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TidBITS#717/16-Feb-04

Diese Woche ist TidBITS eine regelrechte Wundertüte. Angefangen mit Jeff Carlson, der iChat AV-Tipps weitergibt und die von PalmSource bekannt gegebene Entscheidung, zukünftig den Macintosh-Support einzustellen, hinterfragt. Adam kündigt unseren ersten japanischen "Take Control"-Titel an und bespricht Konfabulator, ein niedliches Mac OS X Programm, das an HyperCard erinnert. Dann ergreift Glenn Fleishman das Wort und gibt Hinweise, wo man einen generalüberholten Power Mac G5 aus dem Virginia Tech Supercomputer-Cluster herbekommt, während es in unserer Neuigkeiten-Ecke um die Auslieferung der ersten iPod Minis und ein kleines GarageBand-Update geht.

Themen:

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MailBITS/16-Feb-04

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Auslieferung des iPod Mini beginnt -- Der iPod Mini, den Apple vergangenen Monat anlässlich der Macworld Expo San Francisco 2004 vorgestellt hatte, findet so langsam seinen Weg in die Hände der Anwender. Die 205,00 US$ teure Miniaturausgabe von Apples populärem iPod Musikplayer kommt mit einer miniaturisierten 4-GB-Festplatte und in einem gerade mal 102 Gramm leichten, in 5 verschiedenen Farben anodisierten Alugehäuse. Was mir jedoch wirklich Appetit macht auf den iPod Mini, ist die Art und Weise, wie Apples Designer die Kontrolltasten in das elektronische Scroll-Rad integriert haben. Eine wesentlich gelungenere Lösung als die vier separaten Drucktasten der aktuellen iPod-Baureihe. Denn die sind einhändig nur schwer zu bedienen und werden oft versehentlich gedrückt. Die ersten Ladungen iPod Minis werden in den Apple-Stores vermutlich am 20. Februar eintreffen; wer kurz nach der Macworld Expo vorbestellt hatte, wird in diesen Tagen Nachricht erhalten. [JLC]

<http://www.apple.com/ipodmini/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07494>

GarageBand 1.0.1 vorgestellt -- Apple hat ein ziemlich unerklärliches Mini-Update seines Musikprogrammes GarageBand vorgenommen und teilt dazu mit, dass es "bestimmte Alarmmeldungen bezüglich der Systemleistung bereinigt". Wir können uns allenfalls vorstellen, dass Apple ein paar nicht näher spezifizierte Bugs behoben hat. Immerhin wird das Update als satte 21,5 Megabyte große Datei heruntergeladen! [JLC]

<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=120320>
<http://www.apple.com/ilife/garageband/>


"Take Control of Upgrading to Panther" auf Japanisch

von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Letzte Woche haben wir einen weiteren Take Control-Titel vorgestellt, allerdings einen, der ein klein wenig anders ist. Es handelt sich um Joe Kissells "Take Control of Upgrading to Panther", in japanischer Übersetzung für die vielen japanisch sprechenden Macintosh-Anwender in Japan und sonst wo auf der Welt. Geschrieben hat uns die Übersetzung das fleißige ehrenamtliche japanische TidBITS Übersetzerteam - trotzdem haben wir darauf bestanden, sie für ihren großen Aufwand zu entschädigen. Deshalb kostet die japanische Übersetzung 7,50 US$, die wir zwischen uns, Joe und dem Übersetzerteam ehrlich teilen.

<http://www.tidbits.com/takecontrol/jp/>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/jp/panther/upgrading.html>

Um uns bei jenen japanischen Lesern zu bedanken, die Joes E-Book in der englischen Version erstanden haben, bieten wir ihnen eine kostenlose Kopie der Übersetzung an. Wenn Sie zu dieser Kategorie von Lesern gehören, senden Sie bitte Tonya eine Mail an <tc-comments@tidbits.com>, damit sie in Ihrer Kagi- oder eSellerate-Bestellung nachsehen und Ihnen einen Coupon für eine kostenlose Übersetzungskopie schicken kann. Da wir keinen festen Zeitplan für Updates von Joes E-Book versprechen können, erwirbt jeder, der die englische oder japanische Version bestellt, das Anrecht auf kostenlose Aktualisierungen in Englisch; die jeweilige Übersetzung folgt dann nach. Es liegt auf der Hand, dass wir schlechte Karten haben, was die Information japanischer Publikationen und Websites über diese Übersetzung angeht. Wir sind deshalb für jede Hilfe diesbezüglich äußerst dankbar.


