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TidBITS#590/30-Jul-01

Neugierig zu erfahren, was die Zukunft für Mac OS X bereithält? Jeff Carlson untersucht Mac OS X 10.1, das von Steve Jobs während der Eröffnungsrede an der Macworld Expo vorgestellt wurde. Adam und Mark Anbinder fahren mit ihrer Berichterstattung von der Macworld Expo weiter, stellen die interessantesten Produkte vor und vermelden das stille Erscheinen von Mac OS 9.2. Jamie McCarthy teilt uns ihre Erfahrungen mit SirCam mit, dem E-Mail-Wurm auf Windows-Systemen, der selbst Macintosh-Anwendern mit seinen nutzlosen Attacken lästig werden kann.

Themen:


MailBITS/30-Jul-01

[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Mac OS 9.2 schlüpft in neue Power Macs G4 -- Steve Jobs hat es an seiner Eröffnungsrede an der Macworld Expo kaum erwähnt, aber seit letzter Woche werden alle Macintosh-Computer mit vorinstalliertem Mac OS 9.2 ausgeliefert. Die Änderungen in der neuen Version sind derart minimal ausgefallen, dass man sie ebenfalls Version 9.1.1 hätte nennen können, was aber auf Grund der Ähnlichkeit zur amerikanischen Notrufnummer 911 sicher böse Witze provoziert hätte. Obwohl Apple keine Informationen zu den Änderungen veröffentlicht hat, weisen Berichte darauf hin, dass einige kleinere Fehler behoben sowie Unterstützung für den neusten Power Mac G4 (QuickSilver) und Verbesserungen für das im September 2001 erscheinende Mac OS X 10.1 hinzugefügt wurden. Für die meisten Anwender spielt das aber auch keine große Rolle, da Mac OS 9.2 zurzeit nur zusammen mit dem neuen Power Mac G4 (QuickSilver) ausgeliefert wird. [MHA]

<http://til.info.apple.com/techinfo.nsf/artnum/n58840>

Eudora Welty mit 92 Jahren gestorben -- Die Pulitzer-Preisträgerin und Autorin Eudora Welty ist letzten Montag im Alter von 92 Jahren gestorben. Welty lebte ihr ganzes Leben lang in Jackson im Bundesstaat Mississippi und war eine bedeutende Vertreterin der amerikanischen Literatur. Unter ihren bekanntesten Werken sind die Kurzgeschichtensammlung "The Golden Apples" und die Romane "Losing Battles" und "The Optimist's Daughter"; zwei ihrer Werke schafften es sogar an die Theater am Broadway ("The Ponder Heart" und "The Robber Bridegroom"). Ihre Geschichten drehten sich hauptsächlich um das Leben behüteter Personen im südlichen Amerika, verweigern sich aber einer simplen Kategorisierung in ein bestimmtes Genre. Welty ist ebenfalls für ihre Fotografien bekannt geworden, besonders für Bilder die während der Großen Depression von 1929 bis 1939 auf Grund ihrer Arbeit als "Junior-Publizistin" für die "Works Progress Administration" (ein staatliches Beschäftigungsprogramm) entstanden.

<http://www.olemiss.edu/depts/english/ms-writers/dir/welty_eudora/>

Den Bezug zur Macintosh-Welt bildet das populäre E-Mail-Programm Eudora, das nach Eudora Welty benannt worden ist. Auslöser war eine Kurzgeschichte namens "Why I Live At The P.O.", die im Jahre 1941 veröffentlicht wurde. Der Programmierer Steve Dorner hat die Geschichte im College gelesen und sich noch Jahre später daran erinnert, als es darum ging, der ersten Version seines neuen E-Mail-Programms einen Namen zu geben. [GD]

<http://www.eudora.com/presskit/backgrounder.html>


Der SirCam-Wurm: E-Mail-Exhibitionismus

von Jamie McCarthy <jamie@mccarthy.vg>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Der E-Mail-Wurm SirCam belästigt mich - und eine Vielzahl anderer Personen rund um den Globus - schon seit einer Woche. Gottseidank ist er nur lästig, da ich Mailsmith auf Mac OS X benutze, SirCam aber nur PCs mit Microsoft Windows infizieren kann. Trotzdem hat er es geschafft, befallene Windows-Computer dazu zu bringen, mir 250 Kopien von sich selbst an harmlos aussehende Dokumente anzuhängen und abzuschicken. Mit fast 200 KB pro Dokument (einige sind allerdings viel größer) sprechen wir von einer ernsthaften Verschwendung von Bandbreite und Festplattenspeicher.

