Suchen Sie nach einem billigen Weg, Abstürze zu verhindern, die Produktivität zu erhöhen und die Lebensdauer Ihres Mac zu verlängern? Adam untersucht die vielen Vorteile einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) [AS - uninterruptible power supply (UPS)], welche die wertvolle technische Ausrüstung schützt. Außerdem kündigen wir unser Programm für freiwillige Beiträge an, befassen uns mit Updates für Web Confidential, Keep It Up und Mac-Headlines. Wir heißen den EvangeList wieder willkommen, und berichten von der Ankündigung vom Visor, dem neuen Westentaschen-Gerät von Handspring, das auf der Palm-Technologie basiert.
Autorisierte Übertragung der TidBITS#498/20-Sep-99.
Die Originalausgabe finden Sie unter: http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-498.html
Copyright 1999 TidBITS Electronic Publishing. All rights reserved.
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Copyright ab 7/98 der deutschen Version: Heike Kurtz Übersetzungsdienst.
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ftp://ftp.tidbits.com/pub/tidbits/issues/1999/TidBITS#498_20-Sep-99.etx
Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:
ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-498.etx
ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-498.etx
ftp://ftp.rrzn.uni-hannover.de/pub/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-498.etx
[Übersetzung: André Schleife a.schleife@gmx.de
EvangeList kehrt zurück -- Die Leute bei SemperMac, einem Online-Macintosh-Magazin das gleichzeitig eine Portalseite ist, haben den berühmten EvangeList von Guy Kawasaki wiederbelebt, der im April 1999 unterbrochen wurde. Die EvangeList war _die_ Mailingliste für Mac-User und war bekannt für ihre guten Mac-News-Stories, Hilfe-Anfragen bei Mac-Streitpunkten, Macintosh-orientierten Job-Postings und bildete (sehr kontrovers) fehlinformierte Mainstream-Pressejournalisten, die falsche Informationen über Apple oder den Mac veröffentlicht hatten. Obwohl Guy nichts mehr mit EvangeList zu tun hat und sich jetzt auf garage.com konzentriert, gab er SemperMac die Erlaubnis, den Name EvangeList zu nutzen. Wenn Sie die alte EvangeList abonniert hatten, müssen Sie sich neu eintragen [ACE]
http://lists.apple.com/lists.taf?function=showlistsdetail&Layout_0_uid1=53
http://www.garage.com/
http://www.sempermac.com/lists/evangelist/
Visor bietet Palm-Abklatsch -- Handspring, Inc. kündigte letzte Woche den Visor an, ein Westentaschen-Organizer, der auf dem Palm-OS basiert und angeblich schneller sein soll, mehr Informationen speichern kann, und besser erweiterbar sein soll als aktuelle Palm-Geräte. Der Visor wird mit Macintosh-Software und einer USB-Docking-Station ausgeliefert; Palm Computings aktuelles Angebot ist der Kauf eines zusätzlichen Kabel-Adapters für Mac-Serial oder USB und zusätzlich der Kauf der Mac Palm Desktop Software (der kostenlose Download ist möglich). (Siehe "Palm Desktop: die Rückkehr eines wohlbekannten Organizers " in den TidBITS 469) Bei der Auslieferung des Visor im Oktober werden drei Konfigurationen von US$150 bis US$250 mit 2 bis 8 MB RAM verfügbar sein . Die Modelle des Visor Deluxe wird es in fünf Farben geben, natürlich inklusive einiger durchsichtiger Modelle. Der Visor basiert auf Palm OS, das bedeutet Kompatibilität zu sämtlichen Palm-Anwendungen, sowie einer zusätzlichen Date Book (momentan eine lizenzierte, modifizierte Version der exzellenten Software DateBk3 von Pimlico Software) und Taschenrechner-Anwendung und einem Weltzeit-Dienstprogramm. Der Hauptunterschied zwischen dem Visor und der Palm Computing-Produktionslinie ist Springboard, ein Slot an der Rückseite des Geräts für Erweiterungsmodule wie Extra-Speicher, Modem, Backup-Daten-Geräte, Software-Anwendungen und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten wie Funktelefon-Module oder MP3-Abspielgeräte. [JLC]
http://www.handspring.com/
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-469.html#Anker3
http://www.gorilla-haven.org/pimlico/datebk3.htm
