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TidBITS#707/24-Nov-03

Womit sollte man eine korrumpierte Festplatte reparieren? Plattenexperte David Shayer hat mit detaillierten Tests DiskWarrior, Norton Utilities, Drive 10, DiskGuardian und DiskUtility auf den Zahn gefühlt. Wer, glauben Sie, hat gewonnen? Auch Adam ergreift das Wort – zu den neuesten Take Control eBook Gratis-Updates und Systemveränderungen. In der Nachrichtenabteilung geht es um Apples 20-Zoll-iMac, schnellere G5-PowerMacs, das neue Security-Update sowie um Tokens von Creo als Lösung für Datenübertragungsprobleme. Nächste Woche fällt TidBITS auf Grund der Thanksgiving-Feiertage in den USA aus – wir sehen uns wieder im Dezember!

Themen:

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MailBITS/24-Nov-03

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Nächste Ausgabe 08-Dec-03 -- Wir pausieren nächste Woche in unserem Veröffentlichungsturnus, damit wir während der Thanksgiving-Feiertage hier in den USA ein wenig Zeit mit unseren Familien und Freunden verbringen können. Ich habe vor, den TidBITS Talk auch während dieser Zeit weiter zu moderieren, außer an ein paar wenigen Tagen rund um Thanksgiving selbst. Wir werden die gewonnene Zeit nutzen, um unsere alljährliche Sonderausgabe zusammen zu stellen. Die nächste Ausgabe von TidBITS erscheint am 8. Dezember 2003. Allen, die während der freien Tage feiern, viel Spaß dabei! [ACE]

Her mit den Geschenkideen für Weihnachten 2003 -- Wir können zwar nicht garantieren, dass wir am Tag nach Halloween Anzeigen für Weihnachtsangebote bringen können, aber es ist wieder mal an der Zeit, über das alljährliche Kundenbescherungs-Schauspiel nachzudenken. Für uns bei TidBITS bedeutet das, dass wir die besten Geschenkideen unserer Leser in unserer traditionellen Weihnachts-Sonderausgabe veröffentlichen, die in der zweiten Dezemberwoche fällig ist. Verraten Sie uns also, welche Geschenke Sie Ihren Freunden oder Ihrer Familie bescheren wollen oder was Sie sich selbst wünschen. Wie in den vergangenen Jahren werden wir die Ideen im TidBITS Talk sammeln. Senden Sie Ihre Vorschläge also an <tidbits-talk@tidbits.com>. Wir haben bereits Themen für verschiedene Kategorien angelegt, und es gibt ein "Respond (via email)"-Link am Ende jeder Nachricht im TidBITS Talk Web-Archiv (Direkt-Links finden Sie im Artikel ‚Aktuelle Themen im TidBITS Talk’ am Ende dieser Ausgabe). Beschränken Sie sich bitte wie immer darauf, pro Nachricht nur ein Produkt oder eine Idee vorzuschlagen, begründen Sie Ihre Empfehlung, geben Sie eine URL an oder andere wichtige Kontaktinformationen und schlagen Sie nur die Produkte anderer vor. Versuchen Sie bitte außerdem, sich auf Dinge zu konzentrieren, die in den vergangenen Jahren noch nicht mit dabei waren. Danke! [ACE]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=active>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-560.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-609.html>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbiss=659>

Apple stellt 20-Zoll-iMac vor -- gerade rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft hat Apple eine neue Version des Flachbildschirm-iMacs präsentiert, der ein 20-Zoll-TFT mit einer Auflösung von 1680 mal 1050 Pixel bietet. Der Bildschirm ist zudem heller als der der kleineren Modelle und verfügt über einen größeren Kontrastumfang. Was die sonstigen Spezifikationen angeht, ist der 20-Zoll-iMac identisch mit dem 17-Zoll-Modell – mit einem 1,25 GHz G4 PowerPC Prozessor, 256 MB RAM, 80 GB Festplatte, SuperDrive sowie den üblichen Anschlüssen. Die einzige interessante Abweichung vom 17-Zöller ist das Gewicht: der 20-Zoll-iMac wiegt 18,2 kg und ist damit 7,8 kg schwerer als der 10,4 kg leichte 17-Zoll-iMac. Der neue 20-Zöller ist ab sofort für 2.200 US$ in der Grundausstattung lieferbar, zuzüglich der üblichen Extras-auf-Wunsch. Der 15-Zöller kostet weiterhin 1.300 und der 17-Zöller 1.800 US$. [ACE]

<http://www.apple.com/imac/>
<http://www.apple.com/imac/graphics.html>

Apple stellt 1,8 GHz Dual G5 vor -- Apple hat ein neues Modell der G5-PowerMacs präsentiert, der an professionelle und HighEnd-Anwender gerichteten 64-Bit-Minitower-Baureihe. Das neue Modell verfügt bei einem Einstiegspreis von 2.500 US$ über Dual G5 PowerPC-Prozessoren mit 1,8 GHz (jeder mit einem eigenen 900-MHz-Bus). Die neuen Systeme bilden die neue Mittelklasse der G5-Baureihe und ersetzen das Modell mit einem einzelnen 1,8 GHz-Prozessor; ansonsten bleiben die technischen Daten der G5 PowerMacs unverändert. Wobei feststeht, dass nun alle mit Mac OS X 10.3 Panther ausgeliefert werden. (Zu Einzelheiten bezüglich der Veränderungen in der PowerMac G5-Architektur gegenüber den Vorgängersystemen siehe auch "Apple kündigt 64-Bit G5 PowerMacs an" in TidBITS-685_). Allerdings hat Apple den Einstiegspreis für das 1,6 GHz Einzelprozessorsystem um 200 US$ auf 1.800 US$ gesenkt. Das neue Doppelprozessorensystem ist bestens geeignet, die Vorzüge der Multiprozessoren-Fähigkeiten des Mac OS X zu aufzuzeigen, insbesondere bei rechenintensiven Aufgaben wie Videobearbeitung und Medienproduktion. [GD]

<http://www.apple.com/powermac/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07241>

Sicherheits-Update 2003-11-19 hilft Panther und Jaguar auf die Sprünge -- Apple hat letzte Woche via Software Aktualisierung eine Doppelpackung Security-Updates veröffentlicht, die sowohl Mac OS X 10.2.8 als auch Mac OS X 10.3.1 Panther auf das selbe Sicherheitsniveau bringen. Das Security Update 1003-11-19 verbessert die OpenSSL-Sicherheit und behebt ein potenzielles Problem mit (nicht Apple-eigenen) Programmen, die eine Print-Library benutzen. Auf Macs, die unter Jaguar laufen, korrigiert die Aktualisierung zudem Probleme mit Mail, QuickTime für Java, Personal File Sharing und etliche andere Schwachstellen, die in der ersten Auflage von Mac OS X 10.3 Panther enthalten waren (siehe "Security Update 2003-10-28 veröffentlicht" in TidBITS-704_). Die Aktualisierung für Jaguar ist Datei zum Herunterladen 4,6 MB groß; das Update für Panther kann als 1,3 MB-Datei heruntergeladen werden. [JLC]

