
Themen:
Copyright 2004 TidBITS: Reuse governed by Creative Commons
license
<http://www.tidbits.com/terms/>
Contact: <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Jens Röcken <jens@roecken.ch>]
AirPort Driver Update 2004-08-31 erschienen -- Apple hat letzte Woche das AirPort Driver Update 2004-08-31 freigegeben. Es verbessert, laut der Beschreibung des Updates, die Zuverlässigkeit in Netzen mit gemischten Signalen von 802.11b (AirPort) und 802.11g (AirPort Extreme). Das Update ist ein Download von 758K, und ist auch über Software-Update verfügbar
<http://www.apple.com/support/downloads/airportdriverupdate20040831.html>
Obwohl die Beschreibung vage ist, konnte ich nach dem Ausführen des Updates ein direktes Resultat sehen: es schien Probleme mit Tonausfällen zu lösen, die ich hören konnte, wenn ich Musik an die AirPort Express übertrug. Während das Update die Musikwiedergabe verbesserte, hat es jedoch die Probleme mit den Ausfällen nicht vollständig gelöst. Eine Lösungsmöglichkeit, die für einige Anwender zu funktionieren scheint, ist es, die Netzwerkkonfiguration so zu änder, dass sie nur noch 802.11b verwendet. Aber das kann ja nicht der Sinn sein, wenn man ein Nertzwerk hat, dass die höhere Bandbreite von 802.11g nutzt (wie es AirPort Extreme und AirPort Express tun). [ JLC ]
<http://www.apple.com/de/airportexpress/>
vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]
Bei der Apple Expo vergangene Woche in Paris, hat Apple den iMac G5 angekuundigt, die jüngste Generation seines All-in-One Computers für Normalanwender. Verschwunden sind die halbkugelförmige Basis und der ausladende Arm des vorangegangenen iMac-Modells. Stattdessen wirkt der iMac G5 wie eine geringfügig dickere Version des aktuellen Apple Cinema Displays – eine weiße Platte, die auf einem dünen Aluminiumfuß ruht. Zugleich erinnert er an ein anderes Produkt des Unternehmens, einen Musik-Player namens iPod, von dem Sie vielleicht schon mal gehört haben.
Der iMac G5 wird in zwei größen und drei Konfigurationen ausgeliefert: ein 17-Zoll-TFT-Modell mit 1,6 GHz PowerPC G5-Prozessor (1.300,- US$), ein 17-Zoll-TFT-Modell mit einem 1,8 GHz G5 (1.500,- US$) sowie ein 20-Zoll-TFT-Modell mit einem 1,8 GHz G5 (1.900,- US$). Die 17-Zoll-Versionen sind lediglich 48 mm dick, die 20-Zoll-Version kommt auf eine Tiefe von 56 mm. Das Einsteigermodell verfuugt über einen Combo-Drive (CD-RW/DVD-ROM), während die anderen SuperDrive Laufwerke bieten (CD-RW/DVD-R). Der Einzugmechanismus des Laufwerks sitzt hochkant in der rechten Seite des Rechners. Alle Modellvarianten sind für AirPort Extreme vorbereitet, interne Bluetooth-Adapter können bei der persönlichen Zusammenstellung des iMac mit geordert werden.
<http://www.apple.com/imac/specs.html>
Alle Modelle werden mit 256 MB PC3200 (400 MHz) DDR SDRAM ausgeliefert (deutlich mehr RAM ist wünschenswert; der iMac unterstützt bis zu 2 GB), eine Nvidia GeForce FX 5200 Ultra Grafikkarte mit 64 MB DDR SDRAM und AGP 8x Unterstützung, zwei Anschlüsse für FireWire 400 und drei für USB 2.0 sowie zwei USB 1.1 Ports an der Tastatur (das ein über Kabel angeschlossenes zu sein scheint, auch wenn Apples Fotos eine drahtlose Bluetooth-Tastatur nebst -Maus zeigen). Der iMac G5 verfügt darüber hinaus über einen VGA-Ausgang (der Bildschirminhalt kann auf einem externen Monitor lediglich gespiegelt werden), Anschlüsse für S-Video und Composite-Video, 10/100 Base-T Ethernet und ein 56K Modem. Die Videoausgänge benötigen Adapter, die in den gleichen Mini-VGA port passen, den wir von vorherigen iMacs und einigen iBook-, PowerBook- und eMac-Modellen her kennen.
<http://www.apple.com/keyboard/>
<http://store.apple.com/1-800-MY-APPLE/WebObjects/AppleStore?productLearnMore=M8639G/A>
<http://store.apple.com/1-800-MY-APPLE/WebObjects/AppleStore?productLearnMore=M9109G/A>
Der vermutliche Beginn der Auslieferung ist in drei bis vier Wochen. Eingedenk der schwierigkeiten, die Apple mit dem Bezug seiner PowerPC G5-Chips von IBM hat sowie der mittlerweile üblichen Verzögerungen beim Hochfahren der Produktion eines neuen Mac-Volumenmodells, wird es wohl realistisch sein, wenn man diese Zeitspannen verdoppelt. Außerdem hat das Unternehmen den Einkaufszeitpunkt der Schulen nach Ferienende verpasst. Man kann also Wetten darauf abschließen, dass Apple alle Hebel in Bewegung setzt, um beim neuen iMac rechtzeitig zum im November beginnenden Weihnachtsgeschäft auf Stückzahlen zu kommen.
<http://www.forbes.com/markets/2004/08/16/0816automarketscan11.html>
Das neue Design -- Die Eckdaten des iMac G5 sind eindrucksvoll (obwohl wir die Speicherausstattung von 256 MB für dürftig halten). Das neue Design jedoch wird noch mehr Aufsehen erregen. Trotz der geringen Dicke von gerade mal 5 Zentimetern ist das Netzteil im Chassis integriert, was den Neuen zu einem echten All-in-One Computer macht (verglichen bspw. mit dem kompakten PowerMac G4 Cube, der unter anderem deshalb so winzig war, weil er ein großes externes Netzteil besaß).
<http://www.apple.com/imac/design.html>
Eines der Sahnestücke des iMac G4 war sein verstellbarer Bildschirm. Beim iMac G5 kann das komplette Gehäuse zwischen -5 und +25 Grad auf dem Alufuß geschwenkt werden (der Negativwinkel kann sinnvoll für Kinder oder andere Anwender sein, die zu dem Rechner aufschauen müssen). Der iMac G5 kann jedoch nicht niedriger oder höher eingestellt werden und auch das schwenken nach rechts oder links geht nur durch Verschieben desgesamten Fußes.
Andererseits, wer will ihn überhaupt verstellen? Schließlich kann man ihn in eine VESA-Halterung montieren und ihn wie ein Bild an die Wand hängen. Die Kombination aus einem wandmontierten iMac G5 mit Envision von Open Door und einer drahtlosen Bluetooth-Tastatur und -Maus von Apple dürfte eine der coolsten Mac-Installationen sein, die man sich nur denken kann. Zumal eine, die glatt als Kunstobjekt durchgeht, wenn man sie gerade nicht benutzt. Apple wird vermutlich ab Oktober für den iMac G5 einen VESA-Adapter anbieten. Der Preis dafür ist noch unbekannt.
