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TidBITS#771/21-Mar-05

Diese Woche macht unser Inhalt mobil - mit Travis Butler, der zu uns stößt, um einen Blick auf einen neuen iPod UKW-Sender zu werfen, und mit Glenn Fleishman, der all seine Sicherheitsmaßnahmen offenbart, mit denen er seine Datenübertragungen schützt, wenn er unterwegs ist. Matt Neuburg kümmert sich um sinnvolle Updates für den CSS-Editor Style Master, Tinderbox von Eastgate Systems und PTHPasteboard. Zudem besprechen wir Security Update 2005-003 sowie Apples Revisionen von Pages und Keynote.

Themen

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Deutsche Take Control E-Bücher unschlagbar günstig -- Hartmut Greiser aus dem deutschen TidBITS-Team hat zwei der hochwertigen E-Bücher aus der Take Control-Reihe ins Deutsche übertragen. Beide empfehlen sich für Einsteiger und Umsteiger am Mac. Take Control - Mac-Kauf leicht gemacht hilft, Kaufentscheidungen zu fundieren und dabei Geld zu sparen. Take Control of Upgrading to Panther hilft sowohl Nutzern des klassischen MacOS als auch Nutzern anderer Betriebssysteme, den Umstieg in die Mac OS X-Welt stolperfrei hinzubekommen.

Die beiden folgenden Links führen zu den Bestellseiten, das Preis-/Leistungsverhältnis ist mit zurzeit 6,17 Euro bzw. 9,56 Schweizer Franken unschlagbar (die Buchbeschreibungsseite weist US-Dollar aus, auf der Bestellseite erscheinen dann wahlweise Euro oder CHF). Bezahlt wird mittels Kreditkarte, anschließend laden Sie die Dateien im pdf-Format in Nullkommanichts auf Ihren Computer. Die E-Bücher sind mit den Programmen Vorschau oder Adobe Reader lesbar, wer lieber Papier in der Hand hält, kann sie mit diesen Programmen in professioneller Qualität ausdrucken. Wir informieren in den deutschen TidBITS über das Erscheinen überarbeiteter Versionen dieser E-Bücher, die Sie dann kostenlos herunterladen können. [jpf]

Mac-Kauf leicht gemacht, überarbeitete Version 1.01, Download: 1,2 MByte, 83 Seiten, <http://www.takecontrolbooks.com/de/buying-mac.html>

Upgrading to Panther, überarbeitete Version 1.21, Download: 1,2 Megabyte, 110 Seiten, <http://www.takecontrolbooks.com/de/panther/upgrading.html>


MailBITS/21-Mar-05

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Security Update 2005-003 vorgestellt -- Heute hat Apple das Security-Update 2005-003 präsentiert, eine Sammlung von kleineren Fehlerkorrekturen für Mac OS X 10.3.8 und Mac OS X 10.3.8 Server. Die Aktualisierung umfasst Updates für AFP Server, Bluetooth Setup Assistant, Core Foundation, Cyrus IMAP, Cyrus SASL und Mailman. Zudem werden einige Zulassungsprobleme behoben, die sonst einen böswilligen Zugriff auf Dateien und Ordner erlauben könnten. Darüber hinaus wird Safari dahingehend aktualisiert, dass nun Unicode-Zeichen, die in Domainnamen verwendet werden, keine Probleme mehr verursachen (siehe auch "Trauen Sie Ihren Augen und URLen nicht!" in TidBITS-766_). Security Update 2005-003 kann via Software Aktualisierung als 15,4 MByte große Datei heruntergeladen werden oder alternativ direkt von Apples Download-Seite. [JLC]

<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=301061>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-766.htmlArtikel1>
<http://www.apple.com/support/downloads/>