<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=120278>
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=120277>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-704.html#MailBITS1>

Creo vereinfacht das File Sharing mit Tokens -- Finden Sie den Dateiaustausch per E-Mail frustrierend? E-Mail wird, wie wir vorausgesagt hatten, auf Grund Spam-gebeutelter Server und ungenauer Filter zunehmend unzuverlässig wird, wenn es darum geht, Daten auszutauschen. Das Gleiche gilt für Formatprobleme beim Codieren und Größenbeschränkungen beim Anhängen von Dateien. Creo, Hersteller des Programms Six Degrees zum Verwalten von per E-Mail organisierten Arbeitsgruppen, hat nun eine Alternative namens Tokens präsentiert, das sowohl unter Mac als auch unter Windows funktioniert. Statt Ihre umfangreiche Keynote-Präsentation an eine E-Mail angehängt an mehrere Adressaten zu versenden, können Sie den 50 US$ teuren Tokens-Creator benutzen, um einige Kilobyte große "Tokens" zu setzen, die als Markierung auf eine komprimierte und verschlüsselte Version der Keynote-Datei auf Ihrer Festplatte verweisen. Wenn Ihre Adressaten den Token empfangen, den Sie Ihnen zumailen, können sie diesen im kostenlosen Token-Redeemer per Doppelklick öffnen, der dann die Präsentation von Ihrer Festplatte überträgt. Vorausgesetzt, ihr Computer ist eingeschaltet und mit dem Internet verbunden; sollten im Netzwerk zwischen dem Empfänger und Ihrem Computer zusätzliche Hindernisse wie etwa ein Firewall aktiviert sein, verschickt Token die Datei automatisch via Creos Tokens Relay-Service (der den Transfer von bis zu 5 GB Datenvolumen pro Monat zulässt). Nach der Erstinstallation auf beiden Seiten ist keine weitere Einrichtung von Nöten, und niemand muss sich wegen Benutzerzugängen und Passwörtern Gedanken machen. Creo offeriert darüber hinaus für 600 US$ einen Tokens-Server, der zusammen mit 10 Lizenzen für Token-Creator ausgeliefert wird und die Fileserving-Aufgaben für alle wahrnimmt. Bei Tokens handelt es sich definitiv um eine 1.0-Version. Aber es könnte eine wichtige Rolle bei der Vereinfachung von Datenübertragungen spielen. [ACE]

<http://www.creo.com/tokens/>


Weitere Take Control Updates

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Wir Kindsköpfe. Wir hatten gedacht, es würde alles einfacher nach dem erfolgreichen Start und der Vorstellung der Aktualisierung 1.1 von Joe Kissells "Take Control of Upgrading to Panther" zwei Wochen nach der Auslieferung von Panther. Das Gegenteil ist der Fall. Wir arbeiten so hart wie immer, und es gehen immer mehr Bestellungen ein, je mehr Leute in den Apple eNews und in diversen UserGroup-Newslettern von Take Control hören.

Take Control of Customizing Panther" Update -- Soeben haben wir das Update 1.1 zu Matt Neuburgs "Take Control of Customizing Panther" vorgestellt. Wir sind sehr zufrieden damit, zumal wir ein paar grundsätzliche Änderungen und Ergänzungen vorgenommen haben, die die Take Control Serie genau in die Richtung weiterentwickeln, wo wir damit hinwollen. Es ist mehr als doppelt so umfangreich wie zuvor, mit nun 47 statt vorher 22 Seiten. Und wir haben uns beim Schreiben darauf konzentriert, mehr konkrete Beispiele zu liefern, wie Sie Panther nach ihren Wünschen maßschneidern können.

<http://www.tidbits.com/takecontrol/panther/customizing.html>

Neue Kapitel beschäftigen sich damit, wie man mit einigen unserer Lieblings-Dienstprogramme Panther zurechtschneidern kann oder wie man die Systemdienste besser nutzt. Wir zeigen drei Wege auf, die Internet-Hilfsprogramme einzurichten und verraten kleine Tricks für Safari und das Terminal. Nachdem wir festgestellt hatten, dass zahlreiche Leser über wenig oder gar keine Erfahrung mit Mac OS X verfügen, haben wir außerdem einen großen Abschnitt hinzugefügt, der einen Überblick über die grundsätzlichen Anpassungsmöglichkeiten via System- und Finder-Voreinstellungen gibt.

In Übereinstimmung mit den Rückmeldungen, die wir nach der Veröffentlichung des Updates von Joes Buch erhalten haben, haben wir die Version 1.1 mit internen Links versehen, mit denen Sie direkt zu den neuen Inhalten springen können. Darüber hinaus geben wir für Leute, die nur die geänderten Seiten ausdrucken möchten, Hinweise, welche Seiten mehr oder weniger unverändert geblieben sind; allerdings hat Matt so viel hinzugefügt und geändert, dass die meisten Seiten davon betroffen sind. Noch ein Tipp, was das Ausdrucken angeht: Wählen Sie Layout aus dem Anzahl- und Seiten-Submenü des Drucken-Dialogs, geben Sie im Seiten-pro-Blatt-Submenü 2 ein und wählen Sie die Einzelne Haarlinie im Umrandungs-Submenü. Die große Schrift, die wir verwendet haben, druckt auch im verkleinerten Maßstab sehr ansehnlich, so dass bequem zwei Seiten nebeneinander auf jedes Blatt Papier passen.

Da wir der Meinung sind, dass Erstnutzer belohnt werden sollten und weil es unser Ziel ist, das bestmögliche Wissen zu vermitteln, haben wir fast jedem, der die Version 1.0 gekauft hatte, gemailt, wie er oder sie die Version 1.1 gratis beziehen kann.

Wieso fast jedem? Wenn Sie per eSellerate bestellen (siehe unten), gibt es dort ein Kästchen zum Ankreuzen "Senden Sie mir Informationen über Produkt-Aktualisierungen und Angebote." Den Wortlaut dieser Box können wir zur Zeit nicht ändern. Wenn Sie die Box deaktivieren, werden wir Ihnen keine E-Mail über ein Gratis-Update senden können – Sie haben sich ja dagegen entschieden. Wenn das der Fall sein sollte, mailen Sie uns unter <tc-comments@tidbits.com> an, und wir werden Ihnen umgehend auf die liste setzen und Ihnen mitteilen, wie Sie zu Ihrem Update kommen.

Ganz ähnlich liegt die Sache, wenn Sie auf Grund einer geänderten Mailadresse oder weil Ihr Provider unintelligente Spam-Filter einsetzt, keine Mailmitteilung erhalten haben. Mailen Sie uns, und wir kümmern uns darum. Genau genommen machen uns diese Auslieferungsprobleme eine Menge unnötiger Arbeit. Stellen Sie deshalb bitte sicher, dass die Mailadresse, die Sie bei Ihrer Bestellung angeben, funktioniert.

