TidBITS#489/19-Jul-99

[Übersetzung: André Schleife a.schleife@gmx.de]

Jeder erwartet ein paar bestimmte Fähigkeiten von seinem E-Mail-Programm. Lesen Sie den zweiten Teil von Adams Artikel über Eudora 4.2 der das umfassende Können dieses leistungsfähigen Programms enthüllt. Zusätzlich betrachtet Matt Neuburg diese Woche Canvas 6, die Grafikanwendung von Deneba und in den News berichten wir vom $203-Millionen-Quartalsgewinn der Firma Apple, vom SETI@Ghome-Client 1.06 und BBEdit 5.1.1. Nächste Woche: MacWorld Expo in New York!

Autorisierte Übertragung der TidBITS#489/19-Jul-99.

Die Originalausgabe finden Sie unter: http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-489.html

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Information: info@tidbits.com Comments: editors@tidbits.com

Copyright ab 7/98 der deutschen Version: Heike Kurtz Übersetzungsdienst.
Information: http://www.heikekurtz.de Comments: mail@heikekurtz.de


Themen:

http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-489.html ftp://ftp.tidbits.com/pub/tidbits/issues/1999/TidBITS#489_10-May-99.etx

Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:

ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-489.etx
ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-489.etx
ftp://ftp.rrzn.uni-hannover.de/pub/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-489.etx


MailBITS/19-Jul-99

[Übersetzung: André Schleife a.schleife@gmx.de]

Apple fährt $203 Millionen ein -- Apple hat von einem Gewinn von $203 Millionen im dritten Steuerquartal 1999 gesprochen. Die Resultate beinhalten einen einmaligen Gewinn in Höhe von $89 Millionen durch andauernde Verkäufe von Arm Holdings plc. Ohne diesen Betrag hätte Apple $114 Millionen Gewinn. Laut Apple ist das ein Wachstum, das 40 % höher ist, als das zur gleichen Zeit im Vorjahr. Das liegt an den guten Verkaufszahlen von iMac-Systemen an Endverbraucher und Schulen. Maximal 45 % von Apples Verkäufen gehen an den internationalen Markt. Im Moment arbeitet Apple mit weniger als einem Tag Vorrat und einem Kassensaldo von über $3.1 Milliarden, und die Gewinnspanne des Unternehmens verbessert sich weiter auf 27,4 % in diesem Quartal. Diese Ergebnisse markieren das siebente Gewinnquartal von Apple in Folge. Apple hat Pläne verkündet, Stammaktien im Wert von bis zu $500 Millionen zurückzukaufen. [GD]

http://www.apple.com/pr/library/1999/jul/14q3.html
http://www.apple.com/pr/library/1999/jul/14stock.html

Update macht SETI@home-Client solider -- Das SETI@home-Projekt hat die Version 1.06 des Mac-Clients herausgebracht, der Radio-Teleskop-Daten analysiert, die von der SETI gesammelt werden. (die Suche nach außerirdischer Intelligenz - siehe "SETI ermöglicht Weltraum-Erforschung vom Mac daheim" in den TidBITS 482) Die neue Version, ein 300K-Download, behebt einen Bug in der kurzlebigen Version 1.05, die zu bearbeitende Einheiten empfing und versendete, ohne die Daten zu analysieren. Die Version 1.05 selbst war bereits ein Update; sie bot wichtige Performance-Verbesserungen und entfernte einige Probleme. Obwohl das Design der Software noch auf Kritik stößt, enthält die Version 1.06 verbesserten Support für Firewalls und Proxy-Server, und behebt ein Problem mit einer fehlenden AppearanceLib-Datei bei älteren Versionen von Mac OS. Wenn Sie die Software installiert haben, treten Sie dem TidBITS-Team bei! [JLC]

http://setiathome.ssl.berkeley.edu/mac.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-482.html#Anker1
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=711+705
http://setiathome.ssl.berkeley.edu/cgi-bin/cgi?cmd=team_join_form&id=3308

BBEdit 5.1.1-Update verfügbar -- Bare Bones Software hat ein 2.4-MB-BBEdit-5.1.1-Update herausgebracht. Das Update verbessert die ToolServer-Unterstützung, ermöglicht skriptgesteuertes Suchen/Ersetzen in mehreren Dateien, verbessert das Fenster-Management und entfernt einige Bugs und kleinere Probleme. BBEdit 5.1.1 behebt auch einige Fehler beim Umbrechen von Text oder der Rechtschreibprüfung und übernimmt benutzerdefinierte Tastaturkürzel richtig aus früheren Versionen. Bare Bones hat eine komplette Liste mit den Änderungen in BBEdit 5.1.1 auf der Webseite. [GD]

http://web.barebones.com/support/update.html
http://web.barebones.com/products/bbedit/rnotes.html