<http://wtc.trendmicro.com/wtc/>

Wie es funktioniert -- SirCam ist ein bisschen schlauer als frühere Viren und Würmer, die sich Schwächen von Windows oder Windows-Programmen zu Nutze machten. SirCam besitzt sein eigenes SMTP-Programm und entnimmt seine E-Mail-Adressen nicht nur aus dem Windows-Adressbuch, sondern nimmt auch alle Adressen die er im Cache des Internet Explorers findet. Deshalb erhalte ich E-Mails von wildfremden Leuten, die kürzlich einfach meine Website besucht haben.
Das bedeutet, dass Personen mit einer wichtigen E-Mail-Adresse entsprechend stärker betroffen sind als andere. "CmdrTaco" von der populären Gerüchteküche und dem Diskussionsforum Slashdot hat über 3'000 Kopien mit einer Gesamtgröße von über 600 MB erhalten. [Hier bei TidBITS sind es bis jetzt 350 Kopien, aber unsere Website wird auch hauptsächlich von Macintosh-Anwendern gelesen, die vom Wurm nicht betroffen sind. - Adam]. Meine Bilanz von 250 Kopien mag deshalb etwas mager aussehen, aber zur Verteidigung muss ich sagen, dass in dieser Zahl die E-Mails meines größten Fans noch nicht inbegriffen sind. Eine Nutzerin von Prodigy sendet mir nämlich seit dem 27. Juli 2001 ungefähr 30 E-Mails pro Tag.
Ich zähle die E-Mails der Prodigy-Nutzerin deshalb nicht mit, weil ich meinen eigenen E-Mail-Server betreibe und deshalb solche E-Mails einfach herausfiltern kann (ich benutze dazu das Perl-Modul Mail::Audit). Ich ignoriere damit nicht nur ihre E-Mails, sondern sende auch dreißig Mal pro Tag einen hilfreichen Hinweis zum Stoppen dieser Flut direkt an den Präsidenten von Prodigy Communications. Habe bis jetzt aber noch nichts von ihm gehört.
[Wenn Sie keinen eigenen E-Mail-Server betreiben und Ihr Internet-Anbieter den SirCam-Wurm nicht blockiert, können Sie Ihr Frust-Niveau deutlich reduzieren, indem Sie Ihr E-Mail-Programm anweisen, E-Mails größer als 100 KB zu übergehen; Einige Programme wie etwa Eudora erlauben Ihnen anschließend, mit Filtern nach SirCam-Meldungen zu suchen und sie direkt zu löschen. Wie mit allen solchen Filtern muss dabei sehr sorgfältig vorgegangen und der Filter zuerst manuell ausprobiert werden. Der Inhalt einer SirCam-Meldung enthält immer eine erste und letzte Zeile in Englisch oder Spanisch und die Beilagen haben immer eine Erweiterung wie .COM, .BAT, .PIF oder .LNK (siehe die unten stehenden Webseiten für Details). Für Leute wie Jamie mit einem eigenen E-Mail-Server ist es relativ einfach, alle SirCam-Meldungen auszufiltern, da sich die einzelnen Meldungen nicht stark voneinander unterscheiden. Bei TidBITS haben wir beschlossen, alle E-Mails mit Beilagen mit den obigen Erweiterungen automatisch zu löschen; diese Methode kann aber bei anderen Anwendern zu administrativen Schwierigkeiten führen. - Adam]

<http://www.symantec.com/avcenter/venc/data/w32.sircam.worm@mm.html>
<http://www.f-secure.com/v-descs/sircam.shtml>

SirCam verbreitet sich vor allem wegen der Art und Weise, wie Windows und einige Windows-Programme (etwa ältere Versionen von Microsoft Outlook und Outlook Express und sicher noch weitere) sich standardmäßig verhalten. Obwohl Windows die Erweiterungen von Dateinamen benötigt, werden diese Erweiterungen standardmäßig ausgeblendet und E-Mail-Programme machen das Gleiche. Wenn dann der Wurm als Batch-Datei namens "COVERAGE OF PEARL HARBOR ATTACK.doc.bat" (ein aktuelles Beispiel) ankommt, erscheint es Outlook-Anwendern als "COVERAGE OF PEARL HARBOR ATTACK.doc" - offensichtlich ein Microsoft Word-Dokument. Mit einem Doppelklick wird es geöffnet und während man sich noch darüber wundert, wieso man es überhaupt erhalten hat, infiziert der Wurm den PC.

Dieses einigermaßen benutzerfreundliche Verstecken der Erweiterung (das übrigens auch in Mac OS X 10.1 erscheinen soll) genügt aber noch nicht zur massenhaften Verbreitung des Wurms, sondern die Tatsache, dass ältere Versionen von Microsoft Outlook beim Doppelklicken von E-Mail-Beilagen keine Warnung anzeigen. Viele andere Programme machen dies bereits und im Juli 1999 und Juni 2000 hat auch Microsoft das Programm Outlook so angepasst, dass es Anwender vor dem Öffnen von Beilagen warnt. Aber das Herunterladen und Installieren eines Sicherheits-Updates benötigt offenbar mehr Sorgfalt in Sicherheitsfragen als die meisten Anwender aufzubringen bereit sind.

