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TidBITS#740-744/04-Aug-04 - 30-Aug-04 (August-Sammelausgabe)

Themen:

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MailBITS/02-Aug-04

[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Steve Jobs muss sich Krebsoperation unterziehen -- In einer E-Mail an die Apple-Mitarbeiter vom 1. August 2004 hat Steve Jobs mitgeteilt, er habe sich erfolgreich einen krebsartigen Tumor aus der Bauchspeicheldrüse entfernen lassen und werde den ganzen Monat August abwesend sein und sich von der Operation erholen. An seiner Stelle wird Apple von Tim Cook geführt, dem Chef des weltweiten Verkaufs und Betriebs ("Sales & Operations"). Jobs hat seinen Krebs als "islet cell neuroendocrine tumor" bezeichnet, eine seltene Krankheit, die aber chirurgisch behandelt werden kann. Er sagte weiter, dass der Tumor frühzeitig diagnostiziert wurde und keine Bestrahlung oder Chemotherapie nötig sei. Jobs litt nicht an einem Adenokarzinom, die weit häufigere und gefährlichere Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wir wünschen ihm eine rasche und vollständige Genesung. [GD]

<http://www.cnn.com/2004/BUSINESS/08/01/apple.jobs.ap/>


Apple weigert sich mit Harmony von Real mitzusingen

von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Vorige Woche brach zwischen Apple und RealNetworks ein handfester Streit darüber aus, welche Audiodaten mit dem iPod abgespielt werden können. RealNetworks entwickelt mit RealPlayer eigene Software zum Abspielen von digitalen Inhalten und konkurriert dabei mit QuickTime von Apple und Windows Media von Microsoft. RealNetworks betreibt ebenfalls den RealPlayer Music Store (ein Konkurrent des iTunes Music Store) und den Musikabonnentendienst Rhapsody.

<http://www.rhapsody.com/>
<http://www.real.com/>

Duellierende Diven -- Die derzeitige Missstimmung hat eine Vorgeschichte. Am 9. April 2004 hat Rob Glaser, der Chef von RealNetworks eine "taktische Allianz" zwischen RealNetworks und Apple vorgeschlagen, in dem Apple das im iTunes Music Store eingesetzte digitale Rechtemanagement ("Digital Rights Management - DRM") namens FairPlay an RealNetworks lizenzieren sollte. Damit würde es möglich, bei Rhapsody und dem RealPlayer Music Store gekaufte Musik auch auf dem iPod abzuspielen, dem damals wie heute erfolgreichsten digitalen Musikspieler auf dem Markt. Im Gegenzug würde RealNetwork den iPod zum "bevorzugten Gerät" ihres Musik- und Softwareangebotes machen. Zusätzlich hat Glaser angetönt, dass RealNetworks Windows Media berücksichtigen oder sich an einen anderen Hardware-Hersteller wenden würde, sollte der Handel mit Apple nicht zustande kommen.

<http://www.internetnews.com/bus-news/article.php/3340801>

Apple hat den Vorschlag von RealNetwork sofort zurückgewiesen. Apple besaß bereits den populärsten Musikspieler und den erfolgreichsten Online-Musikladen und war offenbar der Meinung, dem eingeschlagenen Weg treu zu bleiben sei allemal besser als mit kleineren Partnern Verträge auszuhandeln. Apple hatte offenbar auch das Gefühl, dass RealNetworks Hinwendung zu Windows Media eher unwahrscheinlich ist, vor allem im Hinblick auf das langjährige juristische Seilziehen zwischen RealNetworks und Microsoft.

Schreiduell -- Am 26. Juli 2004 wurde die öffentliche Stille zwischen RealNetworks und Apple unterbrochen, als RealNetworks eine neue Technik namens Harmony ankündigte. Neben anderen Dingen hat sich Harmony zum Ziel gesetzt, Lieder auch dann auf dem iPod abspielen zu können, wenn sie von einer anderen DRM-Lösung als derjenigen von Apple gegen missbräuchliches Kopieren geschützt wurden. Harmony könnte damit zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für RealNetworks werden. Zurzeit kann der iPod entweder ungeschützte (etwa ganz normale MP3-Dateien) oder durch Apples Fairplay geschützte Songs abspielen (etwa Songs aus dem iTunes Music Store). Der RealPlayer Music Store und der Rhapsody-Musikdienst hätten einen grossen Vorteil, wenn die gekauften Songs auch auf dem iPod abspielbar wären, zusätzlich zu der Vielzahl von weiteren Spielern von Herstellern wie Sony, Rio, PalmOne, Gateway, Dell und anderen. Das geschützte Material von RealNetworks würde dann auf über 70 Spielern funktionieren, während Songs aus dem iTunes Music Store nur auf dem iPod abspielbar sind. Die Gründe von RealNetworks für die Entwicklung von Harmony sind nachvollziehbar: wenn Leute im Internet Musik kaufen, sollen sie auch in der Lage sein, die Musik auf dem Spieler ihrer Wahl nutzen zu können und sich nicht über den Kopierschutz oder Dateiformate den Kopf zerbrechen müssen. Es sollte einfach funktionieren.

<http://www.real.com/harmony/>
<http://www.realnetworks.com/company/press/releases/2004/harmony.html>

Ich begreife die technischen Grundlagen von Harmony zwar nicht vollständig, aber es ist offensichtlich, dass Harmony nicht zusammen mit Apple entwickelt worden ist. Stattdessen ist RealNetworks allein vorgegangen und hat bereits geschütztes Material genommen und mit dem Fairplay-DRM für die Nutzung auf dem iPod noch zusätzlich geschützt. Wenn der iPod einen solchen Song aus dem Angebot von RealNetworks erhält, spielt er ihn klaglos ab. Diese Methode funktioniert bei allen Audiodateien aus Rhapsody und dem RealPlayer Music Store, weil deren Songs ebenfalls mit dem gleichen AAC-Audioformat kodiert worden sind wie beim iTunes Music Store (allerdings mit einer besseren Qualität von 192 Kbit/s anstelle von 128 Kbit/s). iPods haben die Unterstützung von AAC eingebaut; Harmony ändert die iPod-Software nicht und bringt dem iPod auch keine neuen Audioformate bei.

Apple hat am 28. Juli 2004 scharf zurückgeschossen und mitgeteilt, dass man sehr erstaunt sei, Hacker-Taktiken durch RealNetworks angewendet zu sehen, damit deren Songs auf iPods abgespielt werden können. Gleichzeitig warnte Apple, dass Harmony auf aktuellen und zukünftigen iPods sehr wahrscheinlich nicht funktionieren sollte, sobald Apple neue iPod-Software veröffentlichen würde. Anders gesagt: Apple war ausgesprochen wütend und würde umgehend versuchen, Harmony auf dem iPod so schnell als möglich auszuhebeln. Apple hat auch anklingen lassen, juristische Schritte in Erwägung zu ziehen, einschließlich Verstöße gegen den "Digital Millenium Copyright Act (DMCA)". RealNetworks hat am 29. Juli 2004 geantwortet, sich hinter Harmony gestellt und gleichzeitig bekräftigt, dass die Technik sowohl völlig legal als auch unabhängig von Apple entwickelt worden sei.

<http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&cid=528&ncid=528&e=12&u=/ap/20040729/ap_on_hi_te/apple_realnetworks>
<http://www.realnetworks.com/company/press/releases/2004/harmony_statement.html>

Lauter Misstöne -- Der Streit zwischen Apple und RealNetworks berührt zahlreiche wunde Punkte in der Welt der Online-Musik und der digitalen Rechteverwaltung. Einige Leute sehen es nicht gern, dass Apples iPod zurzeit nur ein einziges, proprietäres und geschlossenes DRM-System unterstützt und viele Personen würden es sehr begrüßen, wenn der iPod auch Songs aus anderen Quellen akzeptieren würde. Die Unterstützung für andere DRM-Systeme könnte den iPod sogar noch beliebter machen und angesichts des hohen Marktanteils auch Apple zusätzliches Geld einbringen. Immerhin verdient Apple momentan mit dem iTunes Music Store nicht viel (wenn überhaupt): warum sollte es Apple stören, wenn die Nutzer Songs aus anderen Quellen abspielen möchten, solange sie es auf einem profitablen iPod tun?

Andererseits liegt einer der Gründe für den Erfolg des iPods eben gerade in der gelungenen Integration mit iTunes und dem iTunes Music Store. Durch die Kontrolle des gesamten Prozesses, vom Auswählen über das Bezahlen und Synchronisieren bis zum Abspielen hat Apple eine überzeugende Lösung präsentiert. Sollte Apple andere DRM-Systeme unterstützen oder FairPlay an andere Anbieter lizenzieren, würde Apple damit iTunes und auch den iTunes Music Store preisgeben, zwei wichtige Standbeine in der Strategie für das Geschäft mit digitaler Musik. Sollte ein anderer Anbieter (wie Rhapsody) oder eine andere Software (wie der RealPlayer) den iPod nicht fehlerfrei unterstützen, würde dadurch auch das Ansehen des iPods insgesamt Schaden erleiden.

