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TidBITS#616/11-Feb-02

Digitale Kameras sind cool, aber sicher haben sich schon manche von uns gefragt, wie man am besten Abzüge davon machen kann. Fragen sie sich nicht länger, da Alex Hoffman in dieser Ausgabe Internet-Photolabors miteinander vergleicht. Wer bewegte Bilder vorzieht, kann sich bei Jeff Carlson Rat über den Umgang mit der Videokamera und iMovie einholen. Microsoft veröffentlicht ein Sicherheitsupdate für Office X, Apple gewinnt einen technischen Grammy und zieht sich aus der Ladenkette Circuit City zurück und CS Odessa führt eine ConceptDraw-Konferenz in der Ukraine durch.

Themen:

  • MailBITS/11-Feb-02
  • Bessere iMovies
  • Digitale Fotos ausdrucken, Teil 1
  • Copyright 2001 TidBITS Electronic Publishing. All rights reserved.
    Information: <info@tidbits.com> Comments: <editors@tidbits.com>


    MailBITS/11-Feb-02

    [Übersetzer Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

    Update für Office X-Sicherheitsleck -- Microsoft hat einen Netzwerksicherheits-Update für Microsoft Office X veröffentlicht, der ein Sicherheitsloch im netzwerkfähigen Raubkopierschutz eliminieren soll. Office X überprüft nämlich regelmäßig, ob jede Kopie im Netzwerk über eine eindeutige Produkt-Identifikationsnummer (PID) verfügt; wenn Office ein Duplikat entdeckt, wird das Programm sofort beendet. Wie Marty Schoch herausgefunden hat, führt ein Fehler im Code aber dazu, dass eine fehlerhafte PID-Ankündigung das zuerst gestartete Office-Programm zum Absturz bringen und zu einem Datenverlust führen kann. Obwohl also jemand mit solchen PID-Nachrichten absichtlich ein Office-Programm abstürzen lassen kann, besteht keine Möglichkeit, damit Daten zu erstellen, zu ändern oder gar zu löschen. Für nähere Informationen verweisen wir auf das entsprechende Sicherheitsbulletin MS02-002 von Microsoft. [ACE]

    <http://www.microsoft.com/mac/DOWNLOAD/OFFICEX/NetworkUpdater.asp>
    <http://www.microsoft.com/mac/officex/>
    <http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS02-002.asp>

    Apple erhält einen technischen Grammy -- Für manche Leute ist die Verleihung der Grammy-Preise ein jährlicher Anlass an dem sich die Musikindustrie gegenseitig zum Verkauf von möglichst vielen CDs beglückwünscht und gleichzeitig die günstige Fernseh-Gelegenheit dazu nutzt, mit einigen Superstars und halb nackten Berühmtheiten noch mehr CDs zu verkaufen. Seit 1994 hat die Schallplattenindustrie aber angefangen, technische Grammys an Einzelpersonen und Unternehmen zu verleihen, die sich in herausragender Weise um die Musik- und Aufnahmetechnik verdient gemacht haben. Preisträger der vergangenen Jahre sind Les Paul (ein Pionier der elektrischen Gitarre und der Mehrspurtechnik), Ray Dolby (Rauschunterdrückung), Digidesign (High-End-Aufnahmetechnik) und George Massenburg (parametrischer Equalizer, programmierbarer Mixer und andere Musikproduktionsgeräte).

    Die technischen Grammys dieses Jahr gehen an Robert Moog und Apple Computer. Bob Moog war ein früher Entwickler von analogen Synthesizern, dessen Geräte ab 1960 dazu beitrugen, elektronischer Musik zum Durchbruch zu verhelfen. Apple wird für seine Verdienste gelobt, Computertechnik in den Produktionsprozess von Musik eingebracht zu haben. Obwohl PCs mit Windows in den letzten Jahren in diesem Bereich zugelegt haben, ist die professionelle Audiotechnik ein Nischenmarkt geblieben, in dem Apple weiterhin viel teure Hardware verkaufen kann. Seit Ende der Achtzigerjahre spielt Apple in der professionellen und semi-professionellen Aufnahmetechnik eine führende Rolle (häufig in Kombination mit Hardware von Herstellern wie Mark of the Unicorn und/oder Digidesign). Es tut gut zu sehen, dass Apple für seine Rolle und seine Verdienste in diesem Bereich gewürdigt wird, während gleichzeitig ironischerweise die kommerziellen Musikportale der großen Plattenstudios nicht Macintosh-kompatibel sind. [GD]

    <http://www.grammy.com/news/academy/020131tech.html>
    <http://www.bigbriar.com/>
    <http://www.digidesign.com/>
    <http://www.motu.com/>

