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TidBITS#778/02-Mai-05

Mac OS X 10.4 ist da und in dieser extra langen TidBITS-Ausgabe beleuchten wir einige neue Funktionen von Tiger mit unserem eigenen Spotlight. Zunächst stellt Adam die Frage "Sollten Sie das Upgrade durchführen?" und Joe Kissell geht den Installationsprozess selbst durch. Dann tauchen wir tief ein mit Glenn Fleishmanns Betrachtung von Spotlight und wie es Ihr Verhältnis zu Daten verändern könnte, während Matt Neuburg sich mit Dashboard und Automator beschäftigt. Wir melden außerdem das Erscheinen von schnelleren Power Mac G5-Modellen und niedrigere Preise für zwei von Apples Cinema Displays.

Themen:

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MailBITS/02-Mai-05

[Übersetzung: Michael Prümm <pruemm@yahoo.com>]

Apple beschleunigt den Power Mac G5 -- Letzte Woche hat Apple verbesserte Versionen der professionellen Power Mac G5-Modelle vorgestellt, mit schnellerer CPU, größeren Festplatten, einem schnelleren 16fach SuperDrive mit Double-Layer-Unterstützung, und eingebauten 512 MB RAM in jedem Modell. Der Einzelprozessor 1,8 GHz Power Mac G5 ist weiterhin für 1.500 USD [D: 1.399 EUR, A: 1.449 EUR, CH: 1.999 CHF -- JPF] erhältlich, aber die Standard-Doppelprozessor Modelle kosten jetzt 2.000 USD [D: 1919 EUR, A: 1.979 EUR, CH: 2.699 CHF -- JPF] (zweimal 2.0 GHz PowerPC G5, 160 GB Festplatte, ATI Radeon 9600 Videokarte, und 3 PCI Steckplätze), USD 2.500 [D: 2.399 EUR, A: 2.479 EUR, CH: 3.399 CHF -- JPF] (zweimal 2.3 GHz PowerPC G5, 250 GB Festplatte, ATI Radeon 9600, 3 PCI-X Steckplätze), und 3.000 USD [D: 2.879 EUR, A: 2.969 EUR, CH: 4.049 CHF -- JPF] (zweimal 2.7 GHz PowerPC G5, 250 GB Festplatte, ATI Radeon 9600 mit 30 Zoll Cinema Display Unterstützung, und 3 PCI-X Steckplätze). Zum Vergleich: vorher waren die Abstufungen zweimal 1,8 GHz, zweimal 2,0 GHz, und zweimal 2,5 GHz. Ebenfalls interessant ist der neue 16fach SuperDrive mit Double-Layer Unterstützung, der es erlaubt, bis zu 8,5 GB auf eine einzige Double-Layer-DVD zu brennen. Alle Doppelprozessorsysteme werden mit Mac OS X 10.4 Tiger ausgeliefert.

<http://www.apple.com/powermac/>

Das Vorstellungsdatum stimmt ziemlich gut mit den Trends überein, die ich in "Take Control of Buying a Mac" [Mac-Kauf leicht gemacht, überarbeitete Version 1.01, Download: 1,2 Megabyte, 83 Seiten, übersetzt von Hartmut Greiser. Folgen Sie dem zweiten Link unter diesem Absatz zur deutschen Übersetzung] identifiziert habe: neue Power Mac-Ausführungen erscheinen tendenziell gegen Mitte oder Ende des Jahres. Diesmal erfolgte die Vorstellung ein bisschen früher als sonst, was aber zweifellos durch das Erscheinungsdatum von Tiger beeinflusst war. Wenn Apple ihrer alten Form treu bleiben, sage ich eine weitere Beschleunigung gegen Ende des Jahres voraus, vermutlich auf 3,0 GHz, und ein größeres Upgrade in der Mitte von 2006, da die Power Mac-Reihe zu einem Drei-Jahres-Rhythmus zwischen signifikanten Veränderungen tendiert. [ACE]

<http://www.takecontrolbooks.com/buying-mac.html>
<http://www.takecontrolbooks.com/de/buying-mac.html>

