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TidBITS#769/07-Mar-05

Diese Woche haben wir eine bunte Mischung. Glenn Fleishman testet neue Technologien in Apples neuesten PowerBooks, Jeff Carlson wird klar, wie sehr er das Fensterverhalten von Mac OS 9 unter Mac OS X vermisst und Adam wirft einen Blick auf LinkBack, eine neue Open Source-Technologie zum programmübergreifenden Verknüpfen von Daten. Den Rahmen für all das gibt Adams Analyse darüber vor, wie Technologien zur Verwaltung digitaler Rechte unsere gesellschaftlichen Erwartungen bezüglich der Durchsetzung von Urheberrechten unterminieren. In der Neuigkeiten-Rubrik beschäftigen wir uns mit Timbuktu Pro 8.0, dem neuen Airfoil von Rogue Amoeba und dem Microsoft Office 200 Update 11.1.1.

Themen

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MailBITS/07-Mar-05

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Timbuktu Pro 8.0 endlich mit Verschlüsselung -- Ich leide nicht unter Verfolgungswahn, aber es hat mich schon immer gestört, dass meine Timbuktu Pro-Verbindungsdaten auch dann vollkommen unverschlüsselt gesendet werden, wenn ich mal gerade keine gesicherte VPN-Verbindung benutze. Nun endlich, mit der vergangene Woche vorgestellten Version 8.0, unterstützt Timbuktu Pro den SSH-Standard (Secure Shell) und verwendet zudem sogar dessen integrierten Kompressions-Algorithmus zur Steigerung der Geschwindigkeit. SSH bedient sich einer Public-Key Verschlüsselungsmethode, die die bei jeder Sitzung zwischen Sender und Empfänger einen anderen, eigens generierten Verschlüsselungs-Code austauscht. So lange man weiß, dass der öffentliche Schlüssel gültig ist &endash; der mittels einer sogenannten band-externen Bestätigungsmethode identifiziert wird &endash; so lange hat man eine fast absolute Gewissheit, dass niemand (derzeit jedenfalls) die Sitzung "abhören" kann.

<http://www.netopia.com/software/products/tb2/mac/>

Timbuktu Pro 8 benutzt zudem Mac OS X-Accounts statt eines eigenen Account-Managements, ermöglicht bei externem Zugriff von einem gemeinsam genutzten Fenster aus Dateihandling per Drag und Drop, lässt Push-Installationen zu, wenn SSH (via Remote Login Box auf der Sharing Preference Ebene) aktiviert ist und arbeitet mit Rendevous zusammen. Eine neue Einzelanwender-Lizenz kostet 95 US$, eine Doppellizenz kostet 180 US$ (für Mehrfachlizenzen gibt es gesonderte Preise); Upgrades für registrierte Anwender kosten die Hälfte einer neuen Lizenz. [GF]

Mit Airfoil alles und jedes via AirPort Express streamen -- Rogue Amoeba hat die erste Version von Airfoil veröffentlicht, eine Software, die den Audio-Output jedes beliebigen unter Mac OS X laufenden Programms mittels AirTunes auf die Ausgangsbuchse einer AirPort Express Station legen und damit streamen kann. Ein recht simples Programm, für das sich alle AirPort Express-Benutzer begeistern werden, die Audiosignale auch aus QuickTime Player, RealPlayer oder Windows MediaPlayer streamen möchten. Auf Grund der Latenz zwischen Airfoil und AirPort Express laufen Audio- und Videospur jedoch nicht synchron &endash; beispielsweise, wenn eine DVD läuft und deren Audiosignal über die heimische Stereoanlage abgespielt werden soll. Rogue Amoeba hat eine mögliche Abhilfe zur Umgehung dieses Problems ins Netz gestellt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Apple eingreift und die AirTunes Software aktualisiert, um Airfoil außer Gefecht zu setzen. Allerdings scheint Airfoil nicht in die Kategorie jener Dinge zu fallen, die Apple als nachteilig für seine eigenen Produkte, Vertragsbeziehungen oder Partner empfindet. Das Programm kostet 25 US$, Rogue Amoeba bietet es jedoch bis 31. März 2005 zu einem Einführungspreis von 20 US$ an. [GF]

<http://www.rogueamoeba.com/airfoil/>

Office 2004 Update 11.1.1 für Mac verbessert Stabilität -- Microsoft hat eine Aktualisierung der englischen und japanischen Versionen von Microsoft Office 2004 veröffentlicht (französische, deutsche, italienische und schwedische Versionen sind in Vorbereitung). Alle Office-Programme profitieren von einer verbesserten Darstellung von in Dokumenten eingesetzten PICT-Bildern sowie einem fehlerfreien Import von Schwarzweiß-Scans aus Xerox-Scannern. Zusätzlich berechnet Excel 2004 nun komplexe Datenfelder mit vom Benutzer definierten Funktionen deutlich schneller. PowerPoint 2004 wiederum kommt nun besser klar mit dem Öffnen von Präsentationen, die nicht vorgesehene Schriften enthalten. Zudem wurde ein Fehler behoben, der Office 2004-Programme einfrieren ließ, wenn der Anwender in Adobe Acrobat Dokumente geöffnet hat, die mit Viusal Basic generierte Formulare enthielten. Das 17,4 MB große Update ist via Microsofts AutoUpdate erhältlich (im Programme-Ordner zu finden!) oder als eigenständige Download-Datei. [ACE]

