
Waren Sie je verwirrt über File Sharing und seine Sicherheitsimplikationen? Unser neuestes Buch "Take Control of Sharing Files in Panther" schildert alles und Glenn Fleishman präsentiert hier drei seiner besten Tipps. Glenn schaut außerdem auf Apples Bluetooth 1.5 und Adam bewertet unsere derzeitigen Einkommensexperimente. Ferner berichten wir über den bevorstehenden Ruhestand von Apples Finanzvorstand Fred Anderson wie auch über Aktualisierungen von Text Wrangler 1.5.1, Mailsmith 2.1.1 und Snapz Pro X 2.0. Plus und einen Anwendergruppen-Discount auf unsere Take Control-Bücher.
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[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Ambrosia veröffentlicht Snapz Pro X 2.0 --Die Firma Ambrosia Software hat eine umfassende Aktualisierung von Snapz Pro X vorgelegt, ihr Dienstprogramm unter Mac OS X um Bildschirmfotos und kleine Filme von Programmabläufen auf dem Bildschirm zu machen. Ambrosia hat viel Aufmerksamkeit darauf verwendet, die Videoaufnahmefähigkeiten von Snapz Pro X zu verbessern, womit nun vollständige Mitschnitte inklusive digitalem Audio und wahlweise zusätzlich einer Mikrofonüberblendung möglich sind. Für jene unter uns, die Snapz Pro X in erster Linie für einfache Bildschirmfotos verwenden, hat Ambrosia die Benutzeroberfläche verbessert. Damit ist nun eine direkte Überprüfung der Auswirkungen unterschiedlicher Einstellungen auf das Ergebnis möglich. Zusätzlich gibt es eine Lupenfunktion und anderes. Nachteilig war bei der Installation von Snapz Pro X 2.0, dass dadurch offensichtlich all meine Autostart-Programme entfernt waren. Es empfiehlt sich also zu notieren, welche Programme eingetragen sind, für den Fall der Fälle. Snapz Pro X 2.0 Movie Capture kostet 70,00 US$, Upgrades von Snapz Pro X 1.0 Movie Capture kosten 20,00 US$ oder 40,00 US$ von Snapz Pro X 1.0 Image Capture (jene Version, die nicht für Filmaufnahmen lizensiert ist). Wenn Sie auf Filmaufnahmen verzichten können, kostet Snapz Pro X 2.0 Image Capture 30,00 US$. Upgrades von Vorgängerversionen sind kostenlos (laden Sie einfach die Demoversion herunter, diese sollte Ihre Registrierungsinformationen automatisch übernehmen. Die Webseite von Ambrosia ist an dieser Stelle leider uneindeutig) . Der Download hat 5,2 Megabyte. [ACE]
<http://www.ambrosiasw.com/utilities/snapzprox/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-372.html#lnk4>
Text Wrangler 1.5.1 und Mailsmith 2.1.1 erhältlich -- In den Fußstapfen der BBEdit 7.1.2-Veröffentlichung in der vergangenen Woche hat Bare Bones Software zwei Wartungsupdates ausgeliefert. TextWrangler 1.5.1 fügt Rendezvous für lokale FTP-Server, ein Open Scripts Folder Kommando und viele weitere dieser belanglosen Funktionen und Fehlerbereinigungen hinzu, die in der Alltagsarbeit den großen Unterschied ausmachen. TextWrangler 1.5.1 benötigt mindestens Mac OS X 10.2 und ist ein 7,7 Megabyte Download. Auf der E-Mail-Seite der Dinge fügt Mailsmith 2.1.1 die Fähigkeit hinzu, die Quelle ausgehender E-Mails zu sehen sowie eine Reihe kleinerer Fehlerbereinigungen. Der Download hat 14,9 Megabyte und benötigt mindestens Mac OS X 10.1.5, wobei allerdings 10.2.6 oder jünger empfohlen werden. [ACE]
<http://www.barebones.com/support/updates.shtml>
<http://www.barebones.com/support/textwrangler/current_notes.shtml>
<http://www.barebones.com/support/mailsmith/current_notes.shtml>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-715.html#MailBITS2>