Sofortige Nostalgie mit dem Tempo eines Supercomputers

von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Ein Teil der Macintosh-Geschichte steht zum Verkauf; MacMall bietet eine Anzahl von Power Mac G5-Computern zum Kauf an, die Bestandteil des drittplatzierten Supercomputers an der Virginia Tech-Universität waren. Erinnern wir uns: die Universität kaufte vor einiger Zeit 1.100 Power Macs G5 mit 2 GHz-Doppelprozessoren von der ersten Lieferung von Apples 64-Bit-Computer. Wenige Monate später landete das schnelle Cluster-System auf dem dritten Platz der Rangliste der schnellsten Supercomputer in der Welt und dies zu einem Bruchteil der Kosten pro Teraflop als die Erst- und Zweitplatzierten (ein Teraflop entspricht einer Billion Fliesskomma-Operationen pro Sekunde).

<http://computing.vt.edu/research_computing/terascale/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-711.html#Artikel4>

Nachdem Steve Jobs Rack-fähige Xserve-Computer vorgestellt hatte, die 40 Prozent weniger Strom verbrauchen und nur einen Drittel soviel Platz benötigen wie ein Power Macs G5, hat sich die Virginia Tech-Universität zu einem raschen Wechsel entschlossen. Es gibt sogar Gerüchte, dass Apple Virginia Tech mit G5-Dualprozessor-Systemen mit 2.5 GHz beliefern will, die mit den neuen und sparsameren G5-Prozessoren möglich geworden sind.

Natürlich hat die Ankündigung Ende Januar die Frage aufgeworfen, was denn nun mit den Power Macs G5 passieren soll, die ausgetauscht werden. Werden die Computer an die Studenten von Virginia Tech verteilt oder verkauft? Die Website Slashdot hat darüber eine lange Diskussion mit amüsanten Kommentaren geführt.

<http://biz.yahoo.com/rc/040126/tech_virginiatech_apple_1.html>
<http://apple.slashdot.org/apple/04/01/27/1257256.shtml?tid=107&tid=187>

MacMall kennt die Antwort: sie verkaufen die Geräte mit einer verlängerten Apple-Garantie zu 2.800,00 US$ das Stück. Ein vergleichbarer neuer Computer (ohne Modem und mit 1 GByte RAM anstelle der sonst üblichen 512 MByte) kostet im Apple Store 3.220,00 US$.

<http://www.macmall.com/macmall/promotions/custom.asp?p=supercomputer>

Wenn Sie eines dieser Geräte kaufen sollten, wäre es vielleicht möglich, dass der Computer spät nachts über das Internet Kontakt mit seinen Rack-Gefährten aufnimmt und einige lange Polynome austauscht, einfach so als Erinnerung an alte Zeiten.


PalmSource lässt mit Palm OS Cobalt die Unterstützung für Macintosh fallen

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

An der PalmSource-Entwicklerkonferenz von letzter Woche hat PalmSource (die Firma die Palm OS entwickelt und vertreibt) Details ihres neuen Betriebssystems vorgestellt und gleichzeitig eine ernüchternde Nachricht bekanntgegeben: die Firma wird den Macintosh künftig nicht mehr unterstützen. Glücklicherweise plant ein Macintosh-Entwickler diese Unterstützung weiterhin anzubieten - und wird hoffentlich auch gleich die Palm-Benutzung für Macintosh-Anwender verbessern können.

<http://www.palmsource.com/>

Cobalt und Garnet -- Palm OS Cobalt, früher noch Palm OS 6 genannt, ist ein fast vollkommen neu entwickeltes Palm OS mit einigen zusätzlichen Funktionen wie Multitasking und Multithreading, Speicherschutz, verbesserter Sicherheit und der Unterstützung von größeren Bildschirmen und mehr RAM-Speicher (bis zu 256 MByte). Cobalt wird ebenfalls die Graphik- und Multimediafähigkeiten des Palm OS bereichern, dank der Übernahme der Firma Be im Jahre 2001 (siehe auch den Artikel "Palm schnappt sich Be" in TidBITS-593_).

<http://www.palmsource.com/press/2004/021004_cobalt.html>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-593.html#MailBITS1>

Palm OS Cobalt soll Ende dieses Jahr zusammen mit neuen Handheld-Geräten ausgeliefert werden, allerdings sind keine konkreten Termine genannt worden. Die Software ist bereits an die Lizenznehmer von PalmSource ausgeliefert worden und das Timing hängt deshalb davon ab, wann die neuen Geräte bereit sind.

PalmSource hat ebenfalls angekündigt, dass die nächste Version von Palm OS 5 (die mit den aktuellen Geräten ausgeliefert wird) zu Palm OS Garnet umbenannt wird und vor allem für sogenannte hybride Smartphones wie etwa den beliebten Treo 600 von PalmOne gedacht ist (der zurzeit noch Palm OS 5.2.1 verwendet).

