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TidBITS#641/05-Aug-02

Bereitet Ihnen das Führen einer Maus Schmerzen? Lesen Sie Adams Bericht über die RollerMouse-Station von Contour Design, einem ungewöhnlichen Gerät das Ihnen vielleicht helfen könnte. Zudem wirft Matt Deatherage einen kritischen Blick auf die Ankündigung von Intuit zu QuickBooks 5 für Mac OS X und Kirk McElhearn untersucht zwei Bücher über Mac OS X. Als Neuigkeiten vermelden wir PowerMail 4.0, ein Sicherheits-Update für Mac OS X, PopChar 1.2, die MacHax Best Hack Contest CD und eine Kreuzfahrt unter dem Motto "Digitale Photographie".

Themen:

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MailBITS/05-Aug-02

[Übersetzung: Heinz Gnehm, <gnehm@infotrax.ch>]

PowerMail 4.0 verbessert die Mail-Verwaltung -- Obwohl Apple inzwischen die Mail-Applikaton mit jeder Kopie von Mac OS X ausliefert, machen E-Mail-Entwickler trotzdem weiter, beispielsweise die Schweizer Firma CTM Development mit der neuen Version von PowerMail 4.0. Die neue Version bietet neu den teilweisen Download von POP3-Meldungen, die E-Mail-Verwaltung direkt auf dem Server, ein erweitertes Adressbuch, das sich Adressen von ein- und ausgehenden Meldungen automatisch merkt, integrierte Text-Clippings, zeitgesteuertes Herunterladen von E-Mails und ein Log-Fenster, das den Prozess der Verarbeitung von kürzlich eingegangenen Meldungen sehr vereinfacht. (siehe "Mit PowerMail zu neuen Gipfeln" in TidBITS-530 für einen Bericht über die ältere Version). Das Programm für 50 US$ ist kompatibel mit Mac OS 8.6 und späteren Versionen und kann auch unter Mac OS X eingesetzt werden (inklusive der angekündigten Version Jaguar), bei dem die verbesserte Textdarstellung mit Quartz unterstützt wird. Upgrades kosten 30 US$ für registrierte Benutzer, sind aber gratis für alle, die PowerMail 3.1.2 nach dem 15. April 2002 gekauft haben. Eine 30-tägige Demoversion im Umfang von 4.6 MByte kann heruntergeladen werden. [ACE]

<http://www.ctmdev.com/powermail4.shtml>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-530.html#Anker2>
<http://www.ctmdev.com/download.shtml>

Sicherheits-Update 2002-08-02 schliesst Unix-Löcher -- Apple hat bereits wieder ein Sicherheits-Update für Mac OS X und Mac OS X Server veröffentlicht, das Sicherheitslöcher in OpenSSL, dem mod_ssl-Modul von Apache und dem Sun RPC XDR-Decoder stopfen soll. Die meisten Benutzer von Mac OS X wären von diesen Problemen zwar nicht betroffen gewesen, da sie in Mac OS X (aber nicht Mac OS X Server) von Hand aktiviert werden müssen. Obwohl die Gefahr also relativ gering ist, ist es doch wichtig, das Update zu installieren, entweder automatisch über Software Update oder von Hand über den untenstehenden Internet-Link (4.8 MByte). [ACE]

<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=120139>

PopChar X 1.2 öffnet ein neues Fenster -- Version 1.2 von PopChar X der Firma ergonis software beseitigt die Unzulänglichkeiten, die im Artikel "Snap, Crackle, and PopChar X" in TidBITS-631 beschrieben worden sind. Jetzt kann man mit gedrückter Command-Taste auf das kleine "P" klicken und an eine andere Stelle auf der Menüleiste verschieben. Noch wichtiger ist die Möglichkeit, jetzt endlich alle hundert oder tausend Zeichen eines Unicode-Zeichensatzes anzeigen zu lassen. Die Bedienung der Zeichendarstellung ist einfach, sauber und praktisch gelöst worden: Zeichen werden in einem einzigen Scrollfenster angezeigt, das jetzt aber in Sektionen unterteilt worden ist (Griechisch, Kyrillisch, Pfeile, Hiragana etc.) und ein Aufklappmenü springt automatisch zu einer bestimmten Sektion. PopChar X ist nun sowohl ein prima Werkzeug zur Inspektion der Zeichensätze als auch eine Unicode-Eingabemethode: wer mehr als nur das römische Alphabet benötigt, für den ist das Programm eine schiere Notwendigkeit. PopChar X kostet 30 US$; das Update ist für registrierte Benutzer kostenlos. [MAN]

<http://www.macility.com/products/popcharx/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-631.html#MailBITS4>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-625.html#Artikel2>