Wenn Apple allerdings weiterhin gegen RealNetworks zu Felde ziehen will, bleibt unklar, ob Apple irgendeine andere Möglichkeit bleibt, als Harmony über Software Update zum iPod inkompatibel zu machen, da die Behauptung, RealNetworks verletze den DMCA, etwas weit hergeholt ist. Erstens hat RealNetworks genug Erfahrungen mit aufwändigen Rechtshändeln mit Microsoft, um sich eine gute Rechtsberatung leisten zu können. Es ist deshalb anzunehmen, dass RealNetworks seine Hausaufgaben gemacht hat, bevor die Pressemitteilung veröffentlicht wurde. Zweitens scheint Harmony den Kopierschutz von geschützten Songs nicht zu verletzen, da geschützte Songs weiterhin geschützt bleiben, sobald sie auf den iPod übertragen wurden. Drittens könnte Apple Schwierigkeiten haben, zu beweisen, dass die eigenen Schutzrechte verletzt worden sind, da Harmony weder iTunes noch die eingebaute Software des iPods verändert und der DMCA zudem spezifische Ausnahmen beim "Reverse Engineering" für Zwecke der Interoperabilität zulässt.

<http://www4.law.cornell.edu/uscode/17/1201.html>

Noch keine Lockrufe -- Harmony mag einfach nur eine weitere Stufe in den Bestrebungen der Firma RealNetworks sein, ihre Songs auf den iPod zu bringen und damit die Nützlichkeit ihres Windows-Musikdienstes Rhapsody zu verbessern. Der Streit macht auch deutlich, dass Apple seine derzeitige Marktführerschaft im Vertrieb von digitaler Musik gegen die Konkurrenz verteidigen muss und dabei vielleicht manchmal einen Ton anschlägt, der für langjährige Apple-Fans etwas ungewohnt ist. Tatsächlich erinnert der Tonfall und das Verhalten eher an eine Firma, die bereits seit langem den Markt für Betriebssysteme beherrscht: Microsoft.


MailBITS/09-Aug-04

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Apple stellt Mac OS X 10.3.5 und Security Update 2004-08-09 vor -- Am späten Montag hat Apple via Software-Aktualisierung Mac OS X 10.3.5 und das Security Update 2004-08-09 präsentiert. Bedenkt man, dass wir von diesen Updates erst knapp vor Toresschluss dieser Ausgabe gehört haben und deshalb nichts bestätigen können, hier die Verbesserungen, die uns auf den ersten Blick am interessantesten erscheinen (der erste Link unten führt zu Apples vollständigen Veröffentlichungskommentaren). Mac OS X 10.3.5 beinhaltet aktualisierte Mail- und Bilderimportfunktionen, verbesserte Kompatibilität mit Software von Drittanbietern, optimiertes Font-Management, ist kompatibel mit noch mehr Firewire- und USB-Peripherie und kommt besser mit Bluetooth-Komponenten wie Apples drahtloser Tastatur und Maus sowie Bluetooth-Handys zurecht. Anwender, die in einer heterogenen Systemumgebung arbeiten, werden sich über erweiterte Unterstützung von NTFS-formatierten Festplatten freuen. Wer in einer stark vernetzter Umgebung tätig ist, wird ein zuverlässigeres Einloggen und Mounten des jeweiligen Home-Verzeichnisses registrieren. Mac OS X 10.3.5 fasst alle vorherigen Einzel-Security-Updates zusammen und behebt zudem ein Problem, das Safari dazu gebracht hatte, Formulardaten erneut zu versenden, wenn man die Vorwärts-/Rückwärts-Button angeklickt und zugleich den TCP/IP-basierte Ablehnfunktion "Rose Attack" aktiviert hat. Das 10.3.5-Update kommt in unterschiedlichen Größen, abhängig vom gewünschten Download. Software-Aktualisierung teilte mir mit, dass 22,9 MB heruntergeladen würden. Eine autonome Version, die 10.3.4 auf 10.3.5 aktualisiert sowie eine kombinierte, die jede beliebige 10.3.-Vorversion auf 10.3.5 aktualisiert, sollten in Kürze auf der Apple Download-Seite zur Verfügung stehen. Wie immer vor einem größeren Update empfiehlt sich eine vorherige Sicherungskopie.

<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=25791> <http://www.apple.com/support/downloads/>

Das Security Update 2004-08-09 aktualisiert den für die Grafikbehandlung im PNG (Portable Network Graphics) zuständigen Code von Mac OS X und behebt damit ein Problem, bei dem ein tückisches PNG-Bild Programmabstürze hervorrufen und willkürlichen Code abarbeiten konnte. Das Security Update 2004-08-09 ist in Mac OS X 10.3.5 mit eingeschlossen, ein eigener Download ist also obsolet, wenn man eh auf Mac OS X 10.3.5 aktualisiert. [ACE]

<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=61798>

iPhoto 4.0.3 vorgestellt -- Anfang vergangener Woche hat Apple iPhoto 4.0.2 herausgebracht, das wie ein sehr kleines Update wirkte, wenn man nicht gerade in Europa iPhoto Bücher bestellte. Es betraf unter anderem kleinere Bugs im Umgang mit multiplen Textregeln in Smart Albums und zeigte an, wenn neue Versionen erscheinen (speziell für Anwender, die nicht sowieso die Software-Aktualisierung benutzen). Apple hat jedoch das Update Mitte der Woche ohne Angabe von Gründen zurückgezogen und am Donnerstag schließlich einen iPhoto 4.0.3-Updater ins Netz gestellt, der die gleichen Features beinhaltete. Bitte beachten Sie, dass die neue Version Ihren iPhoto-Katalog aktualisieren muss! Es ist also eine gute Idee, die bestehende Fotosammlung zu sichern, bevor man das Update startet. Das Update steht als 7,1 MB große Datei zum Herunterladen via Software-Aktualisierung bereit oder als 5,9 MB große autarke Aktualisierungsdatei. [JLC]

<http://www.apple.com/ilife/iphoto/>
<http://www.apple.com/support/downloads/iphoto.html>


Aladdin gekauft, wird zu Allume, unterstützt TidBITS

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Es ist manchmal schwierig, alle Mitspieler auf einem Feld im Auge zu behalten, aber für die Details von Unternehmen, die schon seit Urzeiten die Macintosh-Welt bevölkert haben, interessiere ich mich sehr. Das 1988 gegründete Unternehmen Aladdin Systems ist einer der ältesten Software-Hersteller für den Macintosh und verfügt über eine wechselvolle Firmengeschichte, die kürzlich einige überraschende Wendungen nahm. So fusionierte Aladdin 1999 mit einer nicht mehr aktiven börsenkotierten Firma, um damit selber an die Börse gelangen zu können. Zu Beginn dieses Jahres wurde Aladdin dann von IMSI aufgekauft, einem Software-Hersteller für PCs, der Programme wie TurboCAD, TurboProject und HiJaak vertreibt. Obwohl Aladdin jetzt eine vollständige Tochtergesellschaft von IMSI ist, hat die Firma ihren Namen und Unabhängigkeit bewahren können; außer einer Kapitalerhöhung um 8 Mio. US$ hat sich fast nichts geändert.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05633>
<http://www.allume.com/company/pressroom/releases/aladdin/012104-IMSI_Acquisition.html>
<http://www.imsisoft.com/>

Allerdings hat Aladdin Systems im Juli angekündigt, seinen Namen nach Allume Systems zu ändern, was angesichts der langen Geschichte des ursprünglichen Namens doch etwas ungewöhnlich war. Das Problem bildete eine Markenklage einer anderen Firma namens Aladdin Knowledge Systems, die so genannte Hardware-Kopierschutzsysteme ("Dongles") herstellt und deren Anzeigen ich auch schon gesehen hatte. Obwohl das Unternehmen Aladdin Knowledge Systems bereits seit 1985 existiert, wurde die Markenklage gegen Aladdin Systems erst im November 2003 eingereicht, offensichtlich nachdem Aladdin Systems ein Programm namens SpamCatcher auf den Markt gebracht hatte, das entfernte Verwandtschaft mit einem Produkt namens eSafe von Aladdin Knowledge Systems aufwies.

<http://www.ealaddin.com/>

Aladdin Systems hat die Klage zuerst bestritten und war der Überzeugung, eine gute Ausgangslage zu haben, da Aladdin Knowledge Systems in all den Jahren nie versucht hat, seine Marke vor Gericht zu verteidigen. Allerdings sind die Kosten in diesem Rechtsstreit schnell angestiegen und als IMSI Aladdin Systems erwarb, hatten sie kein Interesse daran, den Anwälten noch mehr Geld in den Rachen zu stopfen. Deshalb wurde die Beilegung des Rechtsstreits und die Umbenennung in Allume Systems beschlossen. Der Domainname aladdinsys.com wird die nächsten Jahre nach allume.com umgeleitet, ironischerweise hat Allume aber das alte Logo mit dem großen A und Aladins Wunderlampe als Querstrich beibehalten.

<http://www.allume.com/company/pressroom/releases/aladdin/072604allume.html>

Damit hätte ich endlich erklärt, warum eine Firma namens Allume Systems plötzlich auf der Bildfläche erschienen ist und bekannte Programme wie StuffIt Deluxe und Spring Cleaning verkauft, die wir bisher immer mit Aladdin in Verbindung gebracht haben. Aladdin hat TidBITS in der Vergangenheit wiederholt finanziell unterstützt und wir sind erfreut, dass ab dieser TidBITS-Ausgabe Allume wieder zu einem unserer Sponsoren werden wird.