Apples CFO Fred Anderson geht in den Ruhestand -- Apple hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass der sehr angesehene Finanzvorstand Fred Anderson zum 1. Juli 2004 in den Ruhestand gehen wird. Sein Nachfolger wird der Controller und Vize-Finanzchef Peter Oppenheimer, der viele von Apples Finanzabteilungen etliche Jahre lang geführt hat. Laut Apple soll Anderson nach Ausscheiden aus der CFO-Position in Apples Aufsichtsrat wechseln; er ist bereits Aufsichtsratsmitglied bei eBay and E.piphany. Anderson kam 1996 von ADP zu Apple (und brachte Oppenheimer 1997 mit) und fand sich selbst nach dem Abgang von Apple CEO Gil Amelio 1997 schnell in einer Schlüsselrolle im Tagesgeschäft wieder. Zu jener Zeit war der heutige CEO Steve Jobs bloß ein "Key Advisor", der das sog. CEO-Suchkommittee unterstützte; seine formelle Krönung als CEO erfolgte erst Anfang 2000. Obgleich Steve Jobs beinahe legendäre Vision und Neuerfindung des Macintosh und von Apples Produktlinie zentrale Bedeutung in Apples Erholung zukommt, spielte Anderson eine Schlüsselrolle dabei, die Firma durch eine ihrer dunkelsten Stunden zu führen, teilweise dadurch, dass er keine drastische Verschuldung zuließ und vermied, dass Apple zum Ziel einer Übernahme wurde. [GD]
<http://www.apple.com/pr/library/2004/feb/05anderson.html>
Take Control: Anwendergruppen-Discount -- Anwendergruppen sind seit langem ein Standbein der Macintosh-Community. Dies ist der Grund, warum wir immer Anwendergruppen ermuntert haben, TidBITS-Artikel kostenlos nachzudrucken. Jetzt wollen wir diese Unterstützung auf unsere neue Take Control-Reihe elektronischer Bücher ausweiten. Daher bieten wir allen Mitgliedern von Anwendergruppen Kupons an, die einen 10-Prozent-Vorteil auf alle Bestellungen darstellen. Zusätzlich planen wir ein Freiexemplar je Anwendergruppe zur Verfügung zu stellen, um es verlosen oder/und im Gruppenorgan rezensieren zu lassen. Wenn Sie in einer Anwendergruppe sind sprechen Sie Ihren Vorsitzenden an, damit er unter <ace@tidbits.com> Kontakt mit mir aufnimmt. Ich werde dann Ihre Gruppe auf die Liste für Freiexemplare und Discount-Kupons setzen. [ACE]
<http://www.tidbits.com/takecontrol/>
von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Apple hat vergangene Woche Bluetooth 1.5 veröffentlicht, welches Besitzer von Bluetooth-Headsets und Bluetooth-Druckeradaptern die Nutzung direkt an ihrem Macintosh ermöglicht. Bluetooth 1.5 ist erhältlich per Software-Aktualisierung oder als 8,0 Megabyte Download.
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=120276>
Bei Verwendung des am selben Tag veröffentlichten iChat AV 2.1 Beta können Sie iChat mit einem drahtlosen Bluetooth-Headset, das üblicherweise aus einem Mikrofon und einem Ohrhörer für ein Mobiltelefon besteht (beispielsweise dem Jabra FreeSpeak), benutzen. Sie können auch ein Headset für Ihren Mikrofon-Eingang und den Lautsprecher-Ausgang in der Systemeinstellung "Ton" einrichten. Da allerdings die Batterien eines Bluetooth-Headsets bei voller Ladung nur rund zwei Stunden Leistung haben ist eine Nutzung in Abständen wahrscheinlicher.
<http://www.apple.com/ichat/>
<http://www.jabra.com/products/FreeSpeak_Bluetooth.htm>
Bluetooth-Headsets sind für schlechte Mobilfunkbedingungen ausgelegt. Daher werden sie normalerweise hervorragende Klang- und Echounterdrückung bieten und ein hochwertiges Mikrofon enthalten, wodurch iChat AV Audio und Audio/Video-Chats substanziell deutlicher werden sollten.
