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TidBITS#618/25-Feb-02

Das Urheberrecht ist in letzter Zeit mächtig unter Druck geraten; lesen Sie Adams Gedanken über die Nutznießer und Verlierer dieses ungleichen Kampfes. Chris Pepper beschließt seine Artikelserie zu Programm-Umgebungen in Mac OS X mit einem Blick auf Java. Diese Woche bieten wir allen TidBITS-Lesern gratis ein E-Buch an, berichten über neue Versionen von Mac OS X 10.1.3. Adobe GoLive 6, Adobe LiveMotion 2, ConceptDraw 1.7.5, IPNetTuner 1.5 und die Ankündigung von Photoshop 7.

Themen:

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MailBITS/25-Feb-02

[Übersetzer Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Mac OS X 10.1.3 veröffentlicht -- Apple hat Mac OS X 10.1.3 als 17.3 MByte große Datei über Software Update verfügbar gemacht (wenn Sie Mac OS X 10.1 oder 10.1.1 verwenden, können Sie über eine separate 38.4 MByte große Datei direkt auf die Version 10.1.3 aktualisieren.) Wie schon bei früheren Updates ist das Herunterladen auch diesmal seine Zeit wert und Apple hat es sogar geschafft, informative Versionshinweise zu veröffentlichen. Mac OS X 10.1.3 ist zuverlässiger geworden, enthält mehr Treiber für CD-Brenner und digitale Kameras, erlaubt das Abspielen von DVDs auf externen VGA-Monitoren beim PowerBook G4, splittet automatisch das Videosignal wenn ein PowerBook an einen externen Monitor angeschlossen wird und erlaubt iTunes, seine visuellen Effekte auch im Vollbildmodus anzuzeigen. Die Netzwerksicherheit wurde mit der Authentifikation für LDAP und Active Directory, einem Update zu OpenSSh 3.0.2p1, WebDAV-Unterstützung für Digest-Authentifizierung und Support für SSL-Verschlüsselung in Apples E-Mail-Programm ebenfalls verbessert. [ACE]

<http://www.apple.com/macosx/upgrade/softwareupdates.html>

Dealmac sponsert TidBITS -- Vor langer Zeit veröffentlichten wir neben TidBITS einen zweiten Newsletter namens DealBITS. Die Idee dahinter war die, dass Firmen einen kleinen Beitrag bezahlen würden, um darin Rabatte und Sonderaktionen vorzustellen. Der Rabatt war ein wichtiger Aspekt, wir wollten unseren Lesern helfen, Produkte zu einem tieferen als dem üblichen Preis zu kaufen. DealBITS war seiner Zeit weit voraus, aber unser neuster Sponsor Dealmac hat bewiesen, wie erfolgreich das Sammeln und Publizieren von Rabatten sein kann. Dealmac selber verkauft nichts und erleichtert nur den Austausch von Informationen zu Rabatten und Sonderaktionen. Neben dem reinen Sammeln und Weitergeben der Informationen (chronologisch, per E-Mail oder in einer Datenbank) stellt Dealmac auch sicher, dass jeder Rabatt den tiefsten, zurzeit bekannten Preis darstellt (die einzige Ausnahme sind Produkte von namhaften Herstellern, für deren Produkte die Leute auch gerne mehr zu zahlen bereit sind). Das ist noch nicht alles - wenn möglich handelt Dealmac exklusiv für seine Leser sogar noch tiefere Preise aus.

Neben Dealmac betreiben sie auch noch Dealnews und Dealram. Dealnews offeriert Rabatte auf Nicht-Computer-Produkten und Dealram bieten eine einfache Möglichkeit, die Preise von RAM-Chips miteinander zu vergleichen. Wir beginnen das Sponsoring von Dealmac durch Auflisten der günstigsten Preise für RAM-Bausteine in unserer wöchentlichen TidBITS-Ausgabe (Anmerkung der Redaktion: dies trifft nur auf die englische Ausgabe zu). Wenn wir das automatische System etwas besser durchschauen, wollen wir vermehrt auch Macintosh-Aktionen berücksichtigen. Dadurch wird es für Sie noch lohnender, unseren Sponsoringbereich jede Woche aufmerksam zu lesen und wir sind glücklich, Dealmac als neuen Sponsor gewonnen zu haben. [ACE]