Eudora 4.2 wird ausgeliefert, Teil 2

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de]

Vorige Woche betrachteten wir zwei Hauptmerkmale von Eudora Pro 4.2 (siehe "Eudora Pro 4.2 wird ausgeliefert, Teil 1" in TidBITS-488); diese Woche werden wir uns andere Funktionen beleuchten, die insbesondere spezielle Benutzer anziehen. Doch zuvor seien zwei Anmerkungen erlaubt:

http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-488.html#Anker2

Erstens möchte ich Ihnen mein Benutzerwörterbuch anbieten, mit dem Eudoras Rechtschreibkorrektur erheblich mehr Wörter kennt, insbesondere viele Macintosh-Produktbezeichnungen. Ich habe dies Wörterbuch in über 10 Jahren mit Nisus Writer bei meiner Arbeit an TidBITS zusammengestellt und der Eudora Autor Steve Dorner hat es freundlicherweise in das "Hash"format konvertiert, mit dem Eudora effizienter arbeiten kann als mit den normalen Textformaten. Sie brauchen nur den Download dieser Datei laufen zu lassen, das Ergebnis mit BinHex entpacken und in den Rechtschreibwörterbuch-Unterordner Ihres Eudoraordners ablegen, bevor Sie Eudora erneut starten.

http://www.tidbits.com/resources/489/ace-tech-dict.hqx

Zweitens haben sich einige Benutzer von 68K Macs über Abstürze mit Eudora 4.2.1 beklagt. Aus deren Angaben konnte Qualcomm herausfinden, daß das Problem mit OpenTransportLib.68K zusammenhängt, die im Erweiterungsordner lag, obwohl diese Benutzer mit Open Transport 1.1.2 arbeiteten. OpenTransportLib.68K ist bekanntermaßen inkompatibel zu Open Transport 1.1.2 und sollte gelöscht werden. Um Ihre Version von Open Transport zu bestimmen, öffnen Sie das TCP/IP-Kontrollfeld, wählen den erweiterten Benutzermodus im Edit-Menü und klicken dann auf die Info-Box im TCP/IP Kontrollfenster.

Vorschau oder Tabelle -- Unter Eudora Pro 4.2 können Sie für jedes Postfach unabhängig von den anderen eine Vorschauansicht auswählen, indem Sie auf das Dreieck links unten im Postfachfenster klicken. Mir gefällt diese Wahlmöglichkeit, weil ich die Erfahrung gewonnen habe, daß ich die Vorschau für Ordner, in denen ich Meldungen zum Löschen und Sortieren sammle, nicht brauche, aber daß ich sie für Ordner nützlich finde, in denen ich Meldungen sammle.

Die Navigation in einem Postfach mit eingeschalteter Vorschau kann aufwändig sein. Mit der Tabulatortaste wechselt man zwischen tabellarischer Meldungsdarstellung zur Vorschauansicht und zurück. Das gleiche läßt sich auch per Mausklick erreichen. Wenn Sie nun etwa die Aufwärtstaste in der Tabelle bedienen, wechseln Sie damit zwischen verschiedenen Meldungen. Wenn Sie aber die Vorschau eingeschaltet haben, fahren Sie mit den Pfeiltasten durch den Text nur einer Meldung. Mit anderen Navigationstasten gibt es ähnliche Doppeldeutigkeiten. Die Leertastenkurzbedienung wirkt dagegen in beiden Ansichten gleich als Scrollkommando.

Sprechen und Hören -- Eudora Pro 4.2 kann E-Mail laut vorlesen, wobei die Standardeinstellung des Speech-Kontrollfeldes benutzt wird. Sie brauchen nur ein oder mehrere Meldungen auszuwählen und im Editiermenü "Sprechen" wählen. Eudora liest die Meldungen nacheinander vor und ergänzt dazwischen den Text "Nächste Meldung", wenn in der Meldung Anführungszeichen enthalten sind, sagt Eudora "Anführungszeichen Beginn", dann liest Eudora den eingeschlossenen Text (mit höherer Stimmlage) und zum Schluß "Anführungszeichen Ende". Mit Apfeltaste und Punkt wird das Vorlesen gestoppt. Ich habe bisher keine für mich persönlich sinnvolle Anwendung für gesprochene Meldungen gefunden, aber es fällt nicht schwer, sich Anwendungen vorzustellen, so könnte Ihr Powerbook Ihre Mail vorlesen, wenn Sie zur Arbeit fahren, und ich bin sicher, daß Behinderte diese Funktion schätzen werden.