<http://www.microsoft.com/mac/autoupdate/description/AUOffice20041111EN.htm>
<http://www.microsoft.com/mac/downloads.aspx?pid=download&location=/mac/download/office2004/update_11.1.1.xml>


Powerbook mit zwei Fingern bedienen

von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Walter Sonnenberg <w.sonnenberg@gmail.com>}

Ich hatte bei Apple um ein PowerBook gebeten, um die Hardwarefunktionen des geänderten PowerBooks testen zu können. Allen voran ist das Scrollen über das Trackpad möglich, die Querbeschleunigungsmessung zum Schutz von Festplatten ist neu und die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur wurde verbessert. Man kann das alles natürlich auf den Marketingseiten im Internet nachlesen, aber es ist besser, aktuelle Testergebnisse vorzuweisen.

<http://www.apple.com/powerbook/>

Das Scrollen per Trackpad ist natürlicher als man vermuten mag. Man braucht zwei Finger, um ein Scrollrad auf der vom Trackpad simulierten Maus zu ersetzen - das funktioniert sowohl waagerecht als auch senkrecht; der neue Sensor kann die Ein- und Zweifinger-Bedienungen mühelos unterscheiden. (Ich habe schon seit meiner College-Zeit darauf gewartet, dass 3D-Bewegungen erkannt werden können; ein Gast-Professer hat ein Jahr lang daran gearbeitet, aber offensichtlich sind wir noch nicht so weit.)

Apple sagt, die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur sei etwa 10mal besser als bei den früheren Modellen - ich kann das bestätigen. In einer abgedunkelten Ecke meines Büros konnte ich mit den immer heller werdenden Tasten arbeiten. Der Raum schien immer heller zu werden, so dass ich die maximale Helligkeit herunterregulieren mußte. Gleiches wird in den meisten Anwendungsfällen angebracht sein.

Der Querbeschleunigungssensor erkennt abrupte Bewegungen und verriegelt gegebenenfalls die Lese-/Schreibköpfe der Festplatte. Sie mögen fragen, ob das genügend Schutz bei einem Absturz des Rechners aus großer Höhe bietet. Tja, das war so eine Sache - ich war verantwortlich für das PowerBook, das unbeschädigt zurückkommen sollte - fallenlassen traute ich mich nicht, aber heftiges Schütteln und Abrutschen lassen und dann wieder auffangen - so entstanden Arbeitspausen und Aussetzer ohne Datenverluste - Amit Singh ging mit seinen Forschungen nach der Wirkung des Querbeschleunigungssensors weiter - er erforschte auch die Software, die die Repositionierung der Festplatte übernimmt (und auch Fenster in die richtige Position bringt, wenn das Laptop-Gerät gekippt wird).

<http://www.kernelthread.com/software/ams/>


LinkBack bringt die Datenverknüpfung zurück

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Haben Sie jemals schon eine Graphik in ein Textverarbeitungs-Dokument hineinkopiert und wollten sie später aktualisieren? Dazu müssen Sie die Originaldatei öffnen, die gewünschten Änderungen vornehmen, die neue Graphik kopieren, in das Textverarbeitungs-Dokument wechseln, die alte Graphik löschen und die neue Graphik einfügen. Es muss aber nicht so kompliziert sein - Anwendungen können untereinander in vielfacher Art Daten austauschen und damit ein Zusammenspiel zwischen zwei Programmen ermöglichen. Tatsächlich machen das einige Anwendungen bereits heute, wenn auch in reduzierter Form und meistens nur zwischen Programmen vom gleichen Hersteller. Aber eine neue Open-Source-Technik namens LinkBack verspricht die Datenverknüpfung auch für Mac OS X. Eine solche Technik ist sehr willkommen, da Apple bereits mehrere erfolglose Versuche unternommen hat, solche Verbindungen zwischen Programmen zu ermöglichen.

Wenn Sie die Macintosh-Welt lange genug kennen, werden Sie sich vielleicht noch an Apples "Publish & Subscribe" erinnern (auf deutsch Veröffentlichen & Abonnieren). Es erschien erstmals in System 7 im Jahre 1991 und erlaubte es Ihnen, Daten in einem Programm zu "veröffentlichen" - ein Bild, Text, eine Graphik - und in einem anderen Programm zu "abonnieren" - im Prinzip eine dynamische Kopie der veröffentlichten Daten einzufügen. Wenn Sie anschliessend die Graphik veränderten, erhielt das Dokument mit den abonnierten Daten automatisch die neue Fassung. Veröffentlichen & Abonnieren war eine nette Idee, aber noch 1994 habe ich in TidBITS geschrieben, dass es aufgrund der schlechten Implementierung und der mangelnden Unterstützung durch die Entwickler eigentlich ein Fehlschlag war.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=01980>