(Das ist eine gute Gelegenheit, die komplizierte Geschichte von Palm zu rekapitulieren, da die Namen der Firmen jedes Mal zu ändern scheinen, wenn ich in TidBITS darüber einen Artikel schreibe. Im Jahr 2002 hat die Firma Palm ihre Betriebssystem-Abteilung in eine Tochterfirma namens PalmSource ausgelagert. Im Jahr 2003 hat der Verwaltungsrat dem Vorschlag zugestimmt, PalmSource zu einer eigenständigen Firma zu machen und hat gleichzeitig den Erzrivalen Handspring aufgekauft und die Kombination der beiden Unternehmen zu PalmOne umgetauft. Diese Transaktionen haben zu einer Reihe von Überlappungen geführt. Beispielsweise verwendet der PalmOne Tungsten T3 das von PalmSource lizenzierte Betriebssystem Palm OS 5, enthält aber verbesserte Versionen der eingebauten Anwendungen wie den Kalender und die Kontakte, die früher übrigens Agenda und Adressbuch genannt wurden. Andere Lizenznehmer des Palm OS wie etwa Sony nehmen eigene Anpassungen am Palm OS vor, die sie für richtig und notwendig halten. Dieses Durcheinander zu erklären, verursacht mir ständig Kopfschmerzen.)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07215>
<http://www.palmone.com/>
<http://www.clieplaza.com/>

Tschüss Mac -- Ein weiteres Plus von Palm OS Cobalt soll gemäss PalmSource die "verbesserte Kompatibilität mit Microsoft Windows" sein, besonders mit Microsoft Outlook. Etwas konkreter: durch eine Änderung im Synchronisierungsprozess von Cobalt und Anpassungen im Design der eingebauten Applikationen wird die Zusammenarbeit mit Macintosh-Computer in Cobalt nicht mehr unterstützt.

<http://www.palminfocenter.com/view_story.asp?ID=6547>

Ehrlich gesagt ist dies keine große Überraschung mehr, nachdem sich der Support für den Macintosh in der letzten Zeit verflüchtigt zu haben scheint und einige Macintosh-Ingenieure entlassen worden sind. Nachdem Apple Mac OS X 10.3 Panther veröffentlicht hat, sind Kompatibilitätsprobleme aufgetaucht, die immer noch einer Lösung harren (das Problem scheinen die Berechtigungen einiger HotSync-Komponenten zu sein; einige Leute haben berichtet, dass bereits die Neuinstallation der Palm-Software die Probleme behoben hat, während andere nur Erfolg hatten, nachdem sie sich als Root-Benutzer eingeloggt und die Software neu installiert hatten.) Obwohl Palm in der Vergangenheit ab und zu Interesse am Macintosh bekundet hat - etwa indem sie die Software Claris Organizer gekauft und als "Palm Desktop for Macintosh" veröffentlicht haben - ist die Beziehung über alles gesehen doch mehr als harzig gewesen.

<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-432.html#lnk2>

[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]

PalmSources Statement zur Situation weist auf eine mögliche weitere Zusammenarbeit mit Apple hin, doch die Betonung liegt eindeutig auf Lösungen durch Dritthersteller. Michael Mace, Chief Competitive Officer bei PalmSource (und früher Apple-Offizieller), machte gegenüber ausgewählten Medienvertretern folgende Aussage: "PalmSource ist glücklich eine große Palm OS-Entwicklergemeinde zu haben, die bereits heute Kompatibilitätslösungen für den Macintosh anbieten. Palm OS hat eine offene und flexible Architektur, die ihren Lizenznehmern gestattet zu entscheiden, ob sie eine Mac-Kompatibilitätslösung mit ihrem palmbetriebenen Gerät ausliefern wollen. (Eine solche Lösung hat Mark/Space.) Wir fahren mit unseren Bemühungen fort, mit Apple eine Kompatibilität zwischen Palm OS und dem Macintosh anzubieten"

Das fehlende Sync -- Glücklicherweise trocknet die Mac-Unterstützung nicht vollständig aus. Mark/Space, die bereits Missing Sync for Palm OS und Missing Sync for Sony Clie liefern, gab bekannt, dass die nächste größere Version seines Dienstprogramms nicht nur weiterhin die Unterstützung der Mac-Synchronisierung bieten wird, sondern sogar eine Verbesserung.

<http://www.markspace.com/cobalt.html>

In seiner gegenwärtigen Erscheinungsform ist Missing Sync for Palm OS 2.0.1 nicht dasselbe Synchronisierungsprogramm wie HotSync Manager. Wenn Ihr Palm eine SD-Karte (Secure Digital) hat, erscheint diese wie ein Wechsellaufwerk auf dem Mac-Desktop. Missing Sync enthält auch Plug- Ins für iPhoto und iTunes, so dass sie Fotos und MP3-Dateien an Ihren Handheld senden und auf diesem unter Nutzung von Dritthersteller-Software (SplashPhoto und AeroPlayer) sehen bzw. hören können. Und Missing Sync unterstützt Internet Sharing, bei dem der Palm über Ihren Mac direkt ins Internet gehen kann. Sie könne dann im Web surfen, E-Mails abrufen, und für alle, die es bisher vermissten, AvantGo verwenden (das nie für Mac OS X aktualisiert wurde).

