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TidBITS#630/13-Mai-02

iPhoto 1.1.1 ist da, daher sollten Sie Adams detaillierte Untersuchung der wichtigsten Änderungen in Apples beliebtem Foto-Managementprogramm lesen, wenn sie das Programm verwenden. Dann berichtet er und Jeff Carson von ihren Erfahrungen mit einer Anzahl von Netten Dingen von Kensington, einschließlich Mäusen, Trackballs und anderen Mac und Palmzubehörteilen. In den Schlagzeilen der Woche berichten wir über den Apple Design Wettbewerb und schauen auf die Ergebnisse unserer letztwöchigen Umfrage über die Verwendung von Mac OS X bei den TidBITS Lesern.

Topics:

Information: <info@tidbits.com> Comments: <editors@tidbits.com>


MailBITS/13-Mai-02

[Übersetzer Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]

Apple benennt die Gewinner des Designwettbewerbs 2002 -- Zur Krönung der diesjährigen, weltweite Entwicklerkonferenz benannte Apple die Gewinner seines Designwettbewerbs und hob dabei Mac OS X Software in sechs Kategorien hervor. Der Titel für das beste neue Mac OS X Produkt geht an Toon Boom Studio 1.1, einem Werkzeug zur Erzeugung von 2D Animationen. Karelia Softwares Watson 1.5 wurde als innovativstes Mac OS X Produkt gewürdigt, obwohl sich Apples Vorführung von Sherlock 3 als am Innovativsten erwies (siehe "Jaguar: Mac OS X bereitet sich auf die Machtübernahme vor" in TidBITS-629_). Omni Groups OmniGraffle 2.0 für Diagramme erhielt zwei Anerkennungen: Beste Mac OS X Anwendererfahrung und Beste Mac OS X Technikanwendung. In der Kategorie Beste Open Source Portierung gewann Richard Kochs TeXShop 1.19 für seine Fähigkeit, wissenschaftliche und technische Dokumente in TeX-Format anzeigen zu können. Und in der letzten Kategorie, bestes Mac OS X Stundenprodukt, gewann Dan Schimpfs MacJournal 2.1, einem Programm zum Speichern und Organisieren von Textschnipseln. Wir applaudieren allen Gewinnern (und den Nächstplatzierten, die auf Apples Webseite aufgelistet sind) und Apple für das Hervorbeben von innovativer Software, selbst wenn sie nicht von großen Firmen kommt. [JLC]

<http://www.toonboomstudio.com/>

<http://www.karelia.com/watson/?src=_tb>

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06816>

<http://www.omnigroup.com/applications/omnigraffle/>

<http://www.uoregon.edu/~koch/texshop/texshop.html>

<http://homepage.mac.com/dschimpf/>

<http://developer.apple.com/designawards/winners.html>

 

Umfrageergebnisse: Sind Sie ausgeixt? In gewisser Weise waren die Antworten auf unsere letztwöchige Umfrage, wie viel Zeit Ihr Hauptrechner mit OS X gebootet verbringt, waren nicht überraschend. Von über 2.700 Antworten sagten 47 %, dass sie nur OS X anwenden und 30 % benutzen Mac OS X nie. Offenbar haben TidBITS-Leser, und vor allem jene, die an der Umfrage teilnahmen, öfter auf Mac OS X aufgerüstet als bei den durchschnittlichen Macintosh Anwendern. Wenn Sie den Anteil derjenigen hinzufügen, welche zu Mac OS X gewechselt haben, es aber nicht exklusiv verwenden, sagen 65 %, dass Sie mehr als die Hälfte Ihrer Zeit in Mac OS X verbringen und 35 % teilten mit, dass Sie weniger als die Hälfte ihrer Zeit mit Mac OS X verbringen. Aus meiner Sicht bestätigten diese Zahlen unsere Entscheidung, den Inhalt von TidBITS zu Mac OS X spezifischen Themen auszurichten mit dem Schwerpunkt Anwender zu unterstützen, welche gerade aufgerüstet haben oder die über eine Aufrüstung nachdenken. Abgesehen davon haben wir schon immer über die Dinge berichtet, welche uns interessieren und wir haben ein breites Interessengebiet. [ACE]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=75>

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06816>

 


Mach mehr aus iPhoto 1.1.1

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Übersetzer Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>]

Apple hat letzte Woche das lange erwartete iPhoto 1.1.1, den ersten Update ihres populären Programms zur Bilderverwaltung (siehe "iPhoto erweitert den iFold" in TidBITS-611_) herausgebracht. Eine Version 1.1 erschien kurzzeitig letzte Woche, wurde aber, wahrscheinlich auf Grund von Qualitätsproblemen, nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen.

