Wollen Sie eine Rechtschreibprüfung in Eudora? Lesen Sie im folgenden eine Anleitung und einen Link zum notwendigen Wörterbuch. Anschließend ist es Zeit, etwas über die Möglichkeiten zum Reparieren Ihres Macs zu erfahren und darüber, wie Apple im Stillen die Servicevereinbarungen auf eine Art ändert, die uns nicht gefällt. In den Nachrichten ist Mac OS X Beta, das sich für den Start am 13.09.2000 fertig macht, Palm findet sein erstes Trojanisches Pferd und wir schreiben über Updates von VSE Link Tester 3.0, SoundJam 2.5.1 und Eudora 4.3.3.
Autorisierte Übertragung der TidBITS#546/04-Sep-00.
Die Originalausgabe finden Sie unter: http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-546.html
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Die Originalausgabe ist via FTP auf den meisten Info-Mac-Mirrors verfügbar, so etwa:
ftp://ftp.univie.ac.at/mac/info-mac/per/tb/tidbits-546.etx
ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/info-mac/per/tb/tidbits-546.etx
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[Übersetzung: Gernot Hecht [GH] gernot@wollemond.de]
Öffentlicher Betatest von Mac OS X ab dem 13.09.2000 -- Auf dem letztwöchigen Seybold-Seminar in San Francisco hatte Apple iCEO Steve Jobs angekündigt, dass Apple die lang erwartete öffentliche Betaversion von Mac OS X am 13.09.2000 veröffentlicht. Diese Ankündigung lässt Apple sein Versprechen einlösen, die öffentliche Betaversion im "Sommer 2000" herauszubringen, da die Saison in der nördlichen Hemisphäre etwa eine Woche nach diesem Termin endet. Der komplette Start der Software ist für Januar 2001 geplant. Jobs hat nicht bekannt gegeben, ob die Betasoftware als ein kostenloser (aber extrem großer) Download zur Verfügung gestellt wird oder ob er an die Anwender verkauft wird.
http://www.seyboldseminars.com/
http://www.apple.com/macosx/
Erstes Trojanisches Pferd auf der Palm-Plattform -- Laut McAfee Associates wurde ein trojanisches Pferd entdeckt, welches Anwender der Palm OS-basierten Handhelds betrifft, wie diejenigen von Palm, Handspring, IBM, TRG und Sony. (Ein Trojanisches Pferd ist ein Programm, das seinen schädlichen Inhalt hinter etwas Interessantem verbirgt. Im Gegensatz zu einem Virus, wie die meisten Veröffentlichungen dieses Problem nannten, verteilt sich ein Trojanisches Pferd, wenn die Anwender es im Glauben installieren, dass es etwas anderes ist, als es in Wirklichkeit repräsentiert.) Das Trojanische Pferd LibertyCrack gibt sich als Werkzeug aus, welches bei der Shareware Liberty den Sharewareschutz ausschaltet. Liberty ist ein Programm mit dem Palm OS Anwender Nintendo GameBoy-Spiele nutzen können. Anstelle der zugesagten Leistung löscht es alle Anwendungen vom Handheld und führt einen Neustart durch. Auf einem Palm OS Handheld erscheint das Trojanische Pferd im Application Launcher unter dem gleichen Symbol wie die Liberty-Anwendung unter dem Namen "Crack 1.1." [MHA]
http://vil.mcafee.com/dispVirus.asp?virus_k=98801
VSE veröffentlicht Link Tester 3.0 -- VSE hat Link Tester 3.0 veröffentlicht. Diese Version erhöht die Anzahl der Web-URLs, die es überprüfen kann (siehe "Werkzeuge die wir benutzen: Link Tester 2.5" in TidBITS-537_). Die neue Version unterstützt die HTTP 1.1-Spezifikation, Anwenderauthentifizierung und Cookies zur Anmeldung an Webseiten, die solche Eingaben benötigen. Link Tester 3.0 testet außerdem eine unbegrenzte Zahl von Links (eingeschränkt lediglich durch den verfügbaren Plattenplatz) und erzeugt Reports sowohl als unformatierter Text, wie auch in HTML. Link Tester 3.0 ist als 1.6 MByte Download verfügbar. Eine kostenlose Demo ist verfügbar, die für US$ 35 als Standardversion registriert werden kann (zum Testen einer Web-Seite) oder für US$ 100 als unbegrenzte Business-Version; Upgrades sind für Inhaber früherer Versionen kostenlos. [JLC]
http://www.vse-online.com/link-tester/download.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-537.html#Anker2
SoundJam MP 2.5.1 entwickelt sich weiter -- Casady & Green hat Ihre Geschichte der signifikanten Updates für SoundJam MP Plus, ihrem populären MP3-Player und -Encoder, fortgesetzt. Version 2.5.1 bietet neu die Möglichkeit, von Ihrem Mac aus an einen Internet Rebroadcast Service zu senden (broadcasten), enthält ein Tuner um Internet-Musik-Streams zu finden, bietet Unterstützung für beide CPUs der neuen Dualprozessor G4 Power Macs für das Encoding und die Umwandlung in das WAV-Format, verfügt über eine verbesserte Benutzerschnittstelle zur Steuerung tragbarer MP3-Player, bietet Unterstützung für die Nomad Jukebox und zahlreiche Verbesserungen zur Playlist-Funktionalität sowie eine große Anzahl kleinerer Verbesserungen. Besonders willkommen ist die deutliche Beschleunigung bei der Ad-hoc-Erzeugung von Playlists - es war in Version 2.0 zu langsam, wie wir in "SoundJam tut weiterhin Jammen" in TidBITS-535_ beschrieben haben. Es fehlt allerdings weiterhin eine verbesserte Schnittstelle zum Wecker, das Weckerfenster muss nach wie vor bestätigt und geschlossen werden, um Änderungen der Uhrzeit zu übernehmen. SoundJam MP Plus 2.5.1 ist ein kostenloser Update (2.9 MByte Download) für registrierte Benutzer; es benötigt inzwischen mindestens Mac OS 8.1 auf einem 100 MHz PowerPC 603 Macintosh. [ACE]