Neu ist auch die gesprochene Filter-Aktion, mit der Eudora instruiert wird, Sie mit gesprochenen Worten zu informieren, wenn eine Meldung eingetroffen ist, die die Filterbedingungen erfüllt. Eudora kann dabei den Absender oder die Überschrift der Meldung vorlesen - auch beide - Sie können auch für jeden Filter eine spezielle Stimme auswählen.

Postabruf mit IMAP -- Eines der meistnachgefragten Merkmale innerhalb von Eudora Pro 4.2 ist die IMAP-Unterstützung (Internet Message Access Protocol). Die meisten E-Mail-Anwender empfangen ihre Mail mit POP (Post Office Protocol); IMAP ist eine alternative Methode, die im Ausbildungsbereich und bei einigen kommerziellen Anwendungsbereichen populär ist. Der wesentliche Unterschied im Konzept von POP und IMAP liegt darin, daß POP voraussetzt, daß Sie alle Ihre Meldungen auf Ihrem Macintosh speichern möchten, während IMAP davon ausgeht, daß Sie das Abspeichern Ihrer Mail dem Server überlassen wollen. Beide Protokolle unterstützen die jeweils andere Arbeitsmethode, so daß Sie Ihren Posteingang auch mit POP auf dem Server belassen können und mit IMAP auf Ihren eigenen Rechner vollständig überspielen können. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile, aber die meisten Organisationen unterstützen nur eine der beiden Methoden, so daß Eudoras Erweiterung um IMAP Eudora auch für Benutzer in Umgebungen verfügbar macht, die nur IMAP realisieren. Eudora kann beide Methoden für jeden Benutzer auch nebeneinander einsetzen, so daß die Anwender POP und IMAP-Post gemeinsam in Eudora Pro verwalten können.

Leider weiß ich wenig über den Gebrauch von Eudora mit IMAP, weil ich bisher keinen Zugang zu einem IMAP-Server habe, mit dem ich Eudoras IMAP-Möglichkeiten testen könnte. Eudora Pro 4.2 wird mit Dokumentation im Acrobat PDF-Format ausgeliefert, die die neuen Merkmale, auch die IMAP-Unterstützung, im Detail beschreibt. Auf Qualcomms Internet Server können Sie aus der IMAP FAQ weiteres erfahren.

http://eudora.qualcomm.com/techsupport/mac/imapfaq.html

Pflege den Fließtext -- Sind Sie die harten Zeilenumbrüche und die unansehnlichen Antworten mit den aufgrund von Zitatmarkierungen schlechten Zeileneinteilungen in ihrer E-Mail leid? Dann mag ein neuer Vorschlag eines Internetstandards helfen, den Eudora Pro 4.2 schon unterstützt. Im Format "format=flowed" erlaubt dieser Vorschlag den E-Mail-Programmen, jeden Absatz neu umzubrechen - sogar Absätze mit spitzen Klammern zur Zitatmarkierung - um diese an die Fensterbreite anzupassen. In Antworten führt das normalerweise zu Problemen, weil die Spitzklammern danach mitten im Text verstreut wiederauftauchen; Eudora benutzt stattdessen vertikale Randmarkierungen am linken Rand, um zitiertes Textmaterial zu kennzeichnen und erlaubt trotzdem, den Fließtext gemäß Zeilenlänge umzuformatieren. Die Randbalken sind rein kosmetischer Natur und in der abgesendeten Textfassung erscheinen am Zeilenanfang wieder spitze Klammern. Anfangs war ich skeptisch, wie es mit den Balken klappen würde, aber sie erleichtern die Bearbeitung von Textzitaten ungemein. Wenn Sie Textzitate aus Eudora kopieren, brauchen Sie sich um spitze Klammern auch dann nicht zu kümmern, wenn Sie den Text unter anderen Programmen einkopieren.

http://eudora.qualcomm.com/techsupport/mac/
http://www.ietf.org/internet-drafts/draft-gellens-format-06.txt

Frühere Versionen von Eudora benutzten Balkenmarkierungen, um Textpassagen zu kennzeichnen, die Textformatierungen enthielten, und es war schwer, solche Textteile zu editieren. Aber das Editierverhalten hat Qualcomm wirklich entscheidend verbessert. Um beispielsweise mitten im zitierten Text eine Anmerkung einzufügen, brauchen Sie den Cursor nur auf die richtige Stelle zu positionieren und die Returntaste zu betätigen; Eudora fügt dann die notwendigen Leerzeilen ein und positioniert Ihren Cursor passend. Mit Apfeltaste und dem '-Zeichen oder zusätzlich der Wahltaste können Sie nun Zitatmarken setzen bzw., löschen; zum Einfügen von Texten mit Zitatmarkierungen gibt es jetzt zusätzlich Wahltaste-Apfel-V.