<http://www.allume.com/>


OmniWeb 5.0 - ein leistungsfähiger Webbrowser

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <info@linarte.com>]

Als Apple vor einigen Jahren Safari veröffentlichte wurde das Programm weithin für seine Geschwindigkeit, sein sauberes Design und seine elegante Oberfläche gerühmt. Ihm fehlten zwar einige der etwas leistungsfähigeren Merkmale des Internet Explorer, aber im Großen und Ganzen war und ist Safari ein exzellenter Webbrowser. Apple hat seit dem Erscheinen des Programms einige Verbesserungen "unter der Motorhaube" gemacht, aber am Interface hat sich nicht sehr viel getan, ein ausreichend großer Tummelplatz für die Omni Group, um ihren eigenen Webbrowser OmniWeb in ein web-browsendes Kraftpaket zu verwandeln. Ich teste OmniWeb 5.0 jetzt schon seit einigen Monaten und bin seinen Poweruser-Eigenschaften restlos verfallen, auch wenn ich Safari immer noch für die eine oder andere Aufgabe einsetze. Da OmniWeb 5.0 jetzt WebCore einsetzt, das gleiche Apple Low-Level Framework zum Rendern von Webseiten, das auch Safari verwendet, sind sein Tempo und seine Renderfähigkeiten Safari ebenbürtig. Konzentrieren wir uns also auf die Unterschiede zwischen OmniWeb und Safari, möglicherweise auch auf die entsprechenden Eigenschaften anderer Browser, obwohl ich mich nur gelegentlich mit den aktuellen Versionen von Mozilla, Firefox, Opera, iCab oder anderen beschäftigt habe.

<http://www.omnigroup.com/ applications/ omniweb/>

Fenster, Tabs und Arbeitsbereiche -- Oh Mann! Für das Browsen ist in den letzten Jahren die reiterorientierte Benutzerführung sehr populär geworden, weil es dem Nutzer die Möglichkeit gibt, eine Vielzahl von Webseiten zu öffnen und zwischen ihnen zu wechseln, ohne ein Durcheinander neuer Fenster auszulösen. Statt dieser Standardlösung, bei der man oben auf der Bildschirmseite Reiter wie aus einem Notizbuch einsetzt, verwendet OmniWeb Thumbnails in einer Art Schublade, die sich über die gesamte rechte oder linke Seite das Fensters erstreckt. Sie können auch auf eine kompaktere, "Nur Name" -Sicht umstellen, aber die Thumbnails sind brillant, da sie sich wie Icons verhalten; sie repräsentieren die Seite sichtbar, ohne Sie zu zwingen, den Namen zu lesen und einzusetzen. Die OmniWeb-Thumbnails lassen sich auch leicht manipulieren - so können Sie einen Doppelklick auf eines machen, um es in einem eigenen Fenster zu öffnen, auf ein kleines X neben seinem Namen klicken, um es ohne es anzusehen zu schließen oder Sie machen einen Control-Klick, um ein Klappmenü mit anderen Befehlen wie "Reiter neu laden" und "Alle Reiter neu laden" zu öffnen. Die Thumbnails lassen sich in der Liste durch Ziehen neu anordnen, mit Option-Ziehen kann man Kopien machen oder sie sogar in neue Fenster ziehen. Die Größe der Thumbnails wird durch die Größe der "Schublade" bestimmt, und wenn Sie mehr haben, als dort hinein passen, dann erscheint ein Rollbalken, mit dessen Hilfe Sie zu den verborgenen gelangen. Sie können natürlich auch mit Hilfe von Tastaturabkürzungen Reiter erstellen und zwischen ihnen hin- und herschalten.

Omni hat auch das Arbeitsbereichskonzept eingeführt, mit dem ich anfangs überhaupt nichts anfangen konnte, das ich jetzt aber nicht mehr missen möchte. Ein "Arbeitsbereich" ist eine Sammlung von einem oder mehr OmniWeb-Fenster auf Webseiten, möglicherweise mit Mehrfachreitern, die ihren Status zu einem vom Nutzer bestimmten Zeitpunkt festhalten oder die dies laufend tun, während Seiten sich ändern und entfernt werden und Fenster sich öffnen und schließen. Mit dem Laden eines Arbeitsbereiches präsentiert sich der gesicherte Zustand, komplett mit allen Reitern und dem Seiteninhalt, dazu auch Fenstergröße und Anordnung. Ich habe zum Beispiel einen Workspace "Moderate TidBITS Talk”, der ein Full-Screen Fenster verwendet (viel größer als die, die ich normalerweise nutze) und der die Web Crossing Moderationsseite sowie die TidBITS-Homepage laden kann (aus der ich URLs einzelner Artikel kopieren kann). Workspaces habe ich auch beim Recherchieren von Macworld-Artikeln verwendet, indem ich einen Tab für jede Seite erstellt habe, die ich aufsuchen musste und dabei sicherstellte, dass OmniWeb jedes Mal den Status sichert, wenn ich das Fenster geschlossen habe. So kann ich leicht zurückgehen und ein Detail überprüfen, ohne die entsprechende Seite wieder finden und neu laden zu müssen. Besser noch - ich kann den Workspace als eigenständige Datei speichern, die ich dann an meine Herausgeberin weiterleite, damit sie auf einfache Weise URLs, Preise und anderes überprüfen kann, was sonst ein Ausschneiden (Copy) und Einsetzen (Paste) von URLs erforderlich gemacht hätte.

Aber wissen Sie, was das Beste an Workspaces ist? Bei einem Crash (bei Betaversionen nicht unbedingt ungewöhnlich) oder wenn man den Browser aus irgendeinem Grund beendet (z.B. wegen der Installation eines der Security-Updates von Apple), werden beim nächsten Start von OmniWeb - vorausgesetzt, Sie haben den Standardworkspace richtig eingestellt - automatisch alle Tabs und Fenster geladen, die vorher angezeigt wurden. Es ist mir beim Beenden von Safari schon passiert, dass ich 20 Tabs verloren habe, und es ist so gut wie unmöglich, diese aus dem Verlauf zu rekonstruieren. Dieses Merkmal, so schön es auch ist, gibt es leider nur mit einem kleinen Nachteil. In einigen Webapplikationen, die den Status (aber keine Daten) innerhalb ihrer URLs speichern, kann das neuerliche Laden einer Seite nach einem Crash dazu führen, dass null Informationen zurückübertragen werden. Das ist kein Fehler von OmniWeb, da das Programm keine Möglichkeit hat, einzuschätzen, was das Laden einer URL auslösen kann. (Apropos Crashes: OmniWeb kann bei jedem Crash ein Crash-Log erstellen, das per Email an die Omni Group geschickt werden kann; Programme, die sich in offener und transparenter Weise zu Hause melden, wenn sie ein Problem haben, haben mir schon immer gut gefallen.)

Bookmarks und URLs -- Bei den meisten Webbrowsern kann man schon verrückt werden, wenn es um Bookmarks geht. Ich möchte keine Zeit mit Nachdenken darüber vergeuden, ob ich ein Bookmark setzen und - wenn ja - mir zu überlegen, wo ich es ablegen soll. An den Bookmark-Eigenschaften von OmniWeb 5.0 gefällt mir besonders, dass ich sie im Großen und Ganzen ignorieren kann, obwohl alle grundlegenden Möglichkeiten gegeben sind. Das liegt daran, dass OmniWeb so lange ich möchte den kompletten Verlauf vorhält, den Gesamtbestand jeder Seite indexiert, die ich besuche und mir die Möglichkeit gibt, in einer Webseite, einer Überschrift, einer URL oder in einer von einem Nutzer erstellten Notiz nach Text zu suchen. Ich muss nicht mehr nachgrübeln, wie ich eine bestimmt Website finden soll oder Google-Suchergebnisse nach einer Seite durchflöhen, die ich vor kurzem besucht habe. Um diese Möglichkeit auch in anderen Webbrowsern einzurichten, brauchen Sie St. Clair Softwares jüngst aktualisiertes Programm HistoryHound. Was die Verlaufsdarstellung von OmniWeb angeht, so habe ich eigentlich nur einen Kritikpunkt: ich kann nicht verhindern, dass uninteressante Seiten und solche die andauernd aktualisiert werden, wie z.B. Web Crossings Emaillog zur Kenntnis genommen werden (HistoryHound übertrifft OmniWeb hier, indem es den Ausschluss solcher Seiten aus den Scan- und Indizierungsvorgängen zulässt).

<http://www.stclairsoft.com/ HistoryHound/>

Die Verlaufsdarstellung in OmniWeb gefällt mir zwar, aber ich nutze sie nicht sehr oft, weil es gar nicht nötig ist. Der Grund dafür ist, dass OmniWeb, ähnlich wie der Internet Explorer, über eine ausgezeichnete Fähigkeit verfügt, URLs automatisch zu vervollständigen. Man tippt einige Zeichen in das Adressfeld ein und OmniWeb zeigt eine Liste aller bisher besuchten Seiten, die diese Zeichen in ihrer URL oder in den Überschriften aufweisen. Wenn ich zum Beispiel die Web Crossing Seite besuchen möchte, auf der ich die Mailingliste der holländischen Übersetzung pflege, dann gebe ich nur "Dutch" in das Adressenfeld ein und wähle das Gesuchte aus der Liste aus. Einziger Kritikpunkt hier: die Liste ist nur so breit wie das Adressenfeld selbst, was die Unterscheidung zwischen ähnlichen Seiten manchmal schwer macht. Wenn Sie das stört, können Sie das Adressenfeld als separates Locationfeld anzeigen lassen, dann wird es so breit wie die Seite.