Web Confidential 1.3 mit Keychain-Unterstützung -- Alco Blom hat heimlich, still und leise Web Confidential 1.3 herausgebracht, die neueste Version des US$20-Shareware-Dienstprogramms zum sicheren Speichern von Passwörtern, Kreditkarten-Nummern, und anderen sensitiven Daten (siehe "Web Confidential: Securing Information of All Sorts" in den TidBITS 441). Web Confidential bringt Unterstützung für Keychain im bald kommenden Mac OS 9 und bringt sogar noch stärkere Verschlüsselungsalgorithmen als vorherige Versionen. Ebenfalls neu sind die Erklärungen im Voreinstellungen-Fenster, die iCab-Unterstützung, und eine Revert Card-Funktion. Es handelt sich bei der Version 1.3 um einen 643K-Download, der für registrierte Nutzer kostenlos ist. [ACE]
http://www.web-confidential.com/
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05020
http://www.icab.de/
MacHeadlines 1.8 in Pro und Lite unterschieden -- Trexar Technologies hat MacHeadLines, den konfigurierbaren Scroll-Ticker für Webseiten-Schlagzeilen (siehe "Trexar bringt MacHeadlines 1.7 heraus" in den TidBITS 493), in zwei Versionen unterschieden. MacHeadlines Pro 1.8 ist eine US$20 Shareware mit verbessertem Aussehen des Ticker-Fensters und verbessertem Handling einiger Börsen-Symbole. MacHeadlines Lite 1.8 ist kostenlos und wird nur ohne die Seiten-Konfigurations- und Ticker-Darstellungs-Fähigkeiten von MacHeadline Pro ausgeliefert. Beide Programme sind 430K-Downloads. [ACE]
http://www.macalive.com/macheadlines/
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-493.html#Anker1
Keep It Up 2.3 mit besseren Neustarts -- Karl Pottie hat Keep It Up 2.3 herausgebracht, ein kostenloses Update für das nützliche Serverüberwachungs- und Verwaltungsdienstprogramm (siehe "Keep It Up 2.0.1 Adds Remote Management" in den TidBITS 451). Keep It Up 2.3 ist eine erheblich verbesserte Methode zum Neustart von Macs mit den Optionen "sauberer Neustart" und "Zwangsneustart". Keep It Up 2.3 ist kompatibel mit Mac OS 9 und speichert jetzt seine LOG-Dateien im Preferences-Folder, aus Gründen der Kompatibilität zu den Multi-User-Fähigkeiten von Mac OS 9. Keep It Up ist bleibt eine US$22-Shareware und ist ein 286K-Download. [ACE]
http://www.vl-brabant.be/mac/kiu.html
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05139
von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de]
Damals im Juli 1992, noch bevor das World Wide Web sein Wachstum begann, starteten wir unser Sponsorenprogramm nach dem Muster des amerikanischen öffentlichen Rundfunks PBS (=Public Broadcasting Service). Im Gegensatz dazu wurde im Internet meist das persönliche Engagement als Herzensbedürfnis angesprochen,so daß man immer wieder Webseiten antrifft, bei denen zehn oder mehr Werbebanner gezeigt werden. Jetzt, wo wir unsere 500-ste Ausgabe in ununterbrochene Folge fertigstellen, übernehmen wir auch die nächste Stufe des PBS-Rundfunkvorbildes und ermöglichen Privatleuten und kleinen Firmen das Sponsoring Ihrer TidBITS:
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=02995
Ich habe immer betont, daß ich TidBITS nur dann gegen Abonnementgebühren anbieten werde, wenn wir ein unkompliziertes Zahlungssystem dazu nutzen können. Andernfalls wollten wir TidBITS immer kostenlos lassen, (täten wir das nicht, würden wir erhebliches Stirnrunzeln ernten) weil TidBITS zu einer Zeit entstand, in der Informationen über Macintosh und Internet schwer zugänglich waren. Die meisten Informationen gab es nur in kommerziellen Veröffentlichungen und uns erschien es wichtig, eine freie Quelle für hochwertige Nachrichten, Rezensionen und Analysen zu haben.
Ich sehe schon jetzt bei einigen, daß sie die Augen verdrehen, wenn sie nur bis zur Runde der letzten Versprechen von PBS zurückdenken, wo Ihnen Sprecher ohne zwischendurch Luft zu holen die Wichtigkeit Ihrer Unterstützung darstellten während Sie angestrengt versuchten, herauszufinden, wen Hercule Poirot denn in der auf Ihrem Fernseher laufenden Kriminalgeschichte als Mörder identifizieren würde. Lehnen Sie sich ruhig zurück, wir haben nicht die Absicht, Ihnen Ihre Lesestunde mit Appellen zu verderben, Sie mögen doch bitte Ihren Beitrag leisten. Wir werden auch das in der Shareware häufig anzutreffenden Verfahren nicht anwenden, Ihr Gewissen zu wecken, daß Sie für das Programm auch zahlen "sollten", wenn sie es nutzen. TidBITS ist kostenlos und wird kostenlos bleiben. Wenn Sie so wollen, halten Sie dies für ein freiwilliges Abonnement.