Cinema Displays billiger -- Apple hat ebenfalls letzte Woche die Preise der beiden kleineren Cinema Displays reduziert. Der Preis des 20 Zoll-Einstiegsmodells fällt um 200 USD, von 1000 USD auf 800 USD [D: 789 EUR, A: 819 EUR, CH: 1.149 CHF -- JPF], und das 20 Zoll Display fällt um 300 USD, von 1.800 USD auf 1.500 USD [D: 1.499 EUR, A: 1.559 EUR, CH: 2.199 CHF -- JPF]. Das massive 30 Zoll-Display kostet weiterhin 3.000 USD [D: 3.019 EUR, A: 3.119 EUR, CH: 4.249 CHF -- JPF], aber der neue Doppelprozessor 2.7 GHz Power Mac G5 unterstützt das 30 Zoll-Display in der Grundausstattung, was eine zusätzliche Videokarte überflüssig macht. Um diese Unterstützung zu einer der anderen Power Mac G5-Ausführungen hinzuzufügen, muss man 300 USD für die erforderliche Nvidia GeForce Ultra 6800 DDL Videokarte als build-to-order Option ausgeben; das ""standalone kit" für existierende Maschinen kostet 500 USD oder 600 USD, und der Einsatz einer solchen Karte belegt einen PCI Steckplatz. Auch das 1.67 GHz 17 Zoll PowerBook hat die Unterstützung für das 30 Zoll-Display eingebaut. [ACE]

<http://www.apple.com/displays/>


Das Weiße im Auge des Tigers

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]

Es ist vollbracht. Der Tiger ist los, und alle Spekulationen über seine Eigenschaften, die mit viel Tamtam angekündigt wurden, können endlich zu den Akten gelegt werden. Um da weiter zu machen, werden wir Tiger auf verschiedene Weisen beleuchten. Im Rest dieser Ausgabe - und zweifellos in einer Reihe von Artikeln in kommenden Ausgaben - werden wir darüber schreiben, was neu ist, was es bedeutet und wie gut alles funktioniert. In dieser Woche finden Sie z.B. Artikel über das Upgrade, über Dashboard, Automator und Spotlight.

In TidBITS haben wir aber nicht die Möglichkeit, das Thema so ausführlich zu behandeln, wie unsere Leser es erwarten und wie Tiger es verdient. Das ist die Aufgabe unserer Take Control E-Bücher mit mehr als 350 Seiten sorgfältig recherchierter und professionell aufgearbeiteter Ratschläge zum Upgrading auf Tiger, zur Einrichtung von Tiger, über die Handhabung von Nutzern und Accounts in Tiger und über das Filesharing in Tiger (mit Macs und anderen Plattformen). Die E-Bücher sind gut, preiswert, in keiner Weise kopiergeschützt, über Gratis-Updates ständig auf dem neuesten Stand und sie sind ab sofort verfügbar - Wochen oder Monate vor dem Erscheinen der meisten anderen Tiger-Bücher. Tonya und ich haben uns zusammen mit Joe Kissell, Matt Neuburg, Kirk McElhearn und Glenn Fleishman in den letzten Monaten die Finger wund gearbeitet, um alle vier E-Bücher gleichzeitig mit Tiger zu veröffentlichen (Überseekunden, die vorbestellt hatten, konnten wir die E-Bücher rund um den Globus am 29.4. 2005 sogar um 18:00 Uhr Lokalzeit zur Verfügung stellen).

<http://www.takecontrolbooks.com/>

Um das Thema aber jetzt hier in TidBITS zu starten, möchte ich mich mit einer Frage beschäftigen, die sich möglicherweise noch nicht einmal den Tausenden gestellt hat, die die E-Bücher bislang gekauft haben: Soll man das Upgrade machen und wenn ja, wann? Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, wann Sie aktualisieren sollen, dann schauen Sie nach, ob Sie in eine der folgenden Kategorien fallen. Mac als Hobby - Ich gehe davon aus, dass für die meisten Leute, für die der Macintosh ein Hobby ist, das Upgrade bereits beschlossene Sache ist, falls aber nicht, dann empfehle ich, es zu bestellen. Eine neue Betriebssystemversion heißt immer auch neues Spielzeug, neue Merkmale ausprobieren und fast unerschöpfliche Diskussionsthemen im Freundeskreis. Wenn Sie sich als Macintosh Hobbyist sehen, dann sollten Sie ziemlich schnell den Umstieg machen, denn nur so behalten Sie das Gefühl, dazu zu gehören.