Zu den weiteren Bookmark-Optionen, die OmniWeb so einzigartig machen, gehören: das Synchronisieren der Bookmarks mit einem anderen Mac über .Mac oder einen WebDAV Server, das gemeinsame Nutzen von Bookmarks mit anderen OmniWeb Nutzern in Ihrem Netzwerk (dabei bestimmen Sie natürlich, welche Bookmarks Sie mit anderen gemeinsam nutzen möchten) und eine nette Abkürzung, mit der Sie alle Bookmarks in einem Ordner auf Ihrem Favorites-Balken zeigen, wenn Sie - wie in Safari - einen Befehl-Klick auf den Ordner machen. OmniWeb Bookmarks sind auch nicht völlig statisch: es kann Bookmarks auf Veränderungen überprüfen und Sie über ein Icon im Dock auf aktualisierte Seiten hinweisen, bzw. es kann Ihnen eine Sammlung von Bookmarks anzeigen, die nicht erreichbar waren. Wenn ein Bookmark sich ändert und auf eine neue Seite verweist, dann aktualisiert OmniWeb die entsprechende Adresse für Sie. Sie können auch News Feed Bookmarks auf RSS Feeds erstellen; diese aktualisieren sich automatisch. Sie können zwar sogar die RSS Eingaben im Bookmarks-Fenster lesen, aber es ist einfacher, die Webseiten zu laden. Schließlich haben Sie die Möglichkeit, einen Button "Links ansehen" in der Tool-Leiste anzuklicken und sich damit alle Links auf einer Seite aus der Sammlung im Bookmarkfenster anzeigen zu lassen; ein schneller Weg zur Bearbeitung von Seiten mit vielen Links.

Sonstige Lustbarkeiten -- OmniWeb bietet Unmengen an anderen Merkmalen, die jeden Nutzer erfreuen. Wenn Sie eine URL in Ihrer Zwischenablage haben (eine Kopie aus irgendeiner anderen Quelle), dann können Sie diese einfach "in" ein OmniWeb Fenster einsetzen, um diese Seite in einem neuen Tab zu laden. Scheinbar eine Kleinigkeit, aber es erspart Ihnen, Befehl-L zu drücken oder zuerst in das Adressenfeld zu klicken; ich benutze es andauernd.

Sie können für bestimmte Websites besondere Einstellungen vornehmen, von denen einige immer automatisch für Sie vorgehalten werden. Ich verändere z.B. auf Seiten mit zu kleiner Schriftgröße den entsprechenden Wert, und OmniWeb zeigt mir diese Seiten - und nur diese Seiten - in Zukunft mit dem größeren Text. Zu den seitenspezifischen Voreinstellungen gehören noch das Laden von Bildern, Werbeblockierungen, Text-Verschlüsseln und anderes. In Webforen beklagt man sich u.a. über die mühselige Eingabe in diese hässlichen kleinen Textfelder. OmniWeb hat sich dieser Beschwerde angenommen: Sie können jedes TEXTAREA Feld in ein reinrassiges Macintosh Texteingabefenster erweitern, komplett mit systemweiter Rechtschreibprüfung. Sie haben ebenso die Möglichkeit, sich den Quellcode jeder beliebigen Website anzusehen, so wie das bei anderen Browsern auch der Fall ist. Außerdem können Sie die Seite sogar editieren, wenn Sie die entsprechenden Uploadberechtigungen haben. Unabhängig von den Uploadmöglichkeiten können Sie Änderungen machen und sich die Seite durch OmniWeb anzeigen lassen, um zu prüfen, inwieweit die Änderungen das Layout beeinflussen.

Natürlich enthält die Toolleiste das inzwischen ja mehr oder minder obligatorische Google Suchfeld; Sie können mit Hilfe eines Klappmenüs aber auch auf anderen Sites, wie z.B. VersionTracker und der Internet Movie Database recherchieren. Wenn Sie wollen, können Sie sogar eigene Suchseiten einfügen, so kann ich jetzt TidBITS durchsuchen, indem ich "tb searchterm" in das OmniWeb Adressenfeld eingebe. Mit OmniWeb finden Sie auch Text oder reguläre Ausdrücke auf der aktuellen Seite, und wenn Sie sich in einer der Texteingabefenster von OmniWeb befinden, dann können Sie den gefundenen Text auch ersetzen. Hier ist ein besonders guter, kleiner Trick: Sie können von jeder Seite aus einige Buchstaben eines Link eingeben, um sofort zum gesamten Text des Links zu gelangen; Eingabe drücken, um dem Link dann zu folgen.

OmniWeb 5.0 hat die Sache mit dem Download Fenster endlich geklärt, die mich in allen anderen Browsern schon immer genervt hat. Sie erhalten innerhalb eines frei wählbaren Zeitraumes alle Downloads angezeigt, und - was noch wichtiger ist - Sie können das Fenster automatisch erscheinen lassen, wenn ein Download beginnt, bzw. es verschwinden lassen, wenn kein Download aktiv ist. Das ist die beste Kombination von Feedback und Respekt für die Arbeitsumgebung eines Nutzers, die mir bislang untergekommen ist; ich schließe Download-Fenster in anderen Browsern, um sie aus dem Weg zu räumen.

Wie einige andere Browser hat auch OmniWeb AutoFill zum Eintragen von Daten, die sich nicht ändern, wie Ihren Namen und Ihre Adresse, dazu AutoComplete, das Ihnen Vorschläge auf der Grundlage früherer Einträge anbietet, während Sie Daten in ein beliebiges Feld eingeben. Obwohl diese Eigenschaften streng funktionsbezogen sind, gefällt mir die Safari-Lösung immer noch besser, bei der Formfelder automatisch bei jeder Gelegenheit ausgefüllt werden und wo Einträge automatisch vervollständigt werden, ohne dass ich gezwungen wäre, jedes Mal aus einer Liste zu wählen. Das Safari-Verfahren mag etwas fehleranfälliger sein, OmniWeb dafür sicherer; aber trotzdem ist es nicht so hilfreich, sodass ich darum eigentlich eher einen Bogen mache.

Es gibt mehrere interessante Möglichkeiten, Webdaten zu speichern. Im Menü "Save Linked” können Sie Images oder HTML-Dokumente sichern, auf die von der aktuellen Seite her ein Link besteht. Sie können mit "Sichern unter” auch PDFs erstellen; wenn Sie aber ein PDF ohne künstliche Seitenumbrüche benötigen, dann drücken Sie die Optionstaste und wählen Sie aus dem Datei-Menü "Als PDF sichern”, um ein einseitiges PDF zu erstellen. Schließlich können Sie auf der Werkzeugleiste einen Button "Zusammenfassen” einfügen, der mit Hilfe von Apples Summary Diensten den Inhalt der aktuellen Seite zusammenfasst. Ich habe diese Möglichkeit zwar erst vor kurzem entdeckt, aber es gibt Gelegenheiten, wenn ich mir das Lesen einer Webseite aus Zeitmangel erspare. Die Zusammenfassung hilft mir dann zu entscheiden, ob sich das Lesen der ganzen Seite lohnt.

Für den, der wissen will, was sich hinter den Kulissen abspielt, hält OmniWeb ein Network Activity Fenster bereit, in dem man jederzeit nachsehen kann, was gerade los ist, ein Fehler Log-Fenster, in dem man angezeigt bekommt, wann etwas schief gelaufen ist und eine JavaScript Konsole, deren Sinn sich mir noch nicht so recht erschlossen hat.

Unter den Eigenschaften, die ich noch nicht ausprobiert habe, sind die sprachgesteuerte Navigation, Werbeblocker, die Applescript-Unterstützung (es stellt ein Scriptmenü für das Speichern von Scripts zur Verfügung) und anderes mehr. Was mir an OmniWeb 5.0 gefällt ist die Tatsache, dass ich immer noch untersuche, wie ich seine Fähigkeiten nutzen kann, anstatt mir dauernd zu wünschen, dass es noch mehr bietet. Auch nach monatelangen Tests und jeder Menge Zeit, die ich auf der OmniWeb Beta-Liste zugebracht habe, fallen mir neue Dinge auf, während ich an dieser Besprechung hier arbeite. Zum Teil liegt es daran, dass ich jetzt endlich mal einen Blick in die Online-Hilfe und das PDF-Handbuch werfe, in denen ich Hinweise auf eine Menge Dinge gefunden habe, die ich bislang nicht ernsthaft untersucht hatte.

OmniWeb kaufen -- Noch etwas an OmniWeb 5.0 unterscheidet dieses Programm von anderen Webbrowsern: das Preisschild. Es kostet neu $30 ($20 im Bildungsbereich) oder $10 als Upgrade von 4.5 ($7). Sie können es 30 Tage lange mit der einzigen Einschränkung nutzen, dass Sie die Startseite nicht ändern können, mit der OmniWeb Sie auf humorvolle Weise belästigt. Wenn Sie das Netz wirklich ernsthaft nutzen, dann lohnen sich die $30 für OmniWeb. Was vielleicht noch wichtiger ist: die Omni Group verdient Unterstützung dafür, dass sie einen neuen Standard dafür definiert hat, wie weit ein Webbrowser über die Grundanforderungen, hübsche Seiten zu rendern, hinausgehen kann - sehr viel weiter.


