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TidBITS#770/14-Mar-05

Datenbanken sind doch alle gleich, oder? Eben nicht, und diese Woche teilt uns Adam seine Alltagserfahrungen mit Panorama V mit, einer untypischen Datenbank, die sich einfach um neue Fähigkeiten erweitern lässt, wenn man feststellt, dass man sie benötigt. In anderen Abschnitten deckt Jeff Carlson drei neue E-Buch-Initiativen ab, Glenn Fleishman öffnet seinen Mac mini, um auf die günstige Art und Weise RAM hinzuzufügen, wir verlinken auf diverse Take Control-Auszüge, und wir vermerken eine gerichtliche Entscheidung, die es Apple erlaubt, vertrauliche Informationen über den Verrat von Betriebsgeheimnissen einzuklagen.

Themen:

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MailBITS/14-Mar-05

[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Apple gewinnt eine Vorladungs-Anfrage -- Gemäß dem aktuellen Stand der Dinge betreffend Apples Bestreben, Informationslöcher zu stopfen, entschied Richter James Kleinberg vom Santa Clara County Superior Court, dass die Nachrichtenseite O'Grady's PowerPage ihre vertraulichen Quellen preisgeben muss, und stuft die Information als "gestohlenes Eigentum" ein. Der Richter fügte vorsichtig hinzu, man solle seine Entscheidung nicht weiter auslegen als auf Apples Recht, Informationen bei O'Gradys Internet Service Provider NFox einzuklagen. Der Richter machte auch einen Unterschied zwischen "dem öffentlichen Interesse" (das durch Informanten bedient wird, die Gefahren für Gesundheit, Sicherheit oder das Gemeinwohl enthüllen) und "der interessierten Öffentlichkeit" (die durch Nachrichten- und Fanseiten bedient werden). Der komplette Text der Entscheidung kann von der MacObserver-Webseite heruntergeladen werden. Jason O'Grady kündigte an, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. [ACE]

<http://www.macobserver.com/article/2005/03/11.8.shtml>


Wenn es sich durchbiegt, ist es lustig. Wenn es bricht...

von Glenn Fleishmann <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Ich hatte Schweißperlen - nein, Bäche von Schweiß - auf meinen Augenbrauen. Warum ging es nicht auf?

Sie haben es erraten: Ich habe RAM in meinem neuen Mac mini installiert. Ich habe Apples Preisauszeichnung von 425 USD für ein 1 Gigabyte-Upgrade (von den mageren 256 Megabyte RAM, mit denen er geliefert wird) umgangen und gewöhnlichen Arbeitsspeicher für 200 USD gekauft [Im deutschen Apple Store kostet das 1 Gigabyte-Upgrade zur Zeit 330 Euro -- SK]. Ich schaute mir auch das sehr anschauliche Video von Other World Computing an, in dem gezeigt wird, wie man das Gehäuse des Minis mit einem Spachtel knackt.

<http://eshop.macsales.com/tech_center/index.cfm?page=Video/directory.html>

Vielleicht war ich zu optimistisch. Einfach das Messer reinstecken und knacken. Aber das Geräusch war entsetzlich. Ich sah, wie sich das Plastik bog und dachte: "Das kann einfach nicht richtig sein, egal was ich darüber gehört habe."

Ich machte weiter. Ich öffnete den unteren Gehäuserand einen Spalt breit, aber nachdem ich hier ein bisschen und dort ein bisschen gewackelt und grausame Schiffs-Bohr-Zusammenbrech und Albtraum-Baumfäll-Geräusche vernommen hatte, löste das Gehäuse seine Belastung und erlaubte mir den Zugang zu den wundervollen Innereien. Ich hatte mit der Riesenmuschel gerungen und mir ihre Perle geschnappt.

Na ja, es war ein 256 Megabyte Speichermodul. Ich steckte das neue 1 Gigabyte-Modul hinein, verschloss seinen Deckel wieder - nur wenig schwieriger als eine Tupperdose wieder zu verschließen - und gab dem Baby Strom.

Fröhlich wie eine Muschel bootete es.


