Mac OS X ist auf Unix aufgebaut - ist die Mac-Gemeinde bereit, sich
an diese Veränderung anzupassen? Chris Pepper kehrt zurück und
analysiert, wie das neue Betriebssystem nicht nur Mac-Nutzer sondern die
Industrie ganz allgemein betreffen wird. Und da Weihnachten immer näher
rückt, nennt Arthur Bleich seine Vorschläge für die besten
Digitalkameras des Jahres. Außerdem berichten wir über die Veröffentlichung
von Virtual PC 4.0 und kündigen unseren zweiwöchigen "Holiday-Hiatus"
[Hiatus = lat. "Spalt, Kluft" -- HK] an (unsere nächste reguläre
Ausgabe kommt am 1. Januar 2001).
Themen:
MailBITS/11-Dez-00
Virtual PC 4.0 verbessert Performance
und Benutzerfreundlichkeit
Digitalkameras 2000
Unix Coming to a Mac Near You, Teil
2
2000 Holiday Hiatus -- Und wieder ist die Zeit gekommen, in der
wir bei TidBITS Zeit mit unseren Familien verbringen und unsere Kräfte
wieder herstellen für das, was das neue Jahr und die Macworld Expo
in San Francisco bringen werden. Deshalb lassen wir die nächsten zwei
regulären Ausgaben ausfallen, veröffentlichen aber Ende der Woche
noch unsere traditionelle Geschenk-Ausgabe, und legen mit einer Ausgabe
am 01. Januar 01, dem ersten Tag des neuen Jahrtausends (Yeah, wir sind
Kalenderpuristen) wieder los. TidBITS Talk wird die meiste (aber nicht
die ganze) Zeit weiter laufen und wenn irgend etwas sehr wichtiges passiert,
werden Sie das natürlich auf unserer Homepage lesen. Wir alle wünschen
Ihnen allen alles Gute für das kommende Jahr - mögen unsere Hoffnungen
und Träume wahr werden. Ich persönlich hoffe, dass die Mac OS
X Ingenieure bei Apple hart arbeiten, um dafür zu sorgen, dass die
Bedienoberfläche des neuen Betriebssystems wieder vertraut, flexibel
und leistungsfähig wird. [ACE]
Umfrageergebnisse: Über Veröffentlichungen und Ankündigungen -- In der Umfrage von letzter Woche fragten wir, wie Sie sich die Berichterstattung über neue Produkte und Ankündigungen wünschen. Bisher haben wir Produkte immer erst dann besprochen, wenn sie veröffentlicht sind und verkauft werden und nicht bei der ersten Ankündigung. 51 Prozent der Umfrageteilnehmer unterstützten diesen Ansatz. Ungefähr ein Drittel der Teilnehmer würde es lieber sehen, wenn TidBITS über Produkte schriebe wenn sie angekündigt werden _und_ wenn sie herauskommen während 16 Prozent meinten, wir sollten weder das eine noch das andere tun (und statt dessen lieber andere Artikel schreiben). 2 Prozent der Teilnehmer waren dafür, nur Produktankündigungen zu veröffentlichen. Wir sind nicht sicher, ob (und wie) wir die Produktberichterstattung der TidBITS ändern werden, aber wir haben darüber nachgedacht, Ankündigungen ausgewählter Produkte kurz zu erwähnen, zusätzlich zu den Neuveröffentlichungen, über die wir normalerweise schreiben. Die Umfrageergebnisse und die Diskussion auf TidBITS Talk haben uns dabei geholfen, uns über die Meinung der Leserschaft klar zu werden - Danke! [GD]
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=68>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1256>
Umfrageankündigung: Die Vorteile von Unix -- In Chris Pepper's Artikel von letzter Woche - und der Fortsetzung in der vorliegenden Ausgabe - werden sowohl die Unix-Grundlagen von Mac OS X beleuchtet als auch die Frage, wie sie mit dem, was wir auf unseren Macintosh-Bildschirmen zu sehen kriegen und mit dem Rest der Unix-Gemeinde im Zusammenhang stehen. In jedem Fall ist der Schwenk von einem eigenen Betriebssystem (dem bestehenden Mac OS) zu einem Betriebssystem auf Unix-Basis ein großer Schritt für Apple und wir möchten wissen, wie sehr diese Veränderung Sie beeinflussen wird, wenn Mac OS X im nächsten Jahr herauskommt. Wird Mac OS X für Sie das Beste aus zwei Welten darstellen - die Leistungsfähigkeit von Unix mit der Leichtigkeit des Macintosh? Denken Sie, dass Sie hauptsächlich Mac OS X Software benutzen, jedoch hin und wieder in Unix abschweifen werden? Nützt Ihnen Unix indirekt durch höhere Stabilität, Speicherschutz und verbesserte Leistungsfähigkeit? Oder ist der Unix-Kern des Mac OS X ein größeres Problem für Sie, weil Hardware oder Software, die Sie benötigen, mit dem neuen Mac OS X nicht mehr kompatibel oder von der klassischen Mac OS Umgebung aus nicht mehr zugänglich sein könnten? Stimmen Sie heute auf unserer Homepage ab! [GD]