<http://www.vesa.org/>
<http://www.opendoor.com/envision/>
<http://store.apple.com/1-800-MY-APPLE/WebObjects/AppleStore?productLearnMore=M9755G/A>
Wie man sich vorstellen kann, ist der PowerPC G5-Prozessor auf eine recht clevere Kühlung angewiesen, bedenkt man die beengten Platzverhältnisse. Drei Ventilatoren mit variabler Drehzahl kühlen Prozessor, Festplatte und Hauptplatine und tun dies ausgesprochen leise: Der Rechner produziert im "Leerlauf" gerade mal 25 dB (zum Vergleich: Flüstern ist etwa 30 dB laut). Aber bisher gibt es keine Angaben, wie vernehmlich die Ventilatoren im normalen Betrieb sind. TidBITS-Leser, die den neuen iMac auf der Apple Expo in Paris zu Gesicht bekamen, konnten mitten im Umgebungslärm der Expo keine Angaben zum Geräuschniveau machen. Die Abwärme wird durch einen Schlitz auf der Rückseite des iMac ebenfalls nach oben abgeleitet. es wird interessant sein, zu beobachten, ob all diese heiße Luft sich nachteilig auf eine montierte iSight auswirkt.
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2304>
Eine Menge weiterer Details fallen auf, typisch für ein Apple Industriedesign. Die Vorderseite des iMac G5 ist nicht verunstaltet durch Lautsprecherabdeckungen. Die eingebauten Lautsprecher im Unterteil des Chassis weisen nach unten, so dass der Ton von der Schreibtischoberfläche reflektiert wird.
Der iMac ist äußerst anwenderzugänglich – nicht nur was die Bedienung angeht, sondern auch, was den Zugang zu seinem Inneren angeht. Die komplette Rückseite kann abgenommen werden (mit Hilfe von Schrauben, die konstruktionsbedingt nicht aus ihren Löchern fallen und verloren gehen können) und gibt dann die Komponenten frei, die laut Apple vom Anwender ausgetauscht werden können: die Airport Extreme Karte, Speicher, Festplatte, optisches Laufwerk, Netzteil, LCD-Display, Modemkarte und Hauptplatine mit Stromversorgung sowie die Ventilatoren (was Apple als "Zwischenebenen-Aufbau" bezeichnet). Das Abnehmen des Rückteils fördert zudem vier Diagnose-LEDs zu Tage, die bei der eigenen Fehlerdiagnose behilflich sind oder bei der telefonischen Diagnose durch einen Apple-Techniker.
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=86812>
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=86815>
Ein großer iPod? Wie Adam bereits in "Macworld Expo SF 2004: Auftritt des musikalischen trojanischen Pferdes." Geschrieben hatte, sind der iPod und der iTunes Music Store Apples Geheimwaffen, um Windows-User vom Wechsel auf den Mac zu überzeugen. Schließlich funktionieren sowohl der iPod als auch iTunes auch unter Windows. Es ist also durchaus nicht so, dass die leute gezwungen würden, einen Mac anzuschaffen. Sie kaufen Macs, weil ihnen klar geworden ist, welchen Unterschied es im Alltag ausmacht, wenn auf das Design und jedes einzelne Detail so viel Sorgfalt verwendet wird. Und wenn Sie nicht glauben, dass Apple diese Querverbindung nach allen Regeln der Kunst ausreizt, dann werfen Sie einen Blick auf die schlagzeile auf der Apple-Website: "Von den Designern des iPod. Der neue iMac G5." Kaufen Sie den einen, erwerben Sie auch den anderen. Machen Sie Steve glücklich.
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-712.html#Artikel1>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Allume hält Graphikapplikationen hoch -- Zwei meiner bevorzugten Graphik-Applikationen sind CorelDRAW und Corel PHOTO-PAINT (siehe auch "CorelDRAW 8: Hedy allerorten" in TidBITS-457_), die von der Öffentlichkeit jahrelang unverdienterweise verschmäht und erst kürzlich auf Version 11 aktualisiert wurden, bevor im Januar die Entwicklung einer Macintosh-Version ganz eingestellt worden ist. Ich dachte, dass damit das endgültige Aus gekommen sei, wurde aber eines Besseren belehrt. Creative Essentials, eine neue Sammlung von Graphik-Applikationen, die von der Firma Allume (früher Aladdin) zusammengestellt worden ist, bildet eine grossartige Gelegenheit, die beiden Corel-Programme zu kaufen und dies erst noch zum absoluten Tiefpreis von 150 US$ (und bis am 11. Oktober 2004 wird Allume pro verkauftes Produkt 1 US$ einer wohltätigen Institution zukommen lassen). Sie müssen einfach beachten, dass Fehler nicht mehr behoben werden. Und verwenden Sie den schnellsten Computer den Sie finden können, da die beiden Programme eher gemütlich zu Werke gehen.
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-457.html#Anchor-CorelDRAW>
<http://www.allume.com/mac/creative/>
<http://www.allume.com/company/pressroom/releases/allume/091004donate.html>
Als ob das nicht bereits genüg wäre, enthält Creative Essentials zusätzlich das 3-D-Landschaftsgestaltungsprogramm Bryce 5 und gibt Ihnen zudem das Recht, auf die nächste Version aufzurüsten. (Corel hat Bryce ebenfalls eingestellt, nachdem sie das Programm von MetaCreations gekauft hatten; jetzt ist Bryce von DAZ Productions übernommen wordden, die auch aktiv an der Weiterentwicklung arbeiten.) Creative Essentials enthält desweitern Toon Boom Studio Express, ein Animationswerkzeug, das sich zum Vollprogramm Toon Boom Studio aufrüsten lässt und als Beigabe noch 25 Bitstream-Zeichensätze. [MAN]
<http://www.brycetech.com/>
<http://www.toonboom.com/products/toonBoomStudioExpress/>
Nisus Writer Express 2.0 veröffentlicht -- Nisus Software hat mit der Auslieferung von Nisus Writer Express 2.0 begonnen und der überarbeiteten Textverarbeitung für Mac OS X 30 neue Funktionen hinzugefügt. Die Verbesserungen umfassen benutzerdefinierte Formatvorlagen, Fuss- und Endnoten, ein eingebautes Tabellenwerkzeug, ein Suchen/Ersetzen-Dialog der sich stärker an Nisus Writer Classic anlehnt und vieles mehr. Einige Funktionen, wie beispielsweise die automatische Vervollständigung von Wörtern oder die Möglichkeit, jedem Zeichensatz die Auszeichnung Fett ("bold") oder Kursiv ("italic") zu geben (was in Mac OS X nicht möglich ist, wenn der Zeichensatz keine solchen Schriftschnitte aufweist), sind nur in Mac OS X 10.3 verfügbar. Nisus Writer Express 2.0 benötigt Mac OS X 10.2 oder höher und ist für Besitzer von Nisus Writer Express 1.0 kostenlos. Ansonsten kostet es 60 US$ zum Herunterladen oder 70 US$ in Form einer CD; Besitzer von Nisus Writer 6.0 oder höher können ein Update für 45 US$ (Herunterladen) oder 55 US$ (CD) kaufen. Eine 21 MByte grosse Demoversion für 30 Tage kann heruntergeladen werden. [JLC]
<http://www.nisus.com/Express/>
DragThing 5.3.1 bekommt E-Mail-Zähler -- TLA Systems hat DragThing 5.3.1 veröffentlicht und dem Dock-Ersatz neue Funktionen hinzugefügt. Neu in dieser Version ist der E-Mail-Zähler, mit dem sich die Anzahl der ungelesenen E-Mail-Nachrichten in Apple Mail, Entourage, Eudora, Mailsmith, NetNewsWire und PowerMail anzeigen lässt. (Allerdings ist in Version 5.3.1 diese Funktion für Eudora abgeschaltet, da zuviel Rechenkapazität verbraucht wird; mit einem herunterladbaren Aktualisierung kann die Funktion für Eudora wieder aktiviert werden.) Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, applikationsspezifische Befehle in Kontextmenüs anzuzeigen (etwa Start/Pause für iTunes). Zudem sind viele Fehler beseitigt worden. DragThing 5.3.1 ist für Besitzer von DragThing 5.0 oder höher kostenlos; eine neue Lizenz kostet 29 US$ und Upgrades von Version 2 und 4 kosten 12 US$. Die Aktualisierung ist 9 MByte gross und benötigt Mac OS X 10.2 oder höher. [JLC]
<http://www.dragthing.com/english/whatsnew.shtml>
<http://www.dragthing.com/english/history.html>
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Apple hat letzte Woche das Security Update 2004-09-07 veröffentlicht, welches zwei sicherheitsrelevante Belange ausräumen soll. Die aktualisierten Komponenten enthalten Apache 2, CoreFoundation, FTP, IPSec, Kerberos, OpenLDAP, OpenSSH, PPPDialer, QuickTime Streaming Server, rsync, Safari, SquirrelMail und tcpdump; weiteres Details hat Apples Webseite. Unglücklicherweise haben zwei der Änderungen unter Umständen negative Auswirkungen.