MacHax Best Hack Contest CD 2002 jetzt verfügbar -- Wollen Sie ein paar faszinierende Hacks ausprobieren? Die 2002 MacHax Best Hack Contest CD kann nun direkt bei der MacHax Group für 20 US$ (ohne Versandgebühren) bestellt werden. Eine Beschreibung der interessantesten Beitärge finden Sie in TidBITS-636. Beachten Sie bitte, dass diese Programme sehr schnell geschrieben worden sind und deshalb nicht besonders sauber programmiert sind und häufig abstürzen. Für gute Unterhaltung ist aber gesorgt. Zudem enthalten viele Beiträge auch den Quellcode, was vorallem für Entwickler interessant seind dürfte, die nicht an der MacHax-Konferenz teilnehmen konnten. [ACE]

<http://hax.com/BestHackCDForm.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-636.html#der>

Digitale Photographie-Kreuzfahrt -- Wenn Ihr Appetit auf Kreuzfahrten nach unserem Bericht über die Mac Mania Geek-Kreuzfahrt noch nicht gestillt ist, haben Sie vielleicht Interesse an der bevorstehenden Kreuzfahrt unter dem Titel "Digital Photography Workshop at Sea". Hauptreferent ist Arthur Bleich, der in der Vergangenheit zahlreiche Artikel über Photographie-Themen in TidBITS veröffentlicht hat. Die Kreuzfahrt dauert acht Tage, startet anfangs Dezember in der Karibik und wird sicher dazu beitragen, ihre Photographie-Künste zu verbessern. [ACE]

<http://www.dpcorner.com/cruise/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06847>


Intuits QuickBooks sät Zweifel gegen Konkurrent MYOB

von Matt Deatherage <mattd@macjournals.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm, <gnehm@infotrax.ch>]

Intuit hat kürzlich angekündigt, dass eine Version von QuickBooks Pro 5.0 für Mac OS X im ersten Quartal von 2003 verfügbar sein soll. Was kann diese Version? Das wollte Intuit nicht sagen, einzig dass das Programm sowohl unter Mac OS X als auch unter Mac OS 9 eingesetzt werden kann. Wieviel wird es kosten? Tut uns leid, das ist ebenfalls ein Geheimnis. Genauso wie eine Umfrage im Juni, die an die Presse gelangt ist, will Intuit damit Angst, Unsicherheit und Zweifel (englisch FUD für "fear, uncertainty and doubt") unter den Macintosh-Anwendern säen: wenn das grosse QuickBooks schon bald erhältlich ist, wieso soll ich dann heute MYOB kaufen?

<http://www.intuit.com/company/press_releases/2002/08-05.html>

Intuit hat QuickBooks 4 for Macintosh fünf Jahre lang nicht angerührt, mit Ausnahme des gesetzlich vorgeschriebenen Y2K-Updates und das Produkt im Jahre 1996 aufgegeben, weil offensichtlich 60 Prozent des Macintosh-Marktes nicht genügten, um einen Gewinn zu erwirtschaften (diese Zahlen stammen aus dem "Wall Street Journal" vom Februar 1997). MYOB nahm die Herausforderung an und veröffentlichte in der Folge jedes Jahr ein Update, setzte dieses Jahr mit dem Einstiegsprodukt FirstEdge noch einen drauf und sprang frühzeitig auf den Mac OS X-Zug auf. Trotz dieses Einsatzes hat MYOB erst vor wenigen Monaten im Mai 2002 die Marktführerschaft im Bereich der Buchhaltungssoftware übernommen und das inzwischen fünf Jahre alte QuickBooks Pro 4.0 überholt, das von Intuit weiterhin verkauft worden ist (ohne Warnung auf der Packung, dass das Programm veraltet sei und nicht mehr unterstützt werde). Intuit hat nicht einmal die Lohntabellen überarbeitet; die Firma verweist stattdessen auf eine gratis erhältliche Version der kompatiblen Software TopPay von Aatrix.

<http://www.myob.com/us/news/releases/archive/general_may30_2002.htm>
<http://www.aatrix.com/1.800.426.0854/top_pay/index.shtml>

Intuit konnte es aber offensichtlich nicht hinnehmen, dass MYOB ihr totgesagtes Produkt überrundet hat und deshalb eine Umfrage gestartet und die Leute gefragt, ob sie bereit wären, 100 US$ für ein Update auf Mac OS X oder 279 US$ für die Vollversion zu bezahlen (andere Personen haben vielleicht andere Preise gesehen). Die Umfrage führte keine der inzwischen für die Windows-Version hinzugefügten Funktionen auf, mit Ausnahme von einfacher zu erstellenden Formularen und besseren Berichten. Betrachten Sie einmal die Vergleichstabelle für die verschiedenen Windows-Versionen und Sie werden feststellen, dass das Macintosh-Produkt fast keine davon enthält und in der Umfrage auch keine davon erwähnt wurden - ausgenommen der Preis von 279 US$.