Tinderbox wird immer ausgebuffter -- Tinderbox von Eastgate Systems liegt nun in Version 2.4 vor (siehe meinen Testbericht in TidBITS-651_) und ist ein mächtiges Werkzeug um aufwändige Hypertexte zu erzeugen. Textschnipsel werden in einer hierarchischen Struktur gespeichert und können von dort als Webseiten exportiert werden. Ich habe Tinderbox verwendet, um die Online-Hilfe für den Perl-Editor Affrus zu produzieren, die den Blogger John Gruber dazu veranlasst hat, von der "am fantastischsten dokumentierten Software" zu sprechen, unter anderem, weil sie "von Adam und Eva an querverlinkt" ist. Tinderbox 2.4 macht Outlines buchstäblich intelligenter, indem es jedem Eintrag eine Regel zuweist, nach der dieser sich selbst in periodischen Abständen aktualisiert. Wenn man zum beispiel Tinderbox dazu benutzt, eine Aufgaben-Liste zu verwalten, kann ein Meta-Eintrag (stellvertretend für eine Kategorie oder Gruppe von Aufgaben) die Regel beinhalten, dass dessen Inhalt erst dann als abgearbeitet zu betrachten ist, wenn die Inhalte aller Sub-Aufgaben abgearbeitet sind. Daneben gibt es eine Reihe von kleineren Fehlerbehebungen und kosmetischen Optimierungen, und auch die Webseiten-Exportfunktion von Tinderbox hat sich deutlich weiterentwickelt. Tinderbox läuft sowohl unter dem klassischen Mac OS (Mac OS 9.2 ist empfohlen) als auch unter Mac OS X 10.0 oder neuer. Tinderbox kostet 165 US$ plus eine jährliche Pauschale von 70 US$ für ein ganzes Jahr kostenloser Updates. Eine Demoversion kann heruntergeladen werden. [MAN]

<http://www.eastgate.com/Tinderbox/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06959>
<http://www.macdevcenter.com/pub/a/mac/2004/03/30/online_help.html>
<http://latenightsw.com/affrus/>
<http://daringfireball.net/2005/02/apps_of_the_year_2004affrus>
<http://www.eastgate.com/Tinderbox/download.html>

Pages 1.0.1 und Keynote 2.0.1 Updates veröffentlicht -- Apple hat vergangene Woche seine iWork-Suite aktualisiert und dabei Pages (die Textverarbeitung für uns Normalanwender) wie auch Keynote (das Präsentationsprogramm für Steve Jobs Messeansprache sowie bekanntermaßen uns Normalanwender, die wir es vorziehen, nicht mit PowerPoint zu arbeiten). Die knappen Erläuterungen, die die Updates begleiten, verweisen auf Aspekte, "die für einige Anwender die Zuverlässigkeit betroffen haben könnten". Die Aktualisierung von Pages behebt zudem ein Problem, das auftrat, wenn man ganze Seiten löschen wollte. Beide Updates sind ab sofort via Software-Aktualisierung erhältlich - Pages 1.0.1 als 28,3 MByte große Download-Datei, Keynote als 21.8 MByte große Download-Datei. [JLC]

<http://www.apple.com/iwork/>

Besser spät als nie: PTHPasteboard kehrt zurück -- Mac OS X 10.4 Tiger kann jederzeit in diesen Tagen freigegeben werden, womit die Herrschaft von Panther fast abgelaufen wäre. Die Anwender von Paul Haddads freiem PTHPasteboard könenn sich aber so oder so über die Neuigkeit freuen. Denn PTHPasteboard, das wunderbare, kostenlos verfügbare Dienstprogramm, das sich merkt, was man in jedem benutzten Programm kopiert hat, ist endlich für Panther aktualisiert worden. Mit der Folge, dass man auch unter Panther alles, was man irgendwo kopiert hat, später noch jederzeit erneut einsetzen kann (und nicht nur die zuletzt kopierten Daten!).

<http://www.pth.com/PTHPasteboard/>

Als Haddad die Arbeit für You Software aufnahm, hatte ihm das Kleingedruckte in seinem Arbeitsvertrag vorgeschrieben, die Weiterentwicklung von PTHPasteboard einzustellen (da der Code in You Control eingearbeitet werden sollte). Zu diesem Zeitpunkt war Panther noch nicht veröffentlicht. Als dies dann der Fall war, funktionierte PTHPasteboard nicht damit. Aufgrund der Vertragsbedingungen durfte Haddad dies nicht beheben. Nun jedoch, nachdem er You Software den Rücken gekehrt hat, liegen auch die Rechte an PTHPasteboard wieder bei ihm. Und eine seiner ersten Aktivitäten war, PTHPasteboard "Panther-fest" zu machen. Und als nächstes folgt dann PTHPasteboard für Tiger! [MAN]

<http://www.yousoftware.com/>
<http://www.yousoftware.com/control/pasteboard.php>


"What You Get Is What You CSS", mit Style Master 4.0

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Style Master, das Hauptprodukt von Western Civilisation, ist ein CSS-Editor. Man benutzt es nicht, um Websites zu bauen, sondern um den Look von Websites zu entwickeln - Schriften, Größe, Farben und das Layout der verschiedenen Elemente, die im Zusammenspiel die Website ergeben, festgelegt durch ein sogenanntes "Style-Sheet". Style Master ist in meinen Augen die Idealform eines solchen Programms, das eine mächtige, komplizierte Sprache so gut beherrscht, dass man das nicht selbst tun muss. Man sieht das tatsächliche CSS, kann jedoch mit ihm mittels Aufklapp-Menüs und Klickboxen interagieren, die die sinnvollen Optionen auflisten und eine fehlerfreie Syntax generieren.

