TidBITS#520/06-Mar-00

[Übersetzung: Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch]

Neuere Macs sehen nicht nur anders aus, sie verbinden sich auch anders mit externen Geräten: FireWire und USB haben SCSI und ADB abgelöst und damit Millionen von Peripheriegeräten zu elektronischen Waisen gemacht. TidBITS-Leser benützen deshalb eine stattliche Anzahl von Adaptern um ältere Hardware weiterhin am Leben zu erhalten, unter anderem den Stealth Serial Port von GeeThree.com. Auf der Softwareseite wirft Matt Neuburg einen Blick auf Font Reserve 2.5 und wir berichten über Updates zu Netscape Communicator, USB Overdrive und FaceSpan, sowie ein neues Patent für Amazon.com.

Autorisierte Übertragung der TidBITS#520/06-Mar-00.

Die Originalausgabe finden Sie unter: http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-520.html

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Copyright ab 7/98 der deutschen Version: Heike Kurtz Übersetzungsdienst.
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Themen:

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Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:

ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-520.etx
ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-520.etx
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MailBITS/06-Mar-00

[Übersetzung: Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch]

Communicator 4.72 bereinigt eine Hand voll Fehler -- Netscape Communications hat Netscape Communicator 4.72 freigegeben, die neuste Version ihres integrierten Internet-Clients und HTML-Editors. Obwohl man auf Grund der Dokumentation etwas anderes vermuten würde, enthält die neue Version keine neuen Funktionen. Deshalb werden bestehende Anwender den Update nur benötigen, wenn Sie zurzeit Probleme haben. Steve Dagley von Netscape erzählte uns, dass die Änderungen isoliert und minimal seien. Verbesserungen sind unter anderem ein robusterer Zeichensatz-Renderer von Bitstream, die bessere Überprüfung von IMAP-Signaturen auf einigen IMAP-E-Mail-Servern, die Fähigkeiten mit SSL-Seiten mit Schlüssellängen über 2'048 Bytes korrekt umzugehen, die bessere Darstellung von BASE64-kodierten JPEG-Bildern in E-Mails, die Korrektur eines JavaScript-Fehlers der zum Absturz des Rechners hätte führen können, die korrekte Kodierung von Benutzernamen und Passwörtern mit Umlauten und eine Korrektur im Newsreader um Meldungen mit alten Artikel-IDs korrekt anzuzeigen. Netscape Communicator 4.72 ist 13.2 MB groß und benötigt einen Mac mit PowerPC-Prozessor und Mac OS 7.6.1 oder höher. [ACE]

http://home.netscape.com/download/index.html?cp=djudepart
http://home.netscape.com/eng/mozilla/4.7/relnotes/mac-4.7.html

USB Overdrive 1.3 veröffentlicht -- Alessandro Levi Montalcini hat Version 1.3 von USB Overdrive veröffentlicht, einem universellen Treiber für USB-Mäuse, -Joysticks und -Game Pads. (siehe "Pointing the Way with USB Mice, Part 2" in TidBITS-507_ und "Mehr von der Maus" in TidBITS-483_ für mehr Informationen.) Neue Funktionen sind eine Option für beschleunigtes Scrollen bei Scroll-Rädern, ein Modus für absolute Cursor-Bewegungen bei Joysticks und Game Pads sowie Unterstützung für die Standard-USB-Treiber von Mac OS 9 und den neuen Game Sprockets. Mit dem beschleunigten Scrollen wird bewirkt, dass das Dokument desto schneller gescrollt wird, je schneller das Scroll-Rad bei Mäusen von Drittherstellern bewegt wird. USB Overdrive ist Shareware, kostet US$ 20 und ist 300 KB gross.

http://www.usboverdrive.com/
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05665
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-483.html#Anker2

