
Nicht zufrieden mit dem Dock von Mac OS X? Adam berichtet von einigen Mac OS X Werkzeugen, die Ihnen mehr Startoptionen als je zuvor geben. Sie können diese Werkzeuge sogar auf den von Apple gerade veröffentlichten Updates des Titanium PowerBook G4 oder auf dem neuen eMac für den Ausbildungsbereich ausführen. Dann stößt Matt Deatherage mit einem Blick auf Bill Gates Zeugenaussage in der jüngsten Phase des Microsoft-Monopolverfahrens zu uns. In den Schlagzeilen geht es um ein weiteres Retrospect 5.0 Update und WebSTAR 4.5 für Mac OS 9.
Inhalt:
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[Übersetzer von Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]
Ein weiteres Retrospect 5.0 Update löst weitere Probleme -- Dantz Development hat ein weiteres Update für Retrospect 5.0 veröffentlicht, das zwei Probleme löst. In allen Ausgaben von Retrospect löst das 5.0.205 Update ein Problem welches zu Abstürzen beim Scannen von Symbolen und Privilegien von Dateien mit Namen von mehr als 31 Zeichen Länge führte. Das Problem konnte auch zu einer "Retro.Icons" Datei führen, die mehrere hundert Megabytes groß sein konnte - löschen Sie ruhig diese Datei. Auch gelöst ist ein Problem welches Retrospect Express zur Anzeige einer falschen Fehlermeldung nach dem automatischen Start oder nach dem Doppelklick auf ein Run-Dokument bringen konnte - die Nachtricht zeigte fälschlicherweise an, dass die automatische Ausführung gescheitert sei. Noch ungelöst sind Probleme mit AppleShare IP Servern. Seien Sie also nicht verwundert, wenn in Kürze ein weiteres Update folgt. Ebenfalls in Kürze soll ein Update für die Version von Retrospect Express kommen, die mit Norton System Works 2.0 ausgeliefert wird. Die Updates sind kostenlos und enthalten auch die Korrekturen aus früheren Updates; stellen Sie sicher, dass Sie das passende Update für Retrospect Desktop/Workgroup/Server (4,1 MB) oder Retrospect Express (3,6 MB) herunterladen. [ACE]
<http://www.dantz.com/index.php3?SCREEN=intro_mac_retrospect>
<http://www.dantz.com/index.php3?SCREEN=symantec>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06784>
4D aktualisiert WebSTAR 4.5 für Mac OS 9 -- Ehre gebührt 4D dafür, dass Sie die WebSTAR Server Suite 4.5 für Mac OS 9 Anwender heute noch veröffentlichen. Trotz der Konzentration auf den Mac OS X-kompatiblen WebSTAR V (dem noch immer die E-Mail Server Komponente von WebSTAR 4.5 fehlt), nahm sich 4D die Zeit, um den Web Server in WebSTAR 4.5 zu "decarbonisieren" um die Geschwindigkeit zu verbessern und Speicherlecks zu stopfen. Neu sind auch ein verbessertes Plug In zum Dateien hochladen, welches lange Dateinamen unterstützt, und eine neue Version der WebSTAR Admin Anwendung. Der Update ist für alle Anwender von WebSTAR 4.x kostenlos und als 49 MB Download verfügbar. [ACE]
<http://www.webstar.com/downloads/webstarupdates.html>
von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzer von Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]
Kaum vier Monate nach der Ankündigung des Tods des Röhrenbildschirms zu Gunsten der LCD-Flachbildschirme hat Apple heute den eMac angekündigt. Dies ist ein "All-in-one" Macintosh auf G4-Basis, der ausschließlich für den Bildungsbereich gedacht ist. Und um die Kosten gering zu halten, ist der eMac um einen 17 Zoll Röhrenmonitor gebaut, der Auflösungen von bis zu 1.280 x 960 Punkten unterstützt.
<http://www.apple.com/education/emac/>
Von außen sieht der vollständig weiße eMac dem ursprünglichen iMac sehr ähnlich und seine fast unveränderte Standfläche sorgt dafür, dass er trotz des größeren Bildschirms auf vorhandene Möbel passt. Unter der Haube bietet er einen 700 MHz PowerPC G4 Prozessor, 128 MB RAM, eine 40 GB Festplatte, einen Nvidia GeForce2 MX Grafikprozessor mit 32 MB Videospeicher, 10/100 Base-T Ethernet, drei USB-Ports (plus zwei weiterer in der Tastatur), zwei FireWire Ports, einen Kopfhöreranschluss und ein eingebautes Mikrofon mit einem Soundeingang, optionale Unterstützung für AirPort und einen mini-VGA Port für Videomirroring. Zwei Konfigurationen sind verfügbar: der $ 1.000 eMac bietet ein 32x CD-ROM Laufwerk (für Schulen, die Macs ohne Brennmöglichkeit in Labors und Schulklassen vorziehen) und eine $ 1.200 Edition mit DVD-ROM/CD-RW Combo-Laufwerk und einem 56 KBps Modem. Apple bietet auch einen schicken kipp- und drehbaren Fuß für den eMac.
