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von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Apple hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass die nächste iMac-Generation erst im September ausgeliefert werde. Apple informiert nur selten vier bis acht Wochen vorher über Erscheinungstermine neuer Produkte und üblicherweise nur dann, wenn mindestens ein neues Produkt kurzfristiger erhältlich ist. Apple gab gleichzeitig bekannt, dass Bestellungen für die aktuelle iMac-Linie nicht mehr entgegen genommen werden.
Auf der iMac-Seite des deutschen Apple Online Store erscheint folgende der Mitteilung auf der US-Seite entsprechende Meldung: "Apple nimmt keine Bestellungen mehr für den derzeitigen iMac entgegen, da wir momentan den Übergang von der derzeitigen iMac Produktlinie zu einer komplett neuen iMac Produktlinie vorbereiten, die voraussichtlich im September auf den Markt kommen wird.
Unser Ziel war es, den iMac der nächsten Generation genau rechtzeitig freizugeben, wenn unser jetziger Bestand an aktuellen iMac Computern verkauft ist, was in den nächsten Wochen der Fall sein wird. Doch zu unserem großen Bedauern geht dieser Plan nicht auf.
Wir möchten uns vielmals für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die unseren Kunden hierdurch möglicherweise entstehen."
Apples Stolperer kann wegen des Endes der Schul- und Semesterferien einige hundert Millionen Dollar kosten, da üblicherweise Schüler, Studenten und ihre Eltern in den kommenden zwei, drei Monaten über die Neuanschaffung von Computern entscheiden. Apple wird ziemlich sicher andere Modelle stärker bewerben, mutmaßlich mit großen Rabatten, um die Abwanderung potenzieller iMac-Käufer in die Windows-Welt zu unterbinden.
von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <info@linarte.com>]
Apples neue AirPort Express Basis Station kombiniert Musik-Streaming, USB Drucker Sharing und drahtlose Vernetzung – das ganze aber mit lediglich einem einzigen Ethernet-Port. Das klingt zunächst unproblematisch: man verbindet einfach eine AirPort Express Basis Station mit einem Breitbandmodem und ist online, richtig?
<http://www.apple.com/airport/>
Ja, aber nur wenn Sie weder jetzt noch in Zukunft darauf angewiesen sind, Ihre Breitbandverbindung mit Computern zu teilen, die mit Ihrem lokalen Netz über Ethernet verbunden sind. Da AirPort Express nur einen Ethernet-Port hat, ist er nicht in der Lage, gleichzeitig als Gateway für Ihr DSL oder Kabelmodem zu dienen und diese Verbindung mit Rechnern zu teilen, die über Kabel angeschlossen sind.
Es gibt Möglichkeiten, wenn Sie die AirPort Express Basis Station zu Ihrem einzigen Wi-Fi Gateway machen und verkabelte Rechner im gleichen Netzwerk betreiben möchten. Glücklicherweise sind diese Notlösungen überflüssig, wenn Sie einen AirPort Express in ein AirPort Extreme Netzwerk integrieren: Sie haben dann ja schon ein privates Breitband-Gateway, mit dem Sie Ihre Verbindung teilen können oder wenn Sie Ihren Anschluss nur mit einem AirPort oder AirPort Extreme gestalten (ich möchte Sie aber trotzdem ermuntern, einen Blick auf mein neues Ebook, "Take Control of Your AirPort Network" zu werfen).
<http://www.tidbits.com/takecontrol/AirPort.html>
Die Rückkehr des Graphit? Apples letzte Basis Station mit einem einzigen Ethernet-Port war die originale, graphit-farbene AirPort Basis-Station von 1999. Damals wurde AirPort als erschwingliches Zubehör für Netze angesehen, in denen – neben dem Kabelanschluss – auch Wi-Fi angeboten werden sollte. Da es relativ wenige private Breitbandschlüsse gab (und wenn, dann gab es oft nur einen einzigen AirPort- fähigen Computer), stand die gemeinsame Nutzung einer Verbindung nicht oben auf Apples Prioritätenliste, auch wenn die Möglichkeit für Netzwerk-Sharing schon gegeben war.