<http://www.apple.com/support/security/security_updates.html>
Die Änderungen an Safari resultierten in Darstellungsproblemen einer Reihe von Webseiten, wobei das Problem aber durch die Seiten selbst versursacht wird. Viele Seiten identifizieren Webbrowser und zeigen entsprechend leicht unterschiedliche Varianten derselben Webseite. Offenbar haben einige Webseiten die neue Safariversion als Netscape 4 erkannt und dann mit dynamischem HTML versorgt, was in modernen Browsern fehlt. Mindestens einige der betroffenen Webseiten (darunter FedEx, CompUSA und Best Buy) hatten das Problem wegen des Einsatzes eines Produktes Namens QuickMenu Pro von OpenCube. OpenCube hat das Problem inzwischen bereinigt, doch ist es Sache der Unternehmen, ob sie das Update einsetzen. Dank geht an Jeff von HyperJeff Network, der das Problem bis zu seiner Ursache zurück verfolgte.
Ein weiteres Sicherheitsproblem hatte mit lukemftpd FTP-Server in der Clientversion von Mac OS X zu tun, daher hat Apple es durch tnftpd FTP-Server ersetzt (Mac OS X Server nutzt stattdessen xftp). Doch diese Änderung hat zu Anmeldeproblemen bei einigen Usern geführt, wenn sie sich mit aktualisierten Macs per FTP verbinden wollten. Auf der Apple Supportseite gibt es eine Reihe von Lösungsvorschlägen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Die beste ist aber möglicherweise, aus der Not eine Tugend zu machen und auf SFTP umzusteigen, welches langbekannte Sicherheitsprobleme von FTP nicht enthält. Apple wird sicherlich in Kürze ein normales FTP veröffentlichen.
<http://discussions.info.apple.com/webx?128@@.689a720d>
Das Security Update gibt es sowohl für die Client- wie für die Serverversionen von Mac OS X 10.2.8, Mac OS X 10.3.4 und Mac OS X 10.3.5. Am einfachsten erhalten Sie es per Software-Aktualisierung, sonst müssen Sie sich die richtige Version auf Apples Downloadseite heraussuchen. Die Dateigröße der Clientversionen ist 7,6 Megabyte, die der Serverversionen 12,6 Megabyte. [ACE]
<http://www.apple.com/support/downloads/>
[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Security Update 2004-09-07 1.1 bringt FTP und Safari in Ordnung -- Unmittelbar nachdem wir mit der vergangenen Ausgabe 746 eine Warnung zum Security Update 2004-09-07 1.0 herausgegeben hatten, veröffentlichte Apple das Security Update 2004-09-07 Version 1.1, welches zwei wichtige Fehlerbereinigungen enthält. Erstens ändert es die Versionsnummer von Safari, so dass die Kompatibilität mit Webseiten, die Safari fälschlich als einen anderen Browser identifizierten, wieder hergestellt wird. Zusätzlich bietet Apple Rat bei der Identifikation von Safaris User Agent String sowie der Object-Erkennung. Zweitens korrigiert die Version 1.1 die Installation des FTP-Servers (offensichtlich ist tnftpd nur eine umbenannte Version von lukemftpd, falls Sie da etwas durcheinander geraten sein sollten) um Anmeldeprobleme auszuräumen - bei unserer Testversion funktioniert das offenbar jetzt. Die Version 1.1 des Security Updates ist in Abhängigkeit von dem von Ihnen genutzten Mac OS unterschiedlich groß . Es reicht von 7,1 Megabyte bis 12,6 Megabyte. Es ist per Software Aktualisierung sowie über Apples Software Downloadseite verfügbar. Weitere Änderungen von der Version 1.0 gibt es nicht und wir können nun das neue Sicherheitsupdate zur Installation uneingeschränkt empfehlen. [ACE]
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-745-748.html#Artikel2>
<http://www.apple.com/support/security/security_updates.html>
<http://developer.apple.com/Internet/safari/safari_faq.html#anchor2>
<http://developer.apple.com/Internet/webcontent/objectdetection.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/>
Security Update 2004-09-16 räumt iChat-Verwundbarkeit aus -- Apple hat in der vergangenen Woche das Security Update 2004-09-16 per Software-Aktualisierung sowie über seine Downloadseite zur Verfügung gestellt. Die Aktualisierung enthält eine neue Version von iChat, die ein potentielles Problem korrigiert, bei dem jemand einen Link hat versenden können, der dann bei einem Klick eine Anwendung auf Ihrem Mac zur Ausführung gebracht hätte. Nachdem die Aktualisierung aufgespielt ist, bringt der Klick auf einen Link nun einen Hinweis, bei dem Sie bestätigen müssen, dass der Link ausgeführt werden soll. Wenn Sie die Software Aktualisierung nicht verwenden, sind drei unterschiedliche Updates verfügbar. Jedes hat rund 1 Megabyte Größe, das richtige ist von Ihrem Betriebssystem und dem von Ihnen verwendeten iChat abhängig. [JLC]
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=61798>
<http://www.apple.com/support/downloads/securityupdate200409161035ichat21.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/securityupdate200409161028ichatav20.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/securityupdate200409161028ichat10.html>
[Übersetzung Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]
Neue Sponsoren: easyDNS and HobbyLink Japan -- Wir freuen uns, dass wir unseren langjährigen Sponsor easyDNS wieder begrüßen können, eine Firma, die schon seit Jahren Domain Namen (DNS) registriert, Server vermietet und Sites verwaltet. Sie bieten zwar nicht das billigste Angebot, aber bei empfindlichen Gegenständen wie dem Domain Namen, haben bei mir Zuverlässigkeit und Ergonomie für den Benutzer Vorrang. Nach Jahren mit schrecklichen Erfahrungen (vorsichtig ausgedrückt) mit Network Solutions vor meinem Provider-Wechsel brachte die Arbeit mit easyDNS eine gewaltige Erleichterung. Neu ankündigen möchte ich in dieser Woche auch einen außergewöhnlichen Sponsor: Hobbylink Japan verkauft kein Computerzubehör sondern Hobbybausätze, Spielwaren, Bücher und Denksportmaterial aus Japan. Spaß machts! [ACE]