Dann kam OpenDoc, eine Technik die Apple an der "Worldwide Developer Conference" im Jahre 1994 vorstellte und die Ende 1995 und Anfang 1996 endlich Realität wurde. Apple hat sich nie die Mühe gemacht, OpenDoc gut zu dokumentieren, es ging aber hauptsächlich darum, ein dokumentenzentriertes Arbeiten mit Hilfe von kleinen Modulen anzubieten, die im Zusammenspiel die Fähigkeiten von herkömmlichen Programmen hätten übernehmen sollen. Die Theorie tönte gut: man hätte sich genau die passende Textverarbeitung zusammenstellen können, indem man das beste Such-Modul, das beste Tabellen-Modul usw. zusammenbauen und alles unter einer gemeinsamen Oberfläche bedienen kann. Trotz der Popularität von Cyberdog, dem auf OpenDoc basierenden integrierten Internet-Programm und der Unterstützung von Firmen wie Nisus Software, konnte die Realität leider nie mit der Theorie Schritt halten und Apple hat deshalb 1997 OpenDoc und Cyberdog in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Interessanterweise hat die OpenDoc-Gemeinschaft anschliessend versucht, für das "OpenDoc Development Framework" eine Art Übernahmeabkommen auszuhandeln, aber der Plan wurde fallengelassen, nachdem der befürwortende Vizepräsident Apple verlassen hatte.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=02260>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=02239>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=01487>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=01245>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-416.html#lnk3>

Während Apple an den erfolglosen Techniken von Veröffentlichen & Abonnieren und OpenDoc arbeitete, entwickelte Microsoft OLE ("Object Linking and Embedding"), das noch heute in Microsoft-Programmen Verwendung findet und NeXT kreierte 1995 "Object Links".

<http://www.channelu.com/NeXT/NeXTStep/3.3/nd/ReleaseNotes/ObjectLinks.htmld>

LinkBack, eine Open-Source-Technik die gemeinsam von Nisus Software, The Omni Group und Blacksmith angekündigt wurde, ist ein neuer Schritt in Richtung einer systemweiten Möglichkeit zur Verknüpfung von Daten. Mit LinkBack, das in zukünftigen Versionen von Nisus Writer Express, OmniGraffle, OmniOutliner, Chartsmith und Stone Create erscheinen soll, brauchen Sie eine eingebettete Graphik nur doppelzuklicken, damit Sie sie in der Ursprungsapplikation bearbeiten und die Änderungen automatisch in das aktuelle Dokument übernehmen können. Bei den eingefügten Daten muss es sich auch nicht um eine Graphik handeln; Sie können ebensogut Text einfügen, etwa um einen Aktienkurs automatisch aktualisieren zu können.

<http://www.linkbackproject.org/>

Natürlich muss man zuerst abwarten, wie gut LinkBack in der Praxis funktionieren wird und vorallem wie sich die Probleme vermeiden lassen, die allen anderen Verknüpfungstechniken in der Vergangenheit ein schnelles Ende bereitet haben. Eine flächendeckende Unterstützung ist unheimlich wichtig, da sich die Anwender erst mit LinkBack beschäftigen werden, wenn es auch überall vorhanden ist. Die Open-Source-Natur des Projekts sollte dabei ebenfalls helfen, da die Entwickler sich diesmal nicht auf die Gunst einer einzigen Firma wie etwa Apple verlassen müssen. Natürlich muss LinkBack auch einfach und zuverlässig sein, ansonsten wird sich wohl kaum jemand damit beschäftigen wollen.

Wenn Sie also selbst Entwickler sind, möchte ich Ihnen raten, einen Blick auf LinkBack zu werfen. Nur weil das Schwergewicht Apple es in der Vergangenheit nicht geschafft hat, eine funktionierende Datenverknüpfung zu bieten, heisst das noch lange nicht, dass wir Anwender eine gute Lösung nicht gebrauchen könnten.


Mac OS X Fensterverhalten

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Als Apple uns Mac OS X aufdrängte, gab es eine ziemliche Veränderung. Ich erinnere mich wie ein Kollege bemerkte, dass sein Kopf voll war mit Fehlersuchen aller Art bei Mac OS 9, und nahezu alles davon würde irrelevant werden, sollte Mac OS X Fuß gefasst haben. Einige Verhaltensweisen des neuen Betriebssystems hatten sich so sehr geändert, dass sie den Ablauf, in dem wir jahrelang gewohnt gewesen waren, den Mac zu nutzen, unterbrachen. Danach erschienen diverse Werkzeuge, die jene Verhaltensweisen zurückbringen sollten (siehe "Hilfsprogramme für Mac OS X: Mac OS 9 Funktionen wiederherstellen" in TidBITS-622_).