<http://www.markspace.com/palmos.html>
<http://www.markspace.com/missingsyncinternet.html>
<http://www.avantgo.com/>

Die Cobaltversion von Missing Sync wird indessen die Palm HotSync-Architektur vollständig ersetzen, die die Synchronisierung zwischen Palm und Apples iApps (iCal, Adressbuch, iMovie, iTunes und iPhoto) oder zwischen dem Palm und Microsoft Entourage ermöglicht. Das Interface wird mehr dem Mac OS X entsprechen und eine verbesserte Bluetooth- und WiFi-Netzwerk-Synchronisierung enthalten. Die neue Architektur wird derzeitige HotSync-Conduits unterstützen, so dass Sie andere Personal Information Manager wie Now Up-to-Date & Contact oder Chronos Personal Organizer verwenden können. Dies schließt Apples iSync-Conduit ein, die derzeit mit HotSync-Manager funktioniert. Dennoch sind meine Erfahrungen bei der Synchronisierung des Palms mit iSync enttäuschend. (Entwickler können ebenfalls entscheiden, die neue Missing Sync-Architektur zu unterstützen.)

<http://www.nowsoftware.com/tour/index.html>
<http://www.chronosnet.com/&/products/po_index.html>

Missing Sync für Cobalt wird Handhelds unter Palm OS 4 oder jünger und Mac OS X 10.2 oder jünger unterstützen. Mark/Space haben ein technisches Weißbuch (72 Kilobyte PDF-Datei) und ein Marketingweißbuch (264 Kilobye PDF-Datei) mit weitergehenden Informationen veröffentlicht.

<http://www.markspace.com/pdf/technical_whitepaper.pdf>
<http://www.markspace.com/pdf/marketing_whitepaper.pdf>

Mark/Space erwartet, dass der Preis für das neue Missing Sync bei rund 40,00 US$ liegen wird, wobei noch völlig offen ist, ob PalmOne oder andere Hardwarehersteller dieses mit ihren Geräten im Bundle anbieten werden. Es wäre eine Schande, wenn Mac-Anwender gezwungen wären, Spitzen-Preise für Synchronisierungsfähigkeiten zu bezahlen. Allerdings wäre dies nicht ohne Beispiel: Die frühen PalmPilots zwangen Mac-Anwender das Palm MacPac zu erwerben, welches einen Adapter für die serielle Schnittstelle enthielt. [Auch für den Psion Serie 5 war die Macintosh-Kompatibilität mit einem erheblichen Aufpreis verbunden, bei erheblich schlechteren Synchronisierungsfähigkeiten -- jpf].

Doch selbst wenn ich für die Synchronisierungsfähigkeiten bezahlen müsste, es wäre den Preis wert. Ich benutze meinen Palm-Handheld immer noch täglich, weil er als Organizer einfach besser passt als die Kalender- und Kontaktfunktion des iPods. Ich bin außerdem optimistisch, dass ein Unternehmen wie Mark/Space, die seit Jahren Software für den Macintosh entwickeln, seine Anstrengungen auf ein hervorragendes Palm-Datensynchronisierungsprogramm konzentrieren kann.


Tipps zu iChat AV 2: Visual QuickStart Guide

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]

Im letzten Dezember vergingen mehrere Wochen, bevor ich jemandem von meinem neuesten Buchprojekt, das ich mit Peachpit Press vereinbart hatte, erzählte - auch die späteren Mitautoren ahnten noch nichts. Es lag nicht daran, dass ich Konkurrenz fürchtete oder dass ich Befürchtungen hegte, was passieren könnte, bevor ich überhaupt erst eine Zeile geschrieben hatte, oder dass jemand mir meine Idee hätte kaputtmachen können. Ich wusste einfach nicht, wie die Reaktionen ausfallen würden. Aber ich war die Verpflichtung eingegangen, über das neue Produkt iChat AV von Apple ein Buch zu schreiben.

<http://www.apple.com/ichat/>

Sie haben richtig gelesen: ein Buch über Chatten. Ich war nicht einmal teilweise sicher, dass ich etwas erreichen konnte, selbst wenn sich das iChat-Programm als einfaches, natürliches Programm erweisen sollte. Als ich dann tiefer in die Materie einstieg, entpuppte sich das Ganze als weiterer Wurf aus dem Handgelenk, bei dem Apple eine mächtige Anwendung in ein niedliches Benutzerinterface verpackt hat. Nachdem ich erwartet hatte, ein Programm für Teenies vorzufinden, dass diese von ihren Schularbeiten abzieht, traf ich ein nützliches Werkzeug an, mit dem man kleine Nachrichten, die Übergabe von Dateien oder Lebensmeldungen an Bekannte schnell bearbeiten kann.