[Da die deutschen TidBITS immer mindestens eine Woche nach der englischen Version herauskommen, können Sie an dieser Umfrage jetzt nicht mehr teilnehmen. Bitte informieren Sie sich auf der TidBITS Website über die aktuellen Umfragen -- HK]
Mit seinem Update auf Virtual PC 4.0 führt Connectix die Verbesserung seiner populären Pentium Emulationssoftware auf faszinierende Weise fort. Am wichtigsten sind natürlich die Verbesserungen an der Geschwindigkeit, die Virtual PC 4.0 doppelt so schnell wie die Vorgängerversion machen können. Nachteil dabei ist, dass Virtual PC jetzt einen PowerPC basierten Mac mit G3 oder G4-Prozessor benötigt (einschliesslich Macs mit Upgrade-Karten; Virtual PC 3.0 bleibt für ältere Power Macs verfügbar). Auf PowerPC G4-basierten Macs behauptet Connectix, dass durch die Verwendung der Veclocity Engine Multimediafunktionen in MMX-unterstützende Windows-Programmen bis zu dreimal schneller werden. Weitere Verbesserungen an der Architektur ermöglichen dem emulierten Betriebssystem die Verwendung von bis zu 512 Mbyte RAM und dynamische Diskimages verändern ihre Grösse nach Bedarf, so dass sie mehr Speicher belegen als notwendig. Die Umsetzung vorhandener Diskimages von früheren Versionen ist möglich, benötigt aber auf Grund von Beschränkungen in Windows mehrere Schritte, die Connectix auf seiner Webseite beschreiben will. Virtual PC 4.0 bietet auch einige Verbesserungen an der Benutzerschnittstelle, wie scrollbare Fenster mit änderbarer grösse, Unterstützung für Mäuse mit drei Tasten und Rollrädchen, verbesserte Hilfe und Verbesserungen am Virtual Disk Assistand und dem Setup Assistant.
<http://www.connectix.com/products/vpc4.html>
Für Anwender, die mit Virtual PC Webseiten auf verschiedenen Browsern prüfen wollen ist die neue Funktion von Virtual PC 4.0 besonders interessant, welche es ermöglicht mehrere Betriebssystem gleichzeitig auszuführen. Sie können zwei oder mehr PC-Betriebssysteme gleichzeitig aktiv haben, aber für die Performance ist es am besten, nur das gerade geöffnete aktiv zu halten und die anderen in gespeichertem Zustand auf der Platte zu belassen. Im ersten Quartal 2001 plant Connectix OS-Pakete anzubieten die es Anwendern erlauben, vorinstallierte Versionen verschiedener Betriebssysteme zu kaufen.
Virtual PC 4.0 benötigt einen PowerPC G3- oder G4-basierten Mac
mit mindestens 50 Mbyte RAM und Mac OS 8.5 oder später, aber es ist
mit der öffentlichen Betaversion von Mac OS X nicht kompatibel. Connectex
plant so kurz wie möglich nach der Verfügbarkeit der endgültigen
Version von Max OS X 1.0 eine kompatible Version zu veröffentlichen.
Der Upgrade von Virtual PC 3.0 kostet $ 79 (bzw. ist kostenlos, wenn Sie
Virtual PC 3.0 nach dem 01. November 2000 gekauft haben) sowohl für
eine physische, wie für eine Downloadversion (etwa 20 Mbyte, verfügbar
ab sofort). Neue Ausgaben von Virtual PC 4.0 mit Windows 98 (lieferbar
seit 14. Dezember 2000) oder Windows Me (im Handel seit 11.Januar 2001)
kostet $199 auf CD-ROM.
Mein letzter Artikel behandelte die Zurüstteile, die man für den Gebrauch einer digitalen Kamera benötigt. Ich hätte Ihnen Tipps geben sollen, wie Sie bei der Nachforschung nach der besten Kamera für Ihre Ansprüche vorgehen sollten. Hier wollen wir einige digitale Kameras ansehen, die sich als exquisite Geschenle für Ihren Urlaubanbieten. Diese Zeilen enthalten meine Meinung, welche der Kameras von denen, die ich erprobt habe, am besten sind; wenn Sie Details zu allen Schrauben und Rädchen erwarten, versuchen Sie bitte über die Links auf meiner Webseite an die Beschreibungen der besten Besprechungen digitaler Kameras zu kommen - für die Magazine Digital Camera magazine, CNET, Wired und andere trage ich schon lange ständig Kameras bei mir - sehr zum Ärger mancher Hersteller. Ich bemühe mich diese einzusetzen, wie es ein ernsthafter Fotograf auch machen würde, deswegen können sich meine Besprechungen erheblich von denen unterscheiden, die von denen professioneller Journalisten unterscheiden, die, wie ich es nenne, ""Autopsie""-Besprechungen erstellen und sofort zur nächsten Kamera übergehen. Gleichzeitig bearbeite ich das Thema digitaler Kameras seit drei Jahren für die TidBITS; allgemeine Tipps und Erklärungen digitaler Kameras können Sie durch Verfolgen der Referenzen meinen früheren Artikeln entnehmen.