Die Druckerunterstützung durch Bluetooth 1.5 ermöglicht den Druck von einem Mac an einem Drucker mit eingebautem oder einem Bluetooth-Adapter. Obwohl Wi-Fi verbreiteter für Netzwerkdrucker ist, benötigt Bluetooth weniger Koordination bei einem schnellen Zugriff auf einen Drucker.
Zur Unterstützung des Headsets muß die letzte Firmware-Version 1.0.2 in Ihrem Bluetooth-Adapter installiert sein. Diese Firmware funktioniert in allen von Apple direkt angebotenen Adaptern wie den eingebauten und externen D-Link USB-Adaptern außer dem ersten Modell, das von Apple damals im April 2002 ausgeliefert wurde. Überraschenderweise müssen auch einige der aktuellen Macs mit eingebautem Bluetooth aktualisiert werden, darunter das 15-Zoll PowerBook G4. Wenn Sie also nach der Aktualisierung auf Bluetooth 1.5 keine Ergebnisse sehen, könnte es daran liegen, dass Sie auch die Firmware erst noch auf Version 1.0.2 bringen müssen.
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=120253>
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <hgreiser@linarte.com>]
Im September 2003 habe ich über mehrere neue Einnahmequellen geschrieben, die wir gerade testeten, da wir versuchen wollten, einen Ausgleich für unsere nachlassenden Einnahmen zu finden. Ich hatte versprochen, darüber zu berichten, wie gut diese und ein paar andere Projekte sich angelassen haben, außerdem hatten einige Leute inzwischen gezielt danach gefragt.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-695.html#Artikel1>
DealBITS Verlosung – Bislang gab es fünf DealBITS-Verlosungen, und insgesamt bin ich ganz zufrieden. Nach den anfänglichen Vorbereitungen haben wir es geschafft, die Arbeitsschritte für die weiteren Verlosungen so zu straffen, dass unsere Belastung sich jetzt in einem erträglichen Rahmen hält. Bei den Lesern scheint diese Aktion ganz beliebt zu sein, das hat sicher mit der Möglichkeit zu tun, ein Gratisprodukt zu gewinnen und mit den Rabatten für die Teilnehmer, die nicht gewinnen. Was die Einnahmen angeht, da sieht es bei DealBITS ganz akzeptabel aus, in einer Woche ist ungefähr das zusammen gekommen, was wir von einem Sponsor für diesen Zeitraum bekommen.
Zwei andere positive Aspekte von DealBITS haben uns überrascht. Zunächst war es faszinierend, die Teilnehmerzahlen der einzelnen Verlosungen zu beobachten, dies hauptsächlich aus dem Grund, weil damit deutlich wird, für wie attraktiv unsere TidBITS-Leser ein bestimmtes Produkt halten. Statistisch gesehen ist diese Zahl natürlich ohne Bedeutung, da einige Leute auch an Verlosungen teilnehmen, wenn es dort Wollfusselmäuse zu gewinnen gäbe. Andere würden Verlosungen ignorieren, bei denen die Gewinnchance 50% beträgt, außerdem gibt es zweifellos Einflussgrößen (z.B. Urlaubszeit), die für einige Leser ausschlaggebend dafür sind, ob sie teilnehmen oder nicht.