<http://www.newsfactor.com/perl/story/18380.html>
<http://www.quickbooks.com/drawchart.html?premier=1&pro=1&basic=1&web=1&chartID=default&submit1=Compare>

Die kürzliche Ankündigung ist auch nicht besser: keine Zusage mit der Windows-Version gleichzuziehen, keine Diskussion von irgendwelchen neuen Funktionen, stattdessen nur das Versprechen, in den nächsten sechs Monaten zum ersten Mal in fünf Jahren wieder Funktionen hinzuzufügen. Dan Levin von Intuit sagte: "Wir haben auf unsere Kunden gehört und sie haben laut und deutlich gesprochen. Sie wollen eine zu Mac OS X kompatible Version von QuickBooks." Die Kunden von Intuit haben bereits vor fünf Jahren laut und deutlich gesagt, dass man das Produkt nicht fallenlasse solle und trotzdem hat Intuit sie ignoriert. Ohne Details bekanntzugeben will Intuit das Produkt jetzt plötzlich überarbeiten und verspricht, dass neue Versionen von QuickBooks anschliessend in einem jährlichen Rhythmus auf den Markt gebracht werden sollen.

Es gibt aber noch gar kein Produkt, nur eine Ankündigung von einem Unternehmen, das sich in der Vergangenheit als eines der geizigsten, zynischsten und kundenunfreundlichsten entpuppt hat. Das Ziel dieser Ankündigung besteht einzig und allein darin, Kunden davon abzuhalten, MYOB AccountEdge oder MYOB FirstEdge zu kaufen, bevor Intuit eine unbekannten Version von QuickBooks veröffentlichen und damit weiterhin seine Kunden melken kann, notabene in einem Markt, den die Firma bereits vor fünf Jahren aufgegeben hat.

<http://www.myob.com/us/products/accountedge/>
<http://www.myob.com/us/products/firstedge/>

[Matt Deatherage ist der Herausgeber von MacJournals.com, wo er für MDJ und MWJ verantwortlich ist, zwei täglich und wöchentlich erscheinende, werbefreie Zeitschriften auf Abo-Basis für ernsthafte Macintosh-Anwender. Für ein Gratis-Abo besuchen Sie bitte MacJournals.com.]

<http://www.macjournals.com/>


Lass es rollen mit der RollerMouse

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm, <gnehm@infotrax.ch>]

Diejenigen unter Euch, die TidBITS bereits seit Jahren lesen, werden sich daran erinnern, dass ich damals in 1992 am Karpal-Tunnel-Syndrom litt. Ich habe es mit besserer Ergonomie und der Vermeidung von psychischem Stress heilen können, bin seitdem aber von alternativen Tastaturen und Zeigegeräten fasziniert, die helfen sollen, solche Beschwerden zu lindern (englisch RSI für "repetitive stress injuries").

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1222>

Als ich deshalb einen Presseartikel von Contour Design gesehen habe, in dem sie versprechen, dass ihre RollerMouse-Station die Schmerzen im Call-Center einer amerikanischen Pharmafirma um 47 % gesenkt hätten, war ich so neugierig, dass ich umgehend ein Demo-Gerät bestellte. Es kam ein paar Tage später und ich habe es seither einige Monate lang ausprobiert. Kurz gesagt, es ist ein gutes Zeigegerät, obwohl es wie die meisten solcher Geräte nicht für alle Leute gleichermassen geeignet ist.

<http://www.contourdesign.com/rollermouse_press.htm>

Technischer Aufbau -- Die RollerMouse-Station ist grundsätzlich ein Zeigegerät, das in eine Handballenauflage eingebaut ist, beide sind mit einem zweiteiligen Plastikbrett verbunden, in dem die Tastatur Platz findet - Sie können ein Bild davon auf der Website von Contour Design sehen. Das Zeigegerät sitzt zwischen zwei mit Gel gefüllten Handballenauflagen unterhalb der Zwischenraumtaste und besitzt einen Rollbalken, drei Tasten und ein Scrollrad.

<http://www.contourdesign.com/rollermouse/>

Die Tasten tun mehr oder weniger was man von ihnen erwarten würde - die linke bewirkt einen einfachen Mausklick, die mittlere einen doppelten und die rechte ruft das Kontextmenü auf (eigentlich ein Mausklick mit gedrückter Control-Taste). Das Scrollrad rollt das Fenster unterhalb des Cursors (zumindest in Mac OS X) und wenn man darauf drückt, entspricht das einem einfachen Mausklick.

