
Für die Millionen von Macintosh-Anwender, die die Macworld Expo von letzter Woche in New York verpasst haben, bringen wir in dieser Ausgabe einen Artikel über die neuen iMacs und Power Mac G4s, die Steve Jobs vorgestellt hat, komplett mit Details zu seiner Eröffnungsrede und dem Grundtenor dieser erstaunlich positiven Messe. Als Neuigkeiten vermelden wir den Gewinn von 61 Millionen US$ im 3. Quartal und lancieren einen Aufruf nach japanischen Übersetzern für TidBITS. Und last but not least begrüßen wir unseren neusten Sponsor, easyDNS.
Themen:
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
easyDNS sponsert TidBITS -- Wir sind erfreut, unseren neusten Sponsor zu begrüßen, die kanadische Firma easyDNS. Die Gründer haben ursprünglich mit der Entwicklung von Websites angefangen. Die Zusammenarbeit mit Network Solutions bei DNS-Änderungen wurde aber derart frustrierend, dass sie schließlich den Kurs geändert und easyDNS als webbasiertes Administrationswerkzeug zum Konfigurieren und Verwalten von Domain-Informationen entwickelt haben. Man kann damit Host- und Aliasnamen sowie MX-Einträge selbst erstellen und anpassen, was über Network Solutions schnell zu einer Geduldsprobe ausarten kann (und ich spreche hier nicht nur aus Erfahrung, sondern auch vom momentanen Versuch, meine Kontaktinformationen anpassen zu müssen). Andere Funktionen von easyDNS sind dynamisches DNS (falls Sie über keine statische IP-Adresse verfügen), das vorübergehende Stilllegen eines Domainnamens (wenn Sie noch keine Website dafür besitzen), die Verwaltung von whois-Informationen, die Weiterleitung von E-Mails und von WWW- oder IP-Paketen. Obwohl keine offizielle DNS-Registrierungsstelle, ist easyDNS ein Partner von OpenSRS und eine Internet-Domain kann deshalb über easyDNS durch OpenSRS registriert werden. Wenn Sie Ihre Internet-Domain bei einer anderen Stelle registriert haben, können Sie sie auf OpenSRS übertragen und von attraktiven Preisangeboten bei easyDNS profitieren. Die Domain tidbits.com hat einen sehr komplexen Aufbau und verfügt über mehrere Computer in vier unterschiedlichen Netzen, deshalb will ich daran vorläufig nichts ändern. Sobald ich aber in Ithaca fertig eingerichtet bin und mir über meine eigenen Vorstellungen klar geworden bin, möchte ich die Dienste von easyDNS gerne ausprobieren. Wenn Ihre Erfahrungen mit Network Solutions oder Ihrem Internet-Provider beim Verwalten der Domain-Informationen bisher frustrierend verlaufen sind, empfehle ich Ihnen, doch einmal bei easyDNS vorbeizuschauen. [ACE]
Apple macht im 3. Quartal 61 Millionen US$ Gewinn -- Apple hat im dritten Quartal 2001 einen Gewinn von 61 Millionen US$ ausgewiesen und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt, obwohl das Unternehmen gleichzeitig gewarnt hat, dass wegen des wirtschaftlichen Abschwungs die zukünftigen Ergebnisse unter den Vorhersagen liegen könnten. Der Umsatz betrug 1.475 Milliarden US$, fast 29 % weniger als im gleichen Quartal vorigen Jahres, aber doch mehr als die 1.43 Milliarden des letzten Quartals. Bei einer Gewinnspanne von 29.4 % hat Apple 827'000 Macs ausgeliefert, 44 % davon an internationale Kunden. Das Unternehmen besitzt über 4.2 Millionen US$ flüssige Mittel und hat einmalige Kosten von 7 Millionen für den Kauf von PowerSchool aufgewendet, einem webbasierten Studenten-Informationssystem. Verglichen mit anderen Computerherstellern hat sich der Börsenkurs von Apple gut entwickelt, vor allem wegen der Eröffnung der neuen Apple-Läden, der rekordverdächtigen Lancierung des neuen iBooks und anziehenden Verkäufen im Bildungssektor. [GD]
<http://www.apple.com/pr/library/2001/jul/17results.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-581.html#MailBITS1>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-579.html#iBook>