Apple ruft Batterien des 15-Zoll-Powerbook G4 zurück

von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <kww@q-dsl.de>]

Apple ruft bestimmte wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterien zurück, die mit den 15-Zoll-PowerBooks G4 aus Aluminium zwischen Januar und August 2004 ausgeliefert worden sind. Vier Vorfälle sind bekannt, in denen die Batterien zu heiß wurden und in Flammen hätten aufgehen können.

<http://www.apple.com/support/powerbook/batteryexchange/>

Die betroffenen Batterien wurden in der letzten Woche des Jahres 2003 von LG Chem Ltd. in Südkorea hergestellt. Sie tragen alle die Modellnummer A1045 und haben Seriennummern, die mit HQ404, HQ405, HQ406, HQ407 oder HQ408 anfangen.

Diese Batterien wurden alle in Aluminium-PowerBooks G4 mit 15 Zoll-Bildschirm eingebaut; keine anderen PowerBooks oder iBooks sind betroffen. Die Batterien wurden aber auch einzeln verkauft. Sie finden die Seriennummer der Batterie, indem Sie sie aus dem Rechner herausnehmen (schließen Sie ihn vorher ans Stromnetz an oder schalten Sie ihn aus!) und das Etikett auf der Unterseite der Batterie lesen.

Betroffene Kunden aus den USA erhalten eine kostenlose Ersatzbatterie, wenn sie ihre Daten auf der Battery Exchange-Webseite von Apple eingeben; Apple versendet kostenlos die neue Batterie zusammen mit einem frankierten Umschlag zur Rücksendung der alten Batterie. Die deutschsprachige Webseite und die nötigen Rufnummern für das Programm zum Austausch von 15" PowerBook G4 Batterien finden Sie unter

<https://depot.info.apple.com/batteryexchange/index.html?lang=de>
<http://www.apple.com/contact/phone_contacts.html>


MailBITS/30-Aug-04

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

OmniWeb 5.0.1 behebt Macken -- Die Omni Group hat mit OmniWeb 5.0.1 ein Wartungs-Update für den alternativen Webbrowser herausgebracht (siehe "OmniWeb 5.0: der leistungsfähige Webbrowser" in TidBITS-472_). Diese Version behebt einen Fehler in der Erfassung des Surf-Verlaufs, aktualisiert die Hilfe-Dateien und stopft eine Sicherheitslücke beim Handling von PNG-Bilddateien. Das Update ist für registrierte Verwender von OmniWeb 5.0 kostenlos und kommt als 5,7 MB große Datei zum Herunterladen. [JLC]

<http://www.omnigroup.com/applications/omniweb/> <http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07775>

Airport 4.0.1 aktualisiert AirPort Express -- Apples AirPort Express Basisstation ist diese Woche in den Genuss eines Updates auf Version 4.0.1 gekommen. Die Aktualisierung verbessert die Verwendung von Profilen im AirPort Admin Dienstprogramm und optimiert die Art und Weise, wie WEP-Schlüssel im Zusammenspiel mit Accesspoints von Drittanbietern fungiert. Obwohl AirPort Admin als Version 4.0.1 ausgewiesen wird, betrifft dieses Update nur Besitzer des AirPort Express. Für Benutzer der originalen AirPort und AirPort Extreme Basisstationen ist nach wie vor Version 3.x aktuell (die Revisionen hängen von der einzelnen Basisstation und der jeweiligen Version von Mac OS X ab). Das AirPort 4.0.1 Update ist ein 1 MB großes Installationsprogramm, das über Software-Aktualisierung oder als autarker Download erhältlich ist. Eine Windows-Version gibt es davon ebenfalls. Diese kommt als 7,5 MB große Downloaddatei. [JLC]

<http://www.apple.com/airportexpress/>
<http://www.apple.com/support/downloads/airport401formac.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/airport401forwindows.html>


Take Control of Buying a Mac (Mac-Kauf leicht gemacht)

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <info@linarte.com>]

Wenn es eine Frage gibt, vor der ich mich im Laufe der Jahre zu fürchten gelernt habe, dann ist es die hier: "Welchen Mac soll ich mir kaufen?", dicht gefolgt von "Wann kommen neue Macs?" Ich habe nichts dagegen, Leuten zu helfen, aber diese einfachen Anfragen sind - im Sinne der Überschrift - der Beginn einer mindestens einstündigen Unterhaltung und sie ziehen immer weitere Fragen nach sich. Am schlimmsten ist es, wenn sie per Email kommen: entweder mache ich es mir einfach und gebe eine kurze Antwort, die völlig falsch sein kann oder ich beginne eine zeitraubende Diskussion, die dazu führt, dass meine ohnehin gut gefüllte Mailbox über mehrere Tage zusätzlich mit zahlreichen Nachrichten eingedeckt wird.

Warum sollte das so ein schwieriges Thema sein? Immerhin kaufen jedes Jahr Millionen Menschen einen Mac. In vielen Unterhaltungen habe ich aber über die Jahre gelernt, dass eine Menge Leute den Gedanken an den Kauf eines Mac abschreckend finden: sie sorgen sich, dass sie mehr als notwendig für etwas ausgeben, was ohnehin schon teuer ist oder sie sind mit dem Geschäft unzufrieden, in dem sie gekauft haben. Immer, wenn es in die Details ging, ertappte ich mich dabei, dass ich mit dem Kopf nickte und an mich halten musste, um meinen Gesprächspartnern nicht darauf hinzuweisen, wo sie den Fehler gemacht haben, während ich mich bemühte, vorsichtig zu empfehlen, was sie beim nächsten Mal anders machen sollten.

Als wir damals zum ersten Mal die Titel der Take Control E-Books untereinander aufteilten, stürzte ich mich auf "Take Control of Buying a Mac" und zwar in erster Linie, weil ich nur zu gern untersuchen und erklären wollte, was genau man tun muss, wenn man einen Mac kaufen will. Lange Zeit bildete ich mir ein, dass man dafür mit etwas Mühe eine Formel bestimmen könne, die jedermann mühelos würde umsetzen können. Es hat länger gedauert, als ich dachte, besonders auch vor dem Hintergrund, dass ich die Projekte anderer Autoren vorgezogen habe, aber dank des kundigen Lektorats durch Caroline Rose (die passenderweise in den ersten Tagen des Macintosh bei Apple die ersten drei Bände von "Inside Macintosh" herausgegeben hatte) steht "Take Control of Buying a Mac" jetzt für alle zur Verfügung, die im nächsten Jahr den Kauf eines Mac planen oder die nach Informationen suchen, die man weiterempfehlen kann. Es hat 72 Seiten und kostet nur $5; wenn Sie Wiederverkäufer oder Berater sind und sich dafür interessieren, eine größere Anzahl zur Weitergabe an Kunden zu kaufen oder wenn Sie das E-Book selbst vertreiben möchten, dann melden Sie sich bitte bei mir.

<http://www.tidbits.com/takecontrol/buying-mac.html>

Das Buch hat fünf Teile, von denen jeder einen anderen Aspekt eines Kaufes beschreibt. Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, diese Einzelschritte zu befolgen, wenn man das bestmögliche Ergebnis erreichen möchte, da man sonst Gefahr läuft, seine Zeit mit Entscheidungen zu verschwenden, die man wiederholen muss, wenn neue Informationen vorliegen.

Wann kaufen? -- Die Entscheidung, wann man einen Mac kauft, hat zwei Aspekte. Erstens: brauchen Sie tatsächlich jetzt sofort einen Mac oder wollen Sie einfach nur das Neuste und Tollste haben? Etwas Technikbegeisterung an sich ist ja nichts Verwerfliches, aber es ist immer hilfreich, zwischen "Ich brauche etwas" und "Ich hätte gern" zu unterscheiden. Sobald Sie sich dafür entschieden haben, tatsächlich Geld in die Hand zu nehmen, müssen Sie den Kaufzeitpunkt bestimmen. Wenn Sie wirklich jetzt einen Mac brauchen, dann werden Sie ihn zweifellos eher früher als später kaufen. Trotzdem kann man oft warten, und - wie wir alle wissen - die Geduldigen werden oft mit besseren und billigeren Macs belohnt. Wenn Sie also warten können - welches sind die besten und welches sind die ungünstigsten Jahreszeiten für einen Kauf?

Auf diesen Teil des Buches bin ich besonders stolz, da ich eine Menge Zeit dafür investiert habe, nachzuforschen und festzuhalten, in welchen Monaten Apple während der letzten fünf Jahre neue Macs herausgebracht hat - unter Berücksichtigung von Geschwindigkeitssteigerungen und dem Erscheinen wirklich neuer Modelle. Wenn man die Daten zusammengefasst betrachtet werden Trends erkennbar und es wird transparent, wie Apple inzwischen beginnt, von den Trends früherer Jahre abzuweichen. Wer genau verfolgt, was in diesem Teil der Industrie passiert, der entwickelt so etwas wie ein Bauchgefühl dafür, was möglicherweise als nächstes passieren wird (vielleicht ein Grund dafür, warum die Leute immer mich fragen, wann sie kaufen sollen!), aber jetzt kann ich mein Gefühl mit Fakten untermauern.