Zur Idee des freiwilligen Abonnements schulden wir den Teilnehmern der TidBITS-Talk-Diskussionen großen Dank, deren Empfehlungen, Ermutigungen und Begeisterung mich überzeugten, daß es lohnt, die notwendigen Voraussetzungen für freiwillige Zahlungen zu schaffen. Eine erkleckliche Anzahl von Leuten erklärte offen, daß Sie gerne einen finanziellen Beitrag zu TidBITS leisten möchten. Als ich meine Unsicherheit ausdrückte, welche zusätzlichen Dienste wir denn für solche finanzielle Förderung erbringen sollten, wurde ich belehrt, daß ich wohl nicht verstanden hätte: Man wollte TidBITS fördern, weil wir durch die Jahre schon viel geleistet hätten und damit wir dies jede Woche weiterführen, nicht weil man mehr wünsche.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=664
Ich mag ja manchmal eine lange Leitung haben, aber solche Hinweise fruchten. Ich habe mit Kagi ein Arrangement getroffen, um jedem die Möglichkeit zu geben, seine Dankbarkeit an TidBITS in Form einer Zahlung auszudrücken, um TidBITS am Leben und bei Gesundheit zu erhalten. Alles das funktioniert nun und ich möchte Sie einladen, die TidBITS Förderkreis-Seite aufzurufen, um die Ergebnisse dieser Bemühungen zu begutachten.
http://www.tidbits.com/about/support/contributors.html
Design Details -- Wir haben uns sorgfältig überlegt, wie wir das Förderprogramm ausgestalten und erhielten wertvolle Ergänzungen von Beobachtern der Szene. Einige der interessanteren Aspekte wollen wir im folgenden beschreiben:
- Wir haben absichtlich keine Grenzen für die gezahlten Beiträge gesetzt. Sie können nach Belieben beitragen so viel oder so wenig Sie wollen. Alle Zahlungen werden mit Freuden akzeptiert. Wir haben ein paar Vorschläge ausgearbeitet, weil unsere Tester meinten, daß ein Fehlen von Anhaltspunkten zur Verunsicherung führe, welche Zahlungsbeträge denn angemessen seien. Im Augenblick nennen wir als angemessen 10US$ für Studenten, 20US$ für Privatleute und 100US$ für Gruppen (beispielsweise Firmenbelegschaften von Kleinfirmen oder Benutzergruppen, die regelmäßig TidBITS-Artikel nachdrucken). Wenn Sie grade durch Verkauf Ihrer boomenden Internetaktienanteile ein paar Hundert Millionen zu viel flüssig haben, dürfen Sie auch gerne ein paar Nullen anhängen.
- Um Ihren Beitrag im Netz zu übergeben, müssen Sie eine Kreditkarte angeben. Kagi bietet sowohl das SSL-Protokoll (Secure Socket Layer) - das ist ein Weg, bei dem durch Datenverschlüsselung die Übertragung empfindlicher Daten von Ihrem Webbrowser zum abgesetzten Web-Server abgesichert wird, als auch Zahlungsformen ohne SSL-Protokoll, wenn Sie keinen Browser besitzen, der das SSL Sicherungssystem unterstützt. Wenn es Ihnen nicht behagt, Ihre Kreditkarte über Internet einzusetzen oder wenn Sie lieber überweisen oder mit Bank- oder Orderschecks zahlen wollen oder einen anderen Zahlungsbeleg wünschen, sollten Sie den Kagi-Registrierungsservice gegen Rechnung nutzen, den wir für TidBITS-Förderbeiträge bereitstellen. So können Sie einen Ausdruck erzeugen, mit dem Sie dann auf dem normalen Postweg oder per Fax eine Zahlung an Kagi abschicken können. Wenn Sie eine Windows-Variante des Formulars benötigen, fordern Sie diese bitte per E-Mail bei mir an. Wählen Sie die TidBITS-Förderseite an, wenn Sie Verweise auf eines der Förderformulare oder den Registrierungsantrag benötigen.
- Wenn Sie einen Beitrag leisten, können Sie uns mitteilen, ob Sie Ihren Namen und einen Verweis auf eine Webseite Ihrer Wahl auf der TidBITS Förderseite sehen möchten. Natürlich dürfen Sie anonym bleiben, aber wir wollen eine sichtbares und vielleicht auch nützliches Zeichen Ihrer Anerkennung setzen. Wir wollen diese Liste unserer Förderer aktualisieren, wann immer neue Förderer dazu kommen.