FaceSpan 3.5 verfügbar -- Digital Technology International hat FaceSpan 3.5 veröffentlicht, die neuste Version ihres Baukastens für grafische Applikationen mit AppleScript und anderen OSA-Sprachen [OSA = Open Scripting Architecture, offene Skripting-Architektur -- HG]. FaceSpan erlaubt es Anwendern von Skriptsprachen, eigenständige Applikationen zu schreiben, die wie ganz normale Mac OS-Applikationen aussehen und über Fenster, Dialogboxen, formatierten Text, Scrollfelder, Register, Bilder, Filme und eine Vielzahl weiterer Elemente verfügen können. FaceSpan 3.5 enthält vorgefertigte Vorlagen für Standard-Dialoge, bietet Unterstützung für gerundete Fenster und in der Größe veränderbare modale Dialogboxen, kann Voreinstellungen direkt abspeichern (statt wie bisher mit internen Storage-Elementen operieren zu müssen) und hat eine Vielzahl weiterer neuer Funktionen spendiert bekommen. FaceSpan enthält ebenfalls einige Skript-Erweiterungen und eigene Zusätze, mit denen FaceSpan-Projekte weiter verbessert werden können. Zudem verfügt es über eine verbesserte Dokumentation und den Quellcode für Formulare, um damit auch externe Quellen und andere Skripting-Erweiterungen integrieren zu können. FaceSpan 3.5 benötigt mindestens System 7.0.1 und AppleScript 1.1 auf einem Mac mit mindestens einem 68020-Prozessor, obwohl ein PowerPC-System mit Mac OS 8.5 oder neuer eine bessere Wahl wäre. FaceSpan 3.5 kostet US$ 200, Upgrades von Version 3 kosten US$ 50, solche von der Version 2 US$ 100. (Der technische Redaktor Geoff Duncan von TidBITS hat Mitte 1998 FaceSpan für MacWEEK getestet, die Probleme mit den Storage-Elementen in Version 3.0 wurden in Version 3.0.1 behoben.) [GD]

http://www.facespan.com/
http://macweek.zdnet.com/1221/rv_facespan.html

Amazon.com erhält Patent für Partnerschaftsprogramm -- Am 22. Februar 2000 wurde Amazon.com vom Patentamt der USA (United States Patent and Trademark Office) das Patent für Partnerschaftsprogramme im E-Commerce-Bereich zugesprochen. (Partnerschaftsprogramme zahlen den Besitzern anderer Webseiten einen Betrag für das Verweisen auf Angebote des Internet-Händlers.) Das Programm "Amazon.com Associates" erlaubt es den Besitzern von Webseiten, sich registrieren zu lassen und entweder über eine Suchmaske oder direkt auf einzelne Bücher oder andere Produkte von Amazon.com zu verweisen. Amazon.com bezahlt anschließend eine Kommission für jeden Kauf, der über diesen Verweis abgewickelt worden ist, beispielsweise mit der Seite BookBITS auf der Website von TidBITS. Das Patent Nr. 6'029'141 gibt Amazon.com theoretisch das Recht, andere Firmen davon abzuhalten, ein ähnliches Programm durchzuführen oder ansonsten eine Lizenzgebühr zu verlangen.

http://www.amazon.com/
http://www.patents.ibm.com/details?pn=US06029141__

Amazon.com hat früher schon Patente für ihr Bestellsystem "One-Click" sowie die Verfeinerung der Produktsuche durch das Vorschlagen von ähnlichen Produkten erhalten. Andere Online-Händler und Internet-Betreiber sind mit der Patentierung solcher offensichtlicher Internet-Techniken natürlich nicht zufrieden, da sie zudem von vielen anderen Betreibern ebenfalls schon implementiert worden sind.

http://www.oreilly.com/ask_tim/amazon_patent.html
http://www.oreilly.com/ask_tim/bezos_0300.html

Umfrage: Was lange währt -- [Da die deutschen TidBITS immer eine Woche nach der englischen Version herauskommen, können Sie an dieser Umfrage jetzt nicht mehr teilnehmen. Bitte informieren Sie sich auf der TidBITS Website http://www.tidbits.com über die aktuellen Umfragen -- HK] Als ich und Matt Neuburg an der Macworld Expo in San Francisco mit Sue Nail von CE Software gesprochen haben, waren wir überrascht zu hören, dass der Finder-Ersatz DiskTop von Prairie Group noch immer erhältlich ist und auch Fehler immer noch bereinigt werden. DiskTop wurde ursprünglich von CE Software entwickelt und zum letzten Mal 1990 auf eine neue Version gebracht. Nächste Woche wird Matt mehr über DiskTop und ein weiteres Programm, DiskTracker verraten.

http://www.prgrsoft.com/pages/disktop.html
http://www.disktracker.com/

Für den Moment sind wir aber neugierig zu erfahren, wie lang TidBITS-Leser solche alten Programme eigentlich noch einsetzen. Wie wir es sehen, fällt alte Software in eine der folgenden Kategorien:

* Spezifische Versionen von Programmen wie Word 5.1, Canvas 3.5 oder QuarkXPress 3.3 die dem Anwender immer noch genügen (und auch auf älteren Macs weiterhin funktionieren) obwohl die Herstellerfirma das Produkt weiter pflegt und neue Versionen auf den Markt bringt.

* Nützliche Werkzeuge wie DiskTop 4.5 oder Signature Quote von Semicolon Software, die schon seit einigen Jahren nicht mehr unterhalten werden, dies aber auch nicht unbedingt nötig haben.

http://www.semicolon.com/SQ.html

* Verwaiste Applikationen wie Cyberdog von Apple, Emailer und ClarisDraw von Claris oder WebArranger von CE Software, die von den Herstellerfirmen aufgegeben wurden und keine Zukunftsaussichten mehr haben.