Der eMac ist im Mai im Bildungsbereich in den vereinigten Staaten und Kanada verfügbar, der ein Display mit mehr als 1.024 x 768 Punkten verlangte, aber von dem Preisen der neuen Flachbildschirm iMacs abgeschreckt wurde. Der eMac erfüllt die Anforderung und eine Einführung ist zeitlich gut abgestimmt: gerade jetzt planen Schulen ihre Budgets und Einkäufe für das nächste akademische Jahr. In der Vergangenheit kam Apple oft zu spät mit neuen Produkten oder Preissenkungen im Juli oder August. Der eMac sieht nach einer guten Idee aus: er verbessert vielleicht den Gewinn von Apple nicht erheblich, aber er kann dabei helfen, den Marktanteil von Apple im Bildungsbereich wieder zu vergrößern.
TiBooks mit 800 MHz -- Apple hat auch seine High-End Titanium PowerBook G4 Linie überarbeitet. Die offensichtlichste Änderung ist der Bildschirm: er misst noch immer 15,2 Zoll, bietet jetzt aber eine Auflösung von 1.280 x 854 Punkten, im Gegensatz zu früher 1.152 x 768 - eine Verbesserung von 25 Prozent. Ein ATI Mobility Radeon 7500 Prozessor mit 32 MB Videospeicher treibt den Bildschirm an.
Die neue Maschine bietet Prozessoren mit bis zu 800 MHz und 1 MB L3 Prozessorcache, Gigabit Ethernet und einem DVI Videoanschluss für digitale Displays (ein DVI nach VGA Adapter liegt bei; Apple hat auch ein $ 150 DVI nach ADC Adapter zum Anschluss an Apples eigene digitalen Displays im Angebot). Die neuen PowerBooks sind zu einem Startpreis von $ 2.500 und Prozessorgeschwindigkeiten von 677 MHz bis 800 MHz, sowie 256 bis 512 MB RAM, einem Slotloading DVD-ROM/CD-RW Laufwerk, einer 30 bis 60 GB Festplatte und optionalem Airportanschluss sofort verfügbar. Die Preise liegen höher als das vorherige Einstiegsmodell in die Titanium-Linie, aber es ist billiger als das vorherige 667 MHz Modell.
<http://www.apple.com/powerbook/>
von Matt Deatherage <mattd@macjournals.com>
[Übersetzer von Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]
[Kurze Wiederholung zum Antimonopolverfahren gegen Microsoft. Richter Thomas Penfield Jackson hat festgestellt, dass Microsoft wirklich ein Monopol hat und verlangte, die Firma zu teilen. Microsoft legte Berufung ein, das Berufungsgericht des District of Columbia lehnte die Berufung ab und, nachdem die Bush-Administration eingegriffen hat, verzichtete das Justizministerium auf die Aufteilung von Microsoft. Von den in dem Streit involvierten Staaten versuchen neun, zusammen mit dem District of Columbia, strengere Auflagen als die zu erreichen, welche vom Justizministerium und den anderen neun Staaten vorgeschlagen wurden. - Adam]
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1152>
<http://news.com.com/2104-1001-891286.html>
Bill Gates stellte sich letzte Woche den Anhörungen zum Microsoft Antimonopolverfahren und schnitt dabei nach vielfacher Meinung besser als auf den früher bei diesem Zweck gezeigten Videobändern ab. Joe Wilcox von Cnet News sagte, dass Gates sich selbst als Opfer darstellte. Die Washington Post beschrieb Gates frühere Stellungnahmen als "peinlich", schrieb aber dieses Mal, dass ein gut vorbereiteter Gates ein menschliches Gesicht und "einen Funken Respekt" zeigte. Außerdem, dass er ein beherrschter, freundlicher und reiferer Chairman war, der ein enzyklopädisches Wissen über die der vorgeschlagenen Lösung zeigte. Andere Berichte beschrieben Gates als ruhig, gründlich und professionell (Wenn Sie nicht die Details zu Gates Zeugenaussage gesehen haben, lesen Sie die unten angegebenen Links.).
<http://zdnet.com.com/2100-1104-888889.html>
<http://news.com.com/2100-1001-892447.html>
<http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A31247-2002Apr22.html>
Trotz dieser positiven Berichte bestand die technische Gemeinschaft sofort darauf, dass er log als er sagte, dass Microsoft Teile von Windows wie den Internet Explorer und den Windows Media Player nicht herausnehmen könnte. Im Eastside Journal aus dem Bereich von Seattle, wo Microsoft seinen Sitz hat, berichtet Cydney Gillis von Zweifeln, auch von Dave Winer, an Gates Behauptung. Bei UserLand führte Winer eine Umfrage zu dem Thema durch und von abgegebenen 413 Stimmen meinte nur ein Prozent, dass Gates die ganze Wahrheit sagte. 64 % meinten, dass er log und 30 % sagten er verwirre wenn er sagt, dass der Code aus der _aktuellen_ Version von Windows ohne Beschädigung desselben nicht entfernt werden kann.