<http://dealmac.com/?ref=tb>

<http://dealnews.com/?ref=tb>

<http://dealram.com/?ref=tb>

GoLive 6 und LiveMotion 2 veröffentlicht, Photoshop 7 angekündigt -- Adobe liefert ab sofort GoLive 6 aus, sein professionelles Werkzeug zum Entwerfen und Gestalten von Webseiten. Zusätzlich zur Kompatibilität mit Mac OS X bietet GoLive 6 die Möglichkeit, Webseiten in Arbeitsgruppen und auch dynamisch anzupassen und zu verändern. LiveMotion 2 ist ebenfalls lieferbar und verbessert einige Animationswerkzeuge und läuft jetzt auch unter Mac OS X. GoLive kostet 400 US$, Updates sind ab 100 US$ zu haben; LiveMotion ist gleich teuer, aber neue Benutzer können für eine gewisse Zeit von einem Einführungspreis von 200 US$ Gebrauch machen. Beide Programme zusammen kosten 450 US$. Etwas mehr Aufmerksamkeit erntete die Ankündigung von Photoshop 7, mit neuen Funktionen und endlich auch unter Mac OS X lauffähig. Es soll im zweiten Quartal 2002 für 600 US$ erhältlich sein, ein Update wird 150 US$ kosten. [JLC]

<http://www.adobe.com/golive/>

<http://www.adobe.com/livemotion/>

<http://www.adobe.com/photoshop/>

ConceptDraw in Version 1.7.5 erhältlich -- CS Odessa (ein TidBITS-Sponsor) hat Version 1.7.5 von ConceptDraw veröffentlicht. Die Standard-Version kostet 125 US$, die Professional-Ausgabe 250 US$ (siehe "Erstelle Deine Verbindungen mit ConceptDraw" in TidBITS-553_ für einen vollständigen Bericht). Neue Funktionen beinhalten den Export nach PDF und Unterstützung für Mäuse mit einem Scrollrad in Mac OS X; CS Odessa hat auch an der Oberfläche einige Änderungen vorgenommen, die Möglichkeiten des Stempel-Werkzeugs erweitert und in der Professional-Version den Outline-Modus verbessert. Version 1.7.5 behebt zudem einige Fehler beim HTML- und EPS-Export, bei der Einstellung der Druckgrößen, bei der Textbearbeitung und weiteren. Das Update ist für bestehende Kunden gratis und ist 5.1 MByte (Standard) oder 7.4 MByte (Professional) groß. [ACE]

<http://www.conceptdraw.com/>

<tidbits-de-553.html#Anker3>

<http://www.conceptdraw.com/en/resources/versionch/vers171ch175.shtml>

IPNetTuner 1.5 fügt Geschwindigkeitstest hinzu -- Haben Sie sich auch schon gefragt, wie schnell Ihre Internetverbindung wirklich ist und ob sie die bezahlte Bandbreite auch tatsächlich bekommen? Die Version 1.5 von IPNetTuner der Firma Sustainable Softworks bietet jetzt neben der Optimierung von Open Transport neu auch einen Geschwindigkeitstest an (nur für Mac OS 9 geeignet). IPNetTuner enthält jetzt auch Konfigurationsdateien, die Open Transport für bestimmte Verbindungsarten optimieren können. Diese Einstellungen sind ein Buch mit sieben Siegeln und die beigelegten Dateien erleichtern deshalb den Einstieg in dieses komplexe Thema. Die Echtzeitgraphiken bieten dann die nötigen Informationen, um die vorgenommenen Änderungen sofort austesten und überprüfen zu können. IPNetTuner 1.5 kostet 25 US$, Updates von früheren Versionen sind gratis. Die Datei ist 544 KByte groß. [ACE]

<http://www.sustworks.com/site/prod_ottuner.html>

Gratis-Buch für TidBITS-Leser -- Zugegeben, das hört sich jetzt etwas schräg an. Zwei TidBITS-Leser, Audri und Jim Lanford, betreiben eine Website namens WZ.com, auf der sie Informationen für geschäftige Menschen in einer Vielzahl von Formaten veröffentlichen (PDF, E-Bücher). Um die Welt auf ihre Website aufmerksam zu machen, fragte Audri eine Reihe von Experten an (zu denen ich gemäss Audri auch gehören soll), einige Tipps zur Optimierung des Geschäftserfolgs beizutragen. Als freundlicher Zeitgenosse habe ich ihr einen Rat mit auf den Weg gegeben, der aus meinen Erfahrungen mit TidBITS resultierte. Audri und Jim haben jetzt alle Tipps in einem E-Buch mit dem Titel "43 Specific Ways to Make 2002 Your Best, Most Profitable Year Ever" gesammelt und bieten das auf Englisch erhältliche Buch allen TidBITS-Lesern gratis zum Herunterladen an. Der Werbetext übertreibt vielleicht ein bisschen und ließ bei mir schon mal die Alarmglocken läuten. Aber Audri versicherte mir, dass beim Herunterladen nur ein Cookie gesetzt wird und Sie frühzeitig davon in Kenntnis gesetzt werden, dass Sie gleichzeitig per E-Mail einen Newsletter erhalten, von dessen Verteilerliste Sie sich aber einfach streichen lassen können. Die wirkliche Frage lautet eher, ob dass Buch, natürlich abgesehen von meinen eigenen klugen Gedanken, überhaupt etwas taugt? Nachdem ich das ganze Buch gelesen habe, konnte ich aber befriedigt feststellen, dass der größte Teil des Inhalts für jedermann nützlich sein kann. Man sollte sich nicht durch die Kürze der einzelnen Artikel täuschen lassen - einige benötigen etwas mehr Zeit und Überlegung als andere. (Anmerkung: wenn Sie später andere Bücher von WZ.com kaufen, erhält TidBITS als Partner einen kleinen Beitrag.) [ACE]