Der interessante Teil des Zeigegerätes ist der Rollbalken. Er ist zur besseren Griffigkeit mit Gummi überzogen und sehr leicht zu bewegen. Sie rollen mit dem Balken auf und ab und der Cursor macht die gleiche Bewegung mit, für links und rechts kann der Balken in die entsprechenden Richtungen verschoben werden. Sie können ihn sogar hinunterdrücken und haben damit eine Möglichkeit mehr, einen einfachen Mausklick zu erzeugen. Mit einem Einstellrad auf der Unterseite der RollerMouse kann man die Kraft einstellen, die benötigt wird, um die Taste zu drücken.

Alle eben beschriebenen Funktionen sind bereits in die Firmware des Geräts eingebaut und es ist deshalb nicht nötig, spezielle Software dafür zu installieren. Wenn Sie mit diesen Funktionen zufrieden sind, können Sie mit der RollerMouse also gleich loslegen.

Software? Welche Software? Aus verschiedenen Gründen waren meine ersten Erfahrungen mit der RollerMouse aber eher ernüchternd. Das erste Probleme trat bereits nach dem Einstecken auf, als ich den linken und rechten Anschlag des Rollbalkens bereits erreichte, bevor der Cursor am linken oder rechten Bildschirmrand angekommen war. Ich verwende immer zwei Monitore und die RollerMouse ist ganz klar für den Gebrauch mit einem Bildschirm ausgelegt (diese glücklichen Menschen mit einem 22- und 23-Zoll Cinema Display von Apple hätten genau die gleichen Probleme - es hängt von der Anzahl Pixel ab und nicht von der Anzahl der Monitore).

Mein zweites Problem betraf die Tasten. Obwohl ich nicht alle Taste bei meiner Kensington TurboMouse Pro verwendet habe, habe ich doch gerne eine separate Taste für die Zurück-Funktion in meinem Webbrowser und für andere spezifische Aufgaben. Aber Contour Design bietet gar keine Software an, mit dem sich die Cursor-Geschwindigkeit oder die Funktionen der Tasten einstellen liesse. Zudem unterstützt Mac OS 9 keine Scrollräder. Allerdings gibt es für beides eine Lösung - USB Overdrive - wie mir Contour Design auf meine Nachfrage umgehend mitteilte.

USB Overdrive, ein universeller Treiber für USB-Zeigegeräte und -Joysticks kommt von Alessandro Levi Montalcini, einem langjährigen Entwickler von Shareware-Programmen für den Macintosh. Viele Treiber von Herstellern von Mäusen, Trackballs und anderen Zeigegeräten verwenden inzwischen Alessandros Code. Mit USB Overdrive kann man die Cursorgeschwindigkeit anpassen und den Tasten eine Vielzahl von Funktionen zuweisen, sogar spezifisch nach bestimmten Applikationen. Ich habe die Software vorher noch nie benötigt, da MouseWorks von Kensington bereits ähnliche Funktionen für die TurboMouse Pro anbietet, aber jetzt war die Zeit gekommen, USB Overdrive endlich einmal auszuprobieren.

<http://www.usboverdrive.com/>

Alessandro arbeitet immer noch an USB Overdrive X, das kompatibel zu Mac OS X sein wird und ich musste deshalb auf die Betaversion ausweichen. Die Installation gestaltet sich etwas umständlich, scheint aber zu funktionieren. Ich setzte die Cursorgeschwindigkeit auf 160 dpi (die Standardeinstellung war eher um die 400 dpi gewesen) und endlich konnte ich den Cursor über die gesamte Breite meiner beiden Bildschirme bewegen. Ein paar Anpassungen später und ich hatte meine Tasten ebenfalls eingestellt, allerdings nicht so wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte. USB Overdrive X konnte die linken und rechten Tasten der RollerMouse separat erkennen und kontrollieren, aber die mittlere Taste ist irgendwie festverdrahtet worden und auch der Taster des Rollbalkens beharrte darauf, als einfacher Mausklick angesprochen zu werden. USB Overdrive X konnte diese beiden Tasten nicht umdefinieren ohne dabei gleichzeitig auch die Funktion der linken Taste zu ändern. Ich gab mich damit zufrieden, den Taster des Scrollrades für die Zurück-Funktion des Webbrowsers zu verwenden, was aber gar nicht so einfach ist, da die Taste nur auf grossen Druck reagiert.