Das resultierende Buch macht mich stolz: iChat AV 2 for Mac OS X: Visual QuickStart Guide. Die Arbeit lief flüssig von der Hand, es machte Spass, anderen bei der Arbeit mit diesem Programm über die Schultern zu sehen und ich bewundere die kleinen Helferlein, die von Dritten zur Unterstützung der Arbeit mit iChat beigesteuert wurden. Ich sollte auch erwähnen, dass das 120-seitige Buch für 15,00 US$ verkauft wird und dass es bei Amazon für 10,00 US$ bestellt werden kann.

<http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0321237730/tidbitselectro00/nosim>

Hier steuere ich ein paar Tipps zum Umgang mit iChat AV bei, die aus dem Buch entnommen sind und häufige Fragen beantworten. In einer späteren TidBITS-Ausgabe werde ich dann die Progrämmchen zur Unterstützung von iChat behandeln, die von Drittanbietern kommen.

Beschaffen eines .Mac-Accounts -- Das größte Missverständnis über iChat AV scheint das zu sein, das man eine kostspielige Subskription bei Apples ..Mac-Service benötigt. Unter diesen Umständen ist der folgende Tipp 100,00 US$ wert: Wenn Sie bei der unten genannte URL eine Probe-Subskription anfordern, können Sie nach deren Auslaufen die .mac-Adresse behalten, oder wenn Sie beispielsweise E-Mail bei AOL benutzen, können Sie Ihre AOL-Adresse benutzen ohne sich überhaupt bei Apple anzumelden; AOL-Adressen sind ebenfalls kostenlos, aber wenn Alternativen im Blickfeld auftauchen, tendieren diese dazu, nicht mehr über AOL zu laufen.

<http://www.mac.com/1/ichat.html>
<http://www.aim.com/>

Chat mit Benutzern anderer Chat-Programme -- Es gibt keine Beschränkung, dass Sie bei der Benutzung von iChat nur mit Benutzern des gleichen Programms kommunizieren könnten (Ich bin sicher, Apple würde diese Regelung gern sehen). iChat nutzt AIM-Standards (AOL Instant Messenger). Sie können also mit jedem Texte austauschen, der ein AOL-kompatibles Programm benutzt - dazu gehören unter Mac OS 9 und Windows-Benutzer der AIM-Programme. iChat AV 2.1 Beta korrespondiert mit AIM 5.5 (unter Windows) auch via Sprachkommunikation.

<http://www.aim.com/get_aim/win/latest_win.adp?aolp=>
<http://www.aim.com/get_aim/mac/latest_macosx.adp?aolp=>

Aber mit den Benutzern anderer großer Kommunikationsnetze wie z.B. dem Textnetz MSN funktioniert das nicht. Ein paar Programme wie Fire von Epicware oder Proteus von Alien Technologie können die Konventionen beider Netze, können aber nicht gleichzeitig zwischen beiden Systemen vermitteln - man braucht auch bei solchen Programmen eine E-Mailadresse im MSN-Netz. Dagegen können Sie mit Freunden im ICQ-Netz ohne weiteres kommunizieren, indem Sie die ICQ-Nummer als Account-Name eingeben resp. in Ihrer "Buddy List" speichern.

<http://www.microsoft.com/mac/default.aspx?pid=msnmessenger>
<http://fire.sourceforge.net/>
<http://www.indigofield.com/>
<http://web.icq.com/>

Buddy Aktionen aufsetzen -- In iChat AV gibt es mehrere Wege, Ihre Aufmerksamkeit zu prüfen, beispielsweise mit "Buddy Aktionen". Meine Mutter setzt sich beispielsweise jeden Tag nur kurz an ihren iMac, um ihre E-Mail abzurufen, und meldet sich für diese Zeit mit iChat an. Bei ihrem Login erscheint bei mir "Mom ist online". Sie können für solche Aktionen auch Tonsignale oder spezielle Icons für bis zu sieben Ereignisse aktivieren.

Klicken Sie einen Namen aus der Buddy List an, (der adressierte braucht nicht online zu sein) und wählen Information im Menu (resp. Command-Shift oder Command-J) und wählen im aufspringenden Menu den Punkt "Aktionen", dann springt ein Menu mit mehreren Aktionen auf, von denen Sie eine wählen können, soll die Aktion nur einmal ausgeführt werden, können Sie mit der Checkbox "Perform this event only once"" spezifizieren.