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-622.html#hilf>

Mein Umstieg zu Mac OS X ging zum größten Teil glatt, ohne auf solche Utilities zurückzugreifen. Zu meinem Erstaunen dauerte es nicht lang, um mich an die neue Mac OS X-Ordnung anzupassen. Dennoch blieb eine Sache eine Irritation, ein Aspekt, den ich aber vergessen hatte, weil ich lange Zeit vorher zur Abhilfe ein Hilfsprogramm installiert hatte: das Standard-Fensterverhalten von Mac OS X.

Ärger erzeugt Frustration -- Als mein PowerBook vor kurzem anfing, sich seltsam zu verhalten, schaute ich im Startobjekte-Ordner nach, ob ein darin liegendes Objekt vielleicht zu dem Problem beitragen könnte, das ich hatte. Ein Hilfsprogramm, das ich deaktivierte war ASM (Application Switcher Menu) 2.0.2, ein Werkzeug, das ein Programme-Menü wie das von Mac OS 9 bietet. Obwohl ASM nicht die Ursache des Problems zu sein schien, fiel mir schnell auf, dass es ein Merkmal besaß, ohne das ich absolut nicht leben kann: wenn ich auf ein Fenster, das zu einem Programm gehört, klicke (z.B. Eudora oder dem Finder), bringt ASM alle Fenster dieser Anwendung in den Vordergrund. Normalerweise kommt in Mac OS X nur das Fenster in den Vordergrund, das man anklickt; andere Fenster des Programms bleiben davon unberührt.

<http://www.vercruesse.de/>

Tatsächlich ist das der einzige Grund, warum ich ASM überhaupt installiert habe; ich nutze das Programm-Menü eigentlich gar nicht. Aber ohne dieses Fenster-Feature zu sein, hat mich einige Tage lang verrückt gemacht.

Das Standardfensterverhalten von Mac OS X ist hirnrissig. Ich habe gleichzeitig vier Eudora-Fenster offen: mein Posteingang, meine Mailboxen-Liste, das Fortschrittsfenster und den Filter-Report. Wenn ich aus einer anderen Anwendung zu Eudora wechseln will, möchte ich alle vier Fenster sehen, nicht nur das eine, auf das ich geklickt habe.

Eine Antwort auf dieses Verhalten war Apples Hinwendung zu Interfaces mit nur einem Fenster wie iTunes, iMovie und iPhoto. Aber andere Software von Apple kann nicht auf ein Fenster beschränkt werden: Final Cut Express, das mindestens vier Hauptfenster verwendet, beinhaltet eine Voreinstellung, mit der bei Aktivierung alle Fenster in den Vordergrund gebracht werden - ein anderer Lösungsweg für das Problem. (Vielleicht könnten andere Entwickler, die sich von diesem Beispiel inspirieren lassen, ihrem Programm eine ähnliche Einstellung hinzufügen.)

Ich könnte das Programmsymbol im Dock anklicken, aber das ist eine Mausreise zu einem kleinen Ziel am anderen Ende des Monitors, und nicht immer das, was ich will; wenn ich z.B. auf das Finder-Symbol klicke, öffnet sich ein neues Fenster, wenn vorher keins da war. Aber Mac OS X zieht es vor, Fenster wie gemischte Karten anzuordnen, mit Fenstern, die sich wie separate Instanzen verhalten anstatt wie eine Gruppe von Anwendungen. Und einen Befehl "Alle Fenster nach vorne bringen" im Menü jedes Programms zu haben ist nicht hilfreich.

Was benötigt wird ist eine einfache Einstellung, die mir erlaubt festzulegen, dass alle Fenster eines Programms nach vorne kommen, wenn das Programm in den Vordergrund gebracht wird. Mittlerweile füllen mehrere Programme diese spezifische Lücke.

X-Assist -- Trotz meiner bisherigen Kommentare ist dies kein Artikel über ASM. Obwohl ich damit keine Probleme hatte, ist die letzte Freeware-Version bereits ein paar Jahre alt. Eine 2.1 Betaversion ist für 15 US$ als Shareware erhältlich, hat aber momentan Probleme mit Mac OS X Panther und scheint seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert worden zu sein. Wenn ASM die einzige Lösung auf dem Markt wäre, würde ich fröhlich dafür bezahlen, aber ich will keine Probleme übernehmen.

Stattdessen habe ich online herumgestöbert und Peter Lis X-Assist gefunden, welches viele Merkmale ähnlich derer von ASM zu bieten scheint, wie z.B. ein Programm-Menü im Stil von Mac OS 9 und ein hierarchisches Menü, um die Kontrollfelder der Systemeinstellungen zu erreichen. Es bietet außerdem eine Plug-In-Architektur für Zusatzfähigkeiten und eine Liste der zuletzt aufgerufenen Anwendungen, aber ehrlich gesagt habe ich all diese anderen Features abgestellt. X-Assist bringt meine Fenster in den Vordergrund, so wie sie sich verhalten sollten, und mehr will ich nicht. Noch besser, die Software ist kostenlos, und obwohl ihre Versionsnummer 0.7 ist, erscheint sie absolut stabil.