http://www.soundjam.com/getit/update.html
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-535.html#Anker4
http://www.soundjam.com/downloadplus.html
Kleine Verbesserungen in Eudore 4.3.3 -- Qualcomm hat Eudora 4.3.3 veröffentlich, ein kleiner Update seines weit verbreiteten E-Mailprogrammes. Version 4.3.3 löst ein Problem, welches auf schnellen Macintosh-Systemen zu Abstürzen führte (die Veröffentlichung geht nicht weiter ins Detail) und verbessert die Kennwortsicherheit für Leute, die Eudora nicht ihre E-Mailkonto-Kennwörter speichern lässt. Wenn Sie keine Probleme haben, empfehlen wir, 4.3.3 zu ignorieren und Eudora 5.0 abzuwarten, das sich gerade im öffentlichen Betatest befindet. Der Update ist in zwei Arten verfügbar: ein 613 KByte Patch, der Version 4.3.2 auf Version 4.3.3 aufrüstet und ein größerer, 5,2 MByte Updater, der eine beliebige Version von Eudora 4.x zu Version 4.3.3 aufrüstet. Eudora 4.3.3 ist ausschließlich für PowerPC-basierte Macs verfügbar; die jüngste Version für 68K-basierte Macs ist momentan 4.2.2. [GD]
http://www.eudora.com/pro_email/updaters.html
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1035
Umfrageergebnisse: Ihre Wälzer -- Reale Buchläden aus Stein haben nach wie vor einen Platz im Herzen der TidBITS-Leser. Dies ergab unsere Umfrage von letzter Woche in der wir fragten, was Sie am stärksten bei Ihrer Entscheidung beeinflusst, ein Computerbuch zu kaufen. 66 Prozent der Antwortenden gaben an, dass das Blättern durch ein Buch wichtig sei. Mit deutlichem Abstand folgen 42 Prozent veröffentlichten Rezensionen, 35 Prozent glauben der Mundpropaganda und 30 Prozent vertrauen auf Berichte anderer Leser. Viele Antwortende (19 Prozent) wählten Sonstiges und sagten uns in TidBITS Talk, dass wir Autor, Herausgeber und Buchserie als Optionen hätten aufnehmen sollen. Ich fand es bemerkenswert, dass nur 16 Prozent der Abstimmenen sich für Spezialpreise erwärmen können und nur 9 Prozent sich von Beschreibungen im Buchladen, auf Web-Seiten der Autoren oder speziellen Events beeinflussen lassen (und ich muss gestehen, dass Signierstunden heutzutage oft schwach besucht sind). Als letzter Punkt wurde Werbung genannt. Dies liegt wahrscheinlich an der extrem seltenen Werbung für Computerbücher.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=55
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1142
Ebenfalls hervorgehoben wurde in TidBITS Talk letzte Woche die Empfehlung, Bücher für Macintosh-Anfänger und AppleScript-Bücher zu schreiben (viele Empfehlungen verwiesen auf Internet-Ressourcen, da nicht viele AppleScript-Bücher verfügbar sind). [ACE]
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1143+1144
Umfrageankündigung: 68K oder Denkmal?! Vor dem Erscheinen von bonbonfarbenen iMacs, Dualprozessor G4s und konvektionsgekühlten Würfeln hat Apple über eine Dekade mit der Herstellung von "68K Macs" basierend auf der Motorola 68000-Prozessorfamilie verbracht. Viele dieser Systeme (vom ursprünglichen 128 K Mac bis zu den damals tollen Quadras und einigen Iterationen der PowerBook-Linie) sind immer noch im Einsatz für Textverarbeitung, E-Mail und verschiedene Servereinsätze (TidBITS Talk wird von einem 11 Jahre alten SE/30 betrieben!). Aber die Langlebigkeit dieser Systeme ist sowohl von Software wie von Hardware abhängig und heutzutage wird die meiste Software nur noch für PowerPC-basierte Systeme entwickelt. Daher fragen wir diese Woche: Benutzen Sie immer noch einen 68000-basierten Macintosh und wenn ja, versuchen Sie die Software auf dem neusten Stand zu halten? Stimmen Sie auf unserer Homepage ab! [GD]
von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch]
Wie die meisten von Euch sicher wissen, bin ich kein Programmierer - ich kann zwar mit Makros umgehen und war um 1990 herum im Erstellen von Skripts für HyperCard einigermassen sattelfest. Und trotzdem wollte ich an der MacHack-Entwicklerkonferenz im vergangenen Juni einen eigenen Hack vorstellen. So beschloss ich das zu tun, was ich am besten kann - Informationen aus mehreren Quellen zu sammeln und in einer sinnvollen Art wieder zusammenzusetzen.
