
Diese Woche machen sich Apple und Microsoft in einer Jumbo-Ausgabe von TidBITS die besten Plätze streitig. Apple hat einen Rekordgewinn von 106 Mio. US$ für das vergangene 4. Quartal bekannt gegeben, bereits 150 Millionen Songs über seinen iTunes Music Store verkauft und soeben sechs neue Mini-Stores eröffnet. Microsoft liefert ab sofort Virtual PC 7 (mit Unterstützung des G5-Prozessors) aus und stellt eine Aktualisierung für Microsoft Office 2004 bereit. Ebenfalls in dieser Ausgabe zoomt Charles Maurer die Sensortechnologie bei digitalen Kameras näher heran, Adam und Matt Neuburg teilen sich Radiozeit und wir begrüßen Rogue Amoeba als neuen TidBITS-Sponsor.
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[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Rogue Amoeba unterstützt TidBITS -- Wir sind erfreut, unseren neusten Sponsor vorstellen zu können: die auf Audiowerkzeuge spezialisierte Firma Rogue Amoeba. Bekannt ist das kleine Unternehmen vornehmlich für Audio Hijack, mit dem sich von jeder beliebigen Anwendung aus die Tonspur aufzeichnen lässt und für Audio Hijack Pro, das zusätzlich noch mehr Audioformate unterstützt und den Klang des Eingangssignals auf verschiedene Arten verbessern und noch vieles mehr kann. Diese Programme sind absolut genial wenn es darum geht, alte Langspielplatten zu digitalisieren oder Internet-Radioprogramme zeitgesteuert aufzunehmen; mein erster Test von Audio Hijack Pro bestand darin, die neuen Radio-Episoden von "Hitchhiker's Guide to the Galaxy" über BBC Radio aufzunehmen, damit ich sie während einer langen Autofahrt auf meinem iPod anhören konnte. Die Firma Rogue Amoeba hat ihre umfassenden Macintosh-Audiokenntnisse ebenfalls mit Nicecast (mit dem Sie Ihr eigenes Internet-Radio betreiben können) und Detour (mit dem sich Audiodaten von beliebigen Anwendungen an beliebige Ausgabegeräte umleiten lassen) unter Beweis gestellt. Das Unternehmen hat ebenfalls einige kostenlose Programme veröffentlicht, mit denen Sie beispielsweise schnell zwischen mehreren Audioquellen auswählen und Audio von jeder beliebigen Eingangsquelle abspielen können. Es ist großartig zu sehen, dass eine kleine Firma eine Nische so erfolgreich besetzen kann, besonders wenn sie mit ihrem ungewöhnlichen Namen und dem ironisch-witzigen Maskottchen etwas aus dem Rahmen fällt. Wenn Sie in irgendeiner Form an Audio interessiert sind, sei es um eigene Systemtöne zu erstellen oder Internet-Radioprogramme aufzuzeichnen, wenn Sie Ihre Langspielplatten in MP3-Dateien umwandeln wollen oder einfach, damit Sie Ihre Audio-Ein- und Ausgänge endlich in den Griff kriegen, lohnt es sich garantiert, sich die Produkte von Rogue Amoeba näher anzusehen. Wir sind froh, sie zu unseren Sponsoren zählen zu dürfen. [ACE]
<http://www.rogueamoeba.com/tb/>
<http://www.bbc.co.uk/radio4/hitchhikers/>
Apple gibt einen Gewinn von 106 Mio. US$ im 4. Quartal bekannt -- Apple Computer hat letzte Woche sowohl die Analysten als auch die Börsen mit der Ankündigung überrascht, mit einem Gewinn von 106 Mio. US$ bei einem Umsatz von 2.35 Mill. US$ das erfolgreichste Quartal seit neun Jahren erzielt zu haben. Daneben hat Apple mehr als 2 Millionen iPods verkauft und der Umsatz ist gegenüber dem gleichen Quartal im letzten Jahr um 37 % gewachsen. Der Gewinn beinhaltet eine Abschreibung von 4 Mio. US$. Die Margen blieben mit 27 % hoch und internationale Verkäufe machten 37 % des gesamten Umsatzes aus. Besonders stark gestiegen ist der Umsatz in den Apple-Stores mit einer Steigerung von 95 % gegenüber dem gleichen Quartal im letzten Jahr.
<http://www.apple.com/pr/library/2004/oct/13results.html>
<http://www.apple.com/ipod/>
Trotz Lieferverzögerungen aufgrund einer Verknappung von G5-Prozessoren berichtete Apple von einer hohen Nachfrage nach dem neuen iMac G5; Apple hat im 4. Quartal 836'000 Macintosh-Computer ausgeliefert, mehr als die Hälfte davon waren iBooks und PowerBooks. Die 2.02 Millionen iPods entsprechen einer Steigerung von 500 % gegenüber dem gleichen Quartal im letzten Jahr; sechs Prozent dieser iPods wurden im Rahmen einer Produktallianz von HP gefertigt und verkauft. Staunend nehmen wir zur Kenntnis, dass Apple ein Drittel aller bisher verkauften iPods (5.7 Millionen) allein in den letzten drei Monaten über den Ladentisch geschoben hat. Der Ausblick auf das nächste Quartal (das Weihnachten umfasst) sieht ebenfalls rosig aus und Apple erwartet einen Umsatz zwischen 2.8 und 2.9 Mia US$. [GD]
Apple verkauft den einhundertfünzigmillionsten Song --Die Firma Apple hat uns alle daran erinnert, dass sie weiterhin das Online-Musikgeschäft beherrscht und dies dadurch unterstrichen, dass sie über den iTunes Music Store bisher bereits 150 Millionen Songs verkauft hat. Pünktlich zu Weihnachten werden zudem iTunes-Geschenkgutscheine auch in Best Buy-Läden erhältlich sein, zusätzlich zu den Läden von Target und den eigenen Apple-Stores. Die Ankündigung folgte nur einen Tag nach der Meldung, dass Apple 2 Millionen iPods verkauft hat. Apple ließ verlauten, dass pro Woche mehr als 4 Millionen Songs verkauft werden, was 200 Millionen Songs pro Jahr entspricht.