- Wir haben Anstecknadeln mit den Texten "TidBITS Contributor" und "I Support TidBITS" prägen lassen. Auf unserer Förderkreisseite zeigen wir Schildchen mit den gleichen Aussagen, die Sie gern in Ihre eigene Webseite mit einem Verweis auf unsere Förderkreisseite integrieren dürfen.
http://www.tidbits.com/about/badges.html
- Schließlich haben wir in unser Formblatt zur Zahlung eines Förderbeitrags ein Feld für eine Erinnerung per E-Mail nach Ablauf eines Jahres integriert, weil einige unserer Tester gerne regelmäßig erinnert werden wollten und wir Ihnen dies nicht zu aufwendig machen wollten.
Wenn Sie zu dieser TidBITS-Förderaktion Fragen haben oder Kommentare abgeben möchten, adressieren Sie diese bitte an die folgende TidBITS Talk-Adresse, wo viele Folgefragen auch bisher schon diskutiert wurden:
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=781
Unser Dank an Sie -- Mich fasziniert, wie sich dies Förderprogramm weiterentwickelt. Ob es grade soviel erbringt, daß wir unseren Webserver aufrüsten können oder uns den Kauf einer eigenen Insel ermöglichen sollte, ist im Endeffekt eigentlich egal. Wir sind gleichermaßen dankbar für das bloße Lesen der TidBITS und für jede Ermunterung und Stärkung unserer Arbeit mit Worten. Mit diesem Förderprogramm schaffen wir Ihnen eine weitere Möglichkeit, als TidBITS-Leser Ihre Unterstützung unserer Arbeit auszudrücken, die uns erlaubt, TidBITS weiterhin so zu produzieren, in der Art und mit der Unabhängigkeit (und der Qualität), die Sie gewohnt sind und von uns weiter erwarten.
von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Kerstin Mohnberg mohnberg@hotmail.com, Walter Sonnenberg Dr.W.Sonnenberg@t-online.de]
Wir alle haben schon Hunderte von Dollars für Hilfsprogramme ausgegeben, die an den Bits auf unserer Festplatte drehen, Abstürze verhindern, oder uns produktiver machen sollen. Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen erzählte, dass es ein Produkt gibt, das Sie für 100 bis 300 Dollars kaufen können, und das Ihre Produktivität garantiert erhöht, Abstürze und Festplattenschäden verhindert und die Lebensdauer Ihres Macintosh und Ihrer Peripherie verlängert? Und was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen erzählte, dass dieses Produkt mit jedem Macintoshrechner und jeder Mac OS-Version kompatibel ist, ganz zu schweigen von jedem PC, den Sie vielleicht noch rumstehen haben?
So ein Produkt gibt es, und auch wenn es nicht sexy aussieht, kann es all das, was ich oben versprochen habe. Ich spreche von einer Unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlage, besser bekannt als USV (UPS "uninterruptible power supply" - nicht die Leute von der Firma mit den braunen Lieferwagen -- KM).
Eine USV erhöht Ihre Produktivität, weil sie Ihnen erlaubt, an stürmischen Tagen sicher zu arbeiten, wenn bei jedem Windstoß die Stromversorgung flackert. Es hat Tage gegeben, da hätte ich es ohne ein USV nicht gewagt, teure Hardware anzuschalten. Die Stunden, die man an solchen Tagen einspart, zahlen sich schnell aus, wenn Sie den Produktivitätszuwachs berechnen, besonders an stürmischen Tagen kurz vor Abgabeterminen. Mit einem Schutz vor größeren Spannungsabfällen oder Überspannung (ganz zu schweigen von totalen Stromausfällen), die die Toleranzgrenze Ihres Rechners überschreiten, werden Abstürze und Festplattenschäden verhindert und Ihr Computer kann reibungslos und gleichmäßig laufen. Meine erste USV kaufte ich 1992, nachdem ich durch Stromschwankungen meine 105 MB Hauptfestplatte verloren hatte, weil ein betrunkener Autofahrer gegen einen Strompfosten geprallt war. Glücklicherweise hatte ich Sicherheitskopien gemacht, aber die Festplatte mußte ich trotzdem ersetzen.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=02994
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1041
Auch Spannungsabfälle und Überspannung, die nicht die Toleranzgrenze überschreiten, fordern ihren Tribut von der Hardware. Wir erzählen oft, dass wir unsere alten Macs weiter nutzen; und ein Grund, warum diese immer noch laufen, ist, dass wir sie mit einer USV schützen.