Der Jahreszyklus repräsentiert aber nur einen Teil der Wahrheit, da jedes Macintosh-Modell auch seinem eigenen Aktualisierungszyklus folgt, der dann, wenn Sie kaufen, auch Einfluss darauf hat, wie viel Sie für ein bestimmtes Leistungsniveau zahlen müssen. Wer genau beobachtet, hat dies schon vorher gesehen: die erste Version eines neuen Macintosh-Modelles hat einen überdurchschnittlichen Preis; nach einigen Monaten bringt Apple dann eine schnellere Version und senkt gleichzeitig den Preis.

Ich habe all dies in vier Regeln für einen Kaufzeitpunkt zusammengefasst: ob Sie nun die Erstausgabe kaufen möchten, eine der späteren, angepassten Versionen, wenn ein Modell ersetzt wird und nachdem seine Produktion eingestellt wurde. Wenn Sie ein gewisses Verständnis Ihrer eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ihres Budgets haben, dann können Sie mit Hilfe dieser Regeln den perfekten Kaufzeitpunkt für Ihre Situation bestimmen.

Was kaufen? -- Nachdem Sie sich auf einen Kaufzeitpunkt festgelegt haben, ist es jetzt an der Zeit herauszufinden, welcher Mac es denn werden soll. Die Frage ist zunächst einmal, ob Sie einen Desktop oder einen Laptop brauchen; wenn Sie das wissen, entscheiden Sie sich für ein bestimmtes Modell. Dafür habe ich ein Arbeitsblatt erstellt, das Ihnen hilft herauszufinden, ob Sie ein Desktop- oder ein Laptoptyp sind. Schade, dass Tonyas nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag etwas zu spät für dieses E-Book kam (ich solle es doch so abfassen wie eines der Fragespiele in Frauenmagazinen "Wie finde ich heraus, ob ich zu meinem Partner passe?”).

Die meisten haben wahrscheinlich schon ein ganz gutes Gefühl dafür, welchen Mac sie brauchen, aber ich gehe davon aus, dass noch mehr meine Charts einsetzen können, mit deren Hilfe man die Consumer- und Professionalversionen innerhalb der Produktlinien "Desktop" und "Laptop" vergleichen kann. Ich wollte damit die Verwirrung ausräumen, die manche z.B. bei der Unterscheidung zwischen iBooks und PowerBooks haben, da diese sich - oberflächlich betrachtet - ziemlich ähnlich sind. Wer sich auskennt weiß, dass es Zeiten gegeben hat, in denen die iBooks gegen über den PowerBooks sehr gut abgeschnitten haben, während die Unterschiede heute doch etwas eindeutiger sind.

Im letzten Teil wollen wir etwas Licht in die Grauzone der "Fertigung nach Wunsch” und anderer zusätzlicher Angebote werfen, die Apple und viele andere Händler Ihnen beim Kauf eines Macs anbieten. Soll man einen Mac mit einer oder mit zwei CPUs bestellen? Wie viel RAM braucht man? (Jede Menge!) Welche optischen Laufwerke sind am sinnvollsten? Brauchen Sie eine größere Festplatte? Wie wäre es mit einer besonderen Videokarte und vielleicht mit einem zweiten Monitor? (in den meisten Fällen würde ich sagen: Videokarte "nein”, Mehrfachmonitor "ja”.) AirPort Extreme? Bluetooth? (Wussten Sie, dass man Bluetooth nach dem Kauf nicht mehr einbauen kann?) Extra-Batterien oder Netzadapter? Und - last but not least - sollten Sie AppleCare in Betracht ziehen, und - wenn ja - sollten Sie es von Apple kaufen? ("Ja", wenigstens für Laptops und "nein”, Sie können es anderswo billiger bekommen.)

Wo kaufen? -- Für den Kauf eines Mac gibt es sechs Hauptanlaufstellen: Mac-Händler am Ort, Apple Stores, Computer Superstores, Internet-Mac-Händler, den Apple Online Store und andere Einzelpersonen. Es gibt natürlich nicht die eine Antwort auf die Frage, wo man kaufen sollte, aber für jede der Möglichkeiten gibt es Vor- und Nachteile. Ich werde jeden Punkt ansprechen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Es gibt noch eine besondere Möglichkeit, unter dem normalen Preis einzukaufen, die aber nur einer bestimmten Personengruppe offen steht - der Schuldiscount.

Was soll man sonst noch kaufen? -- Diesen Teil habe ich in erster Linien für diejenigen geschrieben, die von einem älteren Mac ohne OS X-Fähigkeit auf einen neuen Rechner umsteigen und die aller Wahrscheinlichkeit nach Legacy-Ports wie ADB, SCSI und Serial haben. Nachdem als erstes der iMac diese Art Ports zugunsten von USB und FireWire fallengelassen hatte, wurde eine Menge darüber geschrieben, wie man alte Peripherie weiter benutzen kann, aber das Thema geriet in Vergessenheit, weil Poweruser sich darum irgendwann keine Gedanken mehr machten. Die erforderlichen Adapter für diese älteren Geräte sind grundsätzlich weiter verfügbar und da immer noch Millionen von Macs mit diesen Ports und den dazugehörigen Geräten in Gebrauch sind, wollte ich sicherstellen, dass die Leute in etwa wissen, was zu behalten sich lohnt (LocalTalk Laserdrucker) und was sie getrost über Bord werfen können (externe Modems, SCSI Scanners).

Ich gehe auch kurz auf einige Dinge ein, die ich Leuten beim Kauf eines neuen Macs gewöhnlich mitzunehmen empfehle: einen Laptopschutz für die, die nichts haben, um ein neues iBook oder PowerBook zu schützen und eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung), mit der man einen neuen Desktop Mac vor den Launen der Stromversorgung schützen kann. Nicht unbedingt lebensnotwendig, aber etwas Schutz kann nicht schaden.

Was macht man mit einem alten Mac? -- Im letzten Teil geht es darum, dass viele sich einen neuen Mac nur kaufen, um aktuell zu bleiben und dann nicht so genau wissen, was sie mit dem alten Gerät anfangen sollen. Ich bin sehr dafür, alte Macs im aktiven Gebrauch zu halten, da sie - je nach eigener Erfindungsgabe - für eine Menge Dinge genutzt werden können.

Für diejenigen, die überhaupt keine Vorstellung davon haben, wofür ein alter Mac nützlich sein könnte, habe ich einige Vorschläge, und für den, der seinen alten Mac lieber loswerden möchte, behandele ich die grundlegenden Möglichkeiten "Weitergabe an jemand, der keinen Rechner hat”, "für wohltätige Zwecke stiften (mit Spendenquittung)” oder "Verkaufen”. Schließlich gebe ich Hinweise für den Fall, dass Sie einem alten Mac eine neue Heimat geben, wie Sie ihn wieder in einen tadellosen Zustand versetzen, was nicht nur eine Frage der Höflichkeit ist sondern auch eine gute Möglichkeit, sicherzustellen, dass der neue Eigentümer keinen Zugang zu irgendeiner Ihre alten Dateien bekommt.

Gratis-Updates -- Wie bei allen unseren E-Books gilt auch für "Take Control of Buying a Mac": jeder Käufer hat das Recht auf kostenfreie Aktualisierungen. Klicken Sie auf den Button "Check For Updates” auf dem Umschlag, um zu prüfen, ob wir eine Aktualisierung herausgegeben haben; Sie können sich auf dieser Seite auch in eine Emailliste eintragen; dann werden Sie in Zukunft automatisch benachrichtigt. Diese Gratisaktualisierungen für unser E-Book werden für Sie besonders hilfreich sein, da Sie jetzt eine Ausgabe kaufen können, um Ihren nächsten Macintosh-Einkauf vorzubereiten und sicher sind, dass das E-Book nicht veraltet, bevor Sie Ihre Entscheidungen treffen müssen.

Schauen Sie sich das Buch also an, und lassen Sie mich nach der Lektüre wissen, was Sie davon halten. Ich bin sicher, dass ich Ihnen helfen kann, nicht zuletzt deshalb, weil ich eine Vorausgabe bereits an mehrere Bekannte verteilt habe, die mit der gefürchteten Frage "Welchen Mac soll ich kaufen?" vor mir standen. Nach ihrem Feedback zu schließen, war das Buch für sie sehr informativ (und sie haben sich sofort neue Macs gekauft). Und - was noch besser ist - Tonya nutzt meine Anregungen, um zu entscheiden, welchen Mac sie als Ersatz für ihren 733 MHz Power Mac G4 haben möchte … und dieses Mal werde ich mich wohl nicht wegen Kleinigkeiten mit ihr anlegen, wenn sie sich für einen schnellen Dual-Prozessor Power Mac G5 entscheidet.

Wenn Sie das 72-seitige E-Book für $5 direkt bestellen möchten, dann klicken Sie auf die URL unten, ansonsten sehen Sie sich die Website an, die ich am Anfang dieses Artikels erwähnt habe. Sie hat etwas andere Informationen und einen Link zu einem 20-seitigen Textauszug.

<http://store.eSellerate.net/s.asp?s=STR5625274989&Cmd=BUY&SKURefnum=SKU2961615790&PT=TRK-0010-TIDBITS>

(Anmerkung des Übersetzers: Wenn es genug Interesse für eine deutsche Übersetzung des E-Books "Take Control of Buying a Mac” also "Take Control - Mac-Kauf leicht gemacht” gibt, dann schlage ich Adam so ein Projekt vor. Bei Interesse bitte eine Mail an <tco_linarte@mac.com> -- HG)


Auf der Flucht aus der Palm HotSync Installationshölle

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <info@linarte.com> ]

Eigentlich ganz einfach. Die Aufgabe: das iBook (der Computer, den meine Frau benutzt) so einrichten, dass es sich mit ihrem Palm Vx synchronisieren lässt. Die einzelnen Schritte: den aktuellen Palm Desktop Installer herunterladen; Installer ausführen; synchronisieren. Die Wirklichkeit: Installationshölle. Wenn Sie beim Installieren oder beim Einsatz von Palms Mac-Software Schwierigkeiten hatten, dann werden Ihnen die unten näher beschriebenen Erfahrungen hoffentlich eine Hilfe sein.