<http://members.ozemail.com.au/~pli/x-assist>

Andere Lösungen -- Kurz nachdem eine gekürzte Version dieses Artikels in ExtraBITS erschien, erhielt ich mehrere Leserschreiben, die entweder das Fensterverhalten von Mac OS X verteidigten oder andere Hilfsprogramme empfohlen, die dieselbe Funktionalität bieten, die ich bei X-Assist gefunden habe. Überraschenderweise konnte ich kein einziges Programm finden, das ausschließlich Programmfenster in Gruppen nach vorne holt. Typischerweise ist es eine unter mehreren brauchbaren Einstellungen in Programmen wie Proterons LiteSwitch, DragThing von TLA Systems und Peter Maurers Butler, und anderen. Die meisten haben auch eine Option, diese Fenstereinstellung temporär zu deaktivieren, wenn man das gewöhnliche Fensterverhalten haben will.

<http://emperor.tidbits.com/.3c5a36d9>
<http://www.proteron.com/liteswitchx/>
<http://www.dragthing.com/>
<http://www.petermaurer.de/nasi.php?thema=butler&sprache=deutsch&kopf=labor>

Letztendlich ist dies ein weiteres Beispiel dafür, wie die Vorliebe des Einen die Verärgerung des Anderen ist. Es war mitleiderregend, wenn ich jedes Mal beim Wechseln zwischen Programmen sauer über meinen Mac wurde - aufgrund eines Fensterverhaltens, das ich als hirntot wahrnehme. Aber andere Menschen, mit denen ich in der vergangenen Woche gesprochen habe, haben klar ihre Erleichterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass Fenster jetzt als unabhängige Elemente agieren. Ich meine jedem das Seine, und wenn es eine Moral der Geschichte gibt, dann vielleicht, dass Apple in den ersten Versionen von Mac OS X das Fensterverhalten von Mac OS 9 mindestens als Option, wenn nicht sogar als Standard hätte wählen sollen, um den Verdruss derer, die an die alte Verhaltensweise gewohnt waren, zu reduzieren. Leider ist dieser Zug längst abgefahren, aber wenigstens gibt es genügend Hilfsprogramme von Drittherstellern, die diesen Zustand wiederherstellen können.


Warum Digital Rights Management "stört"

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>]

Es gibt viele Dinge in der Welt, von denen man glaubt, dass sie falsch sind, ohne dass man genau weiß warum. Als denkender Mensch bleibt einem der bohrende Verdacht, dass man eigentlich mit einer besseren Erklärung aufwarten sollte als lediglich "Es ist aber falsch!"

Für viele Leute, mich eingeschlossen, fallen Digital Rights Management-Techniken in diese Kategorie. Selbst wenn man nicht die Absicht hat, Urheberrechte zu verletzen, indem man Musik oder Filme herunterlädt, und obwohl viele von uns davon leben, dass sie urheberrechtlich geschütztes Material produzieren und verkaufen, fühlt man sich doch dadurch eingeengt, dass die Unterhaltungs- und Medienunternehmen der Welt - das Inhalte-Kartell, wie ein Kommentator sie genannt hat - so stark darauf drängen, jedes Musikstück, jeden Film und jede Fernsehsendung wasserdicht in Digital Rights Management-Techniken einzupacken, die den Zugriff und die Nutzung des Inhalts regeln.

Aufgrund eines Vortrags von Prof. Dan Burk von der juristischen Fakultät der Universität von Iowa, der vom Institut für Informationswissenschaft der Cornell Universität veranstaltet wurde, verstehe ich jetzt deutlich besser, warum mich Digital Rights Management stört. Wenn Sie an der Verbindung von Digital Rights Management und Recht interessiert sind, empfehle ich Ihnen das Papier, das Grundlage des Vortrags von Prof. Burk ist.

<http://www.infosci.cornell.edu/about/Feb02.html>
<http://www.infosci.cornell.edu/about/burk.pdf>

Gesetzliche Regeln gegen gesetzliche Standards -- Wie Prof. Burk erklärt, gibt es zwei grundsätzliche Aspekte des Rechts: Regeln und Standards. Eine gesetzliche Regel ist eine spezielle Handlungsanweisung, bei der alle Detailüberlegungen im Vorhinein angestellt werden. Zumindest in der Theorie enthält der Kern der Regel solche Einzelheiten wie Grenzen, Ausnahmen, Strafen usw.; bei Übertretungen des Gesetzes gibt es keinen Spielraum für Interpretation. Man nehme z.B. ein Gesetz gegen den Besitz von Rauschgift, das besagt, dass jemand, der mit mehr als fünf Gramm Marihuana erwischt wird, zu drei Jahren Gefängnis zu verurteilen ist. Wenn ein dummer süchtiger Jugendlicher in diese Kategorie fällt, muss er für drei Jahre ins Gefängnis, ungeachtet irgendwelcher anderer Umstände.