Japanisches TidBITS im Winterschlaf; neue Übersetzer gesucht -- Mit grossem Bedauern musste ich zur Kenntnis nehmen, dass die japanische Übersetzung von TidBITS vorübergehend eingestellt und ein neues Übersetzerteam gesucht wird. Es ist unbestritten, dass die Übersetzung von TidBITS ein erheblichen Aufwand erfordert und mit einem schwindenden Team wurde die Arbeitsbelastung für die restlichen Übersetzer umso größer. Das wurde den ehrenamtlichen Mitgliedern schließlich zu viel und ich möchte Shuichi Odaka, Hisashi Nishimura und dem Rest des Teams ganz herzlich für die geleistete Arbeit der letzten sechs Jahre danken. Ihre Leistung ist von Tausenden von japanischen Macintosh-Anwendern geschätzt worden. Jetzt sind wir auf der Suche nach anderen japanisch-sprechenden Macintosh-Anwendern, die die Übersetzung gerne weiterführen möchten. Sie können mich unter der E-Mail-Adresse <ace@tidbits.com> erreichen und wir können dann die Übernahme der Mailingliste und der Website aushandeln (beide können bei uns eingerichtet werden). Lasst uns zusammenarbeiten und TidBITS auch weiterhin für die japanisch-sprechenden Macintosh-Anwender verfügbar halten. [ACE]
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/jp/>
von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzung: Gernot Hecht <gernot@wollemond.de>]
Während seiner Eröffnungsrede auf der letztwöchigen Macworld Expo in New York hat Apples CEO Steve Jobs frische iMac und Power Mac G4 Computer ausgepackt. Die neuen Systeme bieten in erster Linie bessere Leistung und treiben die Integration von CD- und DVD-Erstellungsmöglichkeiten in den nicht transportablen Computermodellen voran. Diese Erweiterungen kommen mit nur geringfügigen Änderungen an Apples Preisen. iMacs starten bei $ 1.000 ($ 200 über dem Einstiegsmodell der letztjährigen Expo in New York) und ein High-End G4 verlangt weiterhin mindestens $ 3.500 - aber inzwischen erhalten die Käufer erheblich mehr Leistung für ihr Geld.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-540.html#Anker2>
iMacs -- Die Gerüchte vor der Expo unterstellten, dass Apple mit einer deutlichen Überarbeitung der iMacs auftreten würde, in deren Rahmen das sperrige Röhrendisplay durch einen flachen LCD-Bildschirm ersetzt würde. Solch ein Schritt wäre logisch, da Apple im Mai seine Reihe externer Monitore vollständig auf Flat Panel umgestellt hat, ein Schritt der mit dem Spruchband "Hasta la vista, CRT" auf der Macworld Expo begleitet wurde. Stattdessen ist die einzige von außen sichtbare Änderung, die Apple durchführte, das Einstellen der wenig einladenden Flower Power und Blue Dalmatian Gehäuse. Somit verbleiben jetzt die makellosen Farben Indigo, Snow und Graphite. Fast alle Farben wurden somit aus Apples ursprünglich bonbonbunten iMac-Sortiment getilgt.
<http://www.apple.com/imac/>
<http://www.apple.com/displays/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-581.html#MailBITS2>
Und der Motorhaube hat Apple die Taktfrequenz bei allen Modellen jeweils um 100 MHz erhört, sodass die drei iMac Konfigurationen jetzt 500, 600 und 700 MHz PowerPC G3 Prozessoren bieten. Die Systeme enthalten außerdem 20, 40 order 60 GB interne Festplatten (statt ehemals 10, 20 und 40 GB), einen ATI Rage 128 Ultra Grafikprozessor mit 16 MB VRAM auf einem eigenen 66 MHz Bus (dies war zuvor nur in den teuersten iMacs enthalten) und jeder iMac bietet jetzt ein CD-RW-Laufwerk mit Schlitzeinzug, der sowohl Daten- wie Musik-CDs lesen und schreiben kann. Allerdings ist damit jetzt keine DVD-Option mehr verfügbar. Der $ 1.000 iMac kommt mit 128 MByte RAM, während die $ 1.300 und $ 1.400 Modelle mit 256 MB RAM starten; alle haben sowohl Mac OS 9 und Mac OS X installiert. Die neuen iMacs haben nur 256 K Backside Level 2 Cache, aber der Cache läuft mit der gleichen Taktfrequenz wie der Prozessor - 500, 600 oder 700 MHz - womit er ziemlich effektiv wird. Die zwei Basismodelle sind sofort lieferbar - der 700 MHz iMac wird ab August verfügbar sein.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-569.html#Mail>
Ansonsten bleiben die technischen Eigenschaften unverändert: ein 100 MHz Systembus, ein 56 Kbps Modem, 10/100 Base-T Ethernet, zwei USB-Ports, zwei FireWire Ports, zwei Speichererweiterungsslots, optionale Unterstützung für AirPort Netzwerke und ein 15 Zoll Bildschirm mit einer maximalen Auflösung von 1.024 x 768 Pixel. Ein VGA-Ausgang ist verfügbar, aber er kann wie bisher nur das Gleiche wie der eingebaute Bildschirm anzeigen, anstatt dass er die Desktop-Fläche um die Fläche des externen Monitors erweitert.