Die Frage ist nun, wie alt ist die älteste Software, die Sie immer noch regelmäßig verwenden (handle es sich dabei nun um eine Applikation, ein Kontrollfeld, ein Werkzeug, ein Spiel oder sonst was)? Der beste Weg um das Datum herauszufinden besteht darin, im Über...- oder Info-Fenster das Datum des Copyrights zu suchen (verwenden Sie das neuste Datum falls ein Zeitraum angegeben ist). Wenn das nichts nützt, nehmen Sie das Erstellungs- oder Modifikationsdatum im Info-Fenster, diese Daten sind allerdings nicht immer korrekt. Eine weitere Möglichkeit ist das Suchen nach Dateien mit dem Typ APPL, diese Liste sortieren Sie anschließend nach dem Datum und suchen nach Software, die Sie regelmäßig verwenden. Haben Sie die älteste Software gefunden, kommen Sie bei unsere Homepage vorbei und stimmen ab. [ACE]

http://www.tidbits.com/


Umfrageergebnisse: auf die altmodische Art

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung: André Schleife [AS] a.schleife@gmx.de]

Die Umfrage von letzter Woche in der es darum ging, welche ältere Hardware in neue Macs eingebaut wird, führte zu interessanten Ergebnissen. Ungefähr 1000 Menschen nahmen teil, und stimmten ca. 2100 mal. Kurz gesagt bedeutet das, dass im Durchschnitt jeder von den 1000 Leuten zwei Adapter in seinen neuen Mac eingebaut hat, um ältere Fähigkeiten zu erhalten.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=29

SCSI wurde mit Abstand am meisten eingebaut - 69 Prozent der Teilnehmer gaben dies an. Den Angaben zufolge geschieht dies im Normalfall um ältere Geräte wie Scanner oder Wechseldatenträger zu unterstützen. Trotzdem gibt es im TidBITS-Talk auch anders lautende Meinungen, dass Scanner mittlerweile so preiswert geworden sind, dass ein Neukauf ebenfalls eine interessante Alternative sei.

Der Zugriff auf serielle Geräte wie Modems oder Palm-Verbindungen wurde mit 42 Prozent der Antworten am zweithäufigsten ergänzt. Üblicherweise wurde eine solche Erweiterung mittels USB-seriell-Adapter durchgeführt, aber auch das Stealth Serial Port von GeeThree.com liegt nicht schlecht im Rennen. Die Unterstützung für ein Diskettenlaufwerk ist mit 40 Prozent der Antworten dicht dahinter. Ich staune ein wenig über diese Rate, da ich zwar einmal ein Diskettenlaufwerk nutzte, seit ich mit dem G4 arbeite, aber ich glaube nicht, dass das in den nächsten Monaten so schnell wieder passieren wird.

Trotz der Eishockey-Puck-artigen Maus und der kleinen Tastatur, die Apple mit seinen Macs ausliefert, haben nur 24 Prozent der Teilnehmer angegeben, einen USB-ADB-Adapter zu benutzen. ADB ist natürlich eine der letzten Techniken, die schnell verschwinden wird, da sie auf allen blau-weißen G3-Macs verwendet wurde. Außerdem sind USB-Tastaturen und -Mäuse preiswert und kosten ungefähr genauso viel, wie wenn man sich einen entsprechenden Adapter für die ältere Tastatur besorgt. 20 Prozent der Teilnehmer haben die LocalTalk-Unterstützung benötigt.
Die Diskussion im TidBITS-Talk drehte sich zunächst um die verschiedenen Lösungen, die von den Leuten eingesetzt werden, dann ging es aber um die Qualität der Adapter für Archivierungs-Geräte. Ich empfehle dringend, diesen Artikel einmal zu lesen, bevor Sie sich einen Adapter für eine alte Festplatte, einen Drucker oder eine Tastatur kaufen!

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkmsg=6132
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=959

Nur 10 Prozent antworteten, dass sie keinerlei Zukäufe tätigen mussten. Dieser Wert ist niedriger, als ich erwartete. Da es sich aber um eine freiwillige Abstimmung handelte, ist es möglich, dass hauptsächlich diejenigen antworteten, die einen Adapter erwarben, oder andere Lösungen einsetzten.