Tieftauchen -- Eudora war schon immer ein Programm mit einiger Tiefe und auch in Version 4.2 wird an Funktionen und Verhalten wieder einiges hinzugefügt, das für manche Anwender erhebliche Unterschiede macht. So war man in der Vergangenheit auf ResEdit oder AppleScript angewiesen, um Funktionsparameter und Verhaltensoptionen anders einzustellen, jetzt ergänzt Qualcomm eine neue Methode, um solche trickreichen Änderungen ab Eudora Pro 4.2 zu vereinfachen - den x-eudora-setting-URL - In den x-eudora-setting-URLs erscheint eine Parameternummer und gegebenenfalls ein Parameterwert. Wenn Sie per Doppelklick (oder Apfel-Klick) ein x-eudora-setting-URL öffnen, zeigt Eudora eine Dialogbox und erlaubt Ihnen den aktuell eingestellten Wert zu ändern, war ein Wert im URL enthalten, wird dieser ausgegeben, wenn nicht, können Sie trotzdem einen einfügen.

Dieser Ansatz mag Ihnen merkwürdig erscheinen, aber denken Sie daran, daß er für erfahrene Benutzer gedacht ist. Normale Benutzer brauchen diese Parameter nicht zu sehen und auch nicht zu ändern. Der Vorteil der x-eudora-setting-URL ist der, daß sie per E-Mail mit versendet werden und daß man Eudoras Verhalten durch schlichtes Doppelklicken an der URL und Bestätigen der Änderung modifizieren kann. Tatsächlich arbeitet der x-eudora-setting-URL für alle Eudora Parameter, selbst für die, für die ein Eingabedialog nicht vorgesehen ist. Bei Qualcomm ist dazu eine Liste aller dieser URLs verfügbar; Sie können den Download als Textdatei starten (die normalen Web Browser erlauben Ihnen nicht mit x-eudora-setting-URLs zu arbeiten), mit Eudora öffnen, um alle URLs samt je einer kurzen Beschreibung einzusehen. Einige Browser kommen mit dieser Datei besser zurecht; es kann sein, daß Sie die Datei zuerst auf dem Schreibtisch lagern müssen oder erstmal als .HTML-Datei speichern müssen, bis Eudora sie richtig darstellen kann.

http://www.eudora.com/techsupport/mac/download/X-Eudora-Settings.txt

Ein kleiner Rat: Bevor Sie eine Frage der Bauart "Kann Eudora ...?" stellen, versuchen Sie mit Eudoras Finde-Funktion in der x-eudora-setting-URL-Liste Einträge zu finden, die zur Lösung Ihres Problems geeignet sein können. Viele Klagen, die ich bis jetzt sah, ließen sich mithilfe einer URL beantworten.

Ein Beispiel zu diesen x-eudora-setting-URLs gab ich bereits in der letzten Woche, indem ich sagte, daß Sie Farbe und Stil falsch geschriebener Wörter verändern können. Nehmen wir an, Sie wollen anstelle der eingestellten Farbe und Stilart die Farbe Pink und Kursivschrift einstellen. Wenn Sie dies mithilfe von Eudora Pro 4.2 lesen, brauchen Sie nur auf die beiden URLs unten doppelzuklicken. Allerdings müssen Sie noch Eudora schließen und erneut starten bevor die neue Schriftart wirksam wird. Die Farbveränderung wirkt dagegen sofort. (Die Farbe des Unterstreichungsstrichs kann aber nicht verändert werden).

x-eudora-setting:11701=65535,20000,65535
x-eudora-setting:11702=2

Eudora Pro 4.2 hat andere nette Merkmale, die mithilfe von x-eudora-setting-URLs eingestellt werden können. Hier folgen davon einige meiner Favoriten:

- Mit einem Doppelklick auf eine URL läßt sich diese mit einem geeigneten Programm im Vordergrund bearbeiten. Mit der unten angegebenen Einstellung läßt sich eine URL mittels Apfel-Klick im Hintergrund bearbeiten, ohne Eudora zu verlassen. So läßt sich etwa eine größere Anzahl URLs aus TidBITS aufrufen, um sie erst nach Durchlesen der Ausgabe mit dem Browser abzurufen. Man kann auch unvollständige URLs wie www.tidbits.com oder ftp.tidbits.com anfordern und Eudora versucht, auch diese mittels geeigneter Hilfsprogramme zu öffnen. Genauso läßt sich mit Apfel-Klick auf eine E-Mail-Adresse eine neue Meldung an diese Anschrift erzeugen, was ja nichts Neues ist.