Demgegenüber formuliert ein gesetzlicher Standard ein Ziel und legt einige Richtlinien fest, an denen ungesetzliches Verhalten erkannt wird, die aber erheblichen Interpretationsspielraum lassen. An Stelle eines starren Gesetzes, das genau festlegt, was ungesetzlich ist und wie die Strafen aussehen, würde ein auf einem Standard beruhendes Gesetz festlegen, dass der Besitz von Rauschgift illegal ist, würde aber dem Richter die Entscheidung überlassen, ob ein Gesetzesverstoß mit einer leichteren (im Fall des Jugendlichen) oder schwereren Strafe (im Fall eines Dealers, der mit einem Kilo Heroin erwischt wird) geahndet wird.

Ich bin kein Jurist, aber der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass die meisten Menschen gesetzliche Standards den Regeln vorziehen würden. Gesetze werden schließlich von Politikern gemacht: würden Sie einem Politiker - sogar einem der ehrenwerten Sorte - trauen, wenn er hypothetische "Was wäre, wenn"-Szenarien erdenkt, um ein Verbrechen und eine Strafe zu definieren? Wäre es Ihnen nicht lieber, wenn Fälle von Richtern entschieden würden, die die Einzelheiten jedes speziellen Falls beurteilen können? Nehmen wir ein Gesetz, das wahrscheinlich die meisten von Ihnen in den letzten Tagen übertreten haben - das Gesetz gegen zu schnelles Fahren. Würden Sie ein Gesetz vorziehen, das für eine Geschwindigkeitsübertretung automatisch eine Strafe von USD 200 verhängt, oder hätten Sie lieber eins, das dem Polizisten und dem Verkehrsgericht den Spielraum einräumt, Sie ohne Strafe zu entlassen, weil Sie einen Schwerverletzten zur Notaufnahme gefahren haben?

Prof. Burk wies mich in einer späteren E-Mail darauf hin, dass einige Leute doch Regeln den Standards vorziehen, einfach weil die Regeln vorhersagbar sind und man deshalb von vornherein weiß, was man zu erwarten hat. Er merkte auch an, dass einige Menschen darüber besorgt sind, dass die Richter zu viel Macht haben; mir scheint allerdings, dass die meisten Menschen, die sich über richterliche Tätigkeit beklagen, Politiker sind, die die Konkurrenz fürchten.

Digital Rights Management: Das sind die Regeln -- Gehen wir einen Schritt zurück: Ein Gesetz zu erlassen ist nur eine von vielen Möglichkeiten, um gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten zu erzwingen. Wenn die Gesellschaft möchte, dass die Menschen langsamer und vorsichtiger fahren, dann haben Bodenschwellen und Straßenverengungen denselben Effekt. Natürlich haben diese Strategien andere Nachteile, z.B. können die Rettungswagen auch nur langsam fahren und die großen Feuerwehrautos kommen nur schlecht durch; außerdem verhindern sie das unerwünschte Verhalten nicht, sie erschweren es nur. Man kann über Schwellen und durch enge Straßen immer noch schnell fahren. So gesehen sind diese nicht-juristischen Vorgehensweisen insofern den gesetzlichen Standards ähnlich, als sie ebenfalls Spielraum lassen.

Digital Rights Management-Techniken fallen in diese Kategorie der nicht-juristischen Methoden der Verhaltensbeeinflussung, aber es gibt mindestens einen wichtigen Unterschied: DRM ist - wie jede Technik - eine Verkörperung einer gesetzlichen Regel, nicht eines Standards. Es ist unmöglich, eine DRM-Technik zu entwickeln, die Ausnahmen bewerten und zulassen kann, egal wie vernünftig oder gesetzlich sie sein mögen. Wenn Sie einen im iTunes Music Store gekauften Titel abspielen wollen, ohne die DRM-Informationen zu entfernen, dann müssen Sie einen iPod oder iTunes auf einem autorisierten Rechner benutzen; es gibt da keinen Spielraum.

Das ist wichtig, weil das Gesetz, das von DRM verkörpert wird, das Urheberrecht ist, und das ist ein gesetzlicher Standard. Das Urheberrecht erlaubt alle möglichen Ausnahmen, z.B. faire Nutzung ("fair use"), Reproduktion durch Bibliotheken und Archive, sowie musikalische Aufführungen bei Landwirtschafts- und Blumenmessen (Was mag diese Ausnahme wohl kosten?). Außerdem müsste der Richter in jedem einzelnen Fall in Betracht ziehen, was kopiert wurde, wie es kopiert wurde, mit welcher Absicht kopiert wurde und welcher wirtschaftliche Schaden dem Urheber zugefügt wurde. Wie sehr sich auch das Inhalte-Kartell bemüht, die beiden folgenden Fälle unter der Überschrift "Piraterie" zu subsummieren, es gibt doch einen großen Unterschied zwischen dem Herunterladen eines Titels aus dem Kazaa-Netzwerk und der Herstellung und dem Verkauf von tausenden DVDs mit dem neuesten Harry Potter-Film.