Und zweitens – da eine bestimmte DealBITS-Verlosung nur für den Zeitraum einer Woche läuft – ist dieses Verfahren insgesamt viel weniger aufwändig, als ein längerfristiges Sponsoring, für kleinere Firmen somit leichter darstellbar. Wir haben lange Probleme damit gehabt, dass wir keine Möglichkeit gefunden haben, kleineren Firmen dabei zu helfen, ihre Produkte bekannt zu machen, ohne den Wert des Sponsoring zu verwässern. Mit DealBITS haben wir, glaube ich, einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Schlaglichter auf Peachpit Bücher – Wir haben auch versucht, Kleinkritiken bestimmter Peachpit Bücher, die von besonderem Interesse waren, in unsere Sponsoring-Abteilung zu stellen; Umsatz ist in solchen Fällen immer dann entstanden, wenn Leser diese Bücher über unser Partnerprogramm geordert haben. Was das Einkommen angeht, so war dieser Versuch ziemlich ernüchternd: in einem Monat kam weniger als 10% von dem zusammen, was wir in dieser Zeit mit einem Sponsor verdienen würden. Nachdem wir gegen Ende 2003 weitere Sponsoren online gebracht hatten, wurde klar, dass die Minikritiken an dieser Stelle keine Daseinsberechtigung mehr hatten. Die Arbeit, ein Buch auszusuchen und es dann auf dem beschränkten Sponsorenplatz vorzustellen, war mühevoller, als ich erwartet hatte. Außerdem war das von Peachpits Muttergesellschaft aufgelegte Partnerschaftsprogramm InformIT schlecht zu handhaben und bot auch kein Echtzeit-Reporting – es war schon ziemlich frustrierend. Obwohl das ganze also nicht wirklich etwas gebracht hat, schreibe ich diese Idee noch nicht ganz ab. Ich denke, dass ein laufendes Einkommen, das auf einem Partnerschaftsprogramm beruht, sowohl für unsere Leser als auch für unsere Grundeinstellung nützlich sein kann. Sollten wir es noch einmal probieren, dann werden wir die Sache überarbeiten.
Google AdSense – Mit dem Google AdSense Programm hatten wir große Erwartungen verknüpft. Herausgeber wie wir können es dazu benutzen, gezielte AdWords-Werbung auf den eigenen Seiten zu veröffentlichen. AdSense verwendet ein "Click-Through" Modell, mit dessen Hilfe für einen Herausgeber einige Cents pro Klick abfallen. Um auf diese Weise über AdSense nennenswerte Beträge zu erzielen, bedarf es einer riesigen Zahl an Impressions, um aus diesen dann wiederum eine greifbare Zahl von "Click-throughs" werden zu lassen.
<http://www.google.com/adsense/>
Unsere AdSense-Zahlen fingen ganz vielversprechend an, die Besucher unserer Website waren von der Neuigkeit ganz angetan und scheuten sich nicht, bei einem guten Clip auch mal durchzuklicken. Die Click-Raten gaben unseren Veröffentlichungsrhythmus wieder – der Höhepunkt war der Dienstag mit seiner neuen Ausgabe, im Lauf der Woche verflüchtigte es sich dann. Nach ein paar Wochen fingen die Zahlen dann leider an, zurück zu gehen, auch am Dienstag. Zu der Zeit, als wir Ende 2003 die AdSense-Werbung von unserer Site entfernten, waren wir, um es in Seattle-Kaffeeeinheiten auszudrücken, ungefähr bei einem Latte Macchiato pro Tag. Wir haben die AdSense Werbung durch Werbung für unsere Take Control Ebooks ersetzt, da wir unsere Latte schon mit dem Verkauf eines einzigen Ebook finanzieren könnten.
Aus der Rückschau gesehen hätte uns das lausige Ergebnis für Google AdSense nicht überraschen dürfen; das hat nichts mit irgendwelchen Schwächen des AdSense-Programmes zu tun, sondern damit, dass unser Publikum zwar groß, aber relativ statisch ist. Ich vermute, dass Websites mit gutem AdSense-Umsatz ein großes und häufig wechselndes Publikum haben, damit bleibt die AdSense-Werbung interessant und frisch. Wer – wie unsere loyalen Leser – die Site jede Woche besucht, für den wird die AdSense Hochhauswerbung irgendwann in den Hintergrund der Seite rücken. Google bemüht sich zwar sehr, einen Zusammenhang zwischen der Werbung und der Seite herzustellen, auf der sie erscheint, wir haben aber festgestellt, dass wir hauptsächlich bei allgemeiner Macwerbung gelandet sind, für die wir ja unseren Langzeitsponsor Small Dog Electronics empfehlen oder eben bei Werbung für Produkte, die mit Macs nichts zu tun haben.