x-eudora-setting:258=y

- Wenn ein Programm abstürzt, während Sie eine neue Nachricht verfassen. können Sie große Teile Ihrer Arbeit verlieren. Eudora Pro hat eine automatische Speicherung, die aber nicht ohne weiteres aktiviert ist. Mit einem Doppelklick auf den folgenden URL wird diese aktiviert, um alle 120 Sekunden eine Sicherungskopie zu erstellen.

x-eudora-setting:11520=120

- Die standardmäßig eingestellte Größe des Vorschaufensters dürfte auf größeren Monitoren zu klein sein. Die obere der beiden folgenden URLs setzt eine andere Standardgröße der Vorschau, die zweite URL die minimale Zeilenanzahl für entweder das Vorschau- oder das Tabellenfenster. Sie können mit verschiedenen Parameterwerten für diese Angaben experimentieren, um die für Ihre Arbeit optimalen Einstellungen zu finden.

x-eudora-setting:11508
x-eudora-setting:11509

- Obwohl Eudora im Spitznamen Leerzeichen zuläßt, ersetzt es bei normaler Eingabe von Spitznamen Leerzeichen durch Unterstreichungszeichen. Mit dem folgenden URL können sie diese Eigenart beseitigen. Nach einem Doppelklick darauf können Sie das dritte Zeichen im Parameterfeld von Unstreichungszeichen in Leerzeichen abändern.

x-eudora-setting:6713

- Wenn Ihnen die "format=flowed"-Anzeige mit Randbalken nicht gefällt, können Sie mithilfe folgendes URL wieder zur altbekannten Spitzklammer zurückkehren:

x-eudora-setting:260=1

Diskussionsergebnisse -- Unter TidBITS Talk ergaben sich lange Diskussionen über das für und wider einzelner Aspekte in Eudora. Zahlreiche Beiträge geben persönliche Wertungen über Details von Eudora. Wenn Klage geführt wurde über die Art wie Eudora bestimmte Dinge behandelt, erhielten Sie in den Reaktionen Tips wie Eudora vielleicht doch ihren Ansprüchen gerecht eingestellt oder benutzt werden kann. Unter folgender URL können Sie diese Diskussionen einsehen und noch mehr über die Tiefen diesen Programms erfahren.

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=712+713+714+715+716+717


Machen Sie sich ein Bild von Canvas 6

von Matt Neuburg matt@tidbits.com

[Übersetzung: Sören Witt switt@ki.comcity.de]

1995 war Danebas Canvas 3.5 eines meiner Lieblingsprogramme. So wie SuperPaint, das immer noch funktioniert, aber langsam in die Jahre kommt, war Canvas ein Zeichen- und Malprogramm mit einer klaren Bedienung. Aber als Canvas 5 1996 ausgeliefert wurde, fand ich es träge, fehlerhaft, verwirrend und ganz offensichtlich eine Portierung (siehe "Die Microsoftisierung von Deneba: Canvas 5.0.1" in TidBITS-366_). Ich verlor die Hoffnung für Daneba und begann stattdessen kürzlich mit CorelDRAW und Corel PHOTO-PAINT zu arbeiten (wie beschrieben in "CorelDRAW 8: Hedy allerorten" in TidBITS-457_).

http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-366.html#Ink5
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-457.html#Anchor-CorelDRAW

Letzte Woche wurde ich dann allerdings von CorelDRAW gegen eine virtuelle Wand gefahren. Ich wollte ein Diagramm eines Hauses erstellen, aber CorelDRAW hat kein Linienwerkzeug und man kann nicht einfach bestimmen, daß eine Linie 2.25 cm lang sein soll. Als ich dann später PHOTO-PAINT benutzte, um ein Hintergrundbild für eine Web Seite zu erzeugen, merkte ich, daß ich nicht in der Lage war, ein bestimmtes Objekt auszuwählen oder einen bestimmten Bereich zu maskieren.

Da installierte ich Canvas 6 und war angenehm überrascht.

Sag mir was du siehst -- Während Canvas 5 sich monströs und plump anfühlte, empfand ich Canvas 6 als klar, glatt und verständlich. Meinen früheren Beschwerden, daß Objekte unnötigerweise ständig nachgezeichnet wurden, hatte man sich gründlich gewidmet, genauso wie meiner Kritik, daß man bei Benutzung der Zeichenwerkzeuge die Pinselform nicht sah. Und die Bedienoberfläche zeigte viele lobenswerte Verbesserungen.

