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TidBITS#612/14-Jan-02

Der neue iMac und iPhoto dominierten die letztwöchige Macworld Expo, aber dies waren nicht die einzigen interessanten Dinge auf der Show. In dieser Ausgabe bringen wir einen Überblick der Show plus unsere Superlative der Produkte und Firmen, die unsere Aufmerksamkeit erregten. Außerdem wirft Adam einen Blick in seine Kristallkugel (genauer gesagt in das Flüssigkristalldisplay seines iBook) und prognostiziert, was 2002 bringen wird. Schließlich lehnt Richter Motz den Vorgeschlagenen Vergleich im Microsoft Gerichtsverfahren ab.

Themen:

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MailBITS/14-Jan-02

[Übersetzer Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]

**iMac, iPhoto Korrekturen** -- Die letztwöchige Ausgabe war etwas ungewohnt für uns, was zu einigen Fehlern in unserem Bericht von der Macworld führte. Obwohl ich in der Lage war, an der verschobenen Eröffnungsrede teilzunehmen, konnte Adam erst Nachmittags von Ithaca ankommen. Somit endet wir beide damit, die Ausgabe über einen Zeitraum von fünf Stunden in einem Starbucks nahe dem Moscone mit einer unzuverlässigen Internetverbindung zu schreiben (als wir damit fertig waren, war Adam seit 21 Stunden wach und auf jeden Fall wackelig auf den Beinen). Somit merkten wir erst am nächsten Tag, dass der neue iMac doch einen Lüfter hat, statt auf Konvektionskühlung zu bauen wie wir geschrieben hatten. Immerhin haben wir erfahren, dass es kein gewöhnlicher Lüfter ist. Es ist ein temperaturabhängiger Lüfter wie im PowerBook G4 und er arbeitet in Abhängigkeit von der Temperatur des iMac mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (somit dürfte er kurz nach Beginn des Ruhezustandes wahrscheinlich aus gehen). Interessant ist, dass er extra entworfen wurde, um Lärm zu vermeiden, sodass der Lüfter leiser als die Festplatte ist und maximal 25 Dezibel verursacht (zum Vergleich, Flüstern verursacht üblicherweise 20 bis 30 Dezibel bei einer Entfernung von 1 bis 4,5 m und das typische Hintergrundgeräusch in einem leisten Raum dürfte lauter als der Lüfter sein). Ein weiterer Unterschied zwischen dem iMac und dem Power Mac G4 dürfte der L3 Cache des Power Mac sein, der ihn schneller als iMacs mit gleicher Taktfrequenz machen sollte.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06682>

<http://www.apple.com/imac/>

Wir lagen auch mit unserem Bericht falsch, dass iPhoto auf Ihrem eigenen Printer keine Bücher ausdrucken kann. Tatsächlich können Sie, wenn Sie in der Buchansicht sind, einfach den Druckbefehl aus dem Dateimenü auswählen; wir suchten nach dieser Option in den Freigeben- und Büchermenüleisten. [JLC]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06683>

<http://www.apple.com/iphoto/>

 

**Vorgeschlagener Microsoft Vergleich abgelehnt** -- U.S. District Richter J. Frederick Motz stimmte den Kritikern zu, die den vorgeschlagenen $ 1 Milliarde Vergleich für Microsofts Verfahren als Überflutung eines Teiles der Kindergarten- bis Schulmarktes sehen, in dem Microsoft bisher (vor allem im Vergleich zu Apple) keine große Rolle spielte (siehe "Im Briar-Patch: Microsofts Selbstbedienungsvergleich" in TidBITS-607_). Mit der Ablehnung des Vergleichs hat Richter Motz auch festgestellt, dass die Verteilung von Software als vom Gericht abgesegnete, räuberische Verkaufsaktion gesehen werden kann. Trotz dieser harten Worte steht Richter Motz der diesem Vergleich zu Grunde liegenden Idee positiv gegenüber, aber er schlägt vor, dass Microsoft den Vergleichsbetrag in eine spezielle Stiftung einzahlt, über die Schulen die Hard- und Software kaufen können, welche sie wollen. Anwälte von beiden Seiten sagten aus, dass sie weiter an einer Einigung arbeiten werden. Sollte dies scheitern, muss es in einem Prozess geklärt werden. [ACE]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06645>

<http://www.microsoft.com/presspass/Press/2002/Jan02/

01-11ClassActionDecisionPR.asp>


Macworld Expo San Francisco 2002 Überblick

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Ich habe Macworld Expos nun lange Zeit verfolgt und fühlte mich nie so verloren wie heute. Die diesjährige Show in San Francisco war wirklich nicht schlecht. Aber sie verblüffte auch nicht. Man kann wenig über sie sagen, es gab außer den großen Themen zum neuen iMac und zu iPhoto wenig zu sagen.