Zum Verständnis von "Buddy Gruppen" -- Sie können Buddy Gruppen definieren, um Apples Implementierung dieser Gruppen zum Aufruf einiger Funktionen zu nutzen. Bitte erwarten Sie aber nicht, dass diese Funktionen Ihren Erwartungen entsprechen.

Unter "Show Groups" können Sie sich alle bekannten Gruppen zeigen lassen, dazu erscheint links am Arbeitsfenster eine Schublade mit den Namen. Nach einem Klick auf "+" können Sie eine Gruppe mit einem selbstgewählten Namen definieren. Diese Funktion arbeitet ähnlich wie aus iTunes oder iPhoto bekannt.

Aktionen Ihrer neuen Gruppe zu definieren könnte aus Drag&Drop-Operationen aus der Buddy Liste in die Gruppe bestehen, dem ist nicht so. Alle Ihre Buddies gehören von vornherein in die Standardgruppe "Buddies", anders als in iTunes oder iPhoto wird mit einem Drag die angefasste Adresse aus der alten Liste entfernt. und in die neue Gruppe aufgenommen. Wird Sie später aus dieser Gruppe wieder herausgenommen, wird sie aus dem System entfernt und gelöscht. Um dies zu umgehen, empfehle ich, die Adressen grundsätzlich mit Option-Drag jeweils zu kopieren.

Ein letzter Tipp zu Gruppen: Wenn Sie gar keine Gruppen nutzen wollen, sollten Sie die Präferenzen von iChat öffnen und "Use groups in buddy lists" deselektieren.

Eine einfache Korrektur an der Audio-Einstellung -- Manchmal wird bei eingeschalteter Audio-Charfunktion die Sprachqualität schlecht sein. Um dann nicht die Verbindung abbrechen und neu aufbauen zu müssen, Sollten Sie die Mute-Box (Stummschaltung) aktivieren und wieder deaktivieren. iChat bestimmt dann das Sprachspektrum neu und errechnet neue Übertragungsparameter.

Senden und Empfangen von Daten -- Sie brauchen es der Musikindustrie nicht zu erzählen, aber iChat ist ein sehr effektives Werkzeug, um Daten im Peer-to-Peer-Netz zu tauschen. Aber es gibt besseres als MP3-Daten auszutauschen. Ich habe iChat beispielsweise benutzt, um Installerpakete zwischen meinen Macrechnern zu übertragen, ohne File Sharing neu definieren zu müssen - ich konnte Adam und Tonya auch dringend benötige Dateien für ihre E-Books übersenden und es ist zudem fürchterlich einfach meiner Mutter in Sacramento ihre bestellten Digitalfotos zu schicken. Beim Verschenken eines Bildes wird sogar in der begleitenden Nachricht ein Minibild mitgeliefert, ähnliches wird auch für PDF-Dateien erzeugt, so dass man im Charfenster die Seitenstruktur der Datei durchforsten kann. Ich warne jedoch davor, grössere PDF-Dateien zu übertragen, weil sich iChat bei deren Übertragung aufhängen kann.

Wenn man Ihnen eine Datei geschickt hat, können Sie diese in Mac OS X 10.3 Panther unter den Präferenzen von Safari wieder finden.

iChat AV mag nicht das ultimative Chatprogramm sein, aber die Tatsache, dass es mit jedem neuen Macsystem kostenlos mitgeliefert wird, macht dies Programm universell verfügbar (Version 1.0 kam mit OS X 10.2 Jaguar. Version 2.0 ist für diese Benutzer mithilfe eines Update zu 30,00 US$ zu bekommen. Bevor es iChat gab, haben wir Instant Messaging bei der Erstellung der TidBITS überhaupt nicht benutzt und auch, wenn wir unsere tägliche Arbeit nicht vollständig umstellen werden, hat iChat doch bewiesen, von Nutzen zu sein. Machen Sie doch mal einen Versuch mit iChat


Konfabulator: Achtung - Ansteckungsgefahr!

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <hgreiser@linarte.com>]

Manche Programme lassen sich nicht einordnen. Bill Atkinson hat HyperCard als ein "Software-Aufbauset” beschrieben, eigentlich eine präzise Beschreibung, auch wenn Apples Marketingabteilung unablässig versuchte, es als Präsentationsprogramm, als persönlichen Informations-Manager und als eine Kombination aus Bohnerwachs und Nachtischverzierung zu verkaufen.