Ein weiteres Eudora-Geheimnis -- Schon vor einiger Zeit hatte ich von Steve Dorner mitbekommen, dass die interne Rechtschreibkontrolle von Eudora 4.2 und späteren Versionen eine bisher nicht veröffentlichte Möglichkeit aufweist. Es ist eine Art Autokorrektur wie sie beispielsweise Microsoft Word verwendet und die bereits während des Schreibens automatisch Tippfehler korrigiert. Warum soll der Anwender diese Fehler später manuell beseitigen, wenn es auch automatisch geht?
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1147
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-517.html#Anker2
Steve hat diese Möglichkeit bisher nicht veröffentlicht und da die nötige Schnittstelle sicher unschön aussehen würde, bietet Eudora auch kein Wörterbuch mit häufigen Tippfehlern und deren Korrekturen an. Als ich aber davon erfuhr, suchte ich sofort das Internet nach möglichen Wörterbüchern ab, die ich wie mein eigenes Wörterbuch mit technischen Ausdrücken und Eigennamen hätte verteilen können. Ich hatte aber kein Glück - ich fand zwar zahlreiche Wörterbücher und sogar Informationenen über häufige Tippfehler, nicht aber wonach ich eigentlich gesucht hatte. Natürlich wusste ich, dass genau ein solches Wörterbuch in Microsoft Word zu finden ist, es handelt sich dabei aber um keine gewöhnliche Textdatei.
http://www.tidbits.com/resources/489/ace-tech-dict.hqx
Als nächstes erzählte ich mein Unglück dem technischen Redaktor von TidBITS, Geoff Duncan, dem es umgehend gelang, die Wortpaare aus Words Autokorrektur herauszufischen. Jetzt konnten wir beide also in Eudora die Autokorrektur verwenden und Steve gab mir sogar die Erlaubnis, die Welt darüber in Kenntnis zu setzen (sofern ich auch erwähne, dass es sich dabei um eine _nicht unterstützte_ Funktion handelt und Sie sich bei Problemen nicht bei Qualcomm beschweren sollen). Trotzdem konnte ich natürlich das Wörterbuch von Word nicht einfach so verteilen. Theoretisch hätten wir zwar mit einem Skript die Wörter heraussuchen und ein eigenes Wörterbuch zusammenstellen können. Das wäre zwar nicht grundsätzlich illegal gewesen, aber sicher auch nicht besonders nett gegenüber Microsoft. Ich war am Ende meines Lateins angekommen.
Autokorrektur bei MacHack -- Trotz allem habe ich diese Funktion auf der MacHack-Konferenz vordemonstriert, in der Hoffnung, jemand könnte mir helfen, ein frei verfügbares Wörterbuch zu finden. Während ich noch an meiner Demo arbeitete - was vorallem im Schreiben eines witzigen Titels und einer E-Mail-Meldung mit vielen Tippfehlern sowie dem Erfassen der nötigen Korrekturen im Wörterbuch bestand - fand ich plötzlich eine Lösung. Micah Alpern, ein Student an der Universität von Princeton, den unsere Artikel über die MacHack-Konferenz von 1999 zum Besuch bewogen hatten, liess durchblicken, dass seine Rechtschreibung katastrophal sei und er deshalb ein eigenes, mehrere Tausend Worte umfassendes Wörterbuch mit einer Autokorrektur-Funktion für WordPerfect erstellt habe.