<http://make2002great.com/a155.html>


Copyright: Wem nützt es?

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Das Zusammenleben mit einem Dreijährigen eröffnet eine besondere Perspektive in die Welt. Wenn Tristan und andere Gleichaltrige zusammenspielen, ist eine wichtige elterliche Aufgabe die, Streit zu schlichten, der darum geht, irgendein Spielzeug für die nächsten Sekunden zu benutzen. "Du sollst Deinen Zug mit Peter teilen" müssen wir sagen und täglich 15 bis 20-mal wiederholen.

Dagegen brauchen wir ihm über intellektuelles Eigentum nichts erzählen. Er könnte fragen "Warum erlauben die Musikverlage nicht das Teilen von Aufnahmen?". "Sie wollen nicht und sie haben Verträge, die ihnen das Recht geben, zu tun, was sie wollen" müssten wir antworten. "Aber wenn ich meine Spielzeuge nicht mit Peter teile, sagt Ihr mir, ich soll sie in meinem Zimmer verstecken, bevor Peter kommt. Warum können die ihre Musik nicht auch verstecken?" würde er den Streit vom Busch brechen. "Sie wollen, dass man ihre Musik kauft, nicht dass man sie teilt" würde der Dreijährige beantworten mit "Wenn Peter mit meinem Zug spielen will, kann er mir ja einen Bonbon dafür geben?". "Nein" müsste ich erwidern und die Elternrolle wieder übernehmen "Das wäre nicht lieb von Dir. Ihr sollt ihn euch teilen."

Nicht besser als Napster -- Der Vergleich ist nicht fair. Die Verlage wurden nie beschuldigt nicht nett zu sein. Nachdem sie die Musiktauschbörsen als Betrug an hart arbeitenden Künstlern verteufeln, stellt sich heraus - welche Überraschung - dass sie mit ihren Künstlern genauso umspringen.

Kürzlich erschien ein Artikel in der New York Times darüber, dass Künstler sich über ihre Agenturen beschwerten - Pressplay und Musicnet, die den Musikliebhabern mit Windowssystemen Geld für das Hören von Musik abnehmen wollen, zahlen ihren Künstlern nichts für Sitzungen (die definiert sind mit Bruchteilen von Cents für jeden Download). Wer hätte gewusst, dass Musikverlage sich für das Zahlen von Kleinbeträgen interessieren würden?

<http://www.nytimes.com/2002/02/18/technology/18SONG.html>

Das ist nicht alles. Die Kontrakte, die den Marken die Rechte geben, mögen nicht so allumfassend sein. Einige Künstler haben gefordert - mit unterschiedlichem Erfolg - dass ihre Musik aus dem Bestand von Musicnet und Pressplay entfernt werden soll, es wurden sogar Aufhebungs- und Unterlassungsaufforderungen geschickt. Es sieht also so aus als wenn die Dienste der Musikindustrie nicht nur Windowsbenutzer zur Kasse bitten für das Recht, diese zu laden, sondern dies auch ohne Zustimmung der Musikeigentümer tun, dies sogar ohne deren Einverständnis tun. Der Unterschied zwischen Musikindustrie und Raubkopierer verwischt sich immer mehr.

Nicht nur die Künstler beschweren sich. Die Richterin Mariln Hall Patel am Gerichtshof des neunten Distrikts, die mehrfach im Auftrag der RIAA (Recording Industry Association of America) im aktuellen Prozess gegen Napster verhandelt hat, hat am Freitag geurteilt, dass die fünf größten Firmen nachweisen müssen, dass sie die Tausenden von Copyrightrechten besitzen (wozu nachgewiesen werden muss, dass sie im Inkasso-Auftrag ausgeübt werden - also bei der Musikindustrie in Kommission gegeben wurden oder von Künstlern geschaffen wurden, die bei ihnen beschäftigt waren) Richterin Patel ging noch weiter, indem die Firmen nachweisen müssen, dass sie die in Frage stehenden Rechte rechtens ausgeübt haben. Sie schrieb der (von den Plattenlabels) behauptete unbillige Umgang setze sich fort und nehme massive Ausmaße an. Wenn Napster Recht hat, versuchen die Kläger ein Fast-Monopol des digitalen Musikmarktes auszuüben. Daraus resultiere eine Verletzung sowohl der Interessen von Napster als auch der Öffentlichkeit. Also bauen Sie schon mal Hotels in der Schlossallee und in der Parkstraße - es geht um Antitrustgesetze.

