TidBITS#532/22-Mai-00

Schaut Big Brother zu? Ist Ihnen das egal? Lesen Sie Adams Gedanken zur Trennung der privaten Gemeinschaft vom Rest der Welt, anlässlich der Gedanken von Neal Stephenson auf der CFP 2000. Adam berichtet über Neuigkeiten von Mac OS X, WebObjects und QuickTime von Apples weltweiter Entwicklerkonferenz. In der letzten Woche kamen PowerMail 3.0.1, Farallons drahtlose 11 Mbps SkyLINE-PC-Karte und EIMS 3.0 heraus. (Bitte beachten: Keine Ausgabe am 29.05.!)

Autorisierte Übertragung der TidBITS#532/22-Mai-00.

Die Originalausgabe finden Sie unter: http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-532.html

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MailBITS/22-Mai-00

[Übersetzung: André Schleife [AS] a.schleife@gmx.de]

nächste Ausgabe erst am 5. Juni 2000 -- Am nächsten Wochenende ist in den USA Memorial Day und deshalb werden wir am 29. Mai keine Ausgabe veröffentlichen. Allerdings gibt es trotzdem immer wieder aktuelle News auf unserer Website. Verpassen Sie nicht unsere nächste Ausgabe vom 5. Juni, in der wir dann von all den dramatischen Änderungen in der Apple-Welt berichten, die sich während unserer Pause ergeben haben. (Wir leiden immer noch darunter, dass Apple NeXT ausgerechnet während unserer Weihnachtspause im Dezember 1996 gekauft hat. Siehe auch "Apples nächster Schritt" in den TidBITS 360.) [JLC]

http://www.tidbits.com/
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-360.html#Ink2

Farallon bringt drahtlose 11 Mbps SkyLINE-Karte -- Farallon Communications bringt jetzt die bereits im Februar angekündigte drahtlose Netzwerkkarte SkyLINE mit einem Datendurchsatz von 11 Mbps heraus. Mit dieser Karte ist es möglich, von einem Macintosh PowerBook oder einem PC Laptop mit PC-Card-Anschluss auf drahtlose Netzwerke nach dem 802.11-Standard zuzugreifen, also auch Netzwerke mit Apples AirPort-Technologie. Die $200 teure Netzwerkkarte bietet Datenübertragungsraten von maximal 11 Megabit pro Sekunde (obwohl der tatsächliche Durchsatz sicherlich niedriger sein wird) bei einer maximalen Entfernung von 150 Fuß (ca. 50 m). Dazu gibt es Treiber für verschiedene Plattformen: PowerBook 190, 1400, 2400, 3400, 5300 und G3-Modelle (unter Mac OS 7.5.5 oder höher) sowie PC Laptops unter Windows 95/98/NT (Windows 2000-Unterstützung ist geplant). Besitzer der Farallon 2 Mbps SkyLINE-Karte können für $160 aktualisieren. Allerdings ist zu bemerken, dass die 2 Mbps dieser älteren Karte nicht unbedingt der Engpass sind, wenn Sie die drahtlose Netzwerktechnik vorwiegend für Internet-Zwecke nutzen. [ACE]

http://farallon.com/products/wireless/skyline/
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-518.html#Anker1
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-495.html#Anker1
http://farallon.com/products/wireless/skyline/upgrade.html

PowerMail 3.0.1 mit Anleitung und weniger Bugs -- PowerMail 3.0.1 von CTM Development folgt der Version 3.0 des Programms direkt auf den Fersen. Bei PowerMail 3.0.1 handelt es sich um ein kostenloses Upgrade, welches ein paar kleinere Probleme am E-Mail-Client behebt und einige neue nützliche Funktionen ergänzt (siehe "Mit PowerMail zu neuen Gipfeln" in den TidBITS 530). Die wichtigsten Änderungen sind eine neue Anleitung, verbesserte Leistungsfähigkeit, umfassendere Undo-Möglichkeiten, einfachere Filtererstellung und die Ausbesserung von ein paar kosmetischen Bugs und Absturzproblemen. Wenn Sie PowerMail 3.0 oder die 30-Tage-Demo des Programms verwenden (die jetzt den Count-down erst ab dem ersten Programmstart zählt, nicht mehr ab dem Veröffentlichungsdatum des Programms), sollten Sie unbedingt das 2.4 MB große Upgrade installieren. Dafür benötigen Sie mindestens einen PowerPC unter Mac OS 8.5. [ACE]

http://www.ctmdev.com/powermail3.shtml
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-530.html#Anker2