Es gibt einen neuen "Andock-Balken", ein schmaler Streifen am oberen Ende des Bildschirms, wo, wenn man eine Palette auf ihn zieht, deren Name erscheint und man durch anklicken die Palette öffnen lassen kann (wie die Pop-Up Fenster des Finders). So spart man, für den Preis eines dünnen Pixelstreifens, große Felder des wertvollen Bildschirmplatzes, die sonst von den ganzen schwebenden Paletten eingenommen werden würden. Entsprechend kann man Farben, Werkzeuge, Stile und Kommandos in der Werkzeugleiste (ein anderer Streifen oben am Bildschirm) plazieren und ihnen Tastaturkürzel zuweisen.

Canvas 6 macht reichlich Gebrauch von Drag & Drop. Man kann eine Vektorgrafik in eine Palette ziehen, um sie als Pfeilspitze, Füllmuster oder Pinselform zu benutzen. Um ein Objekt als Quelle zum Klonen zu benutzen, zieht man es einfach auf die Makropalette; um dessen Aussehen zu verändern (und das aller existierenden Klone), zieht man einfach ein anderes Objekt darauf. Man kann ein Objekt färben indem man eine Farbe daraufzieht und - eine wirklich nette Funktion - wenn man ein Objekt auf die Farbpalette zieht, speichert Canvas dessen Farbe dort.

Viele andere Details verhelfen zu einem angenehmen Arbeiten mit Canvas 6: Paletten und Dialoge lassen eine Vorschau ihrer Wirkung zu. Man kann mehrere Arbeitsschritte rückgängig machen, es gibt gute kontextsensitive Menüs, exzellente Möglichkeiten Objekte zu finden und man kann Objektattribute kopieren und einfügen. Kreise und Bögen können über drei Punkte gezeichnet werden (ich fragte mich schon seit Jahren, warum kein Zeichenprogramm so eine Funktion hatte). Man kann ausgezeichnet drucken, inklusive rotiertem und beschnittenem Text.

Nichtsdestotrotz bleiben einige Schwächen in der Bedienung bestehen: Mit Canvas-Objekten zu arbeiten ist immer noch schwierig: Kontrollpunkte sind winzig und schwer zu sehen, sie reagieren nicht, wenn man mit der Maus darüber fährt, man kann den Abstand, ab wann sie angewählt werden, nicht einstellen und man kann die Tastatur nicht zum Auswählen benutzen. Paletten verändern sich nicht zuverlässig, um die Eigenschaften eines ausgewählten Objekts anzuzeigen und ich finde es immer noch schwer, die Füll- und Linieneigenschaften eines Objektes genau herauszufinden oder warum es, ganz allgemein, so aussieht wie es das gerade tut. Auch die Verzögerung, bevor Tips für die Werkzeuge hochkommen oder Pop-Up Werzeugleisten aufklappen, erscheinen zu lang.

Ich durchschaue dich -- Canvas kennzeichnete sich immer durch die Vereinheitlichung von Vektoren, Bitmaps und Textobjekten. Sie koexistieren nicht nur innerhalb der selben Ebene, sondern der Unterschied zwischen ihnen wird minimalisiert. Man kann Bitmaps vektorisieren um Zeichengrafiken zu erhalten; man kann Text- und Vektorobjekte aufrastern um Bitmaps zu erhalten. Text kann mit Vektorobjekten gefüllt werden, kann als Vektopfad bearbeitet werden und kann einem Vektorpfad folgen, oder an oder um ihn umbrochen werden. Text oder Vektorumrisse kann man als Clippfad benutzen, so daß dahinterliegende Objekte jeglicher Art als seine Füllung dienen.

Canvas 6 hebt den Umgang mit Objekten auf eine neue Ebene durch die Benutzung von Transparenzen. Das ist die viel beworbene "SpriteLayers" Technik - ein seltsamer Name, weil weder Sprites noch Layer, also Ebenen, dabei im Spiel sind. Die Idee dahinter ist, daß ein Objekt auf zwei Arten transparent sein können:

* Als ganzes kann alles zwischen vollkommen undurchsichtig und vollkommen durchsichtig sein, zusammen mit vielen anderen Transferfunktionen.
* Es kann auch zwei verschiedene Arten von Masken haben: eine über einen Kanal oder eine Vektormaske. Mit der ersten malt man, vielleicht ausgehend von einem existierenden Bitmapobjekt, feinste Details für die Transparenz des Objekts, mit der zweiten kann man ihm geometrische, verlaufende Transparenzen geben oder aber ein Objekt zuweisen, dessen Farbe die Transparenz ausdrückt.