<http://www.apple.com/pr/library/2004/oct/14itunes.html>
<http://www.apple.com/itunes/>
Der Zeitpunkt dieser Ankündigung kurz nach Bekanntgabe der Finanzzahlen des 4. Quartals erlaubt mir auch darauf hinzuweisen, dass Apples "andere Musikprodukte" (alles außer iPods) im letzten Quartal 98 Mio. US$ Umsatz gebracht haben, was ungefähr ein Drittel mehr ist als im gleichen Quartal im letzten Jahr. Zusammen mit dem Umsatz der iPods heißt das, dass annähernd ein Viertel von Apples Umsatz mit Musik und nicht mehr mit Computern erzielt wird. [GD]
Apple eröffnet Mini-Stores -- Als weiterer Schritt zur Entwicklung der Ladenstrategie von Apple sind sechs neue Mini-Stores eröffnet worden, die im Vergleich zu den normalen Apple-Stores weniger Fläche beanspruchen. Der kleinere Grundriss platziert die Produkte und Informationen entlang der Seitenwände (die aus Aluminiumplatten bestehen und wie ein übergroßer Finder aussehen) und lässt dazwischen viel Raum frei. Ein einziger Tresen dient gleichzeitig noch als Genius-Bar. Am bemerkenswertesten ist eine Selbstbedienungskasse in einer der Seitenwände, an der die Kunden die Waren selber scannen und bezahlen können. Die Läden richten sich eher an normale Anwender: dem iPod wird viel Platz eingeräumt, desgleichen den tragbaren Rechnern und dem iMac, der eMac und der PowerMac G5 sind hingegen überhaupt nicht präsent. Damit besitzt Apple nun bereits 93 Apple Stores in den USA und in Japan. [JLC]
<http://www.apple.com/retail/>
<http://www.apple.com/pr/library/2004/oct/14retail.html>
"Take Control of Upgrading to Panther" jetzt auch in Holländisch -- Unser unermüdliches holländisches Übersetzerteam ist über das regelmäßige Übersetzen der TidBITS hinausgegangen und hat Joe Kissells "Take Control of Upgrading to Panther" in die holländische Sprache übersetzt. Wie schon bei den anderen Übersetzungen kostet das E-Buch 7.50 US$ und ein Drittel davon geht an die Übersetzer. Wir führen die Unterstützung der "Frühkaufer" weiter und Käufer, die bereits die englischsprachige Fassung erworben haben, erhalten die holländische Version kostenlos dazu. Wenn Ihre englische Fassung zu alt ist und noch keinen Knopf "Check for Updates" aufweist, können Sie eine neue Version mit dem ursprünglichen Kaufbeleg bei eSellerate herunterladen oder Sie besitzen noch den Coupon-Code, den wir an alle Käufer verschickt haben, bevor wir den "Check for Updates"-Knopf eingeführt haben. Wir schicken zusätzlich noch ein E-Mail mit einer Internet-Adresse an alle Leser in Holland und Belgien und wenn auch das nicht funktionieren sollte, können sie das Formular auf unserer FAQ-Seite benutzen und Tonya um Hilfe angehen. [ACE]
<http://www.tidbits.com/takecontrol/nl/panther/upgrading.html>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/faq.html>
TidBITS-Nacht bei "The Mac Night Owl Live" -- Es war eine Doppelvorstellung für TidBITS als am 15. Oktober 2004 sowohl Matt Neuburg als auch ich in der Radiosendung "The Mac Night Owl Live" von Gene Steinberg auftreten durften. Matts Thema waren seine beiden neuen Take Control-E-Bücher über Microsoft Word 2004, während ich mit Gene vor allem über Apples Gewinn von 106 Mio US$ im 4. Quartal sprach und auch darüber, was diese Zahlen eigentlich zu bedeuten haben. (mein Dank geht an Geoff Duncan, Mark Anbinder und Glenn Fleishmann, dank deren Berichterstattung auf unserer ExtraBITS-Seite ich etwas besser vorbereitet war als sonst üblich!). Sie können "The Mac Night Owl Live" über das Internet anhören und ich kann nur sagen, dass es sich lohnt.
<http://www.macradio.com/Friday/>
<http://www.tidbits.com/extrabits/>
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>]
Vor einigen Wochen kontaktierte mich jemand von der Öffentlichkeitsarbeit aus der Microsoft Macintosh Business Unit bei Edelmann, um mir mitzuteilen, dass es eine automatische Aktualisierung für das Microsoft AutoUpdate Utility, einem neuen Bestandteil von Office 2004 geben werde. Ich versuchte herauszufinden, ob diese Mitteilung von Bedeutung sei und fragte nach: "Sie erzählen mir also, das AutoUpdate sich automatisch verbinden werde, um sich zu aktualisieren, damit es sich besser verbinden kann? Ich erhielt ein Ja zur Antwort und entschied, die Information sei ebenso wichtig wie umfallende Bäume in einem unbewohnten Wald.
Jetzt werden Sie allerdings sicherlich das 927 Kilobyte große Update für Microsoft AutoUpdate haben wollen (welches Sie in ihrem Programmordner finden und manuell starten können, falls Sie den Microsoft AU Daemon in Ihrer Autostartliste abgeschaltet haben). Denn nun hat es wirklich etwas zu tun bekommen, nämlich das Herunterladen und Installieren von Microsofts 22,8 Megabyte großem Service Pack I für Office 2004. Dieses beseitigt zahllose Sicherheits- und Stabilitätsprobleme in der Office Suite.
<http://www.microsoft.com/mac/autoupdate/description/AUOffice2004111EN.htm>
Aus meiner Sicht ist am wichtigsten, dass Microsoft einen nervtötenden Bug in Word 2004 ausgemerzt hat, der beim Markieren eines Wortes auch das Wort davor markierte. Allein diese Fehlerbereinigung macht für mich das Service Pack I essentiell. Weitere Word-Verbesserungen betreffen das einwandfreie Funktionieren von AutoRecover wenn FileVault eingeschaltet ist (beachten Sie, dass wir die Nutzung von FileVault außer in ganz bestimmten Situationen nicht empfehlen), die korrekte Darstellung des Textes bei der Zeichensatzauswahl aus dem Zeichensatzmenü und die korrekte Identifikation von Schweizer-Deutsch Proofing Tools. Zusätzliche Hilfe mit den neuen Funktionen erhalten Sie im gerade erschienenen elektronischen TidBITS-Buch "Take Control of What's New in Word" (Englisch).
<http://www.tidbits.com/takecontrol/word-1.html>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/word-2.html>
Für PowerPoint 2004 ist im Service Pack 1 das Abspielen von Filmen in der Diashow, die Kompatibilität mit Zeichensätzen und das korrekte Ziehen von Objekten bei eingeschaltetem Lineal verbessert worden. Die einzige Änderung in Excel betrifft auch Word und Powerpoint: Höhere Sicherheit beim Öffnen von Dokumenten, die Makros enthalten.
<http://support.microsoft.com/?kbid=886633>
Auch bei Entourage 2004 sind eine Reihe von Fehlern bereinigt worden: Das Programmsymbol springt bei Verbindungsfehlern nicht mehr im Dock, verschickte E-Mails erhalten einen "Versandt"-Status in der Microsoft Outlook Info Bar, der Bilderanhang aus iPhoto funktioniert besser, der Microsoft Anwenderdateien-Ordner kann nun auch in einem Netzwerk abgelegt sein, bestimmte Tastaturkombinationen von Adobes CS-Software werden nicht mehr durch Entourage geraubt, und die Modemnutzung, SMTP over SSL, Verbindungen zu normalen POP- sowie Domino IMAP-Servern funktioniert besser. Wenn Sie Unterstützung beim Erlernen der neuen Funktionen von Entourage suchen, probieren Sie unser elektronisches Buch "Take Control of What's New in Entourage 2004" (Englisch).