<http://www.wired.com/news/mp3/0,1285,50625,00.html>

Eine CD ist eine CD ... wenn Philips nichts anderes sagt -- An einer anderen Front der Kriege um digitale Musik - im Bestreben jede Musik-CD mit Kopierschutz zu versehen - hat die Musikindustrie zwei Treffer erhalten. Ein Schuss kam von Philips - der niederländische Elektronikriese hat den Red Book Standard für Audio-CDs mit Sony um 1980 mit entwickelt und verwaltet das offizielle Logo für Compact Disc. Philips freut sich überhaupt nicht über die Methode, Kopierschutz mit Hilfe von Fehlern gemäß dem Standard zu realisieren, sodass CD-Player für Computer (und nicht zu erwähnen DVD-Player) die CDs nicht lesen können. Klaus Petri, Philips Vertreter sagte gegenüber der Financial Times "Das sind silberne Platten, die Musikdaten tragen und ähnlich aussehen wie CDs, es sind aber keine". Jerry Wirtz, Generalmanager des Copyright Büros von Philips wurde von Reuters zitiert, dass Philips der Musikindustrie den Gebrauch des offiziellen CD Logos für kopiergeschützte Platten verbieten werde und Warnaufkleber an Verbraucher verteilen werde. Er ging sogar weiter, dass zukünftige Geräte von Philips erlauben würden, CDs mit Kopierschutz zu lesen und zu schreiben und damit das Digital Millenium Kopierschutzgesetz mit Geräten zu verhindern, die den Kopierschutz umgehen.

<http://www.wired.com/news/mp3/0,1285,50101,00.html>

<http://www.usatoday.com/life/cyber/tech/review/2002/1/18/cd-row.htm>

Mitte der 80-er Jahre schimpfte die Rock-Ikone Frank Zappa Tipper Gore eine "Kulturelle Terroristin", weil sie Warnhinweise auf CDs aufklebte. Karen DeLise könnte die nächste in der Reihe der Titelträgerinnen sein, den die Musikindustrie vergibt. Wer ist Karen DeLise? Sie ist die Person, die Music City Records, Fahrenheit Entertainment und Sunncom (eine Firma zur Verwertung digitaler Rechte) wegen des Albums "Charley Pride: A Tribute to the Reeves" verklagte, der ersten in den USA veröffentlichten CD mit Kopierschutz.

Ihr Rechtsanwalt klagte, dass das Warnetikett auf dem Charly Pride-Album nicht aussagte, dass die CD in Computern nicht abgespielt werden könne und nicht auf portable MP3-Player kopiert werden könne. Es meldet auch Bedenken wegen Verletzung privater Rechte an, weil die Software von Sunncom von Benutzern eine Registrierung verlange, nach der sie persönlich über das Internet identifiziert werden könnten. Die Firmen haben außerhalb des Gerichtsverfahrens angeboten, die Informationen aus der Registrierung aufzugeben, schon gesammelte Informationen zu vernichten und Verbraucher zu warnen, dass diese Scheiben nicht auf DVD-Playern, MP3-Playern oder Computern abgespielt werden können. Zwischen Gerichtsprozessen wie diesem und der Haltung von Philips werden kopiergeschützte CDs wohl demnächst Warnungen tragen wie Zigarettenpackungen.

<http://news.com.com/2100-1023-843114.html>

Die Tatsache, dass die Scheibe kopiergeschützt sein soll, verhinderte nicht, dass sie im Kopiernetz in den USA auftauchte, bevor die offizielle Ausgabe verkauft wurde. Man berichtet, dass dies auf 2000 Kopien zurückgeht, die in Australien vorher ohne Kopierschutz veröffentlicht wurden. Aber jeder Kopierschutz wird heute irgendwann doch irgendwie geknackt. Das braucht nur einmal zu geschehen. Bei den meisten Softwarepaketen verschwanden die Kopierschutzmechanismen, weil die Benutzer dies hassten und man sie zu schnell brach. Auch in der Musik wird dies aus demselben Grunde verschwinden. Es ist schwer, da noch irgendwem Sympathie zu zeigen - Firmen wie Microsoft und Adobe können von ihren wenigen Erlösen auch ohne Kopierschutz leben.