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1143
Meine Demo verlief ziemlich schlecht. Sie fand irgendwann um vier Uhr morgens statt, als ich schon langsam etwas wacklig auf den Beinen war. Aber ich habe es überlebt und sogar einen Preis gewonnen - einen meterlangen Holzpflock. (Die Organisatoren dieses Wettbewerbs, die noch weniger Schlaf kriegen als alle anderen, kaufen die Preise jeweils in einem Do-It-Yourself-Laden ein und haben irgendwie den Titel meines Hacks mit Holzpflöcken zum Töten von Vampiren in Verbindung gebracht). Unnötig zu sagen, dass der Heimflug mit einem grossen, splitterübersäten Holzpflock eine ziemliche Herausforderung darstellte. Wenn aber alles wie geplant verläuft, sollte der Pflock nächstes Jahr von den Untoten auferstehen.
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-537.html#Anker3
Teilen & Geniessen -- Micah schickte mir nach der MackHack-Konferenz seine Wortliste, die ich umgehend mit eigenen Wortpaaren aus meiner Korrekturarbeit für TidBITS-Talk ergänzte. Jetzt kann jeder Anwender von Eudora auf einem Macintosh von dieser Autokorrektur Gebrauch machen. Laden Sie einfach die Textdatei mit dem TidBITS AutoCorrect Dictionary herunter, legen sie Sie in Ihren Eudora-Ordner und starten Sie Eudora. Von jetzt an wird Eudora automatisch Ihre Tippfehler korrigieren, falls im Wörterbuch ene entsprechende Ersetzung definiert ist. (Und dabei gleichzeitig sicherstellen, dass Sie bei der Gross- und Kleinschreibung von TidBITS nie mehr einen Fehler machen ).
http://www.tidbits.com/resources/546/tidbits-auto-correct-dict.hqx
Sie können natürlich auch Ihr eigenes Wörterbuch erstellen, die dazu nötige Textdatei ist sehr einfach aufgebaut. Sie fängt mit einer Zeile mit dem Text "#LID 1033 0 3" an und enthält anschliessend pro Zeile ein Ersetzungspaar (zuerst das falsch geschriebene Wort, gefolgt von einem Doppelpunkt und der Korrektur). Der Tippfehler muss aus einem Wort bestehen, aber die Korrektur kann mehrere Wörter umfassen, bis zu einem Maximum von etwa 64 Buchstaben. Sie dürfen aber kein Zeilenende-Zeichen verwenden (denn das würde in der Datei eine neue Zeile einfügen) und es mag noch einige andere verbotenen Zeichen geben. Sie dürfen nach Belieben eigene Wörter hinzufügen und andere löschen, denken Sie einfach daran, die Datei anschliessend wieder als Text abzuspeichern.
Das Hauptproblem mit Eudoras Autokorrektur ist die Gross- und Kleinschreibung. Wenn Sie beispielsweise PB schreiben, würde Eudora das mit POWERBOOK anstelle von PowerBook ersetzen.
Im Geist von MacHack und der Open-Source-Atmosphäre, die die ganze Konferenz begleitete, haben Micah und ich beschlossen, dieses Wörterbuch gratis an alle Interessierten abzugeben. Teilen und geniessen Sie es!
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-536.html#Anker2
von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Walter Sonnenberg [WS] dr.w.sonnenberg@t-online.de]
Ein paar voneinander unabhängige Ereignisse haben mir kürzlich das Problem des Reparaturdienstes ins Bewußtsein gebracht. Es ist einfach, dieses Gebiet zu vergessen, weil Macs normalerweise sehr zuverlässig sind. Trotzdem wird irgendwann etwas kaputtgehen, weil ältere Macs in Betrieb bleiben bis wirklich nichts mehr geht. Manchmal ist es am einfachsten, die Reparatur selbst auszuführen. Aber manchmal muß doch ein von Apple geschulter Techniker helfen oder der Rechner direkt zu Apple eingesandt werden. Aber die jüngsten Änderungen der Servicemodalitäten für neuere Rechner seitens Apple drohen in diesem Entscheidungsprozeß Verwirrung zu stiften.
Der Blick auf billige Reparaturen -- Das erste meiner Hardwareprobleme trat im Juni auf: Als ich von der MacHack heimkam, lief unser bevorzugter File-Server - ein Power Mac 8500 - nicht mehr. Alles Steckerrücken, Tasten drücken und Überredungsversuche halfen nicht, ihn davon zu überzeugen, das er den richtigen Saft erhielt. Der Netzadapter hatte wohl den Geist aufgegeben.