<http://www.tidbits.com/takecontrol/entourage-2004.html>
Schließlich wurde auch der Remote Desktop Connection Client 1.0.3 verbessert, der nun stabiler ist, wenn Sie ein Fenster minimieren und Dateien in Macintosh-Anwendungen kopieren oder einsetzen. Weitere Stabilitäts-Verbesserungen sollten jenen helfen, die Mac OS X 10.3 oder jünger oder Macs mit einem PowerPC G5 Prozessor verwenden.
von Mark H. Anbinder <mha@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Microsoft hat das langersehnte Update von Virtual PC veröffentlicht, des vor über anderthalb Jahr von Connectix erworbenen Emulationsprogramms. Virtual PC 7, das sowohl einzeln als auch als Teil von Microsoft Office Professional erhältlich ist, wurde beschleunigt, verfügt über eine bessere Zusammenarbeit mit den schnellsten Graphikprozessoren von Apple, vereinfacht das Drucken von Windows auf die Drucker in Mac OS X und ist endlich auch mit den neuen Power Mac G5 kompatibel.
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07087>
<http://www.microsoft.com/mac/products/virtualpc/virtualpc.aspx?pid=virtualpc>
Dass Virtual PC mit Apples Power Mac G5-Computern nicht zusammerarbeiten wollte, hat sowohl Apple wie Microsoft geschadet und nur schon die Lösung dieses Problems macht Virtual PC 7 zu einem wichtigen Update. Die G5-Computer wurden an Apples "Worldwide Developer Conference" im Juni 2003 vorgestellt und Microsoft hat Virtual PC 6.1 im September 6.1 veröffentlicht (und zusammen mit Office Professional angeboten), allerdings mit der Einschränkung, dass es auf G5-Prozessoren nicht einsetzbar war.
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-695.html#MailBITS4>
Microsoft gibt für Viirtual PC 7 Geschwindigkeitssteigerungen von 10 bis 30 Prozent an, was für Besitzer eines älteren Computers sicher eine willkommene Verbesserung darstellen wird. (Virtual PC benötigt einen PowerPC G3, G4 oder G5-Prozessor mit mindestens 700 MHz und mindestens 512 MByte RAM.)
In Englisch ist Virtual PC 7 mit Windows XP Professsional für 250 US$ sowie Microsoft Office 2004 Professional Edition inklusive Virtual PC für 500 US$ bereits erhältlich. Ein Upgrade von Office Professional kostet 330 US$. Microsoft gibt an, dass französische, deutsche, japanische und schwedische Versionen in den kommenden Monaten verfügbar sein werden, dies gilt auch für Versionen mit Windows XP Home oder Windows 2000 Professional sowie einer Version ohne beiliegendes Betriebssystem und Upgrades von früheren Versionen.
von Charles Maurer
[Übersetzung: Hartmut Greiser <info@linarte.com>]
In einem früheren Leben war ich Berufsfotograf. Am Ende dieses Lebens habe ich meine gesamte Studioausrüstung verkauft, dazu sämtliche Kameras bis auf eine, meine Horseman 985, ein Apparat mit einem schwarzen Balgenauszug, der an die Speed Graphic Pressekameras aus den Vorkriegsfilmen erinnert. Man benötigt dafür Rollfilme und man kann Vorder- und Rückteil der Kamera in jede beliebige Richtung verstellen, wenn sie auf einem Stativ befestigt ist. Man kann sie auch in der Hand halten und so tun, als ob man in "Extrablatt" mitspielt. Ich kenne keine andere Kamera von ähnlich hohem Nutzwert. Heute aber verschieben digitale Sensoren die optischen Grenzen von Linsen, und Software ist inzwischen besser auf individuelle Bedürfnisse anzupassen als Lederbalgen, nicht nur, was die Farbjustierung, sondern auch was optische Manipulationen betrifft. In diesem Jahr hat eine erschwingliche digitale SLR meine Horseman ersetzt. Für eine Kamera, die Filme benötigt, habe ich keine Verwendung mehr.
In diesem Artikel werde ich die Technologie digitaler Kameras untersuchen, aber auf unkonventionelle Weise, indem ich mich dem Thema von seinen Grundprinzipien her nähere. Dieses Vorgehen mag zunächst abstrakt und theorielastig erscheinen, das wird sich aber bald ändern. Sie werden sehen: wenn Sie die wissenschaftlichen Prinzipien verstehen, dann können Sie eine Menge Marketing-Hype ignorieren und beträchtliches Geld einsparen.
Photozellen -- Stellen Sie sich eine kleine Fensterscheibe mit eingeschlossenen Metallpartikeln vor, die jeweils mit einem Draht verbunden sind. Lichtphotonen treffen auf das Glas. Der Aufschlag setzt im Metall Elektronen frei. Die treffen auf die Elektronen im Draht, die wiederum auf benachbarte Elektronen prallen, solange, bis sich eine Welle aus Elektronen durch den Draht bewegt - elektrischer Strom. Je mehr Photonen auf die Scheibe prallen, desto mehr Elektrizität fließt.
Das ist eine Fotozelle, ein Sensor, der empfänglich für Lichtstärke ist. Stellen Sie sich jetzt Millionen dieser Zellen auf einem Schachbrett von der Größe einer Briefmarke vor. Setzen Sie diese briefmarkengroße Sammlung von Photozellen in eine Kamera an die Stelle, an der üblicherweise der Film vorbeigeführt wird. Die Linse projiziert ein Bild darauf. Jede Zelle fängt einen winzigen Teil des Bildes ein und setzt ihn in elektrische Spannung um, die der Lichtmenge entspricht, die den jeweiligen Bildteil ausmacht. Jetzt haben wir einen Photosensor.
Die gesamte Ladungsmatrix auf diesem Photosensor bildet die elektrische Entsprechung des vollständigen Bildes – jedoch nur, was seine Helligkeitswerte betrifft. Da das Auge die Lichtintensität als Helligkeit interpretiert - und zwar Helligkeit bar jeder Farbe - gibt dieser Photosensor nur die Informationen einer farblosen Fotografie, also eines Schwarz-Weiß-Fotos wieder. Wenn wir den Output eines Photosensors an einen Drucker weiterleiten und den Drucker Tinte im umgekehrten Verhältnis zur Spannung auf das Papier bringen lassen (je niedriger die Voltzahl, desto mehr Tinte), dann können wir beobachten, wie ein Schwarz-Weiß-Foto entsteht. Über einen Verstärker kann man den Ausgang eines Fotosensors direkt mit einem Drucker verbinden, oder man setzt das Ergebnis in digitale Werte um, die dann an den Drucker weitergeleitet werden. Das erste ist das analoge Verfahren, das zweite das digitale. Je größer der Bereich der digitalen Nummern, desto kleiner die Schritte von Schwarz nach Weiß. Wenn genügend Schritte zur Verfügung stehen wird der Ausdruck wie ein Continuous-Tone Foto aussehen.
Damit ein Fotosensor Farbe aufnehmen kann, muss er die Wellenlängen des Lichts erkennen können, da das Auge darauf reagiert. Lange Wellen können wir schwach als Rot erkennen, kurze sehr schwach als Blau und mittlere Wellenlängen als kräftiges Grün. Ein Schwarz-Weiß-Fotosensor kann am einfachsten dazu gebracht werden, Farbe aufzunehmen, indem man Filter so über die Zellen legt, dass sie abwechselnd auf kurze, mittlere und lange Wellen reagieren. Da das Auge auf mittlere Wellenlängen am empfindlichsten reagiert, ist es sinnvoll, hier doppelt so viele als bei den anderen einzusetzen: einmal Blau, einmal Rot, zweimal Grün. So ein Satz aus filterbestückten Zellen - Rot, Grün, Blau, Grün – macht den Bayer-Fotosensor aus (der nach seinem Erfinder benannt wurde), der in fast jeder Digitalkamera eingesetzt wird.