    Apple zieht sich aus Circuit City zurück -- Apple hat vor kurzem still und leise verkündet, dass keine Macintoshes und Apple-Artikel mehr über Circuit City verkauft werden sollen. Apple ist erst Mitte 2000 wieder zu Circuit City zurückgekehrt, nachdem sich das Unternehmen im Jahre 1998 aus Ladenketten wie Circuit City, Sears, Best Buy, Office Max und weiteren verabschiedet hatte, die es versäumt hätten, die Apple-Produkte genügend zur Schau zu stellen (oder überhaupt zum Laufen zu bringen). Weder Apple noch Circuit City gaben Gründe für die momentane Missstimmung an, aber Apple hat angedeutet, dass sie nicht mit all ihren Distributionspartnern glücklich sei und in Zukunft vermehrt ihre eigenen Apple Stores und das Laden-im-Laden-Konzept von CompUSA unterstützen werden. [GD]

    <http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/cn/20020209/tc_cn/apple_short_circuits_circuit_city_deal>
    <http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06044>

    ConceptDraw World Conference 2002 -- Wir weisen normalerweise nicht im Voraus auf Konferenzen hin, einerseits weil es so viele davon gibt und andererseits weil sie sich alle so ähnlich sind. Aber bei der bevorstehenden ConceptDraw World Conference von CS Odessa machen wir auf Grund des ungewöhnlichen Tagungsortes eine Ausnahme - die Konferenz findet nämlich vom 28. bis 30. März 2002 in Odessa am Schwarzen Meer in der Ukraine statt. Die Anreise dorthin dürfte für Amerikaner eine kleinere Weltreise bedeuten (für Europäer ist es natürlich einfacher) und deshalb bietet die Konferenz genügend Zeit für Besichtigungen und Partys. Das Wetter sollte um diese Jahreszeit angenehm warm sein und nur wenige Tage nach der Konferenz, am 1. April 2002, werden alle Autos aus der Innenstadt von Odessa verbannt und es steigt ein riesiges Aprilscherz-Fest, das über eine halbe Million Besucher anzieht. CS Odessa war das erste Unternehmen aus diesem Teil der Welt das an der Macworld Expo 2001 teilnahm; ernsthafte Anwender von ConceptDraw die sich für diesen Besuch revanchieren wollen und mehr über ConceptDraw lernen wollen, sollten einen Blick wagen. [ACE]

    <http://www.conceptdraw.com/conference/>


    Bessere iMovies

    von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
    [Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

    Wenn Sie noch vor kurzem Videos bearbeiten wollten, brauchten Sie einen Raum, der mit spezieller Elektronik voll gestopft war und brauchten viel Training und Erfahrung, allein schon, um anfangen zu können. Heute finden Sie alles, was Sie brauchen, im Ordner Applications. iMovie von Apple erlaubt jedem Besitzer eines aktuellen Macintosh Videorohmaterial zu importieren und daraus einen professionell wirkenden Videofilm zusammenzuschneiden.

    In TidBITS-615_ unter "Gefällt Ihnen Digitales Video" schilderte ich wesentliche Grundlagen der digitalen Videotechnik und gab an, was man beim Kauf eines digitalen Camcorders beachten sollte. Hier werde ich einige Tipps geben, die mir bei der Arbeit an meinem neuesten Buch iMovie 2 für den Macintosh: Quickstart Guide aufgefallen sind. Wenn Sie gerade angefangen haben, sich nasse Füße bei der Videobearbeitung zu holen, werden meine Anmerkungen Ihnen bei der Aufnahme und der Filmbearbeitung mit iMovie helfen.

    <http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06709>
    <http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0201787881/tidbitselectro00A/>

    Stabile Arbeitsgrundlage
    -- Die meisten verstehen Videoaufnahmen als zittrige Heimfilme und polizeiliche Lehrfilme. Außer unter seltenen Umständen sind solche Materialien stillos: durch kleine Bauform und Gewichte der meisten Camcorder ist es schwierig, zitterarme Bilder aufzunehmen. Die Montage der Kamera auf ein Stativ ist Ihr bestes Mittel, um ruhige Bilder aufzunehmen, aber das Stativ ist meist schwer mitzunehmen und aufzubauen. Stattdessen können Sie die Kamera auch ruhig halten, indem Sie die Ellbogen am Körper abstützen und die Kamera mit beiden Händen halten. Die Bildstabilisatoren, die die meisten Kameras anbieten, gleichen nur kleine Bewegungen aus, bei größeren Wacklern sind sie nutzlos.

    Zoom Zoom -- Besitzer neuer Kameras testen meist sehr früh die Zoomfunktionen ihres Gerätes intensiv. Warum nicht? Anders als Filmproduzenten aus Hollywood, die ihre Kameras aus beliebigen Perspektiven aufnehmen lassen können, müssen Sie vielleicht einen Grizzlybär aus mehreren Hundert Meter sicherer Entfernung aufnehmen (Ich empfehle Ihnen, in der Wildnis auch so weit weg zu bleiben). Da kann die Teleaufnahme wirklich den Unterschied zwischen Pelz, Laub oder Gefahr ausmachen, wenn jemand solche Tipps ignoriert.