<http://www.westciv.com/style_master/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05602>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-596.htmlwestern>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-721.htmlMailBITS6>

Die entscheidende Frage bei jeder Arbeit mit CSS liegt darin, wie der Code im Aussehen der tatsächlichen Website, so wie sie vom Browser dargestellt wird, umgesetzt ist. Style Master hat schon immer in jedem Browser die Möglichkeit einer Vorschau des Style-Sheets einer Webpage geboten. Die neue Version 4.0 geht noch einen Schritt weiter. Nun kann das Rendern einer Webpage in Verbindung mit dem Style-Sheet in einem Fenster namens "Design Pane" direkt in Style Master begutachtet werden. Klickt man anschließend eine Regel im Style-Sheet an, wird jede davon betroffene Stelle in der "Design Pane"-Vorschau hervorgehoben. Darüber hinaus funktioniert das auch umgekehrt: Klickt man irgendwo in die "Design Pane Rendering"-Vorschau, dann teilt Style Master sämtliche davon betroffenen Elemente mit, übersichtlich hierarchisch angeordnet. Zugleich werden im Style Sheet alle für diesen Teil der Webseite relevanten Regeln markiert.

So. Damit gibt es nun keine Ausreden mehr, nicht fantastische Websites mit ebenso fantastischem Code zu generieren. Zumal auch Style Master selbst fantastischer denn je ist, dank zahlreicher Verbesserungen der Benutzeroberfläche. Style Master 4.0 wird als 30 US$ teures Update für registrierte Benutzer angeboten. Eine Vollversion kostet 60 US$. Eine 30 Tage lauffähige Demoversion wird ebenfalls zum Download angeboten.

<http://www.westciv.com/style_master/download/>


Besser auf Empfang

von Travis Butler <tbutler@mac.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]

UKW-Sender sind nicht die beste Möglichkeit, einen iPod im Auto zu betreiben, aber manchmal geht es eben nicht anders. Kassettenadapter bieten einen besseren Klang und sind zuverlässiger, aber sie setzen voraus, dass es im Wagen tatsächlich ein Kassettengerät gibt (bei neuen Autos heute nicht mehr unbedingt selbstverständlich). Ein direkter AUX-Eingang liefert sogar noch bessere Ergebnisse, solche Anschlüsse sind aber noch seltener zu finden als Kassettengeräte. Ein eigenes iPod-Interface (wie sie einige BMW-Modelle bieten) ist natürlich besonders cool, dafür aber teuer und sinnlos, wenn man - wie ich bei der Arbeit - verschiedene Fahrzeuge nutzt. Ein UKW-Sender arbeitet mit jedem UKW-Radio zusammen, er ist klein und leicht von einem Auto zum anderen mitzunehmen. Wenn man also mit einem UKW-Sender nicht den besten iPod-Sound bekommt, so hat man damit doch die meisten Einsatzmöglichkeiten.

<http://www.apple.com/ipod/bmw/>

Beim letzten Mal, als ich für TidBITS UKW-Sender bsprochen habe, war Griffins iTrip mein haushoher Favorit (siehe "Taking an iTrip: Three FM Transmitters" in TidBITS-681_). Seine Leistung hat mich nicht unbedingt umgehauen, aber er stand den anderen, die ich mir angesehen hatte, in nichts nach, egal auf welcher Frequenz - außerdem hatte es mehr Frequenzen als ein Mitwettbewerber und ließ sich präziser und verlässlicher bedienen als der andere, trotz seiner cleveren aber eher an Rube Goldberg erinnernden Tuning-Methode (A.d.Ü.: Rube Goldberg ist ein Cartoonist, der Maschinen zeichnet, mit denen man alltägliche Dinge auf eine möglichst komplizierte Weise verrichten kann). Die größten Vorzüge des iTrips jedoch sind zwei Design-Merkmale: er bezieht seinen Strom aus dem iPod, macht Batterien damit also überflüssig und der iTrip selbst ist so klein und leicht, dass er - aufgesteckt auf den iPod - fast so leicht zu tragen ist, wie der iPod allein. Seit meiner ersten Besprechung sind mehrere UKW-Sender mit unterschiedlichen Merkmalen auf den Markt gekommen, aber keiner von ihnen hatte ein Design, das dem iTrip das Wasser reichen konnte.