Auf allen Hochzeiten tanzen mit Serial-Port-Adaptern

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung von Christian H. Rom [CHR] - chrom@sprynet.com]

Beginnend mit den ersten iMacs und dann weiter mit dem blau-weißen G3, PowerBook, und dem PowerMac G4 hat Apple sehr rasch die Floppydisk Laufwerke und andere veraltete Technologien wie SCSI, ADB, und serielle Schnittstellen von der Macintosh Linie entfernt. Obwohl ich generell der Meinung bin, dass Apple die richtige Entscheidung getroffen hat, gibt es jedoch keinen Zweifel, dass dieser Prozess für viele Leute mit älteren Peripheriegeräten schwierig war. In der Zwischenzeit sind eine Vielzahl von Adaptern und Konvertern erschienen die es dem Anwender ermöglichen ältere Peripheriegeräte mit neuen Macs zu benützen. Das Gegenteil trifft ebenfalls zu. Mit USB und FireWire Karten, die auf dem PCI Standard basieren, kann man nun auch die neuen Peripheriegeräte mit älteren Macs benutzen.

Lesen sie auch die Rückseite der Schachtel -- Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen ungewöhnlichen, kleinen Adapter von GeeThree.com gesehen. Die Firma wurde von ehemaligen Apple Mitarbeitern, die unter anderem für das originale PowerBook und die ersten PowerPC Macs verantwortlich waren, gegründet. Der Stealth Serial Port ist erhältlich für $50 und gibt dem Benutzer eine serielle Schnittstelle für den blau-weißen PowerMac G3, PowerMac G4, sowie iMac (233 - 333 MHz), ist aber nicht kompatibel mit den neuesten iMacs und iMac DV. Der Stealth Serial Port verwendet die interne Modemschnittstelle und ersetzt das Modem. Anstatt des RJ-11 Telefonports gibt es eine 8-pin mini-DIN serielle Schnittstelle. Im Unterschied zu den bisher erhältlichen USB-Serial Adaptern unterstützt der Stealth Serial Port auch LocalTalk und somit die älteren LocalTalk LaserWriter Modelle und Apples gratis LocalTalk Bridge software (welche allerdings auch einige Probleme hat).

http://www.geethree.com/
http://www.geethree.com/localtalkbridge.html

Der Stealth Serial Port unterstützt sowohl 230.4 Kbps Geschwindigkeit als auch die Comm Toolbox und Treiber für serielle Geräte. Er funktioniert auch mit extern getakteten seriellen Geräten wie seriellen Druckern und MIDI, ausgenommen dem GeoPort mit 9 Pins. Weitere Ausnahmen schließen den Apple LaserWriter 310 (der seit MacOS 8.5 von Apple nicht mehr unterstützt wird) und die Apple QuickTake 150 Kamera ein. Einen Fix für den LaserWriter 310 kann man bei der nachstehenden URL finden.

http://www.comcat.com/~daveamy/LW310.html

Die wichtigste Einschränkung des Stealth Serial Port ist, dass man das interne Modem, falls vorhanden, entfernen muss. Damit ist er nicht gerade die beste Lösung, allerdings bevorzugen viele Leute ohnehin ein externes Modem gegenüber Apples internen Modellen. Der Stealth Serial Port funktioniert auch mit seriellen Switchboxen und somit kann man in Theorie mehrere serielle Geräte wie Modem, Palm Pilot und MIDI verwenden. Die Installation in iMacs ist etwas schwierig und deshalb empfiehlt GeeThree.com dass man die Installation einem Apple-Händler überlässt. Zum Glück ist die Installation in PowerMacs wegen des ausklappbaren Gehäuses um einiges einfacher.

Schieben sie Tab A in den Slot B -- Die Installation in meinem neuen PowerMac G4 war allerdings auch nicht ganz so einfach als ich dachte. Ich musste eine kleine Metallbox mit dem RJ-11 Telefonport entfernen, den Stealth Serial Port in den internen Modemslot stecken und festschrauben, ein Kabel unter der Videokarte durchführen und dann den 8-pin mini-DIN Port am Gehäuse festschrauben. Es war zwar nicht schwierig aber man muss doch vorsichtig sein wenn man die kleinen Schrauben von der Metallbox entfernt. Zuletzt kopiert man noch die Stealth Serial Port Systemerweiterung in den Systemordner und man ist fertig.