    Wenn Sie während der Aufnahme zoomen, sorgen Sie für eine stetige, maßvolle Bewegung. Bei den meisten Kameras ist die Zoomtaste drucksensitiv, der größere Druck macht die Zoombewegung also schneller. Versuchen Sie nicht, das ganze Bild durch schnelles ein- oder auszoomen zu überblenden (oder um Himmels willen schon gar nicht beides zusammen), wenn Sie nicht gerade ihre Zuschauer verwirren wollen. Wenn Sie die Gelegenheit haben, das Zoomen am Objekt zu üben, tun Sie dies bevor Sie filmen.

    Die digitale Zoomfunktion sollten Sie ganz abschalten. Anders als die optische Zoomfunktion, die durch allmähliche Änderung der Linse erzeugt wird, wird beim digitalen Zoom ein vom Prozessor interpoliertes Bild erraten und vergrößert und man kann oft nicht erraten, wie das aufgenommene Original denn aussah. Digitale Zoombilder zeigen viele vergrößerte Pixel. Wenn ein digitaler Zoomfaktor von 200 sich auch groß anhört, ist das mehr ein Verkaufsargument als von Nutzen. Schalten Sie die Funktion sofort ab, dann brauchen Sie sich später keine Vorwürfe machen, wenn Ihre Aufnahmen vergeblich waren.

    Hören Sie richtig? -- Arbeiten Sie bei der Aufnahme mit Kopfhörern, um sicherzustellen, dass Sie auch den richtigen Ton aufnehmen. Jeder Kopfhörer ist geeignet, wenn Sie darin dasselbe hören, was das Kameramikrofon aufnimmt. Sie wollen bestimmt nicht Filme bearbeiten, in denen der Verkehrslärm alles übertönt.

    Weiteres Material -- Wenn Sie in das Stadium kommen, Ihren Film aufzuarbeiten, wollen Sie ein kompaktes Werk schaffen, Ihre Zuschauer sollen ja nicht das Interesse am Film verlieren. Andererseits sollten Sie beim Aufnehmen daran denken, zusätzliches Material zu erfassen. Am Ende Ihrer Szenen sollten Sie nicht schon beim Ende der vermeintlich wichtigen Bewegungen die Aufnahme stoppen. Nehmen Sie sich die Minute, die Umgebung der Szene zu erfassen, Reaktionen der Beteiligten aufzuzeichnen oder auch Dinge zu erfassen, die auf den ersten Blick mit dem Filmthema nichts zu tun haben. Später bei der Ausarbeitung haben Sie nämlich gewöhnlich keine Gelegenheit, den Ort des Geschehens noch einmal zu besuchen und fehlendes Filmmaterial nachzuholen. Das zusätzliche Material kann wichtig werden, um wenige Filmsekunden zu ergänzen, die im Timing und Rhythmus des Filmes fehlen.

    Anfängeransatz mit iMovie -- Wenn die Aufnahmen komplett sind, wird es Zeit, das Rohmaterial zu importieren und den Film zusammenzuschneiden. Beim Zerschneiden, Zusammensetzen und Umordnen ist es schwierig, die Übersicht über die zunächst vollständigen Aufnahmen zu behalten, wenn Sie immer neue Sequenzen probieren. Glücklicherweise bietet iMovie mehrere Methoden, das Schnittmaterial zurückzuverfolgen. Zuerst werden Sie die Undo-Funktion von iMovie oft benutzen, die bis zu 10 Schritte speichern kann, vergessen Sie aber nicht, dass diese Möglichkeit verloren geht, sobald Sie ihr Projekt abspeichern.

    Wenn Undo nicht mehr funktioniert, können Sie meist immer noch das Original wieder herstellen. Wenn Sie intensiver editieren, merkt sich iMovie nur diejenigen Manipulationen, die das Ausgangsmaterial verändern - die Originalaufnahme, die aus dem Camcorder importiert wurde, wird auf der Festplatte nicht verändert. Wenn Sie eine längere Aufnahmesequenz importiert und in kleinere Stücke aufgesplittet haben, werden Sie bestimmt dazu kommen, ein Stück zu löschen und es erst merken, wenn es zu spät ist. Anders als den Papierkorb des Finder, können Sie nicht iMovies Abfall ansehen und das verlorene Stück identifizieren. Aber Sie brauchen das Original nicht erneut von der Kamera überspielen. Sie brauchen nur ein anderes Stück der ursprünglichen Sequenz und können es aus dem Advance Menu in voller Länge restaurieren, indem Sie Restore Clip Media wählen - iMovie holt die ganze Originalaufnahme von der Festplatte und setzt sie an Stelle des Ausschnitts ein und Sie können Ihr verlorenes Stück erneut herstellen. Allerdings seien Sie vorsichtig mit dem Leeren des Papierkorbs, danach sind die Originale wirklich nicht mehr vorhanden - iMovie editiert dabei die Mediadaten auf der Festplatte und wirft die auseditierten Teile weg.