<http://www.apple.com/macosx/overview/>

Der Ablagegepeinigte -- Wenn Sie andauernd Dateien auf Ihrem Mac verlieren, dann wird Tigers Spotlight-Technologie Ihr neuer bester Freund werden. Ich wette sogar darauf, dass Spotlight jedem eine Hilfe sein wird, der Probleme hat zu entscheiden, wo Dateien abgelegt werden sollen, für den ein rigides hierarchisches Ablagesystem noch nie sinnvoll war und der letztlich alles auf seiner Schreibtischoberfläche liegen gelassen hat. Wenn Ihnen dieser Ausspruch bekannt vorkommt "Ich habe es auf das Ding neben dem anderen Ding gelegt" dann räumt Spotlight mit der künstlichen Analogie der Ablage auf, damit Sie beim Suchen strukturiert vorgehen können: "An wen habe ich den Brief geschrieben? Wann habe ich ihn geschrieben? Was steht drin?" Ich empfehle, bald zu aktualisieren, damit Sie endlich Licht in das Dunkel Ihrer Festplattenorganisation werfen können.

<http://www.apple.com/macosx/features/spotlight/>

Der Script-Schreiber -- Viele Leute nutzen ihren Mac nur "manuell", andere haben aber verinnerlicht, dass einer der größten Vorteile eines Computers seine Fähigkeit ist, Aufgaben, die sich wiederholen, zu automatisieren. Diese Menschen setzen schon lange Macro-Hilfsprogramme wie QuicKeys, iKey und Keyboard Maestro ein; viele von ihnen sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben AppleScript gelernt. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, dann ist Automator möglicherweise der nächste Pfeil in Ihrem Automatisationsköcher, weil es mit seinem visuellen Interface, über das man Aufgaben automatisiert, einen Schritt über das reine Scripting hinaus geht, ohne dass man seine Programme wie Marionetten herum marschieren lassen muss. Ich vermute, dass Automators Möglichkeiten diese Nutzergruppe ermutigen wird, das Upgrade relativ schnell zu machen, auch wenn seine wahren Fähigkeiten erst in einiger Zeit von den Entwicklern anderer Software entdeckt werden.

<http://www.apple.com/macosx/features/automator/>

Kurze Aufmerksamkeitsspanne -- Moment, ich muss schnell noch was nachsehen. OK, der Wetterbericht für Albuquerque und Santa Fe für meine Reise diese Woche sieht gut aus, ich kann also weiter schreiben. Wenn Sie, wie ich, immer wieder schnell was ansehen wollen oder mal eben ein kleines Hilfsprogramm einsetzen - warte mal kurz, ich rechne nur grade Fahrenheit in Celsius um, damit ich einem Freund in Australien unser Wetter erklären kann - dann sind Dashboard und die zahllosen Widgets ein guter Grund zum Upgraden. Allerdings würde es mich nicht überraschen, wenn die meisten Sachen, die mit Dashboard Widgets unter Tiger möglich sind, mit Hilfe von Konfabulator auch unter Panther zu haben wären - so gesehen ist Dashboard allein also kein Anlass, sofort umzusteigen.

<http://www.apple.com/macosx/features/dashboard/>
<http://www.konfabulator.com/>

Mit der Deadline im Nacken -- Die meisten Leute in dieser Gruppe müssen hart arbeiten, um mit ihren Projekten fertig zu werden, und ganz ehrlich: denen zu verkaufen, sie sollten demnächst umsteigen, dürfte ziemlich schwer sein. Der Grund ist einfach - sie sind so tief drin in Microsoft Word, Adobe Photoshop oder ähnlichem, dass die Besonderheiten eines Betriebssystems für ihre tägliche Arbeit keine große Rolle spielen. Da ist es unrealistisch zu erwarten, dass sie sich die Zeit nehmen, Tiger zu installieren und mit Hilfe der neuen Merkmale Zeit gewinnen. Wenn Sie einer dieser Workaholics sind, dann empfehle ich Ihnen das Upgrade, allerdings nicht bevor Apple ein paar kleinere Updates veröffentlicht hat, mit denen mögliche Startprobleme der neuen Software korrigiert werden. Sie sollten es auch nicht tun, wenn Sie keine Zeit haben und sich mit den neuen Möglichkeiten nicht in Ruhe vertraut machen können.