Änderungen am Bestellsystem -- Wir probieren gerade eSellerates Services aus, um Ihre Bestellungen abzuwickeln. Obwohl wir generell keine Klagen wegen Kagi hatten, mussten wir doch feststellen, dass die Verwendung unseres eigenen Handels-Accounts jede Menge Zeit und Energie von unserer Redaktionsarbeit abgezogen hat, und das können wir uns im Moment nicht leisten. Insgesamt scheint eSellerate für unsere Zwecke gut zu funktionieren. Der große Vorteil ist, dass Sie direkt im abschließenden Bestellfenster das Herunterladen starten können, statt erst auf Rechnung per E-Mail warten zu müssen.

eSellerate hostet zudem unsere Download-Dateien, sodass wir uns die verschlüsselten Archive sparen können, die die Eingabe von Passwörtern in StuffIt Expander erforderten, was überraschend lästig war. Wir komprimieren unsere PDF-Dateien nach wie vor, weil viele Web-Browser so eingestellt sind, dass sie PDF-Dateien in einem Fenster darstellen, statt sie für später herunterzuladen. Um die Sache für Leute einfacher zu machen, die im Büro auf einem Windowsrechner arbeiten oder über einen solchen ausdrucken, haben wir mit StuffIt Deluxe Zip-Archive angelegt, die eigentlich jede aktuelle StuffIt Expander-Version öffnen können sollte. Wer aus Safari unter Panther herunterlädt, erhält die Zip-Archive automatisch in expandierter Form, ohne StuffIt Expander starten zu müssen.

Neue Ebooks in Kürze -- Obwohl wir praktisch alle unsere Anstrengungen auf die beiden aktuellen Titel konzentriert haben, sind noch zwei weitere Bücher in Arbeit: "Take Control of Sharing Files in Panther", von Glenn Fleishman und "Take Control of Users & Accounts in Panther" von Kirk McElhearn. Auf der Take Control Homepage gibt es mehr dazu zu lesen. Weitere Titel sind im Konzeptstadium. Bleiben Sie also dran!


Disk Repair Programme - es kann nur eine Nummer 1 geben

von David Shayer <das@sentience.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <hgreiser@linarte.com>]

Manche Dinge sind nicht zu vermeiden: Tod, Steuern und Plattencrashes. Eines Tages ist es soweit: Sie versuchen, eine wichtige Datei zu öffnen und bekommen nur eine Katastrophennachricht. Vielleicht werden Sie auch feststellen, dass ein kompletter Ordner verschwunden ist. Oder, noch schlimmer, vielleicht weigert sich Ihr Mac ja auch, wegen irgendwelcher fehlerhafter Dateien überhaupt zu booten. Glücklicherweise haben Sie aber eine komplette Sicherung all Ihrer Daten, sodass Sie die fehlenden Informationen leicht wiederherstellen und da weitermachen können, wo Sie aufgehört haben. Was meinen Sie? Ihre letzte Datensicherung stammt aus der Zeit, als Kohl Kanzler war? Wenn 10 Gramm Vorsorge so viel wert sind wie 1 Pfund Reparatur, dann ist ein verlässliches Backup-Instrument tatsächlich das effektivste Disk Repair Programm. Mein Favorit ist Retrospect von Dantz. Aber - egal für welches Sicherungsprogramm Sie sich entscheiden - Sie müssen es regelmäßig anwenden, um sicher zu stellen, dass Sie über ein aktuelles Backup verfügen, wenn Ihre Festplatte dermaleinst über den Jordan gerufen werden sollte. (Siehe auch die TidBITS-Artikelserie "Heute schon gesichert?" mit weiteren Hinweisen für eine gute Sicherungsstrategie)

<http://www.dantz.com/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1041>

Und trotzdem - genauso, wie viele von uns es vorziehen würden, unser Gewicht mit Hilfe einer Zauberpille zu reduzieren, als uns mit Diäten und Sport zu quälen, genauso würden wir lieber eine nicht lesbare Festplatte mit einem Disk-Rettungsprogramm reparieren, als uns damit zu beschäftigen, Daten aus einer Sicherung wieder herzustellen, sogar dann, wenn es sich um eine aktuelle Sicherung handelt. Eine vollständige Datenwiederherstellung kann viele Stunden dauern, ein gutes Disk-Tool kann kleinere Plattenfehler dagegen oft innerhalb von Minuten korrigieren. Einige der Lieblings-Diskreparaturprogramme aus der Macintoshwelt sind gerade aktualisiert worden, und ich werde diese Programme hier vergleichen: Norton Disk Doctor aus Symantecs Norton Utilities 8.0 (US$ 100), Alsofts DiskWarrior 3.0 (US$ 80), Micromats Drive 10 1.1.4 (US$ 70), SubRosaSofts DiskGuardian 2.2 (US$ 70) und Apples Disk Utility (gratis). Diese Programme enthalten zwar eine große Bandbreite völlig ungleicher Eigenschaften, aber ich werde mich auf ihre Plattenreparaturfunktionen in Mac OS X konzentrieren. Prosoft Engineerings Data Rescue X habe ich außer Acht gelassen, da es Dateien auf eine andere Platte hinüber rettet, die beschädigte Platte selbst aber nicht repariert.

<http://www.symantec.com/nu/nu_mac/>
<http://www.alsoft.com/DiskWarrior/>
<http://www.micromat.com/drive_10/drive_10_introduction. html>
<http://www.subrosasoft.com/>
<http://www.prosoftengineering. com/products/data_rescue.php>

Nutzeroberfläche und zusätzliche Eigenschaften eines Disk Repair Programmes sind zweitrangig, da es bei einem Unglück nur darauf ankommt, ob man wieder an seine Daten heran kommt. Wir wollen uns deshalb auf die Schlüsselfrage konzentrieren: welche Diskfehler sieht man am häufigsten, und mit welchen Disk Repair Programmen kann man seine Daten am ehesten retten, wenn zu allem Unglück auch eine nicht lesbare Platte im Spiel ist. Nach meiner Erfahrung haben die meisten Leute ein Problem aus einer dieser drei Kategorien: Hardwareaussetzer, fehlerhafte Sektoren und beschädigte Inhaltsverzeichnisse. Wir sehen uns kurz an, wie man mit den erwähnten Programmen startet (unter Mac OS X lässt sich eine aktive Startup-Disk ja nicht reparieren) gehen dann gleich zum größten Problemfall, den Hardwarefehlern. Danach bespreche ich die leichten Fehler und vergleiche die Leistungen der einzelnen Disk Reparaturprogramme.