Take Control – Der Ertrag unserer Take Control Ebook-Serie geht zwar nicht direkt in den TidBITS-Betrieb, aber irgendwie hat hier ja alles miteinander zu tun, und so gesehen war Take Control das Ei des Kolumbus des Jahres 2003. Wir haben uns zwar erst mal eine blutige Nase geholt, als wir versuchten, unser eigenes Verkaufskonto zu nutzen (damit konnten wir demonstrieren, dass es für die meisten besser ist, bei Online-Läden wie Kagi oder eSellerate zu bleiben), aber die Verkaufszahlen für Take Control waren erstaunlich. Joe Kissell' "Take Control of Upgrading to Panther" wurde über 5000 Mal gewünscht, Matt Neuburgs "Take Control of Customizing Panther" kam auf 3600 Kopien, Kirk McElhearns "Take Control of Users & Accounts in Panther" steht derzeit bei 1500 Verkäufen und Glenn Fleishmans "Take Control of File Sharing in Panther" macht sich mit einem Startverkauf in den ersten Tagen von über 600 Kopien auch nicht schlecht (siehe Auszug an anderer Stelle dieser Ausgabe).
Bei den Take Control Ebooks hat es sich zwar so entwickelt, dass wir mehr Arbeit damit haben als geplant (in erster Linie, weil unseren Standards gerecht werden wollen), aber sie lohnen sich aus finanzieller Sicht und in gewissem Sinn belohnen sie uns, da sie unser Ziel treffen, absolut praxisnah zu sein, uns auf ganz spezielle Themen zu konzentrieren und weil jeder sie sich leisten kann. Es macht großen Spaß, etwas herzustellen, was die Leute wirklich mögen und das seinen Anteil dazu beiträgt, die Brötchen für uns und unsere wackeren Autoren zu verdienen.
<http://www.tidbits.com/takecontrol/>
PayBITS – Und schließlich, obwohl es hier nicht um eine neue Einnahmequelle geht, wollte ich von unserem PayBITS-Experiment berichten, mit dem unsere Leser den Wert von Informationen in einem Artikel durch direkte Zahlungen an den Autor würdigen können. Bislang hat sich dieses System einer zusammenhängenden Analyse entzogen, da hier zu viele Unwägbarkeiten zu berücksichtigen sind, wenn jemand sich entschließt, für einen Artikel zu zahlen. Für manche Leser ist dies beispielsweise eine Möglichkeit, TidBITS ganz allgemein zu unterstützen, wobei ein bestimmter Artikel den Ausschlag für eine Zahlung gibt. Manchen zahlen für einen Artikel, für einen ähnlich nützlichen dann aber wieder nicht, da sie nach ihrem Gefühl für die nächste Zeit genug für TidBITS oder einen bestimmten Autoren ausgegeben haben (Für mich dürfte das besonders zutreffen, da ich so viele der Artikel schreibe)
<http://www.tidbits.com/paybits/>
Einige unserer Gastautoren haben einen ganz guten Schnitt gemacht – David Shayer hat für seinen hoch-detaillierten Vergleich der Platten-Reparaturprogramme über 400 US$ bekommen (Siehe auch "Disk Repair Programme - es kann nur eine Nummer 1 geben" in TidBITS-707_). Manche Artikel haben es bis an die 100 US$ Grenze bei den PayBITS-Zahlungen geschafft, andere haben fast nichts bekommen, ein Muster konnten wir bisher nicht entdecken.
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-707.html#Artikel2>
Ich folge deshalb völlig meinem Instinkt, wenn die Entscheidung ansteht, ob PayBITS-Absätze unter Artikel gesetzt werden. Und so mache ich es z.Zt.: wenn wir nicht davon ausgehen, dass der Artikel eines der Kollegen als sonderlich hilfreich einzuschätzen ist, dann wird er ohne PayBITS-Block veröffentlicht. Das Problem ist: PayBITS wird nur Erfolg haben, solange die Leser nicht das Gefühl haben, sie lägen hier pausenlos unter einem Werbedauerfeuer. In diesen PayBITS-Texten steht eigentlich nichts Besonderes, falls Sie allerdings einem Autor für einen Artikel etwas zukommen lassen möchten, der keinen expliziten PayBITS-Block enthält, dann können Sie sie wahrscheinlich die E-Mail-Adresse der entsprechenden Person benutzen.
