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TidBITS#563/15-Jan-01 kurz

Diese Ausgabe wird von der Macworld Expo dominiert mit Adams Analyse von Apples Vision, die den Mac als zentralen Knoten im "digitalen Lebensstil" darstellt, mit der dazu verfuegbaren Mediensoftware, ITunes und iDVD. Jeff Carlson betrachtet dann den Star der Expo, den schnellen, schneidigen PowerBook G4 Titanium. Wir runden unser Programm ab mit Einzelheiten zu Apples neuen Betriebssystem Mac OS X 1.0 und bringen einen Seitenblick auf Mac OS 9.1, entschuldigen uns fuer den Absturz unseres Haupt-Mailrechners und begruessen als neuesten Sponsor die Firma Bare Bones Software.
 

Autorisierte Übertragung der TidBITS#563/15-Jan-01

Die Originalausgabe finden Sie unter: <http://www.tidbits.com/tb-issues/TidBITS-563.html>
Copyright 2000 TidBITS Electronic Publishing. All rights reserved.
Die deutsche Ausgabe finden Sie unter <http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-563.html>
Copyright der deutschen Version ab 12/2000: W. Sonnenberg
Information: W.Sonnenberg Kommentare: W.Sonnenberg
Artikel der TidBITS dürfen von als gemeinnützig anerkannten Gesellschaften unter Nennung der Herkunft abgedruckt werden.
Für weitergehende Veröffentlichungsrechte wenden Sie sich an  W.Sonnenberg


Themen:

    MailBITS/15-Jan-01
    Jobs empfiehlt Apple als Zentrale für digitalen Lebensstil
    PowerBook G4 Titanium leuchtet weit
    Mac OS X wirkt immer solider, auch auf Macworld Expo
 
 

MailBITS/15-Jan-01

[Kurzfassung  W.Sonnenberg]

Ärger mit dem zentralen Mailserver von TidBITS Letzte Woche fiel bei unserem Haupt-Mailserver ein Plattenlaufwerk direkt nach der Verteilung unserer englischen Ausgabe 562 aus. Die Reparatur dauerte vier Stunden. Unglücklicherweise begann das Ganze um etwa 14:00 in Seattle als Adam und Jeff auf der Macworld Expo waren. Als wir am nächsten Tag die Reste analysierten, fanden wir heraus, dass viele Abonnenten mehrere Kopien erhielten, andere erhielten die Ausgabe nur teilweise oder gar nicht (in Notfällen bitte am Internetserver abholen). Wir schalteten die Mail um auf einen Ersatzrechner, restaurierten die Daten vom Backup-Band und werden die Verteilung der 563 besonders im Auge behalten. Wir entschuldigen uns ausdrücklich bei den Betroffenen für den erlittenen Ungemach und danken für Ihre Geduld und gute Laune beim Aufräumen. Also großes Dankeschön an unsere Kunden und unseren guten Geist im digitalen Urwald, die über ihre Verpflichtungen hinaus halfen, unsere Probleme zu bereinigen. [GD]

<http://www.forest.net/>
 

Bare Bones Software ist jetzt Sponsor von TidBITS Wir freuen uns, unseren jüngsten Sponsor zu begrüßen. Es ist die bekannte Firma Bare Bones Software. Für jene, die im letzten Jahr ihren Urlaub außerhalb der Reichweite der Satelliten in der Äußeren Mongolei verbrachten, Bare Bones ist bekannt für BBEdit, einem mächtigen Texteditor, und Mailsmith, das BBEdits Funktionsvielfalt an Editier- und Suchfunktionen für E-Mail verfügbar macht. Anfänglich zielte Bare Bones mit BBEdit nur auf den Markt der Programmierer und viele Entwickler halten BBEdit immer noch für das beste Programmierwerkzeug zum Editieren. In einem Anfall geistiger Erleuchtung, als gerade HTML modern war, ergänzte Bare Bones die Unterstützung für HTML in BBEdit und verwandelte ihn damit in einen HTML-Editor, für den sich diejenigen entschieden, die sehen wollten, wie ihr HTML-Code aussieht (So auch unser technischer Herausgeber, Geoff Duncan, der sich auf BBEdit verlässt, um jedes Tag in unseren aus der Datenbasis generierten Seiten kontrolliert). Auch wenn andere HTML-Editoren mittlerweile mächtiger und verbreiteter sind, schwören die BBEdit-Anwender immer noch von ihrem Werkzeug und Macromedia integriert BBEdit mit Dreamweaver, um Internet-Entwicklern sowohl den visuellen wie den Codeansatz zu bieten. BBEdit unterstützt viele Programmiersprachen, auch einen Browser für setext, unsere Hypertext Zwischensprache, die wir bei der E-Mail-Version von TidBITS benutzen. Nicht zuletzt ist die Bare Bones Mannschaft unter Führung ihres Chefs Rich Siegel starke Stützen der Macintosh Gemeinschaft. Sie sind (und unterstützen) regelmäßig auf der MacHack Entwicklerkonferenz, nehmen häufig an Diskussionen in TidBITS Talk teil. Jetzt kommt ihre Sponsorrolle bei TidBITS dazu. Wir sind überglücklich, Bare Bones auf unserer Sponsorliste zu begrüßen. [ACE]