Im Ganzen bin ich mit dem Stealth Serial Port sehr zufrieden nachdem ich mir die $100 für das interne Modem gespart habe und ein externes Modem ohnehin zu Hause herumliegen hatte. Ich habe den Stealth Serial Port auch mit meinen PalmPilot verwendet und mir damit noch mehr Geld gespart nachdem der Macintosh Seriell Adapter $12 kostet, der USB Adapter aber $48. Die paar Male die ich den Stealth Serial Port bisher verwendet habe hat er problemlos funktioniert.

http://palmorder.modusmedia.com/P5/P5-peripherals.htm

(Falls Sie sich wundern woher der Name GeeThree.com kam hier ist die Erklärung. Der Gründer ist Bruce Gee und der hat die Firma zuerst mehr als Hobby gegründet nachdem er Apple verlassen hatte. Nachdem der PowerMac G3 gerade erst erschienen war, konnte er es nicht lassen das Wort "Three" (Drei) zu verwenden. Danach vollendete er seinen Scherz mit ".com" damit der sagen konnte dass er eine "dot com" Firma gegründet hatte. Doch damit hatte der Spaß noch kein Ende. Als er den Internet Domain Namen "stealthserial.com" über Telefon registrieren ließ war er überrascht als man ihm mitteilte dass er nun den Domain "stealthcereal.com" besaß. Interessanterweise ist dieser Domain auch heute noch aktiv.

http://www.stealthcereal.com/

Möglicherweise muss sich der Stealth Serial Port heimlich an Sie heran schleichen, bevor Sie ihn bemerken, er ist allerdings eine sehr elegante Lösung zu dem Problem mit älteren seriellen Geräten und vielen der neuen Macs. Und man muss sich nicht einmal den Kopf darüber zerbrechen in welcher Farbe man ihn bestellen soll damit er auch zum neuen Mac passt.


Zeichensätzliche Reise: Font Reserve 2.5

von Matt Neuburg matt@tidbits.com

[Übersetzt von Axel Schwalm [AX] und Friedrich-Wilhelm Nehl [FWN] fwn@mac.com]

Nun sind es schon über drei Jahre, seit ich zum ersten Mal einen Einblick in die Arbeit von Font Reserve bekam. Seit ich vor zwei Jahren begann, es in der Version 1.0.1 zu benutzen, hat es mich stets begleitet und ich fühle heut’ noch wie damals: "_Das_ ist Schriftverwaltung auf dem Mac wie sie sein soll!" Font Reserve übernimmt die Zeichensätze und speichert die Originale, Kopien und Verweise, um sie dem System selektiv zur Verfügung zu stellen. Man kann die Zeichensätze einzeln oder in selbst definierten Gruppen ein- und ausschalten, Teilmengen der Zeichensätze betrachten, Aussehen und Anordnung jedes beliebigen Zeichensatzes studieren, Beschädigungen und Konflikte aufspüren und ganz allgemein die Schriften mittels einer hervorragenden Datenbankoberfläche verwalten, inklusive Sortieren und Filtern.

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=04180

Wie schon bisher, ließ sich auch die neueste Inkarnation, Font Reserve 2.5.2, leicht wie eine Seebrise installieren und angenehm benutzen. Seit jenen frühen Tagen wurden viele Verbesserungen eingeführt, von denen ich einige, wenn auch nicht alle, schon in den MailBITS zu Version 2.0 vorgestellt habe, wohingegen andere erst kürzlich eingeführt wurden. Deshalb werde ich im Folgenden die Grundlagen noch einmal darstellen.

www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-400.html#Ink3

Wer-suchet-der-findeterei -- Die Schriftenaktivierung gelang mit jeder Version schneller, obwohl man einen Teil der Geschwindigkeit der größeren Sicherheit zuliebe opfern kann, indem man eine Kopie aktiviert, wodurch eine Beschädigung verhindert wird (was in Version 1.0.1 die einzige Aktivierungsmöglichkeit war.) Der Speicherort, an dem Font Reserve die Schriften speichert, war früher unsichtbar und schwer zu kontrollieren. Nun handelt es sich um einen gewöhnlichen Ordner und man kann zwischen verschiedenen Speicherorten wechseln. Zeichensatzkonflikte werden nahtloser und flexibler gehandhabt: Man kann zwei konkurrierende Schriften beibehalten. Wählt man jedoch die eine aus, so deaktiviert Font Reserve die andere. Man kann Schriftmuster ausdrucken ("Type Books"). Die Zeichensätze können nach Zeichensatzkoffer aufgelistet und aktiviert werden, zusätzlich zu individuell, nach Schriftenfamilie und nach benutzerdefinierter Teilmenge. Neben Eigentümer und Schriftenklasse (Serifenlose, Schreibschrift etc.) können die Schriften nach typografischem Mutterhaus gekennzeichnet werden. Die Scriptunterstützung wurde verbessert und durch klarere Beispiele verdeutlicht.