Booty Call -- Ein Nachteil von Mac OS X ist der Umstand, dass ein Disk Repair Programm das Startvolume nicht sicher prüfen kann. Trotzdem und ungeachtet der Tatsache, dass nach Apples offiziellem Standpunkt die Prüfung der Startdisk nicht unterstützt wird, ist genau das mit Norton Disk Doctor und DiskGuardian möglich, obwohl auch hier davor gewarnt wird. Ich persönlich betrachte jedes Herumfummeln an Startvolumes unter Mac OS X als gefährlich und rate Ihnen davon ab. Zum Glück gibt es eine einfache Lösung. Machen Sie einen Neustart im "Single User Mode" indem Sie die Tasten Befehl-S während des Startvorganges gedrückt halten. Der Single User Mode bringt Sie auf die Kommandozeilenebene von Mac OS X; hier gibt es weder Fenster noch Mauszeiger. Mit der Eingabe "fsck -y" prüfen (und reparieren Sie falls nötig) die Bootdisk, danach starten Sie Ihren Mac neu, indem Sie "reboot" eingeben (beide Befehle ohne Anführungszeichen). Disk Utility und fsck beziehen sich auf die gleiche Engine, deshalb ist es egal, ob Sie fsck im Einzelnutzermode oder ob Sie Disk Utility nutzen. Falls Sie sich - auch wenn es nur zwei Befehle sind - mit der Befehlsebene nicht anfreunden können, dann haben Sie noch eine Alternative. Wenn Sie Ihren Mac von der OS X Installations-CD starten können Sie Disk Utility auch von dort aus laufen lassen. Wählen Sie auf dem ersten Bildschirm im Installierer das Dienstprogramm im Menü. Und was ist mit den anderen Disk-Reparaturprogrammen? Außer dem DiskGuardian (aktueller Stand, eine neue Version ist aber angekündigt) kommen alle auf bootfähigen CDs. Also: CD einlegen, Mac einschalten und die C-Taste gedrückt halten, um den Rechner zum Start von der CD zu zwingen. Bootfähige CDs sind von großer Bedeutung, falls eine Festplatte so schwer beschädigt ist, dass Ihr Rechner noch nicht einmal starten kann.

Es ist tot, Jim -- Schauen wir uns doch mal an, was verkehrt laufen kann. Hardwareausfälle können von kaputten elektronischen Bauteilen auf der Steuerungsplatine der Festplatte herrühren, Schreib- , Leseköpfe oder der Arm können mechanische Probleme bekommen. Manchmal kann es passieren, dass Schmierfett das Drehen der Platte oder die Bewegung des Arms behindert, ein Problem, das auch unter dem Namen "Sticktion" bekannt ist. All dies kann ausgelöst werden durch das Fallenlassen der Platte, durch defekte Komponenten, durch statische Entladungen oder einfach durch den reinen Alterungsprozess. In der Regel taucht diese Platte nicht einmal mehr auf dem Schreibtisch auf. Was die Plattendienstprogramme angeht - Drive 10 kann Hardwarefehler mit einem "Unit ready"-Test finden, das ist genau das, wonach es sich anhört. Drive 10 fragt die Festplatte "Bist du bereit?" und das Laufwerk antwortet "Nein". Dieser Test ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, einen bereits bestehenden Verdacht auf Hardwarefehler zu bestätigen. Man kann dann nur hoffen, dass sich auf dem kaputten Laufwerk keine lebenswichtigen Daten befinden. Es gibt keine Software, mit der man Hardware reparieren kann. Wenn Sie dringend und unter allen Umständen auf die Daten angewiesen sind, dann bleibt Ihnen nur übrig, eine Datenrettungsfirma wie z.B. DriveSavers zu beauftragen, die ich für professionell, kompetent und teuer halte (werfen Sie auch einen Blick auf Jeff Carlsons Bericht "DriveSavers bringen die Rettung" in TidBITS-495).

<http://www.drivesavers.com/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-495.html#Anker4>

Verlängerte Gewährleistung -- Wenn Ihre Festplatte gerade ein Hardwareproblem bekommen hat, dann prüfen Sie wahrscheinlich jetzt die Garantiedauer und suchen die Quittung. Sie müssen nicht verzweifeln, auch wenn Ihr Rechner oder Ihr externes Laufwerk vom Hersteller aus bereits jenseits der Garantiezeit liegen. Viele Festplatten, sogar die in Rechner eingebauten, sind durch längere Garantiefristen des Orginalherstellers abgedeckt, also des Herstellers, der eine Festplatte tatsächlich hergestellt hat. Wenn Sie willens und in der Lage sind, ein Gehäuse zu öffnen und die Festplatte auszubauen, dann können Sie diese - längere - Gewährleistung nutzen. Der Trick ist folgender: auch wenn Sie den Rechner von Apple oder die Festplatte von VST gekauft haben, diese Firmen produzieren selbst keine Laufwerkmechanik. Statt dessen stammt Ihr Laufwerk wahrscheinlich von IBM, Seagate, Maxtor, HP, Western Digital oder von sonst einem Festplattenhersteller. Diese Gesellschaften bieten oft eine eigene Gewährleistung für ihre Produkte, und die ist meist länger als die Ihres Mac oder Ihrer externen Platte. Laufwerksgarantien können 2, manchmal sogar bis zu 5 Jahren betragen. Noch besser: wenn Sie die Quittung nicht mehr finden, dann können die Firmen manchmal die Seriennummer eines Laufwerkes nachsehen und prüfen, ob die Garantie noch gilt.

[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Sowohl HP als auch IBM haben mir bereits kaputte Festplatten ohne Vorlegen einer Quittung und nur aufgrund der Seriennummer umgetauscht. Da IBM keine 14 GB-Festplatten mehr produziert, tauschte man meine kaputte Festplatte sogar gegen eine mit 20 GB um.

SMART -- Einige moderne Festplatten verfügen über eine Funktion namens SMART, die Abkürzung für "Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology". Ursprünglich von IBM entwickelt, überwachen SMART-Festplatten ständig wichtige Werte wie die Temperatur, die Anlaufzeit und wie gut der Lese- und Schreibkopf auf seiner Spur bleibt. Wenn SMART bemerkt, dass einer dieser Parameter aus dem Ruder läuft, kann daraus auf mögliche Probleme geschlossen werden und man hat genug Zeit, vor dem Auftauchen ernsthafterer Probleme die Daten zu sichern und sich eine neue Festplatte zu kaufen.

Leider haben die meisten Festplatten selbst keine Möglichkeit, auf bevorstehende Probleme hinzuweisen; man benötigt ein spezielles Programm um die SMART-Werte lesen und auswerten zu können. DiskWarrior und DiskGuardian können die Festplatte regelmäßig überprüfen und beim Auftauchen von Problemen eine entsprechende Meldung ausgeben.

SMART funktioniert gut bei Hardwaredefekten, die kontinuierlich schlimmer werden und Ihnen deshalb genügend Zeit lassen, die Daten auf eine neue Festplatte zu kopieren. Aber selbst SMART ist gegenüber kaputten Sektoren oder zerstörten Verzeichnisseinträgen machtlos und bei einem völligen Versagen der Hardware erst recht. Da ich keine Festplatte mit solchen Hardwareproblemen zur Hand hatte, konnte ich auch die SMART-Funktionen von DiskWarrior und DiskGuardian nicht testen.

Unappetitliche Sektoren -- Es ist nun an der Zeit, von reinen Hardwareproblemen zu Problemen zu kommen, die entweder physische (Hardware) oder logische (Software) Ursachen haben. Festplatten werden in Sektoren aufgeteilt. Jeder Sektor kann 512 Bytes an Daten speichern. Es gibt zwei Arten von Problemen die zu kaputten Sektoren führen können: Hardware-Fehler ("hard errors") und Software-Fehler ("soft errors").