<http://www.eastsidejournal.com/sited/story/html/89976>
<http://www.userland.com/surveys/results/dave@userland.com/isGatesLying>
Die im Gerichtssaal anwesenden Reporter meinten, dass Gates es gut gemacht hat und Hunderte von Leuten die nicht dort waren meinen, dass er lügt. Manches davon ist ohne Zweifel allgemeines Schlagen auf Microsoft, aber die meisten Kritikpunkte sind technischer Natur. Leute verstehe nicht wie etwas, das früher ein eigenständiges Programm war, jetzt nicht wieder eigenständig gemacht werden kann. Da das Gericht über die Frage entscheiden wird, lohnt es sich das näher zu untersuchen.
Hintergrundkonzepte -- Versuchen wir, das ganz zur Klärung in Mac OS 9 Ausdrücke zu verwandeln. Viele Schlüsselkomponenten von Mac OS 9 sind als Erweiterungen implementiert - AppleScript, QuickTime, Disc Burner und sogar USB und FireWire Unterstützung. Booten Sie ohne diese Erweiterungen, so erhalten Sie eine Version von Mac OS 9 ohne dieses Fähigkeiten. Jedes Programm, welches eine dieser Komponenten benötigt, wird ohne sie nicht funktionieren - der QuickTime Player wird nicht ohne QuickTime arbeiten, DragThing läuft nicht ohne AppleScript und keine Carbon Anwendung läuft, wenn die CarbonLib fehlt.
Diese Programme hängen sich aber nicht auf, sondern sie arbeiten schlicht weg nicht wie erwartet. Das ist da Apple seit etwas fünfzehn Jahren die Entwickler dazu anhält _vor_ der Verwendung einer Komponente nach deren Verfügbarkeit zu sehen. Programm die nicht installierte Komponenten aufrufen hängen sich auf. Eine Komponente vor ihrem Aufruf auf Existenz zu prüfen entspricht in etwa dem Sicherstellen, dass Ihr Auto vollständig angehalten ist, bevor Sie aussteigen.
Zurück zu Windows. Die Staaten, welche sich noch nicht mit Microsoft einigen wollen, sagen: da Internet Explorer, MovieMaker, Windows Media Player und MSN Messenger früher eigenständige Programme waren, können sie jetzt auch wieder eigenständig sein. Jede Integration in das Betriebssystem sollte wie eine Erweiterung erfolgen, sodass Entwickler sie nutzen können, wenn sie vorhanden ist, und andere Firmen können sie mit ihren eigenen Versionen ersetzen. Microsoft sagt, dass dies technisch nicht möglich ist.
Offensichtlich ist es möglich, da Windows Programme in der Vergangenheit sowohl mit wie auch ohne diese Komponenten arbeiten mussten. Heute arbeiten aber viele Programme, einschließlich Teilen von Windows, nicht mehr korrekt ohne diese Komponenten, da ihre Anwesenheit vorausgesetzt wird. Wenn eine notwendige Komponente heute entfernt würde, würden diese Programme streiken wie von Gates erklärt. Das ist nicht, was die Staaten meinten, aber Gates drehte es in diese Richtung.
<http://www.politechbot.com/docs/gates.testimony.042202.pdf>
Gates sagte aus, dass Microsoft zur Erfüllung der Vorgaben der Staaten in Bezug auf die Entfernung von Komponenten bei gleichzeitiger Beibehaltung der Fähigkeiten der Windows API, den binären Code dieser Komponenten in Windows belassen müsste. Wenn Sie den Internet Explorer und seine HTML Rendering Engine entfernen, zeigt Windows kein HTML mehr an, einschließlich Hilfetexten. Windows dupliziert den HTML Rendering Code vom Internet Explorer nicht - nehmen sie den Internet Explorer weg und HTML geht mit.
Microsoft versuchte einen ähnlichen Ansatz im Verfahren von 1998 mit dem herausbrechen von allen Codeteilen, die der Internet Explorer nutze, statt ihn in ein ersetzbares Modul zu verwandeln. Microsoft befürchtete damals wie heute, dass, wenn sie zeigen würden, dass sie Software Modularisieren können, das Gericht modulare Versionen von Windows verlangen würde und somit Microsoft die Kontrolle entziehen würde, welche Programme in Windows installiert bleiben. Die Staaten sagen, dass Microsoft das sowieso nicht tun soll und Microsoft setzt alle Hebel in Bewegung, damit es so bleibt.
<http://davenet.userland.com/2001/08/13/excerptFromBreakingWindows>
Heimtückische Worte -- Wie kann also Microsoft sagen, dass die Modularität nach den Vorgaben der Staaten nicht möglich ist? Das heimtückische ist im Wort "Middleware", welches in der Erklärung verwendet wird um die Komponenten zu beschreiben, die modular sein sollen. Microsoft und Gates sagen, dass das Wort so unpräzise definiert ist, dass es sich auf _jeden_ Teil der API beziehen kann, d.h. alle Routinen von Windows. Es ist nicht nur, wie wenn Apple QuickTime als eigene Erweiterung bereitstellt, sondern so wie wenn _jede_ Routine in QuickTime nach Bedarf einzeln hinzugefügt oder ersetzt werden könnte.