<http://news.com.com/2100-1023-257682.html?legacy=cnet>

Mittlerweile, im Gericht ... -- Larry Lessig, der letzte Woche mit seinem Artikel zum Creative Commons Projekt erwähnt wurde, hat einen Prozess vor dem Supreme Court [wie der Bundesgerichtshof - WS], um die Novelle von 1998 zum Copyright-Gesetz anzufechten (vgl. den Fall Sonny Bono), nach dem existierendes Urheberrecht um 20 Jahre verlängert wird und zukünftige Rechte erst 50-70 Jahre nach dem Tod der Urheber erlöschen. Trotz des Namens soll das Gesetz nicht Bonos Schmachten gegenüber Cher in "I've Got You Babe" schützen, sondern die ehrwürdige Mickey Mouse. Das Problem ist, dass durch Verlängerung der Urheberrechte die meisten Werke noch länger außerhalb der allgemeinen Verfügbarkeit bleiben. Die Angeklagten in diesem Fall - Eldrich Press und Higginson Books - wollen Reprints von alten Werken veröffentlichen, die ansonsten nicht verfügbar sind, weil, im Klartext, niemand sie lesen will (Maurice reading list). Wenn etwas am Markt keinen Erfolg hat, ist das kein Zeichen, dass es keinen Wert am Ideenmarkt hätte.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06720>

<http://www.salon.com/tech/feature/2002/02/21/web_copyright/>

<http://www.eldritchpress.org/>

<http://www.higginsonbooks.com/>

Ich verstehe das Copyright so, dass es eine schnellere Innovation und die Kreativität der Autoren fördern soll, indem die Autoren ein zeitbegrenztes Monopol erhalten. Es ist wichtig, dass das Copyright offiziell gewährt wird, das mit den Worten von Abraham Lincoln "Vom Volk, durch das Volk und für das Volk". gegeben wird (Wenn es nicht von Benjamin Disreali stammt, den Mark Twain zitiert, wie es vorige Woche mit dem Zitat über Statistik war). Für mich bedeutet das, das ein zeitbegrenztes Monopol auf kreative Arbeiten gegeben wird oder gegeben werden sollte, um zu neuen Werken zu ermutigen. Da ich grade keine passenden Sendungen mit Shirley MacLaine zitieren kann: Ich kann nicht einsehen, dass Autoren noch nach ihrem Tode viel beitragen können, schon gar nicht 70 Jahre später. Es fördert keine Kreativität, wenn der allgemeine Zugriff zu Dingen wie "Das Leben der Bienen" beschränkt wird, also warum wird es nicht freigegeben und ein paar Barkeeper können bei Eldritch Press im Internet nachlesen? Solche Begrenzungen wirken nicht nur auf unbekannte Internetseiten; der wichtigste Zweck von Archiven war immer die Wahrung und Zugänglichkeit des historischen Wissens, ob es nun kommerziell erfolgreich oder politisch opportun sei.

Noch wichtiger, obwohl es schwer ist, sich am Leben der Bienen etwas neues vorzustellen, ist die kreative Arbeit, die unser kulturelles Erbe ausmacht, die Grundlage, auf der neue Werke geschaffen werden. Schneewittchen war ein Märchen lange bevor Disney es bearbeitet hat und die Westside Story gäbe es ohne Shakespeares Romeo und Julia nicht. Es mag fast unmöglich sein, neues ohne Referenzen oder Bezüge auf ältere Werke zu schaffen. Nirgendwo ist das offensichtlicher als in den Werken von Künstlern wie Negativland. Alles ist von anderen übernommen und ins Gegenteil verkehrt, aber ist das neu? - Entscheiden Sie selbst (der folgende Film braucht einen Real Player) an Disneys Meerjungfrau und mehr (Die Datei führt Sie für 20 Minuten in eine interessante Rede von Mark Mosler von Negativland über faire Nutzung und öffentliches Eigentum). Lesen Sie auch das lustige Interview von 1992, das Mark und Don Joyce von Negativland mit dem U2-Gittaristen Edge über den Prozess gegen Negativland durch die Plattenfirma von U2 führten - es zeigt das Verhältnis zwischen Musikern und ihren Plattenfirmen.

<http://realserver.law.duke.edu/ramgen/publicdomain/public%20domain%20panel%203.rm>

<http://www.negativland.com/edge.html>

Die Copyrightdebatte hat alle Hitze der Diskussionen um öffentliches Gut auf sich gezogen wie zuletzt die Diskussion um das Patent der British Telecom von 1976, das das ganze Hyperlinkkonzept beinhalten soll. Die Tatsache, dass dies wirklich hirnlos ist, hat die Rechtsanwälte der BT nicht daran gehindert, Prodigy zu verklagen, wo doch andere Internet-Provider und andere Firmen diesen im Internet täglich folgen, wenn sie existieren. Es spielt keine Rolle, dass das Konzept schon 1945 im Memorandum von Vannevar Bush geschildert wird. Auch wird das theoretische Projekt Xanadu von Ted Wilson aus den frühen 60er-Jahren ignoriert, das Papier von Douglas Englebart 1962 über die Vergrößerung der Reichweite des menschlichen Intellekts und die Demonstration der NLS von 1968 gleichermaßen.