Eine anschwellende Flut von E-Büchern

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]

Adam spricht gern über das "Macintosh Ökosystem" ["Macworld Expo SF '99 und das Macintosh-Ökosystem" in TidBITS-462_ -- jpf] und darüber, wie Firmen und die Produkte, aus denen dieses System besteht, im Allgemeinen für ein gemeinsames Ziel zusammen arbeiten. Sobald z.B. ein Fehler in Mac OS X festgestellt wird, kommt von Softwareentwicklern die Lösung in Form eines Hilfsprogramms. Oft bekommt man sogar mehrere Programme, die - jedes auf seine eigene Weise - das gleiche tun. Sehen Sie sich die Unmengen an Möglichkeiten an, wie man Notizen verwalten kann (Matt Neuburg hat sich viele von ihnen angesehen). Noch vor einigen Jahren habe ich mir keine großen Gedanken darüber gemacht, ob es überhaupt Software für das Erfassen und das Organisieren von Notizen gibt und jetzt suche ich nach so einem Programm, und zwar mit Merkmalen, die meinem Arbeitsstil am ehesten entsprechen.

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-462.html>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1196>

Der gleiche Effekt beginnt sich jetzt auch auf elektronische Bücher auszuwirken. Seit TidBITS Electronic Publishing mit der Take Control-Serie von E-Büchern begonnen hat (von denen ich drei Titel herausgegeben habe), achte ich jetzt mehr auf andere Veröffentlichungen von "Mac… gewusst wie?"-Büchern, die auf elektronischem Weg auf den Markt kommen. Mit dem Erscheinen von immer mehr Titeln steigen Glaubwürdigkeit und Nutzen einer ganzen Publikationskategorie - "a rising tide floats all bits," wenn Sie so wollen ("eine steigende Flut lässt alle Bits schwimmen").

<http://www.tidbits.com/takecontrol/>

Wenn Sie nach mehr Material suchen, um Ihre "Mac - gewusst wie"-Buchreihe zu erweitern (da ich einen Teil meines Lebensunterhaltes mit der Veröffentlichung von gedruckten Büchern verdiene, habe ich auch traditionelle Verlage eingeschlossen) - hier sind einige andere E-Buch-Verlage, die vor kurzem neue Titel veröffentlicht haben.

Die Scroll Down Bücher von MyMac.com -- Ich frage mich oft, woher die Leute bei MyMac.com die Zeit nehmen, um all die Bücher und Produkte zu besprechen, über die sie schreiben. Mit dem Start von Scroll Down Books erweitern sie ihr Angebot jetzt. Bislang gibt es zwei 5 USD-Titel im PDF Format: "Buying Used Macs," von Neale Monks (176 Seiten) und "iMovie - On the Cheap," von Chris Seibold (95 Seiten). (Seibolds Titel beschäftigt sich mit iMovie 4, nicht mit iMovie HD. Da die beiden Versionen sich aber nicht sehr voneinander unterscheiden - außer durch die Möglichkeit, HD-Material zu bearbeiten - sind alle Informationen immer noch zutreffend. Es würde mich nicht wundern, wenn Seibold bereits an einer Aktualisierung arbeitet, so wie wir anderen auch, die iMovie-Bücher geschrieben haben). Die beiden Titel sind zwar preiswert, ich hätte aber trotzdem erwartet, dass es Gratis-Leseproben zum Herunterladen gibt, um potenziellen Kunden vorab einen Blick auf Inhalt und Schreibstil zu ermöglichen.

<http://www.mymac.com/ebooks.php>

Fix a Troubled Mac -- Zwei der Vorteile elektronischer Veröffentlichungen sind Tempo und die leichte Aktualisierungsmöglichkeit, wenn es Neuigkeiten bei Soft- oder Hardware gibt. "Fix a Troubled Mac”, ein 15 USD-PDF mit 222 Seiten, geschrieben von "dirtymouse" (Wäre es so schwer gewesen, einen echten Namen zu verwenden?), profitiert natürlich von dieser Flexibilität. In diesem Titel finden sich Informationen zur Fehlerbearbeitung bei Mac OS 9 und Mac OS X, dazu jede Menge Fotos und Diagramme, die helfen, mit dem meist nervenaufreibenden Prozess der Fehlersuche und Problemlösung zurecht zu kommen. Ein 4,1 Megabyte-Beispiel steht auf der Apple Webseite zum Download zur Verfügung.