<http://news.com.com/2100-1001-891286.html>
Dieser Ansatz würde nie funktionieren - Entwickler können vor ihrer Verwendung prüfen, ob eine Komponente vorhanden ist, aber diese Prüfung können sie nicht für jeden Teil der API durchführen. Das würde zu Chaos und Verwirrung führen, genau den Effekten, welche Gates beschreibt. Indem Sie auf die Details einschlagen und dogmatisch auf der schlimmsten möglichen Interpretation des Vorschlages bestehen will Microsoft sicherstellen, dass nur Microsoft entscheidet, was Teil und was nicht Teil von Windows ist, so wie sie es seit 1995 tun. Und es ist auch war: Gates sagt der Vorschlag kann auf diese weise gelesen werden, und wenn er kann, dann muss ihn Microsoft so lesen.
Konkret signalisiert er dem Gericht, dass Microsoft ihn so liest und Teile der "Middleware" auf Geheiß des Gerichts herausreißt, obwohl andere Teile von Windows die API benötigen, welche diese Komponente zur Verfügung stellt. Solche Versionen würden nie in Läden auftauche. Aber wenn ein PC-Hersteller über 10.000 Windows Lizenzen kauft und verlangt, dass der Internet Explorer herausgenommen wird, würde ihn Microsoft herausreißen und somit jedes Programm zerbrechen, welches HTML-Rendering benötigt. Solch ein modifiziertes Windows würde möglicherweise nicht einmal booten.
Solch eine Einigung würde auch verlangen, dass eine "modulare" Version ohne Geschwindigkeitsnachteil gegenüber der Vollversion läuft. Microsoft sagt, dass sie das absolut nicht tun können. Prüfungen hinzuzufügen, ob HTML-Rendering zur Verfügung steht, fügt zu Programmen Befehle hinzu und macht sie somit langsamer. Daher Gates Behauptung der Unmöglichkeit: wenn Sie etwas wegnehmen funktioniert das verbleibende Betriebssystem nicht mehr korrekt oder es ist langsamer als die Vollversion. Das ist eine extreme Interpretation, aber das kann man in der Einigung lesen.
Mit der Wahl, Funktionen aus Windows herauszunehmen bis zu dem Punkt, dass es nicht mehr bootet (und somit ohne Zweifel Beschwerden und Klagen der betroffenen PC Hersteller provozieren) oder dem Zwang ausgesetzt zu sein, bremsende Prüfungen auf fehlende Komponenten einzubauen, drohte Gates dem Gericht indirekt an, dass Microsoft die erste Variante wählen würde. So wie das Berufungsgericht des District of Columbia die Firma Microsoft bisher bei der Entwiclung ihrer Produkte unterstützt hat, ist eine Strafe wegen Nichtbeachtung sämtlicher Rechtsmittel sehr unwahrscheinlich. Und, wie die Washington Post berichtet, geht Richter Colleen Kollar-Kotelly auf fast jeden Einwurf von Microsoft ein und erlaubt Microsoft Präsentationen im Gericht, obwohl ähnliche Präsentationen von den Staaten trotz vieler Bitten abgewiesen wurden. Erwarten Sie von den Gerichten nicht, dass sie Microsoft wegen Hyper-Literalismus abstrafen.
<http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A35100-2002Apr23.html>
Zurück zur ursprünglichen Frage. Log Bill Gates? Nein. Er stellte fest, dass eine richterliche Verfügung ein bestimmtes Verhalten in der Zukunft auslösen wird und, dass es unmöglich ist es so zu realisieren, wie es die Staaten wollen. Es ist eine legale Drohgebärde, aber als Chairman von Microsoft kann er sicherstellen, dass er eine wahre Aussage macht.
Die Staaten können entweder feststellen, dass Microsoft ihren Vorschlag sabotiert oder mit einem so präzise formulierten Vorschlag zum Gericht zurückkehren, dass Microsoft keine andere als die gedachte Lesart mehr möglich ist.. Letzteres ist eine schwierige, wenn nicht gar unmögliche Aufgabe. Die Zeugenaussage von letztem Dienstag bestätigte dies indem der Vertreter der Staaten Gates beschrieb, wie er die extremsten Interpretationen verwendete und ohne Erfolg versuchte, ihn zu einer brauchbareren Sprache im Verfahren zu bringen.
Kurz gesagt war Gates Aussage konsistent mit allem, was er für seine Firma gesagt und getan hat, seitdem der Ärger los ging - der Welt versprechend, dass jede von Microsoft nicht gewollte Beschränkung an Windows zu einer Version von Windows führen würde, die die Welt nicht mögen würde. Das ist keine leere Drohung.