<http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q235/3/09.ASP>

E-Mail-Voyeurismus -- Das nette Detail am SirCam-Wurm ist der Umstand, dass er sich mit zufälligen Dateien von der Festplatte des Opfers tarnt und weiterverbreitet. Jedes Mal wenn ich eine Kopie von SirCam erhalte, bekomme ich deshalb auch einen Einblick in die Festplatte einer wildfremden Person.
Normalerweise schnüffle ich nicht in anderer Leute Sachen herum, aber wenn sich solche Gelegenheiten bieten, habe ich Mühe, sie ungenutzt vorüberziehen zu lassen. Ich öffnete die Beilagen mit BBEdit und hatte die ganze Woche einen Riesenspaß beim Durchstöbern der privaten Dokumente von anderen Leuten. Einige sind kurz und langweilig, andere dagegen lang und interessant. Einige Auszüge habe ich sogar mit Freunden über IRC ausgetauscht. SirCam hat sich in Pokemon verwandelt: "Schnapp sie Dir alle!"

Hier ist eine kleine Aufstellung meiner interessanteren Funde:

Ich habe die Bewerberin kontaktiert und wir haben uns einige E-Mails geschrieben. Sie selbst verwendet keine Microsoft-Produkte, aber dafür die Firma bei der sie sich beworben hat.

Darin liegt der beunruhigendste Aspekt dieses Wurms: ihre Bewerbung hat Monate auf einer Festplatte dieses Stahlwerks gelegen und sie hatte keine Kontrolle darüber, dass die Bewerbung an mich gelangte. Sie hätte es nie erfahren, wenn ich sie nicht kontaktiert hätte.

Ehrlich gesagt habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn mein elektronischer Posteingang etwas verstopft wird: Ich habe ein Kabelmodem und kann eingehende E-Mails bereits auf dem Server filtern. Aber trotz all meiner Bemühungen, Microsoft-Produkte zu vermeiden (Linux auf dem Server, OpenBSD als Firewall, Mac OS X auf dem Schreibtisch), kann meine Privatsphäre trotzdem beeinträchtigt werden. Viele meiner Freunde verwenden Windows und ich vertraue Ihnen, dass unsere private Korrespondenz vertraulich behandelt wird. Das Problem ist aber, dass ich ihren Computern nicht mehr trauen kann. Wie vorsichtig wir auch sind, die unsicheren Monokulturen von Windows und Outlook machen uns alle zu unfreiwilligen Exhibitionisten.

SirCam ist kein gefährlicher Wurm - es besteht nur eine 5 %-Chance, dass er am 16. Oktober die Festplatte löschen und eine 2 %-Chance, dass er an jedem anderen Tag die Festplatte auffüllen wird. Es gab schon bedeutend gefährlichere Würmer: was SirCam aber so speziell macht, ist die Art und Weise, wie er unsere Privatsphäre offen legt. Vielleicht werden die daraus entstehenden Peinlichkeiten dazu führen, dass wieder vermehrt auf Sicherheit geachtet wird und dass Softwarefirmen Programme herstellen, die nicht nur die Anwender schützen, sondern die Anwender auch aktiv daran beteiligen lassen.


Mac OS X 10.1 Vorschau von der Macworld Expo

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Mehr als jedes andere Ereignis fördert die Macworld Expo die Erregung der Macbenutzer nach den neuesten Darstellungen von Apple zur spezifischen Denkweise. Ironischerweise mischt diese Show die Begeisterung mit einer gleichen Dosis Geduld. Auf der Macworld Expo in San Franzisko 2001 erregte Steve Jobs Ausbrüche einer Massenlust an der Technik mit dem PowerBook G4 Titanium, aber selbst die, die ihre Rechner sofort drahtlos aus der Messe heraus während der Haupt-Rede orderten, erhielten sie in den nächsten Wochen noch nicht. Auf der diesjährigen Show in New York kündigte Jobs Mac OS X 10.1 an, Apples erstes Update des neuen Betriebssystems, aber Sie werden es vor September nicht in den Händen halten. Hier einige Tipps, was Sie vorher ansehen sollten.