Die Anzahl der Aussteller war gegenüber dem Vorjahr ein wenig gesunken, wobei bemerkenswerterweise Macromedia, Palm und Handspring fehlten - auch die anwesenden belegten weniger Standplatz als im Vorjahr. Es gab herausragende Flecken - MacTech Central, das viele kleine Entwickler vertritt, repräsentierte 10% der anwesenden Firmen und hatte einen größeren Stand als andere mit speziellem Angebot. Ein nettes Ereignis war die 200-te Ausgabe des MacTech Magazins und das 10-jährige Jubiläum von Neil Ticktin als Verleger dieses Magazins. Die Teilnehmerzahlen wurden etwa gleich eingeschätzt wie im Vorjahr, was in diesem abwärts gerichteten weichen Wirtschaftsklima erstaunlich ist. Andere Technologiepräsentationen haben unter der Wirtschaftslage mit signifikant fallenden Besucherzahlen gelitten, auch wenn IDG World Expo schwere Arbeit geleistet hat, um Teilnehmer zu werben, habe ich keinen Grund anzunehmen, dass andere Veranstalter dazu weniger tun.

Interessant ist, dass wie auch auf der vorigen Macworld Expo in New York Teilnehmer und Aussteller aufgelockert reagierten. MacAcademy verkaufte mehr Kursteilnahmen als im Vorjahr und PeachPit Press verkaufte Bücher mit Plakatwerbung. Andere Stände wie der von CoolMacStuff.com verkauften alte Softwareprodukte zu günstigen Preisen und ihre Stände waren immer umlagert. Nicht nur die Wiederverkäufer waren glücklich - Jim Rea von ProVUE (die Panorama verkaufen) sprach von einer großartigen Show für diese Firma und andere Aussagen waren ähnlich.

<http://www.macacademy.com/>

<http://www.peachpit.com/>

<http://www.coolmacstuff.com/>

<http://www.provue.com/>

Auch wenn viele Aussteller originäre Mac OS-X Anwendungen zeigten, waren diese meist portierte Versionen, die wenig neue Funktionen oder reine Mac OS X-Möglichkeiten bieten. Andererseits leiden viele von ihnen an Leistungsproblemen unter Mac OS X, weil ein Anwendungsprogramm unter diesem System die CPU gar nicht zu 100% übernehmen kann, wie es etwa unter Mac OS 9 möglich ist, sodass Spitzenleistungen auf derselben Hardware praktisch nicht möglich sind. Ein Bekannter fasste es so: wenn eine Firma stolz erzählt, sie hätten ihr Programm auf Mac OS X portiert, müsste man ihnen den Kopf tätscheln und sagen "Hier hast Du einen Keks".

Verstehen Sie meine Bemerkungen nicht als Kritik - für viele war schon die Portierung eines Programms auf Mac OS X eine Herkulesarbeit, trotz aller Versprechungen, die Apple am Anfang zu Mac OS X gemacht hat. Der Prozess, eine bestehende Anwendung auf Carbon umzuschreiben, ist nicht trivial und mehrere Entwickler klagten, dass sie ihre Programmierer dafür bezahlen müssten, Apples Fehler im Code zu finden. Bemerkenswert ist, dass von Adobe Photoshop noch keine Carbonversion vorgezeigt werden konnte, besonders weil eine solche für den Markt graphischer Anwendungen ein absolutes Muss ist, teilweise auch, weil Apple vor drei Jahren schon außerhalb der Mac OS X-Ankündung auf der WWDC Adobe einen Port von Photoshop vorzeigte, der innerhalb einer Woche entstanden war.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=04881>

Auch sollte dies nicht als konstruktive Kritik an Apple aufgefasst werden. Apple will den Entwicklern das Leben nicht erschweren - eine solche Strategie führte immer zum Verlust, wenn sie angewendet wurde - die Vermischung von NeXTstep und Mac OS und deren gleichzeitige Weiterentwicklung hat sich als schwieriger erwiesen als man sich bei Apple vorgestellt hat. Es gab eine Reihe dummer Entscheidungen und schlecht-beratener Entwicklungen in wichtigen Teilbereichen, aber das ist für ein großes Projekt wie Mac OS X normal. Ein Hoffnungsstrahl ist die Rückkehr von Bud Tribble als stellvertretender Vorstand der Apple-Abteilung Software Technology, die Avie Tevanian berichtete. Bud Tribble ist als Leiter des ursprünglichen Macintosh Entwicklungsteams bekannt geworden, half dann beim NeXT-Computer, arbeitete als Leiter der Sun-Netscape Allianz und war zuletzt bei Eazel Vizepräsident für Engineering, das aus Andy Hertzfelds Versuch einer grafischen Bedienoberfläche mit offener Quelle für Linux entstand.