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06226>
<http://www.dpcorner.com/links/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1022>
Schließlich sollten Sie das Modell testen,das Ihnen auf Basis der Preisvergleiche von DealTime, StoreRunner und MySimon am besten gefällt (Das Lesen dieser Detailbesprechungen fordert Ihr Gehirn ganz schön, wenn Sie nicht grade Berufsfotograf sind). Auch können Sie aktuelle Tagespreise von Dealnews und Techbargains.com vergleichen, um aktuelle Schnäppchen zu ergattern.
<http://www.dealtime.com/>
<http://www.storerunner.com/>
<http://www.mysimon.com/>
<http://dealnews.com/>
<http://www.techbargains.com/>
Im folgenden stelle ich drei meiner favorisierten Digitalkameras vor, die ich extensiv benutzt habe und wirklich empfehlen kann. Dabei sind Exemplare mit zwei bis vier Megapixel und angemessenen Preisen.
Nikon CollPix 800 -- Dieses kleine 2 Megapixelwunder habe ich mittlerweile ein Jahr in Gebrauch [Sie soll in Kürze mit einem Modell CoolPix 880 mit höherer Auflösung ersetzt werden; beachten Sie dazu auch das Sonderangebot unseres Sponsors Outpost.com unter der Sponsorrubrik oben - Adam] und hat wirklich eine bemerkenswerte Bildqualität. Sie kostet etwa 500$ (am Ende des Jahres wird sogar ein Rabatt von 75$ angeboten), hat eine einfach Bedienung (auch wenn man bei der Standardeinstellung Vorsicht walten lassen muß), und Sie können viele Zusatzlinsen und -filter damit einsetzen. Beim Erstellen von Infrarotbildern hat sie am besten abgeschnitten; Sie brauchen nur ein Tiffen-Infrarotfilter #87 und können das Bild auf dem LCD-Sucher klar erkennen. (Die CoolPix 800 erstellt dabei Bilder mit 1/30 Sekunde und Blende 4; bei den meisten Infrarot-tauglichen Kameras werden Belichtungszeiten in ganzen Sekunden gemessen.
<http://www.nikonusa.com/products/detailb.cfm?id=274>
<http://www.nikonusa.com/assets/coolpix950_800rebateform.pdf>
<http://www.tiffen.com/>
Sie können nicht viele Einstellungen bei der Belichtung beeinflußen - die CoolPix 800 ist im Grunde eine ausgeklügelte Schnellschußkamera mit vernünftiger Bildfolgezeit und schneller Rückspulung. Der Brennweitenbereich von 38 bis 76 mm [umgerechnet auf Kleinbildformat - WS] läßt sich unschwer an beiden Seiten bis 28 resp. 162 mm erweitern, indem Tiffen Hilfslinsen und ein Adapter eingesetzt werden, der die Kameralinsen von seinem niedrigen Durchmesser auf das häufigere Standardmaß von 37 mm bringt.
Die CoolPix 800 fokussiert bis zu dem ungewöhnlichen Wert von 2,8 Zoll für Makroaufnahmen, hat eine Video-out Buchse, so dass Sie Ihre Bilder auf jedem Fernseher zeigen können (großartig beim nächsten Familienbesuch), bietet schnelle Verschlußzeiten für Sportaufnahmen und nutzt Flash Memory Karten zur Bildspeicherung. Ein Nachteil ist, daß Sie die Bilder nur per serieller Schnittstelle übertragen können, solange Sie keinen USB-Leser oder einen PC-Card Adapter einsetzen können, um die Compact Flash Karten auszulesen.
Kodak DC4800 -- Diese 3-Megapixel-Kamera mit schönem Design faßt mehr in der kleinen Packung als alle Konkurrenzprodukte und das für etwa 800$. Mit jedem Bild schlägt sie die besten Angebote andere Hersteller und ist wirklich durchdacht. Wenn Sie ein Exemplar kaufen, werden Sie es wahrscheinlich für Jahre benutzen.
<http://www.kodak.com/US/en/digital/cameras/dc4800/>
Die herausragende Eigenschaft der DC4800 liegt in ihrer Einfachheit, aber hinter der Fassade verbergen sich viele professionelle Funktionen, die man ignorieren kann bis man soweit ist, sie einzusetzen. Es gibt keinen Reviewer, der nicht früher oder später den Atem anhalten mußte, als er diese kleine Kamera erhielt und mit ihr arbeitete. Alle Bedienelemente sind logisch angeordnet und die Menus sind einfacher ausgelegt als bei der Konkurrenz. Wenn Sie mehr Knöpfe vermissen, können Sie etwa Feinheiten finden wie einen mechanischen Schalter rechts auf der Kamera zum Gegenlichtausgleich - Sie brauchen nicht in die Tiefen des Menus einzusteigen. Sie können auch die Blende per Fingerberührung mit Tiefenschärfekontrolle (Tiefe und Schärfebereichsanzeige) beeinflußen.
