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TidBITS#775/11-Apr-05

Der 15. April steht vor der Tür, was Jeff Carlson veranlasst, sich um Finanzsoftware zu kümmern, mit deren Hilfe die Steuererklärung fertig gestellt werden kann: nicht Quicken, sondern Moneydance. Das Thema Internet-Fax von vergangener Woche wird fortgeführt, mit Empfehlungen für weitere Services und Programme sowie einer DealBITS-Ziehung für PDFpenPro, das papierlose Hin- und Rückfaxe ermöglicht. Anschließend bespricht Geoff Bronner den drahtlosen iCarPlay UKW-Sender von Monster. In der Nachrichtenrubrik weisen Adam und Matt Neuburg auf bevorstehende Konferenzen hin und darauf, dass Sync Buddy 2.0.1 nun Back-ups von Palm OS PDAs unter Mac OS X machen kann.

Themen:

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MailBITS/11-Apr-05

[Übersetzung: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>]

Sync Buddy 2.0.1 synchronisiert Palms und Mac OS X -- Damals in den frühen Tagen des PalmPilot hat Florent Pillet Palm Buddy herausgebracht (später umbenannt in Sync Buddy), ein Mac OS-Programm zum Anlegen von Backups von einem Palm OS PDA. Dies geschah, indem man eine direkte Verbindung zwischen beiden Maschinen herstellte. Nun hat Pillet Sync Buddy für Mac OS X umgeschrieben. Sync Buddy 2.0.1 kann via USB-, Bluetooth- und WiFi-Verbindungen Backups von PDAs anlegen. Es ermöglicht zudem, Dateien zu überspielen und Fotos zu übertragen sowie Dateien auf Medien wie beispielsweise SD-Karten zu kopieren. Das Dienstprogramm ist kompatibel mit Hot Sync Manager (mit dem Palm Desktop seine Datensynchronisation betreibt) sowie The Missing Sync Software von Mark/Space. Wenn Sync Buddy aktiv ist, schaltet er diese Programme aus und wieder ein, wenn er fertig ist. Sync Buddy 2.0.1 kostet 25 US$ und kann als 4,3 MB große Datei heruntergeladen werden. [JLC]

<http://www.florentpillet.com/syncbuddy.html>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=04956>

Scripting in der Bay-Area - Neuauflage -- Für all jene, die AppleScript-Fähigkeiten erwerben oder auffrischen wollen, werden Shane Stanley und Ray Robertson einmal mehr ihre wunderbar intensiven AppleScript Pro-Seminare veranstalten. Und zwar vom 2. bis 6. Mai im sonnigen Monterey, Kalifornien. Ich bin mal wieder dazu verdonnert, meinen berühmten "Gewaltmarsch durch AppleScript Studio" abzuhalten. Ein wirklich spannende Frage wird sein, ob Tiger zu diesem Zeitpunkt plangemäß ausgeliefert worden ist. Falls ja, dann werden wir uns über die neuen Funktionen unterhalten können wie zum Beispiel "Bieeep!" und "Sploing!" (Entschuldigung, hier hat eine Zensur durch die NDA-Polizei stattgefunden [NDA="Non Disclosure Agreement", Geheimhaltungsvereinbarung]). [MAN]

<http://www.scriptingmatters.com/aspro>

ADHOC 2005 Referenten: Hubbard, Doctorow, Ihnatko -- Ich plane eh gerade wieder, eine Ansprache anlässlich der ADHOC 2005 zu halten (früher: MacHack), mein ursprüngliches Interesse teilzunehmen hat sich noch weiter gesteigert, als ich gehört habe, dass das ADHOC-Organisationskomitee einige hochrangige Redner für die drei mitternächtlichen Veranstaltungen zusammengetrommelt hat. Darunter Jordan Hubbard, Apples Manager für den Darwin-Kernel von Mac OS X und Cory Doctorow, Science Fiction-Autor, Blogger und European Affairs Coordinator der EFF. Die abschließende Mitternachtsrunde gehört dann dem ADHOC Showcase Programming-Wettbewerb, der unter der Ägide des immer wieder unterhaltsamen Temperamentsbündels Andy Ihnatko steht. Wenn Sie sich dafür interessieren, von einigen der besten Entwickler im Markt mehr über Programmierung zu erfahren und einigen faszinierenden Rednern zuzuhören, dann notieren Sie sich den sehr frühen Registrationsschluss am 15. April 2005. Ich würde mich freuen, Sie vom 26. bis 31. Juli in Dearborn, Michigan, zu sehen. Und wenn Sie sich ein besseres Bild von der Konferenz machen möchten, dann lesen Sie meinen Artikel über die letztjährige Veranstaltung. [ACE]