<http://www.apple.com/pr/library/2002/jan/09tribble.html>

Tatsächlich sind das die Tatsachen, die iPhoto wichtig machen. Es ist nämlich nicht nur eine ausschließlich für Macs entwickelte Anwendung, sondern generell eine Cocoa-Anwendung, die unter Mac OS X läuft. Apple sagt dazu "Wenn niemand sich aufrafft, zu demonstrieren, wie einfach eine Anwendung unter Cocoa zu implementieren ist, die auch neue Funktionen bietet, dann müssen wir das selbst zeigen". iPhoto ist nicht einfach eine bescheidene Anwendung mit ein paar netten Tricks, es ist eine gute Illustration des Konzeptes, nach dem Entwickler neue Funktionen auf der Plattform von Mac OS X herausbringen. Ich erwarte von der Macworld Expo in New York im nächsten Juli mehrere solche Anwendungen.

Was ich vielleicht illustrieren sollte, ist der Grad, den die Macworld Expo nicht nur als Netzwerk Event gewonnen hat, sondern als Präsentationsveranstaltung für die neueste Technologie. Diverse Private finanzierten teure gemeinschaftliche Events, sodass kleinere Versammlungen die Gespräche ermöglichten, von denen keine schreierischen Bekanntmachungen nötig waren. Obwohl alle Teilnehmer zur Macworld Expo gehen, um neueste Entwicklungen zu sehen, war in diesem Jahr - und hoffentlich auch in den kommenden Jahren - die Gelegenheit gegeben, hinter die Kulissen zu schauen, um zu sehen, wie die Führung in diversen Firmen arbeitet.


Macworld Expo San Francisco 2002 Superlative

von TidBITS Mitarbeitern <editors@tidbits.com>

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Die Besprechungen der Macworld Expo konzentrieren sich meist um die Hauptrede von Steve Jobs und die Ankündigungen von Apple, sie bietet aber viel mehr. Wir brauchen beispielsweise den Rest der Woche, um die verschiedenen Stände zu besuchen und mit Verkäufern und Kunden zu sprechen. Wir achten auf erregende Neuerungen in der Mac-Welt. Dieser Artikel zeigt, was wir in diesem Jahr fanden.

**ein Knopf und ein Schaltfeld, zwei Bits** -- Alle Teilnehmer der Macworld Expo fragen andere, was sie für cool halten. Der Preis für das coolste Produkt auf dieser Show geht an PowerMate von Griffin Technologies. Es wird auch "funkelnder Knopf" genannt. Das PowerMate für 45$ ist ein rundes poliertes USB-Gerät aus Aluminium, an dem man drehen (am Knopf) oder schalten kann (die Schaltfläche wie für eine Maus), Was ist wohl der Zweck dieses Geräts? Alles, was Sie mit Knopf und Schaltfläche tun können, denn man kann sie für beliebige Anwendungen konfigurieren. In iTunes beispielsweise können Sie den Knopf zur Einstellung der Lautstärke nutzen und können die Schaltfläche klicken, wenn das Telefon läutet, um den Ton abzustellen. In iMovie können Sie etwa den Knopf benutzen, um den Film vor oder zurückzuspulen und die Schaltfläche wie einen normalen Mausklick einsetzen. Das Powermate ist allein schon cool, seine Wirkung wird aber durch eine LED verstärkt, die die Standfläche des PowerMate erglühen lässt. Die zugehörige Software hat eine Checkbox, um diese LED blinken zu lassen. Wenn man Jason Litxhfield von Griffin fragte, warum dies Produkt erstellt wurde, antwortete er grinsend "weil wir es konnten". (Zur gleichen Kategorie gehört auch das Stückchen Hardware von Griffin, das in die Kopfhörerbuchse des iPod gestöpselt wird und das iPod mittels Infrarot Fernbedienung zugänglich macht) [ACE]

<http://www.griffintechnology.com/audio/pwrmate.html>

**ein überflüssiges Ladegerät** -- Auf der Macworld gibt es als Dauerthema die Stromversorgung: Wer hat eine, wer braucht eine und woher nimmt man die günstigste? Ich rede hier nicht von Steve Jobs sondern von Batterielebensdauer tragbarer Elektronik. Ich hatte das Ladegerät meines Palm zuhause vergessen und nur den schwerfälligen Stromversorgungsbrikett meines Handy im Hotelzimmer. Ich kaufte deswegen schließlich ein Kombigerät für 25$ von MD Dimension, Inc, die ein USB Ladekabel und austauschbare Adapter enthielt, um meine beiden Geräte aus dem Akku des PowerBook laden zu können. Neben der Tatsache, dass dies Kabel leicht mitzunehmen ist, reduziert dies USB Kabel die Anzahl von Stromversorgungsbriketts erheblich, die man mitnehmen muss. [JLC]