<http://www.wired.com/news/business/0,1367,50356,00.html?tw=wn20020212>

<http://www.theatlantic.com/unbound/flashbks/computer/bushf.htm>

<http://www.xanadu.net/>

<http://www.histech.rwth-aachen.de/www/quellen/engelbart/ahi62index.html>

<http://sloan.stanford.edu/MouseSite/1968Demo.html>

Das Wirtschaftssystem intellektuellen Eigentums -- Klar, dass sich etwas ändern muss, der Ansatz mit Rechtsanwälten verbreitetes und profitfreies Handeln von Einzelnen zu kriminalisieren erledigt das Problem nicht. Ich glaube nicht, dass Anerkennen und Belohnen der Urheberrolle verkehrt wäre - Ich habe mein ganzes Berufsleben dieser Meinung entsprechend ausgerichtet. Gleichzeitig habe ich es so eingerichtet, dass die TidBITS kostenlos bleiben, profitfreies Arbeiten fördern, um unsere Artikel zu drucken, und habe ganze Bestsellerbücher online verfügbar gemacht. Ich bin damit nichts Besonderes - das Internet hat großen Mengen von Leuten ermöglicht Inhalte zu schaffen und öffentlich zugänglich zu machen und viele von Ihnen verdienen dabei direkt oder indirekt ihr Einkommen.

Ich habe die Analogie mit der Macintosh Industrie schon früher bemüht, aber wir sprechen hier wirklich über ein Wirtschaftssystem der Ideen, dies System befindet sich derzeit nicht im Gleichgewicht, weil die Industrie mit ihren Copyrightansprüchen es gestört hat. Vielleicht hat mich Ted Nelsons Anspruch in Xanadu für immer infiziert, dass man die Schöpfer mit Metadaten aus Links automatisch anerkennt und ihre Arbeit kompensiert, aber als Mitglied der Gesellschaft müssen wir die Anstrengungen umleiten, Kontrolle über Inhalte zu erhalten, und einen vernünftigen Kompromiss zwischen Verbrauchern, Produzenten und dem Konzept des Allgemeinguts finden. Ich wäre, besser noch, daran interessiert, dies auch meinem dreijährigen Jungen vermitteln zu können.


Mac OS X: Programmtypen, Teil 3

von Chris Pepper <pepper@reppep.com>

[Übersetzer Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]

In den ersten beiden Teilen dieses Artikels haben wir zunächst Apples proprietäre Entwicklungsumgebungen für Mac OS X - Classic, Carbon und Cocoa - und dann seine Plattformübergreifende Unix-Schicht betrachtet. In diesem dritten und letzten Teil werden wir Java untersuchen.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1214>

Cuppa Joe -- Sun Microsystems hat Java entwickelt - was sowohl eine Programmiersprache wie eine Betriebssystemumgebung darstellt - im Versuch einige zentrale Probleme der Programmierung von Computern zu lösen. Ihr wichtigstes Ziel war die Erleichterung der Entwicklung von Programmen für verschiedene Plattformen. Um den Zwang zur Portierung von Software zwischen diesen Umgebungen abzuschaffen, hat Sun ein abstraktes Betriebssystem - im Prinzip ein virtuelles Betriebssystem - mit Namen Java Virtual Machine (JVM) entwickelt, in dem Java-Programm laufen. Da die Programme mit der JVM immer identisch kommunizieren und plattformspezifische Unterschiede in der JVM verborgen bleiben hoffte Sun, dass Java Programme - ohne jede Portierung - auf jeder Plattform mit einer JVM laufen könnten, sodass kein Bedarf mehr für verschiedene Versionen bestehen würden.

Leider stellte es sich als nicht so einfach heraus. Unterschiede zwischen JVMs auf verschiedenen Plattformen und der Wunsch, native aussehende Benutzerschnittstellen zu bieten führte dazu, dass wirklich plattformübergreifende Java Anwendungen schwierig zu entwickeln sind und etwas Portierung benötigen. Trotzdem kann Java als Zielplattform Zeit bei der Entwicklung von plattformübergreifenden Entwicklungen sparen und als moderne Programmiersprache enthält Java eine Reihe von Verbesserungen gegenüber den C und C++-Sprachen, die Sun mit Java ersetzen wollte.