<http://fixa.troubledmac.com/>
<http://www.apple.com/downloads/macosx/system_disk_utilities/fixatroubledmac.html>

SpiderWorks -- Eine elektronische Veröffentlichung hat außerdem den Vorteil ihrer "Economies of Scale" (das vorteilhafte Verhältnis zwischen Auflagenhöhe und Produktionskosten). Wenn ein Print-Verlag einen Titel produziert, dann muss die Firma mit Vorlaufkosten für den Druck mindestens einiger tausend Exemplare rechnen, in der Hoffnung, das Geld durch den Verkauf eben dieser Bücher wieder einzuspielen. Was passiert, wenn ein Verleger nicht erwartet, diese Mindestkosten zurück zu bekommen oder wenn er ihm das notwendige Startkapital nicht zur Verfügung steht? In der Geschichte des Verlagsgeschäftes finden sich massenweise gute Titel, die nie erschienen sind oder die nie aktualisiert wurden, weil Verleger sich, aus welchen Gründen auch immer, gegen ein finanzielles Engagement entschieden haben. SpiderWorks, ein neuer Verleger für E-Bücher, besetzt diese Nische und bringt aktualisierte elektronische Ausgaben von vergriffenen aber auch von nagelneuen Titeln heraus. Die letzte Ausgabe von Danny Goodmans "AppleScript Handbook" erschien 1995, SpiderWorks bietet aber schon die dritte Ausgabe des Titels als 15 USD-PDF (388 Seiten) an, jetzt sogar für Mac OS X aktualisiert. Wieder verfügbar ist auch Dave Marks "Learn C on the Macintosh” (15 USD, PDF, 292 Seiten und für Mac OS X aktualisiert). Unter den Neuerscheinungen finden sich David Hills "Cocoa Game Programming" (10 USD, PDF, 152 Seiten) und Ben Waldies "AppleScripting the Finder" (10 USD, PDF, 107 Seiten). Für jedes E-Buch stehen Beispiele mit komplettem Inhaltsverzeichnis und etwas Text zum Download zur Verfügung.

<http://www.spiderworks.com/>

Schön, dass andere Verleger E-Bücher herausgeben, die mehr sind als eine simple Konvertierung eines herkömmlichen Buches in eine PDF-Datei, weil sie Links und Lesezeichen enthalten und weil ihr Layout auf das Lesen über einen Bildschirm ausgelegt ist. Die E-Bücher von SpiderWorks sind z.B. alle zweispaltig gestaltet, passend für die Längsausrichtung der meisten Mac-Bildschirme und in einem Format, das auf ein 8.5 x 11 Zoll-Blatt passt (ca. DIN A4).


Braucht man eine Panorama-Sicht?

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
Übersetzung: Walter Sonnenberg <w.sonnenberg@gmail.com>]

Wenn Sie eine Datenbank erstmals anfassen, wissen Sie dann schon, was Sie daraus entnehmen wollen? Diese Entscheidung gilt ja fürs ganze Leben. Wissen Sie schon, was Sie im folgenden Monat an Daten aus dem Bestand brauchen und abfragen wollen? Man hat zu diesem Zeitpunkt höchstens eine vage Vorstellung - wenn Sie schon früher Datenbanken benutzt haben oder mit einem Beratungsunternehmen zusammenarbeiten, brauchen Sie sicherlich einige Zeit, um Datenstrukturen festzulegen, Reports zu definieren und andere Masken festzulegen. Solche Arbeit lohnt sich reichlich - es ist aber schwierig, eine einmal festgelegte Struktur einer Datenbank abzuändern.

Bis 2003 war ich ohne Editierarbeit an Datenbankoberflächen ausgekommen, Geoff Duncan hat alle Arbeit dieser Art für alle TidBITS-Produkte von mir ferngehalten und das was mir an Arbeit verblieb, haben speziell angefertigte Programme erleichtert wie etwa "New Contactifier" (erstellt unser gemeinsames Adressbuch) oder auch Eudora (archiviert unsere E-Mail). Diese Programme taten ihre wirkungsvolle Arbeit für genau das, was ihnen per Entwurf in die Wiege gelegt worden war, konnten aber aus dem vorgezeichneten Anwendungsbereich nicht ausbrechen. Ende 2003 starteten wir die Reihe "Take Control", mir war klar, dass wir eine Datenbank brauchten, um Bestellungen und Zahlungen an unsere Autoren zu verwalten. Mag sein, dass es für Zahlungen dieser Bauart anderswo geeignete Datenbanken gibt, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Rohmaterial, das wir aus eSellerate erhielten, unverändert weiterverarbeitet werden konnte und ich wollte keinen Unternehmensberater hinzuziehen, der für teures Geld eine angepasste Lösung liefert, bevor wir genau wussten, für welche weiteren Aufgaben wir die Datenbank brauchen würden.