Tatsächlicher Gebrauch -- Als ich diese Probleme gelöst hatte, ersetzte ich meine TurboMouse Pro durch die RollerMouse und zwang mich fortan dazu, diese zu verwenden. Zuerst wollte ich den Rollbalken mit dem Daumen kontrollieren, was sinnvoll scheint, da der Rollbalken direkt unterhalt der Zwischenraumtaste liegt und ich so meine Hände nicht von der Tastatur nehmen müsste. Das hiess aber, dass ich fortan mit der linken Hand klicken müsste, woran ich mich nur schwer gewöhnen konnte (obwohl ich es vielleicht noch einmal ausprobieren werde, da es die Hände gleichmässiger zu belasten scheint) oder mit dem Taster des Rollbalken (der ebenfalls einem linken Mausklick entspreicht). Eine nette Idee, aber das Herunterdrücken des leichtgängigen Rollbalkens liess den Cursor gerade im Moment des Klicks wahllos herumspringen. Einfache Mausklicks konnte ich noch knapp bewältigen, aber Doppelklicks und Klicken-und-Ziehen lagen selbst nach einer Woche regen Gebrauchs ausserhalb meiner Fingerfertigkeit.

Nachdem dieser Ansatz gescheitert war, ging ich zur Technik zurück, die ich mit der TurboMouse Pro angewendet hatte - den Rollbalken mit dem Zeigefinger zu kontrollieren und mit dem Daumen die linke Maustaste zu drücken. Es benötigt ein wenig mehr Bewegung meiner rechten Hand, aber es ist immer noch einfach und ich war nach einem oder zwei Tagen mit dieser Technik völlig zufrieden mit der RollerMouse. Ich benutze die rechte Maustaste recht häufig für Kontextmenüs und zum ersten Mal habe ich das Scrollrad anwenden und lieben gelernt (der Standort des Scrollrades oberhalb des Trackballs bei der TurboMouse Pro war für mich nicht zugänglich). Das Scrollrad ist nicht ganz so gelungen wie bei der Microsoft Mouse, ist aber viel weniger steif als bei der TurboMouse Pro. Ich weiss dass mich das Scrollrad süchtig gemacht hat, weil es in Classic-Applikationen nicht funktioniert und ich ständig versuche, es in Nisus Writer zu verwenden, die wichtigste Classic-Applikation die ich immer noch regelmässig benutze.

Hat also die RollerMouse meinen Komfort gesteigert und die Schmerzen um 47 % gesenkt? Nein, allerdings war ich bereits zu Beginn einigermassen schmerzfrei und das Resultat ist deshalb nicht erstaunlich. Ich habe aber eine Änderung der Schmerzen in meinem rechten Arm festgestellt, früher hatten sie damit zu tun, dass ich mit dem linken Arm weiter ausholen musste um den Trackball zu erreichen, nun scheinen sie damit zusammenzuhängen, dass ich meinen Arm mehr nach links ausrichten muss. Diese Haltung ist etwas anders als meine normale Schreibposition, sodass ich am Ende eines Tages den Unterschied noch knapp bemerke.

Ich habe nicht probiert, den Rollbalken mit der linken Hand zu kontrollieren, obwohl ich überzeugt bin, dass Linkshänder damit keine Probleme haben werden. USB Overdrive X wäre in einem solchen Fall sehr hilfreich, da es die Möglichkeit bietet, die Funktionen der linken und rechten Maustaste zu tauschen.

Trackpad-Vergleiche -- Nach kurzer Überlegung habe ich festgestellt, dass meine Fingertechnik bei der RollerMouse identisch ist mit derjenigen, die ich beim Trackpad des iBooks anwende. Das ist nicht weiter überraschend, da die RollerMouse unterhalb der Tastatur zu liegen kommt, ähnlich wie bei den Trackpads von PowerBooks und iBooks. Es gibt sogar Vorfahren der RollerMouse nur für Notebooks: Outbound Laptop und Outbound Notebook, frühe tragbare Macintosh-Klone die den Isopoint Trackbar verwendeten, dessen Grundidee mit derjenigen der RollerMouse identisch ist.

Wenn sich also zwischen den beiden Handballenauflagen der RollerMouse ein Trackpad befinden würde, ginge es dann besser als mit dem Rollbalken? Es würde das Problem mit dem linken und rechten Anschlagspunkt lösen, da man bei einem Trackpad nur einfach den Finger zu heben braucht, wenn man am linken oder rechten Rand angekommen ist. Zum Rollbalken ist aber zu sagen, dass er wirklich einfach und gut zu führen und das selbst dann, wenn die Hände vom Schwitzen feucht geworden sind (was mir im Sommer häufig passiert).

Aus irgendwelchen Gründen hat der Trackpad ausserhalb der Notebook-Welt nie Fuss gefasst - ALPS verkaufte einmal den GlidePoint, und Adesso stellt eine teilbare Tastatur her, in dessen Mitte sich ein Trackpad befindet und das offenbar immer noch verkauft wird. Contour Design täte gut daran, die Möglichkeit einer RollerMouse mit einem Trackpad in Betracht zu ziehen - die Reduktion von beweglichen Teilen würde die Kosten senken und das Produkt automatisch für viele Leute interessant machen, die Trackpads bereits von ihren Notebooks her kennen.