Die neuen Systeme sind konservative Überarbeitungen der iMac-Linie, welche das Preis-Leistungs-Verhältnis verbessern und verhindern, dass die Linie zu schwach oder unverändert in Zeiten nachlassender Computerumsätze wirkt. Da ein mit LCD ausgestatteter iMac die Herstellungskosten bei einem System mit einer jetzt schon relativ geringen Marge erhöhen würde, ist es wahrscheinlich besser bei dem bewährten Design zu bleiben, anstatt es durch etwas neues und nicht so ausgereiftes zu ersetzen. Andererseits scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein LC-Display in der iMac-Linie erscheint, vor allem angesichts Apples Möglichkeit das neue iBook zu solch einem aggressiven Preis anbieten zu können.
Power Mac G4s -- Wie bei den jüngsten iMacs sind Apples Änderungen an den Power Mac G4 Minitowern eher evolutionär statt revolutionär und verändert nicht die grundlegenden Punkte der Systeme. Die System bieten jetzt ein größtenteils silbernes Gehäuse, aber die sonstigen Änderungen sind intern. Die Prozessorgeschwindigkeit beginnt bei 733 MHz in dem $ 1.700 Modell und reicht bis 867 MHz, mit einem $ 3.500 Dualprozessormodell mit je 800 MHz (verfügbar im August; die anderen beiden Modelle sofort), welches die Spitze der Preisliste besetzt. Der Systembus arbeitet mit 133 MHz und die Maschinen haben standardmäßig 256 MB RAM (erweiterbar bis 1,5 GB). Apple hat die Festplattengrößen aufgepumpt (40, 60 und 80 GB Laufwerke sind jetzt Standard) und das SuperDrive (welches sowohl CDs wie DVDs lesen und schreiben kann) ist jetzt auch im Mittelklassemodel verfügbar (statt nur im teuersten Modell); ansonsten sind die Maschinen entweder mit einem CD-RW oder einem kombinierten CD-RW/DVD-ROM-Laufwerk erhältlich. Wie ihre Vorgänger unterstützen die Systeme sowohl VGA-Bildschirme, wie auch Apples Flat-Panel Displays (über den proprietären ADC-Anschluss, der in TidBITS Talk im Detail analysiert wurde). Es gibt drei verschiedene Videosysteme für den Power Mac G4 4xAGP Slot: eine 32 MB GeForce 2 MX, die High-End 64 MB GeForce3 oder (sehr interessant:) eine 64 MB GeForce2 MX mit TwinView. Diese Funktion ermöglicht es der Karte, zwei Monitore mit einem verbundenen Desktop zu unterstützen, sofern einer der Monitore den VGA- und der andere Apples ADC-Anschluss unterstützt. (Sie können auch Standard ATI Radeon Karten von Apple bestellen, welche in jedem beliebigen der vier PCI-Steckplätze installiert werden können.)
<http://www.apple.com/powermac/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-564.html#Neu>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1407>
Alle Power Mac G4 haben einen 256K Level 2 Cache der mit der Geschwindigkeit des/der Hauptprozessor(en) läuft, aber die beiden leistungsfähigeren Systeme bieten außerdem 2 MB Level 3 Cache je Prozessor, der mit einem Viertel der Geschwindigkeit des Hauptprozessors läuft. Dieser Cache ermöglicht der CPU öfter genutzte Daten und Instruktionen zwischenzuspeichern, sodass sie bei erneuter Nutzung nicht über den Mainbus geholt werden müssen (der mit nur 133 MHz arbeitet). Die Effizienz von Caches hängt stark von der Art des ausgeführten Codes zusammen und wie gut der Prozessor vorhersagen kann, was er als Nächstes ausführt, aber Aufgaben wie das Umsetzen oder Transformieren von Daten - digitalisieren von Audio oder Video, komprimieren eines Films, Rendern von Bildern, Anwenden von Photoshop Filtern, usw. - profitieren meist von großen, schnellen Caches.
Ansonsten bieten die Power Mac G4 die inzwischen zum Standard gewordenen Ausstattungsmerkmale: Vier PCI Erweiterungsslots, Gigabit Ethernet, zwei 400 Mbps FireWire Ports, zwei USB Ports, optionale Unterstützung von AirPort, drei 3,5 Zoll Erweiterungsschächte für Laufwerke, ein optionales internes 56 Kbps Modem und sie werden mit Mac OS 9 und Mac OS X vorinstalliert ausgeliefert.