Bewährtes festhalten -- "Was nicht kaputt ist sollte man nicht reparieren" - wenn das Ihr Motto ist (und man kann ja nicht behaupten, dass Panther besonders kaputt sei) dann müssen Sie nicht unbedingt upgraden. Innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate dürfte es aber neue Programme geben, die Spotlight, Automator und Dashboard auf interessante Weise integrieren werden. Wenn Sie diese Aussichten viel versprechend finden, dann könnte sich das Upgrade zu diesem Zeitpunkt lohnen. Außerdem - wenn Sie für das nächste Jahr oder so den Kauf eines neuen Mac eingeplant haben, dann bekommen Sie Tiger ohnehin mitgeliefert, das Upgrade lässt sich also ohne weiteres bis dahin verschieben.

Tiger Details -- Hier nochmal die Einzelheiten aus der ersten Ankündigung von Apple: als Einzellizenz kostet Tiger 130 USD; im Mac OS X Tiger Family Pack ist für 200 USD eine Lizenz für fünf Anwender enthalten und das Mac OS Up-to-Date Upgrade-Paket kostet 10 USD für alle, die seit dem 12.4. 2005 einen neuen Mac gekauft haben (dieses Angebot gilt bis zum 22.7. 2005). Ein Hinweis auf die Take Control E-Bücher: sie enthalten einen Gutschein über 5 USD zur Verrechnung mit jeder Bestellung beim TidBITS Sponsor Small Dog Electronics (gilt auch für Tiger).

<http://www.apple.com/macosx/uptodate/>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=08068>
<http://www.smalldog.com/>

Tiger braucht mindestens 256 MB RAM (installieren Sie aber auf jeden Fall mindestens 512 MB) und läuft auf jedem Macintosh mit PowerPC G3, G4 oder G5 Prozessor und eingebautem FireWire.

Tiger wird nur auf DVD verkauft; wenn Ihr ansonsten kompatibler Mac nur ein CD Laufwerk hat, dann habe Sie zwei Möglichkeiten: entweder booten Sie Ihren Mac im FireWire Target Disk-Modus [Beim Start des Rechners die Taste "t" gedrückt halten, der Rechner ist dann ein externes Laufwerk -- JPF] und installieren die Software von einem anderen Mac, der mit DVD-Laufwerk ausgestattet ist oder Sie zahlen Apple 10 USD (plus örtliche Steuern, die Sie selbst ausrechnen müssen) für ein Set Tiger-CDs. Wenn Sie die CDs bestellen möchten, dann laden Sie das PDF-Formular (Link siehe unten) und schicken Sie es mit Ihrer Zahlung, dem Kaufnachweis und der Original Tiger-DVD. Apple sagt den CD-Versand binnen 24 Stunden nach Erhalt der Quittung zu, wenn sie vorrätig sind; allerdings nur über die amerikanische Post. Je nachdem, wo Sie Ihre Bestellung abgeschickt haben, kann es also 2 bis 3 Wochen dauern, bis Sie Ihre Disks bekommen.

<http://images.apple.com/macosx/pdf/tigermediaexchange.pdf>


Auswertung der Erfahrungen bei der Installation von Tiger

von Joe Kissell <jk@alt.cc>
[Übersetzung: Lars Buchholz <Lars.Buchholz@t-online.de>]

Als ich zum ersten Mal eine Testversion von Tiger installiert habe, war ich sehr besorgt. Die meisten Leute machen sich Sorgen ob der Rechner nach dem Upgrade noch läuft. Ich machte mir aber ganz andere Sorgen: Wer braucht mein E-Buch übers Upgrade wenn es perfekt funktioniert? Diesmal hat Apple sehr großen Wert auf die Funktion des Installationsprogramms gelegt, welches dadurch in Tiger wesentlich besser wurde als in allen vorhergehenden Mac OS X Versionen. Als Benutzer war ich begeistert, als Autor nicht so sehr.

Jetzt, 43 Installationen später (und das ist sicher noch nicht das Ende), hat beides, meine Begeisterung und meine Furcht, etwas nachgelassen. Ich habe nun das Installationsprogramm und auch den Einrichtungsassistenten näher kennengelernt. Auch wenn die Installation von Tiger voller angenehmer Überraschungen war, bin ich glücklich und traurig zugleich wenn ich sage, dass aufgrund der diversen kleinen Fußangeln und Fragen es sich immer noch lohnt, 5 USD für mein neues E-Buch "Take Control of Upgrading to Tiger" auszugeben.