Mit steigender Beliebtheit der drahtlosen Netzwerke und der Zunahme von Haushalten mit mehreren Rechnern ersetzte Apple das Graphit-Modell durch das Snow-Modell, das zwei Ethernet-Anschlüsse besaß: einen Wide Area Network (WAN) Ethernet-Port für den Anschluss an das Breitbandnetz Ihres Service-Providers und einen Local Area Network (LAN) Port zur Anbindung des verkabelten Teiles Ihres Netzwerkes. Die späteren AirPort Extreme Basis Stationen hatten ebenfalls diese beiden separaten Ports.
Über den WAN Port wird die Verbindung mit Ihrem ISP hergestellt; dazu gehört auch die Verwendung von PPP over Ethernet oder eines Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) Klienten, um eine Adresse vom Netzwerkserver des ISP zugeteilt zu bekommen. Der LAN-Port kann mittels Network Address Translation (NAT) private Quasi-Netzwerkadressen ausgeben und gibt Ihnen so die Möglichkeit, die typische dynamische Einzeladresse eines ISP mit mehreren lokalen Maschinen zu teilen. (Wireless Gateways anderer Firmen arbeiten genauso, haben in der Regel aber einen 3- oder 4-Port Ethernet LAN Switch zusätzlich zum WAN-Port.)
Durch die Aufteilung in WAN und LAN konnte Apple unterschiedliche Funktionen für jeden Port anbieten und damit im Wesentlichen zwei getrennte Netzwerke herstellen, mit der Basisstation als Router dazwischen. Auf diese Weise wird verhindert, dass private Netzwerkadressen über den WAN-Port nach außen gelangen (Backwash) und dort möglicherweise die dynamische Adressenzuteilung anderer ISP-Kunden gefährden. Die Graphit-Einheit hat dies zugelassen, die Snow-Modelle haben es durch die Aufteilung der Netzwerk-Segmente verhindert.
Hier ist das Problem: so weit ich es – ohne ein Gerät vor mir zu haben – beurteilen kann, lässt sich der einzige Ethernet-Port der AirPort Express Basis Station nur entweder als WAN- oder als LAN-Port – nutzen und eben nicht gleichzeitig. Als Gateway für drahtgebundene Maschinen ist das Gerät also nicht einsetzbar. Die Graphit-Basisstation konnte das oben beschriebene Problem auslösen (und hat es auch getan), einer der Gründe dafür, es zu ersetzen; AirPort Express wird die alten Fehler sicher nicht wiederholen.
Man könnte sich eine Lösung dieses Problems so vorstellen, dass man die einkommende Netzwerkverbindung mit Hilfe des Internet Sharing von Mac OS X mit anderen verkabelten Maschinen teilt. Dieses Vorgehen könnte aber dazu führen, dass Ihr Breitbandanschluss wegen der Störung des ISP-Netzwerkes durch den Backwash dynamischer Adressen gekündigt wird.
So spucken Sie Ihrem ISP in die Suppe -- Viele ISPs, besonders die Kabelmodem-Provider, verbinden Ihre Breitbandnetzwerkverbindung direkt mit dem eigenen lokalen Netzwerk: Ihr Ethernet-Netzwerk wird damit als einfache Erweiterung ihres eigenen größeren Pools gesehen. Das ist aus mehreren Gründen ein blödsinniges Design, aber es ist ein Standardverfahren. (ISPs könnten z.B. mit einem Filter verhindern, dass LAN-Pakete in die falsche Richtung wandern, einige filtern aber auch Windows File-Sharing aus.)
Das ist auch der Grund für die Warnung vor einem möglichen Fehler, wenn Sie versuchen, mit Internet Sharing eine Verbindung über das eingebaute Ethernet zu teilen. Backwash aus dem Internet Sharing könnte andere Computer irritieren, die auf dem gleichen Netzwerksegment arbeiten, das Ihr ISP Ihnen zugewiesen hat.
Mit dem Backwash läuft das so: Internet Sharing kombiniert NAT mit DHCP um private IP Adressen an Computer auszugeben, die im Netz danach fragen. Diese privaten IP-Adressen funktionieren nur auf dem privaten Netzwerk und können vom Rest des Internets nicht direkt erreicht werden. In der Regel handelt es sich dabei um Einbahn-Adressen, die Informationen nur abfragen und selbst nicht senden.