EIMS 3.0 von Qualcomm veröffentlicht -- Es gibt jetzt den Eudora Internet Mail Server (EIMS) 3.0 von Qualcomm. Das ist die neueste Version des beliebten E-Mail-Servers für Mac OS von Glenn Anderson. Die wichtigste Verbesserung in EIMS 3.0 ist IMAP 4-Unterstützung. Damit kann der Anwender Nachrichten auf dem Server speichern und nicht auf der lokalen Festplatte, wie es bei dem ziemlich verbreiteten POP3 der Fall ist. Die aktuellen Versionen von Eudora, Outlook Express, PowerMail, Mulberry und Netscape Communicator unterstützen IMAP auf dem Macintosh. Neben weiteren Verbesserungen bietet EIMS 3.0 den doppelten Durchsatz im Vergleich zur Version 2.x und der Administrator kann den Port einstellen, der für SMTP-Dienste genutzt wird (so ist es problemlos möglich, einen Mailinglistenserver und EIMS auf dem selben Rechner laufen zu lassen). Das Programm erfordert einen 68030-Mac oder besser mit mindestens 8 MB RAM unter System 7.1 oder höher. Weiterhin ist Open Transport 1.1.2 (oder neuer) nötig. Die Verwendung von IMAP kann allerdings dazu führen, dass diese Anforderungen noch nach oben geschraubt werden. Auch der Preis für EIMS hat sich geändert: Bis Mitte August kostet eine neue Version $400 und das Update $150. Danach ändern sich die Preise auf $500 bzw. $250. Es gibt eine 60-Tage-Demo als 2.3 MB großen Download. [GD]

http://www.eudora.com/eims/

Umfrageergebnis: Bezahlen Sie ihren Anteil? -- Durch unseren Artikel der letzten Woche über die Unterschlagungen von Gadget Software wurden unsere Gedanken zu diesem Thema angeregt: wie sieht wohl die tatsächliche Situation aus: nutzen Menschen Shareware, ohne dafür zu bezahlen? Unsere TidBITS-Umfragen sind anonym, und wir haben gefragt: "Wie viel Prozent der Shareware, die Sie nutzen, haben Sie höchstens bezahlt?" Die Ergebnisse zeigen, dass die TidBITS-Leser allgemein ziemlich ehrlich sind. Von den 1180 Antworten, die uns erreichten, zeigten 70 Prozent, dass sie mehr als die Hälfte der Sharewareprogramme bezahlt haben, 22 Prozent hatten für jegliche Shareware bezahlt. Von den 30 Prozent, die angaben, weniger als die Hälfte ihrer Sharewareprogramme zu bezahlen, sagten nur 7 Prozent, dass sie keinerlei Geld dafür ausgeben. Dieses Thema führte auch zu einigen interessanten Diskussionen im TidBITS-Talk darüber, warum manche nicht immer für Shareware bezahlen, wie Shareware-Autoren das Bezahlen vereinfachen können und den immer kleiner werdenden Unterschied zwischen Shareware und kommerzieller Software. [JLC]

http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=41
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1037+1038

Umfragevorschau: Behalt es für dich -- Die Nachrichten in den Medien berichten immer wieder über die Privatsphäre der Verbraucher: Jeden Tag hören wir von Firmen, die Mitarbeiter-E-Mails untersuchen oder Webseiten, die jegliche Bewegung des Anwenders aufzeichnen (oder manche Werbedienste, die sogar die Wechsel eines Nutzers zwischen zwei Webseiten registrieren). Aber es gibt auch immer wieder Unbefugte, die Zugriff auf private Daten erlangen, indem sie ein zu leicht erratbares Passwort knacken. Deshalb wollen wir dieses Mal wissen, ob Sie irgendwelche Taktiken anwenden, um ihre Online-Anonymität zu wahren. Die Antworten beinhalten auch sichere (nicht leicht zu erratende) Passwörter, die Verweigerung oder Untersuchung von Cookies, die Webseiten übermitteln wollen, die Nutzung von anonymen Web-E-Mail-Diensten und den Einsatz von Verschlüsselung zum Schutz der persönlichen Daten. Wählen Sie auf unserer Homepage mit - ja, unsere Umfrage IST anonym!! [GD]
[Da die deutschen TidBITS immer mindestens eine Woche nach der englischen Version herauskommen, können Sie an dieser Umfrage jetzt nicht mehr teilnehmen. Bitte informieren Sie sich auf der TidBITS Website über die aktuellen Umfragen -- HK]

http://www.tidbits.com/


Mac OS X rollt an

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzung: Marcus Strassmann [MS] macstrass@mac.com]

Apples jährliche weltweite Entwicklerkonferenz (WWDC) ist ein merkwürdiges Geschöpf mit Entwicklern als Kopf, einem Körper aus Marketingfachleuten und einem Hinterviertel aus Werbestrategen. Oberflächlich betrachtet handelt es sich hier um das ultimative Mac-Hackertreffen (nach dem im nächsten Monat stattfindenden 'MacHack' natürlich) mit Tausenden von aufmerksamen Mac-Entwicklern, einschließlich vielen Leuten aus dem internationalen Umfeld, das allein die Hälfte des Apple-Marktes ausmacht und zahlreiche Produkte für die Mac-Gemeinde bereitstellt. Apples Ziel bei dieser Konferenz ist allerdings gleichermaßen Werbung in eigener Sache wie auch Informationsbereitstellung bezüglich technischer Entwicklungen aus dem Hause Apple. Die Firma weiß, dass sie ohne begeisterte Entwickler nicht mehr Chancen auf Erfolg hat als ein Pinguin aufs Fliegen.