<http://www.apple.com/macosx/newversion/>

Bewegungen der Icons -- Durchsichtige Menüs und präemptives Multitasking verlieren schnell ihre Aufmerksamkeit, wenn essenzielle Funktionen wie die Funktionswahl übers Menü oder das Wiederaufblättern von Fenstern mit anderer Größe nicht schnell genug arbeiten. Die Hauptverbesserung in Mac OS X 10.1 ist die allgemeine Leistungssteigerung mit Schwerpunkten beim Verkürzen der Aufrufzeiten von Anwendungen, die man etwa nach Bewegungen ihres Icons erfasst. Unter Mac OS X bewegt sich das Icon eines Programms beim Start wie ein mit Koffein gedoptes Kind an seinem Platz im Dock um anzuzeigen, dass sein Anwendungsprogramm geladen wird. Unter Mac OS X 10.1 startete der Internet Explorer während eines Aufpralls seines Icons und das zu Mac OS X gehörende Mailprogramm ließ gar keine Bewegung des Icons vergehen. Natürlich demonstrierte Jobs das Ganze auf der schnellsten verfügbaren Hardware, aber man hat uns berichtet, dass der Programmstart 2-3-mal schneller abläuft, auch auf langsameren Macs.

"Leistung, Leistung, Leistung" sang Jobs, aber man hat nicht nur brachial die Rechner beschleunigt. Unter 10.1 können Sie beim Verkleinern der Fenster eine Methode wählen. Das normale Schema mit dem Namen Genie - weil die Fenster praktisch vom Dock verschluckt werden - erhält einen Partner: Skala, das mehrere Fensterrahmen mit proportionaler Größe während der Bewegung ins Dock zeigt. Die Wirkung ist klarer und schneller als bei Genie und Jobs schlug sogar vor, Skala zum Normalverhalten von 10.1 zu machen. (Persönlich würde ich ein Ballonverhalten vorziehen, bei dem das Fenster um den Bildinhalt verblasst, zusammenfällt und lasch im Dock versinkt.)

Finderfenster werden in der Tabellenansicht Größenänderungen der Spaltenfenster zeigen (hoffentlich merkt sich das System die Größen, Mac OS X 10.0.4 tat das nicht) und lange Dateinamen werden in mehrere Zeilen umgebrochen wenn nötig, Text wird nicht mehr abgeschnitten. Wie Windows wird auch Mac OS X 10.1 dem Benutzer die Option bieten, Namenserweiterungen zu zeigen oder nicht. In Windows ist diese Funktion reichlich verwirrend - hoffentlich wird Apple dies Problem vermeiden.

Eine andere Verbesserung an der Aqua-Oberfläche des Systems ist die Möglichkeit, das Dock am linken, rechten oder unteren Rand des Bildfensters zu positionieren. Das ist zwar auch in der aktuellen Version so, wird aber über Neustarts nicht gespeichert. Um das Dock jetzt zu verschieben, klicken Sie die Trennlinie zwischen Anwendung und Dokumentteil mit gedrückter Ctrl-Taste an, um die Anordnung zu wählen, das neue System unterstützt aber keine Positionierung am oberen Bildschirmrand.

Apple kümmert sich auch um die Überladung des Docks, indem einige Funktionen, die derzeit als Dock-Extras erreicht werden können aus dem Dock entfernt werden und in den Menübalken am Kopf wandern. Diese "SystemMenüfunktionen", wie Jobs sie nannte, können den Batteriestatus und die Feldstärke des Airportsignals anzeigen, und bieten Bedienmöglichkeiten für die Lautstärke, Bildschirmparameter und die Modemverbindung. Meine Bedenken gehen dahin, dass auch dieses Menü bald überladen wird wie es auch schon mit dem Papierkorb von Windows gegangen ist. Der existierende Kontrollstreifen ist nicht perfekt - wenigstens kann man ihn ausblenden, wenn er nicht gebraucht wird.
Endlich können auch Anwendungsprogramme im Dock eigene Menüs haben, wie Ordner schon vorher, auch wenn in der Haupt-Rede unklar blieb, welche Menüpunkte wo gezeigt werden.

Große Hubfunktionen -- Mac OS X 10.1 vervollständigt die Apple Strategie mit digitalen Hub-Funktionen, indem das Abspielen von DVDs und das Brennen von CDs (um Daten zu retten, nicht nur für den Gebrauch durch iTunes) direkt im Finder aufgerufen werden können, auch gibt es eine neue Taste "Brennen", die in alle Programme unter dem Finder ins Menü übernommen werden kann. Die unterhaltsamste Phase der Haupt-Rede kam als Jobs versuchte, eine digitale Kamera per USB anzuschließen; als es nicht funktionierte, ließ er sie fallen (hm, warf sie einen Mitarbeiter hinter der Bühne zu) und machte weiter. Später kam er auf die Kamera zurück und zeigte, dass das System die Bilder automatisch in einen speziellen Ordner kopiert hatte, der auch von einem Bildschirmschoner benutzt werden könnte.