Wenn Sie z.B. einen Mac und Ihr Breitbandmodem in ein Ethernet-Switch einklinken und dann Internet Sharing aktivieren, damit die Verbindung aus dem eingebauten Ethernet mit Computern geteilt wird, dann würde Internet Sharing ohne Umstände seine privaten Adressen an Computer vergeben, die anderen Nutzern des ISP-Netzwerkes gehören. Das würde entweder dazu führen, dass der komplette Fremdverkehr über Ihr Netzwerk läuft oder es würde sie daran hindern, überhaupt eine Verbindung herzustellen. Wie auch immer - Ihr ISP könnte Sie wegen technischen Fehlverhaltens rauswerfen und Sie – im besten Fall – am Telefon beschimpfen.
Deshalb ist es nicht vorgesehen, dass AirPort Express eine Verbindung mit verkabelten Rechnern teilt. Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, verkabelte und kabellose Netzwerke zu verbinden, ohne die vollen Kosten einer AirPort Extreme Basis Station (mit ihrem doppelten Ethernet-Port), dann scheint das ziemlich aussichtslos zu sein, aber es gibt Möglichkeiten.
Drahtlos geht besser mit Draht -- Die Ersatzlösung für ein AirPort Express-basiertes Netzwerk ist entweder ein verkabeltes Breitband-Gateway oder eine zusätzliche Ethernet-Karte für einen vorhandenen Power Mac, mit der Sie eine eigene WAN/LAN Aufteilung bekommen. In beiden Szenarien müssen Sie Ihre AirPort Express Basis Station so konfigurieren, dass sie ihre Adresse über DHCP erhält und dass ihre Option, IP-Adressen zu verteilen, deaktiviert ist (mit dem AirPort Admin Utility). Die AirPort Express Basis Station erstellt kein eigenes Netzwerk für drahtlose Rechner: es versetzt die drahtlosen Computer nur in die Lage, sich in ein existierendes privates Netzwerk auf Ihrem Ethernet LAN einzuklinken. Sobald ein Computer sich drahtlos mit der AirPort Extreme Basis Station verbindet, bekommt er vom per Kabel angebundenen Gateway (oder dem Mac mit zwei Ethernet Karten) eine Adresse zugewiesen.
Ein Breitband-Kabelgateway bietet im Großen und Ganzen die gleichen Möglichkeiten wie eine AirPort Extreme Basis Station, nur ohne die drahtlose Übertragung. Die meisten Modelle kosten zwischen $30 und $50. Mit dem Linksys BEFSR41 habe ich vor kurzem einen ganz guten Treffer gelandet: es kann die Ethernet-Ports selbstständig entdecken (Sie müssen sich also nicht um die richtige Kabelart kümmern) und lässt sich leicht konfigurieren. Es kostet ungefähr $50, aber ein 4-Port Ethernet Switch kostet für sich schon $20 bis $30, es ist also eine preiswerte Kombination.
<http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/B00004SB92/thewirelessne-20>
Safari war mit der Web-Konfiguration des Teils etwas überfordert, Opera 7.5 für den Mac hatte dagegen keine Probleme damit, sogar das Firmwareupdate hat geklappt – ein Merkmal, an dem Mac-Browser sich oft die Zähne ausbeißen, weil bei den Herstellern Windows im Vordergrund steht.
Verbinden Sie die AirPort Express Basis Station mit einem der vier 10/100 Mbps Ethernet LAN Ports am Linksys BEFSR41 und konfigurieren Sie das Linksys Gateway so, dass es sich über seinen WAN-Port mit Ihrem Breitbandmodem verbindet. Aktivieren Sie den DHCP-Dienst - fertig: jetzt erstellen Sie private Adressen für alle drahtgebundenen und drahtlosen Maschinen.
Mit $180 ($130 für den AirPort Express und $50 für das Linksys-Gateway) haben Sie bei dieser Kombination sogar einige Vorteile im Vergleich zur $200 AirPort Extreme Basis Station: Sie bekommen einen kompletten 4-Port Ethernet Switch und um einiges bessere Reporting- und Konfigurationsoptionen im Linksys, die Sie bei Netzwerkspielen und beim gezielten Steuern des Zugangs zu Maschinen hinter der passiven NAT Firewall unterstützen.
Eine andere Möglichkeit wäre, einen Power Mac mit einer zweiten PCI Ethernetkarte zu bestücken. (Siehe auch Adams Artikel an anderer Stelle in dieser Ausgabe, in dem er sich dazu äußert, wie man eine für diesen Zweck geeignete, preiswerte und kompatible Ethernetkarte findet.)