Der Preis für "umsonst” - Erstmal eine Standpauke zum Thema "die Software ist umsonst”. Nachdem ich auf der PalmOne Website einige Links durchgearbeitet hatte, bis ich auf die Mac Palm Desktop-Software stieß, klickte ich auf den Mac OS X Link und kam auf eine Seite, auf der ich den Typ meines Handheld und (wieder) die Version meines Betriebssystems eingeben musste (obwohl - nach bestem Wissen und Gewissen - der Palm-Desktop Installer für jeden Palm-Handheld gleiche Software einrichtet).

<http://www.palmone.com/us/software/desktop/mac.html>

Auf der nächsten Seite musste ich meinen Namen, Emailadresse, Land, (wieder) den Type meines Handheld und (ja, zum dritten Mal) mein Betriebssystem eingeben; oh, und vergessen Sie nicht, die Option, dass PalmOne Ihnen Junkmail schicken kann, abzustellen.

<http://www.palmone.com/us/support/macintosh/mac_desktop.html>

Auf der nächsten Seite sollte ich nach einer Email suchen, die mir sagen würde, von wo ich die Software herunterladen kann. (Das kann ich Ihnen schon mal ersparen: die zweite URL unten bringt Sie direkt zum Mac OS X Download.)

<http://www.palmone.com/us/support/macintosh/macdesk421.html>
<http://www.palmone.com/us/support/macintosh/macdesk421_legal.html>

Ich verstehe durchaus, wenn man im Gegenzug für die Abgabe von Gratis-Software Name und Email-Adresse einfordert, aber diese Spielereien sind absolut blödsinnig. Ist es für die Firmen so schwer zu verstehen, dass es in ihrem ureigensten Interesse ist, wenn sie es ihren Kunden so leicht wie möglich machen, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen und Gratis-Updates herunter zu laden?

Installieren, Installieren, Installieren - Nachdem ich den Installer endlich hatte, ließ ich ihn auf dem iBook laufen und erhielt eine Fehlermeldung, die besagte, dass die Applikation Transport Monitor wegen eines Shared Library Fehlers nicht gestartet werden könne. Glücklicherweise kannte ich das Problem schon von meinem Upgrade auf Mac OS X 10.3 Panther. Damals bestand die Lösung darin, sich als Root einzuloggen und die Software unter Verwendung dieses Accounts zu installieren. Beim iBook funktionierte dieser Trick aber nicht. Ich versuchte die Installation unter verschiedenen Nutzern mit Admin-Rechten auf der Maschine; ich versuchte es mit Brian Hills Hilfsprogramm Pseudo; ich versuchte die Installation als Root-Anwender. Nichts. Ich deinstallierte, installierte neu, löschte alle Spuren von Palm Desktop und HotSync aus den verschiedenen Library Unterordnern per Hand und investierte überhaupt viel zu viel Zeit in den Versuch, die Sache zum Laufen zu bringen.

<http://personalpages.tds.net/~brian_hill/pseudo.html>

Schließlich - Stunden später - merkte ich, dass die Lösung greifbar war, besser gesagt, sie war in einer alten Email versteckt, die ich dank der exzellenten Suchfunktion in Eudora nach wenigen Sekunden gefunden hatte. Auf meinen TidBITS Artikel "PalmSource to Drop Mac Support in Palm OS Cobalt" (Mit Palm OS Cobalt beendet PalmSource die Mac-Unterstützung) hin hatte ich eine freundliche Zuschrift der TidBITS Leserin Pamela Crossley erhalten:

<http://www.eudora.com/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07543>

"Man muss nur die HotSync Libraries Datei, die unter Jaguar installiert wurde, von Hand nach /Library/CFMSupport/ verschieben. Rechte-Probleme (die, wie man sich denken kann, wahrscheinlich dafür verantwortlich sind, dass diese Datei erst gar nicht korrekt installiert wurde) können hier über die Informationsbox des CFMSupport Ordners gelöst werden. Alles ganz einfach, und jeder, der den Tipp befolgte, hatte hinterher keine Probleme mit HotSync und Panther."

Keiner meiner Rechner läuft z.Zt. unter Jaguar, aber ich habe einen Ordner "bisheriges System” auf der iBook-Festplatte, von der aus ich auf Panther aktualisiert habe. Die HotSync Libraries Datei war natürlich darauf. Ich ersetzt die neue durch die alte Version, loggte aus und mit dem Account meiner Frau wieder ein - alles funktionierte.

Kunden muss man sich verdienen - Leider gibt es dieses Problem schon seit Februar. Die letzte Version von Palm Desktop (4.2.1), die im Mai herauskam, sollte den Fehler eigentlich korrigieren, was bei mir - aus welchen Gründen auch immer - nicht funktionierte. Ich anerkenne, dass meine Probleme nicht automatisch besondere Anstrengungen auf Seiten der Firmenentwickler rechtfertigen, aber ich bin nicht der einzige, den es betrifft - und da es eine Lösung gibt fehlt mir das Verständnis dafür, warum es für PalmOne so schwierig sein soll, sie einzubauen.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07656>

PalmOne hat vor kurzem den Mac-spezifischen Bereich seiner Website renoviert und darin lautstark darauf hingewiesen, wie gut Palm OS Handhelds jetzt mit iCal, dem Adressbuch, Entourage und mit anderen Lösungen, wie dem Überspielen von Fotos, umgehen kann. Leider kann ich mich aber des Gefühls nicht erwehren, dass PalmOne entweder kein Interesse oder aber keine Manpower hat, um über das Marketingtrara hinaus zu kommen und die Mac-Anwender als das zu sehen was wir sind: treue Kunden.


BBEdit 8.0: Noch mehr Muskeln

von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Alexander Lorani <alexanderlorani@yahoo.com>]

BBEdit genießt seit langer Zeit einen wohlverdienten Ruf als leistungsfähiger Texteditor für Programmierer und HTML-Schreiber. Als Rich Siegel, CEO von Bare Bones Software, mir also die neuesten Funktionen von BBEdit 8.0 zeigen wollte, war ich neugierig, in welche Richtung sie das Programm weiter entwickelt haben. Würde es eine dieser Aktualisierungen sein, die nur kleine Verbesserungen bringt und die deshalb von vielen Leuten gar nicht gebraucht würde? Wie sich herausstellte, trafen diese Befürchtungen nicht zu: BBEdit 8.0 ist eine tolle Aktualisierung und ich glaube, dass jeder, der ernsthafte Textbearbeitung mit BBEdit macht, eine Reihe von wichtigen Verbesserungen findet, die den Preis für die Aktualisierung rechtfertigt. Lassen sie uns die interessantesten der über 100 Verbesserungen etwas näher ansehen.

<http://www.barebones.com/products/bbedit/>

Dokumenten-Seitenleiste -- "Tabbed Browsing" ist die Fähigkeit des Browsers mehrere Webseiten gleichzeitig in einem Fenster anzuzeigen und die einzelnen Seiten über kleine "Reiter" - wie bei Karteikästen - anzusteuern. Diese Funktionalität hat die Web-Browser Welt im Sturm erobert, daher ist es nicht verwunderlich, dass Bare Bones auch Kundenwünsche diesbezüglich bekam: ein einzelnes Fenster, in dem man arbeitet und wo die einzelnen Reiter den Zugang zu den einzelnen Dokumenten ermöglichen. Die Anwender stoßen allerdings schnell an die Grenze dieses Konzepts, weil bei den Web-Browser-artigen Reitern schnell an die horizontalen Begrenzungen der Bildschirmbreite gestoßen wird. Eigentlich wollen die Nutzer nur schnell zwischen verschiedenen Dokumenten hin- und herspringen. Auftritt der Dokumenten-Seitenleiste! Diese ist eine Standard-Seitenleiste des Mac OS X, die alle offenen Dokumente des bestehenden Fensters aufführt. Ein wenig sieht dies aus wie bei OmniWebs Reitern in Textform, und es ist eine gute Methode, eine große Anzahl von Dokumenten offen zu halten (wie all die Seiten in Arbeit einer Web-Site oder eines Entwicklungsprojektes).

Ihnen gefällt es nicht den horizontalen Platz der Seitenleiste zu ver(sch)wenden? BBEdit 8.0 besitzt auch eine optionale Navigationsleiste am oberen Ende des Fensters, welches Vor- und Zurückschaltflächen und eine Liste mit den offenen Dokumenten enthält. Ich arbeite in der Regel an einer einzelnen HTML-Datei zur Zeit und befinde mich eigentlich selten in der Situation, wo ich mehrere Dokumente gleichzeitig sehen muss (obwohl das natürlich nach wie vor möglich ist).

