diese automatisch und beschaffte aus einer Internetdatenbank die Titel der CD und der darauf befindlichen Musikaufnahmen.

Andere Jugendhacks waren auch beeindruckend, etwa Lucius Kwoks Prosa-Posse, die Textdateien auf Basis ähnlicher Worte umschrieb, und ein drei-Personen-Hack, der Altered Staates genannt wurde, der Fenster mit grellen Effekten verändern konnte, (besonders nett war der 14:30-Effekt). Ben Furnass‘ Hack "Widerling" realisierte mit einfachen Dialogboxen ein Chat-Programm auf Basis von Programmverzeigerungen.

Ein Nachwuchshack wurde zu einer MacHack-Legende. Matt Lindens AppleScript-basiertes, "ist das ein Ordner?" sollte Dateien und Ordner unterscheiden, wählte man per Finder einen Ordner, sagte der Rechner "Das ist ein Ordner" und zeigte eine Dialogbox, die die gleichen Wörter enthielt. Dummerweise hatte Matts Programm einen Fehler, daß dieselben Wörter auch gezeigt wurden, wenn eine Datei gezeigt wurde, obwohl richtig gesagt wurde, dies sei kein Ordner. Weil Matt dies nicht begreifen konnte und deswegen immer wieder diverse Dateien anklickte, fanden die um ihren Schlaf betrogenen Zuhörer das ganze urkomisch und am Folgetag erschienen Anstecker "Ich bin kein Ordner" und Steve Kien von Mindvision erschien in einem T-Shirt, das verkündete, daß sein Träger definitiv ein Ordner sei und einen Ausweis vorlegen könne, um dies zu beweisen.

AltiVec Hacks -- Ein Vorteil des MacHack-Besuchs war, daß Apple den Entwicklern zum Hacken einige G4-Prototyp Power Macs zur Verfügung stellte. Der G4 PowerPC ist im Grunde ein hochfrisierter G3 mit dem AltiVec Vektor Prozessor, einem Zusatzchip, der radikal bestimmte Codearten beschleunigt. Die meisten AltiVec-Hacks, einschließlich des Hacks "42" vom AltiVec Experten Doug Clarke zeigten Code, der sowohl normal als auch mit AltiVec-Verarbeitung lauffähig war. In einem Beispiel arbeitete das Programm mit AltiVec-Anweisungen 188 Mal schneller als ohne, obwohl Doug sagte, daß Geschwindigkeitsgewinne mit Faktoren von 2 bis 4 bei minimaler Überarbeitung wahrscheinlich seien.

Andere Plattformen -- Einige Hacks liefen mit Mac OS X Server, einer davon war der Blue-Box-Spy, ein Bildschrimprogramm, mit dem man beobachten kann, was in der Blue-Box passiert (wo die Mac OS-Programme ablaufen) selbst dann noch als die Blue Box selber unsichtbar ablief. Andrew Stone stellte einen Hack vor, der eine graphische Benutzeroberfläche zu einem interaktiven Poker-Spiel bereitstellte. Der ernsthafteste Mac OS X Hack wurde von Apple-Ingenieuren vorgestellt, die einem Mac OS X Gerätetreiber schrieben, um einem unter Mac OS X Server laufendem Mac zu ermöglichen, einen Windows Fernsehtuner zu nutzen, den sie zuvor bei CompUSA gekauft hatten. Und für jene, die schnell mit der NeXT Bedienoberfläche vertraut werden möchten, schrieb Jonathan "Wolf" Rentzch "Carbonized Menüs", das die normalen Mac OS Menüs versteckte und durch sie NeXT-typischen schwebenden Menüs ersetzte

Einige Palm OS Hacks wurden auch gezeigt, am beeindruckendsten war der von Steve Lemke und Jesse Donaldson aus 3Coms Palmabteilung, die nicht nur eine Fernsteuerung schufen, die ein PowerBook CD-ROM-Laufwerk über Infrarot kontrollierte, sondern die auch mittels einer seriellen Verbindung auf dem Bildschirm des Palmrechners einen DVD-Film zeigen konnte, der auf einem PowerBook abgespielt wurde. Steve und Jesse verliehen die Auszeichnung "bester Palm-Hack" an Andrew Downs für sein P1 Preview, das die Finder-Oberfläche des neuen P1-Palmrechners simulierte.

Wie kommt man an die Hacks -- Sie können über den MindVision Onlineladen (URL siehe unten) für $20 eine CD kaufen, die alle Hacks enthält (Die Erlöse dienen der Finanzierung der Konferenz des nächsten Jahres). Der MacHack-Internetserver listet auch alle Hacks auf und stellt die fünf Besten zum Download bereit.

http://www.mindvision.com/shop/machackcd.asp
http://www.machack.com/


Übertragung dieser Ausgabe:
André Schleife a.schleife@gmx.de, Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de

Redaktion: Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de

Copyright and address info
TidBITS Home Page

Vorhergehende Ausgabe
Nächste Ausgabe

Frühere Ausgaben der TidBITS können unter folgendem Web-URL durchsucht werden:
http://www.tidbits.com/search/


Heike Kurtz Übersetzungsdienst 1999