"What goes UPS..." -- Die Theorie hinter einer USV ist einfach: Schließen Sie Ihren Computer und die Peripheriegeräte an eine starke Batterie an, und diese dann an die Steckdose. Solange die Steckdose Strom liefert, tut die Batterie gar nichts. Doch sobald die Stromversorgung aus der Steckdose unterbrochen wird, sei es für den Bruchteil einer Sekunde oder für zehn Minuten, beginnt die Batterie Ihre Geräte mit sauberem Strom zu versorgen. Vielleicht denken Sie jetzt, "Ah, mein PowerBook hat eine Batterie, also hat es schon eine Mini-USV eingebaut." Ja und nein. Jedes Laptop mit Batterie funktioniert bestens, wenn der Strom ausfällt, aber PowerBooks haben keinen Schaltkreis, zum Filtern von unreinem Strom oder zum Schutz vor Spannungsabfall und Überspannung. Kürzlich haben wir Tonyas Power Mac 7600 mit seiner USV in einen anderen Raum gestellt, und das Power Book Duo 230 ohne USV zurückgelassen. Jetzt bleibt das Duo jedesmal stehen, wenn es starke Stromschwankungen gibt, obwohl es bestens weiterläuft, wenn man es einfach nur aus der Steckdose zieht. Unter Umständen funktionieren ältere PowerBooks in ähnlichen Situationen besser - die PowerBook 100-Modelle, so ein Techniker bei Westwind Computing, wurden ausschließlich von Batteriestrom gespeist und luden die Batterie auf, wenn man sie in die Steckdose steckte. Neuere PowerBooks laufen jedoch mit dem Strom aus der Leitung, wenn man sie an die Steckdose anschließt, und schalten um auf Batterieversorgung, wenn man sie ausstöpselt. Ein anderer Vorteil von PowerBooks ist, dass es wahrscheinlich ist, dass bei Überspannung zuerst der Wechselstromadapter beschädigt wird, bevor das PowerBook selbst gefährdet ist. Die Technik in einer USV ist ziemlich kompliziert. Eine USV muss sehr schnell von Netzstrom auf Batteriestrom umschalten können - in zwei bis acht Millisekunden - damit der Computer die Umstellung nicht bemerkt. (Die teuersten USV-Modelle laufen ständig mit Batteriestrom, wodurch sogar dieser Moment des Umschaltens vermieden wird.) Fast alle USVs haben einen Überspannungsschutz und Rauschfilter eingebaut, um zu gewährleisten, dass der Strom, der die Hardware erreicht, sauber ist. Einige USV-Modelle können Ihr modernes Motherboard vor Blitzeinschlägen schützen, die in die Telefonleitungen im Haus fahren. Ein solcher Telefonkabelschutz hat sich bei ISDN- und DSL-Verbindungen bewährt, doch unterstützen nicht alle USV-Modelle analoge (vieradrige) Telefonkabel.
UPS and Downs -- Normalerweise denken wir nicht viel über elektrischen Strom nach, außer wenn er ausfällt, er ist aber vielfältiger als die meisten Menschen glauben. Man kann ihn in mindestens fünf Stromtypen einteilen.
http://www.apcc.com/power/power_event.cfm
http://www.tripplite.com/power/
Rauschen -- Idealerweise läßt sich elektrische Energie in Form einer gleichmäßigen Sinuskurve darstellen, doch Rauschen - entweder elektromagnetische Störungen oder Störungen durch Radiofrequenzen - erzeugt zufällige Schwankungen in dieser gleichmäßigen Kurve. Vieles kann Rauschen verursachen, z.B. Blitze in der Umgebung, Neonlampen, oder andere Geräte, die an denselben Stromkreis angeschlossen sind. Es ist schwierig, vorherzusagen, welche Auswirkungen Rauschen auf Computer hat, da es so zufällig auftritt, doch seien Sie versichert, dass es jedenfalls keinen positiven Effekt hat.
Spannungsabfall -- Ein Spannungsabfall ist ein kurzzeitiger Abfall der Stromspannung von den 120 oder 230 V, die Ihre Geräte normalerweise benötigen. American Power Conversion (APC), einer der größten USV-Hersteller, zitiert eine Studie der Bell Labs, in der Spannungsabfälle für 87 Prozent der Störungen verantwortlich gemacht werden. Spannungsabfälle werden am häufigsten durch das Anspringen von Elektrogeräten wie Motoren oder Kompressoren verursacht. (Deshalb wird das Lampenlicht kurzzeitig schwächer, wenn beim Kühlschrank das Kühlaggregat anspringt.) Die meisten Elektrogeräte funktionieren bei verschiedenen Spannungslagen, doch wenn bei einem Stromabfall die Spannung unter dieses bestimmte Niveau fällt, kann es passieren, dass das Gerät ausgeht, langsamer wird, oder, im Falle des Computers, abstürzt. Und wenn dieser Absturz während eines Speichervorgangs auftritt, kann er eine Beschädigung der Festplatte zur Folge haben. Häufige Spannungsabfälle können die Lebensdauer elektrischer Geräte verkürzen.