Jetzt überlegen Sie mal, was passiert, wenn ein Lichtfleck kleiner ist als eine Gruppe aus vier Zellen und wenn er gerade so klein ist, dass er nur eine einzige Zelle trifft. Nehmen wir an, dass der Fleck aus weißem Licht besteht, das jede Wellenlänge enthält. Fällt dieser weiße Fleck auf eine blau gefilterte Zelle, dann wird der Fleck auf einem Bild blau sein. Fällt der weiße Lichtfleck auf eine rot gefilterte Zelle, dann wird das Bild hier einen roten Fleck zeigen. Bei einer grün gefilterten Zelle wird der Fleck grün aussehen. Da dies in einem Bild sehr viele Fehler bewirken kann, versuchen die Hersteller es durch Unschärfen im Bild zu verhindern, indem sie einen Filter mit verwischendem Effekt vor dem Sensor anbringen, der dafür sorgt, dass kleine Lichtflecken über mehr als eine Zelle "verschmiert" werden.
Bedenken Sie, dass in einem derartigen Sensor vier Zellen die kleinste Einheit ausmachen, die sämtliche Informationen eines bestimmten Bildteiles erfassen kann. Anders gesagt: vier Zellen bilden das Grundelement eines Bildes, das "picture element" oder "Pixel". Leider zählen die Hersteller Zellen als Pixel, um mit ihren Produkten mehr Eindruck zu machen. Das ist so, als würde man behaupten, dass ein Klavier 234 und nicht 88 Noten hat, weil es 234 Saiten enthält. Da die Sensoren auf Zellebene und auf Pixelebene unterschiedlich arbeiten ist es wichtig, die Werbung zu ignorieren und sauber zwischen Pixel und Zelle zu unterscheiden. Ich werde das in diesem Artikel tun.
Es wäre einfacher gewesen, einen Sensor zu entwerfen, bei dem jede Zelle auf jede Wellenlänge anspricht. Ein derartiger Sensor hat sich Foveon, Inc. 2002 patentieren lassen, und es gibt ihn jetzt in seiner zweiten kommerziellen Fassung. Foveons Sensor verwendet keine farbigen Filter, sondern bettet fotoempfindliches Material innerhalb des Silizium in drei verschieden tiefe Schichten. Je länger die Wellenlänge des Lichts, desto tiefer dringt es in das semi-transparente Silizium und regt entsprechend das tiefer gelegene foto-empfindliche Material an. Mit einem Foveonsensor nimmt jede Zelle einen kompletten Pixel mit allen Wellenlängen auf. (Bedenken Sie aber, dass Foveon sich angewöhnt hat, die Pixelzahl mit drei zu multiplizieren, um in den Anzeigen konkurrenzfähig zu klingen.)
Wie viele Pixel braucht man? Das kleinste Detail, um das man sich beim Drucken Gedanken machen muss, wird durch die dünnsten Linien definiert, die ein Mensch erkennen kann. Bei einem normalen Leseabstand (etwa 25 cm) kann man mit perfekter Sehfähigkeit Linien unterscheiden, die etwas dünner sind als die 20/20 (6/6) Linie einer Augenkarte, also Zeilen von etwa 8 Linienpaaren pro Millimeter (l-p/mm), das ist die Einheit der optischen Auflösung.
Hier handelt es sich aber um schwarz-weiße Linien. Gewöhnliche Fotos enthalten keine so dünnen schwarz-weißen Linien, da keine Kamera in der Lage ist, sie auf fotografischem (im Gegensatz zu lithografischem) Film herzustellen. Keine Linse kann so dünne Linien herstellen, ohne Schwarz und Weiß in Grau zu verwischen. Um erkannt zu werden müssen dunkel- und hellgraue Linien dicker sein als schwarz-weiße Linien. Bei der Aufnahme dünner Linien ist eine Halbierung oder eine Verdoppelung in der Regel der kleinste Unterschied, der noch eine praktische Bedeutung hat, deshalb klingt diese Aussage von Schneider-Kreuznach für mich völlig vernünftig: "Ein Bild kann als tadellos scharf angesehen werden, wenn es bei einer Betrachtung aus 25 cm eine Auflösung von etwa 4 l-p/mm aufweist." Bei einem 8" x 12" Foto sind das 1600 x 2400 Pixel oder 3.8 Megapixels. (8" x 12" entspricht etwa der Größe eines A4 Blattes. Das ist nicht unbedingt die Standardgröße eines Fotos, aber daran lässt sich unser Thema leichter festmachen als an 8" x 10".)
Kurz gesagt: 4 Million Pixel "befördern" alle wichtigen Informationen, die man in einem 8" x 12" Foto unterbringen kann. Kleinere Details als dies sind nur für technische Spezialisten von Bedeutung, die Vergrößerungen vergleichen, und es mag eine gewisse Bedeutung bei wissenschaftlichen oder forensischen Aufgaben haben, für normale Bedürfnisse bleibt es aber bedeutungslos. Das gleiche gilt für größere Ausdrucke, da wir großformatige Bilder in der Regel nicht aus einer Entfernung von 30cm betrachten. Das gilt sogar für die gigantischen Bilder, die an Uraufführungskinos für die Filme werben. Die digitale Verarbeitung, die in der Regel bei Filmen und für Spezialeffekte eingesetzt wird, erstellt Filme mit nicht mehr als 2048 Pixel Informationen von links nach rechts, egal wie breit der Monitor ist. Die vertikale Ausdehnung unterscheidet sich bei den Kinoformaten, beträgt im allgemeinen aber um die 1500 Pixel.
Das hört sich jetzt natürlich paradox an: ein Teilbild im Cinemascope-Format hat offensichtlich sehr viel mehr als 4 Millionen Pixel. Schon ein 8" x 12" Ausdruck eines 300-dpi Druckers hat 2400 x 3600 also 8.6 Millionen Pixel. Bei großen Ausdrucken werden diese zusätzlichen Pixel dafür benötigt, bei Diagonallinien unscharfe Kanten zu verhindern, da das Auge Unterbrechungen in Linien sehen kann, die schmaler sind, als die Linien selbst.
Da kein Photo – egal welcher Größe – mehr als 3 – 4 Millionen Informationselemente enthalten kann, auch dann nicht, wenn sie aus einem Film gemacht wurden, müssen substantielle Vergrößerungen in erster Linie aus Pixeln hergestellt werden, die es im Original nicht gibt. Diese Pixel müssen interpoliert werden: durch laufende optische Integration (Film), mechanisch (hoch auflösende Scanner) oder logisch mit Hilfe von Software (digitale Fotografie). Die Notwendigkeit für solche Interpolationen bei Vergrößerungen begründet die große Bedeutung der Interpolations-Algorithmen für die digitale Fotografie. Für die meisten Vergrößerungen ist die Qualität der Interpolations-Algorithmen wichtiger als die Auflösung des Sensors oder die Qualität der Linse. Wir kommen auf diesen Punkt zurück.