<http://www.apple.com/iphoto/>

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06683>

Beim Eintauchen in iPhoto 1.1.1 zeigt sich, dass Apple zahlreiche sehr willkommene Änderungen durchgeführt hat, obwohl die meisten nur kleine Änderungen darstellen statt einen radikalen Neuansatz zu bringen. Die Änderungen betreffen vor allem den Import von Bildern in iPhoto, ihre Bearbeitung, die Suche nach ihnen und die Verteilung auf neue Arten.

Herunterladen und installieren -- Aus irgendwelchen Gründen bekommen manche Leute Unterbrechungen bei dem Download des 25,2 MB iPhoto Diskimage — wenn Sie Probleme mit dem Mounten des Diskimage haben prüfen Sie nach, dass es vollständig ist.

IPhoto 1.1.1 ändert das Format Ihrer iPhoto Bibliothek, so dass Sie nach dem Update nicht zu iPhoto 1.0 zurückkehren können. Je nach Größe Ihrer Bibliothek kann die Umwandlung einige Zeit brauchen, aber sie muss nur einmal durchgeführt werden. Ich empfehle Ihnen wärmstens einen Backup Ihres iPhoto Library Ordners anzulegen, bevor Sie iPhoto 1.1.1 installieren und zum ersten Mal starten.

Ich hatte bei der Installation über iPhoto 1.0 keine Probleme, aber manche Leute haben von Problemen berichtet. Wenn Sie sich Sorgen machen oder Probleme haben, verwenden Sie Sherlock für eine Suche nach "iphoto" und löschen Sie iPhoto 1.0, seine Preferences Datei und den Cache-Ordner vor der Installation. Die Suche wird die BookService, HomePageService und PrintService-Dateien nicht finden, welche unter /System/Library/Services liegen, aber Sie können diese ohne eine Änderung der Berechtigungen sowieso nicht löschen (diese Dateien sind zum Bestellen von Büchern und Ausdrucken, sowie für den HomePage-Button notwendig).

Leichterer Import -- Ein früher Kritikpunkt an iPhoto 1.0 war beim Import einer Bildersammlung, dass Arbeit mit der Benennung von Bildern im Finder und der Organisation in Ordner verloren ging, sobald iPhoto die Dateien umbenannte und in seine chronologische Hierarchie einsortierte. Nicht länger: iPhoto 1.1.1 behält Dateinamen bei und anstelle einer Filmrolle für den gesamten Import wird eine neue Filmrolle für jeden Ordner angelegt, wobei die Filmrolle den Namen des Ordners erhält (Dies ist ein angenehmer Wechsel gegenüber 1.0, wo die Filmrollen nur durchnumeriert und mit Datum versehen wurden - Sie können Filmrollen auch manuell umbenennen und ihre Datumsangaben ändern).

IPhoto ist jetzt auch weniger kritisch mit der Ablage seines iPhoto Library Ordners. Der Ordner kann jetzt überall liegen - ein einem gemeinsam genutzten Ordner auf dem Mac oder auf einem Server - so lange Sie einen Alias mit Namen "iPhoto Library" in Ihren Bilderordner legen. Dies sollte mehreren Anwendern die gemeinsame Verwendung eines iPhoto Library Ordners deutlich leichter als in der Vergangenheit machen. Es vereinfacht auch die Arbeit mit mehreren iPhoto Library Ordnern (wenn Sie Fotosammlungen getrennt halten wollen), aber diese Aktivität ist mit dem kostenloses Werkzeug iPhoto Library Manager oder iPhoto Librarian noch einfacher (beide Programme scheinen auch mit iPhoto 1.1.1 zu arbeiten, obwohl sie keinen speziellen Update erhielten).

<http://homepage.mac.com/bwebster/iphotolibrarymanager.html>

<http://homepage.mac.com/scrufmeister/iPhotoLibrarian.html>

Anwender waren frustriert, dass Sie ein Album nur in iPhoto anlegen können. Wenn Sie jetzt ein oder mehrere Bilder oder einen Ordner mit Bildern auf einen leeren Platz im linken Bereicht von iPhoto ziehen, importiert iPhoto diese Bilder in Ihre Bibliothek und erzeugt ein neues Album für die importierten Bilder. Wenn Sie aber genug Alben haben, damit iPhoto einen Rollbalken im linken Bereich anzeigt, gibt es keinen Platz mehr als Ziel dieser Zieh-Aktion. Wenn Sie statt dessen Bilder auf ein existierendes Album ziehen, werden sie importiert und diesem Album hinzugefügt. A propos Alben, Sie können diese jetzt umsortieren, indem Sie sie an die gewünschte Stelle im linken Bereich ziehen.

iPhoto erhält jetzt auch EXIF-Informationen, die zu jedem Bild von der Kamera mitgeliefert werden, und es kann diese Informationen auch anzeigen. Es ist unklar, ob dies die Qualität von Bildbestellungen verbessern wird.