Hardware-Fehler entstehen durch die physische Beschädigung der Plattenoberfläche. Fertigungsfehler und fallengelassene Festplatten sind dafür die hauptsächlichsten Ursachen. Obwohl es keine Möglichkeit gibt, Hardware-Fehler zu reparieren, können sie behoben werden, indem die beschädigten Sektoren entsprechend markiert und in Zukunft nicht mehr verwendet werden. Festplatten haben eine kleine Anzahl von "freien" Sektoren in Reserve und der Controller markiert die beschädigten Sektor und verwendet stattdessen die gleiche Anzahl an noch freien Sektoren.

Wie können diese beschädigten Sektoren markiert werden? SCSI-Festplatten verfügen dazu über den Befehl "reassign". Eine Oberflächenformatierung ("low level format") markiert ebenfalls alle beschädigten Sektoren. Vor dem Aufkommen von SCSI-Festplatten war die Oberflächenformatierung deshalb die einzige Möglichkeiten, solche beschädigten Sektoren markieren zu können.

Viele moderne Festplatten, insbesondere viele interne ATA-, FireWire- und USB-Festplatten markieren beschädigte Sektoren automatisch, sobald versucht wird, erfolglos darauf zu schreiben. Das ist sicher hilfreich, aber wenn in diesen Sektoren bereits Daten gespeichert waren, können Programme diese Daten auch nicht mehr korrekt lesen und das macht es etwas schwieriger, solche Sektoren als fehlerhaft erkennen und markieren zu können. Das Löschen der Festplatte mit Apples Festplatten-Dienstprogramm markiert automatisch alle beschädigten Sektoren, wenn beim Formatieren die Option "Alle Daten mit Nullen überschreiben" ausgewählt wird.

Wie steht es mit den Software-Fehlern? Zusätzlich zu den 512 Datenbytes pro Sektor werden auch noch einige Bytes zur Fehlerkorrektur geschrieben ("ECC, error correcting code"). Wenn der Sektor beschrieben wird, errechnet der Controller eine Prüfsumme und schreibt sie ebenfalls in den Sektor. Wenn der Sektor später gelesen wird, prüft der Controller die Prüfsumme um sicherzustellen, dass sich die Daten in der Zwischenzeit nicht verändert haben. Wenn die Prüfsumme nicht übereinstimmt, handelt es sich um einen Software-Fehler. Die Oberfläche der Festplatte ist zwar fehlerfrei, aber die Daten in diesem Sektor sind irgendwie durcheinandergeraten.

Software-Fehler können entstehen, wenn während des Schreibens der Strom ausfällt und der Sektor deshalb nicht vollständig beschrieben wird. Grosse Magneten (etwa solche in Elektromotoren) können ebenfalls unerwünschte Effekte nach sich ziehen, wenn sie in unmittelbarer Nähe der Festplatte aufgestellt werden. Wie schon bei Hardware-Fehlern können Software-Fehler automatisch korrigiert werden, wenn der Sektor das nächste Mal beschrieben wird.

Beschädigte Sektoren erkennen -- Norton Disk Doctor, DiskGuardian und Drive 10 (nicht aber DiskWarrior oder Disk Utilty) behaupten von sich, beschädigte Sektoren mittels eines Tests oder der Analyse der Oberfläche erkennen und beheben zu können. Mit Hilfe eines Programms, das Software-Fehler erzeugen kann, habe ich jedes dieser Programme getestet.

Obwohl Norton Disk Doctor von sich behauptet, beschädigte Sektor mittels eines Tests erkennen und reparieren zu können, fand es die beschädigten Sektoren nicht und bescheinigte meiner Festplatte fälschlicherweise einen einwandfreien Gesundheitszustand.

DiskGuardian erkannte zwar die fehlerhaften Sektoren, für den gesamten Test benötigte das Programm allerdings mehrere Stunden. Leider teilte es mir anschließend nicht mit, welche Dateien die fehlerhaften Sektoren benutzt hatten und ich hatte deshalb keine Möglichkeit herauszufinden, welche Dateien fehlerhaft waren und vom Backup wiederhergestellt werden mussten. DiskGuardian ist auch nicht in der Lage, fehlerhafte Sektoren zu reparieren.

Wie schon DiskGuardian konnte Drive 10 die fehlerhaften Sektoren identifizieren, nicht aber die davon betroffenen Dateien. Verwirrend war die Meldung, dass Drive 10 die fehlerhaften Sektoren reparieren könnte, ich aber keine Funktion dafür finden konnte. Der Support von Micromat hat mir anschließend bestätigt, dass diese Meldung tatsächlich falsch ist und Drive 10 die erkannten fehlerhaften Sektoren nicht reparieren kann. Das ist schade, da Drive 10 durchaus in der Lage wäre, mit dem Schreiben von lauter Nullen die fehlerhaften Sektoren wieder zu reparieren.

Obwohl das Festplatten-Dienstprogramm nicht nach fehlerhaften Sektoren suchen kann, ist es möglich, beschädigte Sektoren mit der Option "Alle Daten mit Nullen überschreiben" zu erkennen und entsprechend zu markieren.

Ich musste feststellen, dass alle Programm beim Umgang mit fehlerhaften oder beschädigten Sektoren nicht akzeptabel sind. Obwohl zwei davon solche Sektoren erkennen konnten, war keines in der Lage, die davon betroffenen Dateien herauszufinden. Es ist deshalb unmöglich festzustellen, welche Dateien vom Backup wiederhergestellt werden müssen. Nur das Festplatten-Dienstprogramm kann fehlerhafte Sektoren reparieren, allerdings nur indem dabei die ganze Festplatte gelöscht wird.

Telefonbücher zerreißen -- Wir haben bis jetzt reine Hardware-Schäden und fehlerhafte Sektoren betrachtet, die entweder als Software- oder Hardware-Fehler auftreten können und haben dabei festgestellt, dass unsere Festplattenwerkzeuge uns dabei nicht groß helfen konnten. Jetzt ist es an der Zeit, reine Software-Probleme zu betrachten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Fehler in den Verzeichniseinträgen, die festhalten, wo sich die Dateien und Ordner auf der Festplatte befinden. Solchen Fehlern liegt kein Defekt am Festplattenlaufwerk oder der Plattenoberfläche zugrunde; stattdessen ist die Verzeichnisinformation zum Lokalisieren von Dateien und Ordnern durcheinandergeraten. Die eigentlichen Daten bleiben dabei meistens intakt, wenn sie denn überhaupt noch gefunden werden können.

Am Rande möchte ich hier anmerken, dass wichtige Daten häufig auf sogenannten gespiegelten Festplatten oder RAID-Arrays abgespeichert werden, die die Daten als identische Kopie auf einer zweiten Festplatte ablegen (spiegeln). Wenn die primäre Festplatten einen Hardwaredefekt erleidet oder beschädigte Sektoren aufweist, kann die sekundäre Festplatte die Daten originalgetreu wiederherstellen. Man muss allerdings bedenken, dass auch diese Strategie nichts gegen fehlerhafte Verzeichniseinträge ausrichten kann. Das liegt daran, dass das RAID die Daten in identischer Form auf zwei Festplatten schreibt, ob die Daten nun korrekt sind oder nicht. Fehlerhafte Daten werden deshalb auf beide Platten geschrieben und dann sind sowohl die primäre Festplatte als auch die Kopie gleichermaßen fehlerhaft. Ich höre mich jetzt vielleicht wie die Mutter an, die ihrem Kind nahe legt, mehr Gemüse zu essen, aber der beste Schutz gegen Datenverlust ist immer noch das Anfertigen von regelmäßigen Backups.