Im Augenblick – nein, eigentlich gilt das für alle Zeit – ist es von Bedeutung, strikt zu unterscheiden zwischen (1) der Information, die in einem Bild enthalten ist und (2) der Wiedergabe dieser Information. Beide werden oft in Pixel gemessen, aber es handelt sich um orthogonale Maße. Information in einem Bild kann mit einer bestimmten Anzahl von Pixel beschrieben werden. Diese Information kann in eine beliebige Zahl zusätzlicher Pixel interpoliert werden, was am Informationsgehalt aber nichts ändert. Die Information wird lediglich in kleineren Teilen gezeigt.
Einige Beispiele zur Illustration:
Wenn Sie einen 8" x 10" Fotodrucker haben, dann können Sie die verschiedenen Informationslevel vergleichen, indem Sie einen Satz Bilder ausdrucken (siehe Link unten, etwa 30 MB), die ich mit etwa diesen Auflösungen gemacht habe, wobei alles andere unverändert blieb. (Die Testbilder wurden mit 3.4, 1.5 und 0.86 Megapixel aufgenommen: ich habe einen Foveon-Sensor verwendet und für die niedrigeren Auflösungen seine eingebaute Möglichkeit genutzt, Zellen elektronisch in Paare oder in Vierer-Gruppen zu verteilen.) Die Bilder wurden dann mit der besten Interpolation die ich finden konnte auf 3140 x 2093 Pixel vergrößert.
<http://www.tidbits.com/resources/751/HighMedLowResolution.zip>
Bei den Fotos handelt es sich um JPEG 2000 Dateien, mit GraphicConverter bei 100% Qualität mit Hilfe von QuickTime als verlustfreie Kompression gespeichert. Als Vorbereitung habe ich die Level angepasst, einige Unsauberkeiten am Himmel entfernt und die Bilder dann mit PhotoZoom Pro vergrößert, wobei ich die Standard-Einstellung für "Photo-Regular" verwendet habe. Mit dieser Einstellung ist eine leichte und angemessene Verbesserung der Schärfe verbunden,
Beim Ausdruck der Bilder werden Sie überraschend geringe Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Auflösungsgraden feststellen. Jedes Foto sieht für sich genommen scharf aus, und aus einer Armlänge Entfernung sehen alle gleich aus. Einen Unterschied werden Sie nur beim direkten Vergleich aus der Nähe bemerken. Das liegt natürlich daran, dass es sich bei der Information, die als einzige in den Bildern mit niedrigerer Auflösung fehlt um Details handelt, die nahe an der Grenze des Schärfebereiches eines Auges liegen und deshalb schwer erkennbar sind. Einstellung erreicht man eine maßvolle und angemessene Verbesserung der Bildschärfe.
Bayer vs. Foveon in der Theorie -- Kameras verteilen sich heute auf zwei Kategorien – die mit einem Bayer-Sensor und die mit einem Foveon-Sensor, wobei letztere bei Redaktionsschluss nur zwei einschloss, eine theoretische Polaroid 530 und eine sehr reelle Sigma SD-10.
<http://www.pdcameras.com/usa/catalog.php?itemname=x530>
<http://www.foveon.com/SD10_info.html>
In einem Bayer-Sensor zeichnet eine einzige Zelle eine einzige Farbe auf, ein Pixel im Druck kann jedoch jede Farbe darstellen. Carl Zeiss erklärt das so: "Jedes Pixel der CCD hat genau einen Filter-Farbpatch vor sich. Es kann nur die Intensität dieser einen Farbe feststellen. Wie jedoch können die beiden übrigen Farbstärken an eben dieser Pixelposition gemessen werden? Überhaupt nicht. Sie müssen stattdessen durch Interpolation (Durchschnittsbildung) errechnet werden, indem die Signale der benachbarten Pixel beobachtet werden, die die Filter dieser anderen beiden Farben vor sich haben."
Da die Zellen eine Menge Teilinformationen bereitstellen, kann die Interpolation ein genaues Ergebnis liefern, zwingend ist das aber nicht. Muster farbigen Lichtes können mit dem Schachbrettmuster der Filter über den Zellen interagieren und für groteske Moiree-Muster sorgen. Um dies zu verhindern wurden die Bayer-Sensoren mit einem Filter bestückt, der jeden Lichtfleck so "verschmiert", dass er über mehr als eine Zelle reicht. Als Endresultat erhält man eine interpolierte Auflösung mit Farbunterschieden und Schwarz-Weiß-Spitzenwerten mit 50% mehr Linienpaaren pro Millimeter als die eigentliche Auflösung des Sensors. Das hört sich sehr bedeutsam an, lässt sich aber nur bei sehr eingehender Betrachtung feststellen.
Problematischer ist der Umstand, dass dieser Filter nicht einfach nur die Moiree-Effekte verhindert, er sorgt auch für unscharfe Kanten. Bei einem Bayer-Sensor ist jede Linienkante unscharf. Die interpolierte Auflösung und die Unschärfe können Sie in den vergrößerten Tests in dem Bild sehen, zu dem der Link unten führt. Darin habe ich Kameras mit einem Foveon- und einem Bayersensor verglichen, die jeweils die gleiche Anzahl Pixel (nicht Zellen) enthalten. Beide haben 3.4 Millionen Pixel (die Bayer aber 13.8 Millionen Zellen).
<http://www.tidbits.com/resources/751/Resolution.jpg>
Die Leute machen wegen der Auflösung ein ziemliches Gewese, weil es sehr bedeutsam klingt und leicht zu testen ist. Abgesehen aber von Sonderfällen wie z.B. der Astronomischen Beobachtung, hatte eine feine Auflösung keine große Bedeutung. Qua Definition können wir an den Grenzen der Auflösung nur noch Details ausmachen. Alles, was kaum sichtbar ist, wird sich unserer Aufmerksamkeit nicht aufdrängen und es würde auch nicht schmerzlich vermisst, wenn es überhaupt fehlte. In der Regel ist nur das, was wir leicht wahrnehmen können, für uns von Bedeutung, es bestimmt unseren Eindruck von Schärfe. Unser Schärfenbegriff wird durch jähe Farbabbrüche und durch den Kontrast an den Linienkanten bestimmt, die breit genug sind, um leicht erkennbar zu sein. Sie können das bei den beiden Schildkröten in dem Bild sehen, zu dem der Link unten führt. Die schärfere Schildkröte hat eine geringere Auflösung, aber seine Kanten sind sehr viel klarer definiert.
<http://www.tidbits.com/resources/751/Sharpness.jpg>
Der Bayersensor löst zwar dünnere schwarz-weiße Linien auf, kann sie aber nicht so scharf wiedergeben wie der Foveon. Deshalb sollte man bei einem Vergleich zweier Bilder mit Top-Qualität erwarten, dass das Bayer-Bild etwas beeindruckender ist, wenn man sehr große Vergrößerungen aus der Nähe studiert, dass dagegen das Foveon-Exemplar etwas klarer ist, wenn man es etwas weiter von sich entfernt hält. Außerdem sieht das Bayer-Bild hässlich oder sogar leer aus, wenn Details für den Sensor zu schmal sind, um sie aufzulösen, Foveon interpoliert dagegen Pseudo-Details. Das bedeutet, dass große Vergrößerungen aus der Nähe betrachtet mit Foveon möglicherweise sogar besser aussehen. Insgesamt würde ich die 3.4 Megapixel Foveon und das, was als 13.8-Megapixel Bayer bezeichnet wird, in eine Liga stecken. Fotografien der beiden sollten zwar verschieden, aber insgesamt vergleichbar sein, wenn sie mit einem passenden Algorithmus vergrößert wurden.