    Übergänge -- Lassen Sie an Ihren Abschnitten genügend Material, um Übergänge zu bestimmen. Ein Übergang wie die Kreuzblende überlagert nämlich beide Originalszenen und benutzt Material von beiden, um eine Brücke vom alten zum neuen Abschnitt zu bilden. Wenn die Handlung schon am Anfang des zweiten Abschnitts beginnt, wird Sie durch den Übergang verfälscht und mit dem Rest der Vorszene verwirbelt. Wenige Sekunden neutralen Materials für die Szenenübergänge geben Ihnen Spielraum ohne den Inhalt der Abschnitte zu verderben. Wenn Sie zu viel Material im Film belassen haben, können Sie es später immer noch wegschneiden.

    Wenn wir schon von Szenenübergängen reden, vermeiden Sie, jeden Übergangseffekt einzusetzen, den Sie überhaupt finden können (es gibt sehr viele - auch ohne die Slick Transitions and Effects von GeeThree, die Apple beigepackt hat). In den meisten Fällen werden Sie mit einfachen Kreuzblenden, Ein- und Ausblendungen und Überblendungen auskommen. Andere Effekte können je nach Sujet passen, zu viele Übergangsfunktionen lenken nur vom eigentlichen Film ab. Das Prinzip ist dasselbe, ob zu viele Zeichensätze eingesetzt werden: wenn mehrere Schriften auf derselben Seite stehen, interessiert niemanden mehr, was mit den Wörtern gesagt wird.

    <http://geethree.com/p_slickboth.html>

    Titelgröße -- Die Gleitregler zur Angabe der Zeichengröße des Titels sind wundervoll einfach: links schieben reduziert die Größe, rechts gleiten vergrößert die Zeichen. Aber diese Bedienung kann ärgerlich werden, wenn Sie immer die gleichen Größen verwenden wollen. Der Effekt, dass ein langer Titeltext zu kleineren Zeichen führt, auch bei Zeichen des größten Zeichensatzes, lässt sich damit nicht aufheben. Außerdem kann die Previewfunktion von iMovie Textgrößen verschleiern, besonders wenn längere Textphrasen auf die nächste Zeile umgebrochen werden. Starten Sie deswegen Versuche mit Ihren Titeln in speziellen Dummy-filmen, die Sie auf Band reexportieren und auf einem Fernsehschirm beurteilen können.

    Musikspuren -- iMovie unterstützt einen Umgang mit Ton, der einst als Revolution gegolten haben muss: Musikaufnahmen von CD können in eigene Tonspuren übertragen werden. Sie können den Ton in Echtzeit überspielen. Den Originalton vom Camcorder überspielen Sie auf gleiche Weise. Gegenüber MP3-Dateien und iTunes wirkt diese Methode archaisch. Sie können iTunes benutzen, um Musik aus MP3-Dateien zu extrahieren und mittels Importfunktion in iMovie in Ihren Filme einschneiden. Wenn Sie Musik höchster Qualität wünschen (was natürlich sehr viel Platz auf der Festplatte kostet), können Sie mit iTunes auch Musik im AIFF-Format extrahieren; in diesem Format speichert auch der interne Audiorekorder von iMovie seine Musikspuren, die Bedienoberfläche von iTunes ist aber wesentlich komfortabler.

    Der iMovieeffekt -- Wenn Sie einmal angefangen haben, mit iMovie Filme zu bearbeiten, werden Sie Fernsehfilme ganz anders sehen. Sie sehen auf einmal Szenen, Einzelaufnahmen, Aufnahmewinkel, Beleuchtung, Toneffekte und visualisiertes Erzählen. Nachdem meine Frau nur wenige Male iMovie benutzt hatte, bewies sie mir das als wir den Werbefilm für den Film The Man Who Wasn't There sahen. Er wurde gut ausgearbeitet, aber ich merkte das gar nicht bis Kim anmerkte, dass jeder Aufnahme eine Kreuzblende folgte außer wenn die Hauptdarsteller gezeigt wurden, von diesen wurden mit hartem Schnitt jeweils andere Aufnahmen gezeigt, bis der nächste Übergang mit Kreuzblende erfolgte. Wenn das nicht zeigt, wie einfach mit iMovie benutzt werden kann und die Filmbearbeitung vereinfacht, weiß ich nicht, wie ich es beschreiben könnte.

    <http://www.themanwhowasntthere.com/trailer.htm>


    Digitale Fotos ausdrucken, Teil 1

    von Alex Hoffman <ceolaf@email.com>
    [Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

    Ich habe vor kurzem eine neue Digitalkamera Nikon Coolpix 775 für meine Frau gekauft. Das war kurz vor unserer Hochzeit und ich meinte, es würde bestimmt Spaß machen, auf der Hochzeitsfeier und in den Flitterwochen zu fotografieren. Die Ahnung war gut: wir haben innerhalb von 9 Tagen über 1000 Aufnahmen gemacht.