Der Zoombereich geht von 28 bis 84 mm - das ist perfekt, weil mit den billigen Tiffen-Zusatzlinsen Megaplus weit (*0,75) und Telephoto (*2) der ganze Bereich von 21 - 168 mm erreicht wird. Kodak wählte da einen Bereich für Professionals, der gleichermaßen für Anfänger exzellent ist, die für eine Gruppenaufnahme nicht von der Klippe stürzen müssen.
Auch wenn die Zeit zwischen zwei Aufnahmen nicht übberagend ist (etwa 1 Sekunde), so ist die DC4800 beim Rückspielen Spitze. Sie können so schnell durch die Bilder springen wie Ihre Finger es erlauben. Sie braucht einen Lithium-Ionen-Akku und Sie werden wahrscheinlich einen Reserveakku kaufen. Die DC4800 bittet ein weites Verschlußzeiten- und Blendenspektrum, hat einen Video-Ausgang, arbeitet mit Compact Flash Speicherkarten und kann über USB an Ihren Computer angeschlossen werden. So viel Funktionalität in einer digitalen Kamera mit gutem Design und zu so einem günstigen Preis bildet ein echtes Schnäppchen.
Olympus Camedia E-10 -- Olympuss Antwort auf die semiprofessionellen Nikon D-1, Canon D30 und Fuji FinePix S1 ist das 4 Megapixel 2000$-Objekt Camedia E-10. Groß, schwer und im Stile einer herkömmlichen 35 mm Spiegelreflexkamera, beweist die Camedia E-10 dass je mehr geändert werden soll, desto mehr alte Lösungen bleiben. Die Camedia E-10 ist die am leichtesten bedienbare Digitalkamera auf dem Markt, weil sie die traditionelle einlinsige Spiegelreflexkameras in Form und Funktion wiederspiegelt. Sie ist eine schnelle Kamera mit einer f-2,0, 35-140 mm (35mm Äquivalent) Zoomlinse - einem Glasriesen, der unglaubliche Bilder produziert. Sie können den Zoom per Blendenring bedienen und mit demselben Griff die Schärfe einstellen. Sie können durch die Linse und über den LCD-Monitor Ihr Bild wählen - das LCD-Schirmchen kann um zwei Achsen bewegt werden, um auch ungewöhnliche Blickwinkel anpeilen zu können.
<http://www.olympusamerica.com/product.asp?c=15&p=16&s=12&product=643>
Die bemerkenswerteste Funktion der Camedia E-10 ist die, dass diese mit traditionellen Kameras im Spiel um die Verschlußzeiten gleichgezogen hat - fast keine Verzögerung. Die Melodie und Vorspiele vor der Aufnahme laufen so exakt ab, Sie drücken nur ab und die Aufnahme ist fertig - sie haben nicht das auf dem Bild, was geschah, nachdem Sie abgedrückt haben. Wenn die Katze gähnt, halten Sie die Zunge fest, die Zähne und die Kehle, nicht geschlossene Lippen und einen dummen Ausdruck. Die Kamera kann automatisch Belichtungen mit Nebenwerten und Zeitreihen fotografieren.
Aber es gibt ein paar Fehlgriffe. Schnelle Sportaufnahmen können sie vergessen, weil Olympus keine Verschlußgeschwindigkeit über 1/640-tel realisieren konnte (langsamer als die beiden bisher diskutierten Kameras, die 1/750 resp. 1/1000 Sekunde bieten). Auf der anderen Seite kann diese Kamera extrem lange Zeiten realisieren - bis zu 30 Sekunden. Das Abspielen ist ärgerlich (aber nicht drastisch) langsam - etwa eine Sekunde zwischen zwei Bildern. Olympus hat diese Werte nie in den Griff gekriegt - das ist ein Geburtsfehler.
Schließlich, auch wenn bei einer 2000$ Kamera der Preis nicht entscheidend ist, sind die Zubehörteile zur Olympus E-10, Zusatzlinsen und Filter teuer, weil die Linse einen 62mm-Adapterring aufweist; um bei einer Zoomlinse eine Blende f-2.0 zu realisieren, braucht man viel Glasdurchmesser, Preise sind bei dieser Auslegung unausweichlich. Am Ende bewirkt dieselbe große Linse, dass man Zusatzlinsen schwer findet, mit denen man etwa den Brennweitenbereich erweitern kann. Olympus produziert eine 62mm-Zusatzlinse, erreicht aber nur den Weitwinkel von 28 mm - für dramatische Weitwinkeleffekte zu klein.