Allerdings sind Entwickler häufig misstrauisch, wenn sie im Mittelpunkt einer Werbekampagne stehen sollen, und die ständigen technologischen Wechselspiele Apples haben diese Paranoia im Laufe der Jahre noch etwas gesteigert. Stellt man die unzweifelhafte Wichtigkeit dieser Entwickler für die Mac-Gemeinde in Rechnung, so ist mein Interesse an der vorherrschenden Stimmung auf der WWDC verständlich, den noch mehr als Apple selbst sind es diese Leute, die über den Erfolg des Macintosh für die Zukunft entscheiden.

http://www.apple.com/developer/wwdc2000/

Schwere Ladung -- In seiner Eröffnungsrede bemerkte Steve Jobs, dass der MacOS X - Zug jetzt den Bahnhof verlässt, und diese Botschaft wurde während der gesamten Konferenz immer und immer wiederholt. MacOS X ist die Zukunft des MacOS, Apple hat daran in den letzten Jahren ununterbrochen gearbeitet, und trotz vernünftiger und notwendiger Anpassungen und resultierender Verzögerungen ist es auf dem von Apple vorgesehenen Weg. Es gab keinerlei Andeutung von Mauschelei oder versteckter Hinweise in Bezug auf das aktuelle MacOS; die Entwickler wurden mit Nachdruck aufgefordert, etwaige Neuveröffentlichungen für MacOS 9 im dritten Quartal zurückzuhalten und stattdessen komplett auf Carbon angepasste Versionen, die dann auf MacOS 9 und MacOS X laufen, Anfang nächsten Jahres herauszubringen. Wie die Anzeige auf Apples Entwickler-Website schon sagte: 'Im letzten Jahr war MacOS X ein Versprechen. Dieses Jahr ist es Realität'.

http://www.apple.com/developer/

In den letzten zwei Jahren waren die Entwickler, mit denen ich nach der WWDC gesprochen hatte, vorsichtig optimistisch im Hinblick auf Apples Pläne für MacOS X, wollten sich aber auf keinesfalls festlegen, solange der Grad des Engagements von Seiten Apples nicht ersichtlich war. Die Überzeugung, dass Apple sich nicht von MacOS X abkehren wird, ist mehr und mehr gestiegen, mit einem Höhepunkt nach der im Januar abgehaltenen MacWorld Expo, in deren Eröffnungsrede versprochen wurde, dass von Januar 2001 an sämtliche Macs mit MacOS X ausgeliefert würden. Entwickler riskieren gern etwas, wollen sich allerdings sicher sein, dass Apple auf dasselbe Pferd setzt.

Es ist jetzt klar, dass Apple bezüglich MacOS X volle Kraft voraus fährt, trotz kleinerer Verzögerungen im Zeitplan (so wie zur Jahresmitte eine 'Öffentliche Beta' an Stelle einer 'Kundenversion' oder einer 'Vorbestellungsversion' erscheint und der Januar 2001 eine 'Installationsmöglichkeit' an Stelle einer 'Auslieferung auf sämtlichen Macs' sehen wird). Nicht vergessen, alles ist schwerer als es aussieht, und die Vorstellung, ein komplett neues Betriebssystem auf eine 16 Jahre alte Plattform aufzusetzen, macht einen schwindlig. Ich ziehe es vor, wenn Apple OS X praktisch, stabil und abgerundet macht, als es an Stelle dessen ein paar Monate vorher zu bekommen.

Berichte von den Sitzungen bezüglich OS X auf der WWDC deuten an, dass die meisten Entwickler überzeugt werden konnten, und dass vorsichtiger Optimismus in vielen Fällen in schiere Begeisterung umgeschlagen ist. Die Tatsache, dass Apple seit Jahren immer die gleiche Geschichte erzählt und auch Vorschauversionen von OS X gezeigt hat, hat zu einer Reduzierung der Beschwerden aus früheren Jahren geführt, da die Entwickler erkennen, dass bestimmte grundsätzliche technische Fragen beantwortet wurden, sei es positiv oder negativ, und dass es jetzt darum geht, auszuliefern.