Schließlich, für die Leute mit Kodak Photo CDs, wenn Sie die CD in Ihren Mac einführen, zu iPhoto wechseln, in den Import-Modus wechseln und den Import-Button anklicken, importiert iPhoto die Bilder direkt von der Photo CD, ohne dass Sie sie manuell finden und importieren müssen.

iPhoto wird heller -- Apple hat die Bildbearbeitungsmöglichkeiten von iPhoto 1.0 bewusst klein gehalten, da Bildbearbeitung eine der Tätigkeiten ist, die schwierig für Leute ist, welche mit Grafikprogrammen noch keine Übung haben. Außerdem können Sie immer iPhoto so einstellen, dass zur Bildbearbeitung ein anderes Programm gestartet wird, wie Caffeinesofts brillantes PixelNhance. Ich hatte sehr gehofft, dass Apple PixelNhances Code lizenzieren und in die nächste Version von iPhoto einbauen würde. Das ist bisher nicht passiert, da die einzige Ergänzung in iPhoto 1.1.1 einfache Schieberegler für Helligkeit und Kontrast der Bilder sind. Sie funktionieren, aber PixelNhances Ansatz, dass Sie eine Trennlinie über Ihr Bild ziehen, um die Auswirkung Ihrer Änderungen in einem Vorher/Nachher-Vergleich zu sehen, ist immer noch besser als alles was ich sonst kenne. PixelNhances Benutzerschnittstelle ist so effektiv, das es jedem iPhoto Benutzer empfehle - ach was, jeder mit einer Digitalkamera, der kein Photoshop Zauberer ist braucht es - laden Sie das kostenlose PixelNhance herunter und verwenden Sie es zur Bildbearbeitung.

<http://www.caffeinesoft.com/products/pnh/>

Die einzige weitere, sichtbare Änderung an iPhotos Bearbeitungswerkzeugen ist der Wegfall des redundanten Rotations-Druckknopfes in der Bearbeitungsansicht. Da ein Rotationsdruckknopf jederzeit unter der Albumleiste verfügbar ist, war es sinnvoll den in der Bearbeitungsleiste zu löschen. A propos Rotation, obwohl das Festhalten der Wahltaste weiterhin die Drehrichtung umdreht, können Sie jetzt die Defaultdrehrichtung in den Einstellungen von iPhoto ändern: Interessanterweise hat eine statistisch nicht signifikante Umfrage für einen Kameratyp (die extrem nette Canon PowerShot S100) ergeben, dass Sowohl Jeff Carson wie ich die Kamera für Porträtaufnahmen im Uhrzeigersinn dreht, wohingegen unsere Frauen die Kamera im Gegenuhrzeigersinn drehen. Ich wette mit der Untersuchung dieses Phänomens der Geschlechtsspezifischen Drehrichtung ist Geld zu verdienen.

Die Bearbeitung von Bildern in einem getrennten Fenster war in iPhoto 1.0 möglich, aber lästig, da es das neue Fenster immer mit geschlossener Werkzeugleiste öffnete. iPhoto 1.1.1 löst diesen kleinen unpraktischen Punkt - die Werkzeugleiste ist jetzt als Default offen. Schließlich hat Apple die Ergebnisse von iPhotos Reduktion roter Augen scheinbar verbessert.

Text in einer grafischen Welt -- Sosehr es Sinn macht, Fotos grafisch durchzublättern, Text-Beschreibungen sind auch wichtig. IPhoto 1.0 lässt Sie Titel, Kommentare und Schlüsselwörter zuordnen, aber der Vorgang war umständlich. Jetzt, da iPhoto Dateinamen beibehält (sogar die numerischen, welche von Kameras vergeben werden), können Sie ein hierarchisches Menü im Bearbeiten-Menü verwenden, um den Titel auf Leer, die Filmrolleninformation, den Dateinamen oder Datum und Uhrzeit zu setzen. Sie können natürlich weiterhin Ihre eigenen Titel eingeben, aber denken Sie daran: eine der obigen Änderungen löscht Ihren Titel. Die Bearbeitung von Titeln erfordert weiterhin das Arbeiten in Leisten - Sie können den Titel nicht direkt unter dem Foto ändern.