<http://www.nd-dimension.com/>

**AirPort-Netze ohne Sicherheit** -- Man muss den Veranstaltern der Macworld Expo Lob aussprechen, dass man seine iBooks oder PowerBooks fast überall aufklappen kann und Internetanschluss über an ein schnelles Funknetz erhält. AirPort-Basisstationen wurden schon an früheren Macworld Expos eingesetzt, sie waren aber nie praktisch überall verfügbar wie in diesem Jahr. Mit den heutigen portablen Rechnern von Apple ist das ganztägige Mitnehmen eines Laptop auf der Show nicht mehr eine so Schultern strapazierende Arbeit wie es einmal war. Vom Hotelzimmer aus fanden Jeff und ich kein günstiges Netz (obwohl eines der Netze den Namen "Bitte Bier auf Zimmer 1152 für Passwort" trug). Stattdessen konnten wir mit Jeffs Account bei Mobile Star einen Internetzugriff zu einem nahen Starbucks aufbauen, der für den Verlust des Ricochet Netzwerks von Metricom entschädigte, das wir auf früheren Shows benutzten, das aber vom Nachfolger Aerie Networks noch nicht ersetzt wurde. [ACE]

<http://www.mobilestar.com/>

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06510>

<http://www.ricochet.net/>

**Kein Bedarf für Schäler** -- Vielleicht gefielen Ihnen ja die Farbmengen, die Apple in den vergangenen Jahren verspritzt hat und Sie stöhnen über die Graphit, Schnee und Silbergehäuse. Wenn Sie einen G3 (blau/weiß) oder G4 besitzen, brauchen Sie nur bei AppleSkinz zu gucken, die Überzüge mit Airbrushtönung (erstmal, später sollen seidene Designs erscheinen) aus Plastik anbieten, die über die Seiten Ihres Power Mac passen, um ihm eine andere Farbe zu geben (es gibt auch eine farblose Plastikhaut, die Sie selber bemalen können). Mehrere Designs können für je 50$ bis Ende Januar erworben werden und danach kosten sie 70$ (leichte Preisabweichungen sind je nach Farbton möglich). Die AppleSkinz benötigen keine Änderungen an Ihrem Power Mac oder Farbband, das die ursprünglichen Seiten des Rechners markiert, man kann diese Bezüge leicht wieder abziehen, wenn ein Zugriff zum Rechner nötig ist. [ACE]

<http://www.appleskinz.com/>

**Es ist Zeit fürs Backup** -- Diesen Preis erhalten Apple und Dantz Development, die endlich eine Backuplösung für Mac OS X anbieten. Bis Mac OS X 10.1.2 herauskam, verhinderten eine Reihe von Fehlern und Beschränkungen in Mac OS X, dass Dantz eine Version von Retrospect veröffentlichte, die ein vollständiges Backup eines auf Mac OS X basierenden Systems erlaubte, von dem man booten kann (Das gleiche wurde auch über andere Backupprogramme zu Mac OS X berichtet, aber Version 10.1.2 erlaubt auch ihnen ein vollständiges Restore). Man braucht Retrospect 5.0 Preview - ältere Versionen lassen sich mit Mac OS X nicht einsetzen - können aber kostenlos geladen werden (die Endversion wird als kostenpflichtiger Update im März erscheinen). Obwohl Retrospect 5.0 Preview nur mit Mac OS X läuft, wird die entgültige Version gleichermaßen unter Mac OS 9 laufen - Backup Server brauchen also nicht auf Mac OS X hochgerüstet zu werden [ACE]

<http://www.dantz.com/index.php3?SCREEN=osx>

**Schnelles, einfaches Backup** -- Die Hauptmeldung der Show zu Backups ist wohl die, dass Dantz Retrospect 5.0 Preview herausbringt, aber das Backup-Produkt mit der besten Demo war ABS (Automatic Backup System) von CMS Peripherals. ABS ist ein kleines Programm, das den Firewirebus Ihres Mac beobachtet, ob die ABS-Hardware angeschlossen ist - das ist im Wesentlichen eine 3,5" Festplatte. Wenn dieses Laufwerk angeschlossen ist, startet das ABS-Programm und kopiert Dateien von der internen Festplatte zum ABS-Laufwerk. Sie müssen spezifizieren, welche Dateien kopiert werden und ABS kopiert nur geänderte Versionen, sodass der Lauf schnell beendet wird. Das Restaurieren (was sonst das Backup-Programm zu erledigen hat - Sie erinnern sich?) der Daten muss man von Hand mit dem Finder erledigen, obwohl sie, wenn Sie von Mac OS 9 ein Backup erstellen, auch vom ABS-Laufwerk booten können. Die Datenrestauration von Mac OS X ist trickreicher - Benutzerdateien werden problemlos restauriert, aber eine Mac OS X Festplatte kann man nicht so restaurieren, dass man davon booten kann. Wir schließen, dass man mit ABS (und ABSplus, das eine 2,5" Festplatte benutzt und deswegen keine externe Stromversorgung braucht) schnelle Kopien von wichtigen Dateien auf mehreren Macs erstellen kann, aber diese Programme taugen nicht für eine vollständige Backupstrategie. Die Preise variieren mit der Größe der eingesetzten Festplatte, aber leider kann man das ABS-Programm nicht ohne ABS-Platte benutzen, obwohl es keinen technischen Grund dafür gibt. [ACE]