Sei es wie es sei, es gibt keinen Grund, den Schlaumeier zu spielen, wenigstens solange bis die öffentliche Betaversion in ein paar Monaten ausgeliefert wird. Berichte sagen, dass Apple in ein System investiert, das bessere Online-Rückmeldungen und Supportforen unterstützen wird, als es jetzt beim öffentlichen Betaprozess der Fall ist. Dies wäre ein großer Fortschritt für die Firma Apple, die lange Gleichgültigkeit gegenüber Anregungen von außen zeigte, und die selbst dann, wenn die Anregungen gesammelt wurden, diese ignoriert und vergessen hat.

http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-497.html#Anker4
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-317.html#s2

Mac OS X Details -- Weitere Informationen besagen, dass die Entwicklervorschauversion 4, die jeder Entwickler von der WWDC mit nach Hause bekam, eine Version des Internet Explorer für OS X umfasste, womit die Unterstützung des "Microsoft Mac Internet Software"-Teams belegt wird. OS X unterstützt darüber hinaus die Java 2 Plattform [na endlich! –MS], was einen Mac mit OS X zu einer bevorzugten anstatt zu einer gemiedenen Java-Maschine macht. Die Systemanforderungen umfassen alle Macs mit PowerPC-G3- oder G4-Prozessor (wobei Macs mit Upgradekarten immer fraglich sind) und mindestens 64 MB Arbeitsspeicher. Abschließend war Apple so weise, das letzte Release 'MacOS X 1.0' zu nennen, was andeutet, dass es sich hier um ein völlig neues Produkt anstatt um eine direkte Weiterführung von OS 9 handelt. Da OS X die Art und Weise, in der die Leute mit ihrem Computer umgehen, drastisch ändern wird, ist es richtig, den Versionszähler zurückzusetzen und die Erwartungen hoffentlich zu erfüllen!

http://www.apple.com/pr/library/2000/may/15macosx.html

WebObjects für (fast) umsonst -- Die andere große Nachricht auf der WWDC war, dass Apple ankündigte, den Preis für WebObjects 4.5, die leistungsfähige Web-Applikationsserversoftware, von $50.000 auf $700 zu senken. Zugegebenermaßen ist das eine Preissenkung für die Version, die unbeschränkten Zugriff auf einen Server gestattet; andere, mehr eingeschränkte Versionen von WebObjects waren auch zuvor für unter $50.000 zu bekommen. Trotzdem ist es keine Frage, dass diese Preissenkung zu mehr Begeisterung bei Consultants und Integratoren führen wird, da sie nun Lösungen auf der Basis von WebObjects für bedeutend weniger Geld anbieten können als die Konkurrenz, was sich zuvor umgekehrt verhielt.

http://apple.com/pr/library/2000/may/15webobjects.html

Auch wenn Apple WebObjects preislich in die Region der Normalsterblichen geführt hat, heißt das nicht, dass es sich nun um eine Entwicklungsumgebung für den Heimanwender handelt. Obwohl nur wenige Entwickler, mit denen ich sprach, die Fähigkeiten des Produkts in Frage stellten, so sagte doch jeder, dass es sich um ein umfangreiches und komplexes System handele, das zum vollen Verständnis immens viel Zeit und Aufwand erfordert. Dies ist für Systeme dieser Art nicht ungewöhnlich, allerdings ist dies möglicherweise nicht, was viele Macanwender erwarten.

Im Zusammenhang mit diesem Preissturz waren viele Sitzungen auf der WWDC WebObjects gewidmet, womit Apple den Wunsch unterstreicht, dieses System weiter zu verbreiten, was bislang durch den hohen Preis, die hohen Systemanforderungen sowie mangelnde Werbung durch Apple erheblich erschwert wurde. Die Firma war erfolgreich im Endverbraucher-, Bildungs-, Gestaltungs- und Kleinunternehmersegment, und jetzt wird durch die Preissenkung möglicherweise ein Signal für das Eindringen in den Geschäftsbereich gegeben, ein Schritt, den ich 1996 beim Kauf von NeXT schon erwartet hatte.

http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-360.html#Ink2

WebObjects 4.5 läuft zurzeit auf MacOS X Server, Windows NT/2000, Solaris und HP/UX, obwohl Apple angekündigt hat, Version 5 komplett in Java zu schreiben, um es auch weiteren Plattformen zu öffnen.