Meine Hoffnung ist ja, dass wir durch eine Beschränkung bei der Verwendung von PayBITS-Hinweisen auf externe Autoren (und nur auf die, die Zahlungen annehmen wollen oder das dürfen) und auf die Kollegen-Arbeiten, die besondere Anerkennung verdienen, soviel zusätzliche Aufmerksamkeit auf PayBITS konzentrieren können, dass die Beträge pro Artikel zunehmen. Wir haben nie versprochen, dass PayBITS mehr Geld bringen würde, als das, wofür sich das Bücken auf der Straße lohnt, aber für einen Autor ist es natürlich schöner, 40 US$ als 3 US$ zu bekommen – das ist der Unterschied zwischen ein paar Musik-CDs und einer Latte Macchiato.
Schließlich hoffen wir, dass wir PayBITS noch besser integrieren können, wenn alles zu Web Crossing verlagert ist (siehe auch "Umstellung auf Web Crossing" in TidBITS-711_). Vielleicht können wir sogar damit anfangen, eine der neuen Micro-Inkassofirmen wie BitPass zu unterstützen
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-711.html#Artikel3>
<http://www.bitpass.com/>
Unterm Strich - - Trotz der unterschiedlichen Erfolgsgrade dieser verschiedenen Versuche sind wir uns darüber im Klaren, dass wir uns weiter auf das Firmen-Sponsorenprogramm konzentrieren müssen, weil wir auf diesem Weg am besten die Gelder beschaffen können, die wir für den TidBITS-Betrieb brauchen, während wir gleichzeitig den verdienten Unternehmen helfen, den Lesern ihre Produkte und Dienstleistungen in einer Weise vorzustellen, die allen etwas bringt.
von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Jens Röcken <mac@roecken.ch>]
Sogar Nicht-Techniker kennen File Sharing [Dateien austauschen -- JR], meistens aufgrund von Musik die illegal durch peer-to-peer Systeme wie Gnutella oder Kazaa hinauf- oder heruntergeladen wird. Es existieren auch andere Arten des Datenaustauschs, die aber nicht unbedingt die Titelseiten der großen Magazine zieren. Dieser Artikel handelt von diesen anderen Arten - dem routinemäßigen Datenaustausch den man zu Hause oder in Büros antrifft um z.B. Projektdaten zu verwalten die von Einzelnen in einer Gruppe zur Verfügung gestellt werden oder für die Schaffung eines zentralen Archivs wichtiger Dateien.
Der Datenaustausch erzeugt für gewöhnlich Frustration: wir denken nur über das Datenaustauschen nach, wenn es nicht funktioniert oder wenn ein System von dem wir denken wir würden es kennen, auf einmal unerwartet reagiert. Da mich dieses Thema fasziniert, schrieb ich das Buch "Take Control of Sharing Files in Panther", mit der Hoffnung der Dateiaustausch-Frustration den Giftstachel zu ziehen und Sie in zeitsparende Techniken einzuführen die die Sicherheit verbessern, die die Flexibilität erhöhen und den Dateiaustausch vereinfachen werden. Um Ihnen eine Idee zu geben, was in dem Buch steht und um nützliche Hilfe zu bieten, zeige ich Ihnen hier drei meiner besten Einzeltipps aus dem Buch.
IP über FireWire für kleine ad hoc Gruppen -- In Mac OS X 10.3 Panther kann man über FireWire Kabel ein Netzwerk aufbauen, genau gleich wie über Ethernet oder AirPort. Weil sogar FireWire 400 ein paar Mal schneller ist als 100 Mbps Ethernet, kann IP über FireWire eine tolle Art sein auf die Schnelle kleine Netzwerke zusammen zu schließen.
Möglicherweise kennen Sie schon den FireWire Target Disk Mode, bei dem Sie z.B. einen Laptop an einen anderen Mac anschließen und dann während dem Einschalten des Laptops die T-Taste auf der Tastatur drücken. Wenn der Laptop dann fertig aufgestartet ist, zeigt er ein FireWire Symbol auf seinem Bildschirm (und sonst nichts) und am anderen Computer erscheint die Festplatte des Laptops im Finder wie jede andere Festplatte.