Ich bin froh, dass Apple weiterhin Mehrprozessorsysteme ausliefert, vor allem mit Prozessorgeschwindigkeiten, die mit dem Rest der Power Mac Linie mithalten. Obwohl die Unterstützung von Mehrprozessorsystemen beim Mac noch in den Kinderschuhen steckt, unterstützen eine Hand voll OS 9 Anwendungen mehrere Prozessoren schon jetzt, wie Adobe Premiere und Photoshop und der gerade erschienene Digital Performer 3.0. Mac OS X bietet Mehrprozessormöglichkeiten für Mac OS X native Anwendungen und wenn mehr Anwendungen für Mac OS X erscheinen hoffe ich, dass der Nutzen von Mehrprozessorsystemen nach Jahren des Kampfes und unbeständigen Supports allgemein erkannt wird. (Apples erstes Mehrprozessorsystem war der 9500/180MP Mitte 1996, und der frühere Clonehersteller Daystar hat noch früher Mehrprozessorsysteme angeboten).
Gleicher Preis, nur schneller -- Die größten Hardwareinnovationen von Apple kamen dieses Jahr im portablen Bereich, mit dem erstaunlichen PowerBook G4 Titanium und dem iBook (Dual USB). Obwohl Apples jüngste Angebote im nicht portablen Bereich niemand überraschen oder die Gerüchteküche befriedigen, gefallen sie dem Geldbeutel: Apple packt deutlich bessere Leistung in den gleichen Preisbereich, den die Firma für neue Systeme bisher in 2001 verlangt hat. Das genügt im Moment, aber die Firma hat ihre jüngsten Erfolge auf Designinnovationen gebaut. Und der iMac ist schon ein bisschen lange ohne große Veränderung draußen, dafür dass er die Industrie 1998 mit seiner Erscheinung umgekrempelt hat. Apples Aufgabe ist herauszufinden, wie sie den iMac mit Merkmalen wie einem LC-Display erneuern können, ohne den knuffigen Erkennungswert des heutigen Designs zu verlieren.
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]
Es war zugleich die beste Expo und die schlechteste aller Expos.
Mit Entschuldigung an Charles Dickens - die Macworld Expo dieses Jahres in New York war schon recht komisch: Aufgrund von Gerüchten und Analysen von Apples aktuellem Muster neuer Produkt- und Softwareversionstermine, waren die Erwartungen hoch, das neue Macs angekündigt würden. Gleiche Erwartungen verlangten auch nach neuen Funktionen in Mac OS X. Aber die langerwartete Haupt-Rede von Steve Jobs machte den Eindruck, in letzter Minute zusammengeschrieben zu sein und beschäftigte sich mehr mit Zukunftsaussichten als aktuellen Produkten. Auf dem Weg aus dem Saal der Rede zur Ausstellung merkte ich, das der Ausstellungsraum erheblich kleiner war als im Vorjahr. Wenn man diese Fakten zusammenzählt, scheint alles auf düstere Aussichten für Macworld Expos hinzudeuten.
Wie es bei allen Journalisten geht, war ich gerade dabei, diesen Artikel im Kopf zu formulieren, von einer mittelmäßigen Show, dass es mit der Industrie abwärts gehe, dass Apple OS X 10.0 nicht rechtzeitig liefern könne bis zur fehlerhaften Haupt-Rede. Da merkte ich beim Lauf durch die Gänge, dass ich eine schwere Pflicht gegenüber Apples Benutzern zu erfüllen habe und dann ging es mir wie dem Scrooge aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte, der alle Bewohner von Whoville singen hörte, obwohl er allen ihre Weihnachtsbasteleien gestohlen hatte, mir kam langsam zu Bewusstsein, dass die Benutzermenge nicht nur groß sondern auch glücklich ist. Natürlich war es noch zu früh, die Show als beendet zu betrachten - ich legte meine Bedenken zur Seite und erwanderte die Ausstellung.
Am Ende des ersten Vormittags hatte ich eruiert, dass die Ausstellungsfläche nicht nur weniger Platz für Aussteller bot, sondern dass auch keine Produkte als Durchbrüche für die durchschnittlichen Macintosh-Interessenten zu werten waren. Wieder gingen mir im Kopf Formulierungen wie von Scrooge herum und ich fing an, mir bekannte Aussteller zu fragen, wie das Geschäft angehe. Meine Frage, die ich allen nach dem ersten Tag stellte, war eine Standardfrage aber ich war überrascht, nur enthusiastische Antworten zu hören. Die Aussteller, mit denen ich sprach, waren ohne Ausnahme glücklich, einige sogar sehr glücklich. Die, die Produkte zu verkaufen hatten, sprachen von gutem bis großem Umsatz und Neil Ticktin von DevDepot sagte, dass schon am ersten Tag alle 22 Sekunden ein T-Shirt gekauft wurde. Die Beteiligung sank am zweiten und dritten Tag (Ich rechne das der mäßigen Haupt-Rede an, die im anderen Falle mehr New Yorker angezogen hätte), aber am Ende sah es danach aus, dass doch mehr Leute die Macworld Expo besucht hatten als im Vorjahr.