Die Camedia E-10 Hat einen Brennweitenbereich von f-2 bis f-11, kann mit Lithium-Ionen Akkus betrieben werden (obwohl der ProPower Pack Akku von Unity Digital besser ist), hat einen Video-Ausgang, um Bilder auf dem Fernseher vorführen zu können. Anders als kleinere Kameras arbeitet die Camedia E-10 mit Compact Flash, Compact Flash II und smartmedia Speicherkarten und man kann sie mit dem Computer via USB verbinden. Alles in allem ist dies eine Digitalkamera, auf die ernsthafte Fotografen gewartet haben - hieran können sich alte Vorurteile verschärfen oder zerschmettern, ob analoge Bilder im Vergleich mit digitalen Vorteile bieten (Ich kann schon die Puristen die Zähne wetzen sehen und ich bin bereit, mit ihnen zu diskutieren). Kurz zusammengefasst ist die Camedia E-10 auch mit einem geringfügigen Fehler ein Tiger auf dem Markt.
<http://www.unitysales.com/Batteries.asp>
Auch wenn ich für das Jahr 2000 diese drei Kameras ausgewählt habe, gibt es viele gute Kameras und ich werde bald weitere Empfehlungen geben. [Sie werden in der diesjährigen Weihnachtsausgabe - 360, erscheinen - Adam]
[Arthur H. Bleich ist Fotograf, Journalist und Erzieher,lebt in Miami und ist Sachgebietsredakteur des Digital Camera Magazine. Er hat größere Veröffentlicheungen in USA und in Übersee koordiniert und leitet für zing.com Kreuzfahrt-Workshops über digitale Fotografie. Arthur lädt Sie auch ein, im Internet seine digitale PhotoCorner zu besuchen, um mehr über Digitalkameras zu erfahren]
Mit Mac OS X bringt Apple Unix einer großen neuen Beobachterschar nahe. Teilweise tut auch dieser Artikel das. Ich gab einen Überblick über die Geschichte von Unix und skizzierte, wie Unix die Basis von Mac OS X hergibt. Die Macintosh Benutzergemeinschaft ist etwa 25 Millionen groß, Apple geht damit einen neuen Weg - auch wenn nicht alle sofort mitgehen (oder vielleicht auch nie) - die Konsequenzen für die Industrie sind unabsehbar. Apples letzter großer Richtungswechsel zum iMac führte transparente Farbtöne mit einem zündend originellen Gehäusedegin ein, dem neuen USB, dem Verzicht auf Floppy-Laufwerk und serielle Schnittstellen und dem Internetzugang als Standardfunktion. Der iMac hat eine starke Wirkung auf die gesamte Rechnerindustrie - auch PC- und Handheld-Nutzer, die keine iMacs besassen, wurden von der Einführung von Farben und USB beeinflusst. Um die letzten Entscheidungen Apples hinter Mac OS X und seine Wirkung zu verstehen, müssen wir uns Mac OS X, Unix und die Rechnerindustrie als ein zusammengehöriges Ganzes betrachten.
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06227>
Konkurrenz macht Bettgesellen einander fremd -- In der Industie ist offenbar Microsoft dominant. Microsoft ist größer und einflußreicher als jede andere Firma, Apple eingeschlossen, so dass man diese Firma als Bestandteil der Landschaft bezeichnen kann. Apple hat jahrelang im Spiel mit, gegen und aus Windows PCs geplant. Für Linux und BSD-Unix Nutzer gilt das gleiche - vielleicht noch stärker, weil auf der Hardware, auf der Linux und BSD Unix normalerweise eingesetzt wird auch Windows läuft. Daraus resultiert die interessante Frage, ob Apple und die Nutzer Unix-basierter Systeme natürliche Partner seien, die verschiedene Nieschen vom Windows-Markt herausschneiden? Es sieht so aus, dass Apple diese Sicht pflegt, indem es Mac OS X auf BSD Unix aufbaut.
Trotz grundlegender Differenzen haben Mac OS X und Unix eine Reihe interessanter Ähnlichkeiten. Beide Plattformen liegen im Schatten von Microsoft und unterhalten mit immenser Anstrengung eigene Benutzergesellschaften. Mac OS und Unix müssen "zu den Rechner passen und sich aus anderen Systemen hervorheben" und der Erfolg entscheidet sich oft daran, wie gut sie sich mit Windows integrieren lassen. Windows kann (ohne Zusatzsofware wie MacDrive 2000 von Mediafour) keine Mac oder Unix Dateisysteme lesen, aber Macs und viele Unixsysteme können sowohl Windows Floppies als auch Festplatten (mit FAT) lesen. Windows hat einen so großen Marktanteil, dass diverse Windowstechnologien, wie etwa das .doc-Word-Dateformat oder die Win32 Nutzerschnittstellen zu de facto Standards wurden. Andererseits werden diese Technologien auf Macs und Unixmaschinen zu gewissen Graden unterstützt, indem Funktionen wie bei Macs File Exchange oder Drittfirmenprodukte wie DAVE von Thursby Software bereitgestellt werden, die es Macs erlauben, sich mit Windowsrechnern zu verkoppeln. Mac OS und Unix müssen schon große Vorteile bieten, um trotz Kompatibilitätsproblemen benutzt zu werden und brauchen ein offeneres Verhalten bezüglich Kompatibilität und Interoperabilität.