<http://www.easydns.com/>
<http://www.hlj.com/>
Allume liefert StuffIt Deluxe und StuffIt Standard 9.0 -- Allume hat seine bewährten Hilfsprogramme für Komprimierung, Archivierung und Entpacken erweitert, um den Durchsatz (besonders auf Zweiprozessor-Macs) zu steigern und die Bedienung zu verbessern - Stuffit Standard (Dropstuff plus Stuffit Expander) und Stuffit DeLuxe 9.0 enthalten jetzt die verbesserte Version von Dropstuff mit einer gemeinsamen Schnittstelle für Stuffit, .zip und .tar-Archive. Dropstuff kann seine Archive auch direkt auf CD/DVD oder ftp-Server abliefern und eliminiert die Notwendigkeit zum Brennen oder Laden ins Netz separate Zwischenarchive zu generieren.; wenn ein Archiv größer wird als ein einzelner Datenträger, segmentiert Dropstuff die Archive automatisch auf mehrere Datenträger. Andererseitsw erleichtert Stuffit Expander das Rückspeichern aus einem Archiv. In Stuffit DeLuxe 9.0 gibt es einen ArchiveAssistant, der den Benutzer dabei unterstützt, jedes Laufwerk lokal, im Netzwerk, jede CD, DVD, jeden ftp-Server oder auch die iDisk für die Archivierung zu nutzen. Neu ist auch Stuffit Express, das erlaubt, Dropboxen an andere weiterzugeben - Komprimieren und Expandieren werden jetzt auch verschiedene Threads verteilt, so dass der Finder auch dann noch eingesetzt werden kann, wenn Stuffit-Teilprozesse
gleichzeitig bearbeitet werden. Stuffit Standard kostet 50 USD (Stuffit Expander kann weiterhin im Rahmen der 6,3 MB großen Demoversion kostenlos bezogen werden.); ein Upgrade von einer älteren Version kostet 20 USD. Stuffit DeLuxe kostet 80 USD, ein Upgrade aus einer älteren Version von Stuffit Standard oder Stuffit DeLuxe kostet 30 USD. Für beide wird Mac OS X ab 10.3 benötigt. [ACE]
<http://www.stuffit.com/mac/deluxe/>
<http://www.stuffit.com/mac/standard/>
Eastgate bringt Tinderbox 2.3 -- Eastgate Systems hat Tinderbox 2.3 auf den Markt gebracht, das ist ein kostenloser Update für das Grundprogramm Tinderbox zum Speichern von Anmerkungen und anderen Informationen, wie wir sie in TidBITS-651_ (see "Light Your Fire with Tinderbox") besprochen haben. Diese Version verbessert Text- und Kartenausgaben, beschleunigt die Rechtschreibkorrektur und erweitert die Funktion des Programmagenten mit neuen Fragen und Aktionen. Eine neue Lizent von Tinderbox 2.3 kostet 70 USD und der Download umfaßt 4,5 MB. [JLC]
<http://www.eastgate.com/Tinderbox/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06959>
Keyboard Maestro 2.0 nun mit Macros -- Michael Kampraths Progrämmchen Keyboard Maestro hat bei Stairways Software ein neues Heim gefunden und nach einer grundlegenden Überarbeitung erscheint Version 2.0. Jetzt kann das Programm auch Makros generieren und die Benutzung von Tastaturkürzeln, Anwenderaktionen, Zeitsteuerung oder Powermate von Grioffin Technologie fernsteuern automatisieren. In der neuen Version werden auch Schaltknöpfe und eine Simulation eines Scrollrades eingeführt, Fenstermanipulation und mehrere benannte Zwischenablagen, sowie die Organisation von Makros in Gruppen sind neu. Keyboard Maestro 2.0 kostet 20 USD für eine Einbenutzerlizenz und für Gruppen von 5-, 20- oder 100 Mitgliedern ergeben sich bis 695 USD. Es gibt eine kostenlose Testversion, die per Download mit 4,4 MB zu erhalten ist. Das Betriebssystem Mac OS X ab 10.2 wird benötigt.
<http://www.keyboardmaestro.com/main/>
<http://www.keyboardmaestro.com/documentation/2/whatsnew>
<http://www.griffintechnology.com/products/powermate/>
<http://www.keyboardmaestro.com/documentation/2/purchase.html>
Missing Sync 4.0.1 bereinigt den CLIE Bug -- Mark/Space Inc. Hat ein wichtiges Update für Missing Sync mit Palm OS herausgebracht, dass das Synchronisierungsprogramm der Firma auch Palm OS Handhelds mit dem Mac synchronisiert (siehe "Missing Sync 4.0 Fills Palm Gaps" in TidBITS-743_). Version 4.0.1 löst ein Problem, bei dem Besitzer eines Sony CLIE bei Mac OS X eine kernel panic-Reaktion erzeugten, wenn sie versuchten Memory sticks am Mac zu mounten. Außerdem wurden FMSync und Vindigo Verbindungen sowie Schlüsselketten ergänzt. Für registrierte Benutzer der Version 4.0 ist der Update kostenlos und in einem Download von 11,6 MB zu erhalten. [JLC]
<http://www.markspace.com/missingsync_palmos.html>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07784>
Reparaturprogramm für PowerBook G4 White Spot -- Wenn Sie sich früh für ein 15-inch Aluminum PowerBook G4 haben Sie vielleicht eine unliebsame Überraschung erlebt, dass sich auf dem Display merkwürdige weiße Flecke gebildet haben - bisher hat Apple diese fallweise repariert; mein Powerbook hat diesen Effekt gezeigt und wurde erfolgreich repariert aber ich kenne auch Leute, die Ihr Powerbook mehrfach einschicken mußten. Apple hat jetzt ein Reparaturprogramm gestartet, um den weißen Flecken Herr zu werden. Das Programm bearbeitet Aluminum 15-inch PowerBooks G4 (mit 1 GHz or 1.25 GHz Prozessor) und das Titanium 15-inch PowerBook G4 (mit 867 MHz or 1 GHz processor) mit den Seriennummern V7334xxxxxx und V7345xxxxxx, bzw. QT331xxxxxx bis QT339xxxxxx.