<http://www.takecontrolbooks.com/tiger-upgrading.html>

Tiger Media -- Als erste Überraschung wird Tiger, wie schon von Adam berichtet, nur noch als DVD ausgeliefert. Wenn man Installations-CDs braucht, muss man die Tiger-DVD und 10 USD zu Apple schicken und bekommt dann per Post die CDs zurück. Ich mag die Installation aller Software (wie Xcode und Tools) von nur einem Datenträger, es ist einfacher, geht schneller und man hat weniger Ärger beim jonglieren der CDs. Aber sollte jemand eine Tiger-taugliche Maschine ohne DVD-ROM Laufwerk haben, wird der über diese Entscheidung weniger Glücklich sein.

Installationsmethoden -- Vorausgesetzt man will eine bestehende Installation von Mac OS X aktualisieren, bietet das Installationsprogramm drei Methoden an: Aktualisieren, Archivieren und Installieren oder Löschen und Installieren. Ich habe alle Methoden unter verschiedenen Vorraussetzungen mehrmals probiert. Auch wenn die standardmäßig angebotene Aktualisierung zuverlässig funktioniert, mit einer der anderen Methoden bekommt man ein saubereres (und kleineres) System. Früher habe ich den meisten Benutzern Archivieren und Installieren empfohlen weil es ein guter Kompromiss zwischen einfacher Installation und sicherer Funktion der Software ist.

Ich dachte zunächst, ich würde diese Empfehlung auch dieses Mal geben. Aber es kam anders: zu meiner Überraschung fand ich heraus, dass Löschen und Installieren, richtig angewendet, ein schnellerer, effektiverer und sicherer Weg ist, um alte Programme und Daten in das neue System integrieren. Vorraussetzung dafür sind aber gute Sicherungskopien Ich empfehle jedem mindestens eine, besser zwei Sicherungskopien zu erstellen bevor er seine Festplatte löscht. Wenn sie sich mit der Erstellung von Sicherheitskopien nicht sicher sind, können Sie mein "Take Control of Mac OS Backups"-E-Buch lesen.

<http://www.takecontrolbooks.com/backup-macosx.html>

Der Grund für mein Umdenken ist der neue Migrationsassistent (jenes Programm, welches die Datenübertragung von alten auf neue Macs ermöglicht). Sie müssen dieses Programm nicht extra starten, es befindet sich im Einrichtungsassistenten unter dem Kapitel "Datenübertragung". Nach dem Löschen der Festplatte, der Neuinstallation und dem Neustart bietet der Setup-Assistent den Datentransfer von einem anderen Mac oder einer Partition. Solange sie eine startfähige Sicherungskopie ihres alten Systems auf einer anderen Partition, oder besser auf einem anderen internen oder externen Laufwerk, haben, wird die Datenübertragung mit dem Migration-Assistenten zu einer guten Integration alter Programme und Daten führen. Es funktioniert aber nicht perfekt. Es werden doch noch einige Neuinstallationen von Anwendungen und auch manuelles Kopieren von Daten notwendig sein. Aber der Aufwand dafür ist wesentlich geringer und weniger beunruhigend als bei der Anwendung der "Archivieren und Installieren"-Methode Alle wichtigen Details dazu sind im E-Buch "Take Control of Upgrading to Tiger." beschrieben.

Optionale Software -- Während der Installation können sie einige optionale Programme auswählen oder streichen Ich fand Apples Standard-Einstellungen eher eigenartig. So sind zum Beispiel alle Sprachpakete, welche immerhin über 1GB Speicherplatz beanspruchen, standardmäßig ausgewählt. Und das obwohl die meisten Anwender wohl nur eine Sprache auf ihrem System benutzen und so gut wie niemand alle. Insgesamt gibt es weniger auswählbare Optionen unter Tiger als unter Panther. Sie können zum Beispiel nicht das BSD-Subsystem abwählen, was nicht schlecht ist, weil sich einige Programme darauf stützen.

Nach der Installation -- Nach der Installation führt der Setup Assistent durch die üblichen Prozeduren wie Benutzername und Passwort festlegen, wenn vorhanden das .Mac-Konto einstellen, sich bei Apple registrieren usw. Dieser Teil der Installation ist viel übersichtlicher als in den letzten Versionen. Nach dem nächsten Neustart bekommt man gegebenenfalls aber auch mit, dass einige automatisch startende Objekte nicht mehr aktiviert werden weil sich Zugriffsrechte geändert haben. Es wäre hilfreich gewesen, wenn diese Probleme automatisch gelöst würden oder aber beim Neustart eine Nachricht über solche Fehler und deren Gründe angezeigt würde.