[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]
Bayer vs. Foveon in der Praxis -- "Vorausgesetzt, sie werden mit einem passenden Algorithmus vergrößert " – dieser Satz ist entscheidend für einen kritischen Vergleich. Wenn man normalerweise ein Objekt geringfügig vergrößert, wird es sein Aussehen kaum verändern. Wenn man es nach einer Faustregel mit einer Art gleitendem Durchschnitt einfach hochrechnet, kann man seine Größe um ein gewisses Maß erhöhen, ohne dass dies negativ ins Auge springt. So werden mehr oder weniger die meisten Vergrößerungen gemacht. Dahinter steht der bikubische Algorithmus, den die Mehrzahl der Fotobearbeitungsprogramme verwendet – inklusive Photoshop und augenscheinlich auch Sigma PhotoPro. Er dient zudem als Grundlage der meisten Vergleiche zwischen Bayer und Foveon. Ein gleitender Durchschnitt wird jedoch die Übergänge an den feinen Grenzlinien ebenfalls verbreitern und damit die Bildschärfe des Foveon zerstören, sie so soft machen wie bei einem Bayer. Besser geeignete Algorithmen verzichten bei Linienstrukturen auf die Durchschnittsberechnung. Jede Art von Durchschnittsbildung neigt dazu, kleine, gleichmäßige Wellenstrukturen ("Wavelets") zu verzerren, die in unterschiedlicher Form in verschiedenen Größenordnungen auftreten. Die besten Algorithmen sind deshalb jene, die auch auf diese Wavelets achten. Das einzige Macintosh-Programm, das meines Wissens in dieser Liga spielt, ist PhotoZoom Pro. PhotoZoom Pro hat zwar nur eine begrenzte Funktionalität und ein paar nervige Bugs – Version 1.095 für den Mac kommt mir eher wie eine Betaversion vor – aber es produziert exzellente Vergrößerungen.
<http://www.trulyphotomagic.com/>
Ein angemessener Vergleich zwischen Bayer- und Foveon-Sensoren würde untersuchen, wieviel Information die beiden Sensoren insgesamt aufzeichnen. (Ich meine die räumliche Information: ein Farbvergleich wäre für die Katz, wie ich bereits in "Farbe & Computer" in TidBITS-749_ beschrieben habe.) Um einen solchen Vergleich zu machen, habe ich eine SD-10 gegen eine SLR getestet, die mit einem großen Bayer-Sensor arbeitet, einem Sensor, der 70 % mehr Fläche hat als der Foveon mit seinen 13,8 Mio. Zellen. Kodak war so freundlich, mir eine entsprechende Kamera zur Verfügung zu stellen, nachdem sie gehört hatten, dass Ärzte ohne Grenzen von dem Beitrag profitieren würden (siehe den PayBITS-Block am Ende dieses Artikels, der auffordert, der humanitären Organsisation eine Spende zukommen zu lassen, wenn der Beitrag gefällt). Zudem hat mir Sigma ein eingemessenes Paar 50-mm-Makro-Objektive für die beiden Kameras geschickt.
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-749.html#Artikel4>
Ich habe ein Ölgemälde kopiert, das eine große Bandbreite von Farben und feinen Strukturen aufweist. Mit jeder der beiden Kameras habe ich dann ein großes Stück des Bildes fotografiert, aus der Mitte einen kleinen Ausschnitt ausgeschnitten und mit PhotoZoom Pro auf das Format des Ursprungsfotos hochvergrößert (mit den Voreinstellungen für "Photo – Regular"). Diese Hochvergrößerung habe ich mit einer Nahaufnahme gleicher Größe verglichen, die völlig ohne Vergrößerung, Interpolation oder Filterung der Sensordaten entstanden ist. Vor dem Vergrößern habe ich alle drei Fotos so weit einander angeglichen, wie dies möglich war. Anschließend habe ich alle drei Bilder in Schwarz-Weiß umgewandelt, um die ansonsten zwangsläufigen Farbunterschiede aufgrund unterschiedlicher Rauminformationen auszuschließen. Dazu habe ich ImageJ benutzt. Als erstes habe ich jedes Bild in seine drei Farbkanäle zerlegt, dann den Kontrast jedes Kanals anhand des Histogramms egalisiert und anschließend die Kanäle wieder in ein Farbbild rückgewandelt. Das neue Farbbild habe ich dann in 8-Bit konvertiert und den Kontrast dieses 8-Bit-Bildes wiederum egalisiert. (Siehe das zweite Link unten zur Erklärung der Kontrast-Egalisierung.) Ich habe übrigens ein Ölbild ausgesucht, wo die meisten der farbigen Pinselstriche eine Kontur aus schwarzen Pinselstrichen aufweisen, sodass benachbarte Farbflächen nach der Konvertierung nicht in ein gleichförmiges Grau wegsuppen. Mein 314-dpi-Tintenstrahldrucker gibt die beiden Vergrößerungen mit etwa 35,5 x 53,3 cm aus.
<http://rsb.info.nih.gov/ij/>
<http://homepages.inf.ed.ac.uk/rbf/HIPR2/histeq.htm#1>
Der Unterschied zwischen den Fotos von Bayer und Foveon ist sehr gering. Die beiden Bilder sind erst unterscheidbar, wenn man sie im Detail miteinander vergleicht. Feine, kontrastierende Linien auf dem Testbild werden von Bayer feiner, von Foveon kontrastreicher abgebildet. Welches der Bilder dem Master näher kommt, hängt vom Sichtabstand und der Beleuchtung ab, die Unterschiede sind ansonsten vernachlässigbar. Beide Bilder enthalten geringfügig unterschiedliche Detailinformationen, verfügen aber über insgesamt vergleichbare Informationsmengen.
Andererseits ist der Foveon bei Speicher- und Verarbeitungsgeschwindigkeit deutlich überlegen. Zwei identische Bilder haben folgende Datenmenge ergeben:
Foveon Bayer RAW 7.8 MB 14.7 MB 8-bit TIFF 9.8 MB 38.7 MB
Wenn Sie meine Testbilder ausdrucken möchten, können Sie sie gerne herunterladen. Damit der Vergleich jedoch sinnvolle Ergebnisse bringt, müssen Sie die dpi-Auflösung angeben, die Ihr Drucker in der Horizontalen und der Vertikalen erreicht. Ich weiß, dass ein Olympus P-440 314 dpi auflösen kann, mit maximal einem Pixel Fehlerrate pro Farbkanal. Ich habe keine Auflösung gefunden, die ein Epson 9600 in beide Richtungen einwandfrei wiedergeben kann, auch wenn ich das nicht intensiv austesten konnte. Über andere Drucker bin ich nicht im Bilde. Sie werden mit den Testmustern in der im Link unten angegebenen Druckerschärfe-Testdatei experimentieren müssen. Verwenden Sie dazu nur das Schwarz-Weiß-Streifenmuster.