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07191>
<http://www.griffintechnology.com/products/itrip/>

Offensichtlich hat sich das ja geändert, sonst würde ich wohl diese Besprechung hier nicht schreiben. Auf der Macworld Expo im Januar hat XtremeMac AirPlay vorgestellt, ihren aufsteckbaren UKW-Sender, der seinen Strom aus dem iPod bezieht.

<http://www.xtrememac.com/adapters/airplay.shtml>

Design -- Der AirPlay passt nicht so gut zum iPod wie der iTrip; er ist größer und nicht so breit wie der iPod und vermittelt das Gefühl (wahrscheinlich völlig zu Unrecht), dass er beim Herumtragen leichter abbricht. Ein iPod oder iPod mini mit dem passenden iTrip sieht aus wie eine Einheit und fühlt sich auch so an; im Vergleich dazu hängt der AirPlay daran, sozusagen wie gewollt und nicht gekonnt. Trotzdem hat sein Design einige Vorteile gegenüber dem iTrip: die Einheit passt auf den normalen iPod und auf den iPod mini, außerdem lässt er den Sperrschalter frei.

Der AirPlay hat auch ein Merkmal, an das der iTrip nicht heran kommt: ein eingebautes Display mit einem Digital-Tuner, der von Hand bedient werden kann. Diese Eigenschaft hätte mich bei anderen Sendern noch nicht in Versuchung geführt, weil sie im Vergleich zum iTrip oft voluminös und unhandlich waren. Bei einem schmalen, aufsteckbaren Sender wie dem AirPlay ist ein manuell zu steuernder Digitaltuner durch nichts zu schlagen.

iTrips digitale Tuningmöglichkeit, die mit eigenen MP3-Dateien auf dem iPod arbeitet und den iPod-Bildschirm nutzt, war ein Quantensprung gegenüber dem analogen Tuner in einem anderen Sender, den ich ausprobiert habe. Anstatt zu versuchen, ein Rädchen um den Bruchteil eines Zentimeters zu drehen, um eine bestimmte Frequenz einzustellen, konnte ich mit der iPod-Steuerung relativ einfach eine Frequenz aussuchen. Beim iTrip schafft man das auf einem Gerät ohne bewegliche Teile mit einer Reihe von kodierten Sounddateien und zwar für jede Frequenz eine; die Frequenz wird im iTrip durch das Abspielen der entsprechenden Datei eingestellt.

Leider hat diese Methode - clever wie sie sein mag - ihre Probleme. Eine Frequenzänderung setzt voraus, dass man unterbricht, was gerade läuft, um eine Tuning-Datei nutzen zu können. Auch das Suchen nach einer neuen Frequenz ist recht umständlich: Frequenzdatei abspielen, zum vorherigen Menü zurück, um testweise ein Musikstück abzuspielen und die neue Frequenz auszuprobieren, wenn es nicht zufriedenstellend funktioniert zurück auf das andere Menü, um eine andere Frequenz-Datei abzuspielen usw. So gesehen ist das Sendereinstellen mit dem AirPlay ein ähnlicher Quantensprung gegenüber dem iTrip wie dieser gegenüber einem analogen Tuner; AirPlay und Radio können präzise zusammen justiert werden, ohne die Musik zu unterbrechen.

Leistung -- In einem früheren Test habe ich eine ziemlich umfangreiche Beschreibung von UKW-Sender-Problemen geliefert, und ich empfehle, sich das nochmal anzusehen, weil sich seitdem eigentlich nicht viel geändert hat. Kurz gesagt: Senderleistung gibt es in unterschiedlichen Qualitäten; die Anzahl der Radiostationen am Ort, die Bauart der umliegenden Gebäude, der Autotyp und und die Anbringung der Antenne, sogar der jeweilige Standort des iPod in einem Auto können deutliche Leistungssprünge auslösen.