Natürlich könnte Mac OS X 10.1 die Hubfunktionen nicht steuern, wenn es nicht im Zentrum des Systems stünde, Apple hat deswegen auch die Netzwerkfunktionen verbessert. Sie können damit endlich das AirPort-System mit einem Admin Utility unter Mac OS X 10.1 umkonfigurieren. Apple ergänzt auch Funktionen, um AFP über Appletalk anzuschließen, und Netzwerkfunktionen des SMB, um besser mit Windowsrechnern zu kommunizieren. Mac OS X wird neue Technologien unterstützen wie etwa WebDAV (Web-Based Distributed Authoring and Versioning; dies besteht aus einer Reihe von Funktionserweiterungen im HTTP-Protokoll, um Benutzern das Editieren und Verwalten von Dateien im Internet zu erlauben, an denen sie gemeinsam arbeiten - sie können es sich vorstellen als FTP auf verbundene Dateien), dies wird eingesetzt werden als zentrale Technik für Ihre iDisk. Weil WebDAV Daten nach dem Zustands-losen HTTP-Protokoll abgewickelt wird, kann man es längere Zeit beiseite legen ohne irgendwelche Zwischentests auf Apples Servern ausführen zu müssen.

<http://www.webdav.org/>

Die Zukunft steht uns noch bevor und kommt immer noch und kostet 20 $ -- Bis Mac OS X 10.1 endlich geliefert wird, wird es September und für die jetzigen Benutzer soll es als kostenloser Upgrade verfügbar sein. Weil zwischen dieser und älteren Versionen viele Daten geändert wurden, werden Besitzer der 10.0.4 Version 20 $ (für Versand- und Verpackungskosten) spendieren müssen, um eine neue CD geliefert zu bekommen. Apple hat sicherlich das Recht, Geld zu kassieren, wenn immer es möglich ist, aber es ist schon ärgerlich, wenn man für ein Update zahlen soll, das eher wie eine Fehlerkorrektur zu behandeln ist, um das Betriebssystem zur korrekten Funktion für Benutzer zu verhelfen, die alle Testphasen durchgehalten haben. Auch wenn ein Update Online riesig ausfällt, sollte man den Download doch wenigstens zur Verfügung stellen, um den Klagen zuvorzukommen.


Macworld Expo NY 2001 - Besonderes

von Adam C. Engst and Mark H. Anbinder <editors@tidbits.com>

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Die Macworld Expo dieses Jahres in New York war eine merkwürdige Show ohne spektakuläre Ankündigungen, das heißt aber nicht, dass es nichts gab, was unsere Aufmerksamkeit erregte als wir durch die Gänge spazierten. Was war die wesentliche Neuheit dieses Jahres? Wie bei vielen Neuankündigungen der Show, werden viele dieser Produkte noch nichtgeliefert. Ich gehe mal die zurückliegenden Monate des Jahres 2001 durch und erinnere mich an viele Neuausgaben - ich bin sicher, dass Sie viele dieser Produkte im Januar auf der MacWorld in San Francisco wieder sehen werden.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06502>

Händeschütteln mit dem Mac -- Das erste Produkt, das mir auf meinem Durchgang durch die Messe auffiel, war der P5 Controller von Essential Reality, der einem Handschuh ähnelt. Es ist ein USB-Gerät, das auf Ihre Hand passt, und Sie können mit Hand- und Fingerbewegungen 3-dimensionale Grafikprogramme, Spiele und dergleichen steuern. Es würde bestimmt den Preis für das zukunftssicherste Gerät gewinnen, obwohl mir nicht ganz klar ist, wie gut es bei vielen Anwendungsprogrammen eingesetzt werden kann. Es sieht aus, wie wenn Ihr Arm einschlafen wird, wenn Sie den P5 längere Zeit benutzen. Trotzdem wird der P5 recht billig (um 130$) sein, wenn er in wenigen Monaten lieferbar ist - hoffen wir, dass Essential Reality bis dahin einen besseren Namen für das Gerät finden wird. [ACE]

<http://www.essentialreality.com/products.html>

Fantastisches Testgerät -- Einer der Hand voll Gründe, Mac OS X nicht dauernd auf meinem Laptop einzusetzen, ist der, dass Virtual PC immer noch nicht unter Mac OS X läuft. Connectix hat die Situation durch Einführung der virtuellen PC-Testplatte für Mac OS X etwas entschärft, dessen Download für Besitzer von Virtual PC 4 kostenlos ist.