Auch neu ist die Option in den Einstellungen von iPhoto, die Drucktasten mit den Schlüsselwörtern in der Organisationssicht gegen ein großes Textfeld zur Eingabe von Kommentaren zu ersetzen. Es handelt sich genau um das Kommentarfeld, welches in der Informationsleiste nach einem Klick auf die Info-Drucktaste sichtbar wurde, nur ist es jetzt kurz und breit statt groß und schmal. Leider bleiben beide Bereiche fürchterliche Textbearbeitungswerkzeuge. Kein Rollbalken erscheint, wenn der Text vertikal nicht mehr in das Feld passt, Sie können nicht unbedingt mit Maus oder Pfeiltasten durch Ihren gesamten Text blättern und das neue Kommentarfeld bricht lange Textzeilen nicht um (Sie mit dem Cursor oder den Pfeiltasten nach rechts Blättern, um mehr zu sehen.

Die rettende Gnade des neuen Kommentarfeldes ist, dass Sie den Setzen/Suchen Schalter auf Suchen umstellen und Text eingeben können, den Sei in Bildtiteln, Dateinamen, Schlüsselwörtern oder Kommentaren finden wollen. iPhoto antwortet, indem die sichtbaren Bilder auf diejenigen beschränkt werden, welche die Suchkriterien erfüllen. Das ist praktisch, aber es ist schade, dass Apple solch eine fürchterliche Schnittstelle dafür verwendet - wenn Sie normalerweise die Organisationsleiste zur Anzeige der Schlüsselwort-Tasten offen haben, benötigt die Textsuche das Öffnen der Einstellungen - hoffentlich überarbeitet Apple diesen Teil der Benutzerschnittstelle bei dem nächsten Update von iPhoto.

Verteilen -- iPhotos Verteilen erhält drei neue, selbsterklärende Drucktasten: Mail, Schreibtischhintergrund und Bildschirmschoner.

Sie müssen nicht mehr lange hantieren, wenn Sie Ihre Bilder mit dem Diashow Bildschirmschoner von Mac OS X verwenden wollen. Klicken Sie nur auf die Drucktaste für den Bildschirmschoner in iPhoto, selektieren Sie ein Album und wählen Sie Ok.

Das Bild für den Bildschirmhintergrund festzulegen ist noch einfacher; wählen Sie ein Bild aus und Klicken Sie auf die Drucktaste für den Bildschirmhintergrund. Für diejenigen unter uns mit mehr als einem Monitor, kann iPhoto das Bild leider nur am Hauptmonitor setzen.

Der Versandt einer E-Mailnachricht mit ausgewählten Bildern ist auch einfach. Selektieren Sie einige Bilder und klicken Sie die Mailtaste, damit iPhoto eine neue Nachricht mit Apples Mail-Programm erzeugt, welche die selektierten Bilder zusammen mit Titel und Kommentaren enthält. Es verändert auf Wunsch auch die Größe der Bilder, welches meistens eine gute Idee ist, um den Umfang der Nachricht zu verringern.

Das offensichtliche Problem mit der Mail-Drucktaste ist, dass sie nur mit Apples Mail Programm arbeitet und nicht mit Ihrem Default Mailprogramm. Aber, dank einigem cleveren rumschnüffeln und Coding von Simon Jacquier und etwas Ermutigung von mir, gibt es eine Alternative: iPhoto Mail Patcher. Der Trick ist, dass iPhoto in die peinliche Kategorie der Appleprogramme gehört, die AppleScript nicht unterstützen. Trotzdem hat es ein Script eingebaut, welches mit Mail kommuniziert. Simon schrieb ein neues Script, welches mit Eudora, Mailsmith, PowerMail und QuickMail Pro arbeitet und er hat ein Installationsprogramm erstellt, welches das Script und das Mail-Symbol passend austauscht. Wenn Sie ein AppleScript Guru sind und Ideen zur Verbesserung des Scripts haben oder Unterstützung für andere E-Mailprogramme hinzufügen wollen, schicken Sie mir Ihr AppleScript und ich leite es an Simon weiter.

<http://homepage.mac.com/jacksim/software/imp.html>

Schließlich, für diejenigen welche die Verschwendung von teurem Spezialpapier hassen, lässt iPhoto 1.1.1 Sie zwei oder mehr Bilder beim Drucken auf einer Seite im Format 4" x 6" oder 5" x 7" ausdrucken. Und es gibt ein Ankreuzfeld im Contact Sheet Style um Papier zu sparen - es verringert die Ränder und den Abstand zwischen Bildern.