<http://www.adhocconference.com/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07752>


Noch mehr Faxen

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>]

Mein Artikel von letzter Woche, in dem ich berichtete, wie ich ein Konto bei MaxEmail eröffnet habe, um Faxe als E-Mails empfangen zu können (siehe "eFax durch MaxEmail ersetzt" in TidBITS-774_), hat zahlreiche Hinweise von Lesern auf weitere Dienste angeregt.

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-774.htmlArtikel2>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/404/>

Faxaway -- Hudson Barton, der für uns vor einigen Jahren etwas über Fax und Internet geschrieben hat, empfiehlt Faxaway, das 1 US$ pro Monat für ein Konto berechnet, plus variabler Minutengebühren für ausgehende Faxe. Unbegrenzt viele eingehende Faxe können ohne weitere Gebühren empfangen werden. Damit ist Faxaway beim Faxempfang etwas billiger als MaxEmail (12 US$ statt 15 US$ pro Jahr; beide berechnen eine Aktivierungsgebühr von 10 US$, die ich vorige Woche zu erwähnen vergaß). Beim Senden von Faxen variieren die Gebühren je nach Land; in meinen punktuellen Tests war MaxEmail billiger. Insgesamt sind beide Dienste vergleichbar, obwohl nach meinem Eindruck die Webseite von MaxEmail besser und einfacher zu bedienen ist.

<http://www.faxaway.com/>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-484.html#Anker3>

K7 -- Merkwürdigerweise betreibt das Unternehmen, das Faxaway anbietet, auch K7, das kostenlosen Faxempfang erlaubt. Die Nummern haben alle die Vorwahl 206 (Seattle) und K7 stellt die Faxe nur im TIFF-F-Format zu. Man muss das Konto mindestens einmal im Monat benutzen, sonst wird es gelöscht; man kann wohl wieder eins eröffnen, eventuell mit einer anderen Nummer. Wenn Ihre Faxempfangsbedürfnisse bescheiden sind, könnte K7 das Richtige sein. Dank an Sebastian Rueckert für den Hinweis.

<http://www.k7.net/>

Innoport -- Trisha Miller schlug einen ähnlichen Dienst von Innoport vor, der zwar nicht umsonst ist, ihr aber gute Dienste geleistet hat. Innoport hat eine Reihe von Optionen zwischen 4 US$ und 8 US$ pro Monat; bei der teuersten Variante kann man die Vorwahl aussuchen (was man auch bei den teureren MaxEmail-Varianten kann). Es gibt keine Einrichtungsgebühr, und bei dem billigsten Konto kann man bis zu 350 Minuten für eingehende Anrufe verbrauchen, was wohl mehr als genug für jeden ist, der nur Faxempfang braucht. Mit 48 US$ bis 96 US$ pro Jahr (es gibt keine Aktivierungsgebühr, und der erste Monat ist frei) ist Innoport teurer als MaxEmail, aber vielleicht einen Blick wert.

<http://www.innoport.com/>

Eine Liste von Faxdiensten -- Edward Reid schickte einen Link zur Webseite der "Internet Fax Service Reviews and Discussions", wo man Links zu sehr vielen Internet-Diensten, die mit Fax zu tun haben, und Informationen von Benutzern dieser Dienste findet. Das ist eine Fundgrube, wenn Sie noch bei der Recherche sind.