Um über die Datenbanksicht zu entscheiden - nach einigem Nachdenken entschied ich, Panorama von ProVVE Development einzusetzen, das recht mächtig ist und sich von ersten Anfängen in der Frühzeit des Mac kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ich hatte Panorama letztmals 1992 benutzt und hatte ziemlich vergessen, wie man es programmiert. Ich erinnerte mich daran, dass Panorama im RAM arbeitet und Abfragen deswegen blitzschnell bearbeitet werden, was so anderen Datenbanken oft fehlt, solange die Daten nicht explizit indiziert wurden und über elementare Daten strukturiert wurden [Panoramas Abfragen können Texte aus der Mitte der Datenwörter oder phonetisch durchsuchen, man kann Suchbegriffe durch Gleichheit mit anderen Feldern formulieren und beliebig komplizierte Formeln einsetzen.]. Eine Schlüsselrolle meiner Entscheidung beruht auf dem Panorama-Datenblatt, das ein Rechenblatt-ähnliche Sicht, die für viele Leute, die nicht professionell mit Datenbanken arbeiten, die natürliche Form der Visualisierung ihrer Daten ist. Die tabulare Visualisierung kennt man beispielsweise aus Excel, obwohl Excel nicht besonders auf Datenbankanwendungen gemünzt wurde.

<http://www.provue.com/>

Diese beiden Gründe - schnelle Abfragen über alle Felder und tabulare Sicht - waren für mich sehr wichtig, weil ich beim Einstieg in die Datenbank nicht wusste, wie diese ein Jahr später aussehen würde. Ich konnte weder vorhersagen, welche Wünsche ich in naher Zukunft an die Datenbank haben würde, noch hatte ich Zeit, nachzuforschen, welches Gewicht welche Informationen in den Datenbanksätzen wann haben würden - auch zeitraubende Entwürfe für Funktionen, die niemand nutzen würde, waren zu riskant. Ich wusste, dass monatlich eingehende Zahlungen abzurechnen sein würden, die in einer Tabulator-begrenzten Listenform für diverse Buchführungsaufgaben weitergegeben werden konnten, wie ich sie täglich aus eSellerate erhalte. Damals konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein Autor mehrere Bücher gleichzeitig bearbeiten würde und dass wir Editoren und Übersetzer brauchten [die teilweise ihrerseits wieder als Autoren auftauchen würden], dass wir also mehrere Autoren betreuen müssten, an die Einnahmen aus diversen Büchern verteilt werden müssen usw.. Außerdem wusste ich zum Startzeitpunkt der Datenbank relativ wenig über die eingehenden Basisdaten. Ich konnte nicht voraussagen, dass wir Einzelabrechnungen für einzelne Bücher oder ganze Pakete oder Abrechnungen für Auftragseinheiten brauchten, alternativ auch bearbeitete Einheiten verrechnen mussten, für die ein Auftrag noch nicht vorlag. Ich hatte auch keine Ahnung, wie nachträglich veränderte Auftragsmodalitäten verrechnet werden sollten. In anderen Worten - wir gingen im Tiefflug, schnell und blind ins Geschäft, das Flugzeug musste aber unheimlich manövrierfähig sein - es sprach alles für Panorama.

Im Detail: - Ich gedenke nicht, Ihnen alles über die Arbeitsweise von Panorama zu sagen; es handelt sich um ein mächtiges, tiefschürfendes Werkzeug und ich bin sicher, dass wir nur die Oberfläche seiner Fähigkeiten benutzt haben. Ich werde nur etwas ausführen, wie die Funktionen der Datenbank mir geholfen haben, mein Problem besser zu verstehen, meine Eingabedaten zu begreifen und daraus die notwendigen Ausgaben zu erzeugen. Seit damals habe ich in jedem Monat meine Daten besser verstehen gelernt und ihre Bearbeitung immer mehr verfeinert und dabei immer mehr über meine eigenen Vorstellungen erfahren, wozu die Daten geschaffen waren.