 

Wollen Sie noch mehr? iPhoto 1.1.1 ist ein guter, solider Upgrade und ich empfehle jedem zu aktualisieren, der iPhoto nutzt. Viele der Änderungen sind kleine Verbesserungen in der Bedienung, die zu einem viel besseren Benutzereindruck führen und die neuen Funktionen fügen wichtige Möglichkeiten hinzu.

Nachdem das gesagt ist: einige Änderungen, wie die Suchfunktion, die Verbindung mit Mail statt mit dem Default E-Mailprogramm und die neuen Helligkeit- und Kontrastkontrollen, sind nicht eindrucksvoll. Andere Funktionen, wie Unterstützung von AppleScript und einfache Möglichkeiten zur Farbkorrektur, fehlen in iPhoto. Und vielleicht am gravierendsten, iPhoto 1.1.1 Geschwindigkeit scheint sich nicht ernsthaft verbessert zu haben, wenn überhaupt.

Die Frage ist jetzt, was haben die Entwickler von iPhoto für iPhoto 2.0 vor? Trotz vieler Verbesserungen und Korrekturen in 1.1.1 gibt es für Apple noch immer viele Verbesserungsmöglichkeiten für iPhoto bei gleichzeitigem einfach halten der Bedienung, damit diejenigen von uns damit arbeiten können, die ansonsten Bilder nicht bearbeiten.

 


Goodies von Kensington

von Jeff Carlson und Adam C. Engst <editors@tidbits.com>

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Eines der gewöhnlichen Vorkommnisse im Journalistenleben ist, dass immer wieder irgendwelche Produkte eintreffen, die getestet werden sollen - einige Produkte reißen wir sofort auf und benutzen sie gleich, andere erzeugen nur ein Gähnen und verbleiben in ihrer Packung. Aber eine Sendung von Kensington weckte mein Interesse und wir fanden einige Produkte wert, getestet zu werden, andere konnten die Schwelle meiner Ansprüche nicht übersteigen.

PocketMouse Pro -- Mein Hauptrechner ist ein PowerBook G4, das mich überallhin begleitet. Wenn ich daheim oder im Büro bin, schließe ich eine Maus und eine externe Tastatur an; sonst benutze ich die im PowerBook eingebaute Tastatur und sein Trackpad. Ich kann das TrackPad aber nicht lange benutzen, insbesondere nicht mit mausintensiven Programmen wie GoLive oder Photoshop von Adobe. In solchen Situationen (auch in der mit sechs Stunden unerwartet langen Sitzung mit Starbucks), ist eine Maus unbedingt notwendig und die Maus meiner Wahl ist die PocketMouse Pro von Kensington zu 40 USD.

<http://www.kensington.com/products/pro_mic_d1453.html>

Ich könnte schwören, die PocketMouse wurde speziell für mich konstruiert. Sie ist kleiner als die meisten Mäuse, 11,2 cm lang, 5,8 cm breit und 3,8 cm hoch und findet ihren Platz zwischen den Kabeln in meiner Tasche. Auch Bekannte mit kleineren Händen bestätigen, dass sie bequemer in der Hand liegt als andere. Die Maus arbeitet optisch, braucht also keine Matte und keine Laufkugel muss gereinigt werden. Sie hat zwei Tasten und ein Scrollrad - Ich arbeite seit 1995 mit Zwei-Tasten-Mäusen und werde niemals zur Ein-Tasten-Maus zurückkehren. Sie können die Tastenaktionen mit der Software MouseWorks von Kensington definieren (sowohl unter Mac OS 9 als auch Mac OS X).

<http://www.kensington.com/support/sup_1170.html>

Bisher habe ich eine typische optische Maus beschrieben, wenn auch eine kleine. (Andere kleine Mäuse wurden in TidBITS Talk erwähnt; Sie finden die Diskussion unter der unten angegebenen URL). Aufmerksamkeit erzeugt das 85 cm lange aufrollbare USB-Kabel der PocketMouse. Mit einem Druck auf einen silbernen Knopf öffnet sich an der linken Seite der Maus eine Klappe, hinter der sich ein dünnes aufgerolltes Kabel verbirgt. Wenn Sie es ausziehen, schiebt sich das Kabel in eine Aussparung, so dass sich die Klappe wieder schließen lässt (die sonst die Maus vom Tisch abheben würde). Ein kleiner Ruck am Kabel arretiert den Rückspulmechanismus, etwa so wie es bei vielen Staubsaugern geschieht. Es überrascht mich immer wieder, dass dieser kleine Unterschied soviel ausmacht - allein ein einziges Kabel aus meinem Taschenwirrwarr zu beseitigen, ist schon ein Verdienst. Mehr noch, es zeigt, dass der Designer, der dies Gerät entwarf, Leute wie mich im Sinn hatte.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=1566>