<http://www.adessoinc.com/product_detail.cfm?productid=42>

Wie soll man entscheiden? -- Sollten Sie jetzt sofort eine RollerMouse kaufen? Bei einem Preis von 190 US$ ist das Gerät nicht billig (erhältlich direkt bei Contour Design oder dem TidBITS-Sponsor Small Dog Electronics) und obwol ich gut damit zurechtgekommen bin, befürchte ich, dass es nicht unbedingt für Aufgaben geeignet ist, die mehr Exaktheit erfordern, wie etwa im graphischen Bereich oder für Spiele. Das gleiche trifft übrigens auch auf Trackpads zu.

Wenn Sie beim Gebrauch einer Maus Schmerzen verspüren, ist die RollerMouse aber sicher einen Versuch wert, da es sowohl die Armposition als auch die Bewegungen zum Positionieren des Cursors verändert. Fragen Sie beim Kauf unbedingt nach dem Rückgaberecht, damit Sie das Gerät nötigenfalls zurückgeben könnten, wenn es Ihrem Geschmack nicht entsprechen sollte. Zeigegeräte sind sehr persönlich und was für mich gut ist, muss nicht unbedingt gut für Sie selbst sein.


Zwei Bücher über Mac OS X

von Kirk McElhearn <kirk@mcelhearn.com>
[Übersetzung: Jens Röcken <jens@roecken.ch>]

Während der öffentlichen Betaphase, als ich begann Mac OS X zu benutzen, war ich verwirrt und enttäuscht. Die Gewohnheit und Vertrautheit, die ich bei der Arbeit mit Macs über ein Jahrzehnt entwickelt hatte, wurden auf einmal zur Seite geschoben. Mac OS X bot eine komplett neue Anwendererfahrung, ich war ganz von der Rolle. Mit der Betaversion spielte ich eigentlich nur rum. Obwohl ich mich schon in einer so frühen Phase mit dem Thema beschäftigte, wollte ich mit nichts arbeiten, was noch so skizzenhaft erschien. Dann erschien die erste offizielle Ausgabe, die besser war, aber immer noch fehlten einige Dinge. Ich fing an Mac OS X mehr zu nutzen, speziell um eine Anleitung zu aktualisieren, die ich für ein populäres Dienstprogramm schrieb. Allerdings blieb mein Gebrauch von Mac OS X zu dieser Zeit noch sehr begrenzt. Ich hatte Mac OS X auf meinem iBook installiert, aber blieb bei meinem Hauptcomputer bei Mac OS 9, für die "wirkliche" Arbeit. Mit Erscheinen der Version 10.1 verbesserte sich die Situation. Apple hatte nicht nur die Oberfläche von Mac OS X verfeinert, ich begann auch, es häufiger zu benutzen und gewöhnte mich an die Änderungen - wenn auch nur weil meine Arbeit, Anleitungen und Bücher zu schreiben, es erforderlich machte. Der Wendepunkt kam, als ich zum ersten Mal Mitautor eines Buches wurde (Microsoft Office v. X Inside Out); jetzt schaute ich genauer hinter die attraktive Oberfläche von Mac OS X.

<http://www.mcelhearn.com/insideout.html>

Es sind schon einige Bücher über Mac OS X in die Läden gekommen, manche wurden während der öffentlichen Betaphase geschrieben, andere bevor das Update 10.1 herauskam. Aber die vielen Verbesserungen, die mit 10.1 erschienen, machten diese frühen Bücher fast sofort überflüssig. Dies bescherte uns eine weitere Menge Bücher, die dem 10.1 Update folgten (welche auch bald nicht mehr aktuell sein werden, wenn 10.2 erscheint, aber so läuft dieses Geschäft nun mal). Aus dieser letzten Gruppe habe ich mehr als ein Dutzend Mac OS X Bücher unter die Lupe genommen, und zwei ausgewählt, die - aus meiner Sicht - die nützlichsten Informationen für mittlere oder fortgeschrittene Benutzer bieten. Für Einsteiger gibt es diverse Bücher, die für den Anfang gute Hilfe bieten (ich hoffe einige davon in einem zukünftigen Artikel zu besprechen). Aber wer wie ich schon seit den Anfängen mit Mac OS X gearbeitet hat, wird diese zwei Bücher am meisten in seiner Bibliothek schätzen. Eines der interessantesten, und auch beängstigendsten Dinge, für uns Langzeit Mac Benutzer an Mac OS X ist sein Unix Fundament. Chris Pepper schrieb schon einiges zu diesem Thema in verschiedenen TidBITS Artikeln. Hier sei nur soviel gesagt, dass wir Mac Benutzer jetzt einige sehr mächtige - wenn nicht sogar benutzerfreundliche - Werkzeuge in die Finger bekommen haben. Obwohl viele Mac Benutzer (unter anderem ich) nicht mit Kommandozeilenprogrammen herumspielen wollen, habe ich festgestellt, dass sie zwischendurch richtige Lebensretter sein können. Es ist nicht falsch, wenn Langzeit Mac Benutzer sich weigern, die Kommandozeile zu brauchen - Apple fordert sie bestimmt nicht dazu auf - aber es ist genausowenig falsch zwischendurch das Programm Terminal zu starten und dort Befehle auszuführen, die auf der Kommandozeile viel einfacher sind.