Wie ich oben schon schrieb, ist die Tabellensicht in Panorama wunderbar: man muss keine Layouts oder Sichten erzeugen, um Daten ins System einzugeben oder sich aufbereiten zu lassen - denn im Datenblatt kann man alle Daten sehen und verändern. Natürlich kann man eigene Layouts oder Ausdrucke entwerfen, die Ihren Fokus auf die Felder lenken können, für die Sie sich besonders interessieren. Ich habe solche Aufbereitungen programmiert. Trotzdem arbeite ich meistens in der Datensicht, weil ich darin einen ausgezeichneten Überblick über alle Daten vor mir habe. Ansonsten müsste ich täglich Reports aus eSellerate umsortieren, daraus die relevanten Daten herausziehen, mit BBEdit überarbeiten und in die Datenbank übertragen. Das klingt doch verdammt umständlich; Ich habe dies im Gespräch mit Jim Rea, dem Vater von Panorama, diskutiert und er übersandte mir das Grundgerüst einiger Prozeduren, die ich zur automatischen Erzeugung passender Eingabedaten in Panorama nutzen konnte, diese Prozeduren übernahmen das Inspizieren der Originaldateien und zogen die notwendigen Dateninhalte hinüber in die Datenbank. So wurde mein Leben etwas vereinfacht und die Mailinglisten für die Verteilung der ermittelten Daten konnten automatisch erzeugt werden.

<http://www.provue.com/support.html>

Das Datenblatt sieht nicht nur aus wie ein Rechenblatt, man kann in ihm auch rechnen. In den ersten Monaten - als wir noch keine "Coupons im System hatten - benutzten wir die Rechenfunktionen von Panorama, um die Daten zu erzeugen, die Tonya in Excel weiterverarbeitete, um die endgültigen Abrechnungen zu produzieren. Innerhalb der Datenblätter kann man nach den Werten in jeder Spalte sortieren [Spalten geben hier die Felder, Zeilen die Datensätze wieder]. kann die Felder herausfiltern, die aus bestimmten Anfragen resultieren, kann dabei ein oder wahlweise mehrer Felder abfragen, Gruppierungen über Felder gleicher oder ähnlicher Werte bilden, Formeln über alle Datensätze einer Gruppe berechnen und so die in Panorama "Summendaten" genannten Datensätze erzeugen. "Summendaten" sind Datensätze mit gleicher Struktur wie Eingabedaten auch, bestehen aber nur temporär; man kann in ihnen Zwischenresultate mathematischer Berechnungen speichern und sie wieder löschen, wenn bestimmte Rechenvorgänge abgeschlossen sind. Diese Summen zeigen im wesentlichen die Gruppenstruktur der Datenbank mit allen Teilsummen, man kann diese Struktur durchsehen, das Zustandekommen der Gesamtsumme überprüfen und Auszüge zusammenstellen, um Detailinformationen auszudrucken und weiterzugeben.

Am Beispiel wird das klarer: Es kommt immer wieder vor, dass unter den vielen Büchern, über die wir Daten haben, die Angaben über die Verkaufszahlen differieren. Ich rechne also über Gruppierungen nach Titeln und verkauften Exemplaren und kann diese Teilsummen mit den von eSellerate gelieferten Zahlen vergleichen - unterscheiden sich Teilsummen für Teilgruppen, muss ich in der jeweiligen Gruppe weitersuchen, bis ich den Diskrepanzen auf den Grund gekommen bin.

Automatisierung -- Natürlich bedeutet die Möglichkeit gewisser Manipulationen nicht, dass man immer über diese Kalkulationen gehen muss. Panorama enthält eine vollständige Programmiersprache mit lokalen und globalen Variablen, Schleifenkommandos usw., mit der häufig benötigte Operationen automatisiert und als Prozeduren benutzt werden können. Meine ersten Prozeduren benutzten einfache Funktionen und werden immer komplizierter.

Meine wichtigste Prozedur berechnet den jeweiligen Erlös, den bestimmte Autoren aus ihren jeweiligen Büchern erzielen. Ihr Konzept ist einfach: Einzelpreis*Anzahl - Bearbeitungskosten / Anzahl der Beteiligten (Autoren, Editoren, Verleger und Übersetzer). Diese einfache Rechnung reichte in der Praxis lange aus; als wir die Coupons einführten wurden die Grundlagen aber komplizierter - die Reihenfolge, in der Bücher gekauft werden, hat jetzt einen Einfluss auf ihren Preis und wenn eine ganze Serie von Büchern gekauft wird, gibt es einen Sonderrabatt.

Aus diesen Gründen zeitigte meine ursprüngliche Prozedur viele Komplikationen; die daraus entstehenden Ungereimtheiten brachten mich dazu, die Datenbank auf eine relationale Sicht umzustellen.