Trotz einer enttäuschenden Haupt-Rede, trotz weniger Ausstellern und trotz Mangel an interessanten Produkten kamen die Leute und die Aussteller waren von den Resultaten begeistert. Das ist merkwürdig, wirklich merkwürdig. Sehen wir uns das alles etwas genauer an.
Eine Haupt-Rede zum Vergessen -- Haupt-Reden auf der Macworld Expo waren extravagant, seitdem Steve Jobs wieder zu Apple kam. Wir sahen Phil Schiller beim Sprung von einem 9 Meter Turm, um AirPort auf dem frisch eingeführten iBook zu demonstrieren und wir sahen Applemäuse an allen Sitzen der Haupthalle der Haupt-Rede. Wir sahen Produkte wie den Cube mit Power Mac G4 und das Titanium PowerBook G4 wurde mit Fanfaren angekündigt. Jobs wurde berühmt für seinen Anfang "Und noch eines ...", mit dem er Überraschungsprodukte in der Haupt-Rede ankündigte. Im Vergleich mit solchen Vorstellungen war diese Haupt-Rede lahm aber immer noch viel besser als eine Rede auf einer durchschnittlichen Verkaufsveranstaltung.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-490.html#Anker3>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-541.html#Anker%204>
Jobs fing an mit Videountertiteln über die Eröffnung von Apple-Läden in McLean, Virginia und Los Angeles, Kalifornien und erzählte, Apple plane vier weitere Geschäfte im August zu eröffnen (in Dallas, Minneapolis, Chicago und Boston) und sagte im Folgenden, dass am Jahresende insgesamt 25 Läden existieren würden. Auch wenn Apple glaubt, dass die Läden bis zum Jahresende in die Gewinnzone kommen werden, zitierte man in der New York Times einen Präsidenten einer Beratungsfirma, dass Apple die Sache total falsch anfasse und dass die Läden nach zwei Jahren mit großen Verlusten geschlossen werden müssten. Obwohl der Besucherverkehr in den neuen Läden unglaublich hoch liegt, gab Jobs keine Verkaufszahlen für die Anfangszeit bekannt.
<http://www.nytimes.com/2001/07/12/technology/circuits/12APPL.html>
Das Nächste war Apples Show "10 on X" für die Industrie, von der Apple meinte, sie würde klarstellen, wie viele Macintosh Entwicklern Software für Mac OS X erstellen. Es war eine wichtige Demonstration: dabei waren Microsoft (mit Office und Internet Explorer), Adobe (Illustrator, GoLive, and InDesign), Quark, FileMaker, Connectix (Virtual PC), IBM (ViaVoice), World Book (2002 World Book Encyclopedia), Blizzard Entertainment (WarCraft III), Aspyr (Tony Hawk's Pro Skater 2) und Alias|Wavefront (Maya), die ihre Produkte vorzeigten. Man braucht nicht zu diskutieren, ob Apple da die richtigen Partner gefunden hat, weil diese zehn Firmen für den ganzen Macintosh-Markt repräsentativ sind. Nur zwei der angekündigten Produkte werden schon ausgeliefert: die 2002 World Book Encyclopedia und Aspyrs Pro Skater 2 von Tony Hawk, die beide Mac OS X wohl nicht besonders fordern, alle anderen planen Termine im Laufe dieses Jahres.
<http://www.worldbook.com/>
<http://www.aspyr.com/mini-sites/th2/>
Obwohl die Planungen keine Auslieferung für die nächsten Monate ankündigen, gilt das erste gezeigt Programm, Microsoft Office 10 als Schlüsselanwendung für Mac OS X. Ohne die bekannte Suite aus Word, Excel, PowerPoint und Entourage in Native Programmen unter Mac OS X gibt es für die meisten gewerblichen Macanwender eine signifikante Barriere gegenüber diesem System. Microsoft fördert Apple sogar, indem Office 2001 nur noch zu Wartungszwecken verändert wird und die gesamte Entwicklungskapazität in Office 10 einfließt, das es nur für Mac OS X gibt. Ich werde die Änderungen zu Office 10 in einer späteren Ausgabe im Detail besprechen.
Nach den Demonstrationen schoss sich Jobs enthusiastisch auf die neuen Funktionen von Mac OS X 10.1 ein - auf den ersten Blick sieht es so aus, dass darin die meisten Schwächen und Probleme der aktuellen Version von Mac OS X bereinigt werden. In der Ausgabe der nächsten Woche, werden wir mehr über Mac OS X 10.1 schreiben, es erübrigt sich, zu sagen, dass die Änderungen gut gewählt wurden, aber nicht die Terminaussage September für die Auslieferung.