Das nächste QuickTime -- Das beliebte QuickTime bleibt eines von Apples Schmuckstücken, und die Firma versäumte nicht, die Entwickler darauf hinzuweisen, indem es die Verteilung von 50 Millionen Kopien des QT4-Players für Mac und Windows bekannt gab. Apple zeigte ebenfalls die nächste Version von QuickTime, die plattformübergreifende MPEG-1 und MPEG-2 Unterstützung bietet, Flash 4 Webanimationen und verbessertes QuickTime VR. QuickTime verwendet darüber hinaus QDesign Software, die den G4 Velocity Engine zur beschleunigten Musikverschlüsselung unterstützt. Diese QT-Version erscheint irgendwann Mitte des Jahres und räumt dann [hoffentlich –MS] mit der vielgehassten 'Schublade' auf, die dem QT Player zu einer der grauenhaftesten Benutzeroberflächen verhalf (zusammen mit dem OS 9-eigenen Sherlock 2).

http://www.apple.com/quicktime/
http://www.apple.com/pr/library/2000/may/15qt.html
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=14
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-485.html#Anker1

Ausblick auf die WWDC 2001 -- Mit dem Ende der diesjährigen WWDC gehen die erschöpften Teilnehmer nach Hause, um über das Gehörte nachzudenken. Von den vielen Eindrücken, die ich von teilnehmenden Entwicklern vermittelt bekam, ist von einer noch stärkeren Beteiligung im nächsten Jahr auszugehen. Selbst in diesem Jahr waren viele Unix-Entwickler da, neugierig, ob OS X ihnen das Tor zu einem Massenmarkt öffnen kann, und wenn Apple sich an den selbst gesteckten Terminplan hält, wird OS X mehr und mehr Entwickler für die Macintosh-Plattform interessieren können. Und das ist gut für uns alle.


Bedrohungsmodelle und Machtsysteme

von Adam C. Engst ace@tidbits.com

[Übersetzt von Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch]

Haben Sie Angst vor "Big Brother"? Sind Sie darüber besorgt, dass geheime Spionagesatelliten Ihre gesamte Kommunikation überwachen können? Vom Gruß am Morgen bis zum Abschalten des Computers am Abend nach einem langen Tag Arbeit mit E-Mails und dem Internet? Ich bin es nicht, aber viele andere Leute sind es. Selbst nach einigen Tagen im Mekka des Datenschutzes, an der diesjährigen Konferenz für Computer, Freiheit und Datenschutz (Computers, Freedom and Privacy, CFP) in Toronto, bin ich persönlich noch immer nicht wegen des "großen Bruders" beunruhigt

http://www.cfp2000.org/

Sollten Sie sich über "Big Brother" Sorgen machen? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich bin schon seit einiger Zeit ein wenig beunruhigt über meine eigene Unbekümmertheit in Bezug auf meine Privatsphäre. Vielleicht deswegen, weil meine öffentliche Figur nur in der virtuellen Welt existiert. Oder vielleicht sind meine Meinungen schon derart gut bekannt, dass die Aufdeckung meiner privaten Kommunikation höchstens peinlich wäre. Und natürlich fühle ich auch, dass ich wenig zu verstecken habe.

Das soll aber nicht heißen, dass ich die Achtung der Privatsphäre nicht schätze. Wenn private Angelegenheiten von Personen des öffentlichen Lebens durch die Massenmedien ins Scheinwerferlicht gezerrt werden, so zeugt dies im bestenfalls von einem Mangel an professionellem Anstand und im schlimmsten Fall von einer moralischen Bankrotterklärung. In meiner (vielleicht naiven) Sicht der Welt hat jeder Anspruch auf einen bestimmten Grad an Privatspähre und dieses Recht ist derart grundlegend, dass wir uns darüber gar keine Gedanken zu machen bräuchten.

Wenn es denn so wäre.

Hyänen und Big Brother -- Der Schriftsteller Neal Stephenson (Autor von «Cryptonomicon» und anderen bekannten Cyberpunk-Romanen, einschließlich des Klassikers «Snow Crash») hat am CFP eine Eröffnungsrede gehalten, die mich an die Gründe erinnerte, weshalb ich mich mehr um Datenschutz kümmern sollte. Der Kern seiner Rede handelte von so genannten Bedrohungsmodellen, einfachen Tortendiagrammen über Dinge, die uns Sorgen bereiten oder ängstigen. Neal behauptete, dass Steinzeitmenschen besonders unter den Bedrohungen von Hyänen litten, die die Bauchregion attackierten anstatt die Kehle. Kurzum, es ist eine schmerzvolle Art zu sterben und ungeachtet der anthropologischen und pälaontologischen Richtigkeit seiner Behauptung, konstruierte Neal daraus sein erstes Bedrohungsmodell. Es bestand aus einem Tortendiagramm mit einem Hyänen-Anteil von 95 % und restlichen Bedrohungen mit 5 %. Steinzeitmenschen fühlten sich also überproportional von Hyänen bedroht, obwohl die wahren Gefahren von Löwen, Parasiten und benachbarten Stämmen ausgingen.

http://www.cryptonomicon.com/
http://www.amazon.com/exec/obidos/ISBN=0380788624/tidbitselectro00A/
http://www.amazon.com/exec/obidos/ISBN=0553562614/tidbitselectro00A/
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A24833-2000Apr6.html