Das LCD-Ersetzungsprogramm gilt weltweit. [JLC]
<http://www.apple.com/support/powerbook/displayprogram/>
iPhoto Workshop, Malta abgesagt -- Leider müssen wir bekantgeben, dass Techie Tours das iPhoto-Seminar auf Malta abgesagt hat, das für November geplant war. Obwohl das Interesse am Seminar groß war, haben sich doch zu wenige Leute angemeldet, um das Seminar für Techie Toiurs zu amortisieren. Der Termin direkt nach der Präsidentschaftswahl in den USA mag die Interessenten an der Anmeldung gehindert haben. Ich hoffe, dass sich die politischen und wirtschaftlichen Randbedingungen so verbessern, dass das Seminar zu einem anderen Termin stattfinden kann. Ich halte das Konzept, Training für den Macintosh mit Urlaubsaktivitäten zu verbinden, für zukunftsträchtig. [ACE]
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-733.html#Artikel2>
von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com
[Übersetzung: Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t-online.de>]
In der letzten Woche flog ich in die Puget Sound Region [im Staat Washington -- ws] und nahm meine DSL-Ausrüstung mit. Ich hatte eine Einladung, zusammen mit anderen Journalisten an einem Testflug der Boeing teilzunehmen, auf dem eine Breitbandverbindung demonstriert werden sollte, die bisher nur von einer Handvoll Lufthansa-Jets angeboten wird, die aber noch in diesem Jahr oder Anfang nächsten Jahres bei mehreren asischen und europäischen Fluglinien angeboten werden soll.
<http://www.connexionbyboeing.com/>
Das Boeing-System Connexion benutzt einen Satelliten-Transceiver, der auf dem Flugzeug in einer kardanischen Aufhängung von einer Bordelektronik kontrolliert wird. Das System erlaubt 5 bis 20 Mbps Downloads und 1 Mbps Upload, auf dem Testflug waren 1 Mbps Download und 128 kbps verfügbar.
Der Flug war hinreißend: Washington sieht aus der Luft großartig aus, wir haben praktisch den Mt. Rainier berührt - in 2500 Fuß Entfernung auf einer Höhe von 3000 Fuß (am Mt. Adams waren wir genauso dicht dran)
Die Sicht war wirklich gut. Auf Anregung von Eric Zelenka von Apple haben wir einen Flug bei der Lufthansa mit dem gleichen Service gebucht (siehe "iChat AV Takes Flight with In-Air Wi-Fi" in TidBITS-736_), Ich konnte mit iChat AV und mit iSight meinem Vater ein Video schicken (sein iSight hat sich nicht einmal wie bei anderen Gelegenheiten aufgehängt), ein zweiseitiger Videoaustausch mit Adam Engst, (sein Audiosystem hatte sich veabschiedet), mit Jeff Carlson klappten Audio und Video (allerdings konnte ich ihn kaum verstehen und er hörte ein Geräusch wie lauten digital reproduzierten Motorenlärm; wir vermuten, dass der Lärm durch die Audiokompression von iChat produziert wurde, die auf menschliche Aussprache optimiert ist und eben nicht auf laute Hintergrundgeräusche)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07730>
<http://www.apple.com/ichat/>
<http://www.apple.com/isight/>
Ich konnte auch einige Anrufe per voice-over-IP tätigen, aber im Flugzeug war es zu laut; Ich versuchte mit einem Headset den Lärm zu reduzieren, das mir die Begleiter aus ihrem Wi-Fi-Telefon ausgeliehen haben. Darin war die Sprache außerordentlich klar und bot nur kurze Übertragungsverzögerungen; es war in vielerlei Beziehung besser als ein Handy. Interessanterweise zwingt ein der Headset mit der Geräuschverringerung fast dazu, leiser zu sprechen, weil es einen Teil der Geräuschreduktion durch Rückkopplung erzeugt; ich meinte, mit einer fast normalen Lautstärke zu sprechen, mein Sitznachbar meinte aber, er könne mich kaum verstehen.
Die Idee hinter Conception ist die, durch lange Flüge verlorene Zeit für die mitfliegenden Geschäftsleute wieder verfügbar zu machen. Je nach Flugzeit und
Nutzungsdauer soll der Dienst zwischen 10 und 35 USD kosten. Dieser Testflug hat mich überzeugt, dass mit dem Breitbandinternetzugriff neine Zukunftstechnologie bereitsteht.
von Charles Maurer
[Übersetzung: Hartmut Greiser <info@linarte.com>]
Ich fotografiere auf zwei Arten: draufhalten und knipsen oder perfekt. Für die erste Arbeitsweise verwende ich eine Taschenkamera ohne jede Einstellmöglichkeiten. Sie bearbeitet die Bilder, ich knalle sie auf meine Festplatte und die einzige Bearbeitung, die ich hier jemals vornehme: gelegentlich entferne ich mal rote Augen. Wenn es perfekt werden soll, werde ich auf dem Wege der Wiedergeburt wieder zu einem kommerziellen Fotografen.
In diesem Jahr wurde mein Perfektionsdrang digitalisiert und mein Rechner hat die Dunkelkammer ersetzt. Dafür habe ich mir sämtliche Bildbearbeitungs-Software angesehen, die es für den Mac gibt. In diesem Artikel werde ich meine Ausbeute zusammenfassen und die wichtigsten Produkte vorstellen, die der Perfektionist für eine abschließende Bildbearbeitung braucht.
Da einige Leser von der Fotografie und andere vom Computer herkommen, werde ich nicht unterstellen, dass jeder immer mit dem Jargon des jeweils anderen Fachbereiches vertraut ist, und ich werde deshalb immer wieder mal grundlegende Themen ansprechen. Ich möchte jedoch einen Einstieg aufzeigen und auf Produkte hinweisen, die weit über allgemeine Grundlagen hinausgehen.
Die grobe Wahrheit -- Der digitale Sensor einer Kamera erstellt eine Datei, die mittels einer enorm aufwändigen Verarbeitung zu einem verwendbaren Bild wird. Diese Verarbeitung kann in einer Kamera oder in einem Rechner geschehen. Ein Computer lässt mehr Eingriffe und sogar die Möglichkeit zu, es sich mittendrin anders zu überlegen.
Die Umwandlung von Rohdaten in ein Bild ist kein gradliniger Prozess. Da es viele denkbare Algorithmen gibt, bieten unterschiedliche Programme auch unterschiedliche Ergebnisse. Versuchen Sie den Konverter, der bei Ihrer Kamera dabei war, versuchen Sie Adobe Photoshop, versuchen Sie andere Programm, die Ihnen ggfls. zur Verfügung stehen und suchen Sie sich aus, was Ihnen am besten gefällt. Beachten Sie, dass Sie Bilder aus den verschiedenen Farbkanälen mit Photoshop – und vielleicht auch mit anderen Programmen – in leicht unterschiedlichen Ausmaßen vergrößern, um einen Grund für die Farbausfransungen auszuschalten, die lateralen chromatischen Abweichungen. Nützlich, aber erwarten Sie nicht zu viel davon. Die Farbausfransungen haben andere Ursachen.
Rohdaten können als TIFF oder JPEG formatiert werden. Ein TIFF (Tagged Image File Format) enthält sämtliche Informationen, ist aber groß. Ein JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist komprimiert aber ausgedünnt. Es empfiehlt sich, Rohdateien in das TIFF-Format zu konvertieren, das dann bearbeitet wird. Daraus erstellt man JPEGs für die Weitergabe.