<http://www.mediafour.com/>
<http://www.thursby.com/products/dave.html>
Weil die Möglichkeit, auch mit Windows zu arbeiten, so wertvoll ist, sind Emulatoren auf Macs und Unixrechnern populär. Vollemulatoren wie Virtual PC stellen alle Funktionen eines fremden Computersystems zur Verfügung und erlauben es, auf dem fremden Rechner ein anderes Betriebssystem einzusetzen. So kann unter Virtual PC etwa Windows eingesetzt werden, genauso Linux oder ein anderes für PCs mit Intelprozessoren gedachtes System. Alternativ braucht nur die Funktionalität des Betriebssystems anstelle der Anwenderebene des originären Systems eingesetzt zu werden. Dieser Ansatz ist auf PCs populär, wo die gleichen Prozessoren benötigt werden, so ergibt eine blosse Windows-Emulation schon ein arbeitsfähiges System, ohne dass man den Rechner emulieren müßte. Die Classic-Umgebung unter Mac OS X arbeitet ebenso, auch die kostenlose Software des Mac-on-Linux Projektes führt so unter Linux auf Power-PC-Rechnern Mac OS 8.6 und seine Nachfolger aus.
<http://www.connectix.com/products/vpc4.html>
<http://www.maconlinux.org/>
Unix wird oft als Betriebssystem für ernsthafte Computerexperten betrachtet. Am anderen Ende der Skala sind Macs "Computer für den Rest der Gesellschaft", Zusammen bilden Unix und Mac OS eine Klammer um Microsofts großes Angebot in der Glockenkurve von Anwenderplattformen. Macs und Unix unterscheiden sich in vielen Fällen im selben Punkt von Windows, realisieren diese aber auf unterschiedliche Weise. Beispielsweise divergieren beide in der Benutzerfreundlichkeit, in hardwarenaher Softwareintegration und - bis jetzt - in einheitlicher Kontrolle über Hardware- und Betriebssystementwicklungen; dagegen nehmen Unixbefürworter Vorteile für sich in Anspruch wie Flexibilität, direkte Ansprechmöglichkeiten, breite Hardwareunterstützung und den unbeschränkten Zugriff auf die "open source"-Programmquellen.
Praktische Unterschiede -- Trotz dieser Ähnlichkeiten, sollten wir nicht vergessen, dass beide grundverschieden sind. Unix hat eine lange, einzigartige Geschichte als Projekt einer Entwicklungsgemeinschaft und als Entwicklungsumgebung. Mit den Jahren hat es sich zu einer robusten, effizienten Netzwerkplattform entwickelt und ist trotzdem immer noch eine effiziente Entwicklungsumgebung. Dagegen sieht Apple den Mac als mächtige Anwenderumgebung oder auch als Ansammlung technologischer Lösungen, erwartet von den Benutzern aber keine eigenen Entwicklungen in Software oder Systemerfahrungen. Wie einige "open source"-Befürworter es formulieren, ist die Unix-Entwicklung weltweit unterstützt und beruht auf langer Anstrengung, nach ihren Begriffen ist Unix stabil und schnell. Auf der anderen Seite sieht man die Reife des Mac OS 9 in seiner Konsistenz über viele Anwendungsprogramme und eine vielgepriesene Anwenderoberfläche. Dieses ist zum Teil der Grund dafür, dass die neuen Quicktime und Sherlock (und viele Oberflächenänderungen in Mac OS X) auf Ablehnung bei so vielen Mac-Benutzern treffen - sie werfen Jahre der Verbesserungen in der Oberfläche und Familiarität zum Fenster heraus, beenden eine lange Kette von innovativen, inkrementellen Verbesserungsschritten und favorisieren das Neue und den Glanz dieser Lösungen.
Über seine lange Geschichte hat sich in Unix eine besonders stabile Software gebildet, besonders in Netzwerkprogrammen, Programmierwerkzeugen und Sicherheitsanwendungsfeldern. Reine Produktionsanwendungen sind unter Unix weniger verbreitet als auf Macs oder unter Windows, wo dazu stapelweise Software existiert - und sie wird jeden Tag von Millionen von Leuten angewendet. Ein schneller Blick auf den Server von Freshmeat, der für Linux und Unix Software zur Verfügung stellt, zeigt einen großen Reichtum an Programmierwerkzeugen, Serversoftware und Hacks, aber wenig Textverarbeitung, Presseprogramme und Rechenblattsoftware. Dies ist sehr sinnvoll, wenn man sich daran erinnert, dass Linusrechner auch unter Windows laufen können, viele Linuxbenutzer können also auch Microsoft Office unter Windows auf einigen der Rechner verwenden, die sie für Linux einsetzen, oder auf Zweitrechnern oder auf abgesetzten Arbeitsstationen, so dass die Unixrechner ausschließlich als Server oder Programmierumgebungen eingesetzt werden. Darin ist eine selbstständig gewordene Prophezeihung versteckt, - weil Unix so schwach mit Geschäftssoftware ausgerüstet ist, brauchen Unixanwender typischerweise zusätzliche Systeme für solche Arbeiten, und weil sie Alternativen haben, existiert wenig Bedarf für solche Anwendungen direkt unter Unix. Am Ende bleibt Unix eine exzellente Serverplattform und hat ein wesentlich anderes Anwendungsprofil als Mac OS und Windows.