Wegen Einschränkungen von Mac OS X unterstützt diese Testplatte keine USB-Geräte, kann in Windows keine separaten IP-Adressen nutzen und Virtual PC kann nicht im Vollfenstermodus benutzt werden, aber die Softwarelösung ist ansonsten voll ok. Es hat uns gefreut, dass Virtual PC unter Mac OS 9 und X mit denselben PC-Images arbeiten kann. Connectix kann keinen verbindlichen Termin zusagen, wann Virtual PC für Mac OS X verfügbar sein wird, verspricht aber eine entgültige Version (oder notfalls eine Testplattenversion) zu veröffentlichen, bevor das Verfallsdatum der aktuellen Version eintritt (31.Jan.2002).

<http://preview.connectix.com/testdrive/>

Vergessen Sie Ihr Wallet nicht -- Sie wollen mit Ihrer Digitalkamera in Urlaub gehen, wollen aber keinen Laptop mitnehmen, um den Inhalt Ihrer Compact Flash Karten zu speichern? Minds&Work bietet die Lösung mit einem handgroßen digitalen Wallet [eigentlich Brieftasche -- WS], das mit einer Batteriegetriebenen etwa 450g-Festplatte ausgerüstet ist und das unabhängig von einem Computer arbeitet. Dies digitale Wallet unterstützt Compact Flash, Smartmedia, Sony Memory-Stick, Panasonic Memory Card, IBM Microdrive, Intel Strato Flash und Multimedia Karten; Sie brauchen Ihre Karte nur in einen PC-Adapter zu schieben, diesen ins digitale Wallet einzustöpseln und können den Inhalt der Speicherkarte auf die 2,5 Zoll-Platte des Wallet transferieren, die es in den Größen 3 GB (350$), 10 GB (450$) und 20 GB (550$) gibt. Die NiMH-Batterie hält für ca 120 Betriebsminuten und kann etwa 500 Mal neu geladen werden. Daheim verbinden Sie das Wallet mit dem Mac (oder einen PC oder Linuxrechner) via USB und transferieren die Fotodateien. Das digitale Wallet hat auch einen monochromen LCD-Bildschirm, allerdings nicht zum Betrachten der Bilder, sondern um Verzeichnisse zu kontrollieren, den Übertragungsstatus zu kontrollieren usw.. Die Attraktion macht der Preis aus, wenn Sie 256 MB Compact Flash Karten zwischen 150 und 250 $ bekommen, können Sie Ihren Urlaub mit wenigen kleinen Memory Karten überstehen. [ACE]

<http://mindsatwork.net/>

Kleinste Medien -- Wenn wir gerade kleine Speicher zum Thema haben, sehen wir uns die digitalen Datenträger von DataPlay an, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen. Produziert von Imation werden die langlebigen optischen Platten von DataPlay etwa 500 MB fassen, etwa die Größe eines US Vierteldollars aufweisen und in fünf Farben geliefert werden. Zu den DataPlay Medien wird auch die DiscGO von Imation dazukommen, die ähnlich wie das digitale Wallet erlaubt, den Inhalt von Memory Karten von und nach DataPlay Platten zu kopieren. Weitere Geräte arbeiten mit Platten von DataPlay, am bemerkenswertesten sind davon wohl die tragbaren Musikabspielgeräte, aber auch Handheldrechner, Aufzeichnungsgeräte für Elektrokardiogramme und digitale Kameras. Ich bin gespannt auf reale Anwendungen der DataPlaymedien, weil hier ein günstiges Datenträgerformat mit angemessener Kapazität verknüpft wird (etwa das doppelte Format der großen Compact Flash Karten) und ein archivierbarer Speicher versprochen wird. [ACE]

<http://www.dataplay.com/>

Das beste Gizmo für Reisende -- Wir wussten schon, dass Battery Technology Inc. (BTI) gute Batterien für Laptops und Handys sowie Spannungsadapter produziert, ein neues Produkt am Stand von BTI vereinigt beide Funktionen in einem Gerät. Ein billiges USB-Handy-Ladegerät bietet Strom, um das Handy zu laden, und einen USB-Anschluss zu Laptop oder Tischrechner. (Die Volladung fürs Handy braucht etwa ein Fünftel einer vollen Laptop Ladung, also eine kostengünstige Lösung, wenn Sie gleichzeitig das Handy laden müssen). Ich habe mein Gerät ständig in meiner Laptoptasche, nachdem ich es vor wenigen Tagen gekauft habe, und habe es sowohl im Büro als auch auf Reisen eingesetzt. [MHA]