IP über FireWire erweitert und vereinfacht den Gedanken des Target Disk Mode und macht die Notwendigkeit einen der Macs in einen bestimmten Betriebsstatus zu versetzen überflüssig. Mit Standard FireWire Kabeln kann man 2 bis 63 Macs hintereinander schalten oder die Computer über FireWire Hubs miteinander verbinden. IP über FireWire aktivieren Sie einfach wie jede andere Netzwerkverbindung:
Wenn Sie jetzt mehrere Macs über FireWire Kabel miteinander verbinden, bestimmt jeder Computer für sich selbst eine Adresse, und der automatische Erkennungsservice von Rendezvous ermöglicht es jedem Computer die Ressourcen der anderen Maschinen zu sehen. Sie können sogar Internet Sharing benutzen (auf der Seite Internet im Sharing Kontrollfeld) um eine Internet Verbindung über FireWire zu teilen.
Gastzugriff ausschalten im Personal File Sharing -- Es gibt ein grundlegendes Problem mit dem in Panther eingebauten AppleShare Server: wenn Sie ihn aktivieren, kann ein Gast-Benutzer - einer ohne Benutzername und Passwort - sich verbinden und Daten aus dem Ordner Öffentlich von jedem Benutzer sehen oder kopieren. Dies ist ein Sicherheitsrisiko, und zwar eines, für das Apple eine einfache Möglichkeit bieten sollte es über eine Checkbox zu deaktivieren, wie ich finde.
Wie auch immer, bis Apple dies tut, können Sie folgendes tun, um den standardmäßig aktivierten Gastzugriff von AppleShare abzuschalten:
<key>guestAccess</key>
<true/>
Stellen Sie die Suche nach Servern, wie unter Jaguar, wieder her -- In Panther 10.3 bis 10.3.2 teilt sich die Art, verglichen mit früheren Ausgaben von Mac OS X, wie man Dateiserver verbindet (mountet) in zwei verschiedene Methoden. Unter Jaguar und früheren Ausgaben von Mac OS X wurden alle Dateiserver "starr verbunden" (hard mounted). Ein starr verbundener Dateiserver erscheint als Symbol auf dem Schreibtisch (falls Sie diese Option in den Voreinstellungen vom Finder in Panther aktiviert haben), und funktioniert in den meisten Fällen genau gleich wie eine lokale Festplatte. Wenn nun aber ein starr verbundener Server nicht mehr verfügbar ist - Ihre Netzwerkverbindung wird beendet, der Server stürzt ab - kann der Finder für eine ziemlich lange Weile einfrieren, bis er sich entschließt von dem vermissten Server abzulassen.
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <kww@q-dsl.de>]
Sie können unter Panther immer noch eine feste Verbindung zu einem Server aufbauen ("hard mounting"), indem Sie im Finder Gehe zu > Mit Server verbinden .... (Befehl-K) wählen und die Server-Daten manuell eingeben, aber Panther bietet auch eine interessante neue Möglichkeit der Verbindung zu Servern im lokalen Netzwerk, die es in Unix schon lange gibt: "soft mounting" (lockere Verbindung). Ein locker verbundener Server ähnelt mehr einem Ordner. Er liegt nicht auf dem Schreibtisch; stattdessen durchsucht man ihn mit Hilfe des Netzwerk-Browsers (das ist das Netzwerksymbol in der Seitenleiste des Finder). Sollten der Server oder das Netzwerk nicht verfügbar sein, beschwert sich Panther nicht, sogar dann nicht, wenn Sie versuchen, auf den verschwundenen Server zuzugreifen - er ist einfach nicht mehr da. Sobald der Server wieder da ist, können Sie den entsprechenden Ordner durchsuchen und die Server-Inhalte darin sehen.
Ursprünglich dachte ich, lockere Verbindungen seien eine hervorragende Alternative zu Servern auf dem Schreibtisch, weil locker verbundene Server ohne Einwählvorgang immer vorhanden sind. In der Praxis finde ich jedoch dauernd seltsame Verhaltensweisen: mal muss ich ein Passwort neu eingeben, mal finde ich einen Server nicht, von dem ich dachte, dass er locker verbunden sei, mal werden Server sowohl locker als auch fest verbunden. Der Aufwand ist zu hoch, verglichen mit der relativen Einfachheit und den wenigen Nachteilen der festen Verbindung.