Die neuen Hardwareankündigungen, die der Demo des Mac OS X 10.1 folgten, entfachten nicht den selben Enthusiasmus (nur die Aussage, das neue iBook (mit zwei USB-Ports) habe die Verkaufsrekordmarke von 182000 Stück innerhalb zwei Monaten erreicht, wurde groß beklatscht). Die beschleunigten iMacs erhielten nur wenige Minuten der Zeit von Jobs, sie verdienten auch nicht mehr. Solider sind die neuen G4 Power Macs, sie bieten eine neue Front und signifikant bessere Leistung bei gleichen Preisen. Auch wenn diese Verbesserungen nicht von sich aus interessant sind, bieten sie doch eine sagenhaftes Verhältnis Preis zu Leistung.
<http://www.apple.com/imac/>
<http://www.apple.com/powermac/>
Was wäre eine Ankündigung neuer Macs ohne den Vergleich mit aktuellen Rechnern auf Pentiumbasis unter Windows? Zur Abwechslung, weil die gekonnten Vergleiche langweilig sind und nur Zeit einer ohnehin schon zu langen Rede verschwänden, die Leute kaufen ohnehin keine Macs auf Grund besonderer Leistung, und obwohl es ganz nett ist, dass die schnellsten Power PCs keine lahmen Gurken sind, kann man diese Vergleiche unter den Tisch fallen lassen. Wenn die Vergleichsergebnisse vorhersagbar wären (Jobs lässt Phil Schiller antraben, man verbreitet sich über die Schwierigkeiten einen Pentium zu kaufen, die Photoshop Filter laufen zu lassen - und der Mac ist zuerst fertig), die Hardwarelektion in Chiparchitektur von Apples Leiter der Hardwareentwicklung Jan Rubinstein war unersetzlich. Beim Versuch zu zeigen, dass der CPU-Takt nicht das einzige Mittel ist, um einen Prozessor schnell zu machen, zeigte er dem Auditorium eine Animation, wie viel mehr Pipelinezyklen (Der Power PC G4 hat 7, der Pentium 4 20) die Leistung signifikant drücken. Er hat damit natürlich Recht und seine Präsentation war gut, allerdings hat er die Tatsache unterschlagen, dass der Pentium 4 doppelt so schnell getaktet werden muss, um den Vorteil zu nutzen. Aber wen interessiert das? Chipleistung ist ein komplexes Thema und niemand, der glaubt, dass der Quarztakt allein ausreicht, wird sich durch eine solche Demonstration von Apple umkehren lassen.
Zu guter letzt kam eine Vorstellung von iDVD 2, das Menus für Bewegungsabläufe und neue Hintergründe bietet (einige davon mit Hintergundanimationen), die Vertonung von Diashows unterstützt, Kodierung im Hintergrundbetrieb einführt, 90 Minuten DVD-Kapazität fördert (derzeit nur 60 Minuten) und auf Mac OS X läuft. Wie vieles andere soll es im September erscheinen und kann kostenlos aufgerüstet werden.
Ganz am Ende wurde leise zugegeben, dass Apple gern mehr gezeigt hätte. Um zu zeigen, dass Apple nicht total stehen gelassen wurde, zeigte Jobs diverse Dias, was Apple in diesem Jahr schon auf den Markt gebracht hat. Dann forderte er das Auditorium auf, einen Applaus für die hart arbeitenden Apple-Angestellten zu spenden, danach folgte ein anderer Aufruf für die Angehörigen dieser Mitarbeiter. Wenn es auch nicht wahrscheinlich ist, dass viele Angehörige am Fernseher gesessen sind, um diesen Aufruf in der Haupt-Rede mitzubekommen, ist es doch eine willkommene Geste, zu zeigen, dass 80-Stundenwochen von den Familien zu tragen sind.
<http://www.apple.com/hotnews/articles/2001/07/macworld/>
Fehlende Aussteller -- Es war keine Frage, dass weniger Platz für Aussteller zur Verfügung stand als im früheren Jahren. Eine Reihe großer Firmen der Macintoshindustrie fehlten ganz, so beispielsweise Adobe und Casady&Greene, andere hatten kleinere Stände als im Vorjahr. SmithMicro war da - Hersteller von FAXstf, man hatte viel Platz, aber dieser war von einem Schriftband gefüllt, das von der zerklüfteten Decke im Javits herabhing wie ein Draht aus einem Floß, und wenige Tische. Das Ganze schrie nach Kostenreduktion.