Überspannung -- Überspannung ist eine kurzzeitige Erhöhung der Stromspannung, die mindestens 1/20 Sekunde andauert. Überspannung kann auftreten, wenn Elektrogeräte mit hohem Stromverbrauch ausgeschaltet werden, oder auch wenn der Stromversorger zwischen verschiedenen Stromquellen am Netz umschaltet. Wie bei Spannungsabfällen können Computer und andere Geräte eine gewisse Spannungsmenge absorbieren, doch wird ein gewisses Maß überschritten, können schwerwiegende Schäden am Gerät und den Daten entstehen. Kann die Hardware auch eine leichte Überspannung verkraften, so verkürzt sich doch ihre Lebensdauer, wenn sie häufig Überspannung ausgesetzt ist.
Spannungsspitzen -- Eine Spannungsspitze ist ein sehr starke Überspannung. Spannungsspitzen sind fast immer das Ergebnis von Blitzeinschlägen, obwohl sie auch auftreten können, wenn nach einem Stromausfall der Strom plötzlich wiederkommt. Es versteht sich von selbst, das alles, was an eine Steckdose angeschlossen ist, wenn eine Spannungsspitze auftritt, beschädigt werden kann. In einem Fall vor ein paar Jahren, als während eines Sturms umgerissene Bäume die Stromleitungen unterbrachen, der Strom kurzzeitig wegblieb und dann wiederkam, verloren wir ein Modem, ein PowerSwitch LT (siehe "PowerSwitch LT: Controlling Power Via LocalTalk" in TidBITS-225), das den Drucker automatisch beim Drucken anschaltete, eine Brotmaschine, und noch einiges mehr.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=03950
Stromausfälle -- Jeder hat schon mal einen Stromausfall erlebt: Plötzlich gehen alle Lichter aus, überall wird es ruhig, nur einige Computeranwender kriegen plötzlich Schreikrämpfe, weil sie substantielle Teile ihrer Tagesarbeit verloren haben, die noch nicht gespeichert werden konnten. Wenn Sie eine USV besitzen, hören Sie stattdessen die USV-Warnhupe, daß auf Batteriebetrieb umgeschaltet wurde und daß die Zeit bis zur Erschöpfung der Batterie knapp wird. Sie wissen jetzt besseres zu tun als Ihren Mac panisch abzuschalten und damit denselben Datenverlust oder dieselben Platteninkonsistenzen zu provozieren, die mit dem Ziehen des Versorgungssteckers verbunden sind, was ja genauso abläuft wie der Stromausfall ohne USV: Sie können kontrolliert Ihren Mac "Ausschalten" und damit regulär herunterfahren.
USV-Auswahl -- Es kann kompliziert werden, das richtige USV-Modell für Ihren Bedarf zu ermitteln. Es ist recht schwer, die notwendigen (Batterie-)Restkapazitäten zu bestimmen, die Ihre Rechneranlage im Falle des Stromausfalles benötigt. Dazu lassen sich zwei Methoden benennen: Am einfachsten ist es, etwas wie den USV-Selektor von APC einzusetzen, der Ihnen USV-Modelle aufgrund Ihrer aktuellen Computerausstattung empfiehlt.
http://www.apcc.com/template/size/workstation/single/index.cfm
Die andere Methode läßt Sie an der Rückseite Ihrer Geräte nach den Typenschildern suchen und den Strombedarf in Ampere oder Watt ablesen. Wenn Sie Stromstärken in Ampere vorfinden, multiplizieren Sie die Zahlen mit der Leitungsspannung (In Nordamerika typisch 120 Volt, in Europa meist 230 Volt usw.) um den Leistungsbedarf in VA (= Volt*Ampere) zu bestimmen, wenn stattdessen Watt angegeben sind, multiplizieren Sie den Wert mit 1,4, um den Effektivwert auf VoltAmpere umzurechnen. Ein Problem bei diesen Kennwerten besteht darin, daß die Hersteller konservative Meßwerte angeben, die den Maximalstrom berücksichtigen, was im Endeffekt dazu führt, daß Sie eine größere USV kaufen als wirklich notwendig ist.