<http://www.batterytech.com/>

Die kleinste Festplatte -- Wenn Sie kleine Datenträger suchen, die größere Kapazitäten aufweisen, als 500 MB der DataPlay Platte, sehen Sie sich die neue, kompakte FireLite mit 5 GB von SmartDisk an. Sie misst 2.4" x .5" x 4", wiegt knapp 150g und bezieht Ihren Strom über den FireWirebus, braucht also keinen Stromadapter. Das Geheimnis dieses kleinen Gerätes ist ein neues 1,8 Zoll-Laufwerk von Toshiba und wenn Toshiba andere Kapazitäten bietet, wird SmartDisk auch andere Größen anbieten. Die FireLite-Platte wird etwa 400 $ kosten (SmartDisk gibt nur "bald lieferbar" an), die Größe bewirkt einen besonderen Preis, aber ein Paket mit 5 GB ist nicht kleiner zu bekommen als in der FireLite. [ACE]

<http://www.smartdisk.com/Products/Storage%20Products/Hard%20Drives/FWFL.asp>

Spinnensicht -- Nachdem Internetpräsentationen gewachsen sind, ist es für deren Autoren immer schwieriger, die Übersicht über alle Seiten, deren Links untereinander und der Richtlinienerfüllung zu behalten. Es gibt viele Hilfsprogramme, die ins Nichts verweisende Links auflisten oder die eine Suche über alle HTML-Dateien erlauben. Der Funnel Web Profiler von Quest Software ist auf Basis von Java inplementiert (er läuft also unter Mac OS X, nicht unter Mac OS 9) geht darüber hinaus, indem er einen Überblick über alle Internetseiten mittels einer grafischen Darstellung gibt, die Sie nach Ihren Wünschen einstellen können, um unterschiedliche Informationen für jede der Seiten zu berücksichtigen. Funnel Web Profiler kann z.B. verschiedene Farben vergeben, um zu zeigen, wie weit die Seiten einer vorgegebenen HTML-Qualität entsprechen, kann die Größe des Seitenknotens ändern, um den Komplexitätsgrad der Netzbeziehungen darzustellen u.s.w.. Der Funnel Web Profiler zu 600 $ arbeitet auch mit dem Funnel Web Analyzer zusammen. Wenn Sie ernsthaft einen Internetauftritt betreuen, sollten Sie den Funnel Web Profiler genauer verfolgen, wenn er Ende dieses Quartals in Versand geht. [ACE]

<http://www.quest.com/funnel_web/profiler/>

Stars unter den Eingabegeräten -- Apple hat den Markt für Tastaturen und anderen Eingabegeräte von Fremdherstellern ausgetrocknet, indem im Juli vorigen Jahres die Apple Pro Tastatur und die Apple Pro Maus auf den Markt kamen, trotzdem bieten einige Verkäufer immer noch Alternativen. Da ist die ergonomische Multimedia Tastatur von Adesso, eine kleine tragbare Zehnertastatur für USB , und die optische Maus mit zwei Tasten und Scrollrad von Lilliputian sind schöne Beispiele. [MHA]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06049>
<http://www.adessoinc.com/>

Zwei Halbtastaturen machen eine ganze? -- Zur Macworld Expo im letzten Januar in San Franzisko schrieben wir über die Halbtastatur von Matias, die Sie sich wie eine normale QWERTY-Tastatur vorstellen können, die man in zwei gleiche Teile zerlegt hat (natürlich sieht sie ein bisschen besser aus). Indem Sie den Zwischenraumbalken mit dem Daumen drücken, können Sie Zeichen auf dem anderen Teil der Tastatur eingeben. Auch wenn Sie das Gerät möglicherweise am Tischrechner einsetzen möchten, macht es sich doch am besten im tragbaren Halbtastatur Paket zu 300 $ von Matias, das eine Halbtastatur mit einem Kabel von ca. 1,50m, Faustriemen und Bildschirm Drehsoftware für Palm OS enthält, sodass man Tastatur und Palm an die Fäuste anschnallen kann. Dateneingabe im getragenen Rechner wird damit real und sogar ziemlich preisgünstig. Jedenfalls können Sie sich bestimmt mein verdutztes Gesicht vorstellen als Edgar Matias mir auf der Macworld Expo stolz seine Halbtastatur mit zwei Teilen zeigte, die genau wie eine normale Tastatur aussieht. Einen Moment dachte ich, er triebe einen Spaß mit mir, aber dann erklärte er mir, dass zwei Halbtastaturen eine Volltastatur ausmachen, aber durch Drücken der Zwischenraumtaste können Sie jeden Tastaturteil dazu benutzen alle Zeichen einzugeben. Ohne Zwischenraumtaste benimmt sich das Teil wie eine Normaltastatur. Man ist somit also nicht gezwungen, dauernd den langsameren Teil der Tastatur zu benutzen, wenn man aber dauernd eine Hand für die Maus benötigt, um Text zu editieren, Desktop-Publishing Programme zu bedienen, CAD oder auch Spiele zu steuern, hat man hiermit freie Hand. Die Auslieferung soll ab Oktober laufen und die Tastatur soll ca. 100 $ kosten. [ACE]