<http://www.adobe.com/>
<http://www.casadyg.com/>
<http://www.smithmicro.com/Mac_index.tpl>
Die Firmen entschieden sich aus verschiedenen Gründen, der Messe fernzubleiben. Der wichtigste war der generelle Abschwung. New York ist teuer und ich vermute, dass für eine Firma wie Adobe die Kosten für einen Platz, einen großen Stand und das notwendige Zubehör, für die Flüge, Hotels, Essen und Personallöhne einige hunderttausend Dollar ausmacht. Die meisten Firmen schließen die Kordeln ihrer Geldbörsen enger und auch wenn es Adobe in der letzten Zeit recht gut ging, ließe sich das Geld an anderer Stelle besser einsetzen wie etwa herkömmlicher Werbung, die sowohl billiger als auch effektiver sind, nachdem inzwischen viele Werbefirmen im Internet aufgegeben haben.
Der zweite Grund - Übergang zu Mac OS X - ist mit dem ersten eng verwandt. Geld in eine Verkaufsshow investieren, ist eine Sache - aber es ist etwas anderes, dies Geld zu investieren, wenn keine Mac OS X spezifische Software zur Verfügung steht, die sie vorzeigen könnten. Außer einigen wenigen Spielen hat auch Casady & Greene keine Mac OS X Software vorzuzeigen - bei diesen Aussichten wäre auch bei einer großen Mac OS X-Show verständlich, dass man sich dazu entscheidet, daheim zu bleiben. Unter den gleichen Gründen sollte die Macworld Expo in San Francisco im kommenden Januar ein großes Ereignis werden, weil dann Mac OS X 10.1 auf dem Markt sein wird und viele weitere Firmen ihre Mac OS X Versionen fertig haben werden.
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Keine Killer-Produkte -- Ich fühlte mich bei meinem Gang durch die Messe etwas deprimiert, weil ich nichts wirklich Beeindruckendes finden konnte. Es gab zwar einige willkommene Mac OS X-Versionen, beispielsweise QuicKeys für Mac OS X von CE Software oder Virtual PC für Mac OS X von Connectix. Diese Programme sind natürlich sinnvoll und nötig, aber auch sie bieten keine völlig neuen Funktionen an. Auf der Hardware-Seite war der übliche Aufmarsch von qualitativ guten Druckern, Digitalkameras und Videokameras nicht besonders überraschend, eignete sich aber gut zum Durchstreifen. Beeindruckt haben mich vor allem Canons Digitalkameras PowerShot S110 und S300 Digital Elph (in Europa Ixus genannt). Zu den interessantesten Geräten gehörte der elegante Lautstärkeregler PowerMate USB und der Audio-Adapter PowerWave USB von Griffin Technologies. Der PowerWave USB kann für Aufnahme und Wiedergabe eingesetzt werden und verfügt über einen eigenen Verstärker, sodass sich herkömmliche Lautsprecher daran anschließen lassen. Sie sind zurzeit noch nicht lieferbar, aber fast jeder schien sie bemerkt zu haben, zusammen mit dem Datenhandschuh P5 von Essential Reality.
<http://www.cesoft.com/products/qkx.html>
<http://preview.connectix.com/testdrive/>
<http://www.powershot.com/powershot2/s110/>
<http://www.powershot.com/powershot2/s300/>
<http://www.griffintechnology.com/audio/pwrmate.html>
<http://www.griffintechnology.com/audio/pwrwave.html>
<http://www.essentialreality.com/>
Es gab ein paar wenige Unternehmen, die nur deshalb an der Messe teilnahmen, weil ihre Produkte auf Unix basieren und deshalb auf Mac OS X ebenfalls eingesetzt werden können, etwa Memora for the Mac, einem Heim-Server für E-Mail, digitale Bilder und Musik. Im Großen und Ganzen hat Mac OS X aber zu einem vorübergehenden Innovationsstopp geführt. Ehrlich gesagt hat die Innovation in den letzten paar Jahren sowieso abgenommen und es ist meine Hoffnung, dass wenn sich den Programmierern das ganze Potenzial von Mac OS X eröffnet, wir wieder Funktionen und Programme sehen werden, die vor Mac OS X undenkbar gewesen wären.
<http://www.memora.com/product/mac_index.htm>
Besucherscharen -- Die Besucherzahlen an der Macworld Expo waren gleich oder sogar höher als im letzten Jahr, als es Apple und der gesamten Branche sehr gut ging. Das ist bereits für sich genommen eine frohe Überraschung, aber einige Aussteller haben mich darauf hingewiesen, dass die PC Expo vor einem Monat (ebenfalls im Javits Convention Center) viel weniger Leute als früher angezogen habe. Die Leute kamen also nicht nur zahlreich an die Macworld, sie taten dies auch in einem wirtschaftlichen Umfeld, das die Besucherzahlen einer ähnlichen Messe zurückgehen ließ.