Der häufigste Fall von fehlerhaften Verzeichniseinträgen passiert bei einem Absturz des Computers. Wenn der Computer beim Erstellen oder Schreiben einer Datei plötzlich abstürzt, wird nur ein Teil der Daten auf Festplatte geschrieben und die Verzeichniseinträge können anschließend unvollständige Informationen enthalten. Mac OS X stürzt weniger häufig ab als Mac OS 9 und beide Betriebssysteme überprüfen beim Neustart nach einem Absturz automatisch die Festplatte, was die Häufigkeit von solchen Problemen drastisch reduziert.

[Übersetzung: Hartmut Greiser <hgreiser@linarte.com>]

Eine neue Eigenschaft von Mac OS X 10.3 Panther, mit deren Hilfe sich Verzeichnisfehler noch mehr reduzieren lassen müssten, ist das "Journalled File System". Sie können es im Festplatten-Dienstprogramm (Disk Utility) aktivieren, es wird in der Regel auf Platten eingesetzt, auf denen Panther installiert wird. Und so funktioniert das Journalling: bevor das Ablagesystem ein Verzeichnis ändert, hinterlegt es auf der Platte den Hinweis "Ich werde jetzt eine bestimmte Änderung im Verzeichnis vornehmen". Das Ablagesystem macht dann diese Änderung und löscht die Notiz, sobald es fertig ist. Wenn das Dateisystem während eines Plattenstarts jemals eine unvollständige Änderungsmeldung bemerkt, weiß es, dass etwas Schlimmes passiert ist, und es wird das Verzeichnis in seinen vorherigen Zustand zurücksetzen. Die letzte Änderung wird verloren gehen, ansonsten wird das Verzeichnis aber keinen Schaden erleiden.

Zu den weiteren Gründen für beschädigte Verzeichnisse gehören fehlerhafte Programme, die falsche Daten auf die Platte schreiben, fehlerhafte Programme, die gecachte Daten überschreiben, die eigentlich auf die Platte geschrieben werden sollten, aber auch Fehler im System selbst. Die ersten beiden Arten werden unter Mac OS X wegen seiner Dateirechte bzw. wegen seines Speicherschutzes wahrscheinlich seltener passieren als unter Mac OS 9. Fehler im Ablagesystem sind zwar extrem selten, sind aber in der Vergangenheit doch hin und wieder aufgetreten.

Man muss darauf hinweisen, dass Beschädigungen des Verzeichnisses nicht immer unbedingt sofort offensichtlich sind. Eine beschädigte Platte kann scheinbar perfekt funktionieren, bei einem regelmäßigen Gebrauch können sich kleine Fehler aber zu ernsthaften Problemen auswachsen. Die meisten Verzeichnisprobleme lassen sich in einem frühen Stadium leicht beheben, je später, desto schwieriger wird es aber, wenn nicht gar unmöglich. Deshalb ist es so wichtig, Startup-Disk nach einem Absturz automatisch prüfen und reparieren zu lassen, und deshalb ist es auch unbedingt erforderlich, die Platten-Prüfoption im Mac OS 9 Kontrollfeld "Allgemeine Einstellungen" standardmäßig eingeschaltet zu lassen (unter Mac OS X gibt es für diesen Prüfschritt keine Wahlmöglichkeit).

Um zu prüfen, wie die Platten-Reparaturprogramme mit verschiedenen Arten von Verzeichnisfehlern umgehen, habe ich ein HFS+ Plattenimage erstellt, eine Auswahl von Dateien und Ordnern darauf kopiert, um dann mit einem "Low-Level"-Platteneditor verschiedene Datenstrukturen im Verzeichnis absichtlich zu beschädigen. Das beschädigte Diskimage wurde dann kopiert, um für jede Anwendung ein Versuchsobjekt zu haben. Jedes Hilfsprogramm bekam ein identisches Disk-Image mit identischem Schaden.

Fehler sprechen Bände -– Meinen ersten Test begann ich mit einem relativ einfachen Schaden in der Volume Bitmap, auch bekannt als Allocation Datei. Die Volume Bitmap verfolgt, welche Blocks auf der Festplatte Dateien enthalten und welche nicht gebraucht werden. Alle fünf Hilfsprogramme haben meine beschädigten Volumen-Bitmaps problemlos wieder repariert.

Das nächste war ein Schaden am Volumeheader, der wichtige Informationen über die Festplatte aufzeichnet, z.B. die Größe des verbrauchten und des freien Speicherplatzes, die Adresse des Kataloges und der Allocation-Datei. Der Volumeheader liegt am Anfang der HFS+-Partition. Ich habe die Signatur des Volumeheaders gelöscht, worauf das Dateisystem annahm, dass der Volumeheader korrupt sei und sich weigerte, die Platte zu benutzen. Zum Glück hält das Dateisystem eine Sicherungskopie des Volumeheaders am Ende der Disk vor; sie hat den erfindungsreichen Namen "Alternate Volume Header". Jedes unserer fünf Hilfsprogramme konnte die Platte erfolgreich reparieren, obwohl Drive 10 und Disk Guardian den Namen der beschädigten Platte nicht mehr zusammen bekamen.

Katalogkatastrophe -- Der Katalog-B-Tree hat alle Dateien und Ordner auf der Festplatte im Blick. Hier handelt es sich um einen lebensnotwendigen Teil des Verzeichnisses, und viele meiner Tests konzentrieren sich darauf. Ein Katalog ist in Nodes und jeder Node ist in Records eingeteilt. Die meisten Records passen auf eine Datei oder auf einen Ordner auf der Platte auf, manche enthalten aber Threads oder Indizes, die vom Dateisystem intern verwendet werden, um Dateien und Ordner wieder zu finden.

Der erste Node im Katalog ist der Header-Node, der auf andere Schlüsselnodes verweist. Diesen Header-Node habe ich gelöscht. Norton Disk Doctor, DiskWarrior und Drive 10 konnten den Header wieder in Ordnung bringen, Disk Utility und DiskGuardian schafften es nicht. Auch hier versagte Drive 10 beim Versuch, den Namen der beschädigten Platte herauszufinden. Der Header-Node enthält auch eine Übersicht darüber, welche Nodes verwendet werden und welche frei sind. Diese Übersicht habe ich zerstört, was aber keines der Hilfsprogramme beeindruckte – alle konnten die Header-Node-Übersicht erfolgreich reparieren.