Möglicherweise werden Sie gefragt, ob Sie Ihre Rohdateien in 8-bit oder 16-bit Farbe konvertieren möchten. Acht Bit sollten eigentlich ausreichen, falls ein Bild aber nur spärlich ausgeleuchtet oder unterbelichtet ist, dann könnte eine Rettungsaktion das Auseinanderfieseln ineinanderlaufender Tonwerte bedingen. Wenn Sie nicht mehr Stufen zur Verfügung haben besteht die Gefahr, dass glatte tonale Gradienten in einzelne Schichten auseinander fallen. 16-bit Dateien sind aber doppelt so groß und beanspruchen viel längere Verarbeitungszeiten. Ich ziehe in der Regel die 8-Bit Farbe vor und akzeptiere das Risiko, eine Datei umzukonfigurieren, falls sich wider alle Erwartungen herausstellen sollte, dass acht Bit nicht ausreichen.
Mit den meisten Roh-Konvertern können Sie die Bilder schärfer bekommen. Im Grunde gehört dieser Schritt bei den meisten Programm standardmäßig dazu. Trotzdem: stellen Sie Bilder nie schon zu einem so frühen Zeitpunkt scharf. Diese Art von Schärfeneinstellung ("unscharfes Maskieren") verzerrt das Bild an den Rändern, wodurch andere Eingriffe vorbelastet werden. Zudem hängt die sinnvolle "Menge" der Schärfe vom endgültigen Umfang und dem Verwendungszweck des Bildes ab. Die Scharfstellung eines Bildes sollte grundsätzlich Ihr letzter Schritt sein.
Noise Ninja -- Ein digitaler Sensor zeichnet immer auch einen bestimmten Anteil an Zufallsbildrauschen auf. In der Regel ist das ein unbedeutender Anteil des Bildes, der aber bei längerer Belichtung oder bei stärkeren Vergrößerungen, (d.h. bei schnelleren Filmen oder bei höheren ISO Werten) unangenehm werden kann. Auch unter gewöhnlichen Umständen kann sich dieser Effekt in weichen Bildbereichen bemerkbar machen. Es ist möglich, das Bildrauschen eines beliebigen Sensors bei einer beliebigen Vergrößerung mathematisch zu charakterisieren und dieses Bildrauschen von den Bildwerten zu subtrahieren. Diese Subtraktion muss vor der Veränderung des Bildes vorgenommen werden. Bei diesem Stand der Verarbeitung ist es jedoch wichtig, dass Sie nur Bildrauschen und keine Details entfernen. Wenn ein Detail zu einem späteren Zeitpunkt so gut wie möglich herausgearbeitet worden ist könnte es vernünftig sein, Teile davon zu entfernen, um weiteres Bildrauschen zu bereinigen, aber – wie gesagt – das hat Zeit. Zunächst sollten Sie das Detail komplett erhalten.
Ich habe nicht sehr viele Programme zur Bildrausch-Reduzierung ausprobiert, weil bei jedem Vergleich, den ich zu diesem Thema gesehen habe, immer eines davon auf dem ersten Platz gelandet ist (für Windows und für Mac) : PictureCodes Noise Ninja ($30 oder $70, abhängig davon, ob Sie einen 8-bit oder einen 16-bit Output benötigen). Noise Ninja kann erstaunlich gut zwischen Bild und Bildrauschen unterscheiden. Ich habe festgestellt, dass die Noise Ninja Standardeinstellungen (alles außer dem Abstellen der Schärferstellung) bei den Bildern, die ich mit meinem Sigma SD-10 und ISO 100 gemacht habe, jegliches sichtbarens Bildrauschen gelöscht haben, ohne dabei in irgendeiner Weise ein Detail zu beeinträchtigen. Noise Ninja hat sich als so verlässlich erwiesen, dass ich keine Probleme damit hätte, Bilder automatisch sozusagen im Stapel damit bearbeiten zu lassen – allerdings nur Bilder, die mit ISO 100 aufgenommen wurden. Je größer die Empfindlichkeit, desto mehr Bildrauschen, damit verschwimmt der Unterschied zwischen Detail und Bildrauschen. Bei höheren Bildrauschanteilen ist Noise Ninja noch wichtiger, aber ich ziehe es vor, das Programm wegen der besseren Eingriffsmöglichkeit von Hand laufen zu lassen.
FocusMagic -- Nachdem Sie das Bildrauschen entfernt haben, ist es an der Zeit, einen Zauberstab über die unscharfen Bildbereiche zu bewegen. Ob mangelnde Scharfstellung, zu geringe Tiefenschärfe oder eine Bewegung von Objekt oder Kamera – mit diesem Zauberstab kann man Unschärfe entfernen. Bei dem Zauberstab handelt es sich um FocusMagic ($45) von Acclaim Software. Für Perfektion kann es zwar nicht sorgen, aber 8 x 10-Vergrößerungen können eine erstaunliche Verbesserung erfahren.
FocusMagic erhöht zwar die Bildschärfe, es tut dies aber auf ganz andere Weise als übliche Scharfstellungsroutinen. Üblicherweise wird der Kontrast an scharfen Kanten verbessert; FocusMagic macht dagegen scharfe Kanten aus verschwommenem Material. FocusMagic muss vor anderen optischen Korrekturmaßnahme eingesetzt werden. Für die Korrektur von Unschärfen eignet sich FocusMagic mindestens ebenso gut wie das $60-Programm FocusFixer von Fixer Labs, außerdem lässt es sich leichter handhaben. Was Bewegungsunschärfen angeht, so kenne ich keine Alternative.
<http://www.fixerlabs.com/pages/fixer.html>
Eine Standalone-Version von FocusMagic gibt es leider nur für Windows, für den Mac existiert nur ein Photoshop-Plugin, das Photoshop voraussetzt; mit GraphicConverter funktioniert es nicht.
Eine bessere Perspektive -- Jetzt kümmern wir uns um die Verbesserung grundlegender optischer Probleme eines Fotos:
Für diese Korrekturen verwende ich ein Plugin-Quartett von The Imaging Factory: Debarrelizer, Perspective, Squeeze und Vignette (jeweils $40, bzw. $20 für Squeeze). Sie sind leicht einsetzbar und bieten im Verbund mehr und anspruchsvollere Steuerungsmöglichkeiten als sonstige Produkte, die ich gesehen habe, mit Ausnahme einer Lücke: sie bieten keine Korrektur von Nadelkissen-Verzerrungen. Ich habe leider (in diesem Zusammenhang) keine Linsen, die Nadelkissen-Verzerrungen auslösen, entsprechende Reparaturprodukte gehören also auch nicht zu meinem Erfahrungsschatz. Theoretisch bietet das $40 Plugin LensFix von Kekus Digital präzisere Ausgleichmöglichkeiten für Verzerrungen und chromatische Abweichungen als irgendein anderes Produkt, was meine Linsen betrifft kann ich das aber nicht bestätigen, es ist nur komplizierter zu handhaben.
<http://www.theimagingfactory.com/>
<http://www.kekus.com/plugin/>
Asiva -- Bis hierher waren Ihre Eingriffe noch unkompliziert und mechanisch. Mit der Forderung nach Anpassung von Tonalität und Farbbalance bringen wir jetzt künstlerisches Urteilsvermögen ins Spiel. Üblicherweise nimmt man dafür die Steuerungsinstrumente aus Photoshop, aber ich habe etwas anderes gefunden, das leichter einzusetzen ist, das raffinierter und mächtiger ist: das $70 Programm Asiva Shift+Gain. Dieses Produkt unterscheidet sich grundlegend von allem anderen auf dem Markt und es ist auch in jeder Beziehung nützlicher.