Der AirPlay verhält sich natürlich nicht anders. Nach einigen Testwochen mit jeder Menge Fahrten im Stadtgebiet von Kansas City und einigen Überlandfahrten ist festzuhalten, dass der AirPlay eine vergleichbare Leistung zeigt wie der iTrip; manchmal schien er an bestimmten Stellen besser klar zu kommen, an anderen wieder nicht, die Unterschiede waren aber immer so gering, dass ich sie mir vielleicht auch nur eingebildet habe. Anders gesagt: erwarten Sie jetzt nicht, dass der AirPlay ein kräftigeres Signal liefert; sein Vorteil besteht darin, dass man leichter mit ihm als mit dem iTrip eine anständige Station findet, so wie damals der iTrip die gleichen Vorteile gegenüber den Konkurrenten hatte, mit denen ich ihn damals verglichen habe. (Gleiches würde übrigens für andere Sender mit manuell betriebenem Senderabgleich gelten. Der AirPlay hat den Vorteil, der erste Sender zu sein, der einen manuell betriebenen Digital-Tuner mit der Größe und dem batterielosen Betrieb eines iTrip kombiniert.)

Zusammenfassung -- Der iTrip ist immer noch der eleganteste UKW-Sender, das gilt für die Standard- und die Mini-Version; er passt zu den entsprechenden iPods, als ob beide zusammen entworfen worden wären. Im Vergleich dazu ist der AirPlay etwas unhandlich. (Ein praktisches Beispiel: bei Benutzung des Dock-Connector konnte ich den iPod mit iTrip auf seinem "Kopf" während des Ladevorganges darin stehen lassen. Wenn ich das mit dem iPod und AirPlay versuchen würde, dann würde die Konstruktion wahrscheinlich umfallen.) Der AirPlay schlägt auch mit 40 US$ zu Buche, das sind 5 US$ mehr als der iTrip, der durchaus auch im Angebot mit weiteren 5 bis 10 US$ Abzug zu finden ist. Zusammengefasst gleicht der AirPlay aber den größten Nachteil des iTrip aus, während er die meisten Designvorteile des iTrip bewahrt. Mir gefiel der iTrip wirklich gut, und in gewisser Weise tut es mir leid, dass er überflügelt wurde, aber solange es nichts Besseres gibt, ist AirPlay bei den Tuninglösungen meine erste Wahl.


Sicher unterwegs dank Verschlüsselung

von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Ich habe soeben fünf Tage an der "South by Southwest Interactive (SXSWi)" verbracht, dem Cousin im Bereich digitaler Medien und Politik zum Musikfestival, das am Tag meiner Abreise anfing. Unterwegs habe ich in Seattle, Denver und Austin und später auch im Hotel und dem Veranstaltungsort der SWSW, dem Austin Convention Center, drahtlose öffentliche Netze benutzt.

<http://2005.sxsw.com/interactive/>
<http://www.portseattle.org/seatac/services/internet>
<http://www.flydenver.com/guide/services.asp>
<http://www.ci.austin.tx.us/austinairport/business_svcs.htm>

Dabei habe ich natürlich darauf geachtet, dass meine Passwörter, die aufgerufenen Webseiten, E-Mails oder FTP-Überrtragungen nicht von jedermann eingesehen werden konnten. Ich habe eine Reihe von Verschlüsselungsverfahren verwendet, um sicherzustellen, dass meine Daten vertraulich blieben, da alle von mir benutzten Netze öffentlich waren.

Obwohl ich keine schlaflosen Nächte habe, wenn jemand die von mir aufgerufenen Webseiten mitlesen kann, möchte ich doch nicht unbedingt die Passwörter für diese Seiten preisgeben. Die meisten Transaktionen auf dem Internet verwenden keinerlei Mechanismen, um das Passwort oder die eigentlichen Daten zu verschlüsseln. Wenn Sie E-Mails verschicken, mit FTP Dateitransfers durchführen, eine Webseite mit einer Passwortabfrage aufrufen oder Timbuktu 7 von Netopia benutzen, ist ihr Passwort ungeschützt und kann deshalb auch geklaut werden.

Überwachen andere Leute meinen Datenverkehr? Aber sicher. Vorallem an einer Technologie-Konferenz. Vielleicht tun sie es als Hobby oder aus Neugier, vielleicht aber auch aus reiner Bösartigkeit. Sie können davon ausgehen, dass eine von hundert Personen mit kostenloser und überall erhältlicher Software Ihren Datenverkehr überwacht und sie deshalb ein Risiko eingehen.