<http://www.cmsproducts.com/products/abs.htm>

<http://www.cmsproducts.com/products/usb_abs_notebook.htm>

**Die größte Drohung für Excel** -- Mesa von P & L Systems ist ein Rechenblattprogramm für Mac OS X, das nur 50$ kostet, und ist mit Cocoa realisiert. Es ist kein funktionskompletter Konkurrent zu Excel, imitiert aber ein Großteil von Excels Kern. Es kann Dokumente von und zu Excel importieren und exportieren. Da nun jeder mit Cocoa Anwendungen schreiben kann, wird vielleicht etwas mehr Konkurrenz die verborgenen Kräfte der Industrie wecken. [MAN]

<http://www.plsys.com/products/mesa/>

**Ist das da eine Maus in Ihrer Tasche?** -- Obwohl das Trackpad an iBook oder PowerBook Ihnen alle Bedienungen am Mac erlaubt, ist es manchmal doch einfacher unterwegs mit einer Maus zu arbeiten. Eine Zeit lang pflegte ich deswegen die Puck-Maus von Apple in meiner Reisetasche mitzunehmen, weil diese wenig Platz braucht. Jetzt freue ich mich darauf, eine Pocket Mouse Pro von Kensington zu bekommen. Diese ist nicht nur kleiner als die meisten anderen Mäuse, sie besitzt zwei Tasten, ein Scrollrad und arbeitet optisch. Ich sollte mit dieser Kombination glücklich sein, aber das ausziehbare USB-Kabel (es kann vollständig im Inneren der Maus aufgerollt werden) macht sie zu einer unverzichtbaren Ergänzung in meiner PowerBook-Tasche. [JLC]

<http://www.kensington.com/products/pro_mic_d1453.html>

**Bestes neues Hilfsprogramm** -- Workstrip von Softchaos ist ein Kontrolllistenprogramm für 40$, mit einem hierarchischen Menu für die Navigation auf der Festplatte, mit einem Starter für Anwendungen, der den Zugriff zu vorher bearbeiteten Dateien vereinfacht. Sie können auch "workspaces" definieren, die Anwendungsprogramme und Dateien umfassen, die zusammen gestartet werden. WorkStrip erinnert an Now Menus und Action Menus und implementiert wenig, das nicht auch mit OneClick getan werden kann, aber WorkStrip wird bald etwas tun, was kein anderes der oben genannten Programme kann - unter Mac OS X laufen (eine Preview Version ist bereits zu haben). Ich kann es kaum erwarten. [MAN]

<http://www.softchaos.com/>

**iPods in Mengen** -- Als Apple den iPod auf den Markt brachte, rätselten wir zuerst, ob der Preis von 400$ die Leute von dem extrem cool gestalteten MP3 Abspieler fern halten würden (siehe "iPod macht Musik attraktiver" in TidBITS-603_). Augenscheinlich ist dem nicht so. Neben den von der Firma genannten Verkaufszahlen von 125.000 Geräten, die in den ersten 60 Tagen verkauft wurden, waren die iPods bei den Teilnehmern der Show in großer Zahl zu sehen. Die identifizierenden weißen Kopfhörer schienen überall zu sein, ähnlich wie PalmPilot-Rechner vor einigen Jahren auftauchten. Verkäufer nutzten diese Tatsachen auch. XtremeMac, MCE und Other World Computing boten verschiedene iPod Taschen und Adapter an. iPods wurden auf der Show auch verkauft, wenn man sie fand. Als ich einen bei einer der wenigen anwesenden Verkaufsfirmen, Unitek, anfragte, sagte man mir, dass jede Minute eine Lieferung von 72 Geräten mit Fedex eintreffen müsse - diese waren augenscheinlich in etwa einer Stunde wieder ausverkauft. Vielleicht macht der Unterschied, das beste Gerät der Klasse zu liefern, den Erfolg aus. [JLC]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06608>