<http://www.asiva.com/products/plugins/ShiftGainTrial.php>
Wann immer Sie ein Foto nachbearbeiten – als erstes müssen Sie die Pixel auswählen, die Sie verändern möchten. Dabei werden oft komplizierte Masken und sorgfältige Bewegungen der Maus erwartet. Mit Photoshop ist das eine Arbeit, die alles andere als einfach ist, auch dann, wenn sie nicht sehr anspruchsvoll ist. Statt dessen "sieht" und identifiziert Shift+Gain die Objekte, die Sie ändern möchten fast so wie Sie selbst.
Wenn Sie ein Gesicht, Blätter, Zweige oder Haar sehen, dann sehen Sie Bereiche eine bestimmten Helligkeit und Farbe. Dieser Bereich muss sich von seinen Nachbarbereichen unterscheiden, da wir das Objekt sonst nicht erkennen könnten. Sind die Bereiche unterschiedlich, dann kann der Computer sie automatisch finden und ändern.
So unglaublich es sich anhören mag: die Leute von Asiva halten das U.S. Patent für diese Idee. Shift+Gain ist eine ihrer Umsetzungen dieses Patents. Mit Shift+Gain definieren Sie einige beliebige Regionen eines Photos und weisen das Programm an, darin alle Pixel eines willkürlich festgelegten Helligkeits- und Farbbereiches zu finden und zu ändern. Falls das zu ändernde Objekt zu bunt gescheckt ist, um definiert werden zu können – kein Problem, dann können Sie die Farben der darum herumliegenden Objekte definieren und das Programm anweisen, all die Pixel zu ändern, die es nicht gefunden hat.
Computer erstellen zwar das gesamte Farbspektrum aus Rot, Grün und Blau und die meisten Programme haben mit Farben als Mischungen aus Rot, Grün und Blau zu tun, Menschen haben aber ein anderes Farbverständnis. Für uns ist es leichter, uns Farben als Bestandteil eines Regenbogen vorzustellen, mehr oder weniger rein oder konzentriert und heller oder dunkler auf einem Verlauf zwischen schwarz und weiß. Hier handelt es sich um die Dimensionen Farbton, Farbsättigung und Farbwert.
Mit Asivas Shift+Gain können Sie Farben genauso betrachten. Es erstellt drei Grafiken mit Farbton, Farbsättigung oder Farbwert als horizontaler Wertangabe und der Menge auf der Vertikalachse. Sie formen in jeder Grafik eine Kurve und Shift+Gain wählt passend dazu die Farben, die unter diese Kurven fallen. Die Auswahl erscheint sofort. Sie können mit dem ganzen Foto oder mit Bereichen arbeiten, die Sie mit dem Marquis oder dem Lasso ausgewählt haben. Dann können Sie in Ihrer Auswahl Farbton, Farbsättigung, Farbwert, Rot, Grün, Blau oder jegliche Kombination der sechs ändern. Die Veränderungen verhalten sich direkt proportional zu den Werten, die Sie mit Ihren Kurven spezifiziert haben (Shift). Außerdem kann man sie stärker ansteigen lassen, wenn Sättigung und/oder Wert größer sind (Gain).
So abstrakt und ohne Praxisbezug ist das schwer verständlich und der Gebrauch der Software mutet zunächst etwas seltsam an, aber anspruchsvolle Umwandlungen werden damit sehr einfach. Ein meisterlicher Maler modelliert sein Modell in Licht und Schatten – chiaroscuro (helldunkel) – und in Farbe. Chiaroscuro und Farbe sind auf Leinwand beschränkt. Um mit Hilfe von Kontrast eine Darstellung besser definieren zu können, mischt ein Maler die beiden Dimensionen durch das Kolorieren von Schlaglichtern und Schatten. Fotos haben eine noch weiter beschränkte Bandbreite von Tonalität und Farbe; das Mischen dieser zwei Dimensionen wird in der Fotografie immer wichtiger, ist in der Regel aber schwierig.
Sehen Sie sich mal das Bild (Link unten) an. Diesen Schnappschuss habe ich im Urlaub mit meiner Feld-Wald-und-Wiesen-Kamera gemacht und dann mit Shift+Gain umgewandelt. Mit Photoshop hätte man diese Transformation nur mit sehr viel Know-How und Erfahrung zu Wege gebracht, aber mit Shift+Gain war es ganz einfach. Die Schlaglichter waren richtig, aber die Schatten waren zu dunkel, deshalb habe ich versucht, alles aufzuhellen, was nicht ganz schwarz war. Einige im Schatten liegende Blätter sind dabei etwas zu hell geworden, also habe ich mit der Sättigungskurve gespielt, bis ich zufrieden war, was in dem Ergebnis mündete, dass nur die leicht gesättigten, dunklen Töne aufgehellt wurden. Damit blieben leichte Schatten, aber die Mitteltöne waren immer noch zu dunkel, deshalb habe ich auch alle Mitteltöne aufgehellt. Jetzt war die Tonalität in Ordnung, dafür machte das Bild einen flauen Eindruck. In den Mitteltönen brauchte es kräftigere Kontraste – d.h. kräftigere Farben – also verstärkte ich ("shifted") die Farbsättigung. Das war keine gute Idee, also versuchte ich, die Zunahme der Farbsättigung zu steigern, um stärker gesättigte Farben noch satter werden zu lassen, weniger gesättigte Farben aber nur wenig zu ändern. Das war der richtige Ansatz, aber die Farben brauchten unterschiedliche Dosen dieser Behandlung, und gesättigtes Blau hätte eher zurück genommen als verstärkt werden müssen.
<http://www.tidbits.com/resources/748/desertspring.jpg>
Asiva bietet außerdem noch drei andere Plug-Ins, die die gleiche visuelle Bereichsauswahl bieten. Correct+Apply Color ($50) ersetzt einen Farbton durch einen anderen oder überlagert einen Farbton als eine Art digitales Makeup, wobei in beiden Fällen die ursprüngliche Farbsättigung und Farbwert erhalten bleiben. Sharpen+Soften ($70) stellt die gewählten Objekte schärfer oder zeichnet sie weicher. (Hinweis: benutzen Sie Sharpen nicht dafür, alles scharf zu stellen. Das hat immer noch Zeit.) Selection ($40) erstellt eine Auswahl in Photoshop für die Anwendung mit anderen Photoshop-Instrumentarien. Diese vier Plug-Ins sind allesamt exzellente Produkte, die leicht zu handhaben sind und die sehr munter arbeiten. Es gibt ein $200 Bundle, das alle enthält. Asiva bietet auch ein $50 Plug-In, den gerade erschienenen JPEG Deblocker an, mit dessen Hilfe Shift+Gain JPEGs bearbeiten kann, wenn keine TIFF Dateien zur Verfügung stehen. Ich habe es nicht ausprobiert.
<http://www.asiva.com/products/plugins/plugins.php>
Leider benötigt man für alle erwähnten Plug-Ins Photoshop. Asiva bietet zwar eine Stand-Alone Lösung - Asiva Photo – an, mit der die Arbeit aller vier Plug-Ins erledigt wird, aber ich kann sie nicht empfehlen. Die Benutzeroberfläche ist unflexibel und unhandlich und außerdem so langsam, dass ich bei meinem 800-MHz Titanium PowerBook G4 nach jedem Mausklick 10 – 30 Sekunden lang Däumchen drehen musste.