[Matt Deatherage ist Herausgeber des MacJournals.com, wo er MDJ und MWJ überwacht - tägliche und wöchentliche werbefreie Abonnementzeitschriften für ernsthafte Macintosh-Anwender. Für einen kostenlosen Test können Sie MacJournals.com aufsuchen.]
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]
In der letzten Folge dieser Serie über Mac OS X Utilities betrachtete ich die Hilfsprogramme, die weit verbreitete Einstellungen erlauben, die in Mac OS 9 durch Programme Dritter Hersteller gemacht wurden. Ich sagte, dass ich viele Programme dieser Bauart gar nicht besprechen würde, unter anderem die Programme, die Alternativen zu der Einstellung von Kontrollparametern geben.
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06779>
Obwohl Hilfsprogramme wie DragThing, QuicKeys X und TypeIt4Me X nicht ähnlich aussehen, enthüllt eine eingehendere Betrachtung, dass sie alle alternative Möglichkeiten zur Bearbeitung alltäglicher Aufgaben bieten, begonnen beim automatischen Öffnen bestimmter Dateien bis zur automatischen Texteingabe. Alle diese Hilfsprogramme leben davon, dass ihre Implementierungen schneller arbeiten als die Standardfunktionen des Systems oder Ihrer Denkweise besser entsprechen. Wegen signifikanter Überschneidungen in den Funktionen dieser Hilfsprogramme beginne ich mit Programmen, die automatisch andere starten und ende mit Programmen, die nur Texte in bestimmte Dateien einsetzen.
DragThing -- Eines der bekanntesten Hilfsprogramme zum Starten von Programmen ist DragThing von James Thomson. Sie können damit mehrere Docks erstellen, diesen Dateien und Ordner zufügen, Tastenkürzel beliebig verteilen und mehr (komischerweise auch den Papierkorb wieder auf den Desktop entleeren). DragThing bietet viele benutzerspezifische Einstellmöglichkeiten, Farben, Texturen, Schaltflächen, Alarmtöne, Pausen vor bestimmten Ereignissen, Aliasbehandlung und viele andere Einstellungen. Die Vielfalt der Optionen und Einstellungen bringt DragThing wahrscheinlich seine große Interessentenschaft - wenn Sie gerne Ihre Arbeitsumgebung verändern, erfüllt DragThing wahrscheinlich Ihre Wünsche. Es kostet 25 USD (freischwebende Dock-Fenster und freie Tastenbelegungen sind erst zugänglich, wenn Ihr Programm registriert wurde); es gibt auch Konkurrenzupgrades vom Tilery Laucher von Semicolon Software - dieser wird nicht nach Mac OS X übernommen -, für DragStrip von Aladdin und Action GoMac von Power On Software für jeweils 19 USD. Der Download von DragThing 4.3 umfasst 1,3 MB.
MaxMenus -- DragThing nützt zwar den Platz auf Ihrem Bildschirm effizient, einen weiter aufgeräumten Eindruck bietet dagegen MaxMenus von Proteron. Es übernimmt die Philosophie aus Action Menus von Power On Software und lässt Sie über eine Präferenzenliste diverse eigene Menus realisieren, die man über Klicks in die Bildschirmecken aktiviert (MaxMenus unterstützt die Arbeit mit zwei Monitoren), durch Klicks auf unbenutzte Stellen im Menubalken oder durch vereinbarte Tasten. Diese Menus können auf beliebige Dateien oder Ordner zugreifen, auf spezielle Objekte wie Textmarken, Trennzeichen, angeschlossene Laufwerke, offene Programme, zuletzt benutzte Anwendungen, vorher benutzte Dokumente und Systempräferenzen. Die an Ecken oder durch Tasten aktivierten Menufunktionen können ihre Menus automatisch aufklappen, sodass Menupunkte durch Dragoperationen in die Menus einkopiert oder zwischen diesen verschoben werden können; man kann auch Objekte aus diesen Menus aufnehmen. Wenn Ihnen das nicht genügt, können Sie beim Betrachten beliebiger Objekte diese mit Tasten verknüpfen. Beim Nachdenken darüber, wie ich MaxMenus einsetzen würde, fand ich es besonders wertvoll - das Programm ist bestimmt ein Gewinn. Mein einziger negativer Punkt dazu geht dahin, dass nicht auf Dateien oder Ordner aus nicht angeschlossenen Netzwerklaufwerken zugreifen kann. MaxMenus 1.1 kostet 30 USD; eine 30 Tage gültige Demoversion ist über einen Download von 1,1 MB zu haben. Bis 05.05.02 können Besitzer der Action Utilities es mit einem Rabatt von 10 USD erwerben, wenn sie den Code ACTN2MAX und ihre Lizenznummer der Action Utilities angeben.