Gebrauchte 8500er sind nicht grade teuer, deswegen wollte ich einen Ersatznetzadapter nicht zum vollen Neupreis vom Apple-Händler erwerben. Shreve Systems bot einen Ersatzadapter für eine Zuzahlung von US$ 400 an. Das war mir zuviel. Bei Sun Remarketing waren 8500er Netzadapter gar nicht im Katalog zu finden. Dann stieß ich auf AllMac.com, den Online-Auftritt von We-Fix-Macs nahe San Francisco. Sie boten auch keine Ersatzadapter an, versprachen aber meinen für US$ 115 zu reparieren. Ich überlegte, ob ich den vollständigen Mac einsenden sollte (was ich empfehle, wenn Sie sich beim Demontieren eines Mac unwohl fühlen), aber ich beschloß, ich könnte ein bißchen Geld einsparen, wenn ich nur den Netzadapter der Post anvertraute. Obwohl das Auseinandernehmen eines 8500 eine Qual ist, fand ich heraus, wie man nur den Netzadapter herausnimmt, verpackte ihn und gab ihn zur Post.
http://www.shrevesystems.com/
http://www.sunremarketing.com/
http://www.allmac.com/
Ich baute den Netzadapter wieder ein als er nach zwei Wochen zurückgekommen war (mit Kopfkratzen, weil die korrekte Installation eines letzten Plastikteils mich etwas ratlos machte) und bekam den Mac ohne weiteres wieder in Betrieb. Diese Erfahrung habe ich auf der positiven Seite verbucht, obwohl der Dienst von We-Fix-Macs besser hätte sein können (Ich habe nie erfahren, was denn nun wirklich kaputt war bzw. was repariert wurde). Wenn Sie eine Reparatur an einem älteren Mac brauchen (oder auch einem Nachbaugerät) ist We-Fix-Macs einen Blick wert.
Anschlüsse tauschen -- Etwa zur gleichen Zeit verstarb die Festplatte eines Performa 6400, den wir als TidBITS-Datenbankrechner benutzen. Geoffs Backups sind genauso angstbetont wie meine, somit war diese Situation eher ärgerlich als katastrophal (die Frage ist nicht, ob ein Speichermedium ausfällt, sondern wann es passiert) und er brachte den 6400 wieder ins Netz, indem er eine externe Festplatte anschloß. Weil Geoff diese externe Platte brauchte, um CDs zu brennen, war der Anschluß an den Datenbankrechner nur eine vorübergehende Lösung des Problems, ich hatte also zu überlegen, wie ich den 6400 mit Hilfe einer neuen Ersatzplatte reparieren konnte. Das Ersetzen einer Platte gehört noch zu meinen Fähigkeiten.
Die kaputte interne Platte des Performa 6400 hatte einen ATA-IDE-Anschluß und IDE-Platten sind erheblich billiger als SCSI-Platten. Ich konnte also einfach eine größere IDE-Platte nehmen, die zwischen US$ 100 und US$ 200 kostete. Aber die Datenbanken auf diesem Rechner sind nicht sehr groß - wenn man alles zusammennimmt, genügen 100 MB - der Kauf einer großen Platte hatte also den Anschein der Verschwendung. Damit wendete sich das Blatt. Wenn ich den 6400 mit dem oben angesprochenen 8500 tauschte (in dem eine 1,2 GB große interne Platte arbeitete) konnte ich eine 60 GB große IDE-ATA-Platte im 6400 installieren und ihn sowohl als internen Fileserver als auch für die 8 GB MP3-Daten einsetzen, die Tonya und ich aus unseren CDs herausgeholt haben.
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-500.html#Anker3
Obwohl ich keinen Grund sah, daß die 60 GB Maxtor DiamondMax nicht funktionieren sollte, hatte ich Bedenken, aber nach einer kurze Suche mit der Internet-Suchmaschine Google fand ich ein FAQ von Maxtor, das meine Befürchtungen widerlegte. Auch fand ich die Seiten von Accelarate Your Mac zu den IDE-Platten hilfreich, insbesondere die Daten zur Kompatibilät der Laufwerke.
http://www.maxtor.com/technology/q&a/30009.html
http://www.xlr8yourmac.com/IDE.html
Um die Platte zu kaufen, sah ich mich zuerst bei Pricewatch um, um einen geeigneten Lieferanten auszumachen, der rechnerkompatibel war und niedrige Preise bot. Am Ende bestellte ich die Platte über GoGoCity.com für US$ 230 und obwohl die Platte vernünftig schnell kam, war die Verpackung lächerlich und von Dokumentation keine Rede.
http://www.pricewatch.com/
http://www.gogocity.com/
Glücklicherweise verlief alles reibungslos als ich dazukam, die Installation am 6400 vorzunehmen. Es mussten keine Jumper versetzt werden (wenn Sie eine Platte in einen Mac einsetzen, der zwei Platten unterstützt, muß eine als Master und eine als Slave definiert werden, was durch einen Jumper eingestellt wird), und obwohl wir befürchteten, daß eine aufwendige Low-Level-Formatierung notwendig werden würde, war dem nicht so, und die Initialisierung mit Drive Setup dauerte nur Sekunden.