Datenbankeinträge verzeigern -- Anfangs hatte die Datenbank in Panorama eine flache Struktur; während der Weiterentwicklung trug ProVVE die neue Möglichkeit bei, Datensätze zu verzeigern, über die Zeiger in andere Teile des Datenbestandes zu springen und die Daten auf programmierte Art zu untersuchen. Man kann jetzt also für vielerlei Zwecke die passenden Daten schnell finden, analysieren und auf den neu gefundenen Zusammenhängen neue Informationen aufbauen.

Meine ersten Versuche mit Verzeigerungen führten mich von Buchtiteln zu ihren Autoren, ein Zusammenhang, den eSellerate nicht kennt. Ich hätte natürlich alle Daten mit einem Titel wie "Take Control of Upgrading to Panther" mit dem Autorennamen "Joe Kissel" verzieren können, aber durch Einführen von Buchdatensätzen mit Titeln, Autoren, Editoren, Verlegern und Übersetzern in den Datensatzfeldern wurde es leicht, jedes Mal wenn Autor oder Übersetzer eines Buches gebraucht wurden, über die Verzeigerung zum Titel aus dem passenden Feld der gewünschte Wert zu entnehmen. [Zur deutschen Übersetzung des Joe Kissell-Buchs zum Einstieg in die Welt von Mac OS X 10.3 Panther von Hartmut Greiser folgen Sie bitte dem Link unten -- jpf]. Das Editieren eines neuen Buchdatensatzes ist erheblich einfacher und weniger fehlerträchtig als das Ändern von Prozeduren, die die notwendigen Werte in die erfassten Daten einsetzen.

<http://www.tidbits.com/takecontrol/de/panther/upgrading.html>

Das gleiche Argument gilt auch für die Verbesserungen, an denen ich in diesem Monat arbeite. Es geht um neue Coupondaten, die alle Couponcodierungen und die mit ihnen verbundenen Vergünstigungen, Rabatte und sonstigen Regelungen enthalten. Da wir bisher 50 verschiedene Coupons kennen, lässt sich hierfür ein kohärenter, vollständiger Entwurf erstellen. Eine Anwendung der Coupons wurde schon realisiert - es genügte eine Minute mit dem Export Wizard von Panorama, um eine HTML-Tabelle mit Coupondaten zu erzeugen, die zur Diskussion mit unseren Autoren in einem Wiki eingesetzt wurde. Der Text Export Wizard ist nur eines der Hilfsprogramme aus ProVVE, die mit Panorama kombiniert wurden.

Ein anderer Vorteil der Aufspaltung der Datenbank in mehrere Datensatzdefinitionen besteht darin, dass so weitere Möglichkeiten zum Wachsen der Datenbasis geschaffen wurden. Derzeit erhalten Autor, Editor und Übersetzer von Ihren Produkten gleiche Einnahmen-Anteile, Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft je nach Arbeitsanteil unterschiedliche Ertragsanteile zuteilen. Es sollte einfach sein, für jedes Buch spezielle Anteilsätze für jeden Beitrag zu zahlen. Panorama bietet die Möglichkeit, ich brauch nur etwas Zeit, die neue Funktion zu realisieren.

Layout und Report -- Anders als bei anderen Datenbanksystemen gibt es in unserem Datenbestand fast keine manuell erstellten Einträge. Und alle vorhandenen Einträge könnten auch über Sonderregelungen für Spezialverkäufe in das System eingebracht werden. Als wir "Take Control of Panther" als gedrucktes Buch zusammen mit Peachpit Press herausbrachten ergab sich die Notwendigkeit, für enthaltene Texte jedem der Autoren der übernommenen Texte ihren Anteil zuzuteilen. Zu diesem Zweck schuf ich ein Layout - im Prinzip ein Formblatt mit eigenen Einträgen und Positionskennzeichen - in das Daten eingegeben werden konnten. Zudem entstand dann eine Prozedur, die im Layout enthaltene Anteildefinitionen umsetzte. Das Layout schützt Felder, hinter denen sich Zuteilungsschlüssel befinden, vor irrtümlichen Änderungen - in diesem Fall durch mich.

Offensichtlich kann man Layouts dazu nutzen, die in einem gedruckten Bericht enthaltenen Feldinhalte zu bestimmen. Solche Reports sind eines der mächtigsten und trickreichsten Funktionsbereiche von Panorama. Panorama definiert seine Reports über "Tiles", das sind Einheiten, die definieren, welcher Feldinhalt an welcher Stelle ausgegeben wird. Zudem gibt es viele Optionen für Tiles, die angeben, wie der Text aufbereitet und formatiert wird. Tiles werden den Hierarchiestufen einer Summenstruktur zugeordnet und werden benutzt, um den Ausdruck mit Linien oder anderen Grafischen Darstellungselementen zu versehen. Die Definition eines Reports ähnelt der Arbeit mit MacDraw, die aus den ersten Mac-Tagen bekannt ist. Man wundert sich trotzdem, wieviel Zeit für die Definition guter Ausgabeformate aufgewendet werden muss. Das Reportwerkzeug hat es ermöglicht, die Verkaufsgeschichte unserer Bücher und die Einnahmen unserer Mitarbeiter für alle Bücher und jeden Monats aufzubereiten.