<http://www.proteron.com/maxmenus/>
piPop -- Kann MaxMenus Sie mit vielen Möglichkeiten überwältigen, so liefert Ihnen piPop von piDog Software (früher unter der Bezeichnung piDock vertrieben) eine detailreichere Benutzerschnittstelle. Sie brauchen den Mauscursor nur in eine Bildschirmecke zu manövrieren, um das Menu von piPop aufspringen zu lassen. Sie können Objekte aus dem Menu verschieben, kopieren oder einer anderen Anwendung zuordnen, Sie können auch Menus abtrennen und für weitere Zugriffe auf dem Bildschirm stehen lassen - Obwohl piPop nicht behauptet im gleichen Umfang vom Benutzer manipulierbar zu sein wie MaxMenus, können Sie mit Control-Klick verschiedene Optionen setzen wie etwa die Bildschirmecke bestimmen, in der piPop reagiert, ob eine zusätzliche Umschalttaste betätigt werden soll und in welchem Ordner das äußerste Menu von piPop stehen soll. PiPop steht bei Version 2.0b2 und obwohl regelmäßig Korrekturupdates verteilt werden, hat das Programm immer noch Stabilitätsprobleme: zum einen wenn mehrere Programme auf dieselben Klicks in der Bildschirmecke reagieren sollen, und ich konnte die in Mac OS 9 vorhandene Mimik aufspringender Ordner in Mac OS X nicht nachbilden. Trotzdem sollte man piPop weiterhin beobachten, weil es auch unter Mac OS 9 läuft. Die Registrierungsgebühr beträgt 20 USD, seine Startschwierigkeiten sollten demnächst bereinigt sein, es kann mit 1 MB geladen werden.
Snard -- Snard von Gideon Software erzeugt ein systemweit zugängliches Menu (eine zweite Dockversion bietet etwa die gleichen Funktionen und kann auch in Classicanwendungen eingesetzt werden), in das man beliebige Dateien und Ordner einbringen kann; Anwendungen können zuletzt benutzte Dokumente gleichermaßen zeigen. Das Menu kann spezielle Funktionen anbieten, z.B. ein Suchmenu, ein Menu für kürzlich benutzte Server, ein Menu für Systempräferenzen oder ein Öffnen mit Administratorrechten und dergleichen. Sie können Trennzeichen vereinbaren und ihnen Funktionen zuordnen oder eigene hierarchische Menus mit Snard aufbauen. Eine andere Art von Objekten - die so genannten Worksets - erlauben Ihnen, mehrere Anwendungen und Dokumente mit nur einem Mausklick zu öffnen. Die Auswahl von Objekten ist die einzige Methode, die Snard bietet, Tastenfunktionen bietet es nicht. Ich fand das Konfigurationsfenster von Snard konzeptlos, die einzigen Funktionen, die es von den Konkurrenzprogrammen unterscheidet sind Workset und Serverliste. Snard 1.0 kostet 10 USD und der Download umfasst 1,5 MB (Die Dock-Version 1,1 MB).
<http://www.gideonsoftworks.com/snard.html>
LaunchBar -- Wenn Sie ein Programm zur Tastaturkontrolle interessiert, sehen Sie sich LaunchBar von Objective Development an. Im Kern ist LaunchBar recht einfach - Mit Befehl-Leertaste erhalten Sie das kleine Pop-Up-Fenster von LaunchBar - tippen Sie ein paar Buchstaben vom Namen des gewünschten Programms und schließen mit Return ab. Die Mächtigkeit von LaunchBar liegt im komplizierten Suchalgorithmus. Als ich beispielsweise EA eingab, fand LaunchBar EIMS Admin, LP führte nicht sofort auf den LetterPro Administrator, sondern ich fand dies erst in der Liste möglicher Treffer. Da der Suchalgorithmus von LaunchBar adaptiv ist, wurde danach jedes Mal, wenn ich LP eingab, LetterPro Administrator als wahrscheinlichstes Suchergebnis gezeigt. Für Abkürzungen, die nichts mit dem Programmnamen gemeinsam haben (wie MAIL für Eudora) kann man zusätzlich Aliasse eintragen. Neben Dateien, Ordnern und Datenträgern kann LaunchBar auch URLs (aus Ihrer Bookmark Datei) offnen, E-Mail an Adressaten aus Ihrem Adressbuch aufrufen und direkt auf Präferenzseiten auf Grund von Systempräferenzen aufrufen. Zudem können Sie Anwendungen auf das Pop-Up-Fenster von LaunchBar ziehen und damit diese Anwendungen aufrufen. So lassen sich verschiedene Dateioperationen wie das Verschieben, Kopieren oder Erstellen von Aliassen (auch anderen Verweisen) erledigen. LaunchBar ist einfach brillant, aber es gibt immer noch Spielraum für Verbesserungen. Ich würde mir auch noch für das Senden selektierter Texte an spezielle Anwendungen (etwa ein Wort an Omni Directory oder eine URL an meinen Webbrowser), das automatische Mounten benötigter Datenträger oder die Umsetzung der Spitznamen aus meinem Adressbuch wünschen. LaunchBar kostet 20 USD für den nichtkommerziellen Gebrauch, 40 USD für kommerzielle Anwender; die Testversion für sieben Aufrufe ist per Download von 288K erhältlich.