<http://www.faxbeep.com/>

J2 und internationale Vorwahlen -- Ein mögliches Problem mit MaxEmail und vielen anderen der erwähnten Dienste ist, dass sie nur US-Telefonnummern für den Faxempfang bereitstellen (MaxEmail hat auch japanische Nummern). Wenn Sie eine Faxnummer woanders auf der Welt benötigen, dann empfiehlt Przemyslaw Jablonski jConnect von j2 Communications, die auch eFax betreiben. jConnect kostet 15 US$ pro Monat mit einer Aktivierunsgebühr von 15 US$. Der Empfang von Faxen ist kostenlos, der Versand kostet 0.10 US$ pro Seite in den USA bzw. unterschiedlich viel zu internationalen Zielen.

<http://www.j2.com/>

Mach es selbst -- Greg Scown von SmileOnMyMac merkte an, dass Pagesender, ein Programm seiner Firma, das 30 US$ kostet und Faxe empfangen und senden kann, auch als Frontend für das Senden von Faxen mittels MaxEmail dienen kann (und für jeden anderen Dienst, dem man Faxe zum Versenden per Email schickt). Man würde also über Pagesender "drucken"; Pagesender erzeugt ein Bild im TIFF-F-Format, erzeugt und adressiert eine neue E-Mail-Nachricht und schickt sie über Ihr E-Mail-Programm an den Faxdienst. Greg teilte mit, dass es manchmal besser ist, das Faxbild selbst zu erzeugen; z.B. wenn man mit Zeichen, die zwei Bytes belegen, oder mit exotischen Fonts arbeitet. Und PDFpen von SmileOnMyMac, das 50 US$ kostet, ermöglicht ohne Drucken das Ausfüllen und Unterschreiben von empfangenen Faxen, bevor man sie mit Pagesender zurückschickt; Pagesender kann auch direkt über das Modem Faxe senden und empfangen.

<http://www.smileonmymac.com/pagesender/>
<http://www.smileonmymac.com/PDFpen/>

Wenn Sie es selbst machen, denken Sie daran, dass Mac OS X 10.3 Panther über eingebaute Faxfähigkeiten verfügt. Sie brauchen ein Modem und eine Telefonleitung, und Sie zahlen normale Telefongebühren für Ihre Faxe. Für den Faxempfang muss Ihr Mac eingeschaltet und aktiv sein. Suchen Sie in der Mac-Hilfe nach dem Stichwort "Fax", um mehr darüber zu erfahren.


Eine ungewöhnliche Anwendung für Panorama

von Adam C. Engst ace@tidbits.com
[Übersetzung: Lars Buchholz <lars.buchholz@t-online.de>]

Zur Zeit räume ich etwas in meiner LetterRipPro-basierten E-Mail-Verteilerliste auf. Dies ist eine Vorbereitung für meinen Wechsel nach Web Crossing. Bei dieser Arbeit begegnete ich einem uralten Problem, nämlich wie man mehrfach vohandene Mailadressen entfernen kann. Im Allgemeinen ist es wahrscheinlich ein Fehler, wenn eine Adresse einige Male auftaucht. Wenn sie sich aber nur einmal wiederholt, ist das Problem wahrscheinlich eher vorrübergehend. LetterRip Pro bietet die Möglichkeit, automatisch Listen von wiederkehrenden Adressen zu erzeugen. Dabei werden einfach die Adressen detektiert, welche beim Versenden der letzten Nachricht mehrfach erschienen. Ich habe etwas über dieses Problem nachgedacht. Dann habe ich die Lösung in der Panorama-Datenbank von ProVUE gefunden (siehe auch "Braucht man eine Panorama-Sicht?" in TidBITS-770_). Mal einfach betrachtet, was sind E-Mail Adressen anderes als Einträge in einer sehr einfachen Datenbank?

<http://www.provue.com/>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-770.html#Artikel3>

Ich begann meine Arbeit mit der Auswahl einiger Listen mit mehrfach vorhandenen Nachrichten. Diese zog ich einfach in den Finder. Dadurch entstanden Textdateien welche alle Nachrichten der Liste enthielten. Dann öffnete ich die Textdateien mit Nisus Writer Classic und erstellte ein einfaches Makro, welches alle Zeilen, welche eine wiederkehrende Adresse enhielten, extrahierten. Diese Zeilen kopierte ich in eine andere Datei und entfernte alles ausser die E-Mail Adresse.