Sie sagen jetzt vielleicht: was soll’s? Solange ich nicht viele Glasscheiben oder freigestellte Ansichten zeichne, wofür brauche ich da Transparenzen? Aber Canvas unterstützt den Gebrauch von Transparenzen in ungewohnten Zusammenhängen, um Resultate zu erzielen, die andernfalls nur viel umständlicher zu erreichen wären. Objekte haben ihre eigene Farbe, welche am Anfang sehr komplex sein können (ein Verlauf oder eine Bitmap, zum Beispiel); Jetzt weist man dem vordersten Objekt eine Transparenz über alles zu und eine Transferfunktion, wie sich dessen Farben mit den dahinterliegenden verbinden sollen und eine Maske, welche tatsächlich ein anderes, detailliertes Bild seiner Transparenz ist. Man zeichnet und malt also im wesentlichen mit der Transparenz selbst, als ein Weg um Finesse und Dramatik hinzuzufügen.

Wenn Sie sind wie ich, experimentieren Sie damit stundenlang herum, fasziniert von Ihrer plötzlichen künstlerischen Begabung. Um den Umrissen eines Objekts einen vielfarbigen Schimmer zu geben, plaziert man es vor ein mit Verläufen gefülltes Objekt, gibt ihm dann eine Maske über einen Kanal und malt den Umriß mit einem weichen Pinsel nach. Um einem Objekt ein fein poliertes Aussehen zu geben, legt man ein Objekt mit einem Verlauf darüber, mit teilweiser Undurchsichtigkeit und einer leicht aufhellenden Transferfunktion. Um es so aussehen zu lassen, als ob Sonnenstrahlen von einem Objekt ausgingen, gibt man ihm eine Ellipse als Transparenz und legt ein Objekt mit einem leuchtend farbigen kreisförmigen Verlauf dahinter.

Ich habe diese Funktionen sofort benutzt um den Phönix auf meiner Homepage neu zu zeichnen. Ich bin kein Künstler, aber mir gefallen die Ergebnisse und ich hatte Spaß dabei. Die alte Version, mit SuperPaint erzeugt, war größtenteils mit der Maus handgemalt. Die neue Version, abgesehen von dem Vogel selbst (einer Fotografie), besteht größtenteils aus Vektorobjekten, die sich mit Transparenzen überlappen um die Schattierungen und die Strahlen zu erzeugen.

http://www.tidbits.com/matt/
http://www.tidbits.com/matt/lingua.gif

Schau auf all die kleinen Schweinchen -- Auch wenn ich niemals die Absicht hatte die Corel-Programme mit Canvas zu vergleichen, benutzte ich doch das erste, als ich mich dem zweiten zuwandte, und der Übergang hinterließ einige aufschlußreiche Eindrücke.

Um mit der Zeichnung meines Hauses zu beginnen, musste ich zuerst den Maßstab des Dokuments festlegen. Canvas erlaubt arithmetische Ausdrücke in seinen numerischen Dialogboxen, ich öffnete also einfach die Lineal-Dialogbox und füllte zwei Felder aus: 1 Zoll = 100/8 Fuß. In CorelDRAW muß man dafür die Maßeinheit des Dokuments in dem einen Dialog auf "Fuß" einstellen, dann den Maßstab (8 Zoll = 100 Fuß) in einem anderen. Dieser Unterschied ist charakteristisch. Corels Bedienung ist komplizierter, aber die Implementierung für die Lineale geht tiefer, man hat dreizehn verschiedene Maßeinheiten zur Verfügung, im Gegensatz zu Canvas' vier, zoomt man näher an das Lineal heran, wird die Einteilung des Lineals feiner, während bei Canvas die Einteilungen einfach nur auseinandergehen, bis keine mehr zu sehen sind.

Als nächstes wollte ich eine vertikale Linie mit der Länge von 22,5 Fuß. In Canvas öffne ich dazu einfach den Objekt-Spezifikations Dialog, setze das Objekt auf Linie, gebe seinen Winkel (90) und seine Länge (22,5) an und drücke "Create". Corel kennt keine Linienobjekte, also muß man drei Hilfslinien anlegen, sie magnetisch machen und eine Kurve zeichnen, die dann eine Linie ergibt. Wieder geht die Implementierung von Corel tiefer - es hat einen viel besseren Setup-Dialog für Hilfslinien, und die Hilfslinien können jeden Winkel einnehmen - aber man hat mit Canvas drei genaue Linien in der Zeit gezeichnet, die man mit Corel für eine braucht.

Dasselbe gilt für das Malen von Bitmaps. Corel PHOTO-PAINT kann so viel mehr, mit Unmengen an Transferfunktionen für jedes Werkzeug und so vielen Einstellmöglichkeiten für Muster und Linien und so weiter, daß einem schwindelig wird. In Canvas andererseits ist es viel einfacher zu verstehen, was man tut.