Photoshop, zu guter Letzt -- Wir haben unseren Asiva-Ausflug beendet und sind bereit für Photoshop. An diesem Punkt können Sie außer Vergrößern und Scharfstellen so ziemlich alles machen, was Ihnen so einfällt. Für gewöhnlich muss ich nicht mehr als ein paar Staubflecken wegretuschieren. Wenn Sie viel Staub entfernen müssen, sollten Sie ein Gratisprodukt von Polaroid ausprobieren: Polaroid Dust & Scratch Removal; es ist als Einzelprogramm oder als Photoshop Plug-In zu haben.
PhotoZoom und der Feinschliff -- Wenn Sie Ihr Foto verkleinern möchten, dann tun Sie das jetzt und speichern Sie die kleinere Datei unter einem anderen Namen. Wollen Sie eine Vergrößerung machen, dann verwenden Sie dazu Shortcuts PhotoZoom ($50) oder PhotoZoom Pro ($130), um eine neue Datei mit der optimalen Anzahl Pixel für das gewünschte Ausdrucksformat und für die Auflösung Ihres Druckers zu erstellen. Beide stellen standardmäßig auch das Foto scharf. Jetzt ist endlich die Zeit für das Scharfstellen gekommen, und nach meiner Erfahrung eignet sich eine der Standardeinstellungen dieser Programme immer, um einen gewünschten Effekt zu erreichen, auch wenn ich mir gelegentlich einige der Feineinstellungsmöglichkeiten aus PhotoZoom Pro wünschen würde. Diese Produkte sind deutlich besser als irgendein anderes entsprechendes Vergrößerungs-Package für den Mac. PhotoZoom Pro 1.0.95 scheint zwar nicht fehlerfrei zu sein, aber es macht so exquisite Vergrößerungen, dass ich den Kauf nicht bereut habe. Und sollte sich bei der Vergrößerung herausstellen, dass der "Bildrauschanteil" zu hoch ist, dann öffnen Sie die vergrößerte Date einfach in Noise Ninja und optimieren Sie sie.
<http://www.trulyphotomagic.com/>
Einige (dye-sub) Farbveredelungs- und Inkjet-Drucker können PhotoZoom-Printaufträge verarbeiten, die präzise jedes Pixel definieren, das der Druckkopf drucken soll. Mit dieser Technik bekomme ich auf meinem Olympus Dye-Sub Drucker Fotos, die auffallend schärfer sind, als solche, die ich bekomme, wenn ich dem Drucker eine kleinere Datei schicke und die Systemsoftware dafür sorgen lasse, dass die Seite gefüllt wird. Leider kennen die meisten Inkjet-Drucker keine feste Auflösung, also muss die Druckersoftware sehen, wie sie mit der Datei umgeht, die Sie ihr geschickt haben. Wenn die Druckerspezifikationen eine Anzahl von Pixeln oder Punkten pro Inch ausweisen, die so um die 300 herum liegen, dann hat der Drucker wahrscheinlich eine feste Auflösung in dieser Größenordnung; zeigen die Spezifikationen dagegen Angaben im Tausenderbereich, dann hat die Angabe nichts mit der Auflösung zu tun, die Sie sehen werden. Wahrscheinlich wird es sogar so sein, dass die Auflösung des Ausdrucks in solchen Fällen undefiniert und variabel ist.
Um dies zu verstehen, stellen Sie sich einen Drucker vor, der 1440 Punkte pro Inch druckt. Jede Tintenfarbe wird als einzelner Punkt (Dot) aufgebracht, der mit anderen Punkten nicht überlappen kann. Die Summe aller Dots, die für eine Farbdefinition erforderlich sind, entspricht der Punktezahl, die den kleinstmöglichen Anteil dieser Farbe ausmachen, d.h. ein Pixel. Wenn verschiedene Farben mit jeweils unterschiedlichen Tintenarten hergestellt werden müssen, dann ändern sich entsprechend auch die Dots pro Pixel mit dieser Farbe. Zusätzlich ist zu beachten, dass diese Dots nicht als festes Muster abgelegt sondern stochastisch verteilt werden.
Wenn Ihnen die Schärfe Ihres Druckers nicht gefällt, dann sollten Sie es mit Dateien versuchen, die mit unterschiedlichen Auflösungen erstellt wurden, um herauszufinden, ob eine dieser Dateien eines besseres Druckergebnis als die anderen ergibt. Für diesen Zweck habe ich mir einige Testdateien angelegt; Sie können sie sich aus dem Zip-Archiv unter der u.a. URL laden. Dabei handelt es sich um 1-, 2- und 3-Pixel Streifen mit Headern, mit jeweils unterschiedlicher Anzahl an Dots pro Inch. Drucken Sie diese mit Photoshop oder GraphicConverter, aber nicht aus der Vorschau heraus, da die Vorschau die Mustergröße so ändert, dass sie auf das Papier passt. Sehen Sie sich die Versionen genau an und prüfen Sie, wie glatt die Muster sind; wenn eine bestimmte Auflösung ein besseres Druckergebnis als die anderen bringt, dann skalieren Sie Ihre Fotos mit dieser Anzahl von Dots pro Inch. Bedenken Sie aber, dass es nicht auf die Tests, sondern auf Ihre Fotos ankommt. Mit diesem Test kann jeder Drucker alt aussehen. Wenn Sie mit Ihrem Drucker zufrieden sind, dann gibt es keinen Grund, diese Art mangelnder Präzision genauer zu untersuchen. Lassen Sie das Motto gelten: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
<http://www.tidbits.com/resources/748/PrinterSharpnessTest.zip>
Andererseits sollte man für alles andere, was sich mit Druckfarben beschäftigt, nicht nach dem erwähnten Grundsatz vorgehen. Bei den anderen Aspekten des Themas "Farbe ist die Kenntnis einer Unsauberkeit in einem System durchaus nützlich, damit Sie wissen, wann Präzision gefragt und wann ein Versuch überflüssig ist. Deshalb werde ich Ihnen in meinem nächsten Artikel die Wunder und die Merkwürdigkeiten von Farbe und Color Sync näher bringen. Sie werden einige einfache und wichtige Dinge kennenlernen, dazu eine Welt von Komplexitäten und Kosten, die Sie ignorieren können.
PayBITS: Wenn Carles Empfehlungen für perfekte Bilder Ihnen
geholfen haben, dann bittet er um eine Spende für Doctors
without Borders: <http://www.doctorswithoutborders-usa.org/donate/>
Mehr Informationen zu PayBITS hier: <http://www.tidbits.com/paybits/>
Übersetzung dieser Ausgabe: Jens Röcken <jens@roecken.ch>, Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>, Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>, Walter Sonnenberg <dr.w.sonnenberg@t-online.de>, Hartmut Greiser <info@linarte.com> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.
Koordination dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Nichtkommerzielle oder gemeinnützige Medien dürfen unsere Artikel nachdrucken, wenn sie einen Link auf die Seite der deutschen TidBITS oder eine volle Referenz angeben. Andere kontaktieren uns bitte per E-Mail. Der Inhalt der Artikel ist ohne Gewähr. Wenden Sie sich bitte an den Autor. Namen von Publikationen, Produkten oder Firmennamen können durch Gebrauchsmustereintrag geschützt sein. TidBITS engl. ISSN 1090-7017.