Kleine Unzulänglichkeiten -- So fortschrittlich das neue Tiger-Installationsprogramm auch ist, sie würden sich sicherlich ein intelligentere Arbeitsweise wünschen. Zum Beispiel lassen die beiden Methoden Löschen und Installieren (mit anschließender Datenübertragung) und auch Aktualisierung alle automatisch startenden Objekte unangetastet, auch wenn die dafür notwendige Anwendung nicht mit Tiger kompatibel ist und dadurch Probleme auftreten. Besser wäre es, wenn das Installationsprogramm diese Objekte deaktivieren würde und man anschließend die Möglichkeit hätte, sie nach und nach zu testen und wieder zu aktivieren. Genauso werden auch bei der Datenübertragung einige Programme und Einstellungen kopiert, welche sich auf Kernel-Erweiterungen stützen, welche im neuen System nicht vorhanden sind. Man hat dann einige halb installierte Programme auf der Platte, welche aus unbekannten Gründen nicht funktionieren. Auch wenn das Installationsprogramm bei einigen Programmen netterweise warnt (Virex z.B.), in den meisten Fällen tut er das nicht. Außerdem fand ich auch einige Fallstricke in der Bedienung der Datenübertragungs-Funktion des Einrichtungsassistenten. So ist z.B. nicht klar, dass mit "Partition" "Partition oder externe Festplatte" gemeint ist. Im Auswahlfenster für die zu übertragenden Objekte des alten Systems werden dann auch zu wenige Informationen angezeigt, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Sie können die Kontrolle übernehmen -- Alles in allem hinterlässt das Tiger-Installationsprogramm bei mir trotz einiger Haken ein eher gutes Gefühl. Trotz aller guten Seiten hinterlässt er aber doch einige Fragen: Was muss ich vor einer Aktualisierung vorbereiten? Welche Methode ist für mich die Beste? Sollte ich zuerst meine Festplatte partitionieren, wenn ja, wie? Welche Daten muss ich nach dem Archivieren und Installieren zurück kopieren? Wie kann ich Sachen wieder zum laufen bringen, die hinterher nicht mehr laufen? Sie finden die Antwort auf alle dieser Fragen in meinem E-Buch "Take Control of Upgrading to Tiger", eine 87seitige Anleitung über alles was sie über die Aktualisierung wissen sollten mit der Möglichkeit des Erhalts von kostenlosen neuen Informationen sobald diese Verfügbar sind.


Spotlight im Scheinwerferlicht

von Glenn Fleishmann <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Vieles wird geschrieben werden über Spotlight, eine der besonders herausgestellten Fähigkeiten von Tiger, die die systemweite Suche aus einer zeitaufwändigen Belästigung in einen effizienten Teil von jedermanns Arbeitsablauf verwandelt. Tatsächlich funktioniert Spotlight so gut, dass die Idee, E-Mails, Dateien und andere Daten zu ordnen letztendlich verschwinden wird - aber noch nicht ganz.

Sie werden eine Menge lesen über die allgemeinen Fähigkeiten von Spotlight: Sie können jeden Text in jeder Datei schnell finden, oder es verwenden, um Kontrollfelder in den Systemeinstellungen genau zu lokalisieren. Ich möchte Ihnen kurz erklären, wie Spotlight funktioniert und dann einige Bereiche vertiefen, über die Sie anderswo wahrscheinlich nicht so viel hören werden. Ich werde abschließend ein paar Träumereien darüber anstellen, wie Spotlight uns vom alltäglichen Zwang befreien könnte, das organisieren zu müssen, was wir erstellen.

Spotlight kurz und bündig -- Die Herangehensweise von Spotlight ist simpel: Alles wird permanent schnell und effizient indiziert. Installieren Sie Tiger und starten Sie den Rechner neu, und das Erste, was das Betriebssystem tut, ist Ihre Festplatte zu indizieren. In mehreren Testinstallationen habe ich gar nicht bemerkt, dass die Indizierung überhaupt stattfindet, jedoch berichten einige Benutzer, dass 50% ihrer Rechenleistung für die Indizierung verwendet wurde. Sie können Spotlight nicht benutzen, solange diese erste Indizierung nicht geschehen ist, aber wenn Sie auf das blaue Spotlight-Icon in der oberen rechten Ecke der Menuleiste klicken, wird Tiger Ihnen sagen, wie lange es seiner Meinung nach dauern wird, bis die Indizierung beendet ist. Ein pulsierender Punkt in der Mitte der Lupe verrät Ihnen, dass eine Indizierung stattfindet.