Wenn ich heutzutage ein Software-Aufbauset verteilen müsste, dann stünde Konfabulator ganz oben auf meiner Liste. Konfabulator, geschrieben von Arlo Rose und Perry Clarke und vor einem Jahr zum ersten Mal erschienen, widersetzt sich einer Kategorisierung in gleicher Weise wie HyperCard, weil es sowohl eine Programm-Laufzeitumgebung ist, als auch ein Host für hochspezialisierte Programme von anderen. Während HyperCard die einfache, mit dem Englischen vergleichbare HyperTalk-Programmiersprache und das "Stackkonzept” verwendete, beruht Konfabulator auf JavaScript und es nennt seine Programme "Widgets”. Der Vergleich hinkt natürlich etwas, da HyperCard grundlegende Datenbankmöglichkeiten bot, mit denen es sich wie ein Datencontainer verhalten konnte, wogegen Konfabulator im Grunde nicht viel mehr ist als eine Shell, innerhalb derer Widgets laufen können (obwohl ich es mir als sehr interessant vorstellen könnte, eine Datenbank hinzuzufügen, die von Widgets angesprochen werden kann). Kurz gesagt, wie schon seine Eigendefinition andeutet: Konfabulator ist, was immer Sie wollen.

<http://konfabulator.com/>

Bessere Widgets herstellen -- Vergleichsansätze mit HyperCard gibt es zur Genüge. Konfabulator kommt mit einer Auswahl an Widgets, die schon ganz nützlich sind, wie z.B. ein Bildrahmen (wer kann denn schon seine Schreibtischoberfläche während der Arbeit sehen?), ein Aktienticker, ein Wetterbericht, ein Mülleimer für die Schreibtischoberfläche, eine einfache Erledigungsliste, ein schwebender Suchbalken und anderes. Konfabulator wäre aber nicht besonders interessant, wenn man auf die mitgelieferten Widgets beschränkt bliebe. Arlo und Perry unterhalten eine Widget-Galerie mit über 500 Widgets, die von Nutzern beigesteuert wurden. Wenn man sich da durcharbeitet wird man mehr als deutlich an das Durchblättern von Hypercardstacks erinnert. Die meisten davon sind natürlich ein bisschen verrückt, wie z.B. die CountDown-Uhren für neue Kinofilme, aber es gibt – genau wie bei den HyperCard-Stacks auch – einige Juwelen, wie Widgets, mit denen man Symlinks herstellen oder Wörter zählen kann, einen Prozess-Monitor, der Ladedurchschnitte und Laufzeiten anzeigt, ein Statistikprogramm für SETI@home und ein Programm, das versucht, die Textbestandteile eines gerade laufenden iTunes-Stückes anzuzeigen. Die Besucher der Widget-Galerie können die Widgets bewerten und kommentieren. Da diese Zusatzinformationen von der betroffenen Nutzergemeinschaft selbst kommen, sind diese Hinweise nach meiner Einschätzung ganz hilfreich und zielgerichtet.

<http://www.widgetgallery.com/>

Nur wenige der Widgets bieten wirklich einzigartiges, das nirgendwo sonst zu finden wäre, aber darauf kommt es nicht an. Wesentlich ist, dass man eine allgemeine Script-Sprache nutzen kann, die manchmal an Programme auf der Kommandozeilen-Ebene bindet, um winzige Applikationen zu erstellen, die etwas Nützliches, etwas Interessantes oder auch nur etwas Lustiges tun können (es gibt eine Reihe kleinerer Spiele-Widgets). Und, da es sich bei Widgets im Prinzip um Packages handelt (Control-Klicken Sie auf eins und wählen Sie "Paketinhalte zeigen”), können Sie sich diese ansehen und nach Lust und Laune verändern. Genau wie in den Tagen von HyperCard, als Sie einen besonders schönen Stack auseinander nehmen konnten, um zu sehen wie er gemacht worden war.

Viele Leute wissen gar nicht, dass man Widgets ändern kann und wahrscheinlich noch mehr wissen nicht, dass Widgets nicht auf JavaScript beschränkt sind. Mit Hilfe eines Kommandopaares - applescript() und runcommand() – können Widgets AppleScriptcode aufnehmen (sehr bequem, um Macintoshprogramme zu steuern), genauso wie Perl, Ruby, Python oder jede andere Script-Engine auf Kommandozeilenebene. Wenn Sie mit JavaScript also nichts am Hut haben, dann besteht immer noch die Möglichkeit für Sie, coole Widgets mit einer anderen Scriptsprache zu erstellen.

Da Arlo Rose der Typ ist, der die Welt erst durch seine Arbeit am "Appearance Manager” bei Apple und später dann durch das Hilfsprogramm "Kaleidoscope” mit dem themenbezogenen Interface bekannt gemacht hat, können die Konfabulator-Widgets die Quartz-Renderingmöglichkeiten unter Mac OS X in vollem Umfang nutzen. Das bedeutet, dass Widgets nicht auf rechteckige Fenster beschränkt sind, außerdem können Sie ihre Deckintensität für jedes einzelne Widget einstellen. Diese Deckintensität ist sogar ziemlich wichtig, da Sie wählen können, ob ein bestimmtes Widget über allen anderen Fenstern schwebt, ob es immer zuoberst liegt, sich wie ein normales Fenster verhält, ob es sich immer unter allen anderen Fenstern versteckt oder ob es sich mit Ihrer Schreibtischoberfläche zu einer Einheit verbindet. Wenn man in dem eben erschienenen Konfabulator 1.5.6 "Expose” nutzt, um die Schreibtischoberfläche zu zeigen, bekommt man auch die Widgets auf der Desktop-Ebene angezeigt. Mit einem einzigen Klick oder Tastendruck sehen Sie hier eine Menge Desktoplevel-Widgets, die Sie während der meisten Zeit nicht sehen möchten.