Zusätzlich zu den 40 Bitstream-Zeichensätzen [Schriften von Bitstream Inc. werden seit System 7 mit jedem Mac ausgeliefert. Außerdem hat Bitstream ein Verfahren zur einheitlichen Darstellung von Schriften auf verschiedenen Computersystemen entwickelt. Die Schriften werden in das Dokument eingebettet und mit diesem verschickt. Die dazugehörige grafische Umgebung heißt TrueDoc. -- AX] umfasst diese Version von Font Reserve auch ein besonderes Schmankerl: Eine Kopie der Systemerweiterung Action WYSIWYG von Power On Software. Man sagte mir, dies geschehe, um spätere Beschwerden zu vermeiden, weil "Font Reserve nicht mit diesem oder jenem Zeichensatzhilfsprogramm zusammenarbeite". Was auch immer der Grund sei, es überhaupt zu haben ist eine tolle Sache. Es ermöglicht dem Schriftmenü eines Programms, die Schriften in ihrer eigenen Darstellung anzuzeigen, geordnet nach Schriftfamilien und in mehreren Spalten, sodass man nicht mehr das ganze Menü abrollen muss, um alle Schriften zu sehen. Es ist ad ultimo konfigurierbar: für einzelne Zeichensätze kann die WYSIWYG Anzeige an- oder ausgeschaltet werden, Farbe und Größe können insgesamt oder für nur einzelne Programme geändert werden, die Reihenfolge der Anzeige lässt sich ändern und ein Schriftenname kann sogar ausgeblendet werden. (Leider Gottes lassen sich aber keine Pseudo-Familien einrichten, etwa, um alle Dingbat-Schriften von einem Menüeintrag "Dingbats" aus aufzurufen. Das war eine meiner Lieblingsfunktionen von TypeTamer, welches auf meiner Maschine nicht mehr funktioniert.)

http://www.impossible.com/typetamer/

Es verbleiben jedoch, ich gebe es zu, Aspekte von Font Reserve, die ich bedaure. Wenn Font Reserve auf ein Problem stößt – etwa wenn man einen Zeichensatz hinzufügt, den es für beschädigt hält – gibt es keine Warnmeldung aus; man muss schon selbst daran denken, in der Logdatei nachzusehen. Das Handbuch, obwohl im Allgemeinen zuverlässig, zeigt sich manchmal missverständlich darüber, was ein Problem verursachen könnte: Es behauptet zum Beispiel, verwaiste Schriftzeichen seien "so gut wie unbrauchbar", wohingegen ich sie ständig verwende. Dementsprechend moniert das Logfenster beim Prüfen der Systemschriften fälschlicherweise, dass es sich dabei um Duplikate handele. Das Vorschaufenster merkt sich _immer noch nicht_ seine Voreinstellungen. Es vergisst seine Größe und Position nach dem Schließen und wenn man die Vorschaugröße einer bestimmten Zeichensatzauswahl auf 24 stellt, zeigt es die Vorschau dieser Auswahl beim nächsten Aufruf wieder in der Standardgröße. Font Reserve handhabt keine FKEYs, selbst wenn man sie als Zeichensatzkoffer getarnt hat: Es verweigert ihren Import und würgt sie im Ordner "Zeichensätze" ab, obwohl dies doch ein gängiges Verfahren ist.

Außerdem stimmen DiamondSoft und ich nicht überein, wenn es darum geht, welches das ideale Betätigungsfeld für Font Reserves Fähigkeiten wäre. Einerseits wünschte ich mir Font Reserve ließe mich Fontfamilien definieren; bei DiamondSoft hält man das nicht für Font Reserves eigentliches Aufgabengebiet. Wäre es z.B. nicht wunderbar, wenn man Font Reserve davon überzeugen könnte, dass der Font Mishawaka Fett die fettdruckende Version des Fonts Mishawaka ist, um so sowohl den Font im Font Browser als auch in Action WYSIWYGs Font Menü nur einmal statt zwei Mal aufgeführt zu sehen? Das geht jedoch nicht. Oder man könnte Font Reserve den Font Helvetica TrueType und später den Helvetica 9-Point Bitmap Font übergeben, um den 9-Point Bitmap Font für eine bessere Lesbarkeit auf dem Bildschirm zu verwenden und für alle anderen Fontgrößen den TrueType Font. Normalerweise geht das auf dem Mac - jedoch nur wenn sich der Bitmap und der TrueType Font in einem und dem selben Suitcase befinden (weil sie so zu einer Fontfamilie zusammengefügt werden). Aber Font Reserve wird sie weder für Dich einen einen Suitcase packen, noch wird das Programm beide, Bitmap und TrueType, Fonts gleichzeitig aktivieren; es bleibt nichts anderes übrig, als sie zuerst selbst in einem Suitcase zusammenzufassen und ihn dann FontReserve zu übergeben. Ich halte das für rückständig; ich finde, FontReserve sollte für mich die Suitcases verwalten und mich nicht dazu zwingen, das selbst zu tun.