Um lockere Verbindungen ganz zu vermeiden und um das Eingeben von Server-Nummern oder -Namen im Verbindungsdialog zu übergehen, können Sie den Verbindungsdialog wieder herstellen, den Sie aus Jaguar kennen. Mein Kollege Dan Frakes hat uns diesen AppleScript-Einzeiler gegeben, der die alte Schnittstelle aufruft.
open location (choose URL) with error reporting
"Take Control of Sharing Files in Panther" -- Über die obigen Tipps hinaus behandelt das 96-seitige eBuch alle verfügbaren Arten der Freigabe von Dateien: über das Web, AppleShare, Samba und FTP (Sie finden auch Hinweise zu NFS und einigen weniger bekannten Optionen); dabei führt es Sie durch die Änderung von Konfigurationsdateien und die Benutzung von Programmen von Drittanbietern, um Fallstricke und Probleme zu vermeiden. Ich gebe z.B. Schritte an, um die Konfigurationsdateien so zu ändern, dass WebDAV-Dateifreigaben mittels des Apache-Web Servers möglich werden, und um andere als die Standard-Ordner in Apache freizugeben (eine nützliche Sache, die ich auch für AppleShare und Samba verrate).
Für Panther-Benutzer in gemischten Mac- und Windows-Netzwerken behandelt das eBuch, wie man sich _mit_ einem Panther-System verbindet, auf dem der eingebaute Windows-ähnliche Samba-Dateiserver läuft, und wie man sich _von_ einem Panther-Rechner aus mit einem Samba-Dateiserver verbindet, der auf einem Windows-Rechner läuft (oder auf einem anderen Mac, oder auch auf einem Unix-System).
Bei der Arbeit an diesem Buch habe ich erkannt, dass Panther Änderungen in vielen Details der Dateifreigabe enthält, vom Durchsuchen des lokalen Netzwerks nach Servern bis hin zum Verbinden mit Servern mit der richtigen Dosis Sicherheit. Diese Probleme erläutere ich mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen; außerdem gibt es einen langen Abschnitt mit Details, wie man von anderen Plattformen aus Verbindungen zu Panther-Servern herstellt, einschließlich Panther selbst, Jaguar, Mac OS 9 und Windows XP. Das Buch deckt auch die Freigabe von Musik und Fotos mit iPhoto und iTunes ab, sowohl auf die von Apple empfohlene Art als auch auf andere, flexiblere Arten. Ich hoffe, dass Sie das Buch hilfreich finden werden!
<http://www.tidbits.com/takecontrol/panther/sharing.html>
[Anmerkung des Herausgebers: Wenn Sie unsere Take Control-Buchreihe kennen, werden Sie feststellen, dass frühere Bücher 5 US$ kosten. Dieses Buch kostet 10 US$, aber die Preiserhöhung ist nicht von der Art, über die sich Stiftung Warentest gerne aufregt. Mit 96 Seiten ist Glenns eBuch nahezu doppelt so lang wie die anderen, es hat uns allen wesentlich mehr Aufwand verursacht, und es wird wohl noch länger werden, wenn wir kostenlose Aktualisierungen veröffentlichen. -Tonya]
vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
.Mac-Vorteile -- Es ist an der Zeit, wieder einmal folgende Frage zu stellen: ist Apples .Mac-Dienst die jährliche Gebühr wirklich wert. (".Mac benefits" - 5 Beiträge)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2165>
Apple veröffentlicht Safari 1.2 -- Besitzer von Panther können die Vorteile des neusten Apple-Browsers nutzen, aber einige Personen stellen insbesondere bei Websites von Banken immer noch Probleme fest. ("Apple Releases Safari 1.2" - 20 Beiträge)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2153>
Feste Unix-Links in Mac OS X -- Mit Unix vertraute Anwender diskutieren verschiedene Methoden, um Dateien auf einem Macintosh mit einem "Link" zu verbinden. ("Unix Hard Links in Mac OS X" - 18 messages)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2157>
Übersetzung dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>, Hartmut Greiser <info@linarte.com>, Jens Röcken <mac@roecken.ch>, Klaus Werner Wirtz <kww@q-dsl.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.
Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
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