Wenn Sie darüber nachdenken, stärkere USV-Modelle zu kaufen, um mehrere Computer damit zu versorgen, berücksichtigen Sie, daß mehrere kleine USV-Modelle meist zusammen kostengünstiger sind, von denen dann jede nur einen Teil der Computer in separaten Teilnetzen zu versorgen hat. Meist weist jedes USV-Gerät nur wenige Steckdosen auf, aber die Netzteile verschiedener Peripheriegeräte blockieren viele Steckplätze. Sie können billige Steckdosenleisten nehmen, um die Zahl der Anschlüsse zu vermehren, aber die USV-Hersteller warnen davor, getrennt per Netzfilter abgesicherte Geräte hinter eine USV zu schalten. Sie können einen Netzfilter vor die USV einschalten, wenn Ihr Netz extreme Störspitzen aufweist, um die schlimmsten Ausreißerwerte auszufiltern, bevor sie Ihre auch wertvolle USV durchlaufen.
Einige USV-Modelle bieten zusätzlich Steckdosen mit Netzfilterung ohne Batteriepufferung. Damit können Sie Geräte wie einen Laserdrucker neben der USV anschließen, was sonst strikt verboten ist. Ein Laserdrucker benötigt nämlich im Gebrauch so viel Strom, daß er jede USV überlasten würde, und das genau dann, wenn sie diese am nötigsten brauchen. Außerdem können Laserdrucker starke Spannungseinbrüche bewirken, so daß Sie die anderen Geräte durch ein getrenntes Netzfilter davon abtrennen möchten.
USV-Batterien halten etwa fünf Jahre bis sie ersetzt werden sollten. Bei modernen Geräten sollte der Batterieaustausch relativ einfach sein, kann in älteren Modellen aber Probleme bereiten. Mit meiner ersten USV war das so, deswegen hat die heute nur noch die Funktion eines schweren Zuleitungskabels. Viele der Läden, die ich letzthin aus dem Anlaß durchsuchte, Akkus für mein Handy und meine Videokamera zu beschaffen, führen auch für USVs geeignete Batterien (vergleiche den Artikel "Online neue Power tanken: Tips zum Batteriekauf" in TidBITS-494.
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-494.html#Anker3
http://dir.yahoo.com/Business_and_Economy/Companies/Consumer Electronics/Shopping_and_Services/Accessories_and_Supplies/Batteries/
Es wird Sie interessieren, was geschieht, wenn Sie beim Stromausfall nicht am Platz sind, um Ihre Rechner zu bedienen. Sobald die Stromversorgung von der USV nicht mehr sichergestellt werden kann, schaltet diese die Stromzufuhr ab und Sie verlieren alle Arbeit, deren Dateien noch offen waren. Das ist zwar nicht gut, aber die Netzfilterung arbeitet weiter und die Anlage wird nicht wieder gestartet, bevor die Stromversorgung stabil arbeitet. Moderne Macs schalten auch nicht automatisch ein, wenn vorher der Strom ausfiel, wenn nicht explizit per Kontrollfeld "Energie sparen" die Präferenzen auf Serverbetrieb gesetzt wurden. Einige ältere Macs muß man mit dem Kontrollfeld "Automatisch Ein/Ausschalten" bedienen, noch ältere per Software geschaltete Macs erlauben es, die Einschalttaste durch einen Dreh per Schraubenzieher zu fixieren.
Es gibt aber Software, die einen Netzausfall rechtzeitig erkennt und Ihren Mac regulär abschaltet. APC legt gratis das Programm PowerChute bei, das ein Mac-Einzelgerät schaltet. NetWatch Basic von Best Power kostet 99 US$, Powerware bietet LanSafe III, das verschiedenen USV-Modellen gratis beiliegt und einen Mac samt Monitorspannung kontrolliert abschaltet und Probleme per E-Mail meldet. Es mag noch andere Softwarebeigaben geben. Die meisten Programme zur Spannungsüberwachung wurden für Windows oder Unix erstellt, Mac-Versionen sind eher unüblich.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkmsg=4219
Auf Tripp Lite sollten wir noch eingehen, weil diese Firma für Macintosh neu Software ankündigt, die den Benutzern verspricht, die Einsatzbedingungen mit Stromverbrauch, Ladestrom und Ladezustand und weitere USV-Parameter grafisch darzustellen. Man hört, daß den Macintosh-Anwendern die Möglichkeit gegeben wird, eine Abschaltverzögerung zu setzen, um kurze Stromausfälle zu überbrücken, die USV zu testen, einen Neustart der USV durchzuführen und Zusatzsteckdosen vom Mac aus zu schalten. Diese Software wird allen USVs von Tripp Lite gratis beigepackt. Geplante Verbesserungen der Software versprechen USB-Unterstützung (man stellt grad von der Anschaltung am seriellen Port um auf USB) und Netzwerksteuerung, so daß mehrere USVs im selben Netzwerk verwaltet werden können.