<http://www.barebones.com/>
 

Mac OS 9.1 ist Online verfügbar und braucht fast 70 MB -- Still und heimlich hat Apple Mac OS 9.1 herausgebracht, die aktuellste Version seines Betriebssystems. Mac OS 9.1 verbessert die Unterstützung für mehrere Benutzer sowie iTools und enthält unter seinem Mantel neue Versionen AppleScript 1.5.5, AppleShare Client 3.8.8, OpenGL 1.2, revidierte FireWire software, einen neuen Scheduler (mit schnellerem Taskwechsel und besserer Performance für einige Hintergrundaufgaben) und einen substanziell überarbeiteten Nanokernel. Mac OS 9.1 verbessert auch die Informationsfunktion des Finders, ergänzt ein Menufenster für den Finder und vereinfacht die nach außen sichtbare Verzeichnisstruktur einer neu initialisierten Festplatte, um mehr Ähnlichkeiten zu Mac OS X vorzubereiten. Dabei treten nur noch Ordner System, Dokumente, Apple Extras und Anwendungen auf (wo sich die heutigen Hilfsprogramme und Assistenten wieder finden). Mac OS 9.1 hat gleiche Anforderungen wie Mac OS 9: es braucht einen PowerPC-Prozessor mit mindestens 32 MB RAM (64 MB oder mehr werden empfohlen). Apple unterstützt keine aufgerüstete Fremd-PowerPCs; auch wenn Mac OS 9 auf solchen Rechnern möglicherweise läuft, lassen Sie ruhig ambitionierteren Benutzern den Vortritt. Mac OS 9.1 und Mac OS X Public Beta sind nicht kompatibel; Mac OS 9.1 verlässt Mac OS X Public Beta Umgebung Klassik.

<http://www.apple.com/macos/>

Die Mac OS 9.1-Aktualisierung ist für US-englische Systeme kostenlos Online zugänglich, der Download ist aber riesig - 70 MB in 15 Segmenten oder in einer Datei (ein wenig Geduld noch). Es dürfte eine bessere Alternative sein, eine CD zu bestellen; Mac OS 9 Eigner in den USA können eine Boot-CD für 20 $ bei Apple erstehen. Ältere Systeme und Benutzer von Fremdsprachversionen brauchen vollständige CDs. Lokalisierte Versionen sollte man vor Ort recherchieren. [GD]

<http://www.info.apple.com/kbase/kbnum/n106089>
<http://asu.info.apple.com/swupdates.nsf/searchresults?>
 
 

Jobs empfiehlt Apple als Zentrale für digitalen Lebensstil

 von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

Man hat Apple oft angeklagt, keine eigene Entwicklungsrichtung vorzugeben und nicht erklären zu können, wieso Macs sich von PCs unterscheiden. Auf der Macworld Expo in San Francisco hat Steve Jobs hierzu wieder das Wort ergriffen.

Er erläuterte dabei alle angekündigten Systeme (siehe weiter unten) und versprach zu erklären, wohin das führe.

Der PC ist tot, es lebe der PC Jobs zeigte auf einer Zeitachse für die Jahre 1986-1996 "Zeitalter der Produktivität" mit Textverarbeitung und Rechenblattprogrammen. 1995-2000 bezeichnete er als Internet Zeitalter, indem Browser und E-Mail-Programme das Bild bestimmten. Jobs meint, wir träten in das Zeitalter des digitalen Lebensstils, das durch kleine elektronische Geräte bestimmt wird, die wir ständig tragen - wie Handys, Handheld Computer, MP3 Abspielgeräte, digitale Kameras und Verbraucherelektronik wie DVD-Abspieler. Mit Palm V in der linken Tasche, Samsung Handy und Canon Powershot S100 in der rechten Tasche konnte ich ihm nur zustimmen.