Ich habe trotzdem zur PocketMouse Pro zwei kleine Beschwerden: weil das Kabel die meiste Zeit aufgerollt verbringt, zeigt sich hier ein natürlicher Wickel, der beim Benutzen der Maus hinderlich ist. Und der Optiksensor, der normalerweise exzellent arbeitet, zeigt manchmal kleine Sprünge, wenn man ihn auf körnigen, spiegelnden Unterlagen bewegt, wie ich sie beispielsweise im nahen Starbucks Laden finde.

Optische Elite Maus -- Ich könnte die PocketMouse Pro sowohl zuhause als auch im Büro einsetzen, möchte sie aber nicht jedes Mal auspacken müssen und ich weiß nicht, ob dieses kleine Mäuschen nicht für meine groben Finger doch auf die Zeit zu klein ist. Ich habe jahrelang eine 2 Tasten-Maus mit Scrollrad benutzt (und Jahre investiert, um ihre Rollen zu säubern), deswegen teste ich andererseits die Optical Elite Maus von Kensington.

<http://www.kensington.com/products/pro_mic_d1463.html>

Dies Exemplar zu 30 USD ist etwas größer als meine alte Zwei-Tasten Mause-in-a-Box/Scroll Maus von Kensington, die ich etwas bequemer finde. Ihre Seiten sind leicht einwärts gebogen und bieten meinem Daumen eine etwas bequemere Ablagefläche und die EasyGrip Beschichtung auf ihrer unteren Hälfte bietet eine weiche, gummiartige Oberfläche.

<http://www.kensington.com/products/pro_mic_d1020.html>

Neben zwei großen Tasten auf der Vorderseite bietet die Optical Elite Maus zwei kleinere Tasten auf der linken resp. rechten Seite. Sie sind so klein, dass man sie nicht versehentlich betätigt, aber weil sie im mittleren Bogen der Mausform hoch angebracht sind, benutze ich nur die eine, die meinem Daumen am nächsten liegt. Um die andere zu erreichen, müsste ich meinen Ringfinger heben, eine Bewegung, die mir nicht liegt. Aber obwohl man für jede Taste eigene Aktionen definieren kann, inklusive ganzer Druckfolgen aus mehreren gleichzeitigen Tastenbedienungen, merke ich, dass ich eigentlich nur drei Bedienungen brauche, einen Klick (mit der linken), einen Doppelklick (mit der rechten) und den Control-Klick (mit der kleinen linken Taste).

Dünnes MicroSaver Notebook Sicherheitskabel -- Wenn Sie jeden Tag mehrere Stunden an einem PowerBook oder iBook zum Beispiel im Cafe beim Kaffee- oder Teetrinken arbeiten, müssen Sie manchmal eine Toilette aufsuchen - was machen Sie derweil mit Ihrem Laptop? Der Anblick eines unbegleiteten Laptops kann für potentielle Diebe unheimlich verführerisch wirken (Es hilft nicht, dass Apples Portable so auffallend sind - das ist einer der raren Nachteile attraktiven Designs). Eine einfache, effektive Lösung des Problems bietet das Notebook Sicherheitskabel von Kensington.

<http://www.kensington.com/products/pro_c1133.html>

Als Besitzer eines PowerBook G4 versuchte ich das dünne MicroSaver Notebook Sicherheitskabel, das ein Plastik beschichtetes Metallkabel mit Schlaufen an einem Ende und einem Schloss am anderen ist. Das Schloss passt in eine Sicherheitsöse, die schon seit den frühesten PowerBook Modellen eingebaut wurde. Um das Kabel einzusetzen, wickeln Sie es um ein sicheres Tischbein, ziehen das Schloßenöde durch die Schlaufe und schließen es am Laptop an. (Einige Tische haben allerdings keine sicheren Beine, deswegen ziehe ich das Kabel oft durch die Stuhllehne und durch den Handgriff meiner Computertasche).