<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-558.html#Unix>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-559.html#Unix>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-613.html#Artikel2>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-615.html#Artikel3>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-618.html#mac>

Alles über OS X -- Vor einigen Jahren schufen David Pogue und O'Reilly & Associates die erfolgreiche "Missing Manual"-Serie. Seine "Missing Manual"-Serie hat die Latte höhergelegt für Computerbücher - diese Bücher sind im Allgemeinen gut geschrieben, komplett und voll mit Tipps und Tricks. Eines der erfolgreichsten Bücher in dieser Serie war sein "Mac OS 9: The Missing Manual", das vielen Benutzern die Informationen gab, die sie brauchten, um über die Grundlagen hinaus zu kommen. Ich habe es vor zwei Jahren für TidBITS besprochen und es bleibt eines meiner Lieblingsbücher für die, die mehr über Mac OS 9 lernen wollen.

<http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1565928571/tidbitselectro00>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-545.html#Anker3>

Jetzt ist Pogue mit einem Nachfolger zurück: Mac OS X: The Missing Manual. Wie das Mac OS 9 Buch verfolgt es eine logische Reihenfolge. Wenn man es der Reihe nach liest, beginnt es mit dem Schreibtisch (Ordner und Fenster, Organisation, das Dock und die Werkzeugleiste) und geht dann weiter zu den Programmen. Die folgenden Abschnitte handeln von verschiedenen Themengruppen. Der Abschnitt: Komponenten von Mac OS X, behandelt Voreinstellungen, die Programme, die zusammen mit Mac OS X installiert werden und CDs und DVDs. Der Abschnitt: Mac OS X Technologien, bespricht die Komponenten Benutzer, Netzwerk, Grafik, Ton und das Programm Terminal. Im letzten Abschnitt wird erklärt, wie man mit Mac OS X ins Internet geht und verschiedene Anhänge geben Menü für Menü Erklärungen, besprechen das Installieren und Problemlösen. Ebenfalls werden einige Webseiten und weitere Bücher erwähnt, wo man weitere Informationen finden kann. Positiv bei Pogue ist, er hat das Buch mit nützlichen Informationen gefüllt, von den Grundlagen, wie man Benutzerkonten einrichtet und Fenster verwendet bis zum Einrichten eines Netzwerkes. Alles ist da - ein kurzer, The Very Basics genannter Abschnitt erklärt sogar klicken und doppelklicken. Aber, wie Pogue's Mac OS 9 Ausgabe, ist dieses Buch nicht für Einsteiger gedacht, die sich bald in der Fülle an Informationen verlieren würden.

[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Ich habe viele Dinge gelernt die ich vorher nicht gewusst habe - Tastaturkürzel für schnelles Navigieren in den verschiedenen Ansichten des Finders; wie man Benutzer anlegen und verwalten kann; zudem einige Hacks wie das Umdefinieren von Tasten, das früher mit ResEdit ein Kinderspiel war, heute aber auf der Kommandozeile gemacht werden muss.

Ein besonders sinnvolles Kapitel ist der erste Anhang, das "Wo-ging-es-hin"-Wörterbuch, in dem all die Begriffe aufgeführt sind, die Apple beim Übergang zu Mac OS X geändert hat. Es ist ein Segen für neue Benutzer, die nach bekannten Funktionen Ausschau halten. Mit einem Kommentar von Pogue bin ich allerdings nicht einverstanden: unter der Überschrift Tastenansicht sagt er, dass die Funktion verschwunden sei, sehr zum Leidwesen der insgesamt sechs Personen, die die Funktion jemals verwendet hätten. Nicht nur dass ich die Tastenansicht sehr vermisse, ich kenne auch mehr als sechs Personen die sie benutzt haben.

Als ich einen Bericht über "Mac OS 9: The Missing Manual" schrieb, stellte ich fest, dass das Buch eher als Nachschlagewerk daherkommt. Die gleiche Kritik lässt sich bei diesem Buch anbringen, es ist ein Lexikon und viele der Kapitel lesen sich wie eine Aufzählung von Tipps, Tastaturkürzeln und Hilfestellungen. Das ist sowohl positiv als auch negativ zu sehen - die Fülle von Mac OS X verlangt nach einem umfangreichen Buch, die listenähnliche Struktur wirkt aber auf Dauer zu überladen.