<http://www.obdev.at/products/launchbar/>
Script Menu -- Script Menu von Apple bietet eine alternative Methode zum Start von Appleskript, Perl und anderen Skriptsprachen über ein Systemmenu. Interessanterweise muss zum Installieren von Script Menu nur die Datei ScriptMenu.menu auf den Menubalken ziehen; Um es zu deaktivieren, genügt das Herausziehen aus dem Menubalken bei gehaltener Befehlstaste. Script Menu realisiert automatisch diverse in Mac OS X vorinstallierte Skripte (einige sind nützlich, andere sind bloße Demos). Sie können eigene Skripte im Skripte-Ordner in Ihrem Library-Folder einfügen. (Wie Snard ist Script Menu in Classicanwendungen nicht zugänglich, hat aber keine Vorkehrungen für Tastaturkürzel. Trotzdem ist Script Menu kostenlos. Wenn Sie Appleskript kennen, können Sie es wahrscheinlich für viele Skriptanwendungen in anderen Hilfsprogrammen einsetzen. Der Download von Script Menu umfasst 284K.
<http://www.apple.com/applescript/macosx/script_menu/>
Drop Drawers -- Fans der Pop-Up Menus aus Mac OS 9 sollten sich Drop Drawers X von Sig Software ansehen, das Ihnen erlaubt, eigene "Drawers=Schubladen" an den Rändern des Bildschirmbildes zu definieren (an allen Seiten und auf mehreren Monitoren). Drop Drawers X kennt zwei Sorten von Schubladen: Prozessschubladen enthalten aktive Anwendungen und die normalen Schnittschubladen können Dateien und Aliasse beherbergen, URLs, Textabschnitte (mit Schriftstilen), Bilder, Filme, Sounds und vieles andere. Optionen zum Speicherort solcher Schubladen und zu ihrem Aussehen gibt es zu Tausenden, Sie können diese Schubladen mit der Maus aufspringen lassen, durch Anklicken oder Tastenkürzel aufrufen. Ist eine Schublade einmal offen, können Sie ihren Inhalt durch Ziehen verschieben und durch Doppelklicken aktivieren. Jedes Objekt darin kann eigene Tastenbelegungen haben, sodass es einfach ist, Textdateien zu öffnen und Text einzufügen. Drop Drawers ist weniger automatisiert wie vergleichsweise MaxMenus oder piPop, weil die Schubladen im Voraus belegt werden müssen und nicht automatisch verändert werden. Andererseits ist die Einfachheit, unter Drop Drawers X Schubladeninhalte zu verändern flüssiger auszuführen als etwa Bedienungen von QuicKeys X, die erheblichen Aufwand zum Unterhalt ihrer Definitionsdaten benötigen. Kurz, wenn Sie oft bestimmte Bedienungen wiederholen müssen oder einfach gern ihre virtuelle Arbeitsumgebung organisieren, liegt Ihnen Drop Drawers X bestimmt. Wie piPop funktioniert dies Programm unter Mac OS 9 wie unter Mac OS X. Drop Drawers X 1.5.9 ist per Download von 393 K zu haben und kostet 20 USD Sharewaregebühr.
<http://www.sigsoftware.com/dropdrawers/>
QuicKeys X -- Es mag Ihnen komisch erscheinen, dass QuicKeys X von CE Software hier erscheint, aber die meisten Benutzer verwenden es nur zu den gleichen Funktionen wie die anderen hier beschriebenen Hilfsprogramme, obwohl schon seit Jahren auch Makros durch dies Programm aktiviert werden können. QuicKeys X erscheint neben seinem OS 9-Bruder funktionsarm bis weitere OS X-Funktionen von Apple verfügbar gemacht werden, aber es kann Texteingaben in beliebige Anwendungen, beliebige Mausfunktionen, Dateien und Ordner öffnen, Appleskript Skripte starten, zwischen Anwendungen umschalten, URLs öffnen, Finderansichten umschalten und vieles mehr. Einige dieser Funktionen können andere Mac OS X Utilities nicht, QuicKeys X hat besondere Vorteile, wenn Sie einen Makroprozessor für mehrere Schritte benötigen. So habe ich etwa ein kleines Makro, das aus den Anfangsbuchstaben einer URL in eckigen Klammern eine ganze URL erzeugt oder die manuelle Eingabe des URL-Endes erlaubt - es gibt sonst keinen Weg, dies in nur einem Schritt zu erledigen. Wie DragThing, und Drop Drawers erfordert QuicKeys X manuelle Vordefinitionen, aber wenn Sie seine mächtigen Funktionen benötigen, ist das Utility unverzichtbar. QuicKeys 1.5.1 ist die Fehlerkorrekturversion der Version 1.5, ist mit einer Gebühr von 80 USD ausgeschrieben, kann für 60 USD bezogen werden und es gibt eine 30-Tage Demo im Download von 7,6 MB.