<http://www.tidbits.com/resources/748/PrinterSharpnessTest.zip>
Jedes Bild in der folgenden 5,8 MB großen Datei ist ca. 1512 x 2270 Pixel groß. Wenn ein Bild korrekt ausgedruckt worden ist, sollte die Breite in Inch 1512 dividiert durch die Zahl der Bildpunkte pro Inch (dpi) betragen. Drucken Sie aus Photoshop oder GraphicConverter; der Preview-Modus wird sie so skalieren, dass sie auf das Papier passen.
<http://www.tidbits.com/resources/751/Bayer_vs_Foveon.zip>
Bitte daran denken: Es geht nicht darum, die Frage zu stellen, welches Bild besser ausschaut oder welches mehr Details zeigt, sondern welches Bild dem Vergleichsmaßstab am nächsten kommt. Ich empfehle deshalb, die Bilder auf dem Kopf stehend zu vergleichen. Zudem möchte ich daran erinnern, dass es sich dabei um kleine Ausschnitte großer Vergrößerungen handelt, die man normalerweise gerahmt und an einer Wand hängend betrachtet. Und obwohl der Kontrast angeglichen worden ist, sind die Originalfarben nicht exakt identisch. Zudem hat die Angleichung des Kontrasts einige Tonwertdifferenzen verstärkt. Wenn man den Bayer oder den Foveon auf dem einen oder anderen Sektor als überlegen einschätzt, muss man darauf achten, dass in diesem Bereich die Tonwerte vergleichbar sind. Bei unterschiedlichen Tonwerten kann es sich um Artefakte handeln. Ein Beispiel dafür ist der Schatten unterhalb des Streifens auf der linken Seite.
Ich war nicht in der Lage, das auszutesten, aber ich vermute, dass der wichtigste optische Unterschied zwischen Bayer- und Foveon-Sensoren darin liegt, wie klar sie Defizite der Objektive enthüllen. Da der Foveon-Sensor schärfer ist, gehe ich davon aus, dass Unschärfen und Farbsäume bei einem Foveon-Sensor deutlicher zutage treten als bei einem Bayer.
Megapixel, Megablödsinn -- Megapixel verkaufen Kameras wie Pferdestärken Autos verkaufen und das genau so töricht. Um noch mehr Zellen in einen Sensor zu packen, müssen diese kleiner sein. Es ist möglich, sie so weit zu verkleinern, dass sie kleiner sind als dies ein Objektiv aufzulösen vermag. Sogar wenn die Optik die Details feiner aufzulösen vermag, ist eine Verdopplung der Zellenzahl allenfalls im direkten Vergleich erkennbar.
Andererseits bringen kleine Pixel Probleme. Elektronische Sensoren halten zufällige Lichtschwankungen fest, die wir nicht sehen können. Diese zeigen sich auf Vergrößerungen wie Korn auf Film. Größere Zellen glätten diese Schwankungen besser als kleinere. Außerdem können größere Zellen mehr Licht verarbeiten bevor sie ihre Maximalspannung erreichen. Sie sind deshalb in der Lage, weiter oberhalb des Grundrauschens zu arbeiten. Aus beiden Gründen sind Bilder, die mit größeren Zellen aufgenommen werden, "sauberer". Vergrößerungen aus meiner Schnappschuss Minolta Xt fallen aufgrund von zu starkem Rauschen auseinander und nicht, weil sie zu wenige Pixel aufweisen.
Im Gegensatz dazu enthalten Vergrößerungen aus meiner Sigma SD-10 so wenig Rauschen, dass ich sie extrem hochvergrößern kann. Ein 75 x 110 cm großer Testausdruck sah aus als käme er von meiner 6x9 cm Horseman. Die Sigma hat eine geringere Auflösung als die Horseman – weniger als das, was ein Scan aus dem feinsten Kleinbildfilm herauszuholen vermag. Ihr Rauschniveau kann jedoch auf das Level eines 9 x 12 cm Planfilms reduziert werden. Ein derart niedriger Rauschpegel lässt die Details – was existenziell ist – in Takt. Im Vergleich ist oberhalb eines niedrigen Grenzwertes das Signal-/Rauschverhältnis eher eine Wahrnehmungsfrage als eine der tatsächlichen Signalstärke. Wenn ich mir einen Stapel meiner alten 20 x 30 cm Vergrößerungen durchschaue, ist die einzige Möglichkeit, zu entscheiden, ob es sich ursprünglich um ein Kleinbild- oder um ein 6 x 9 Mittelformatfoto handelt, gebrochene Töne auf Rauschen zu untersuchen. Mit einem einfachen Blick auf Bilddetails kann ich beide nicht auseinander halten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es bei der Qualität der Sensoren in heutigen Kameras keinen Sinn macht, sich über ein paar Megapixel mehr oder weniger Gedanken zu machen. Zellen zu verkleinern, um mehr von ihnen auf einen Sensor zu packen, kann mehr Bildinformationen kosten als es bringt. Die Größe der Zellen ist in der Tat wichtiger als ihre Anzahl. Ich würde für dasselbe Geld eher einen größeren Sensor mit weniger Pixel kaufen als einen kleineren mit mehr Pixeln. Mindestens wird der größere Sensor schärfer sein, da er weniger sensibel auf Kamerabewegungen reagiert. Das folgende Chart zeigt einen wirklichkeitsnahen Vergleich der heute erhältlichen Sensoren:
<http://www.tidbits.com/resources/751/SensorChart.png>
Stativ vs. Objektiv -- Die meisten Menschen glauben, dass die Qualität des Objektivs wichtigster Aspekt der digitalen Fotografie ist. Wenn Sie meinen Ausführungen bis hierhin gefolgt sind, wird es Sie nicht überraschen, dass ich das anders sehe. Eine alte Faustregel in der Kleinbildfotografie besagt, dass die langsamste Belichtungszeit, die ein talentierter und besonnener Fotograf ohne Stativ halbwegs verwacklungsfrei hinbekommt, 1 dividiert durch die Brennweite des verwendeten Objektivs beträgt: 1/50 Sekunde für ein 50-mm-Objektiv, 1/100 Sekunde für ein 100-mm-Objektiv usw. Bei einer solchen Einstellung wird es zwar immer noch geringe Unschärfen geben, aber diese werden unter der Wahrnehmungsschwelle liegen. Sie werden zudem alle Schärfeunterschiede zwischen den Objektiven überdecken. Um Schärfeunterschiede sehen zu können, braucht es um ein Mehrfaches kürzere Belichtungszeiten.
Für Digitalkameras mit Sensoren im Kleinbildformat gilt dieselbe Faustregel. Die meisten Digitalkameras verwenden jedoch kleinere Sensoren. Bei diesen wird der gleiche Anteil unwillkürlicher Bewegung deutlich mehr Unschärfe im Bild verursachen. Wenn man sich das mal durchrechnet, wird man auf die Regel kommen, dass die Belichtungsgeschwindigkeit bei 4/3-Zoll-Sensoren in etwa doppelt und bei 2/3-Zoll- sowie 1/1,8-Zoll-Sensoren viermal so schnell sein müssen (Digitalsensoren gibt es in Größen von 4/3, 2/3 und 1/1,8 Zoll. Diese Zahlen sind bedeutungslose Relikte aus den Tagen der Röhrentechnik; heutzutage dienen sie lediglich als willkürliche Zahlenäquivalente zur Beschreibung der Größe.). Das bedeutet Mindestbelichtungsgeschwindigkeiten von 1/100 bis 1/200 Sekunde für ein Normalobjektiv. Erneut werden Schärfeunterschiede zwischen den Objektiven erst bei um ein Vielfaches kürzeren Belichtungszeiten erkennbar sein. Aus diesem Grund will mir scheinen, dass Gewicht und Masse eines Objektivs wichtiger für die Bildqualität ist als die optische Güte. Je schwerer die Kameratasche wird, um so eher wird das Stativ zuhause gelassen.