Nun habe ich die Textdatei mit Panorama geöffnet, was eine neue Datenbank mit nur einem Feld, der Adresse, erzeugte. Mit dem Befehl Group Up im Sort Menü liess ich die Adressen zu Gruppen aus identischen Einträgen ordnen. Dann änderte ich die Ansicht so, dass ich für jede Gruppe die Anzahl der Einträge angezeigt bekomme und nicht den Inhalt der Zellen. Nach dem Sortieren der Gruppen nach Anzahl der Einträge konnte ich alle Gruppen löschen (von Hand, der Aufwand für eine Automatik wäre nicht angemessen gewesen), welche ordnungsgemäss nur einen Eintrag enthielten. Als Nächstes änderte ich die Ansicht so, dass ich nur die Zusammenfassung jeder Gruppe sehen konnte, welches dann die E-Mail Adresse ist. In dieser Einstellung benutzte ich den Befehl "Remove Details" um den Inhalt aller Zellen zu löschen. Damit waren alle Mehrfacheinträge verschwunden. Mit den Zusammenfassungszeilen der Gruppen hatte ich die reinen Adressen, welche ich mit Panorama automatisch in normale Daten konvertieren konnte. Mit dem Export-Assistenten von Panorama erstellte ich eine Textdatei, welche ich in Nisus Writer Classic in das LetterRip Pro-Format umschreiben konnte.

Ich bin mir sicher, dass man die gleiche Arbeit auch auf anderen Wegen erledigen könnte. Wer fit ist in BBEdit, der würde dass wohl mit einer Text-Factory machen. Aber ich wollte diese Aktion nur einmal durchführen, so dass der Aufwand, eine neue Skriptsprache zu lernen, den Nutzen nicht wert gewesen wäre. Mit den Funktionen die Panorama mitbringt, konnte ich überraschend komplizierte Textverarbeitungen durchführen und das sehr schnell. Und sicher könnte man auch den gesamten Prozess der Adressaufbereitung in Panorama mit einem Script automatisieren, aber das überlasse ich dem Leser als kleine Übung.


Moneydance erleichtert die [amerikanische] Steuererklärung

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Bearbeitung: Walter Sonnenberg <w.sonnenberg@gmail.com>]

Alle Jahre wieder ist auch in den USA eine Steuererklärung fällig - die für amerikanische Zwecke bestimmte Mac-Software ist in Europa und besonders Deutschland nicht einsetzbar. Das im Artikel erwähnte Quicken ist als Datenbanksystem für steuerliche Zwecke beschränkt nutzbar, aber für Mac leider nicht in einer deutschsprachigen Version verfügbar.

<http://www.quicken.com/>


Ein Monster-UKW-Sender

von Geoffrey V. Bronner <geoffrey.bronner@dartmouth.edu>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]

Seit letztem Jahr habe ich jetzt endlich auch einen 15 GB-iPod der 3. Generation in meiner Spielzeugsammlung. Mein Arbeitsweg ist zwar nicht sehr lang, aber da ich mit meiner Frau öfter mal mehr als 2 Stunden um Boston oder New York herum unterwegs bin, um Freunde zu besuchen, wollte ich gern einen UKW-Sender haben, um den iPod auf den Überlandfahrten einsetzen zu können. Irgendwie konnte ich mich aber nicht zu einer Entscheidung durchringen, sodass meine Frau das Problem schließlich mit einem Weihnachtsgeschenk löste.

Als gute Beobachterin wusste sie, welche Eigenschaften für mich wichtig sein würden: es musste stundenlang funktionieren; es musste sommers wie winters in Kälte und Hitze geduldig im Auto warten könnnen (d.h. keine Batterien haben); es musste an den iPod anschließbar sein, während er sich in seiner Tasche befand (eine Marware SportSuit Convertible) und es durfte sich nur um ein Einzelteil ohne irgendwelches Zubehör handeln. Sie hat das perfekte Teil gefunden: das Monster iCarPlay Wireless.