    <http://www.nikonusa.com/coolpix775/>

    Ich bin zwar daran interessiert, eine CD mit den meisten Aufnahmen für Gäste und Freunde zusammenzustellen (Ich sag's ja, mit Hunderten), aber meine Frau zieht das gute alte Fotoalbum vor und möchte dazu Ausdrucke der besten Bilder einsetzen.

    Dadurch ergab sich sofort die Frage, wie man Digitalfotos am besten ausdruckt. Während meine Frau so etwa 50 - 100 Aufnahmen ausgedruckt haben wollte, werden wir wohl erheblich mehr Ausdrucke brauchen. Sollen wir einen Fotodrucker kaufen oder sollten wir sie einem Druckservice einschicken? Wenn letzteres, an welchen? Weil wir es nicht mit Alltagsaufnahmen zu tun haben, beschloss ich, beide Alternativen auszuprobieren.

    Druckerkauf -- Während ich keinen Zweifel an der Qualität der Ausdrucke spezieller Labors für Digitalfotos habe, war ich mir über die Qualität des besten Druckers, den wir uns leisten können, nicht so sicher. Ich habe Tintenstrahl-Drucker jahrelang eingesetzt, aber ich war nie besonders glücklich über die Qualität der auf ihnen ausgedruckten Fotos.

    Ich habe jedoch nie einen Drucker besessen, der als "Fotodrucker" beworben wird, also einen Drucker, der gut genug wäre, um eine Fotoqualität zu liefern. Ich habe auch nie Spezialpapier benutzt, das für den Ausdruck von Fotos bestimmt ist, solches hat eine Spezialbeschichtung, die den Ausdruck mit hoher Auflösung erst ermöglicht. Leider ist solches Papier recht teuer: Das Papier für einen Ausdruck in der Größe 4*6" kostet etwa 30 Cents, für 8,5*11" zahlen Sie 50 Cents. Ich weiß auch, dass Tintenstrahldrucker vergleichsweise billig sind, dass aber Tintenpatronen teuer sind und das der Ausdruck von Fotos enorme Tintenmengen pro Seite verbraucht (Text bedeckt nur etwa 5% einer Seite, während Fotos typischerweise 90-100% bedecken).

    Teure Tintenpatronen und die Kosten des Fotopapiers definierten meine Maßstäbe beim Kauf eines Fotodruckers. Ich fand aber keine Geldvorteile und traue der Qualität immer noch nicht. Das heißt zwar nicht, dass Sie keine guten Druckergebnisse erwarten können, besonders wenn Sie nur wenige Fotos ausdrucken. Da ich aber schon einen Schwarz/Weiß-Laserdrucker besitze, sahen wir keinen Anreiz, zusätzlich einen Fotodrucker anzuschaffen.

    Labors für Digitalfotografien -- In der Vergangenheit hatte ich von verschiedenen Labors für digitale Fotos gelesen, hatten ihnen aber weiter keine Aufmerksamkeit gewidmet. Ich verstand nur wenige ihrer Argumente und wusste, dass ihre Dienste erheblich mehr kosten als Entwicklung auf Grund chemischer Prozesse. Ein Vorteil digitaler Fotografie ist aber in meiner Vorstellung der, dass nur wenige der Fotos wirklich ausgedruckt werden und so Geld sparen. Deswegen habe ich beschlossen, einige der Fotolabors zu testen, die Yahoo auflistet, am bekanntesten waren Shutterfly, Club Photo, ImageStation, Ofoto (Eigentum von Kodak), dotPhoto, Snapfish (im Konzern von District Photo), PhotoAccess, eFrames und searsphotos.com.

    <http://dir.yahoo.com/Business_and_Economy/Shopping_and_Services/Photography/Digital/Labs/>

    Zudem habe ich Walmart getestet, weil er so viele Filialen besitzt, und den von Apple für iPhoto genannten Dienst auf die Liste gesetzt, der Kodaks Ofoto nutzt. Nach einem schnellen Durchgang durch ihre Internetangebote stellte ich meine Kriterien zur Bewertung der Dienste auf: Kosten, einfacher Upload, Qualität des Internetauftritts und angebotenes Produktspektrum. Ich nahm naiv an, dass bei ihnen Qualität kein Problem wäre und dachte im Voraus, die Druckresultate würden bei allen gleichwertig sein.