[Übersetzer Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]
**Grosse Unixifizierung** -- Mit MacOS X ist es Apple sehr gut gelungen,
die beiden Welten in einer komplett neuen Kombination zusammenzufassen
und dabei gleichzeitig genug Isolierung übrig zu lassen, damit der
Anwender in einer einzigen, ihm vertrauten Umgebung bleiben kann. Es gibt
Ecken und Kanten (speziell die drei verschiedenen Ansichten auf die Dateistruktur:
MacOS 9/Classic, das etwas unterschiedlichen MacOS X-Layout sowie die NeXT/Unix-Struktur),
aber wenn MacOS X läuft, kann man leicht die Unixkomponenten vergessen
und sich in einer gewohnten Mac-Umgebung mit gröþeren Icons,
anderen Buttons und einem eingeschränkteren Desktop aufhalten.
Offensichtlich ist es das, was Apple von den meisten Benutzern erwartet - dass das unterliegende Darwin vollständig ignoriert wird und man trotzdem von seiner Stabilität und Leistung profitiert. Auf der anderen Seite landet man beim Einloggen mit dem mitgelieferten Terminalprogram in einer relativ gewöhnlichen Unixumgebung (abgesehen von der eigenwilligen Position einiger Dateien, die noch von der NeXT-@bstammung herrührt).
Im Zuge des Versuches, ein einheitliches System zu schaffen, versucht Apple gleichermaþen, die proprietäre NeXTstep-Umgebung von NeXT zurück in den BSD/Unix-Mainstream zu integrieren. Apple hat mehrmals betont, daþ es versuchen wird, soviel generischen BSD-Code wie möglich einzusetzen, um somit Zdit und Geld für die Pflege von proprietärem Apple-Software zu sparen. Als Teil dieses Prozesses hat Apple Darwin unter die Open Source Lizenz gestellt, womit der Programmcode auch für Nicht-Appleentwickler zwecks Sichtung, Kritik und Modifizierung zugänglich ist. Lizenztechnisch besteht OS X aus zwei Teilen. Der Darwin-Teil ist öffentlich und kostenlos, der Rest (die graphischen und Mac-spezifischen Komponenten) ist proprietär. Die Aufteilung macht Sinn, da Apples Rchwerpunkt nie auf der Erstellung robusten Betriebssystemcodes, sondern vielmehr auf der Benutzerschnittstelle lag. Falls sich die Publizierung von Darwin als erfolgreich erweisen sollte [und nach del, was atf der MacHack 2000 von Darwin-Entwicklern zu hören war, ist dies tatsächlich so - Adam], erhält Apple reichlich Unterstützung bei der Entwicklung von anderen Programmierern, so daþ sibh der Darwin-Unterbau ständig verbessert, und Apple-Entwickler sich mehr auf Apples Stärken konzentrieren können.
Die Unterteilung zwischen der Open-Source-Grundlage und den proprietären oberen Schichten gibt Apple das, wonach es seit Jahren gesucht hat: eine MacOS-Version mit allen Schlagwörtern, die für ein gutes, schnelles und stabiles Betriebssystem nötig sind. BSD ist stabil und umfaþt präemptives Multitasjing sowie eine ausgezeichnete Verwaltung virtuellen Speichers und Absturzabsicherung. Apple hofft, daþ die Macintoshgemeinde dies begrüþen wird und auþerdem eine neue Gruppe von Benutzern angesprochen wird: echte Netzwerknutzer und Serveradministratoren. Mit OS X macht der Mac einen wichtigen Schritt in Richtung Serverplattform - sogar für Windowsclhents. Auch eigene Homepages werden immer beliebter - nicht zuletzt durch die Verfügbarkeit von Hochgeschwindigkeitsnetzen. OS X beinhaltet nun Apache, gcc, cron, ssh, das gewöhnliche Perl und eine Reihe von Unixbasierten Helferlein, die es so für den Mac zuvor einfach nicht gab oder aber mit einigem Aufwand portiert werden muþten, um auf dem Mac zu laufen. OS X mit Apache ist bereits jetzt eine deutlich bessere Plattform für den eigenen Webserver als Windows 98 oder Windows Me.