<http://www.copyright.gov/title17/92chap1.html>

Sie sehen, warum DRM so viele Menschen ungerecht behandelt. Es verwandelt das Urheberrecht, das im Kern ein vernünftiger gesetzlicher Standard ist, in eine Regel ohne Wenn und Aber.

Erlaubnis und Vergebung -- Ein weiterer Aspekt ist folgender: Egal ob wir über gesetzliche Regeln oder Standards sprechen, jedermann ist frei zu tun, was er will, und er kann um Vergebung bitten, wenn er erwischt wird. Im Ergebnis werden zahlreiche Gesetzesverstöße nie entdeckt, und viele andere kommen nie vor Gericht, weil die gesellschaftlichen Kosten der Verfolgung höher als der Nutzen sind (ein Polizist kann die Entscheidung treffen, dass es wichtiger ist, den Verletzten ins Krankenhaus zu bringen, als die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit zu ahnden).

Eine Folge dieser Tatsache ist, dass unsere Gesetze weiter reichen, als wir eigentlich beabsichtigen. Jede Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ist eine Verletzung der Verkehrsgesetze, aber niemand denkt wirklich, dass die Durchsetzung der Höchstgeschwindigkeit so wichtig ist, dass Autos automatisch die Polizei benachrichtigen sollten, wenn man zu schnell fährt. In ähnlicher Weise ist jede unautorisierte Kopie einer digitalen Mediendatei eine Verletzung des Urheberrechts, aber nur wenige Menschen außerhalb der RIAA denken wohl, dass jeder iPod-Besitzer vor Gericht gezerrt werden sollte, weil er Musik von einem Mac auf einen iPod kopiert hat.

In der realen Welt sind wir also daran gewöhnt, um Vergebung zu bitten, nachdem wir Gesetze übertreten haben (und wir sind auch daran gewöhnt, mit einer Menge von Übertretungen davonzukommen, weil sie zu trivial sind, um ernsthaft verfolgt zu werden). In der digitalen Welt jedoch dreht DRM den Spieß um und zwingt uns, um Erlaubnis zu bitten statt um Vergebung. Jeder, der mal jung war, weiß, wie problematisch das ist - Eltern erlauben nur selten die wirklich coolen Dinge. Bezogen auf Technik führt dieser Zwang, um Erlaubnis fragen zu müssen, zur Erstickung von Experimentierfreude und Innovation. Glauben Sie, wenn Napster und die anderen Peer-to-Peer-Dateitauschbörsen die engherzige Musikindustrie nicht aufgescheucht hätten, dass sie je Apple erlaubt hätten, den iTunes Music Store aufzumachen?

Weil die meisten DRM-Systeme beim geschriebenen Urheberrecht anfangen und jede Aktion verhindern, die eine Verletzung darstellen würde, fehlt es ihnen nicht nur an der Möglichkeit, die Ausnahmen im Urheberrecht zu beachten, sondern sie ignorieren unsere Vorstellungen davon, wie Gesetze in der Praxis funktionieren sollten. Es ist so, als würden Autohersteller alle Autos mit Geschwindigkeitsbegrenzern ausrüsten, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit erkennen könnten und verhinderten, dass man schneller fährt. Das wäre der Anfang einer Revolte!

Spielraum? Tatsächlich gibt es etwas Spielraum bei DRM-geschützten Inhalten wie Titeln aus dem iTunes Music Store, und der liegt in der Tatsache, dass noch jede DRM-Technik geknackt worden ist. Nach Prof. Burk hat das Unternehmen BigChampagne, das Mediendaten erhebt, festgestellt, dass es nach der Veröffentlichung eines kopiergeschützten Titels ungefähr vier Minuten dauert, bis dieser Titel in den Peer-to-Peer-Netzwerken erscheint. Man kann also ein Stück im iTunes Music Store kaufen, das FairPlay-DRM mit einem von mehreren Mitteln entfernen und den Titel dann auf eine Art verwenden, die sonst unmöglich wäre.

Allerdings gibt es ein Problem, wenn man sich durch das Knacken des DRM Spielraum schafft, und das ist der DMCA ("Digital Millennium Copyright Act"); vgl. "The Evil That Is the DMCA" in TidBITS-656_. Der DMCA unterscheidet zwischen dem _Zugriff_ auf den Inhalt und der _Nutzung_ des Inhalts (obwohl das eine unklare Unterscheidung ist) und verbietet jede Umgehung der Technik zur Zugriffskontrolle. Andererseits verbietet der DMCA nicht die Umgehung der Technik zur Nutzungskontrolle; das könnte das Schlupfloch sein, das der Kongress offen gelassen hat, um die faire Nutzung von legal erworbenem Material zu ermöglichen. Allerdings verbietet der DMCA die Weitergabe von Werkzeugen, die _sowohl_ Zugriffs- als auch Nutzungstechnik umgehen. Zusammengefasst, darf man jede Technik zur Nutzungskontrolle brechen, aber man darf keine Hilfe dabei in Anspruch nehmen, und man darf auch keine Werkzeuge erstellen, mit denen andere es tun können. Diese Barriere kann wohl niemand legal überwinden.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06997>