Apples Perspektive ist die, dass der Macintosh zur digitalen Zentrale wird. Jobs argumentierte, dass der persönliche Computer die notwendigen Ausmaße habe, um alle Geräte zu integrieren. Computer haben ausgedehnte Bildschirme, schnelle Außenverbindungen, Führen komplexe Anwendungsprogramme aus, haben kostengünstigen Massenspeicher und beschreiben billige Archivspeicher. Sie können Ihre Musik auf der CD-R im Auto abspielen, Ihre digitalen Fotos auf der Festplatte bearbeiten, Text aus dem Internet hinzufügen und das Ganze auf CD-R oder DVD archivieren.

Jobs meinte, am Erfolg von iMovie ablesen zu können, dass der Macintosh sich ins Zentrum des digitalen Lebensstils verwandele und hier Apples Ziel zu suchen sei. Der Erfolg von iMovie verbinde das kleine elektronische Gerät in Form eines Digitalrekorders in Kombination mit der Hardware durch FireWire und Quicktime mit der iMovie Software mit einem iTool Internet Service, um Filme zu zeigen. Apple Marketing und Werbestrategie ziele darauf, den Macintosh ins Zentrum zu stellen. Andere Software wie iTunes und iDVD tragen andere Lösungen zum digitalen Lebensstil bei.

iTunes Apples nächster Vorstoß, den Macintosh zur digitalen Zentrale zu machen, konzentriere sich auf Audio mit der Freeware iTunes. Ohne revolutionäre Funktionen, nur mit MP3-Codierung und CDs (anfangs nur CD-RWs) arbeite iTunes mit aktuellen G4-Rechnern. Auch wenn iTunes keine besonderen Funktionen biete, gehe es in punkto Bedienoberfläche am weitesten. iTunes stammt aus der Feder von Jeff Robin, der mit Soundjam bei Casady & Greene das Anwendungsfeld eröffnete und wertet Kritiken aus, die mit SoundJam gesammelt wurden.

<http://www.apple.com/itunes/>
<http://www.apple.com/itunes/theater/>

Die Vermarktung von iTunes als Freeware und mit neuen Macs bringt die neue Rolle als Zentrale zwischen bespielten CDs und MP3-Aufnahmen. iTunes verschärft die Konkurrenz der Audio-Abspielprogramme und gleicht jenem Apple-Schachzug, die E-Mail mit Outlook Express zu verknüpfen. Der Musikmarkt eröffnet aber bessere Chancen Neukunden zu gewinnen.

Apple hat damit den Markt mit Altmacs anderen Entwicklern überlassen. ITunes braucht mindestens Mac OS 9.0.4, Version 9.1 wird empfohlen. Apple lässt sich nicht mehr auf rechnerbezogene Aussagen ein und sagt nur noch, läuft mit allen seit August 1998 produzierten Rechnern - Tests zeigen, es geht auch mit älteren Geräten. iTunes ist im DOWNLOAD 2.8 MB groß - für MP3-Begeisterte lohnt sich eine Probe.

iDVD Während iTunes ein bereits besetztes Marktsegment anspricht, steht iDVD allein. iDVD arbeitet mit dem "Superdrive" genannten DVD-R im Power Mac G4 mit 733 MHz für 3500 $, IDVD bietet einfache grafische Arbeitmöglichkeiten für Videos und Standbilder, die auf Endverbraucher-DVD-Geräten abgespielt werden können. iDVD ist kostenlos, wird aber nur mit entsprechend ausgerüsteten G4-Rechnern geliefert. (Jobs kündigte auch DVD Studio Pro zu 1000$ an, das ähnlich Final Cut Pro eine professionelle Programmalternative bietet).

<http://www.apple.com/idvd/>
<http://www.apple.com/dvdstudiopro/>

iDVD besticht durch eine Taskstruktur mit Designtiefe und Rechenleistung. Sie können aus eigenen Videos, Bilder und mit beliebigen Schriften ihr spezielles Resultat erstellen, iDVD übernimmt die technischen Arbeiten zur Kompression und Codierung.

<http://www.apple.com/idvd/theater/>

Apple reklamiert einen Softwaredurchbruch für sich, dass die Bearbeitung minimalen Aufwand erfordere. Offensichtlich erhält man in einer Konfiguration für 3500$ Software, die 5000$ wert sei, DVD Rohlinge werden von Apple für 10$ geboten, die sonst mindestens das dreifache kosten.