<http://www.marware.com/convertible3G.html>
<http://www.monstercable.com/productpage.asp?pin=2084>

Design -- iCarPlay erinnert an ein Adapterkabel und macht einen einfachen Eindruck, was daran liegen mag, dass es ein Produkt von Monster Cable ist. Das eine Ende ist ein Stecker für die Stromversorgung im PKW, und am anderen Ende findet sich ein iPod Dock-Connector. In der Mitte ist eine ovale Steuerungs- und Übertragungseinheit mit einem einzigen Button. Nach dem Einstecken geht sie automatisch in Betrieb und sendet auf einer von acht UKW-Frequenzen zwischen 88.1 und 89.5. Die aktuelle Frequenz wird durch ein rotes Licht angezeigt; per Knopfdruck kann man der Reihe nach durch die anderen Kanäle schalten.

Dieses einfache Design funktioniert in der praktischen Anwendung gut. Der Dock-Connector lässt sich durch eine Öffnung unten in meiner Marware-Hülle mit dem iPod verbinden, Fernbedienung und Ohrhörer müssen also nicht entfernt werden. Während des Gebrauches lädt iCarPlay die iPod Batterie. Wenn ich wegen einer Frequenz-Überlagerung auf einen anderen Kanal umschalten möchte, kann ich den Button drücken und dann das Autoradio eine Station weiter stellen, ohne meine Augen von der Straße nehmen zu müssen. Ich kann den iPod auch wegräumen und mit einem Druck auf den Button der Fernbedienung die Musik unterbrechen oder zum nächsten Stück wechseln.

Wenn man den iCarPlay nicht braucht, rollt man ihn zusammen und verstaut ihn im Handschuhfach oder sonstwo im Auto.

Der Netzstecker des iCarPlay hat einen großen Kopf mit einem glühendroten Monsterlogo. In meinem Wagen ist das kein Problem, bei Fahrzeugen mit einer tief liegenden Stromversorgung kann der Stecker aber etwas stramm sitzen. Ein längeres und schmaleres Format wäre vorteilhafter gewesen. Der Dock-Connector des iCarPlay ist dicker als die Apple-Entsprechung, mit einer iPod-Hülle kann es hier also etwas eng werden.

iCarPlay kommt im Monster-Design mit den Farben Schwarz/Silber/Rot daher, wenn Sie Ihr iPod-Zubehör also gern im passenden weißen Plastik haben, dann ist das vielleicht störend.

Performance -- Bei diesem Produkt scheinen Probleme mit unbeständiger Leistung ausgeräumt zu sein, über die Travis Butler in seiner TidBITS-Besprechung anderer UKW-Sender geschrieben hat (siehe "Besser auf Empfang" in TidBITS-771_ und "Taking an iTrip: Three FM Transmitters" in TidBITS-681_). Wenn man eine offene Frequenz gewählt hat ist die Signalstärke konstant. Es scheint keine große Rolle zu spielen, wo man iCarPlay im Wagen aufbewahrt; manche Sender zeigen z.B. Leistungsschwächen, wenn sich die Antenne hinten am Auto befindet. Da der Dock-Connector verwendet wird, bleibt die Lautstärke unverändert, die Sendeleistung ist aber nicht wirklich kräftig, deshalb muss ich die Lautstärke am Radio selbst höher einstellen, als ich das bei einem normalen Sender tue. Einmal stand ich an einer Ampel neben einem LKW, der mit seinem UKW-Sender auf derselben Frequenz funkte wie ich und meine Depeche Mode durch Country and Western ersetzte, bis es wieder grün wurde.

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-771.html#Artikel2>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=07191>

Ähnlich wie andere Sender, die mit einer festen Anzahl von Frequenzen arbeiten, kann auch iCarPlay in einer größeren Stadt Schwierigkeiten haben, eine saubere Frequenz zu finden; mitten in Boston habe ich damit aber bisher kein Problem gehabt. Wenn man acht Kanäle zur Auswahl hat - gegenüber z.B. Belkins TuneCast mit lediglich vier - dann kann das schon helfen. Sollte Ihnen diese Einschränkung aber Sorgen machen, dann bietet Monster jetzt auch iCarPlay Wireless Plus, mit dem man sich digital in fast alle Frequenzen einwählen kann und das drei Buttons für Voreinstellungen hat.