Sie können hauptsächlich zwei Methoden zur Verschlüsselung benutzen: Transaktionen und Sitzungen mit "Secure Shell (SSH)" oder "Secure Sockets Layer (SSL)" verschlüsseln oder den gesamten Datenverkehr mit einem "Virtual Private Network (VPN)" absichern. (SSL wird auch TLS oder "Transport Layer Security" genannt; die erste Bezeichnung war der patentgeschützte Name und die zweite ist der "befreite" Name.)

Wie ein Siegelring für E-Mail -- Mehr und mehr Software hat Verschlüsselung bereits eingebaut und benötigt deshalb eine ähnliche Software auf der Gegenseite die Verschlüsselung ebenfalls unterstützt. Für E-Mails sichere ich jetzt sowohl den ein- und ausgehenden Verkehr und natürlich auch die Passwörter, mit denen ich meine Meldungen abrufen oder verschicken kann.

Mein E-Mail-Server verwendet FastMail, das den eingehenden Verkehr über das "Post Office Protocol (POP)" und das "Internet Message Access Protocol (IMAP)" und den ausgehenden Verkehr über authentiziertes "Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)" mit Hilfe von SSL verschlüsselt, die Methode mit der Webseiten bereits seit fast einem Jahrzehnt zur sicheren Übertragung verschlüsselt werden. (Mit authentifiziertem SMTP kann man von überall her E-Mails verschicken, indem man sich beim normalen E-Mail-Server mit Benutzername und Passwort anmelden muss, allerdings ist die Sicherheit dadurch geringer als bei SSL.)

<http://fastmail.fm/>

Fast alle E-Mail-Programme für den Macintosh unterstützen SSL für POP und SMTP und meistens auch für IMAP, die vier populärsten sind etwa Apple Mail, Eudora, Entourage und Mailsmith. Um SSL einzuschalten, brauchen Sie nur ein paar Optionen zu aktivieren und eventuell die Port-Nummer zu ändern.

Ich bezahle FastMail 40 US$ pro Jahr für ein monatliches Datenvolumen von 3 GByte und 2 GByte Speicherplatz. Benutzer des kostenlosen FastMail-Dienstes erhalten nur SSL für IMAP und verschlüsseltes Webmail. Kostenpflichtige Dienste umfassen dagegen SSL für POP, IMAP und SMTP. (Es kann etwas kompliziert sein, bei FastMail die Anleitung für die Einrichtung von SSL zu finden, deshalb habe ich untenstehend die Internet-Adresse angefügt.)

<http://www.fastmail.fm/docs/faqparts/ExternalMail.htm>

Andere E-Mail-Anbieter wie das kostenlose Gmail von Google enthalten ebenfalls SSL, normalerweise aber in einer eingeschränkten Form. Gmail unterstützt beispielsweise nur sicheres POP und SMTP. Erstaunlicherweise bieten nur wenige Internet-Anbieter einen gesicherten E-Mail-Dienst an; lassen Sie es mich wissen, wenn Ihrer dazugehört!

<http://gmail.google.com/support/bin/answer.py?answer=13287&query=ssl&topic=0&type=f&ctx=search>

Andere Dienste absichern -- Wenn Sie sind wie ich (und das vermute ich), werden Sie im Verlauf eines Tages ein halbes Dutzend verschiedener Internet-Dienste nutzen und das gilt natürlich auch dann, wenn Sie unterwegs sind. Sie verwenden vielleicht FTP zum Hochladen einer Datei, Timbuktu Pro zum Überwachen und Steuern eines entfernten Computers und Instant-Messaging für die Kommunikation mit Freunden und Kollegen. Jeder dieser Dienste kann mit der richtigen Software ebenfalls abgesichert und verschlüsselt werden.

Secure FTP verwendet SSH zum Verschlüsseln einer Verbindung zwischen einem FTP-Programm wie Interarchy oder der Beta-Version von Fetch 5 und dem Server, der natürlich ebenfalls SFTP unterstützen muss. Wenn Sie sich mit einem anderen Macintosh-Computer verbinden wollen, müssen Sie in den Systemeinstellungen unter Internet im Register Dienste "Remote Login" aktivieren. Damit starten Sie gleichzeitig SSH und ebenfalls SFTP. Sie brauchen nicht zusätzlich noch den FTP-Zugang freizuschalten, da SSH dafür eine spezielle Applikation unter Mac OS X und ähnlichen Betriebssystemen wie Unix, Linux und BSD verwendet.