Digital denken Apples neue Vision ist eine Herausforderung. Apple stellt sich der Realität, statt Visionen nachzugehen, wie oft zuvor. Der digitale Lebensstil wird von vielen schon gelebt. Hier liegt ein Markt für Apple.

Ich habe mit den Jahren viel über Macs und deren Integration ins tägliche Leben, insbesondere am Beispiel unseres Küchenrechners geschrieben. Apple hat seine Anwendungen in den vielen heute eingesetzten digitalen Geräten wie Handys, Digitalkameras und Handhelds gefunden.

<http://www.macworld.com/columns/wiredlife/>

Manche von Apples Bewegungen in das Alter des digitalen Lebensstils mag Leuten als reine Effekthascherei vorkommen, die sie sich nicht vorstellen können zu nutzen. Aber allein das Vorhandensein der Software, von der man träumt, fördert dessen Verkaufszahlen, auch wenn damit nur wenige DVDs wirklich produziert werden. In diesem Sinne ist solche Software erfolgreiche Verkaufsförderung.

Ein letzter Gedanke, Jobs mag mit der Entwicklung vom Produktivitätsalter über Internetzeitalter zum digitalen Lebensstil Recht haben. Auch wenn die jeweiligen Programme effizienter und einfacher einsetzbar wurden, kämpfen wir damit, dass die einsetzbare Zeit beschränkt ist. Textverarbeitung und Browserarbeit im Internet sind immer noch substanzielle Anwendungen. Der digitale Lebensstil kommt nicht gratis, man merkt's bei der Bearbeitung von CDs für MP3, beim Einkauf von Handys oder der Arbeit mit Tausenden von Bildern und Videos. Soziale Arbeiten wie Kochen, Beisammensein werden damit in den Hintergrund gedrängt. Oder wird Apple uns diese Aktivitäten auch per Macs integrieren?

Geben Sie Ihre Stimme ab Was meinen Sie dazu? Ist Apple auf dem richtigen Weg? Oder bläst man nur Rauch in die Umgebung? Geben Sie Ihre Stimme auf unserer Homepage ab und beteiligen sich an unserer Umfrage. <tidbits-talk@tidbits.com>.

<http://www.tidbits.com/>
 
 

PowerBook G4 Titanium leuchtet weit

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>

Trotz Steve Jobs Rede über sausende CDs und brennende DVDs kam die wirklich heiße Meldung der Hauptrede erst am Ende bei der Enthüllung des PowerBook G4 Titanium, einem schlanken Portable, das verspricht, wie ein Feuer durch Ihre Daten zu brennen, Ihren Schoß zu rösten und ein Loch in Ihre Tasche zu brennen.

<http://www.apple.com/powerbook/>

Die Gerüchte zur Expo kündeten bei Apple einen Laptop im Labor an und zur Hauptrede war die Frage zu lösen: ein Wiederaufguss, der einem den Mund offen stehen lässt oder nur ein auf Geschwindigkeit getuntes Modell mit verbesserten Spezifikationen? Schaffen Sie schon mal Platz für den offenen Mund.

Das Quecksilber steigt Das G4 PowerBook ist sicherlich schneller und mächtiger als seine Vorgänger. Es ist der erste tragbare Apple-Rechner mit G4-Prozessor, es gibt zwei Standardkonfigurationen (beide sind am Apple Store erhältlich): ein 400 MHz Modell mit 128 MB RAM und 10 GB Festplatte, oder ein 500 MHz Modell mit 256 MB RAM und 20 GB Festplatte (Eine Festplatte mit 30 GB ist auch im Programm). In beiden Konfigurationen ist der Bus mit 100 MHz getaktet, 1 MB L2 Cache enthalten, ein ATI RAGE MOBILITY 128 Grafikprozessor eingebaut, 10/100 Base-T Ethernet enthalten, ein DVD-ROM, das DVD Video und Audio CDs abspielen kann, ein internes Modem mit 56 K, ein Infrarot-Port, Platz für eine wahlweise AirPort Karte und ein Lithium-Ionen Akku kann bis zu vier Betriebsstunden aus der Batterie bieten.