<http://www.monstercable.com/productPage.asp?pin=2660>

Vor- und Nachteile -- Die Radiostationen in meiner Gegend sind alle grauenhaft, deshalb setze ich iCarPlay seit neuestem sogar auf kurzen Fahrten ein. Im fast ländlichen Gebiet, wo wir wohnen, funktioniert es gut, ebenso in den enger bebauten städtischen Bereichen, durch die wir hindurch fahren. Mir gefällt besonders, dass ich es bei stundenlangen Fahrten nutzen und dann - z.B. am Flughafen - mit einem vollständig geladenen iPod aussteigen kann.

Diese Bequemlichkeit hat ihren Preis: iCarPlay Wireless hat einen empfohlenen Verkaufspreis von 70 US$, und iCarPlay Wireless Plus kostet 10 US$ mehr. Das ist doppelt oder sogar dreimal so viel wie bei vielen Konkurrenzprodukten, aber wenn Sie bedenken, was ein Sender und ein iPod-Netzteil für Ihren Wagen kosten, dann sieht der Preis nicht mehr ganz so schlimm aus. Ich denke, dass das "All-in-one Design" den höheren Preis wert ist.

Das iCarPlay ist nur für den Einsatz in einem Auto gedacht; wenn Sie einen UKW-Sender für den Gebrauch an anderen Orten suchen, dann ist das nicht das richtige Produkt für Sie. Außerdem benötigen Sie einen neueren iPod der dritten oder vierten Generation bzw. einen iPod Mini mit Dock-Connector. Wenn Sie einen älteren iPod oder einen anderen MP3 Player haben, dann können Sie die RadioPlay Version dieses Produktes kaufen, die man mit der Ohrhörerbuchse jedes Modells verbinden kann.

<http://monstercable.com/productpage.asp?pin=2436>

iCarPlay ist einfach und funktioniert... so wie der iPod. Der Preis könnte etwas billiger sein, aber ich habe mich natürlich sehr über das Geschenk gefreut.

[Geoff Bronner ist der Webmaster der Tuck School of Business am Dartmouth College. Er hört auf seinem iPod gern Musik aus den 80'ern und The Hour of Slack.]


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/11-Apr-05

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Die zweite URL unter jedem Diskussionsthema verweist auf die entsprechende Diskussion auf unserem Web Crossing-Server, der um einiges schneller ist.

Guest PC -- Ein Leser berichtet von seinen Erfahrung mit dem PC-Emulator Guest PC. ("Guest PC" - 3 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2538>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/397>

Katzen und PowerBooks -- Der 1.-April-Artikel von Matt Neuburg über eine Katze, die beim Schlafen auf einem PowerBook zufälligerweise eine geheime Vorabversion von Macs OS X Tiger heruntergeladen hatte, hat andere Katzenbesitzer dazu angeregt, von eigenen Erfahrungen mit surfenden Katzen zu berichten. ("PowerBook-using cats - 2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2543>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/403>

iPod double-shuffle -- Doppeltes Lottchen! Unsere 1.-April-Ankündigung des iPod double-shuffle (mit dem Aussehen von Wrigley's Doublemint-Kaugummi) ist ja schon ein Ding, aber es gibt tatsächlich Schutzhüllen für den iPod shuffle mit dem Aussehen einer Packung Kaugummis. ("iPod double-shuffle" - 1 Beitrag)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2542>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/402>

DVD Jon gegen Apple -- Diese sehr lebhafte Diskussion über Kopierschutzmassnahmen bietet auch Einblicke in das Urheberrecht und wie verlängerte Schutzfristen künstlerische Werke beeinflussen. ("DVD Jon vs Aple" - 50 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2528>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/387>


Übersetzung dieser Ausgabe: Roland Müller <mail@duesenschrieb.de>, Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>, Lars Buchholz <lars.buchholz@t-online.de>, Walter Sonnenberg <w.sonnenberg@gmail.com>, Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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