(Allerdings: Dies bedeutet nicht, dass KB-Vollformatsensoren am besten sind. Mit der Sensorgröße vergrößern sich auch andere Probleme der Optik. Als Kompromiss beginnt die Industrie, einen neuen Formatstandard einzuführen, den 4/3 Zoll – kurz "Vier Drittel" genannt, der in etwa die halbe Größe des Kleinbildformats hat. Das ist nicht unvernünftig.)
Ehrlich gesagt würde es mich wundern, wenn irgendein heutzutage gefertigtes Objektiv nicht ausreichend Kontrast und Auflösung hätte, um in den Händen eines begabten Fotografen ein eindrucksvolles Bild zu ergeben. Ich weiß, dass genaue Vergleiche von Fotos, die mit unterschiedlichen Objektiven von einem Stativ aus aufgenommen wurden, Unterschiede zeigen werden. Ich weiß auch, dass einige Objektive ihre Schwächen haben, aber kaum jemand wird seine Wohnzimmerwände mit Testbildern dekorieren. Im normalen Leben werden niemandem irgendwelche optischen Unzulänglichkeiten auffallen, außer, das Problem war eine ungewollte Kamerabewegung, ungenaues Scharfstellen, Verzerrung oder Farbsäume. Es ist natürlich wahr, dass Verzerrungen und Farbsäume störend sein können. Wer mit ausreichend Geld und Experimentierfreude gesegnet ist, wird gewiss Objektive finden, die diese Probleme in geringerem Maße erkennen lassen als andere. In der Praxis und insbesondere bei Zoomoptiken sind sie jedoch unvermeidlich. Glücklicherweise kann beides üblicherweise mit Hilfe von Software korrigiert oder unsichtbar gemacht werden. Tatsächlich kann sogar ein gewisser Teil Unschärfe per Software behoben werden. Sagen wir mal dass die Hälfte des Lichts, die auf einen Pixel fallen sollte, sich über die benachbarten Pixel verteilt hat. Davon ausgehend ist es möglich, diese Menge Licht von den Nachbarpixeln zurück zu transferieren auf den zentralen Pixel. Das scheint in etwa das Zeug sein, was Focus Magic tut (siehe auch die Diskussion von Focus Magic in "Bildbearbeitung für Perfektionisten" in TidBITS-748_).
<http://www.focusmagic.com/>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-745-748.html#Artikel4>
Noch so ein Mythos -- Beenden möchte ich diesen Artikel schließlich mit der Widerlegung eines weit verbreiteten Mythos. Ich habe oft gelesen, dass Bayer-Sensoren deshalb so gut arbeiten, weil die Hälfte ihrer Zellen grün sind und die Wellenlängen, die das Grün hervorrufen, den größten Teil der Bildinformation beinhalten, den das menschliche Auge für die Wahrnehmung der Schärfe verwendet. In meinen Augen machte das keinen Sinn, ich bin allerdings auch kein Augen-Experte, weshalb ich mich an einen solchen gewandt habe – drei verschiedene Experten, um genau zu sein, Wissenschaftler von internationaler Reputation auf dem Feld der visuellen Wahrnehmung. Wie der Zufall so spielt, war ich zum Abendessen mit ihnen verabredet. Ihrer Meinung nach macht die besagte Hypothese keinerlei Sinn. Und ich habe durchaus darauf geachtet, sie zu befragen, bevor allzu viel Wein geflossen war. Später dann bedrängte ich eine von ihnen mit meinen Fragen so sehr, dass sie aus dem Bett stürzte (es handelte sich um meine Gattin Daphne) und mich mit einem alten Fachbuch bewarf – "Human Color Vision" von Robert Boynton. Darin habe ich die folgende Erklärung gefunden:
"Um Farbe zu untersuchen," steckt ein Versuchsleiter einen Filter in einen Projektor, der ein Augen-Chart projiziert. "Eine Versuchsperson, die vorher die 20/20 Linie lesen konnte, stellt nun fest, dass sie nur diejenigen Buchstaben identifizieren kann, die der Schärfenstufe 20/60 oder schlechter entsprechen. Was lässt sich legitimerweise aus diesem Experiment folgern? Die Antwort ist: überhaupt nichts." weil der Filter die Lichtmenge als solche reduziert. "Es ist ein Kontrollexperiment vonnöten, bei dem die gleiche Verringerung der Luminanz durch Verwendung eines Neutralfilters hervorgerufen wird... Wenn man solche Testkontrollen vornimmt, stellt sich üblicherweise heraus, dass unterschiedliche Spektralverteilungen bemerkenswert geringen Einfluss auf die Schärfewahrnehmung haben."
Kurz gesagt stellt jede Zelle in einem Bayer-Sensor ähnliche Auflösungsinformationen zur Verfügung. Es stimmt, dass grünes Licht einen Bayer-Sensor mit mehr Informationen versorgt als rotes und blaues Licht. Aber nur deshalb, weil der Sensor mehr grüne Zellen hat.
Wenn Sie sich eine Digitalkamera zulegen wollen, wird Ihnen dieser Artikel helfen, die dabei wichtigste Entscheidung zu treffen: welche Art von Sensor und welche Sensorgröße mit wie vielen Pixeln Sie kaufen sollten. Wenn Sie das entscheiden haben, folgt eine Kette kleinerer Entscheidungen. Mein nächster Artikel wird diese zum Inhalt haben. Er wird außerdem eine Besprechung der Sigma SD-10 umfassen und erscheinen, kurz nachdem ich ein weiteres Objektiv aus Japan erhalten habe.
PayBITS: Falls Charles Erläuterung der optischen
Auflösung und sein Zerpflücken des megapixel-Mythos
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Die zweite URL unter jeder Thread-Beschreibung verweist auf die Diskussion auf unserem Web Crossing-Server, der zwar sehr viel schneller ist, mit dessen Design wir aber noch unzufrieden sind.
Überwältigt durch TAO -- Im Anschluss an Matt Neuburgs TAO-Artikel in den TidBITS-750 fragen sich einige Leser, ob das Outliner Interface die Utilities behindert. ("Overwhelmed by TAO" - 3 Beiträge)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2340>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/202>
Home-Theater Harmony -- Andrew Laurences Beitrag über Harmony Remote entfacht die Diskussion über All-in-one Fernbedienungen. ("Home Theater Harmony" - 7 Beiträge)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2339>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/201>
Digital Foto Editierhinweise -- Leser äußern sich zu Charles Maurers
Beiträgen zur digitalen Nachbearbeitung von Fotos. ("Digital photo editing advice" - 6 Beiträge)
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2338>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/200>
Übersetzung dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>, Hartmut Greiser <info@linarte.com>, Roland Müller <mail@duesenschrieb.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Lektorat: Heike Kurtz <mail@heikekurtz.de>.
Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
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