"Mac OS X: The Missing Manual" umfasst 450 Seiten und kostet 25 US$, zurzeit ist es mit 30 % Rabatt bei Amazon erhältlich und es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie es bei Ihrem bevorzugten Buchhändler ebenfalls finden werden.

<http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0596000820/tidbitselectro00>

Nur für Power-User -- "Mac OS X Unleashed" von John Ray und William C. Ray ist eines der dicksten Bücher über Mac OS X und gibt zurzeit den besten Überblick über das darunterliegende Unix. Mit annähernd 1'500 Seiten enthält dieses Werk eine riesige Fülle von Informationen, deckt die Grundlagen aber nur spärlich ab. Es ist weder ein Buch für Anfänger noch für diejenigen, welche nichts über die Kommandozeile erfahren wollen, da fast 300 Seiten der Unix-Befehlen gewidmet sind. Ein Grossteil des Buches handelt zudem vom Einsatz von Mac OS X als Server, was nicht unbedingt für viele Anwender von Interesse sein dürfte.

Die ausführliche Beschreibung von Unix beginnt mit den einfachen Befehlen auf der Kommandozeile: cd, ls, rm und weitere. Für Leute ohne Unix-Kenntnisse liest sich dieses Kapitel wie ein Lehrbuch. Es gibt konkrete Beispiele, die man in der Terminal-Applikation sofort ausprobieren kann. Folgen Sie den Autoren und Sie werden schnell die wichtigsten Unix-Befehle anwenden können. Ich lernte mehr als ich eigentlich wissen wollte, während ich mich durch dieses Kapitel hindurch arbeitete. (Und der beste Weg es zu lernen, ist es sie anzuwenden; die Beispiele der Autoren können eine willkommene Hilfe sein.) Beim Öffnen der Terminal-Applikation fühle ich mich jetzt nicht mehr so unsicher, probiere es aber trotzdem nicht allzu häufig aus.

"Mac OS X Unleashed" bleibt ein Buch für Fortgeschrittene, eher für Administratoren denn für Anwender geschrieben. Kapitel über FTP-, E-Mail- und Web-Server sind jenseits dessen, was ein durchschnittlicher Anwender benötigt. Wenn Sie aber genau auf diese Informationen Wert legen, wird Sie dieses Buch nicht enttäuschen.

Es enthält ebenfalls lehrreiche Kapitel über die Verbindung zu Windows-PCs - unter Mac OS X viel einfacher zu handhaben als unter Mac OS 9 - und andere Themen wie Perl-Skripts, Verwaltung von Druckern und Zeichensätzen und Systemunterhalt. Leider kann die Fülle dieses Materials auch Nachteile haben - es ist ein riesiges, dichtes Werk das den normalen Anwender bereits durch die Grösse abschreckt. All das Papier ist ebenfalls nicht billig und das Buch kostet 50 US$, mit dem Rabatt von 30 % bei Amazon kommt das Buch noch auf 35 US$ zu stehen.

<http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0672322293/tidbitselectro00>

Die Qual der Wahl Obwohl keines dieser beiden Bücher unbedingt für Anfänger geeignet ist, nehmen sie die weiterführenden Funktionen von Mac OS X unterschiedlich in Angriff. "Mac OS X Unleashed" konzentriert sich auf die Unix-Funktionen - Power-User die mehr darüber erfahren wollen, wählen dieses Buch. Im Gegensatz dazu ist "Mac OS X: The Missing Manual" genau das was es behauptet zu sein, ein Referenzhandbuch. Es behandelt die Grundlagen, alle Grundlagen und noch etwas mehr. Es leidet manchmal unter der Ansammlung von Tipps und Tricks, dank dem Register ist aber alles relativ leicht zu finden.

Die beiden Bücher ergänzen sich im übrigen sehr gut. Eines bietet ein Fenster auf die sichtbaren Bereiche des Betriebssystems und das andere wirft einen Blick hinter die schönen Kulissen. Viele fortgeschrittene Anwender und Experten werden ein wenig von beiden brauchen. Wenn Sie auch nicht im Traum daran denken, je die Terminal-Applikation zu starten - und davon wird es sicher viele geben - dann ist "The Missing Manual" die richtige Wahl.

In den wenigen Monaten, in denen ich diese Bücher hatte, sind beide häufig gebraucht worden und waren neben all meinen anderen Büchern zu Mac OS X die ersten, die ich jeweils konsultiert habe.

[Kirk McElhearn ist ein freischaffender Übersetzer und Journalist, der in einem Dorf in den französischen Alpen lebt.]


Übersetzung: Jens Röcken <jens@roecken.ch> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.

Koordination: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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