Die Moral von der Geschichte ist die, daß Sie auch dann, wenn Sie nicht technisch versiert sind, einige elementare Reparaturen selbst ausführen können. Das Internet ist hier eine große Hilfe: Obwohl die Suche Zeit kosten kann, finden sich immer enthusiastische Benutzer, die unheimlich viele Informationen über die Installation von Zusatzausrüstungen bieten. Beispielsweise können Sie Erfahrungen zum Upgrade eines 6400 oder Berichte von Anwendern abrufen. Ähnliche Informationen gibt es auch für andere Mac-Modelle - das Problem liegt einzig darin, dieses Material auch zu finden, weil die Suchbegriffe häufig aus abgeleiteten Worten und Nummern bestehen.
http://members.aol.com/_ht_a/TMK12v/home.html
Hilfe in speziellen Situationen -- Sie mögen den Eindruck gewinnen, daß ich mit Mac-Problemen Erfahrungen habe, tatsächlich kenne ich aber nur meine Grenzen. Wenn eine Reparatur nur das Zusammensetzen bestimmter Teile erfordert, kann ich sie vielleicht selbst ausführen, aber in ernsteren oder schwierigeren Fällen verlasse ich mich auf meinen lokalen Apple-Händler Westwind Computing. Im Laufe der Jahre haben mir diese eine Menge von Problemen gelöst, obwohl ich bei einer Qualitätsbeurteilung zugeben muß, daß einige Probleme beseitigt wurden, ohne daß tatsächlich irgendwas repariert wurde.
Als ich den Power Mac 8500 bekam, stellte ich gelegentlich morgens fest, daß die Maschine bei einem Retrospect-Backup eingefroren war. Wenig später kopierte ich ein größere Menge Daten übers Netz und der Rechner blieb in einer ähnlichen Situation stehen. Das Einfrieren war selten und passierte immer bei großer Netzauslastung, hatte also wenig Rückwirkungen auf meine tägliche Arbeit. Aber es war ärgerlich und ich werde immer nervös, wenn das Backup nicht klappt.
Ich versuchte es mit zahllosen Erweiterungen, sauberen Installationen, verschiedenen Betriobssystemversionen (das nahm mehrere Wochen in Anspruch), alternativen Verkabelungen, unterschiedlichen Internetadaptern, anderen SCSI-Gerätekonfigurationen und sogar PCI-Ethernetkarten. Es half aber alles nichts und ich rief deswegen Gordon bei Westwind zu Hilfe, der mir ruhig zuhörte und dann vorschlug, die Reihenfolge der DIMM-Speichermodule zu ändern. Überrascht von diesem Vorschlag (der offensichtlich eine Reihe unerklärlicher Probleme, auch bei aktuellen Mac-Modellen beseitigt) wagte ich einen Versuch. Keine Änderung. Als ich Gordon das nächste Mal anrief, sagte er, wir müßten das Motherboard tauschen, weil der Rechner noch unter Garantie war. Nach dem Ersatz des Motherboards traten die erwähnten Abstürze am 8500 nie wieder auf.
Eine Seite des guten Service besteht darin, dem Kunden gut zuzuhören. Als Techniker verfällt man leicht in die Haltung, mehr zu wissen als der Kunde - aber nichts irritiert die Leute mehr als die Aufforderung, Fehleroffenbarungsmaßnahmen zu wiederholen, die man schon einmal durchprobiert hat. In dieser Beziehung wußte Gordon genug von meiner Kompetenz, um mir zu glauben, was ich alles bereits unternommen hatte. Ich hätte bei Apple anrufen können, aber würde mir ein Techniker glauben, daß ich einen sporadischen Systemzusammenbruch unter starker Netzwerkbelastung isoliert hatte, der auf ein defektes Motherboard rückschließen ließ? Die Kombination aus der Erfahrung bei Westwind, die auf persönliche Beziehungen zurückgeht, machte für mich den Unterschied aus.
Die aktuelle Service-Landschaft -- Im Laufe der Jahre habe ich 15 Macs besessen und habe in dieser Zeit jede erdenkliche Reparaturform in Anspruch genommen, auch Powerbooks direkt an Apple eingesandt. Im wesentlichen war ich bei allen Reparaturen erfolgreich bedient worden. In manchen Situationen ist es einfacher, die Arbeit selbst auszuführen, manchmal funktioniert die Einsendung an Apple oder eine Firma we "We-Fix-Macs" gut, in anderen Situationen ergibt die Zusammenarbeit mit einem Apple-Händler das beste Ergebnis.