Benutzerschnittstelle und -oberfläche -- Ich will nicht behaupten, Panorama sei ein perfektes Werkzeug. Seine Benutzeroberfläche hat nach vielen Entwicklungsjahren ihre Scharten. Manche Boxen sind merkwürdig, das Vorschaufenster kann man mit Command-W nicht schließen, Es gibt den Sprung in das nächste Dialogfenster, aber man kann im Dialog nicht zurückspringen usw. Man kann in das Datenblatt neben der Änderung aller Felder aber auch viele Fehlermöglichkeiten umsetzen und es gibt viele Verwechselungsmöglichkeiten in Kommandos und Editierfeldern - Man muss also mit einiger Vorsicht an seine Daten denken.

Im Großen und Ganzen -- Wenn man die kleinen Scharten in der Benutzeroberfläche ignoriert, bleibt das System Panorama ein Füllhorn von Funktionen, die viel Nutzen für Ihre Arbeit mit Ihren Daten bietet, man muss einiges an Zeit aufwenden, um Panorama voll nutzen und kennenlernen zu können. Panorama selbst ist ein ungewöhnliches, interessantes System. Ich bin kein Datenbankexperte, aber andere Datenbanken, mit denen ich im Laufe der Zeit gearbeitet und experimentiert habe, haben sich als weniger flexibel und weniger anpassfähig erwiesen. Wenn Sie ein Datenbanksystem suchen, das zukunftssicher ist, ist Panorama einen Test wert. Es gibt eine voll funktionsfähige Testversion - wenn Sie 250 Datensätze eingegeben haben, fordert die Testversion zu einem kleinen Spielchen heraus, sobald Sie etwas ausdrucken oder speichern wollen.

<http://www.provue.com/panoramatestdrive.html>

Panorama V läuft sowohl unter Mac OS 9 als auch Mac OS X, enthält über 3000 PDF-Seiten Dokumentation - die Vollversion kostet 300 USD - eine Laufzeitversion kostet 130 USD.


Take Control-Neuigkeiten/14-Mar-05

von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Alexander Lorani <alexanderlorani@yahoo.com>]

Ein zusätzlicher Weg, um unsere Take Control E-Bücher bekannter zu machen, ist die Kooperation mit anderen Publikationen, um Auszüge einiger unserer Bücher zu veröffentlichen. Sie können bereits kostenlose Auszüge aller unser E-Bücher einsehen, um zu sehen, was alles abgedeckt wird und wie das typische Leseerlebnis aussieht. Diese Auszüge beinhalten den kompletten Text und Bildschirmfotos.

<http://www.tidbits.com/takecontrol/>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/news/>

"Take Control of Sharing Files in Panther" Auszug -- [Die gemeinsame Nutzung von Dateien unter Panther - ALo] Falls sie an einem noch sichereren, noch konfigurierbareren FTP-Server interessiert sind und noch nicht Glenn Fleishmans "Take Control of Sharing Files in Panther" E-Buch gekauft haben, sollten sie mal beim O'Reilly MacDevCenter vorbei schauen. Dort haben wir einen Auszug von Glenns aktuellem beliebten E-Buch veröffentlicht. In dem Ausschnitt erklärt Glenn, wie man PureFTPd installiert und konfiguriert und damit den in Mac OS X eingebauten FTP Server ersetzt, wie man anonymes FTP betreibt, wie man FTP-Benutzer anlegt ohne einen Mac OS X-Nutzer dafür anzulegen und vieles mehr.