Schnellvorlauf in die Gegenwart: Informiert durch George Orwells Romane über totalitäre Regimes und genährt von realem Missbrauch durch Geheimdienste auf der ganzen Welt haben viele Leute ein Bedrohungsmodell angenommen, dass Hyänen durch Big Brother ersetzt, den allwissenden Diktator aus George Orwells «1984». Andere Bedrohungen existieren daneben natürlich auch, aber keine kann es mit Big Brother aufnehmen. Ausgehend von diesem einfachen Bedrohungsmodell entsteht dann das ganze Gerede über Datenschutz und Privatsphäre und das simple Strickmuster ist auch der Grund, weshalb der Rest von uns dieses Gerede für unrealistisch und aufgeblasen hält. Wir mögen über Big Brother besorgt sein, aber wir sind es auch über viele andere Dinge.

http://www.amazon.com/exec/obidos/ISBN=0451524934/tidbitselectro00A/

Neal erklärte diese «anderen Dinge», indem er sich der Terminologie von Walter Wink bediente, der den Ausdruck «Machtsystem» prägte, als er über den Effekt von autoritären Strukturen auf Individuen schrieb. Ein Machtsystem ist jede autoritäre Gruppe, die die Möglichkeit hat, über andere Macht auszuüben. Machtsysteme sind generell moralisch neutral, spezifische wie Big Brother mögen es aber nicht sein. Sie können gleichermaßen gut und böse sein und können vergangenes Unheil auch wieder gutmachen. Während Big Brother überall präsent ist, sind Machtsysteme in ihrem Einfluss begrenzt - man kann von einer Einflussphäre in eine andere gelangen oder die Grenzen können sich von selbst verschieben.

Neal erzählte dann als ein Beispiel für die Interaktion zwischen Machtsystemen die Geschichte von John Brodeur, einem Informanten an der Hanford Nuclear Reservation im östlichen Teil des Staates Washington. Einen Tag nachdem er Anschuldigungen betreffend der Umweltgefährdung durch austretende radioaktive Stoffe öffentlich gemacht hatte, wurde er auf dem Weg zur Arbeit von einem bedrohlich aussehenden Auto-Rowdy verfolgt. Auf dem Parkplatz kam es dann zu einer Konfrontation, in deren Verlauf Brodeur eine Waffe zog und Zuschauer daraufhin die Polizei benachrichtigten. In diesem Fall haben sich zwei Machtsysteme vereinigt, da sich herausstellte, dass der Rowdy ein Angestellter der Hanford-Sicherheitstruppe war. Ein weiteres Machtsystem (die lokale Polizei, die den bewaffneten Brodeur verhaften wollte) konnte schließlich die vom Rowdy ausgehende Bedrohung neutralisieren und lies Brodeur gehen, nachdem sie seinen Waffenschein kontrolliert hatten. (Neal erwähnte nebenbei, dass der Rowdy an Stelle einer Hand einen Haken besaß, ein Detail das ihm wohl niemand abgenommen hätte, wäre die wahre Begebenheit als fiktive Geschichte erzählt worden).

http://www.whistleblower.org/www/hanford.htm
http://www.seattletimes.com/news/lifestyles/html98/pruud_19991017.html

Wenn wir das alles zusammensetzen, stellen wir fest, dass die meisten von uns über ein Bedrohungsmodell verfügen, das Big Brother zwar beinhaltet, daneben aber mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Machtsystemen aufwartet. Wir sorgen uns ein wenig über unseren Arbeitgeber, die Fluggesellschaft, die wir am häufigsten benutzen, die Krankenkasse, die unsere Gesundheitsvorsorge sicherstellt, den Energieversorger, der uns mit Strom beliefert und die Bank, die unser Geld aufbewahrt. Selbst wenn Behörden in unserem Modell vorkommen, werden sie meistens als selbstständige Einheiten wahrgenommen. Etwa wenn wir unsere Steuererklärung ausfüllen, von der Polizei für eine Geschwindigkeitsüberschreitung zur Kasse gebeten werden oder Medikamente verwenden, die von einer staatlichen Stelle geprüft worden sind.

Waffen und Verschlüsselung -- Das Problem dieses facettenreichen Bedrohungsmodells liegt daran, dass normale Personen sich nicht ausreichend um jeden einzelnen Aspekt kümmern können. Sicher ist jeder damit einverstanden, dass medizinische Akten geheim bleiben sollen, aber wie viele Leute haben schon ihre ganze Krankengeschichte beim Arzt eingesehen? Und wie viele davon wissen Bescheid über die Bestimmungen betreffend der Zugänglichkeit und Weitergabe dieser Informationen? Das soll nicht heißen, dass der Schutz von medizinischen Daten nicht außerordentlich wichtig ist, aber aus einer Vielzahl von Gründen ist der entsprechende Anteil am Bedrohungsmodell für viele Personen sehr klein.