Das dünne Kabel ist speziell für dünnere Laptops entworfen wie das PowerBook G4, wozu das Schloss einen kleineren Durchmesser hat, damit der Computer nicht an einer Ecke schief stehen muss, wenn das Kabel angeschlossen bleibt. Ich hatte mit einem älteren Sicherheitskabel allerdings nie Ärger, an meinem PowerBook G4 ziehe ich aber das dünne Kabel des MicroSaver mit seiner Gummibeschichtung vor, weil ich kein Risiko eingehe, das Titan-Finish meines PowerBook mit dem rumbaumelden Schloss zu beschädigen. Als weitere nette Ergänzung wird mit dem dünnen MicroSaverkabel zu 45 USD ein Kabelbinder mitgeliefert, um in Tasche oder Koffer das Kabel zusammenzuhalten; für mich ist jedes Mittel nützlich, Kabelsalat zu vermeiden.

<http://www.kensington.com/products/pro_sec_d1433.html>

PDA Schutzhülle für Palmrechner -- Das letzte Produkt, das Kensington mir zum Test sandte, ist ein PDA Protector für Palmrechner, der zu einem Palm V oder zum Palm Handheld der m500-Serie passt. Der Name sagt mehr als nur ein Marktanspruch: Das Gerät ist aus Aluminium, dies Gehäuse umgibt den Handheld als Schutzhülle.

<http://www.kensington.com/products/pro_mob_d1442.html>

Das Design als umklammernder Schutz ist offensichtlich (es ähnelt dem Communicator in Star Trek). Innen ist das Etui mit schwarzem Filz ausgekleidet und hält den Handheld am Platz; der Design des Gehäuses mit Filz erübrigt weitere Maßnahmen wie Führungsschienen oder Gummibänder, um den Handheld zu fixieren, wie andere PDA-Taschen dies Problem lösen. Aber die untere Gehäuselippe verbirgt die serielle Schnittstelle, so dass der Handheld zum Synchronisiervorgang mit Ihrem großen Rechner aus der Tasche genommen werden muss.

Alle Details der PDA Protector Konstruktion zeigen hohe Qualität; Deckel und Boden passen genau und fest zusammen und ein kleiner Magnet hält das Gehäuse geschlossen. Auch das Aluminium ist solide und stabil.

Überraschenderweise erzeugte dieser letzte Punkt Kritik am PDA Protector. Wegen der Stabilität wurden Masse und Gewicht geopfert. Mir wurde mein Handheld mit Etui zu schwer. Ich fühlte mich sicher, meinen Handheld im PDA Protector zu wissen, es enttäuschte mich aber, dass ich ihn nur noch selten außerhalb der Tasche trug (und ihn selten benutzte). Wenn es Ihnen wichtiger ist, Ihren Palmrechner zu schützen, mag Ihnen dieser Effekt nichts bedeuten, aber ich fand dadurch zurück zum alten Faltetui, das den Palm nicht wesentlich unhandlicher macht.

Ich war auch skeptisch, wie oft die innere Filzbeschichtung einsetzen und herausnehmen des Handhelds aushält. obwohl mein Etui stramm passt, war das Messeexemplar von Kensington am Stand von Macworld abgewetzt und fast schlüpfrig von der häufigen Benutzung.

Der PDA-Protector kostet 30 USD und ist in den Farbkombinationen Platin/Silber und Eisblau/Silber für Palms sowie in Grafitti/Silber für Handspring Visor zu haben.

Turbo Mouse Pro -- Dieser Teil ist von Adam. Wegen meiner Vorliebe für das Arbeiten mit zwei Monitoren habe ich jahrelang Rollkugeln von Kensington eingesetzt, um über die erweiterte Arbeitsfläche schnell rollen zu können. Zuerst hatte ich eine Turbo Mouse mit 2 Tasten, dann etwa vier, fünf Jahre eine Turbo Mouse mit 4 Tasten, als ich mit der ersten Probleme hatte, und vor kurzem wechselte ich zur Turbo Mouse Pro zu 110 USD, um meine Abhängigkeit vom ADB-Port aufzugeben (bzw. der Notwendigkeit eines ADB-USB-Konverters). Ich habe in diesen Jahren auch die verschiedenen Rollkugeln von Kensington ausprobiert, habe auch Rollkugeln anderer Hersteller getestet, aber das elementare Design und die Solidität der Turbo Mouse hat keines dieser Geräte erreicht.