Wie ich schon früher festgestellt habe, hängt das Wohlergehen von Apple nicht unbedingt von Rest der Computerindustrie ab, da Käufer von Macintosh-Computer häufig Private und nicht unbedingt Unternehmen sind. Ich denke deshalb, dass die Besucherzahlen an der Macworld Expo einem ähnlichen Befund unterliegen, viele Personen wollten einfach Mac OS X und die darauf eingesetzten Applikationen sehen. Obwohl Mac OS X 10.1 erst einige Wochen nach der Expo veröffentlicht wird, setzt fast keiner meiner Gesprächspartner Mac OS X als primäres Betriebssystem ein und das Warten auf die neue Version ist deshalb leicht verschmerzbar.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-577.html#Anker2>
Sogar noch wichtiger dünkte mich die gute Stimmung an der Messe, selbst die unspektakuläre Eröffnungsrede von Steve Jobs und die unklare Zukunft schien der guten Laune nichts anhaben zu können. Vielleicht liegt das einfach daran, dass die Expo hauptsächlich als ein halbjährliches Treffen des Macintosh-Fanclubs dient und das Engagement von Apple den Mangel an wichtigen Ankündigungen wettmachen konnte.
Fröhliche Aussteller -- Am meisten überraschte mich aber die Tatsache, dass alle Aussteller, mit denen ich gesprochen habe, glücklich bis ekstatisch waren. Die Präsenz in New York ist teuer und die Aussteller wägen den positiven Effekt eines Messestandes sorgfältig mit Kosten ab.
Die grosse Masse der Besucher hat bei dieser Entscheidung sicher viel geholfen, nichts macht einen Aussteller glücklicher als eine Menge Enthusiasten, die mit viel Werbematerial von dannen ziehen. Die Leute am Stand von CE Software haben mir gesagt, dass sie bereits am ersten Morgen keine CDs mehr hatten und für den nächsten Tag eine neue Ladung heranschaffen mussten. Aber hier handelte es sich nicht nur um Besucher, sondern um Macintosh-Gläubige. Rich Brown von Dartware (das aus der Universität Dartmouth herausgelöste Unternehmen mit den Netzwerk-Programmen InterMapper, MacPing und SNMP Watcher) erzählte mir, dass er bereits am ersten von InterMapper-Fans förmlich ausgeraubt wurde, nicht unbedingt eine häufige Erfahrung für eine Firma, die vor allem technische Netzwerk-Applikationen entwickelt.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-529.html#Anker1>
<http://www.dartware.com/>
Aber was das Herzen eines Ausstellers wirklich erfreut, sind Verkäufe und hier ging es wirklich rund. Peachpit verkaufte trotz eines Abschwungs im Buchhandel eine Unmenge von Büchern und die Kassierer am Stand von DevDepot wurden von Leuten regelrecht überrannt. Es geht offensichtlich nichts über das Sehen und Berühren von Macintosh-Produkten, was ansonsten an vielen Orten nicht möglich ist (und wohl auch für die Eröffnung der Apple-Läden verantwortlich zeichnet). Dieser Aspekt bleibt aber Jahr für Jahr gleich und ich kann mir schlichtweg nicht erklären, weshalb die Leute gerade diesmal so bereitwillig ihr Geld ausgaben. Vielleicht lag es an den Preisen: Ich weiß, dass ich selbst nahe daran war, eine 100 GB-FireWire-Festplatte und eine 256 MB-Compact-Flash-Karte zu kaufen, obwohl ich beides nicht unbedingt nötig habe. RAM war außergewöhnlich billig, eine Firma verkaufte 512 MB-DIMM für 140 US$, ein Angebot das ich für besonders billig hielt, bis ich die Preise auf dem Internet miteinander verglich, unter anderem auf der neuen und gutgestalteten Website von dealram. (Ich habe gehört, dass die RAM-Preise zurzeit auf Grund eines großen Angebots besonders tief sind, weil aber zum Drosseln des Angebots einige Produktionsstrassen geschlossen wurden und in wenigen Monaten Windows XP die Nachfrage wieder anheizen wird, sollen auch die Preise bald wieder steigen).
<http://www.peachpit.com/>
<http://www.dealram.com/>
Obwohl ich also nicht wirklich weiß, weshalb diese Macworld Expo derart erfreulich ausgefallen ist, werde ich mich nicht beschweren. Wahrnehmung ist eine mächtige Empfindung und wenn die Wahrnehmung über den Macintosh positiv ausfällt, führt das zu einer Art selbsterfüllender Prophezeiung, die uns allen dient.
Übersetzer dieser Ausgabe: Gernot Hecht <gernot@wollemond.de>, Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Heinz Gnehm <mailto:gnehm@infotrax.ch>.
Koordination: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
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