http://www.info.apple.com/support/applecare_products/service/features.shtml
Aber diese Situation ändert sich und zwar auf eine Art und Weise, die garantiert die Käufer verwirren wird, weil der Erfolg vom betroffenen Macintosh-Modell abhängt. Die Änderung bei G4s und iMacs ist nicht dramatisch, weil beide von bei Apple geschulten Service-Technikern repariert werden können.
iBooks und Powerbook G3-Geräte können nur bei Apple repariert werden - Apple-Händler können diese Geräte nicht reparieren. Einen solchen Mac können Sie entweder direkt zu Apple einsenden oder zu einem Händler bringen, der das Problem eingrenzt und das Gerät dann zu Apple einsendet. Der Zeitbedarf variiert zwischen vier und sieben Tagen und ein Händler erhält von Apple keine Ersatzteile, um die Reparatur zu beschleunigen, auch wenn das Problem klar zutage tritt.
Schlimmer wird es, wenn ein G3-Powerbook oder ein iBook die Garantiezeit überschritten hat. Die Reparaturen kosten dann bei Apple typischerweise pauschal US$ 359 (beim G3-Powerbook) resp. US$ 329 (beim iBook). Wenn die Reparatur aufgrund eines Unfallschadens oder falscher Bedienung notwendig wurde, gibt es unterschiedliche Preise, die sich aus den kaputten Komponenten errechnen. Händler zahlen die gleichen Preise, können aber von Apple keine Ersatzteile beziehen. Wenn nur der Schalter am Trackpad ausfällt, müssen Sie so den vollen Ersatzteilpreis zahlen. Unter diesen Umständen wirkt das AppleCare-Angebot zu US$ 349 für G3-Powerbooks bzw. US$ 329 für iBooks vom Apple-Store attraktiv, obwohl Alternativen zu AppleCare zu überlegen wären. Weiteres können Sie in TidBITS-478 unter "AppleCare Wartungsvertrag: Ja oder Nein" oder TidBITS-504 unter "Apple Revises AppleCare" nachlesen.
http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-478.html#Anker3
http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05632
Anders ist es wieder beim neuen G4 Cube, wenn hier während der Garantiezeit eine Reparatur nötig wird (oder bei ihrer etwaigen Erweiterung durch einen AppleCare-Vertrag), haben Sie nur zwei Alternativen: Sie können das Gerät an Apple einsenden oder Sie können sich bei Apple das notwendige Ersatzteil bestellen und eigenhändig installieren - Von Händlern nimmt man bei Apple nicht an, daß diese G4 Cubes einsenden, sie können selbst dann die Kontrolle über das Gerät nicht erlangen, wenn Sie es zusammen mit einem PowerBook oder iBook einsenden. Apple veröffentlichte vor kurzem eine Installationsanweisung als PDF-Datei mit Ergänzungen in Form von QuickTime-Filmen für eine ganze Reihe von Teilen, die Sie in Ihren G4 Cube oder G4 PowerMac (den mit Gigabit-Ethernet) vielleicht selbst installieren möchten. Es ist ja gut und schön zu sehen, daß Apple es den technisch versierten oder sparsamen Benutzern erleichtert, ihre eigenen Macs zu reparieren oder aufzurüsten - es ist aber doch wohl nicht notwendig, die Verkäufer vollständig ihrer Mithilfemöglichkeiten zu berauben.
http://www.info.apple.com/support/cip/
Apple weigerte sich, diese Änderungen in der Service-Behandlung zu kommentieren oder zu begründen, warum die Verkäufer nicht mehr erwähnt werden, noch um meine Darstellung zu bestätigen.
Für und wider den Service -- Ich kann verstehen, daß Apple mehr Reparaturen im eigenen Hause erledigen will. Aufwand und Kosten,Hhunderte von Apple-Händlern mit Ersatzteilen zu versorgen und für Garantieleistungen auf dem Laufenden zu halten, sind zweifellos riesig. Zudem kann durch die Zentralisierung der Reparaturen an einem Ort Apple viel leichter Statistiken über spezielle Probleme sammeln und Gemeinsamkeiten bei selten auftretenden Problemen beobachten.
Apple-Händler, speziell die Nur-Verkäufer und solche die Wert auf den Titel des Apple-Spezialisten legen, haben an der neuen Strategie keinen Verdienst mehr. Der Service machte einen relativ hohen Anteil bei der Preiskalkulation aus und war ein wichtiger Teil des Geschäfts - insbesondere bei Apples neuen Preisen wog dies besonders schwer. Wichtiger ist mir dabei aber, daß das Vertrauensverhältnis von Händler und Kunden beschädigt wird.