<http://www.macdevcenter.com/pub/a/mac/2005/03/04/ftp.html>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/panther/sharing.html>

"Take Control of Mac OS X Backups" Auszug -- [Mac OS X-Datensicherung - ALo] Joe Kissels "Take Control of Mac OS X Backups" war in den letzten Monaten unser am besten verkauftes E-Buch, und es ist toll, dass so viele Leute ihre Daten mittels eines guten Backups sichern. Falls sie noch nicht Joes E-Buch gekauft haben, können sie einen zweiteiligen Auszug auf den Macworld Webseiten lesen. Im ersten Teil hilft ihnen Joe, eine Datensicherungs-Strategie zu entwickeln. Er erklärt die Unterschiede zwischen Duplikaten und Archiven (und warum sie beides brauchen) und diskutiert, warum Synchronisierungs-Werkzeuge nicht ausreichend für Datensicherungen sind. Im zweiten Teil erläutert Joe wie oft man eine Datensicherung durchführen sollte, was bei der Sicherung in kleinen Netzwerken zu beachten ist und gibt einige generelle Empfehlungen ab.

<http://www.macworld.com/2005/02/features/takecontrolexcerpt1/>
<http://www.macworld.com/2005/02/features/takecontrolexcerpt2/>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/backup-macosx.html>


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/14-Mar-05

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Alexander Lorani <alexanderlorani@yahoo.com>]

Die zweite URL unter jeder Themenbeschreibung zeigt auf die Diskussion auf unserem Web Crossing Server, der schneller ist.

Eine gute Straßenkarten-Software für den Mac? Gibt es einen Anbieter, der eine Straßenkarten-Software herausgibt, die vergleichbar mit "Microsoft Streets & Trips for Windows" ist? Route 66 könnte die Antwort sein; oder Online-Kartenanbieter. ("Good streetmap software for Macs?" - 2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2504>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/362>

Apple, Firewire und USB -- Apple liefert keine Firewire-Kabel mehr mit der neuesten Überarbeitung seiner iPods aus. Stattdessen gibt es ein USB 2.0-Kabel. Dies führt zu einer geistreichen Diskussion welches Format nun herrschen sollte; inklusive eines längeren Beitrages von Michael Teener, der der technische Chef für Firewire bei Apple in den Neunzigern war. ("Apple, FireWire, and USB" - 22 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2505>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/363>

Zweifingeriger schwarzbildschirmiger PowerBook Hinfall -- Glenn Fleishmans Artikel der letzten Woche über die neuen Funktionen des aktuellen Powerbook Modells erläuterte nicht nur die Nutzung des Bewegungssensors, sondern auch ein Spiel, das auf dieser Technologie beruht. ("Two-Fingered Blackout PowerBook Dropping" - 2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2506>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/364>

Automatisches Blättern, wie? -- Gibt es eine Methode für die schnellen Leser unter uns, wie man schnell und automatisch durch längere Webseiten blättern kann (oder durch andere Dokumente)? Einige Ideen finden sie hier. ("Auto scroll utility" - 3 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2507>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/365>

Mac OS X Fensterverhalten-- Jeff Carlsons Beitrag über das Verhalten von Fenstern auf der Mac-Oberfläche hat eine Debatte um richtiges und falsches Verhalten losgetreten, wobei alternative Methoden, wie man Fenster nach vorne bringt vorgestellt werden. ("Mac OS X Window Behavior" - 29 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2508>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/367>

Anhäufung von Domainnamen -- Was kann man gegen Firmen machen, die Domain-Namen im Block aufkaufen und dann darauf sitzen ohne sie zu verwenden? Und: ist das wirklich ein Problem? ("Domain Name Hoarding" - 24 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2509>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/368>

QuickerTek Antenne bringts -- Ein Leser war erfolgreich, die WLAN-Reichweite seines PowerBook G4 Titanium zu vergrößern. ("QuickerTek antenna worked well" - 1 Beitrag)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2510>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/369>

DRM und Kopieren -- Die Preise für iPods und vieler anderer Artikel in Frankreich und anderen Ländern beinhalten Aufschläge die im Prinzip unterstellen, dass das Produkt dazu verwendet wird, urheberrechtlich geschütztes Material zu stehlen. Ist diese Art von Vorabsteuer überhaupt wirksam? ("About DRM and copying" - 9 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2511>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/370>

In Sachen Shareware -- Wenn große kommerzielle Entwickler Probierversionen ihrer Produkte anbieten und dann Online-Bezahlungen und Herunterlad-Möglichkeiten ermöglichen; ist das dann noch "Shareware" im eigentlichen Sinne? ("Terminology surrounding shareware" - 2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2512>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/371>


Übersetzung dieser Ausgabe: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>, Alexander Lorani <alexanderlorani@yahoo.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de> und Walter Sonnenberg <w.sonnenberg@gmail.com>.

Lektorat: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.

Koordination dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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