Canvas ist schlanker als Corel: ein Programm im Gegensatz zu zweien, eine 40 MB Installation im Gegensatz zu 135 MB, 20 MB RAM im Gegensatz zu 60 MB. Auch die Zahl der Funktionen wirkt kleiner: weniger Transferfunktionen, einfachere Farbmodelle, keine Linsen und so weiter. Aber Canvas‘ Implementation wirkt im allgemeinen nicht beschränkter - nur einfacher. Corel präsentiert sich als ein enormes Kraftwerk an Funktionen auf professionellem Niveau; einige Aspekte in der Bedienung sind unschlagbar und man kann raffiniertere und beeindruckendere Ergebnisse erzielen. Aber diese Ergebnisse zu erreichen kann ein sehr langsamer, mühevoller und heikler Prozeß sein, mit häufigen Neuanfängen und vielem Nachschlagen in der Bedienungsanleitung; mit Canvas kommt man leicht, schnell und intuitiv zu den Ergebnissen. Deshalb werden sich die meisten Leute mit Canvas wohler fühlen und es wird für die meisten Aufgaben die benötigten Möglichkeiten mitbringen.

Und die Augen in seinem Kopf -- Die Dokumentation von Canvas ist recht gut, genauso wie die Online-Hilfe im QuickHelp Format. Auch Schulungsvideos sind erhältlich.

Canvas ist ein CPU-Fresser; sogar im Hintergrund mit abgeschaltetem Aktualisieren greift es sich eine ordentliche Portion Taktzyklen. Obwohl es generell recht stabil wirkt, stürzte es während des Tests doch mehrmals ab oder fror ein. Ich stieß auf ein paar Fehler, von denen mein Kontakt bei Daneba noch nichts wußte: ein Pfeil in einer Dialogbox, von dem die Anleitung sagte er könne gezogen werden, was aber nicht ging; Text in einem Objektcontainer, der nicht ordentlich umbrochen wurde: Control-Klick für ein Kontextmenü und der Computer fror ein. Für ein Produkt mit dem Preis, das schon eine Pflege-Revision (6.0.1) hinter sich hat, ist das bedauerlich.

Der Preis ist hoch, genauso wie der von vergleichbaren Programmen. Das ist schade, besonders weil man eventuell für Funktionen bezahlt, die man nicht braucht. Niemand kann abstreiten, daß zum Beispiel Canvas Textfähigkeiten bemerkenswert sind; aber zu erwarten, daß sie mit Programmen wie QuarkXPress oder Microsoft Word vergleichbar sind, wäre dumm, denn eine Echtzeit-Rechtschreibprüfung (welche automatisch korrigiert, während man schreibt), automatische Silbentrennung plus Kontrolle von "Schusterjungen" und "Hurenkindern" wären Overkill [ein Hurenkind ist die letzte Absatzzeile, die am Anfang einer Spalte sitzt; ein Schusterjunge ist die erste Absatzzeile, die am Ende einer Spalte sitzt – SW / Beides gilt in der Typographie als "Todsünde" -- HK]. Canvas‘ Fähigkeit, Zeichnungen in Java-basierte Webseiten umzuwandeln mißfällt mir, um ehrlich zu sein. Daneba preist Canvas' Plug-In basierte Architektur an, nutzt diese Möglichkeit aber nicht, um ein attraktives Preismodell zu schaffen. Man muß nicht laden, was man nicht benutzt, warum soll man dafür also überhaupt erst bezahlen? Daneba könnte ein wunderbares Einsteiger-Mal- und Zeichenprogramm für halb so viel Geld verkaufen.

Abgesehen von diesen Vorbehalten ist Canvas 6 ein würdiger Nachfolger von Canvas 3.5 und hat dieses auf meiner Festplatte ersetzt. Canvas 3.5 war eine zusammengewürfelte Ansammlung unabhängiger Werkzeuge, viele davon mit primitiver, eigenartiger Bedienung und eingeschränkten Möglichkeiten; mit Canvas 6 hat Daneba es geschafft, diese Funktionen aktualisiert und vereinheitlicht in einem modernen Mal- und Zeichenprogramm zusammenzuführen, das effektiv, zufriedenstellend und angenehm zu benutzen ist.

Canvas 6 hat einen ungefähren Endkunden-Verkaufspreis von $380 ($200 für ein Update von einem Konkurrenzprodukt). Es erfordert einen PowerPC Prozessor, System 7.5 oder neuer, 32 MB RAM und 40 MB Festplattenplatz werden empfohlen. Es kommt auf drei CDs mit Tausenden von Clip-Arts und Fonts. Eine Demoversion kann über das Internet heruntergeladen werden.

http://www.deneba.com/dazroot/softlibs/


Übertragung dieser Ausgabe:
André Schleife a.schleife@gmx.de, Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de, Sören Witt switt@ki.comcity.de

Redaktion: Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de

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