<http://www.halfkeyboard.com/products/whkbinfo.html>
<http://www.halfkeyboard.com/products/hkbx2info.html>

RTMac Update -- Matrox zeigte eine neue Version seiner Software für die Realzeit-Videokarte RTMac für Final Cut Pro 1, die ich in TidBITS-587_ besprach, sie soll ab September geliefert werden und in Zusammenarbeit mit Adobe Premiere 6 die Realzeiteigenschaften der RTMac verbessern. [MHA]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06486>
<http://www.matrox.com/videoweb/products/enduser/rtmac.htm>
<http://www.adobe.com/products/premiere/>

Die besten Audiogeräte für Endverbraucher -- Griffin Technology verdient sich dieses Prädikat mit einem paar Geräte. Das PowerMate mit USB-Anschluss zu 45 $ besteht aus einem eleganten Knopf in einer leuchtenden Basisstation, die man rotieren und drücken kann, um eine benutzerdefinierte Funktion damit zu aktivieren. Am offensichtlichsten kann man ihn gebrauchen, um die Lautstärke zu regeln, weil es erheblich leichter ist, mit einem physikalisch vorhandenen Knopf umzugehen als einen kleinen virtuellen Gleitregler zu treffen und zu regeln. Man kann ihn aber vollständig programmieren, es kann so als Ein/Ausschalter fungieren, den Ton leise schalten oder anderes zuordnen. Dazu gibt es PowerWave für 100 $, das als USB Lautstärkeregler oder Schnittstelle dient. Es bringt zwei Chinchbuchsen für die Eingabe und ebenso zwei Buchsen für die Ausgabe mit, ebenso einen Mikrofonanschluss für 3mm Klinkenstecker und einen 3mm Klinkenanschluss für Kopfhörer, ist USB-Hub und erlaubt den Anschluss eines Apple Pro Lautsprechers. Intern besitzt es einen 24-bit DSP (digitaler SignalProzessor) für Ton hoher Qualität, bei der Kakophonie auf der Messe war es allerdings schwierig, die Audioqualität zu beurteilen. Beide Geräte sollen ab September geliefert werden. [ACE]

<http://www.griffintechnology.com/audio/pwrmate.html>
<http://www.griffintechnology.com/audio/pwrwave.html>

Die beste Vergrößerung -- Mir ist es nie gelungen, per Mikroskop ein perfektes Bild zu produzieren, weil mich meine Gesichtsform und meine Brille dabei behindern. Wenn es The Scope von Bodelin schon gegeben hätte, als ich Würmer sezierte und Zellkulturen zählte! Es handelt sich um ein digitales Handmikroskop mit USB-Anschluss, das für die Darstellung auf einem Computer Bilder mit 640*480 Pixel liefert und das für Vergrößerungen bis zum 200fachen. Man kann damit Videos in Echtzeit zeigen, Filme aufzeichnen oder Zeitlupenaufnahmen machen. In der Packung für 200 $ befindet sich eine Linse für 50fache Vergrößerung, die notwendige Software, eine Hintergrundbeleuchtung und ein Standardstativanschluss (der auch für das als Zubehör erhältliche Stativ zu 125 $ gebraucht wird). Dazu gibt es auch eine einfache Linse zu 85 $, die The Scope in eine Digitalkamera verwandelt, eine Linse für 100x zu 100$ und 200x zu 129$ schaffen höhere Vergrößerungen, mit einem C-Mount Linsenadapter zu 20 $ können Sie jedes C-Mount Standardobjektiv benutzen. The Scope scheint mir ideal für Schulen, weil damit der Lehrer Vergrößerungen oder Liveaufnahmen vor der Klasse vorführen kann. [ACE]

<http://www.bodelin.com/>

Server Software -- Der Server WebSTAR V von 4D verdient in dieser Sparte einen Siegertitel, weil das führende Server-Software Produkt für Macs nach Mac OS X transferiert wurde, obwohl Unix Server-Software heute den Ton angibt. WebSTAR V zielt darauf, durch einfachere Setup- und Verwaltungsfunktionen und höhere Leistung (dank fortgeschrittener Cachebearbeitung und Mehr-Thread Architektur), und durch Integration von WebDAV und FTP-Servern sich von anderen abzusetzen. Die Software befindet sich im Stadium einer Public-Beta-Testversion. Wenn Ihnen die Konfiguration eines Apache-Servers für Mac OS X zu schwierig ist, versuchen Sie sich doch mal an WebSTAR. Er sollte Ende dieses Quartals geliefert werden, der Preis wird aber auch erst bei Erscheinen festgelegt. [ACE]

<http://www.webstar.com/hottopics/4dwsv_beta.html>



Übersetzer dieser Ausgabe:

Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch> und Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>.

Koordination: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

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