    <http://www.shutterfly.com/>
    <http://www.clubphoto.com/>
    <http://www.imagestation.com/>
    <http://www.ofoto.com/>
    <http://www.dotphoto.com/>
    <http://www.snapfish.com/>
    <http://www.photoaccess.com/>
    <http://www.eframes.com/>
    <http://www.searsphotos.com/>
    <http://www.walmartphotocenter.com/>
    <http://www.apple.com/iphoto/>

    Ich hätte es besser wissen müssen. Meine Arbeit in der Informationstechnologie (zur Unterstützung von Werbeagenturen) hatte mir vor langer Zeit die Kenntnis erbracht, dass Farbkorrektur ein _großes_ Problem sei. Ich weiß zweitens auch, dass konventionelle Fotolabors erhebliche Unterschiede zeigen (eine Filmrolle mit schlechten Vergrößerungen ist nicht notwendig Ihre Schuld). Ich wusste es besser, aber mein Optimismus über die Möglichkeiten der Digitaltechnik blendete mich am Anfang. Ich hab's dann aber relativ bald begriffen.

    Kosten -- Alle Fotodienste bieten praktisch die gleichen Ausdruckgrößen an: 4*6", 5*7" und 8*10". Andere bieten auch größere Formate und Kontaktbögen, für den Vergleich beschränke ich mich aber auf die Standardgrößen. Die Preise sind meist fast gleich (die meisten Labors bieten zudem noch 3*5" für denselben Preis wie 4*6")

     Größe  Preis
     4" x 6" 0.49
     5" x 7" 0.99
     8" x 10" 3.99 

    Es gab nur ganz wenige herausragende Preise.

    Die negative Seite, searsphotos.com berechnet den dreifachen Preis für 4*6" Fotos, wenn die Bilder auch nur einfach bearbeitet wurden (beschnitten oder Rote Augenkorrektur). Snapfish berechnet 20% mehr als die anderen (59 Cents) und beide sind ersichtlich auf das Entwickeln von Filmen spezialisiert. Ich sandte zwar auch ein paar Filme zum Entwickeln bei Snapfish, beide Firmen bestanden aber den Preistest nicht und wurden aus der Konkurrenz ausgeschlossen. Der Preis von searchsphoto.com lag so weit außerhalb der Linie, dass ich diese Firma nicht einmal in den Qualitätstest einbezog (sersphoto.com akzeptiert keine Filme von mehr als 500K, was ersichtlich ihrer Qualität schadet, der Internetauftritt von Snapfish ist gräulich).

    Auf der guten Seite fanden sich PhotoAccess (0.45, 1.09 und 2.95 USD), Walmart (0.26, 0.96, 2.98) und dotPhoto (0.29, 0.95 und 2.95). Zwar bietet Walmart Paketangebote (beispielsweise ein 8x10", zwei 5x7" Drucke und 16 Drucke im Klein-Format für 9 USD), trotzdem schlägt dotPhoto alle anderen in Preis und Preismodalitäten. Für 5 USD pro Monat erhalten Sie bis zu 26 Ausdrucke 4x6" (19 Cent pro Druck) oder für 10 USD im Monat bis zu 60 Ausdrucke. Bei beiden gibt es auch für andere Formate niedrigere Preise. Erstaunlicherweise können Sie nichtausgenutzte Druckkontingente in den Folgemonat _übertragen_. Der einzige Nachteil bei dotPhoto ist der, dass Sie sich für ein Jahr festlegen müssen. dotPhoto erlaubt auch Mengenpreise, die Sie im Voraus entrichten und dann innerhalb von zwei Jahren wie einen Druckkredit nutzen (400 Drucke in 4*6" kosten so 70 USD, 50 Drucke 5*7" 35 USD und 25 8*10" Drucke gibt es für 50 USD). Wenn Ihr Entscheidungskriterium der Preis ist, kann niemand dotPhoto erreichen.

    Versandkosten sind abhängig von der Bestellmenge und der gewählten Versandart. Es gab hier nur wenige Ausreißer, Club Photo bietet kostenlosen Versand per US Postal Service. Walmart bietet die Preisoption kostenloser Abholung beim nächsten Walmart, aber es dauert besonders lange. Apple scheint zum Spitzenfeld zu gehören, aber die anderen machen auch ihr Geschäft.

    Einfachheit des Uploads -- Der ärgerlichste Teil der Online Fotolabors besteht darin, dass mehrere Fotos auf einmal übertragen werden müssen. Jeder Server erlaubt manuelles Upload, dabei müssen Sie aber Tastenfelder im Browser anklicken und Dateien von der Festplatte anwählen. An diesen Prozess gewöhnt man sich aber und wird dabei schneller.

    Glücklicherweise werden Alternativen angeboten. Bei einigen Anbietern kann man mit einem selbstständigen Programm mehrere Bilder zusammen absenden, andere bieten Plug-Ins für den Internet Explorer in der Windows Version. Die Anforderung von Macrealisierungen warf einige der Konkurrenten aus dem Rennen, nämlich eFrames, Walmart, dotPhoto und Imagestation.