Die Möglichkeit, Widgets über allen anderen Fenstern schweben zu lassen oder eines davon in Ihren Desktop einzubauen, erinnert mich an palettenbasierte Automationshilfsmittel. Ein Widget herzustellen ist zweifellos schwieriger als die Konstruktion eines Makros mittels QuicKeys oder iKey, aber seine Fähigkeiten sind auch in gleichem Umfang beeindruckender. Der Möglichkeiten sind unzählige.

Widgets klicken -- Widgets bringen ihre eigenen Interfaces mit. Diese beschränken sich in den meisten Fällen auf sichtbare Steuerungen und auf ein Fenster für Widget-Voreinstellungen, das entweder durch einen Control-Klick auf ein Widget zugänglich ist oder dadurch, dass man diesen Punkt im hierarchischen Widget Voreinstellungsmenü im Menübalken unter dem "Gear” Menü von Konfabulator anwählt. Das Schließen eines Widgets geschieht einfach durch einen Ctrl-Klick und durch die nachfolgende Wahl von "Widget schließen” (bei Widgets, die kein dauerhaftes Interface bieten, wie bei dem iChat Bezel Widget, das erscheint, wenn sich der Status Ihres iChat-Buddies ändert, können Sie auf Control drücken und das verborgene Widget aus dem Konfabulator Gearmenü wählen.) Mit dem Konfabulator-Gearmenü kann man auch nach neuen Widgets suchen, Widgets öffnen, die Voreinstellung aktueller Widgets ändern und Konfabulator selbst beenden. Wenn ich etwas kritisieren soll, dann hauptsächlich den Umstand, dass im Konfabulator so viel vom Interface hinter Kontextmenüs und Änderungstasten verborgen ist, dass sein Gebrauch etwas Verwirrung stiften kann, bis man die Grundlagen über das Öffnen, Schließen und Anpassen der Widgets endlich verstanden hat.

Jedes Widget läuft als eigenständige Einheit in der Konfabulator Laufzeit-Engine, das bedeutet, dass ein bestimmtes Widget nur eine normale Mac OS X Applikation ist, mit nicht mehr Einfluss auf das Gesamtsystem als irgendeine andere Applikation. Konfabulator erinnert sich an die Widgets, die beim letzten Einsatz geöffnet waren. Wenn Sie Konfabulator also auf Ihre Login/Startobjekte-Liste setzen, dann sehen Sie bei jedem Login automatisch den letzten Satz der Widgets, die Sie benutzt haben.

In einer idealen Welt würde ich JavaScript lernen und dann einige Widgets schreiben, die meine Internetserver beobachten und andere Aufgaben übernehmen. Das wird aber nicht passieren, deshalb überlasse ich es Anderen, die coolen Widgets zu schreiben, die ich in den Konfabulator laden kann. Ob Sie jetzt in der Lage sind, eigene Widgets zu schreiben oder ob Sie einfach die Früchte fremder Arbeit kosten wollen, Konfabulator ist ein nützliches Schmuckstück, das Sie sich mal ansehen sollten.

Für Konfabulator braucht man Mac OS X 10.2 oder neuer, 10.2.3 oder später wird empfohlen. Bei Kagi kostet es 25,00 US$, Sie können das Programm aber eine Zeitlang ausprobieren, bevor Sie sich registrieren (wählen Sie dafür "Registrieren” aus dem Konfabulator-Gearmenü).


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/16-Feb-04

vom TidBITS-Team<editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <hgreiser@linarte.com>]

Apple gibt Safari 1.2 frei -- Ist es ein Browserfehler oder liegt es an den HTML-Progammierern, wenn sich eine Seite in Safari nicht korrekt laden lässt? Die Dauerdebatte über die letzte Version der neuesten Ausgabe von Apples Webbrowser wendet sich jetzt dem Punkt zu, wie Browser gezwungen werden, sich mit nachlässigem Seitendesign auseinander zu setzen. ("Apple Releases Safari 1.2" - 56 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2153>


Übersetzung dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>, Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>, Hartmut Greiser <info@linarte.com>, Roland Müller <mail@duesenschrieb.de> und Dr. Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t.online.de>.

Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.

Koordination dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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