Timbuktu Pro 8 unterstützt nun ebenfalls SSH, ein grosser Fortschritt wenn Sie die Funktionen dieses Programms auch über öffentliche Netze nutzen wollen. (siehe auch den Artikel "Timbuktu Pro 8.0 endlich mit Verschlüsselung" in TidBITS-769_). Timbuktu Pro wäre natürlich auch ohne Verschlüsselung schwierig zu knacken, da ein Angreifer eine spezielle Software verwenden müsste, um den Datenverkehr sinnvoll überwachen zu können, aber bereits die Übertragung des Passworts stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Um SSH auf einem Computer mit Mac OS X nutzen zu können, muss Remote Login aktiviert und in Timbuktu Pro 8 ein Benutzeraccount eingerichtet werden.

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-769.htmlMailBITS1>
<http://www.netopia.com/software/products/tb2/mac/>

Je nachdem welches Instant-Messaging-Programm sie verwenden, wird vom Passwort bis zu den Smileys alles im Klartext übertragen. Deshalb empfehle ich Skype. Es ist kostenlos und die Version für Mac OS X ist stabil und unterstützt sowohl normale Textmeldungen wie auch Telefongespräche über "Voice over IP (VoIP)" mit bis zu fünf Personen. Und alles ist verschlüsselt. Allerdings will Skype seine Verschlüsselungsmethode nicht bekanntgeben und es ist deshalb nicht klar, wie sicher diese ist. Aber Skype ist trotzdem eine gute Sache.

<http://www.skype.com/>

Den gesamten Datenverkehr verstecken -- Da ich so viele Internet-Dienste verwende, habe ich aus dem Vollen geschöpft und in meinem Büro einen eignen VPN-Server eingerichtet. Wenn ich also von unterwegs auf meinen Büro-Computer zugreife, ist der gesamte ein- und ausgehende Datenverkehr verschlüsselt und ein Lauscher irgendwo dazwischen wird damit nicht viel anfangen können.

Ich habe an der SXSWi festgestellt, dass Rendezvous den VPN-Kanal umgeht, da es sich hier nur um lokalen Datenverkehr handelt. Das ist soweit kein Problem, da Rendezvous-Dienste normalerweise keine Passwörter übermitteln. Aber wenn Sie iChat über Rendezvous verwenden, werden alle Ihre Meldungen im Klartext gesendet. Allerdings müssten beide Partner gleichzeitig VPN verwenden, damit der Datenverkehr tatsächlich auch gesichert wäre.

VPN-Server kosteten bis vor kurzem noch tausende von Dollars, aber der Wireless Secure Remote Gateway von Buffalo hat einen einfachen VPN-Server für ein paar Dutzend Benutzer und kostet zwischen 140 und 200 US$.

<http://www.buffalotech.com/products/product-detail.php?productid=88&categoryid=6>

Sie können den Buffalo-Gateway in Mac OS X 10.2 Jaguar und späteren Versionen verwenden, da er das "Point to Point Tunneling Protocol (PPTP)" verwendet. Mit der Applikation Internet Connect können Sie eine PPTP-Verbindung einrichten. Der Buffalo-Gateway benötigt eine IP-Adresse die von überall her zugänglich ist, entweder eine statische oder eine mit dynamischem DNS generierte dynamische Adresse.

Es existieren Dienste bei denen Sie den VPN-Zugang auch mieten können. HotSpotVPN.com bietet beispielsweise für 8.88 US$ pro Monat einen unbeschränkten VPN-Dienst an, der mit Jaguar und späteren Versionen von Mac OS X kompatibel ist.

<http://www.hotspotvpn.com/>

Fazit: Wirksamer Datenschutz -- Ich möchte nicht gern paranoid tönen. Ich glaube nicht, dass jemand meine persönlichen Informationen stehlen will. Aber ich weiss, dass viele Leute soviele persönlichen Daten sammeln möchten wie sie nur finden können, aus welchen Gründen auch immer. Wenn Sie ein drahtloses öffentliches Netz benutzen, könnte ein Windows-Virus auf einem anderen Computer das gesamte Netz absuchen und alle heiklen Informationen und Passwörter an den Urheber des Virus zurückschicken.

Ich möchte aber meine Passwörter gerne für mich behalten und Angreifer möglichst aussperren. Mit Verschlüsselung können Sie solche ungebetenen Gäste wirksam im Schach halten.