    Die verbleibenden Anbieter - Apple, Club Photo, Ofoto, PhotoAccess und Shutterfly - bieten Mac Lösungen, denen Sie die Fotos zum Upload per Drag&Drop definieren können. Nur Apple bietet eine Anwendung unter Mac OS X. Weil iPhoto aber nur unter dem neuen System läuft, sind Anwender mit Mac OS 8 oder 9 hier außer Konkurrenz. Nur für PhotoAccess ist eine Mac OS X Version geplant. Alle anderen Programme _laufen_ aber unter Classic.

    Bewertung der Internetauftritte
    -- Jeder Server arbeitet nach der Metapher von Fotoalben zur Organisation von Fotos. Sie können Fotos benennen und sooft Sie wollen neue hinzufügen. ClubPhoto erhebt einen Zusatzpreis dafür, dass die Bilder online zugreifbar sind, mit zwei Paketen (für 25 bzw. 35 USD pro Jahr) erhalten Sie aber auch Rabatte auf alle anderen Angebote. Die alte Sitte, für das Speichern der Bilder über 30 oder 90 Tage Gebühren zu erheben, scheint überholt zu sein.

    Ein großer Vorteil der digitalen Fotografie ist der, dass Sie Bilder editieren oder beschneiden können, _bevor_ sie ausgedruckt werden. Jedes Digitallabor sollte den Verbrauchern diese Funktionen praktisch zur Verfügung stellen, besonders für Benutzer, die keine eigene Bildbearbeitungssoftware besitzen. Die verbliebenen Kontrahenten unterschieden sich in diesem Aspekt.

    PhotoAccess bieten nur minimale Editierfunktionen [mir widerstrebt "minimal" zu steigern - WS]. Sein Uploadprogramm kann Bilder drehen, aber auf dem Server werden keine weiteren Editierfunktionen geboten, nicht einmal die Reduktion des Rote-Augen-Effektes. ClubPhoto lässt diese Funktion auch vermissen, aber der Internetserver kann Bilder aufhellen oder abdunkeln.

    Das Uploadprogramm von Ofoto kann rote Augen bereinigen und Bildränder beschneiden. Ihr Server bietet weitere Funktionen wie das Zufügen von Rahmenmustern; darin liegt aber auch der größte Ärger mit dem Programm, weil die Rahmen Bildteile überdecken, aber das Bild nicht in den Rahmen einpassen. Ofoto kann auch Schwarz/Weißausdrucke und Sepia- oder ähnliche Tönungen (in rot, grün oder blau) drucken. Außerdem kann die "Belichtung korrigiert" werden, indem dunkle Bilder aufgehellt und ausgewaschene Farben abgedunkelt werden.

    Shutterfly bietet die meisten Optionen im Internet, obwohl die Uploadsoftware nichts anderes tut. Bei Shutterfly kann man Rahmen zu den Bildern definieren (die automatisch angepasst werden), rote Augen korrigieren, die Farbsättigung ändern, das Bild weichzeichnen oder scharfzeichnen oder auch den Farbton verändern. Die Navigation auf Shutterflies Server ist am einfachsten, besonders wenn man Alben mit vielen Fotos darin betrachtet.

    Apple verwendet ein komplett anderes Modell, hier übernimmt iPhoto die Organisation und das Editieren Ihrer Photos. Dessen Funktionen beschränken sich aber aufs Rotieren, Beschneiden (mit einem netten Werkzeug, das die Seitenverhältnisse beibehält), Umwandeln in Schwarzweiß und das Korrigieren von roten Augen. Alle neuen Macintosh-Computer werden heute aber mit PixelNhance von Caffeine Software ausgeliefert, das die Möglichkeiten von iPhoto ideal ergänzt. Es gibt keine Tonwertkorrektur (für sepiafarbene Bilder beispielsweise) oder einen der Effekte der anderen Anbieter). Obwohl iPhoto um einiges einfacher zu bedienen ist als die Internet-Angebote, bietet es nicht so viele Funktionen wie diese und schon gar nicht im Vergleich mit Adobe PhotoDeluxe. Ich erwarte aber, dass zukünftige Versionen die meisten dieser Mängel beseitigen werden.

    <http://www.adobe.com/products/photodeluxe/>


    <http://www.caffeinesoft.com/products/pnh/pnh_index.html>

    Obwohl ich es nicht getestet habe, bieten alle Internet-Angebote auch die Möglichkeit, die Photos öffentlich zugänglich zu machen und es anderen Personen zu ermöglichen, ebenfalls Abzüge davon zu bestellen. Die Lösung von Apple mit iPhoto besteht darin, seine Photos in einem webbasierten Album auf Home-Page.mac.com zu veröffentlichen. Allerdings schränkt der verfügbare Speicherplatz die Anzahl der Photos ein, die man auf diese Weise zugänglich machen kann. Anbieter, die die Photos nach einer bestimmten Zeit wieder entfernen, reduzieren damit natürlich die Attraktivität dieses Angebots.