<http://www.xtrememac.com/products/essentials.html>

<http://store.powerbook1.com/marsporivipc.html>

<http://www.otherworldcomputing.com/>

<http://www.eunitek.com/apple/store/ipod.cfm?CFID=18999&CFTOKEN=7916245>

**Der brillianteste Hack** -- Jim Rea von ProVUE demonstrierte den Panorama iPod Organizer, der Ihnen die Nutzung des iPod als leichtgewichtigen PDA erlaubt, der nur das Lesen ermöglicht. Er exportiert eine Panorama Datenbank in der Form einer MP3 Datei. Diese enthält natürlich keine Musik; wichtig sind nur ihre Namen und ID3 Informationen. Im Resultat werden nach dem Einschalten des iPod die Datenbankeinträge hierarchisch organisiert im Ordner für Interpreten gezeigt (etwa Interpret -> Familie -> Schwester und dahinter finden Sie als "Namen" von Musikdateien deren Telefonnummern und Anschriften). Mit einem Preis von 20$ ist dies ein billiger Weg, um cool zu wirken und die Anzahl der mitgeschleppten digitalen Geräte zu reduzieren. [MAN]

<http://www.provue.com/ipodorganizer.html>

**Bevor sie fragen ...** -- Einen Stand auf der Macworld Expo zu betreiben, ist eine heimliche Last und sie wird schwerer, wenn Sie dauernd immer dieselbe Frage beantworten müssen. Joe Kissel von Kensington gab seinem Stand eine besondere Note, indem auf seinem Rücken zu lesen stand: "Ja, wir arbeiten an der Tastaturemulation für Mac OS X." Darunter stand in kleinen Buchstaben "Ja, ich weiß, dass ich ein Schild auf dem Rücken trage" und ganz unten "(Ja es sieht dumm aus)". [JLC]

<http://www.kensington.com/>

**Das beste Spielzeug** -- Erinnern Sie sich an SuperPaint mit seinen komischen Malwerkzeugen, etwa den Blasen? GroBoto, das 40$ kostet, von Braid Media Arts überträgt diese Idee in die dritte Dimension. Wenn Sie die Maus bewegen, springen komplizierte dreidimensionale Zeichnungen wie Tentakeln auf und füllen den Bildschirm. Anders als andere 3D Programme ist GroBoto weder schwer zu begreifen noch langsam; Sie konstruieren 3D-Grafiken fast sofort. Das ist so, weil GroBoto Objekte aus vorbereiteten Elementen zusammensetzt, der Computer braucht also nur zu berechnen, was vorn oder was hinten ist. Auf einem höheren Niveau können Sie Variationen eingebauter 3D Objekte zusammenfügen, animieren und damit Spiele oder Simulationen mit einer Programmiersprache aufbauen, die Logo ähnelt. Bezaubernd, faszinierend und erzieherisch für Kinder jeden Alters - sie brauchen sich nur an der Demo zu versuchen. [MAN]

<http://www.groboto.com/>


Was sagen uns die Wahrsager für 2002

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Am Anfang des Jahres blickt man entweder zurück auf die Ereignisse des vergangenen Jahres oder bietet Vorhersagen für das neue. 2001 war in mancher Beziehung etwas finster, sehen wir uns deswegen lieber die Aussichten für einige Spitzenthemen 2002 an und erinnern uns dazu an die einschlägigen Lektionen der vergangenen Jahre.

**Die Schlacht um digitale Inhalte** -- Wie die Artikel der letzten Monate des vorigen Jahres von Dan Kohn zeigten, sind wir an einem Punkt, an dem traditionelle Konzepte wie intellektuelles Eigentum ihre Bedeutung verändern. Millionen von Leuten tauschen an jedem Tag Musik im MP3 Format und Videos werden auf den Peer-to-Peer Verbindungen immer populärer, nachdem die Musikindustrie Napster in die Schranken verwiesen hat. Dieser Geist wird niemals in seine Flasche zurück gesteckt werden können, obwohl man mit verbraucher-erregenden Vorkehrungen aufwartet wie Kopierschutz für CDs, die in Computern das Kopieren von Videos verhindern sollen.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1209>

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1551>

Ich gebe den Ladediensten der Musikverlage - PreePlay und MusicNet - wenig Chancen. Es gibt nur wenige Leute, die sich dafür interessieren welche Labels ihre begehrten Künstler verlegen, es gibt lästige technische Einschränkungen und - habe ich es schon erwähnt - die Dienste funktionieren nicht mit Macs oder UNIX.

Filme und Bücher werden in zunehmend aus den Diensten bezogen werden, die Dateien bieten. Das ist nicht so tragisch, weil Filme und Bücher anders produziert und genossen werden als Musik. Ich habe lange noch nicht alle Variablen des System entschlüsselt, aber denken Sie mal daran, dass Sie ein Musikstück Hunderte von Malen im Jahr hören können, dass aber nur wenige Leute über 10 dasselbe Video mehr als einige wenige Male im Jahr angucken oder wie viele Erwachsene Bücher mehrmals lesen? Die Produktion von Filmen braucht oft Hunderte von Mitwirkenden und kostet Hunderte oder Millionen Dollars, während ein einziger Autor ein Buch in 10 Monaten in ein Drehbuch umsetzen kann.