<http://java.sun.com/docs/books/tutorial/getStarted/intro/definition.html>

Applets, Servlets und Anwendungen -- Java war zunächst für kleine Programme, so genannte Applets, populär, die in Web-Browsern laufen können, da die Benutzerschnittstelle zu solchen Programmen minimal war und nicht auf jeder Plattform native aussehen musste. Wir haben alle schon Java Applets ausgeführt, teilweise mit mittelmäßigen Ergebnissen oder sogar Browserabstürzen. Dies zeigt wie wichtig die Qualität der JVM ist und welche Rolle die Unterschiede zwischen verschiedenen JVMs spielen; aber es gibt viele Java Applets, die gut arbeiten wie das "Secret Lives of Number visualization", welches in Adams "Eine Reihe cooler Konzepte"-Artikel in TidBITS-617_ genannt wurde. Es sieht außer an ein paar Kontrollfeldern nicht wie ein Macintosh-Programm aus, wodurch es in der Bedienung nicht Ideal für Macintosh-Anwender ist, aber es bietet eine komplexe, interessante Erfahrung unabhängig vom Betriebssystem und verwendeten Web-Browser.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06720>

Später wurde Java viel zur Entwicklung von Servlets, kleinen Backend Webprogrammen verwendet, die Web-Seiten Anpassungen und Intelligenz ohne den Bedarf für proprietäre Benutzerschnittstellen bringen. Firmen, welche kundenspezifische Web-Dienste entwickeln wollen und sich nicht auf spezielle Web-Server festlegen wollen, finden Java attraktiv. Beispielsweise kann ein ursprünglich für die Tomcat Java Servlet Umgebung geschriebenes Servlet sowohl mit dem eingebauten Tomcat Web-Server arbeiten, wie auch mit einem Apache Web-Server oder in einer Reihe von kommerziellen Servlet Umgebungen auf verschiedenen Plattformen (einschließlich Mac OS X). In Anerkennung dieses Effektes und um die Akzeptanz von Mac OS X als Server Plattform zu verbessern, bietet Apple inzwischen Anleitungen zur Installation von Tomcat unter Mac OS X und liefert es mit Mac OS X Server aus.

<http://jakarta.apache.org/tomcat/>

<http://developer.apple.com/internet/macosx/tomcat1.html>

<http://www.eweek.com/article/0,3658,s%253D708%2526a%253D20204,00.asp>

<http://www.javaworld.com/javaworld/jw-01-2002/jw-0118-macworld.html>

Die Popularität von Java für Applets und Servlets bedeutet aber nicht, dass es nicht für ausgewachsene Anwendungen verwendet werden könnte. Java-Programme werden of als einzelne Datei, mit .jar oder .zip-Dateiendung, verteilt, und jene für die Verwendung in Mac OS X optimierten gehen noch einen Schritt weiter. Beispielsweise ist LimeWire ein in Java geschriebenes Frontend für das Musiktauschnetz Gnutella. LimeWire verwendet einen Plattformspezifisches Installationsprogramm und eine Programmoberfläche, die eine angenehmere Benutzerschnittstelle bieten, wie wenn man einen Doppelklick auf eine .jar-Datei mit einem allgemeinen Symbol ausführt. Wenn Sie es zum laufen bringen, sieht LimeWire ziemlich genau wie ein Mac OS X Programm im Aqua Design aus. Das Fehlen einer echten Menüzeile und die Unterstriche unter den Abkürzungsbuchstaben von Menüeinträgen zeigen die Java-Basis, aber LimeWire ist trotzdem einfach zu verwenden. Für einen üblicheren Programmtyp, der nicht in die für Java typische Kategorie der Netzwerkwerkzeuge passt, testen Sie jEdit, einen Java-basierten Texteditor für Programmierer. Es bietet eine echte Menüzeile, unterstreicht aber immer noch die Tastaturkürzel in Menüs, verwendet nicht die korrekten Schriftarten für Menüs und umgeht die Standard-Dialoge zum Öffnen und Speichern von Dateien in Mac OS X. Ein anderer Ansatz bezüglich dem Problem mit Plattformübergreifenden Benutzerschnittstellen besteht im Ignorieren von Ihnen wie bei dem Simulationsentwickler Stagecaste, dessen Fenster und Menüs alle im Hauptfenster des Programms angezeigt werden und dessen Details in der Benutzerschnittstelle proprietär und ungewöhnlich sind.