Das PowerBook bietet zwei USB-Anschlüsse und eine FireWire-Buchse zwecks Erweiterungen (Augenscheinlich gab es Platz für drei Anschlüsse, von denen Apple einen freiließ), einen Schacht für PC-Karte/Kartenbus, eine Stereo-Klinkenbuchse, eine VGA-Videobuchse und einen S-Video Ausgang. Kurz alles, was ein Benutzer von einem tragbaren Rechner nur wünschen könnte.

<http://www.apple.com/powerbook/specs.html>
 

Dünn aber anders Die G4 Verkaufszahlen werden nicht notwendig durch Hardware Spezifikationen beeinflusst. Der neue Rechner ist ganz aus Titan konstruiert, einem festen, leichten Metall, das normalerweise für chirurgische Teile oder Flugzeugteile eingesetzt wird. Das PowerBook ist dünn, beendet aber die Entwicklungslinie zum G3 PowerBook.

Insgesamt bringt das Gehäuse etwas weniger Tiefe 9,5 Zoll) aber mehr Diagonale (13,5 Zoll) als andere. Durch die dünne Konstruktion liegt die oberste Ecke des Bildschirms niedriger und das PowerBook ist im Flugzeug problemloser einsetzbar.

Was war der Ingenieursbeitrag zur Größe? Das DVD ist ein Direktladegerät und die Batterien sind schlank. Auch die Tastatur ist dünner, hat aber das gleiche Lay-out wie andere (inklusive der unmöglich platzierten Fn-Taste), der Verschluss des iBook fehlt aber.

Das Inferno der Größe Die größte Pixelauflösung ist mit 1152*768 gegeben und auf Videoarbeiten mit iMovie oder Final Cut Pro ausgelegt. Auch in Microsoft Word 2001 und Adobe GoLive 5 lassen sich die Farbpaletten gut einsetzen.

Brenngeschwindigkeit Es gibt dabei eine nette Nebenwirkung in der Ausstattung. Das Titangehäuse muss viel Wärme ableiten und wird ihren Schoß rösten.

Mit 2600 $ für die 400 MHz-Version und 3500 $ für 500 MHz bleiben die Preise im von Apple gewöhnten Rahmen.

Die Liefermöglichkeiten sind limitiert.
 
 

Mac OS X wirkt immer solider, auch auf Macworld Expo

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

Das Ziel von Steve Jobs Hauptrede mag der Platz des Macintosh als Zentrale der digitalen Lebensweise gewesen sein, aber ebenso wichtig waren die Detail über Mac OS X 1.0.

Jobs zeigte in einer kurzen Demo schon bekannte Funktionen des Mac OS X, danach kamen Änderungen nach der Public-Beta-Version, die auf Benutzerreaktionen zurückgehen. Allerdings gab er unglaubwürdige Nutzerzahlen an.
 

Leichte Verbesserungen Beim Durchgang durch die wesentlichen Änderungen wirkte Jobs bescheiden. Er erwähnte die Verbesserung für Linkshänder und die Uminterpretation der Ordnerzuordnungen. Das Zeichensatzmenu ist einstellbar geworden. Die Werkzeugleisten können nunmehr konfiguriert werden. Beim Ausschalten der Toolleisten erscheint die Ordnerstruktur von Mac OS 9 wieder.

Obwohl auf Grund der Nutzerrückmeldungen vernünftige Änderungen gemacht wurden und vielleicht noch nicht bekannt sind, zögere ich vor harschen abschließenden Urteilen. Die Position des Hauptmenus ist diskutabel. Die Unterstützung von Appleskript wird wohl wie in Mac OS 9 gehandhabt.
 

Linien im Sand Wenn wir auch noch nicht wissen, wie Mac OS X aussieht, wissen wir doch einen Preis. Ab 24.03.01 soll Mac OS X 1.0 (in USA - WS) für 129 $ erhältlich sein. Jobs kündigte an, dass in der Produktion Mac OS X 1.0 ab Juli 2001 geliefert werden soll. Mac OS 9 wird noch eine Zeit lang existieren.

Jobs gab außerdem Zahlen über laufende Entwicklungen mit Mac OS X, diese sind aber nicht verifizierbar.

Nach diversen Experimenten mit UNIX oder Cocoa und mit verbliebenen Problemen, alte Softwarekerne auf Carbon umzustellen, hat Apple genügend Verunsicherungen in den Macintosh-Markt eingebracht. Die Experimentierzeit ist zu Ende. Die Wahrheit wird sich in den kommenden Entwicklertreffen offenbaren.
 

Koordination:  W.Sonnenberg
 

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