<http://www.kensington.com/products/pro_mic_d1399.html>

Die neue Turbo Mouse Pro hat wieder das solide Feeling und die Nützlichkeit der früheren Versionen, aber ich benutze fast keine ihrer Extrafunktionen. Bei der ersten 2 Tastenmaus brauchte ich die beiden Tasten intensiv, als ich dann zur 4 Tastenversion wechselte, hatte ich mit den beiden oben gelegenen Knöpfen Schwierigkeiten. Sie waren etwas zu weit außer Reichweite und obwohl ich für verschiedene Anwendungsprogramme verschiedene Konfigurationen einstellen konnte, brauchte ich die zusätzlichen Tasten selten. Dasselbe Problem ist bei der Turbo Mouse Pro nur noch intensiver vorhanden, die ja ein Scrollrad und insgesamt 6 Tasten bietet. Weil die zusätzlichen Tasten noch weiter weg liegen, brauche ich sie überhaupt nur sehr selten. Ich dachte, ich könnte besonders an dem Scrollrad Gefallen finden, aber seine Position und seine hakelnde Funktion hat das verhindert (Ich habe auch eine optische Maus von Microsoft, deren Scrollrad erheblich stetiger läuft).

Diese Kritik hat großenteils ihre Ursachen in der Art, wie ich meine Hand positioniere, wobei der Zeigefinger auf dem Scrollrad liegt, der Daumen die linke Taste bedient und der Ringfinger die rechte Taste zugewiesen bekam. Mein Handgelenk liegt neben der Rollkugel. Diese Position war bei der 2 Tastenmaus ideal, ich glaube aber Kensington setzt bei seinen Anwendern voraus, dass die Hand erheblich höher auf der Maus liegt, so dass Scrollrad und die oberen Tasten in der Reichweiter der Finger liegen. Nach so vielen Jahren, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich umgewöhnen kann, aber Leute, denen die Rollkugel neu ist, entwickeln vielleicht andere Angewohnheiten.

Auch wenn ich die vorhandene Tasten an meinen Mäusen nicht voll ausnutze, gibt die Mouseworks Software von Kensington mir die Möglichkeit, die von mir benutzten Tasten umzudefinieren. Für Mac OS X war die Betaversion zu Mouseworks 2.0 wichtig, weil in der ersten Version Tastenbelegungen nicht anwendungsspezifisch definiert werden konnten. Damit war ich für etwa eine Woche nach meinem Umstieg auf Mac OS X eingeschränkt. Als ich dann zur 2.0 Betaversion umsteigen konnte, konnte ich wieder wie gewohnt mit der rechten Maustaste arbeiten, um die Doppelklicks des Finder zu erreichen, damit eine Seite im Internet Explorer zurückspringen, URLs in Nisus Writer mit Befehl-Doppelklick ansprechen und den Befehl-Klick von Eudora bedienen. Wenn Sie eine Maus von Kensington einsetzen, empfehle ich Ihnen, Mouseworks 2.0 einzusetzen, obwohl es immer noch eine Betaversion ist.

<http://www.kensington.com/support/sup_1357.html>

Flylight -- Das letzte Goodie von Kensington, das ich benutze, ist das Flylight zu 20 USD, ein erstaunliches Zusatzteil, das aus dem USB-Bus mit Strom versorgt wird und am Ende eines 45 cm langen Drahtes, den Sie sich hinbiegen können, wie Sie mögen, mit Hilfe einer Leuchtdiode Erleuchtung schafft. Ein kleines, einfaches Instrument, ich benutze es zwar nicht immer, aber ich fand es auf einem Nachtflug wirklich nützlich, als das Platzlicht zu hell wurde.

<http://www.maccessories.com/products/pro_mob_d1032.html>

Die Einfachheit des Flylight ist sowohl seine Stärke als auch seine Schwäche, es wäre schön, wenn es einen Schalter hätte, so dass Sie die LED angesteckt lassen können. Besonders wenn es an einem PowerBook oder iBook angeschlossen ist, dessen Besitzer eingeschlafen ist, augenscheinlich geht das Licht am USB Bus nur aus, wenn der Rechner abgeschaltet wird, was mit Portables selten passiert. Es wäre sicherlich spaßiger, obwohl nicht nützlicher, wenn das Licht per Software ein- oder ausgeschaltet werden könnte. Vielleicht könnten auch unterschiedliche Blinksequenzen programmiert werden? Wenn man es mit dem Visualizer von iTunes verbände wäre es noch nutzloser - man könnte daraus ein Projekt für die nächste MacHack machen.

<http://www.machack.com/>

 


Übersetzer dieser Ausgabe: Walter Sonnenberg [WS] <dr.w.sonnenberg@t-online.de> und Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Koordination: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Gernot Hecht [GH] <gernot@wollemond.de>.

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