Ich habe hierzu keine Antworten, aber wenn Sie Autor oder Verbraucher digitaler Inhalte sind, beobachten Sie die Ereignisse von 2002 bitte genau, weil sie sich 2002 ändern werden und es besser ist, mit der Zeit zu gehen als den Kopf in den Sand zu stecken.

**Machs schnell, mit Funk** -- Es ist ironisch, dass das prominenteste Magazin der Schickeria - Wired - Gefahr läuft, seinen Namen und seine Aussprache ändern zu müssen. Drähte verschwinden, aber es ist klar, dass Funknetze nach 802.11 auch 2002 einen weiteren Schritt zu ihrem Fortschritt machen werden.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1210>

Viel Leute werden 2002 auf den Zug der privaten Radionetzwerke aufspringen, wenn sie ältere Macs mit neuen Modellen ersetzen, der mit AirPortkarten von Apple ausgerüstet werden kann. Auch PC LapTops sind endlich mit Antennen bestückt, weil sie mit Macs in Leistung und Eleganz konkurrieren. Die jüngste Ergänzung um AOL Internetverbindungen mittels AirPort Basisstationen wird dazu auch beitragen, weil AOL mehrere Millionen Benutzer aufweist.

Die meisten glauben, Funknetze nach 802.11b hätten eine maximale Reichweite von 50 m. Tatsächlich ist die Reichweite abhängig von Antennengröße und Stromversorgung. Dank seiner Flexibilität wird die Arbeit mit weit reichenden Funknetzen 2002 Gemeingut werden. Der Earthlink Erfinder Sky Dayton wird bald seinen neuen Service in Betrieb nehmen, Boingo, der an über 750 Stationen in den USA Internetzugriff bereitstellt, indem er lokale Funknetze mit einem einzigen Zugriffs- und Abrechnungssystem überlagert. Wenn Sie dessen Nutzen für Sie selbst abschätzen wollen, können Sie per WiFinder.comn eine Karte der Zugriffspunkte innerhalb der USA finden.

<http://www.personaltelco.net/index.cgi/WirelessCommunities>

<http://www.boingo.com/>

<http://www.wifinder.com/>

<http://www.personaltelco.net/index.cgi/WirelessCommunities>

<http://www.boingo.com/>

<http://www.wifinder.com/>

[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Halten Sie also Ausschau nach schnelleren Varianten des 802.11-Standards, etwa 802.11a und das kürzlich verabschiedete 802.11g. 802.11a verspricht Übertragungsraten bis zu 54 Mbit/s, benutzt aber Frequenzen zwischen 5 und 6 GHz und ist deshalb mit 802.11b-Geräten nicht kompatibel. 802.11g verspricht ebenfalls Übertragungsraten bis zu 54 Mbit/s über relativ kurze Distanzen, bleibt aber aus Kompatibilitätsgründen im Frequenzband um 2.4 GHz.

Die Sicherheit von drahtlosen Netzwerken wird ein heißes Eisen bleiben, vor allem wenn man daran denkt, dass letztes Jahr einige Hacker gezeigt haben, dass das Abhören von drahtlosen Netzwerken nicht allzu schwierig ist. Es wird momentan viel daran gearbeitet, drahtlose Netze sicherer zu machen und ich glaube, dass solche Lösungen im Jahre 2002 auf den Markt kommen werden. Allerdings wird ältere Hardware davon nicht unbedingt profitieren können und weiterhin anfällig für Abhörversuche sein.

TidBITS wird natürlich ebenfalls über die Höhepunkte bei der Entwicklung von drahtlosen Netzen berichten, wenn Sie aber wirklich an diesem Thema interessiert sind, sollten Sie unbedingt die Website "802.11b Networking News" unseres Freundes Glenn Fleishman besuchen.

<http://80211b.weblogger.com/>

**Der Fall und Aufstieg von Breitband-Internet** -- Einige der wichtigsten Meldungen von 2001 betrafen die Schwierigkeiten bei den Anbietern von Breitband-Internetzugängen, zuerst bei den großen DSL-Anbietern und dann bei einem der bekanntesten Kabelnetz-Betreiber, Excite@Home. Ebenfalls davon betroffen war das drahtlose Netz Ricochet von Metricom, zusammen mit zahlreichen weiteren Internet-Zugangsanbietern.