Die Nodes sind im Katalog nach einem präzisen Muster miteinander verbunden. Horizontale Links verbinden die Nodes auf einer Ebene und vertikale Links vernetzen diese Ebenen. Das Dateisystem ist bei der Suche nach Dateien und Ordnern auf diese Verbindungen angewiesen. Ich habe diese Links beschädigt. Wie schon nach dem Löschen des Katalog-Header-Nodes konnten diesmal Norton Disk Doctor, DiskWarrior und Drive 10 die Verbindungen wieder flicken, während Disk Utility und DiskGuardian an dieser Aufgabe scheiterten.

Die Datei- und Ordnerrecords werden im Katalog in alphabetischer Reihenfolge gespeichert. Diese Ordnung habe ich durch eine Zufallsreihenfolge ersetzt. Alle Hilfsprogramme haben die alphabetische Reihe wieder hergestellt. Bestimmte Zeichen wie z.B. ein Doppelpunkt gehören nicht in Namen von Dateien und Ordnern. Normalerweise verhindert das Betriebssystem die Eingabe solcher Zeichen beim Sichern einer Datei oder beim Erstellen eines Ordners, es ist aber durchaus vorstellbar, dass ungewöhnliche Umstände zum Erscheinen eines solchen Zeichens führen können. Ich habe einen Ordner durch einen Doppelpunkt umbenannt, indem ich diesen Doppelpunkt direkt in den Ordnerrecord im Katalog eingesetzt habe. Mit diesem Test begannen die Ergebnisse sehr viel interessanter zu werden. Disk Utility und DiskGuardian konnten kein Problem feststellen. Drive 10 bemerkte das unzulässige Zeichen, tat aber nichts. Norton Disk Doctor und DiskWarrior stellten die fehlerhafte Eingabe fest und reparierten den Fehler ordnungsgemäß durch Austausch des Doppelpunktes gegen ein zugelassenes Zeichen.

Weitere Katalogprobleme -– Jeder Katalog-Node endet mit einem Verweis zurück auf die Records in diesem Node. Diesen Verweis habe ich für einen der Nodes beschädigt, was sich sehr schwerwiegend anhört. Trotzdem bleibt es möglich, die Records durch das Berechnen der Größe der einzelnen Records wieder zu finden. Disk Utility und Norton Disk Doctor haben das Problem gefunden, konnten es aber nicht lösen. Drive 10 und DiskGuardian haben das Problem identifiziert und repariert, haben aber unterwegs 5 bzw. 6 Dateien verloren. Eine teilweise Reparatur ist nicht immer besser als ein komplettes Versagen, da man in dem Glauben belassen wird, die Platte sei erfolgreich repariert worden, nur um später – möglicherweise sehr viel später – feststellen zu müssen, dass einige Dateien fehlen. DiskWarrior konnte die Katalog-Node-Verweise einwandfrei in Ordnung bringen.

Als nächstes änderte ich einen Threadrecord so, dass er zu einer unbekannten Recordart wurde; damit entstehen zwei Probleme. Ein Threadrecord, von dem das Dateisystem abhing, fehlte, an seiner Stelle sah es sich mit einer unzulässigen Datei konfrontiert. Disk Utility und DiskGuardian erkannten den Schaden, konnten ihn aber nicht reparieren. DiskWarrior löste das Problem, verlor aber einige Daten in einer Datei. Lediglich Drive 10 und Norton Disk Doctor konnten den Schaden beheben.

Hinweis: DiskWarrior schiebt alle verdächtigen Dateien in einen Ordner "Gerettetes". In meinen Test stellten sich die meisten dieser Dateien als "OK" heraus. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass klar wird, welche Dateien beschädigt sein können. Enthält der Ordner "Gerettetes" aber viele Dateien, dann wächst sich das Prüfen und Zurücksetzen dieser Dateien zu einer mühseligen Arbeit aus. Norton Disk Doctor kann – wenn man das möchte – Aliases für beschädigte Dateien in einem Ordner sammeln, möglicherweise eine etwas hilfreichere Eigenschaft. In meinen Tests funktionierte es aber nicht. Norton Disk Doctor listet auch die Namen der beschädigten Dateien in seinem Report auf.

[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]

Der wichtigste Aspekt eines Dateieintrages ist der Verzeichniseintrag, wo sich diese Datei auf der Festplatte befindet. Mit die schlimmste Art eines beschädigten Verzeichnisses besteht, wenn zwei Dateien versuchen, denselben physischen Speicherort zur selben Zeit zu belegen. Verschiedene Dienstprogramme nennen dieses Problem "overlapping extents" [überlappende Ausdehnung -- JPF] oder "cross-linked files" [querverbundene Dateien -- JPF]. Im besten Fall hat eine Datei eine andere vollständig überschrieben, womit dann eine Datei gültige Daten enthält während die andere komplett verschwunden ist. Im schlimmsten Fall versuchen beide Dateien auf ihre Daten irgendwie zuzugreifen, was zur Irreparabilität beider Dateien führt. Ich habe zwei Dateien querverbunden, sodass die Katalogeinträge der Dateien beschädigt waren, außerdem der Hauptverzeichnis-Block und das Volume Bitmap.

Disk Utility und DiskGuardian reparierten die Katalogeinträge, den Hauptverzeichnis-Block und das Volume Bitmap, doch sie haben die beiden Dateien nicht wirklich getrennt. Im Gegensatz dazu reparierten Drive 10, DiskWarrior und Norton Disk Doctor den Schaden und trennten die Dateien. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Daten in der überschriebenen Datei nicht wieder hergestellt werden konnten. Aber nicht, weil eines der Programme mangelhaft war. Wenn eine Datei eine andere überschreibt kann die unglückliche Datei diese Begegnung nicht überleben.

Ich sehe unvollständige Leute -- Vor einigen Monaten schrieb ich einen Artikel für TidBITS, in dem ich erläuterte, warum das Defragmentieren von Festplatten den Aufwand nicht lohnt (siehe "Optimizing Disks Is a Waste of Time" in TidBITS-686_). Obwohl die Defragmentierung völlig normal und akzeptabel ist, benötigt die ernsthafte Defragmentierung zusätzliche Verzeichnisstrukturen. Und auch die können beschädigt werden und müssen repariert werden.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07254>

Unter Verwendung eines anderen proprietären Dienstprogramms fragmentierte ich eine Festplatte so stark, dass Dateien in so viele Teile zerfielen, dass der Dateieintrag im Katalog-B-Baum sie nicht mehr alle nachverfolgen konnte. Das Dateisystem reagiert indem es neue Einträge im Bereichs-B-Baum bildete, um alle Teile nachzuverfolgen. Der Bereichs-B-Baum ähnelt dem Katalog-B-Baum, aber existiert ausschließlich, um stark fragmentierte Dateien nachzuverfolgen. Noch einmal, ernste Fragmentierung ist kein inhärentes Problem, aber ich musste die Festplatte in einen prekären Zustand bringen. Deshalb beschädigte ich zwei Bereichs-Einträge, so dass das System von zwei Dateien nicht alle Einzelteile auffinden konnte und ich beschädigte sie auf unterschiedliche Art. Apple Festplatten-Dienstprogramm, DiskGuardian und Drive 10 konnten meine beschädigten Bereichs-Einträge feststellen aber sie waren außerstande, sie zu reparieren. DiskWarrior und Norton Disk Doctor konnten es besser und reparierten das Problem, wobei aber ein Teil der Daten einer der beiden Dateien verloren ging. Wenn man sich die Art der Beschädigung, die ich erzeugt hatte, vergegenwärtigt, waren beide Programme so gut man es eben erwarten durfte.