http://www.tripplite.com/press/9908007.html
Letztlich bleibt die Frage, bei welchem USV-Hersteller man am günstigsten einkauft. APC scheint am weitesten verbreitet zu sein, wenn man den verschiedenen Anekdoten glauben darf. Tripp Lite ist auch weithin bekannt. Andere USV-Marken, die mir auffielen heißen Best Power und Powerware (früher unter dem Label Exide), bei Yahoo finden Sie weitere Namen. Die Preise sind markenunabhängig vergleichbar, die kleineren Modelle schlagen mit 100-300US$ zu Buche. Bei der Bestellung einer USV sollte man dran denken, daß solche Geräte schwer sind und damit erhebliche Versandgebühren auf Sie zukommen können.
http://www.apcc.com/
http://www.tripplite.com/
http://www.bestpower.com/
http://www.powerware.com/
http://dir.yahoo.com/Business_and_Economy/Companies/Computers/Hardware/Components/Power_Supplies/Surge_and_Transient_Protection/
Ich merke, hier kommen viele Informationen zusammen, die berücksichtigt werden müssen, deswegen hier eine Kurzfassung als Checkliste der wichtigsten Fragen zur Beschaffungsaktion:
- Reicht die Leistung der USV für Ihre Geräte?
- Muß auch die Telefonverbindung per USV versorgt werden?
- Brauchen Sie zusätzliche Netzfiltersteckdosen an der USV?
- Können die USV-Batterien problemlos getauscht werden?
- Benötigt die USV Software, braucht man diese und ist diese im Preis enthalten?
- Gibt es USVs von bevorzugten Herstellern?
Inbetriebnahme Ihrer USV -- Wenn Ihre USV dann betriebsbereit aufgebaut ist, sollten Sie ihr als erstes Zeit gönnen, die Batterien zu laden, bevor Sie Ihre Rechner dranhängen (Meine USV von APC empfiehlt 6 Ladestunden). Auch wenn die USV vollgeladen versandt wird, verrät Ihnen niemand, wie lange der Lieferant sie ohne Ladevorgang stehen ließ. Sie können den Zentralschalter der USV beruhigt als Hauptschalter für Ihre Computeranlage nutzen, die Netzfilter der USV sind auch im Ausschaltzustand wirksam.
Wenn Sie Ihre Rechner bei nahendem Gewitter oder anderen Gelegenheiten wie bevorstehenden Werksabschaltungen nicht unbedingt benötigen, ist es immer gut, auch die USV vom Netz zu trennen - und damit all Ihre Elektronik. Wir praktizieren das auch, wenn wir längere Reisen antreten, weil man ja nie vorher weiß, was passiert. Alle USV-Produzenten versichern ihre Anlagen gegen stromausfallbedingte Schäden, aber wer möchte schon den Aufwand treiben, ein ganzes Rechnersystem zu ersetzen und alle Dateien aus den Backups wiederherzustellen.
Meine USV hupt etwa zweimal pro Monat, um Probleme in der Spannungsversorgung anzukündigen. Manchmal flackern auch die Lichter, andere Male gibt die Hupe den einzigen Hinweis auf eine Störung, aber alle paar Monate geht die Stromzufuhr länger verloren, dann speichere ich meine offenen Dateien, schalte die stromhungrigen Monitore ab. Wenn der Strom nicht wiederkehrt, drücke ich nach mehreren Minuten die Ausschalttaste und Return und fahre so den Rechner blind runter. In solchen Augenblicken erinnere ich mich dankbar daran, warum wir jeden unserer Tischrechner mit einer USV versorgt haben. Laßt den Strom fließen - nutzt USVs.
Ich möchte mich bei Marc Sarrel msarrel@pacificnet.net bedanken, der die Diskussion in TidBITS Talk begann, die mich schließlich dazu veranlaßte, über dieses wichtige Thema zu schreiben, und der viele Ergebnisse seiner Untersuchungen beisteuerte.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=754
Übertragung dieser Ausgabe:
Kerstin Mohnberg [KM] mohnberg@hotmail.com, André Schleife [AS] a.schleife@gmx.de, Walter Sonnenberg [WS] Dr.W.Sonnenberg@t-online.de
Redaktion: Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de
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