Suche in mehreren Dateien -- Die Dokumenten-Seitenleiste mit seiner Möglichkeit mehrere Dokumente gleichzeitig in einem Fenster zu bearbeiten, ist sozusagen ein Vorreiter für die nächste Hauptfunktionalität: verbesserte Suche in mehreren Dateien gleichzeitig. BBEdit kann schon seit langem in mehreren Dateien gleichzeitig suchen und zeigte die Resultate in einem einzelnen Browser-Fenster an. Aber, man konnte immer nur in einem Ordner gleichzeitig suchen. Jetzt erlaubt es eine Seitenleiste im 'Suchen-und-Ersetzen'-Fenster eine beliebige Anzahl von Dateien und Ordnern auszuwählen, wie z.B. alle offenen Dokumente eines Fensters oder generell alle offenen Dokumente. Und noch besser: die Suche läuft als präemtives Multitasking, was bedeutet, dass man nicht nur während eines Suchvorgangs im Hintergrund weiterarbeiten kann, nein, man kann auch Arbeiten wenn mehrere Suchvorgänge gleichzeitig am Laufen sind. Und, da jede Suche in einem eigenen Prozessvorgang abläuft, nutzen sie auch die vollen Vorteile eines Multi-Prozessor Systems.

Textfabrik -- Ironischerweise gehe ich trotz BBEdits Funktionsvielfalt doch immer wieder in die Classic Version von Nisus Writer, um bestimmte Textgestaltungen durchzuführen. Nicht etwas weil Nisus besser ist als BBEdit, sondern weil Nisus Writers Makro-Fähigkeiten es mir erlauben, mehrere Suche-und-Ersetze-Aktionen aneinanderzureihen. BBEdit schlägt nun mit seiner "Text Factory"-Funktionalität einen weiteren Nagel in Nisus Writers Sarg. Text Factory bietet eine Möglichkeit verschiedene Vorgänge der BBEdit Textbearbeitungs-Werkzeuge nacheinander auszuführen. Sie können eine Text Factory Einstellung als separate Definition abspeichern und sie dann über mehrere Dokumente in einer Stapelverarbeitung ablaufen lassen, oder über ein beliebiges einzelnes Dokument.

Zusammengefasst: Text Factory bringt Stapelverarbeitung in die Textverarbeitung von BBEdit. Zum Beispiel füge ich seit neun Monaten verschiedene E-Mail Adresslisten für die Take Control Ankündigungsmitteilung für jede neue Veröffentlichung eines elektronischen Buches neu zusammen. Das war ein ermüdender Prozess, der jeweils sechs Schritte in BBEdit benötigte, um jede der zwei Dateien zu formatieren, zusammenzuführen und mehrere Iterationen des 'duplicate lines' Kommandos aufzurufen, um die doppelten Einträge zu löschen. Das dauerte so lange, dass ich unseren Bestellprozess ändern musste, damit ich diese Aktion nicht jedes Mal durchführen musste. Hätte ich damals die Text Factory Funktion gehabt, wäre die Änderung des Prozesses unnötig gewesen.

Neben den internen BBEdit Kommandos kann man auch AppleScript und Unixfilter den Text Factory Kommandos hinzufügen und dadurch noch ausgeklügeltere Textbearbeitungen durchführen.

Vorschau auf lokalem Server -- Eine der nützlichsten Funktionen, die mit BBEdit 7.x eingeführt wurde, war die BBEdit Vorschau. Diese nutzte das Apple WebKit, um Vorschauen auf HTML Dokumente zu erzeugen; eine Funktion, die ich sehr mag und regelmäßig nutze. Das einzige Problem mit der BBEdit Vorschau ist, dass HTML Dateien, die dynamische Inhalte generieren (wie mein Web Crossing Server) nicht gut dargestellt werden, da eben kein echter Server vorhanden ist, der die dynamischen Bestandteile der Seite generieren kann.

Jetzt funktioniert dies. Eine neue Funktion unter BBEdit 8.0 erlaubt es, lokale Webserver (wie eine Kopie vom Apache, gestartet durch das Aktivieren des Websharings) als Vorschau-Server zu nutzen. Statt die Seite selbst zu generieren, ruft BBEdit den Webserver auf und stellt das Ergebnis dann dar.

Es gibt natürlich einen kleinen Haken bei der Sache: der lokale Server muss all das können, was der Hauptserver auch kann; also muss Zugriff auf alle Bilder und sonstigen Ressourcen besitzen, die ihre Webseiten so nutzen. Aber vom Prinzip her ist es keine schlechte Idee, einen Testserver zur Verfügung zu haben und ich glaube, dass die Leute, die BBEdit regelmäßig nutzen, einen Weg suchen und finden werden, BBEdit Vorschau in ihren Arbeitsablauf einzubinden.

Ein besseres Mac OS X Programm -- Eine Reihe von Verbesserungen stecken unter der BBEdit Haube, die aus BBEdit ein besseres Mac OS X Programm machen. BBEdit behauptet nun ein voll Unicode-fähiges Programm zu sein (früher konnte man nur ein Zeichensatzsystem zur Zeit nutzen). BBEdit verwendet die Mac OS X Rechtschreibprüfung, leider unterstützt es die direkte Anzeige von Schreibfehlern im Text. Rich sagte mir, dass diese Funktionalität auf seiner Liste ganz oben steht; ich hoffe, wir sehen die Funktion unter 8.1, da ich deswegen einige Dinge mit anderen Programmen schreibe.

Obwohl Zeichensätze nach wie vor keine große Sache in BBEdit sind (man kann nur einen Zeichensatz pro Zeichensatzsystem darstellen), nutzt BBEdit nun die Mac OS X Zeichensatzauswahl. Es muss angemerkt werden, dass zusammen mit der Unicode-Unterstützung BBEdit nun alle Grundvoraussetzungen für eine echte Textverarbeitung bietet; aber Bare Bones hegt kein Interesse an einem diesbezüglichen Ausbau. Ich verstehe Bare Bones recht gut, warum sie Formatvorlagen a la MS Word vermeiden wollen: bei BBEdit geht es nicht darum, dass Text gut aussieht. Trotzdem gibt es einen Aspekt dieser Entscheidung der mich etwas enttäuscht: Stile oder Formatvorlagen ermöglichen das Anhängen von Metadaten an Texte in einem Dokument. Das wiederum ermöglicht neue Wege der Textbearbeitung, und hier ist Nisus Writer nach wie vor das bessere Werkzeug. Ich kann unter Nisus Writer mit Makros Textteile suchen und auswählen, die bestimmte Zeichensätze, Farben, Stile und Formate aufweisen. Vielleicht beinhaltet ja eine zukünftige Version von BBEdit nutzereigene Stile und Formatvorlagen.

Andere Funktionen -- Und noch mehr: BBEdit 8.0 beinhaltet nun ein Open Source Werkzeug namens "HTML Tidy", dass HTML Texte aufräumt und leichter lesbar macht; es enthält zusätzliche CSS Auszeichnungskommandos. Nutzer, die im Web Scriptingbereich arbeiten, können nun für bisher unbekannte Sprachen und Skripte eigene Farbschema erstellen, um die Codelesbarkeit zu erhöhen. Der Schwerpunkt liegt zur Zeit klar auf Skripting und Programmiersprachen; Rich erklärte aber, dass sie sich in Zukunft mehr auf SGML und XML Farbauszeichnungen konzentrieren möchten.

Wo BBEdit 7.x noch CVS Versionskontrolle unterstützte, bringt BBEdit 8.0 nun auch die Unterstützung für die meisten Aktionen, die Programmierer für das Perforce Versionskontrollsystem benötigen. BBEdit 8.0 unterstützt auch Exuberant Ctags, die ein Inhaltsverzeichnis von Funktionen in Quellcodes erzeugen. Die Philip-Kontrolleiste wurde nun durch den Seitenführer abgelöst, der einen hellgrauen Hintergrund auf die rechte Textseite legt, an dem man einen weichen Zeilenumbruch anlegen kann. Tabulatorenstopps können nun als durchgängige hellgraue Linie über die ganze Fensterhöhe angezeigt werden, ein Segen für alle, die regelmäßig mit spaltenorientierten Texten arbeiten. Für die komplette Liste an neuen und geänderten Funktionen informieren sie sich bitte auf der Bare Bones Webseite.

<http://www.barebones.com/products/bbedit/features.shtml>

Details-- BBEdit 8.0 benötigt Mac OS X 10.3.5 oder höher; Mac OS 9 Nutzer werden auf BBEdit 7.1 bleiben müssen. Das neue Programm kostet 180 USD vor dem 31. Oktober 2004 und danach 200 USD. Der Umstieg von Basis BBEdit lite, Adobe GoLive oder Macromedia Dreamweaver kostet 130 USD. Aktualisierungen von BBEdit 7.x kosten 50 USD (oder sind kostenlos falls sie es nach dem 1. Juni 2004 gekauft haben). Der Aufstieg von BBEdit 6.5 kostet 60 USD. Bare Bones offeriert Rabatte für Anwendergruppen, die Lehre und Mengenrabatte. Falls sie BBEdit zunächst ausprobieren möchten: es gibt eine 11,3 MByte große Demoversion, die für 30 Tage läuft.

<http://www.barebones.com/products/bbedit/demo.shtml>


Uebersetzung dieser Ausgabe: Hartmut Greiser <info@linarte.com>, Alexander Lorani <alexanderlorani@yahoo.com>, Roland Mueller <mail@duesenschrieb.de>, Klaus Werner Wirtz <kww@q-dsl.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.

Koordination dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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