Versetzen Sie sich einmal in die Situation eines Händlers, der gerade eine größere Ladung G4 Cubes und G3-PowerBooks an ein Architekturbüro verkauft hat. Wenn mit einem Cube irgendwas kaputt geht, möchte der Käufer wohl, daß Sie dies schleunigst bereinigen. Aber Sie dürfen das Problem gar nicht vor Ort beheben oder die Reparatur auch nur für den Käufer managen. Sie können den Käufer höchstens dazu animieren, Ihnen die notwendigen Ersatzteile zu schicken, damit Sie Installation und Test übernehmen, aber das ganze verwirrt den Käufer und Sie müssen sich eine Extra-Leistung bezahlen lassen oder alles kostenfrei erledigen, weil Apple Sie in den Prozeß nicht einschalten wird. Selbst bei einem kränkelnden G3-Powerbook können Sie die Reparatur unter Kontrolle behalten, selbst wenn Ihnen nichts anderes übrigbleibt, als es zu Apple einzusenden und die vier bis sieben Tage Bearbeitungszeit abzuwarten. Unter solchen Umständen ist es viel attraktiver, Zusatzangebote zu vermarkten, etwa Backups auszuführen oder alle zurückgekommenen Macs zu prüfen - Ich habe vom heimlichen Austausch von Festplatten und von Macs gehört, bei denen nach der Reparatur neue Probleme auftauchten. Aber Sie können sich Ihre Dienste nur schwer bezahlen lassen, weil das als Garantieleistung gilt, schlimmstenfalls werden Sie zu einem technisch sparsamen Versender mit wenig oder gar völlig fehlender Unterstützung durch Apple. Für die speziell geschulten Techniker ist die nominelle Unterstützung durch Apple weniger wert als das wenige was sie für eigenhändige Reparaturen von Apple erhielten.
Dies alles mündet darin, daß der Service bei Apple sich darauf reduziert, daß der Kunde seinen kaputten Rechner oder Teile davon eigenhändig zu Apple einsendet bzw. Ersatzteile per Post erhält, um sie dann selbst zu installieren. Aber wenn Apple eine Situation schafft, in der das Reparaturverfahren für jedes Modell anders abläuft, resultiert daraus nur Verwirrung und Irritation. Man kann sich leicht ein Büro mit einem oder zwei iMacs, einigen Power Macs G4, einem G4 Cube und einigen PowerBooks vorstellen; dann wäre schon allein das Herausfinden der Servicebedingungen und Voraussetzungen abschreckend genug, insbesondere wenn man die langen Wartezeiten berücksichtigt, die beim Anruf der Apple-Support-Nummern auftreten. Zudem beseitigt die Weigerung Apples zur Schulung der geprüften Techniker an G4 Cubes (auch nur für Primitivreparaturen) jede Möglichkeit für schnelle, bessere, billigere oder stimmigere Reparaturleistungen.
Aber es lohnt sich, die Veränderung der Bausteine in diesem Geschäft zu verfolgen. Gute Apple-Händler werden auch dann bestehen können, wenn Apple sich bemüht, mehr Reparaturleistungen im eigenen Hause zu erbringen, aber der Überlebenskampf kann die Händler dazu zwingen, Modellwechsel vorzunehmen, die niemand ohne weiteres vorhersagen kann. So können Händler etwa durch besondere Servicebedingungen Kunden an sich binden, die bei ihnen Macs kaufen (wenn in der Kombination Verkauf/Service entsprechende Erträge erwirtschaftet werden), was sich gut und schön anhört, solange der Käufer nicht an einen anderen Wohnort umzieht - oder der Kauf kann über Versandfirmen oder einen Apple Store abgewickelt werden - aber beim ortsansässigen Händler gibt es keinen vernünftigen Service. Apples Vorstellungen einer hohen Pauschale für Powerbooks und iBooks kann darauf hinauslaufen, daß sich Techniker am grauen Markt versorgen und Trackpad-Tasten für US$ 50 reparieren - gegenüber den US$ 359 von Apple. Bei den Anstrengungen, die Qualität des Service zu verbessern, hatte Apple für Wartungstechniker vor kurzem erst die Notwendigkeit beseitigt, sich am grauen Markt umzusehen, indem Apple Originalteile schnell und effizient auch für ältere Rechner bereitgestellt hat.
Natürlich läßt sich nicht ohne weiteres vorhersagen, wie sich der Service entwickelt, weil jeder Händler eigene Perspektiven zu berücksichtigen hat. Aber man kann schon jetzt sagen, daß die Beseitigung von Händlerreparaturen beim G4 Cube, G3-PowerBook und iBook Vor- und Nachteile hat. Es ist noch nicht entschieden, wer dabei verloren hat: der Händler, der Käufer oder Apple selber?
Übertragung dieser Ausgabe:
Gernot Hecht [GH] gernot@wollemond.de,
Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch,
Walter Sonnenberg [WS] dr.w.sonnenberg@t-online.de
Redaktion: Heinz Gnehm [HG] gnehm@infotrax.ch
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