Man kann diese Sorglosigkeit gegenüber medizinischen Daten auch auf andere Aspekte unserer Privatsphäre anwenden und findet überall das gleiche Bild. Wir befürworten den Schutz unserer Privatsphäre als Ganzes, kümmern uns aber herzlich wenig um die spezifischen Details. Das ist mit ein Grund, warum Techniken für einen besseren Schutz unserer Privatsphäre sich so schwer durchsetzen können. Beispielsweise haben Tonya und ich kürzlich eine Sendung mit finanziellen Informationen an unseren Buchhalter geschickt, damit er unsere Steuererklärung ausfüllen konnte. Aus uns unbekannten Gründen benötigte diese Sendung aber beinahe sechs Wochen, um die 25 Meilen von unserem Haus zu seinem Büro zurückzulegen und wir glaubten zuerst, sie sei unterwegs verloren gegangen. Unnötig zu sagen, dass wir beunruhigt waren, enthielt das Paket doch unsere gesamten finanziellen Unterlagen des Jahres 1999. Wir waren aber nicht beunruhigt genug, um einen zuverlässigeren Weg für die Ersatzsendung zu wählen (die übrigens noch vor dem Original eintraf).

Das gleiche Verhaltensmuster beeinflusst den Einsatz von starker Verschlüsselung mit PGP (Pretty Good Privacy). Ich verwende auf meinem Mac eine ältere Version von PGP und habe diese hin- und wieder sogar verwendet, wenn ich mit Eudora Passwörter verschicken musste. Aber um weniger heikle Dinge zu versenden, ist mir das Vorgehen einfach zu kompliziert.

Verschlüsselung krankt daneben an weiteren Problemen. Erstens, wenn Ihr Bedrohungsmodell Big Brother einen großen Anteil einräumt, werden Sie vermutlich andere Bedrohungen vernachlässigen. Wie Neal nüchtern bemerkte, hätte die Entwicklung besserer Waffen im Hyänen-Bedrohungsmodell die durchschnittliche Lebensdauer vielleicht um drei Wochen erhöht. Das Gleiche trifft zu, wenn wir der Verschlüsselung unserer Nachrichten ein zu großes Gewicht beimessen und darob die anderen Bedrohungen vergessen, ob sie nun den Datenschutz betreffen oder nicht. Zweitens hat Neal den Sicherheitsexperten Bruce Schneier zitiert, der gesagt hat, dass die Verschlüsselung mit einem sehr starken PGP-Schlüssel vergleichbar sei mit einem Zaun, dessen einziger Pfosten einen Kilometer hoch ist. Zwar wird niemand in der Lage sein, den Zaun zu überklettern, aber man wird ihn einfach umgehen können.

(Eine kleine Randbemerkung: Der Erfinder von PGP, Phil Zimmermann, der ebenfalls an der Konferenz anwesend war, stand nach der Rede von Neal Stephenson auf und stimmte der Analogie mit dem einzelnen Zaunpfosten zu. Er fragte dann, warum das Verschlüsselungssystem in Neals Buch «Cryptonomicon» einen fiktiven Namen trage. Neal antwortete darauf, dass wenn er den richtigen Namen verwendet hätte, er eine zuverlässige Beschreibung der Verwendung hätte schreiben müssen.)

Wohin? -- Das mag sich alles abweisend und schicksalsergeben anhören, aber ich denke, dass ein Bedrohungsmodell mit mehreren Machtsystemen uns den Schlüssel in die Hand gibt, um den Datenschutz insgesamt verbessern zu können. Der Unterschied zwischen Leuten, die über Big Brother beunruhigt sind und uns, die sich um die Gleichstellung sorgen, liegt vor allem daran, dass erstere durch ihre Unruhe zum Handeln gebracht werden. Sie verwenden Verschlüsselung, wir nicht. Ihre Web-Browser weisen Cookies generell ab, wir bevorzugen komfortables Einkaufen. Sie weigern sich, Ihren Namen und die Adresse preiszugeben, wir füllen die Formulare einfach aus.