Take Control-Neuigkeiten/21-Mar-05

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Obwohl wir auch von vielen Take Control E-Buch-Lesern hören, genießen wir ebenso die Lektüre von E-Buch-Rezensionen, in denen wir sehen können, wie wir zukünftige Titel und Revisionen verbessern könnten. Wenn Sie interessiert daran sind, eines unserer Bücher vor Veröffentlichung zu rezensieren, kontaktieren Sie uns einfach über das Formular auf unserer FAQ-Seite und wir werden schauen, ob wir Ihnen ein Exemplar zur Rezension zusenden.

<http://www.tidbits.com/takecontrol/news/>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/faq.html>

Apple User-Gruppe Alaska schreibt weitere E-Buch-Kritiken -- Diese Jungs werden einfach nicht müde. Danke an die Apple User-Gruppe Alaska für die Rezensionen von Glenn Fleishmanns "Take Control of Your AirPort Network" [Netzwerke mit AirPort bzw. WLAN -- SK] und Matt Neuburgs "Take Control of What's New in Word 2004: Advanced Editing & Formatting" [Neues in Word 2004: Bearbeitung und Formatierung für Fortgeschrittene -- SK]. Beide Titel erwarben die begehrte 5-Elche-Wertung, und die Kritiken sind des Lesens für jeden wert, der über den Kauf der Bücher nachdenkt.

<http://www.akappleug.org/rev/465.html>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/AirPort.html>
<http://www.akappleug.org/rev/464.html>
<http://www.tidbits.com/takecontrol/word-2.html>


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/21-Mar-05

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Der zweite Link unter jedem Absatz führt auf unseren Web Crossing-Server, was schneller ist.

DRM kann Neukauf erforderlich machen -- Digitales Rechtemanagement (DRM) soll ein Hindernis für illegales Kopieren sein, aber es beeinträchtigt auch die Möglichkeiten ehrlicher Verbraucher, die Medien, die sie legal kaufen, zu verwenden. Wenn man zum Beispiel von einer DVD-Kodierungszone in eine andere umzieht (wie z.B. von den Vereinigten Staaten nach Australien), könnte es nötig sein, dass Sie DVDs neu kaufen müssen, damit sie in Abspielgeräten der neuen Region gelesen werden. ("DRM to force repurchasing" - 6 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2522>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/380>

Eine eingeschränkte musikalische Zukunft? -- Falls Sie im iTunes Music Store (oder irgend einem anderen Online-Musikservice, der DRM einsetzt) Musik einkaufen, werden Sie in der Zukunft noch in der Lage sein, diese Lieder abzuspielen? Und werden sie von ausreichender Qualität sein? ("A restricted musical future?" - 26 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2520>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/379>

Radioübertragung für Zuhause -- Ein Weg, Musik im Haus zu übertragen (natürlich mal abgesehen von sehr großen Lautsprechern) ist, einen Radiosender an seinen Mac anzuschließen, der sein Signal analog zu jedem Radio, das sich in Reichweite befindet, übertragen kann. Die Leser sehen sich mehreren Optionen gegenüber. [In Deutschland ist der Einsatz von privaten Radiosendern grundsätzlich verboten. Man kann jedoch meines Wissens eine "Sendelizenz" beantragen -- SK] ("In-house Radio Transmitters" - 7 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2518>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/376>

Ein altes OS 9-Laufwerk bei Panther-Upgrade klonen -- Was ist die beste Methode, um Mac OS 9 sowohl als Backup als auch als bootfähiges Laufwerk bereitzuhalten, wenn man ein altes Powerbook G3 auf Mac OS X aktualisiert? ("Cloning old OS 9 disk with Panther upgrade" - 8 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2521>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/381>

Software zum Ausfüllen von Webformularen -- Leser empfehlen Möglichkeiten, Informationen aus Webformularen zu speichern, inklusive der eingebauten Optionen diverser Web-Browser. ("Web Form Filling Software" - 4 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2519>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/378>

Probleme mit Turbo Tax -- Es ist wieder mal Steuerzeit in den Vereinigten Staaten, und das bedeutet Zank mit Steuerprogrammen. ("Turbo Tax problems" - 1 Beitrag)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2524>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/383>

DNS auf 10.3.8 Client-Ausgabe für Anfänger? -- Ein Leser hält Ausschau nach einer einfach zu nutzenden Anleitung, einen Domain Name Service in einem Heimnetzwerk aufzubauen. ("DNS on 10.3.8 Client edition for Dummies?" - 1 Beitrag)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2523>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/382>


Übersetzung dieser Ausgabe: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>, Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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