Der Verlust des breitbandigen Internet-Zugangs wird stark bedauert und die E-Mails der Betroffenen sind voller Besorgnis. Wenn man einmal die Annehmlichkeiten eines Internet-Zugangs ohne Wählverbindung und mit hohen Übertragungsraten genossen hat, ist es nicht einfach, wieder auf den altbewährten Modem-Zugang umzustellen. Es ist schwierig zu sagen, ob sich Breitband-Internet im Jahr 2002 wird erholen können, aber wenn die Firmen es nicht fertig bringen, trotz des riesigen Kundeninteresses daraus ein lohnendes Geschäft zu machen, muss etwas falsch sein, insbesondere wenn man daran denkt, wie viel Infrastruktur dafür eigentlich bereitsteht.

Vielleicht können die Breitband-Anbieter im Jahr 2002 mit besseren Preismodellen und der Aufhebung von unnötigen Einschränkungen bei der Anzahl Computer und dem Einsatz von Servern das Geschäft wieder zum Erfolg führen. Die erste Einschränkung lässt sich mit Hilfe eines Gateways lächerlich einfach umgehen und die zweite zeigt einen Mangel an Verständnis für das Internet. Internet-Zugangsanbieter verkaufen Bandbreite, nicht mehr und nicht weniger und es macht deshalb Sinn, die genutzte Bandbreite in Rechnung zu stellen anstatt mit willkürlichen Entscheidungen die Anzahl der Computer oder den Einsatz von Server-Programmen einzuschränken. Kein Ansatz wird so populär sein wie der Pauschaltarif, aber ich wette, dass diejenigen die den Breitband-Zugang schmerzlich vermissen, auch bereit sein werden, dafür einen fairen und angemessenen Preis zu bezahlen.

**Handheld-Computer stagnieren** -- Es wäre schön, etwas wirklich Aufregendes über die Welt der Handhelds im Jahre 2002 berichten zu können, aber ich kann beim besten Willen nichts Interessantes finden. Es werden einige neue Geräte ausgeliefert, etwa der Treo von Handspring und sie werden kleiner, billiger und mit mehr Funktionen ausgerüstet sein. Aber die Handheld-Industrie hat zurzeit eine Anzahl von Problemen und 2002 deshalb eher zu einem Jahr der Erholung und Stabilisierung werden.

<http://www.handspring.com/products/communicators/>

Ich bin nicht sicher, ob die Leute mehr von einem Handheld erwarten als sie heute bereits haben können. Das war auch einer der Gründe, warum Palm genau dort Erfolg hatte, wo der Newton von Apple und andere vorher gescheitert waren. Der ursprüngliche PalmPilot wollte eben gerade nicht alles Mögliche in ein einziges Gerät packen. Die verschiedenen PocketPC-Geräte bieten zwar mehr Funktionen, aber wie ich festgestellt habe, dienen sie meistens eher demonstrativen Zwecken ("Schau, Du kannst damit sogar Videos betrachten!").

Die Größe ist ebenfalls ein Faktor bei dem Handhelds langsam an ihre Grenzen stoßen. Es hat einfach nicht genug Platz für einen größeren Bildschirm wenn der Handheld immer noch in eine Jackentasche passen soll. Zudem ist ein größerer Bildschirm eher eine Behinderung wenn der Handheld andere Geräte wie dünne Mobiltelefone oder winzige MP3-Spieler ersetzen soll. Innovative Ideen wie die faltbare Handheld-Tastatur können diese Probleme überwinden, aber solche genialen Würfe entstehen nicht jeden Tag.

Und schließlich fallen die wichtigsten Hersteller von Handhelds wie Palm, Sony, Compaq und HP in zwei Kategorien: kleine und mit Verlusten arbeitende Firmen ohne grosse Kapitalbasis oder grosse Firmen, die sich hauptsächlich auf andere Produkte konzentrieren. Angesichts der hohen Investitionskosten ist es für Palm und Handspring riskant, neue Geräte zu entwickeln. Die großen Firmen haben zwar mehr Kapital zur Verfügung, Handhelds sind aber nur ein kleiner Teil ihrer Produktpalette. Alles zusammengenommen werden wir in diesem Jahr so ziemlich die gleichen Handhelds zu Gesicht bekommen wie die, die wir bereits kennen.

**Ich setze den Joker** -- Ich bin sicher, dass ich einige der wichtigsten Entwicklungen im Jahr 2002 nicht vorhergesehen habe und ich hoffe, dass Apple mich weiterhin mit tollen Produkten überraschen wird. Nicht alle von Apples Versuchen die Computerwelt zu verändern, waren in der Vergangenheit erfolgreich, der Misserfolg des Cube war nur der letzte davon. Trotzdem ist keine andere Firme derart bemüht, das technisch Machbare mit einem eleganten Design zu verbinden und damit unser aller Leben zu bereichern.

$$

Übersetzer dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>, Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Koordination: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

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