HFS+-Volumes sind in eine Art "Hülle" eingepackt, die tatsächlich das alte einfache HFS-Volume ist. Diese Hülle gibt es aus historischen Gründen. Apple veröffentlichte HFS+ erstmals mit Mac OS 8.1. Wenn Sie mit einer HFS+-formatierten Festplatte an einen Mac unter Mac OS 8.0 oder älter gingen, mit anderen Worten also an ein Betriebssystem, dass nur das ältere HFS-Format verstand, hielt die Hülle das ältere System davon ab, die HFS+-Festplatte als beschädigt zu betrachten und anzubieten, diese neu zu initialisieren. Für meinen neuen Test beschädigte ich den Katalog-B-Baum-Knoten in der Hülle. Disk Utility und DiskGuardian bemerkten nicht, das etwas nicht in Ordnung war. Drive 10 und DiskWarrior stellten zwar die korrupte Hülle fest, reparierten sie aber nicht. Norton Disk Doctor identifizierte die Beschädigung und brachte sie richtig in Ordnung.

Festplatten können viele Teilbereiche [oder Partitionen -- JPF] enthalten, die in einer Map am Anfang der Festplatte verzeichnet sind. Da Disk Images keine Maps von Festplatten-Teilbereichen enthalten, benutzte ich für diesen Test eine externe FireWire-Festplatte auf der ich die Map so beschädigte, dass die Festplatten-Treiber-Partition die HFS-Partition überlappte. Unter all den Festplattenreparatur-Programmen beansprucht nur der Norton Disk Doctor, die Maps der Festplatten-Teilbereiche zu überprüfen. Und natürlich war es das einzige Programm, das das Problem bemerkte, obwohl es nicht in der Lage war, die Überlappung zu reparieren. Glücklicherweise sind beschädigte Maps von Festplatten-Teilbereichen extrem selten, was der Grund dafür sein könnte, dass die anderen Dienstprogramme sie nicht einmal überprüfen.

Das große Finale -- Abschließend entschied ich, die schlimmste Beschädigung, die ich je auf einem Macintosh gesehen hatte, wieder zu erschaffen. Beginnend mit der oben bereits erwähnten stark fragmentierten Festplatte, beschädigte und überschrieb ich verschiedene Bereiche des Katalogs- und Bereichs-B-Baums. In einigen Knoten beschädigte ich die Knoten-Header (nicht zu verwechseln mit den Header-Knoten), in einigen vermengte ich die Dateieinträge und in weiteren setzte ich die Einträg der Offset-Map zurück. Einige wenige glückliche Knoten erlitten durch meinen Diskeditor alle drei Arten der Beschädigung. Nur DiskWarrior war in der Lage, die Festplatte in einen brauchbaren Zustand zurück zu versetzen, obwohl 35 Dateien entweder verloren oder teilweise beschädigt waren. Dass 35 Dateien verloren gingen oder beschädigt waren ist keine Klage gegen DiskWarrior; das Programm konnte gar nicht besser sein, berücksichtigt man, wie viel entscheidende Informationen zerstört waren. Keines der anderen Programme war imstande, die Festplatte erfolgreich zu reparieren.

And the Winner Is... -- Von meinen 15 Testfällen konnte DiskWarrior zwölf erfolgreich reparieren, Norton Disk Doctor elf, Drive 10 neun, DiskGuardian fünf und Disk Utility vier. "Repariert" beinhaltet Fälle, in denen die Wiederherstellung zwar nicht perfekt aber gut genug gewesen ist.

Und jetzt? Was sollten Sie aus meiner professionellen Sicht tun, wenn Ihre Festplatte anfängt, sich auffällig zu verhalten? Zuerst benutzen Sie Apples kostenloses Festplatten-Dienstprogramm. Es mag zwar nur eine sehr begrenzte Anzahl Probleme reparieren können, aber wenn es Schwierigkeiten findet, dann gibt es diese Probleme tatsächlich und es versucht nur zu reparieren, wo es unzweifelhaft etwas reparieren kann. Ich habe es bislang nicht erlebt, dass das Festplatten-Dienstprogramm versehentlich ein Problem verschlimmert hat, was bei anderen Dienstprogrammen durchaus passieren kann, wenn auch nur sehr gelegentlich.

Wenn das Festplatten-Dienstprogramm nicht erfolgreich ist, sollten Sie DiskWarrior in den Kampf mit Ihrem beschädigten Verzeichnis schicken. Es ist unser Gesamtsieger und hat sein exzellentes Ansehen verdient. DiskWarrior kann ihnen auch eine Vorschau auf die Reparaturen liefern bevor Sie diese akzeptieren, so dass Sie kontrollieren können, ob eine Datei oder ein Ordner wirklich repariert ist bevor DiskWarrior diese Reparatur endgültig durchführt.

Hat DiskWarrior im Kampf versagt, schicken Sie Ihre Festplatte zum Arzt. Norton Disk Doctor kann einige Probleme kurieren, die nicht zum Repertoire des DiskWarriors gehören. Nutzt das auch nichts versuchen Sie, Hühner zu opfern. Nein ernsthaft, wenn die Kombination aus Festplatten-Dienstprogramm, DiskWarrior und Norton Disk Doctor (in dieser Reihenfolge) Ihre Festplatte nicht reparieren kann, können Sie entweder die Daten von einer Sicherungskopie zurückspielen oder, wenn das nicht möglich ist, entscheiden, ob die Daten so bedeutend sind, dass Sie für die Wiederherstellung der Daten eine professionelle Datensicherungs-Firma in Anspruch nehmen wollen.

Ich bin nach wie vor der Ansicht, das wichtigste Dienstprogramm zum Schutz Ihrer Daten, das Sie unbedingt besitzen sollten, ist ein Backup-Programm. Manchmal kann aber ein gutes Programm zur Festplattenreparatur den Tag retten, indem es kleinere Schäden schnell bereinigt ohne dass Sie zeitaufwändig Ihre Festplatte neu initialisieren und die Daten von der Sicherungskopie zurückübertragen müssen.

[David Shayer war Senior Engineer für die Norton Utilities for Macintosh in den Versionen 3.0, 4.0, and 5.0. Zuvor hatte er an den Public Utilities gearbeitet, einem Festplatten-Reparaturprogramm, dem der MacUser Magazine Editor's Choice Award [Preis der Herausgeber des Magazins MacUser &emdash; JPF] verliehen wurde. Zusätzlich hat er an Sedit gearbeitet, einem Diskeditor.]

PayBITS: Wenn Davids detaillierter und sachkundiger Test Ihnen geholfen hat, zu entscheiden, auf welches Festplatten-Dienstprogramm Sie sich verlassen sollten, belohnen Sie seine Bemühungen per PayBITS!
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[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]

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Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>, Hartmut Greiser <hgreiser@linarte.com>, Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.

Koordination: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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