Wenn sie beendet ist, modifiziert Tiger automatisch den Index für jedes geänderte Dokument und fügt alle neuen Dokumente hinzu. Das passiert auch unbemerkt. Lassen Sie mich das erneut darstellen für den Fall, dass es sich nicht gesetzt hat: Spotlight führt nicht jede Nacht eine komplette Neuindizierung Ihrer Festplatte durch, die Sie nötigen würde, Ihren Computer anzulassen, oder die in den frühen Morgenstunden zu lauten Festplattengeräuschen führen würde. Alle anderen aufgesetzten Indizierungsprogramme und vorherigen Versuche Apples benötigten diesen Aufwand.

Ich habe Tiger noch keinem Belastungstest ausgesetzt, beispielsweise durch das Erzeugen von 1.000 Textdateien mit jeweils 1 MB an beliebigem Text mittels Automator, das wäre jedoch eine gute Möglichkeit, die ständige Indizierung von Spotlight in Aktion zu sehen.

Indem Indizierungs-Aktualisierungen im Betriebssystem auf Dateisystemebene integriert wurden, vermeidet es Tiger, das System auf einer tiefen Ebene zu reparieren (was immer gefährlich ist), die oben erwähnte Indizierung über Nacht wird vermieden, ebenso die Indizierung von Teilmengen, die potentiell brauchbare Daten auslässt.

Apple scheint auch einen netten Trick geschafft zu haben: Sobald Sie etwas eingeben, startet Spotlight die Suche, indem es eine Art optimierten Index verwendet, der sofort einige Ergebnisse hervorbringt. Wenn Sie mit dem Tippen fertig sind, ist die Suche schon fast beendet, entweder durch voraussagende Wortergänzung oder schier gute Programmierung.

Ich habe festgestellt, dass Spotlight auf einem 1 GHz 15-Zoll AL-Powerbook und einem Dual 1,25 GHz PowerMac G4 unglaublich fix ist. Und ich bin gespannt zu hören, wie es sich auf den langsamsten Geräten anfühlt, die Apple unterstützt.

Spotlight ist jederzeit von der oberen rechten Ecke zu erreichen, indem man auf das Icon klickt oder Apfel-Leertaste drückt. Es erscheint auch standardmäßig in jedem Finder-Fenster sowie, und das ist das Entscheidende, in jedem Öffnen- und Sichern-Dialog. Kein Navigieren mehr, um Dateien, die man öffnen will, zu finden! Kein Navigieren mehr, um das richtige Verzeichnis zu finden, in das man speichern will! Ich werde zwar immer noch Standardordner lieben und ehren, aber es wird bei meiner zukünftigen Arbeitsweise einen viel geringeren Stellenwert haben.

<http://www.stclairsoft.com/DefaultFolder/>

Apple ermöglicht den Zugriff auf Spotlight auch von der Befehlszeile aus. Mit dem mdls-Befehl können Sie die Metadaten zu jeder Datei sichtbar machen. Der mdfind-Befehl ist im Endeffekt eine Spotlight-Suche.

<http://developer.apple.com/macosx/tiger/spotlight.html>

Spotlight-Suchen eingrenzen -- Spotlight belohnt jene, die ausgefeiltere Suchen benötigen, indem es ihnen erlaubt, Schlagworte zu verfeinern, die Datum und Uhrzeit, Dateinamen und andere Metadaten enthalten. Metadaten sind Daten, die Daten beschreiben, wie die Zeit der letzten Modifikation, die Blendenzahl einer Kamera, das Format oder die Länge eines QuickTime-Films, oder der Name des Fotografen, wenn er im Bildheader einer Tiff-Datei eingebettet ist.

Die meisten Suchen werden mit Stichwörtern beginnen, aber Sie werden schnell in Untergruppen vordringen wollen, wenn Sie viele Ergebnisse haben. Apple hat eine Nomenklatur zur Suche erstellt, die noch nicht gut dargelegt ist - die speziellen Begriffe, die Sie benutzen können, um Suchen einzugrenzen. Leider sind diese Wörter momentan nirgendwo auf ihrer Website oder in der Spotlight-Hilfe der Tiger-Ausgabe dokumentiert.