<http://www.cesoft.com/products/qkx.html>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06603>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06786>
Keyboard Maestro -- Wer vorwiegend mit der Tastatur arbeitet, dem liefert Keyboard Maestro von Michael Kamprath viele voreingestellte Tastenfunktionen, zeigt einen Pop-Up-Balken, der Starten und Umschalten zwischen diversen Anwendungen erlaubt und bietet mehrere Clipboards wie CopyPaste-X und PTHPasteboard. Mit Tastenkürzeln kann Keyboard Maestro zwischen Anwendungen umschalten, Anwendungen beenden oder ausblenden, Dateien öffnen, URLs aufrufen, Systempräferenzen öffnen, Applescript und Unix-Skript Dateien ausführen, Text einfügen und Tastencodes umcodieren. Keyboard Maestro war im Test etwas unzuverlässig, führte mehrmals zum Absturz und brauchte einmal sogar eine Neuinstallation. Sie können es kostenlos einsetzen, mit 20 USD können Sie aber einige Begrenzungen und Erinnerungsmeldungen abschalten. Im Download ist es 525K groß.
<http://www.keyboardmaestro.com/>
Key Xing -- Key Xing von John Scalo bietet ähnliche Tastaturfunktionen wie Keyboard Maestro - kann Dateien und Ordner öffnen, kann Anwendungen umschalten und einige Systemaktionen aktivieren (Schlafen, Neustart, Ausschalten), kann Appleskript Dateien starten und URLs an Ihren Webbrowser schicken. alles wird über Tasten aktiviert. Merkwürdigerweise kann es auch Dateipfade für den Finder kopieren und iTunes steuern. Leider kann es keine Texte in ein Dokument einsetzen, obwohl ich vermute, dass es per Appleskript doch einen Weg gibt, dies zu realisieren. Mit 7 USD kann Key Xing die von Ihnen benötigten Funktionen am billigsten bieten. Es war bei meinen Tests stabil. Key Xing 2.1 ist per Präferenzdialog realisiert und ist mit einem Download von 316K zu erhalten.
<http://homepage.mac.com/scalo/keyxing.html>
TypeIt4Me X -- Seit 1989 hat TypeIt4Me von Riccardo Etto es ermöglicht, Texte zu ergänzen, wenn Menupunkte aufgerufen wurden oder nachdem Abkürzungen eingegeben wurden. (Diese letzte Funktion ist zurzeit unter den Mac OS X Utilities einzig). Riccardo hat TypeIt4Me in Mac OS X als Komponente einer Eingabemethode implementiert, was bedeutet, dass es in einem /Library/Components-Ordner beheimatet ist (andere Utilities werden als selbstständig bezeichnet oder bearbeiten Präferenzen) und wird durch Einschalten im Tastenmenu im Bereich für die Tastaturbedienung aktiviert. Bei meinen, zugegebenermaßen beschränkten, Tests arbeitete TypeIt4Me X 0.99, obwohl dies nur eine Betatestversion war. Installierung und Aktivierung waren schon für die Endversion vorbereitet. TypeIt4Me wird 27 USD kosten (Studenten zahlen nur 14 USD), Upgrades sind für 9 USD zu erhalten. Der Download umfasst 1,7 MB.
<http://www.users.dircon.co.uk/~r-ettore/TypeIt4MeIndex.html>
Typist -- Mit diesem letzten Hilfsprogramm Typist von Selznick Software haben wir unseren Gang von Utilities, die nur Programme starten, zu denen zurückgelegt, die nur die Texteingabe unterstützen. In Typist werden Textsequenzen definiert und in andere Anwendungen eingebaut, indem man sie aus dem Typist Menu aufruft, das über das Dock (Durch Mausklick oder Control-Klick aufgerufen wird. Obwohl Typist selbst mit längeren Texten arbeiten kann, wird doch die Eingabe über die Tastatur emuliert, es dauert also länger, größere Mengen Text einzugeben; es gibt auch keine Vorkehrungen, verschiedene Tasten zum Einsetzen ausgewählter Textsequenzen zu benutzen. Wie auch TypeIt4Me und QuicKeys X kann Typist viele Variablen in der Texteingabe verändern, auch den aktuellen Inhalt der Zwischenablage. Typist 1.2 ist Shareware zu 15 USD und besteht aus einem Download von 411K.
<http://www.selznick.com/products/typist/>
Wählen und Weitermachen -- Ich hoffe, meine obigen Beschreibungen helfen Ihnen, die für Sie besten Hilfsprogramme zu finden; hier für alternative Kontrollprogramme und persönliche Präferenzen. Ich bin noch unsicher, welche der gewählten Utilities einen Platz in der Bestenliste oder meiner Festplatte finden werden. Beachten Sie aber, dass solche Tests notwendig sind, denn ohne Tests der Vorgänger unter Mac OS hätte sich schon früher ein Alptraum ergeben - Mac OS X war bisher recht solide und ich habe keine Konflikte zwischen verschiedenen getesteten Utilities oder zum System gefunden, wo sich die Funktionen überschneiden.
In den nächsten Folgen dieser Serie hoffe ich Utilities zeigen zu können, die die Grundfunktionen von Mac OS X erweitern, die es schneller, flexibler, mächtiger und manchmal auch spaßiger machen.
Koordination: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.
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