<http://www.limewire.com/>

<http://www.jedit.org/>

<http://www.stagecast.com/>

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05437>

Eine oft gestellte Frage ist, ob Anwender _alle_ Java Programme in Mac OS X ausführen können, auch wenn es keinen speziellen Download für Mac OS X gibt. Die Antwort ist, dass Sie es immer probieren können - laden Sie das Programm herunter, suchen Sie nach einer Datei mit einer .jar oder .zip Dateiendung und führen Sie einen Doppelklick aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass es läuft, ist höher als unter Mac OS 9. Daher lohnt sich der Bruch mit der Standardbehauptung, dass Macs kein Java können.

Mocha gehen -- Wie ich zu Anfang erwähnte, ist Java sowohl eine Programmierumgebung, wie auch ein Betriebssystem. Obwohl ich von Java-Anwendungen sprach, die vollständig in der Java Virtual Machine existieren, können Programmierer auch nur die Java Programmiersprache verwenden um vollständige Cocoa-Programme für Mac OS X zu erstellen. In diesem Szenario, bekannt unter dem appetitlichen Namen Cocoa Java, verwendet der Entwickler normale Cocoa Elemente für die Benutzerschnittstelle und kommuniziert mit Cocoa Anwendungen über die Cocoa Programmierschnittstelle, aber verwendet Java für den vollständigen oder Teile des Codes, da er Java Objective-C vorzieht oder (was wahrscheinlicher ist) Java besser kennt, da es weiter verbreitet ist. Der Java Code läuft wie gewohnt in der Java Virtual Machine, aber er erhält seine Benutzerschnittstelle über die eingebaute Cocoa Umgebung indem er den Spalt zwischen zwei Welten über die Übersetzungsfunktionen von Java Bridge überwindet. Das Ergebnis ist eine Anwendung, die wie jede Cocoa-Anwendung aussieht, wobei der Wasserkopf der JVM zu einem langsameren Start führt und dazu, dass diese Anwendung mehr Speicher als normale Cocoa-Anwendungen benötigt. Als ein Beispiel können Sie sich Tiran Behrouz's Calculator+ ansehen; sie werden merken, dass die Schnittstelle keinen Hinweis dazu gibt, dass der Entwickler Java an Stelle von Objective-C verwendet hat.

<http://tiran.netfirms.com/>

Sahne und Zucker -- Da Java die zu Grunde liegende Plattform weniger bedeutend macht bietet es sich für Plattformverkäufer an, die Entwickler dazu bringen wollen, für andere Betriebssysteme als Windows zu programmieren. Dies führt dazu, dass Java eine Bedrohung für die Dominanz von Microsoft Windows darstellt, da Java-Programme - anders als Win32 und Visual Basic-Programme - auf andere System portiert werden können. Als Ergebnis (und dies ist eine massive Vereinfachung einer komplizierten Situation), hat Microsoft seine Unterstützung für Java eingestellt und ermutigt Entwickler jetzt, seine abgeleitete Sprache C# (ausgesprochen als "C sharp") zu verwenden. C# ist auf den ersten Blick eine offene Sprache, aber es ist um Microsofts Betriebssystem Windows und die .NET-Plattform entworfen.

<http://www.javaworld.com/javaworld/jw-11-2000/jw-1122-csharp1.html>

Apple hat Java in früheren Versionen des Mac OS mit der Macintosh Runtime for Java (MRJ) nur schlecht unterstützt. Dies hat sich mit der Java Virtual Machine in Mac OS X zu einer deutlich vollständigeren und aktuelleren Unterstützung von Java sehr verbessert. Trotz der soliden Java-Basis in Mac OS X, konzentrierte sich Apple zunächst auf die Unterstützung von Classic und ermutigte Entwickler für Carbon und Cocoa zu entwickeln. Kürzlich hat Apple begonnen, Mac OS X Unix-Basis mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die neue Beachtung der Tomcat Java Servlet-Umgebung in Mac OS X scheint zu zeigen, dass Java auf Apples Prioritätenliste weiter nach oben gerutscht ist. Auf jeden Fall entdecken Java-Entwickler Mac OS X und reagieren positiv auf Apples Unterstützung von Java.

Ein ergreifender Reichtum -- Es ist ironisch: Mac OS X enthält die Classic-Umgebung zur Ausführung von Mac OS 9 Anwendungen, Carbon für Entwickler die umfangreichen Code nach Mac OS X portieren und Cocoar für Entwickler, die auf der grünen Wiese anfangen. Dan gibt es die Unix-Basis von Mac OS X und eine robuste Java Virtual Machine, welche zusammen eine respektable Menge von Unix- und Java-Anwendungen verfügbar machen. Mit Mac OS X hat der Macintosh den Sprung aus seiner Situation als geschlossene und isolierte Architektur zur Unterstützung von mehr Programmierumgebungen geschafft, als jedes andere Betriebssystem bietet. Wer hätte das gedacht?


Übersetzer dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>, Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Koordination: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

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