    Weitere Artikel -- Die meisten Angebote hören beim Herstellen von Abzügen nicht auf. Einige verkaufen ebenfalls digitale Kameras und Zubehör, allerdings nicht zu besonders attraktiven Preisen. Weitere Artikel wie bedruckte Mausmatten, persönliche Grußkarten und Tassen sind die Regel und die meisten bieten auch Bilderrahmen an.

    Shutterfly bietet nur eine kleine Auswahl von solchen Artikeln an. Ofoto hat zusätzlich eine riesige Auswahl an Rahmen und Photoalben sowie Archiv-CDs ab 10 US$, je nachdem wie viele Photos man bestellt. Club Photo offeriert Album-CDs für 8 US$ mit bis zu sechzig Bildern und bietet ebenfalls Archiv-CDs ab 10 US$ an. Weitere Produkte von Club Photo sind Bilderrahmen, Esswaren (kein Witz!), Schecks, Briefmarken, Post-It-Blöcke, Puzzles, Poster, Stofftiere, Schürzen, T-Shirts, Schmuck und sogar ein Nachtlicht. PhotoAccess erweitert das Grundangebot mit T-Shirts, Pullovern, Hüten, Puzzles, Schürzen, Spielkarten, Vorratsdosen, Einkaufstaschen, Dias und sogar persönlichem Geschenkpapier. Interessanterweise ist PhotoAccess der einzige Dienst, der "digitale Abzüge" in den Massen der meisten Monitore, Fernseher und Kameras anbietet.

    Nur das Angebot von Apple enthält die Möglichkeit, ein gebundenes Album (mit den Massen 29 x 23 cm) zu bestellen. Der leinene Einband ist nach Ihrer Wahl in den Farben Schwarz, Dunkelrot, Hellgrau oder Dunkelblau erhältlich und Sie können sechs Vorlagen für das Design und die Anordnung der Bilder wählen. Leider ist der Preis hoch (3 US$ pro Seite bei einem Minimum von zehn und einem Maximum von fünfzig Seiten) und die Papier- und Druckqualität ist nicht besonders gut (ungefähr vergleichbar mit einer Zeitschrift). Trotz der Möglichkeit, auf einer Seite mehrere Bilder unterzubringen, addiert sich der Preis schnell zu einer größeren Summe. Obwohl andere Leute nicht diese Probleme hatten, kämpfte ich mit der Anordnung der Bilder im Buchmodus, besonders bei Alben mit mehr als zwölf Seiten. Es klappte besser, als ich die Bilder zuerst im Organizer-Modus gruppierte und dann Seite für Seite im Album anordnete.

    iPhoto ist eigentlich die graphische Oberfläche eines Internetdienstes namens myPublisher. Obwohl die Bestellung direkt bei myPublisher ein paar Optionen mehr offeriert, inklusive Ledereinbände und Schutzumschläge, macht iPhoto den Prozess des Anordnens und Bestellens viel einfacher. Angesichts der Probleme die ich bereits mit iPhoto hatte, kann ich mir nicht vorstellen, die Website von myPublisher für ein echtes Projekt zu benutzen, da dort die Bilder zuerst einzeln auf die Website übertragen werden müssen.

    <http://www.mypublisher.com/>

    Shutterfly bietet seinen Kunden ebenfalls ein Album an, wenn auch ein ziemlich anderes. Das Snapbook besitzt eine Spiralheftung und einen transparenten Plastikeinband, kann bis zu vierzig Seiten enthalten und ist in zwei Größen erhältlich (zu einem Preis von 25 beziehungsweise 30 US$ und abhängig von der Anzahl Bilder bis zu einem Maximum von vierzig). Sie können aus einer Anzahl von Vorlagen auswählen, aber anders als bei den Alben von Apple immer nur ein Bild auf einer Seite unterbringen. Obwohl ich die Website von Shutterfly gut finde, hatte ich doch einige Probleme, mein Album zusammenzustellen. Doch das Snapbook ist preiswert und selbst das größte Snapbook kostet weniger als die Seiten einzeln zu kaufen und ist zudem gleich teuer wie ein zehnseitiges Album von Apple.

    <http://www.shutterfly.com/snapbooks/>

    Nachdem ich alle Internet-Angebote ausprobiert und Abzüge bestellt hatte, konnte ich keinen klaren Favoriten erkennen. Die verschiedenen Dienste hatten unterschiedliche Stärken, sei es beim Preis, der Auswahl an Artikeln, dem Design der Website oder der Einfachheit der Bedienung. Sobald ich aber die ersten Abzüge erhielt, musste ich feststellen, dass ich einige Dinge gar nicht in Erwägung gezogen hatte. In der nächsten Ausgabe werde ich deshalb meine Unterlassungen detailliert beschreiben und das überraschende Endresultat bekannt geben.

    [Alexander Mishra Hoffmann ist ein IT-Manager in New York, ein Fan der Red Sox und der Pats sowie frisch verheiratet.]


    Übersetzer dieser Ausgabe: Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

    Koordination: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

    Copyright der deutschen Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

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