Die Datenschutz-Extremisten haben bis jetzt vor allem mit Aufklärung versucht, unser Verhalten zu beeinflussen und damit ein Stück unseres Bedrohungsmodells zu vergrößern. Wenn wir annehmen, dass das Bedrohungsmodell angibt, wie viel Zeit oder Anstrengung wir darauf verwenden, uns um unsere Sorgen zu kümmern, so muss die Vergrößerung eines Anteils auf Kosten eines anderen Teils gehen oder den gesamten Kuchen insgesamt größer machen. Die erste Möglichkeit ist unwahrscheinlich, wenn ich erfahre, dass der Geheimdienst meinen E-Mail-Verkehr mitlesen kann, sorge ich mich deshalb nicht weniger um meine Krankenkasse. Aber auch die zweite Möglichkeit ist problematisch, wir haben bereits jetzt zu wenig Zeit und Energie und es dürfte uns schwer fallen, noch mehr Zeit in unsere Sorgen und Ängste zu investieren. Die wenigsten Personen kennen Datenschutz-Missbrauch aus eigener Erfahrung und die konstanten Warnungen führen deshalb letztlich zu einer Abstumpfung und schmälern dadurch den Wert solcher Warnungen beträchtlich.

Die kürzlichen Probleme mit den abgelaufenen Sicherheitszertifikaten in älteren Web-Browsern haben diesen Sachverhalt eindrücklich demonstriert. Trotz verwirrender Warnungen konnten die Anwender weiterhin sichere Transaktionen tätigen, allerdings verloren sie die Möglichkeit, die Identität des Händlers zu überprüfen und liefen Gefahr, einem Betrüger in die Falle zu gehen. Zusätzlich bestärkten sie die zahlreichen Warnmeldungen wohl in der Auffassung, dass es sich dabei allesamt nur um falsche Alarme handelte. Viele kleinere Internet-Händler unterlaufen den Nutzen von Zertifikaten noch gleich selber, indem sie der Einfachheit halber das Zertifikat Ihres Internet-Zugangsanbieters verwenden. Sie werden aber die wahre Identität eines Internet-Händlers nicht zuverlässig beurteilen können, wenn Sie beispielsweise auf den Seiten von «ichkaufeviel.de» das Zertifikat von «superduperhighspeed.net» präsentiert bekommen.

Es ist deshalb klar, dass Lösungen innerhalb unseres bestehenden Bedrohungsmodells gesucht werden müssen. Wir können einen Anteil nicht vergrößern oder den Kuchen größer machen. Der einzige Ansatz liegt darin, Datenschutzsysteme einfacher zu machen und sie in die heutigen Anwendungen zu integrieren. Wenn es beispielsweise einfacher wäre, E-Mails zu verschlüsseln - und die Empfänger sie genauso einfach wieder entschlüsseln könnten - würde ich gerne meinen gesamten E-Mail-Verkehr verschlüsseln. Desgleichen würde ich auch den Schlüsselbund in Mac OS 9 verwenden, der zurzeit noch mit meiner Arbeitsmethode unverträglich ist (und von zu wenigen Anwendungen unterstützt wird).

Einige Anstrengungen gehen bereits in diese Richtung und gutbetuchte Unternehmen wie Hush Communications, Network Associates (Besitzer von PGP), PrivacyX und ZeroKnowledge sind dabei, solche einfach zu bedienenden Werkzeuge herzustellen, leider mit unterschiedlichem Erfolg (insbesondere wenn es darum geht, Macintosh-Versionen ihrer Produkte anzubieten).

http://www.hush.com/
http://www.pgp.com/
http://www.privacyx.com/
http://www.zeroknowledge.com/
http://www.nytimes.com/library/tech/00/05/circuits/articles/18cryp.html

Es gibt aber noch einen anderen Weg um der herrschenden Situation beim Datenschutz abzuhelfen. Verbesserte Gesetze, von den Datenschutz-Verfechtern mit breiter Unterstützung der Massenmedien gefordert, könnten uns dabei helfen, einen Anteil des Bedrohungsmodells zu verkleinern (und damit mehr Zeit und Energie für einen anderen Teil freizusetzen). Oder vielleicht sogar den Kuchen als Ganzes schrumpfen zu lassen, damit wir uns in der freigewordenen Zeit produktiveren oder angenehmeren Dingen zuwenden könnten.

Die Herausforderung an die Datenschutz-Gemeinschaft lautet deshalb: Vereinfacht eure Werkzeuge, verbessert deren Dokumentation, überzeugt Softwarehersteller davon, Datenschutzsysteme in ihre Anwendungen einzubauen und macht den Schutz der Privatsphäre so einfach wie möglich. Und wenn ihr schon dabei seid, fahrt fort damit, bessere Datenschutz-Gesetze zu fordern und die Publizität zu erhöhen. Aber ich befürchte, dass die Öffentlichkeit eure Anstrengungen kaum zur Notiz nehmen oder gar honorieren wird. Ihr tut diese Dinge, weil ihr daran glaubt und die Resultate müssen euch Entschädigung genug sein.


Übertragung dieser Ausgabe:
Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch, André Schleife [AS] a.schleife@gmx.de, Marcus Strassmann [MS] macstrass@mac.com

Redaktion: Heike Kurtz [HK] mail@heikekurtz.de

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