Font Reserve durchsucht auch nicht meine Festplatte nach Fonts, um mir zu zeigen, wo sie sich befinden, wie sie aussehen, ohne sie jedoch zu importieren. Hierfür benutze ich weiterhin Font Gander.

http://www.semplicesoft.com/gander.html

Infolgedessen wünschte ich mir, Font Reserve wäre ein umfassenderes Font-Verwaltungsprogramm, sodass ich nie wieder im Finder mit einer Fontdatei befassen müsste. Andererseits fällt mir kein anderes Font-Dienstprogramm ein, das das kann.

In dieser Ausführung [das Wortspiel "Like a version - like a virgin, Madonnas Hit, geht leider bei der Übersetzung verloren - FWN] -- Bisher habe ich noch gar nicht das eigentliche Problem erwähnt, das FontReserve wirklich zu lösen versucht - tatsächlich eine Problempaar - wir kennen es seit den Anfängen des Mac.

* Fonts beruhen auf dem Computersystem des jeweiligen Anwenders; folglich kann ich ein Dokument von einem zum anderen Computer kopieren und möglicherweise dort nicht richtig lesen.

* Die Namensbezeichnungen (selbst die FOND Nummerierung) für Fonts ist unzureichend, weil sie für ein und denselben Font variieren, in der Folge kann ich ein Dokument auf einen anderen Computer kopieren und glauben, ich lese es richtig, was dann nicht stimmt.

Schon die ersten Versionen von Font Reserve halfen bei dem ersten Problem: eine Font Reserve Datenbank kann Aliasse enthalten, also können Fonts auf einem zentralen Servercomputer verwaltet werden. Dennoch, dies erfordert ein örtliches Netzwerk und außerdem können zwei Anwender nicht gleichzeitig auf die Datenbank zurückgreifen, sie müssen also jeder Kopien dieser Datenbank haben, Kopien, die individuell unterhalten werden müssen. Um hier eine Lösung zu finden, arbeitet DiamondSoft am Font Reserve Server, der über das Internet arbeitet und mehrere Anwender gleichzeitig auf eine zentral unterhaltene Font-Datenbank zurückgreifen lässt.

Die Auto-Aktivierung, eingeführt mit Version 2.0, setzt eine Systemerweiterung dazu ein, zu erkennen, welche Fonts zu erwarten sind und um sie, sobald ein Dokument geöffnet wird, vorübergehend einzuschalten, wenn sie noch nicht aktiviert sind. Es ist also weder notwendig, ein Dokument zu öffnen und dann von Hand Probleme mit Fonts aufzuspüren und zu lösen noch muss man vorher (um das vorwegzunehmen) jeden Font auf dieser Erde bereits geladen haben. Es gibt bestimmte Anwendungen, bei denen das nicht funktioniert, aber DiamondSoft war es möglich, das auf individueller Basis zu beheben - z.B. bei QuarkXPress mit einer XTension Systemerweiterung und jetzt bei Adobe Illustrator mit einem Plug-in. Wenn man sich das jetzt kombiniert mit dem Font Reserve Server vorstellt, kann man sich ein Team von Helferlein vorstellen, die sich der Fonts nahtlos und transparent bedienen.

Das löst letztendlich immer noch nicht das zweite Problem. Hat man eine falsche Version eines Fonts auf das ein Dokument zurückgreift, wird man das Problem vielleicht gar nicht bemerken, aber das Dokument wird unglückliche Art und Weise verändert. Das Problem ist, dass die einzige Information, die in einem Dokument über die verwandten Fonts gespeichert wird, sind deren Namen und die reichen nicht immer aus, um sie einwandfrei zu identifizieren. DiamondSoft ist an dieses Problem mit einer neuen Technologie herangegangen, Font Sense, bei der eine vollständige Identifizierung von Fonts, einschließlich Herausgeber und Version, im Dokument selbst gespeichert wird. Die Auto-Aktivierung kann dann diese Identifizierung dazu benutzen, den wirklich richtigen Font zu laden.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Font Sense wenig mehr als nur ein Vorschlag - weil alle Anwendungen erst noch umgeschrieben und angepasst werden müssen. Die einzigen Ausnahmen sind genau die Anwendungen, auf deren Fontverwaltung DiamondSoft schon jetzt Einfluss nehmen konnte: die QuarkXPress XTension und der Illustrator Plug-in betätigen nicht nur die Auto-Aktivierung, sondern sie erfassen beim Speichern die Font Sense Information.