Hoffnung liegt darin, dass einige Gerichte vor kurzem die Gefahr hinter dem DMCA erkannt haben. In seinem Vortrag zitierte Prof. Burk einige Fälle, in denen Berufungsgerichte gegen Kläger entschieden haben, die den DMCA anwenden wollten. In dem Fall Chamberlain gegen Skylink klagte Chamberlain, um Skylink am Reverse Engineering der Codes zu hindern, die die Garagentore von Chamberlain öffnen; Skylink wollte einen universellen Garagentoröffner entwickeln. Das Gericht entschied, dass der Kongress mit dem DMCA kein solches den Wettbewerb behinderndes Verhalten beabsichtigt hat. Und in dem Fall Lexmark gegen Static Control entschied das Gericht, dass Lexmark den DMCA nicht dazu benutzen kann, Static Control am Reverse Engineering der Chips zu hindern, die nötig sind, um Toner-Kartuschen für Lexmark-Drucker zu produzieren.

<http://www.eff.org/legal/cases/Chamberlain_v_Skylink/>
<http://www.eff.org/legal/cases/Lexmark_v_Static_Control/>

Die Moral der Geschichte (wenn es denn eine gibt) ist, dass DRM-Techniken in ihren Auswirkungen gefährlicher sind. als es zunächst scheint; das liegt an der Art, wie sie gesetzliche Regeln verkörpern und den menschlichen Faktor bei der Entscheidung, wie das Urheberrecht interpretiert und angewandt werden soll, ausschließen. Diese Beobachtung hilft wenig, um den Ärger der Menschen zu besänftigen, deren Leben durch DRM unnötig verkompliziert wird, aber sie erklärt wenigstens, warum DRM oft so störend ist, von der Besorgnis über die Zukunft von technischer Experimentierfreude und Innovation ganz zu schweigen.


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/07-Mar-05

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Die zweite URL unter jedem Diskussionsthema verweist auf die entsprechende Diskussion auf unserem Web Crossing-Server, der um einiges schneller ist.

Datenbanken für gemeinsamen Zugriff -- Wenn die Organisation eines Lesers Schwierigkeiten mit mehreren Datenbanken auf unterschiedlichen Computern hat, welches ist dann die beste Lösung? ("Shared Database Solutions" - 9 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2501>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/359>

Methode zur verzögerten Passwort-Abfrage -- Eine neue Methode zur Online-Authorisierung könnte helfen, das Stehlen von Passwörtern über das Internet zu verhindern. ("Delayed password disclosure technique" - 8 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2500>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/358>

Timbuktu 8.0 verfügt endlich über Verschlüsselung -- Leser diskutieren Netopias neuste Version ihrer Fernwartungssoftware, einschliesslich der neuen "Push Install"-Funktion zum einfachen Aktualisieren von Timbuktu. ("Timbuktu 8.0 Finally Adds Encryption" - 5 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2498>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/356>

Frühlingsputz in iTunes -- Adams Artikel über die Entfernung von Duplikaten in seiner iTunes-Bibliothek hat die Leser dazu gebracht, eigene Lösungen vorzuschlagen, einschliesslich der Synchronisierung von mehreren Bibliotheken und das gleichzeitige Ändern von Informationen für mehrere Songs. ("Cleaning House in iTunes" - 7 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2497>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/355>

Einfaches Hosting mit Site Crossing -- Leser empfehlen weitere "Content Management Systems (CMS)" die dem von Web Crossing angebotenen Site Crossing ähneln. ("Simple hosted CMS like Site Crossing" - 16 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2496>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/354>

iPods gegen Schlaflosigkeit -- Der Artikel von Adam und Tonya über das Einschlafen mit dem iPod von letzter Woche hat bei einigen Lesern Anklang gefunden und zu einer Empfehlung für Kissen-Lautsprecher und einer Erklärung des Einschlafens mit Hörbüchern geführt. ("iPods Defeating Insomnia" - 3 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2495>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/353>

Mehrere iTMS-Berechtigungen -- Einige Leser haben Probleme beim Zusammenführen von Songs aus dem iTunes Music Store geschildert, wenn die Songs mit unterschiedlichen Accounts gekauft wurden, während andere Leser damit keine Schwierigkeiten haben. ("Multiple iTMS authorizations" - 4 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2494>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/352>

DVD-Brenner von Drittherstellern -- Empfehlungen für den Kauf von DVD-Brennern die nicht von Apple stammen, sowohl für interne wie externe Modelle. ("Third-party DVD Burner" - 4 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2493>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/351>

SMTP-Server beim Reisen -- Seitdem eine Leserin nach Peking umgezogen ist, hat sie Probleme mit dem Versenden von E-Mails über ihren bisherigen SMTP-Server. Ein Fall für den TidBITS-Talk! ("SMTP server while travelling" - 15 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2492>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/350>


Übersetzung dieser Ausgabe: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>, Walter Sonnenberg <w.sonnenberg@gmail.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>, Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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