Nach dem Einbau der Ethernetkarte und nach dem Neustart wird eine Ethernet Schnittstelle so eingestellt, dass sie als Zugang zu Ihrem WAN dient, indem Sie sie mit den Netzwerkvoreinstellungen so programmieren, dass sich über Ihr Breitbandmodem mit Ihrem ISP verbindet. Die Anbindung an Ihr LAN erfolgt durch das Verbinden des anderen Ethernet-Port mit einem Ethernet Switch oder Hub, in den Sie auch die AirPort Express Basis Station klinken.
Nennen Sie die beiden Konfigurationen in den Netzwerkvoreinstellungen WAN Ethernet und LAN Ethernet, um sie zu unterscheiden. Konfigurieren Sie schließlich Ihre Internet Sharing Einstellungen so, dass die WAN Ethernet Verbindung über Ihr LAN Ethernet läuft.
Kochen mit einem Port -- Das sieht nach einem größeren Aufwand aus, aber wenn Sie sich vorgenommen haben, ein Airport-Netzwerk mit einer AirPort Express Basis Station aufzubauen, dann habe ich Ihnen hoffentlich gerade Stunden der Frustration und Verwirrung erspart. Wenn Sie meinen Vorschlägen folgen, dann laufen Sie keine Gefahr, dass Ihr ISP Ihnen kündigt, und Sie können sich damit genau das Netzwerk aufbauen, das Sie sich vorgestellt haben.
Dieses Szenario und viele andere habe ich in meinem neuen Ebook "Take Control of Your AirPort Network" beschrieben, das vor kurzem herauskam. Darin bespreche ich, wie man eine angemessene Basis-Station findet, inkl. Alternativen für AirPort; wie man allgemeine Konfigurationsprobleme löst; was man braucht, um den Versorgungsbereich Ihres Netzwerkes zu vergrößern; wie man seine eigene dynamische Adressierung mit viel mehr Optionen erstellt, als ich hier in diesem Artikel besprechen konnte und darüber, wie man sein Netz oder seine Daten absichert. In den Anhängen kläre ich Sie über den Gebrauch des AirPort Management Hilfsprogramms auf, weise darauf hin, wie man eine Non-Apple Karte für neue und alte Macs findet und wie man AirPort Express einsetzt. Das Buch kostet $5, und es wird – wie alle Take Control Bücher – gratis aktualisiert. Sobald ich die Möglichkeit habe, mich mit dem Airport Express eingehender zu beschäftigen, werde ich dieses Thema ausführlicher berücksichtigen.
[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]
Apple meldet 61 Mio. US$ Gewinn im Q3 und bestätigt G5 iMacs -- Abgesehen von den Problemen, die Nachfrage nach seinen neuen iPod-Minis zu befriedigen sowie der erzwungenen Verschiebung der neuen iMacs in den September, hat Apple einen saftigen 61 Mio. US$-Gewinn fürs dritte Quartal des Geschäftsjahres 2004 vermeldet, bei einem Umsatz von 2,014 Mrd. US$. Ein nachsteuerlicher Restrukturierungsabzug hat davon 6 Mio. US$ verbraucht. Ohne diesen läge der Quartalsgewinn von Apple bei 67 Mio. US$. Die Marge für das Quartal lag bei 27,8 Prozent, das internationale Geschäft steuerte 39 Prozent zum Quartalsumsatz bei. Apple hat in diesem Quartal 876.000 Macs und 860.000 iPods ausgeliefert. Der iPod-Abverkauf hat sich zum Vergleichsquartal des Vorjahres um 183 Prozent erhöht und liegt noch einmal 6 Prozent höher als im zweiten Quartal.
<http://www.apple.com/ipodmini/>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-736-739.html>
<http://www.apple.com/pr/library/2004/jul/14results.html>
Als besonderen Hinweis für potenzielle Computerkäufer in den kommenden Monaten hat Apple Finanzvorstand Peter Oppenheimer während der Apple Quartalskonferenz bestätigt, dass die nunmehr für September angekündigten neuen iMacs auf dem PowerPC G5-Prozessor basieren werden. Die Verzögerung resultiert aus der beschränkten Verfügbarkeit der im IBM-Werk in Fishkill, New York, produzierten G5-CPU. [GD]
<http://www.apple.com/quicktime/qtv/earningsq304/>
von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <kww@q-dsl.de>]
Apple hat heute [19.7.2004 - A.d.Ü] seine iPod-Produktpalette erneuert und damit dieses tragbare Musikgerät noch attraktiver gemacht. Obwohl das grundsätzliche weiße iPod-Design bleibt, enthält das neue Modell ein "Click Wheel", ein neues Bedienelement, das mit dem iPod mini eingeführt worden ist (siehe "iPod mini Joins Successful Music Player Line"). Die vier berührungsempfindlichen Knöpfe, die beim vorigen iPod oberhalb des Rads angeordnet waren, sind entfallen und werden durch die Möglichkeit ersetzt, die Ränder des Rads zu drücken, um die Funktionen Abspielen, Rücklauf, Vorlauf und Menü zu erreichen.