Für den Hausgebrauch mag Font Sense als zu komplex erscheinen, wenn man z.B. lediglich eigene Dateien schreibt und ansieht und ausdruckt. Aber schon wenn man einmal eine Druckvorlage zu einer Druckerei [wie Kinko in den USA] zur Vervielfältigung bringt, wird man sehr schnell feststellen, dass aus all den Fonts und ihren verschiedenen Versionen ein richtiger Albtraum werden kann. Arbeitet man in einem Verlag, wird man schnell den Sinn in Font Sense erkennen. Als ich noch eine Programmzeitschrift herausgab, haben wir regelmäßig jede Ausgabe dadurch ruiniert, dass irgendjemand versehentlich einen Beitrag auf einem Computer abspeicherte, auf dem sich die falsche Version von Garamond befand. Wir hätten sonst etwas gegeben, wenn wir den Font Reserve Server und die Quark XTension gehabt hätten. Selbst wenn ich sie bisher noch nicht ausprobieren konnte, erscheinen mir diese Technologien als sehr verlockend.

Pica in der Zukunft -- Um aus meinem Lieblingsfilm zu zitieren: "Wir sind alle an der Zukunft interessiert, weil wir dort den Rest unseres Lebens verbringen werden." Welche Entwicklungen zeichnen sich bei den Fonts ab? Nun, auf Ihrem Computer, ob zu Hause oder in einer vernetzten Umgebung bei der Arbeit, kann die Zukunft schon jetzt rosig aussehen: einfach schon jetzt Font Reserve benutzen.

Wie ich schon in meiner Kritik der ersten Version 1.0.1 gesagt habe, Fonts spielen auf Computern eine verhängnisvolle Rolle, obwohl sie den Mac von Anbeginn so anziehend gemacht haben und Apple ziemlich wenig getan hat, um die Fontverwaltung zu modernisieren. Ein Fontordner an Stelle eines Font/DA Antriebs: Welch Fortschritt! Zwischenzeitlich sind Computer jedoch das Werkzeug nicht nur für Desktoppublishing sondern auch im Verlagswesen geworden, punktum. Und selbst zuhause, hat das Internet uns allen klar gemacht, dass wohlgestaltete Webseiten eben nur dann auch so gesehen werden können, wenn die Fonts des Lesers beeinflusst werden können. Ich selbst habe viele Dokumente, die Griechisch, Devannagari und phonetische Symbole enthalten und die ich gerne ins Web stellen würde - allein ich kann es nicht.

Apple, wo man gerade dabei ist, an einer umwälzenden Erneuerung des Betriebssystems zu arbeiten, könnte hier eine führende Rolle spielen. Sicherlich, das Fontsystem hat sich zwischenzeitlich mit double-byte schreibenden Systemen und plattformübergreifenden Fragen des Fontlayout befassen müssen; die FontSync Technologie (vergleichbar mit Font Sense) wurde mit dem Mac OS 9 vorgestellt, was nur bescheinigt, dass man bei Apple, wenn auch reichlich spät, sich darüber klar geworden ist, dass eine rigorose Identifizierung der Fonts für seine Kunden von entscheidender Bedeutung ist.

http://developer.apple.com/techpubs/macos8/TextIntlSvcs/FontSync/fontsync.html

All das garantiert nicht, dass der richtige Font vorhanden ist und aktiviert wird, wenn ein Dokument geöffnet wird, noch bringt es uns dem ultimativen Ziel näher: die Verantwortung über Fonts vom Anwender und seiner Benutzeroberfläche auf einen öffentlich zugänglichen Aufbewahrungsort zu verlagern. DiamondSoft hat andererseits bei dieser Entwicklung mit Font Reserve, Font Sense und Font Server die Führung übernommen. Apple wäre mit DiamondSoft als Partner sicher nicht schlecht beraten, wenn es seine Fonts in das 21. Jahrhundert überführt.

Font Reserve kostet US-$ 90,00 als Version zum Herunterladen (US-$ 120,00 auf CD mit Handbüchern; das Upgrade von einer vorherigen Version kostet US-$ 30,00, US-$ 40,00 mit Handbüchern). Font Reserve erfordert ein Betriebssystem Version 7.5 oder besser, etwa 6 MB RAM und 10 MB auf der Festplatte für eine Standardinstallation. Eine leicht eingeschränkte Demo-Version ohne zeitliche Begrenzung ist kostenlos zum Herunterladen erhältlich.

http://www.diamondsoft.com/Demo/FRDemoGet.html


Übertragung dieser Ausgabe:
Dr. Christoph Baehr [CB] cb@baehr-design.de, Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch, Friedrich-Wilhelm Nehl [FWN] fwn@mac.com, André Schleife [AS] a.schleife@gmx.de, Axel Schwalm [AX]

Redaktion: Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de

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