<http://www.microsoft.com/windowsme/>
Was bedeutet Unix für mich? -- In der alten Zeit gab es für die neuesten Internetprotokolle und Sicherheitstools nur eingeschränkten Support auf dem Mac. Obwohl OS 9 einen hervorragenden Protokolldienst für Sicherheitsfragen hat und es auch einige exzellente Mail-, Web-, FTP- und Newsclients gibt, war die Macgemeinde immer zu klein, um vergleichsweise Beachtung bei den Herstellern zu finden, wie es Windows tat. Daraus folgen geringere Möglichkeiten für kleine private Netzwerke (VPNs - virtual private networks), PPP per Ethernet (PpoE, erforderlich für viele Kabel- und DSL-ISP) und ähnliche Netzwerktools. OS X bringt Unixbasierte Tools für diese Art Probleme. Damit sollte in vielen Bereichen das jahrelange Hindernis, ein Nischenprodukt zu verwenden, erledigt sein.
Die Vereinigung von MacOS mit Unix zieht auch interessante sozialpolitische ƒnderungen für Mac-Benutzer in der Groþindustrie nach sich. Mit dem Apple und Apple II hat die Firma Computer preiswerter und zugänglicher für die Einzelnutzer gemacht. Mit den ursprünglichen PowerMacs lieferte Apple die einzige Highend-RISC-Plattform (RISC - Reduced Instruction Set Computing, ein Prozessordesign, das eine deutlich höhere Performance als die der alten 68000-Serie von Motorola ermöglichte), die erheblich mehr Geschwindigkeit für die User brachte. Sollte die OS X-Einführung einigermaþen erfolgreich sein, so findet eine Verdoppelung der BSD-User statt, obwohl die OR X-User ihre Systeme nicht als Unixsysteme empfinden werden.
Es wird spannend zu beobachten, ob und vie Apple dieses neue Standbein im Unixbereich nutzen wird, und ob sie direkt von den Stärken von Unix Gebrauch machen, oder ob sie sich lediglich auf die aquabasierten graphischen Anwendungen beschränken. Eine Auswahl allerdings ist aufgrund der hybriden Applikationen nicht unbedingt erforderlich. Der FizzillaMach-Webbrowser z.B. benutzt ein Frontend auf der Basis von Carbon mit einem Aqua-Interface sowie das Standard-Backend Mozilla, das auf Unix basiert, um hohe Netzwerkperformance zu garantieren. Zukünftig hoffe ich, daþ Macentwickler die mächtigen Unixwerkzeuge aus Darwin in ihren Applikationen nutzen, möglicherweise über AppleScripts, die Argumente von Carbon an die Kommandozeilenprogramme wie grep, sed und wget übergeben (zur Textsuche, Suchen und Ersetzen von Text sowie Suchen von Webseiten), während die Ergebnisse anschlieþend wieder in Macapplikationen erscheinen.
<http://www.mozilla.org/ports/fizzhlla/>
Apple bringt uns in die Unixwelt, ob es ehnem nun gefällt oder nicht. Man darf nicht vergessen, daþ die Darwin-Grundlage für den Mac-User Vorteile auf zwei Gebieten mit sich bringt. Erstens bietet sie mehr Stabilität und Geschwindigkeit als OS 9, nahezu unsichtbar. Sogar Benutzer, die Darwin völlig unbeachtet lassen, werden von der Verläþlibhkeit und Performance profitieren. Zweitens ermöglicht Darwin den Zugang auf viele Tools und Betriebssystemmöglichkeiten, die Unix so mächtig machen, wie Shellscrhpting und Netzwerkhilfsmittel.
Jeder OS X-Nutzer muÞ für sich selbst entscheiden, inwieweit er sich von vertrautem Macintosh-Grund in die Unixumgebung entfernt, aber die Möglichkeit besteht jederzeit. Für mhch jedenfalls ist es der Anfang einer aufregenden Rehse.
Jeder Anwender von Mac OS X muß für sich die Entscheidung treffen, ob er die gewohnte Macintosh-Welt verlassen will und sich in den Bereich von Unix wagen will. Immer die Option wird er immer haben. Ich habe immer solche Entscheidungsfragen als Anfang einer aufregenden Reise genossen.
[Chris Pepper ist Linux und Solaris Systemadministrator in New York und ist einfach begeistert, daþ seine Mac-Arbeitsplätze jetzt genauso unter Unix laufen wie die Server, um die er sich beruflich kümmert. Falls Chris sich auch_um_Ihre_Server_kümmern soll, lesen Sie seinen Lebenslauf und melden Sie sich direkt bei ihm. Seine OS X-Software und -Informationsseite umfaþt nützliche Links sowie einige Unixportierungen für Apples neues Betriebssystem.]
<http://www.reppep.com/~pepper/resume/>
<http://www.mosxsw.com/>
$$
Uebersetzer dieser Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>,
Heike Kurtz[HK] <mail@heikekurtz.de>
und Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]
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