<http://www.apple.com/ipod/>
<http://www.apple.com/ipodmini/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07494>
Der neue iPod ist außerdem ein Millimeter dünner als die vorigen Modelle. Aufregender ist vielleicht, dass Apple behauptet, dass das neue Modell bis zu zwölf Stunden Spielzeit mit einer Batterieladung erreicht.
<http://www.apple.com/ipod/specs.html>
Auch die Software für die neuen iPods hat sich etwas geändert. Ein neues Menü namens Musik auf der obersten Ebene dient als Portal zu den Musikstücken. Apple hat auch die Option der Zufallswiedergabe auf die oberste Ebene gestellt, damit man leichter daran kommt, und man kann jetzt mehrere On-the-Go-Abspiellisten speichern. Für Liebhaber von Hörbüchern kann der iPod jetzt ohne Klangeinbußen in verschiedenen Geschwindigkeiten wiedergeben. Apple hat auch den iPod Updater 2004-07-15 freigegeben; er enthält die iPod-Software 3.0 für die Click Wheel-iPods, die iPod-Software 1.1 für den iPod mini, die iPod-Software 2.2 für iPods der dritten Generation mit Dock-Anschluss und die iPod-Software 1.4 für ältere iPods. (Für alle Modelle außer dem Click Wheel-iPod hat sich die Software gegenüber den letzten Aktualisierungen nicht verändert.)
<http://www.apple.com/ipod/download/>
Die neuen iPods gibt es in zwei Varianten. Eine Version mit 20 GB für USD 300 [329 Euro - A.d.Ü] wiegt 159 Gramm und enthält Ohrhörer, Netzteil sowie Firewire- und USB 2.0-Kabel (letzteres wurde vorher separat verkauft). Für USD 400 [429 Euro - A.d.Ü] bekommt man das 40 GB-Modell, das 176 Gramm wiegt und zusätzlich ein iPod-Dock enthält. Beide Preise liegen etwa USD 100 unter den Preisen vergleichbarer Vorgängermodelle. Die neuen iPods sind sofort verfügbar.
In einer verwandten Notiz kündigte HP an, dass es HP-iPods, die auf dem neuen Design basieren, im September auf den Markt bringen würde.
<http://www.apple.com/pr/library/2004/jul/19ipod.html>
[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Weitere Funktionen für Salling Clicker 2.2 -- Jonas Salling hat seine Bluetooth-Fernbedienungssoftware Salling Clicker auf die Version 2.2 aktualisiert. (siehe auch "Der Salling Clicker in Aktion" in TidBITS-694_). Unter dem Motto "The Digital Hub, on Steroids," [der digitale Netzknoten, jetzt gedopt -- JPF] kommen nun Funktionen zur Bedienung von Videogeräten wie EyeTV und Squeezebox sowie der VLC- (VideoLAN client) Software hinzu. Bei Verwendung mit PowerPoint 2004 zeigt der Salling Clicker 2.2 auch den Titel der folgenden Einblendung. Diese Version fügt zudem weitere Bluetooth-Mobiltelefone und Handhelds hinzu, darunter auch Geräte mit Symbian-Betriebssystem. Salling Clicker 2.2 ist ein kostenloses Upgrade. Für Neulinge kostet der Salling Clicker 2.2 17,27 Euro. Es ist ein 3,7 Megabyte großer Download. Im Demomodus kann es für 30 Clicks getestet werden. [JLC]
<http://www.salling.com/>
<http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-694.html#Artikel2>
<http://www.slimdevices.com/>
<http://www.elgato.com/>
<http://www.videolan.org/>
Übersetzung dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>, Hartmut Greiser <info@linarte.com>, Roland Müller <mail@duesenschrieb.de> und Klaus Werner Wirtz <kww@q-dsl.de>.
Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.
Koordination dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
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