Sie können mit restriktiven Sätzen experimentieren. Apples Spotlight-Seite empfiehlt, dass man "Date:yesterday" [Datum:gestern -- SK] an Suchbegriffe anhängt, um nur Dateien zu finden, die am letzten Tag erstellt wurden. Wenn Sie alle Bilder finden wollten, die Sie gestern gemacht haben, könnten Sie eingeben: "Date:yesterday Kind:image". Ich erwarte, dass diese Namensgebung mit der Zeit komplett dokumentiert werden wird. Solche restriktive Begriffe werden besonders in Öffnen- und Speichern-Dialogfenstern hilfreich werden, wo Spotlight Respekt einflößende Resultate erzielen könnte.

<http://www.apple.com/de/macosx/features/spotlight/>

Die Fähigkeit, von einigen der zunehmend vielfältigen Metadaten Gebrauch zu machen, die digitale Mediengeräte produzieren, ist ein Segen. Stellen Sie sich vor, alle Bilder zu finden, die Sie mit einer bestimmten Canon-Kamera in einer spezifischen Auflösung gemacht haben. Im Moment müssen Sie dazu ein Katalogprogramm wie iView Media Pro verwenden und den Katalog ständig auf dem aktuellen Stand halten.

Es gibt eine andere Möglichkeit, diese Extras [zur Abgrenzung von Suchergebnissen -- SK] zu verwenden, ohne Apples geheime Begriffe dafür zu kennen - mit intelligenten Ordnern.

Ordner als Suchergebnisse -- Einige Versionen von Entourage zurück fügte Microsoft Pseudo-Briefkästen hinzu, die eigentlich Suchparameter, als Mailbox präsentiert, waren. Zum Unglück derjenigen, die Tausende von Nachrichten hatten, dauerte eine Suche unglaublich lang bei der Suchmaschine, die Microsoft zu der Zeit verwendete.

Spotlight hat dieses Konzept übernommen und es in der Form von intelligenten Ordner auf den Schreibtisch ausgeweitet, die im eigentlichen Sinne Live-Ergebnisse eines Sets von Suchparametern sind, die Sie definieren. Die Leistungsfähigkeit von Spotlight ist gut genug, dass Sie die Tatsache nicht bemerken, dass ein intelligenter Ordner dynamisch befüllt wird.

Währenddessen hat Apple Panthers fortgeschrittene Suche aus dem Finder entfernt; wenn man "Finden" aus dem "Bearbeiten"-Menü wählt, erstellt man im Prinzip einen intelligenten Ordner (verwendet denselben Dialog wie der Befehl "Neuer intelligenter Ordner"), der noch nicht gespeichert wurde. Um eine Suche zu erstellen, die über Schlüsselworte eingegrenzt wird, lernen Sie entweder die unvollständig dokumentierte Nomenklatur, die ich oben beschrieben habe, oder Sie verwenden Intelligente Ordner.

Wenn Sie einen intelligenten Ordner anlegen, sind die Standardeinstellungen "Kind:Any" und "Zuletzt geöffnet: Jedes Datum". Die Knöpfe über den Suchparametern listen Server, Computer, Userordner, und Andere. Wenn Sie die Einstellung auf 'Home' stellen, wird die Suche auf das Heimverzeichnis des aktuellen Benutzers eingeschränkt. Ich bevorzuge die Einstellung "Computer", um alle Vorzüge von Spotlights Fähigkeiten zu nutzen, und weil ich Dokumente und andere Dateien auf meiner ganzen Festplatte verteilt habe, und nicht nur im Heimatverzeichnis, wie Apple es bevorzugen würde. (Klicken Sie auf Andere, um spezifische Ordner oder Laufwerke hinzuzufügen oder zu entfernen.)

Sie können auch in jedem Finderfenster einen intelligenten Ordner erstellen, indem Sie eine Suche im Spotlight-Feld eingeben. Dieser intelligente Ordner zeigt nicht den Standardbereich für "Art" und "Zuletzt geöffnet", aber Sie können auf das Plus-Zeichen klicken, das sich oben rechts neben dem Speichern-Knopf befindet, um Grenzen hinzuzufügen.

Mit intelligenten Ordnern können Sie die Inhalte des Spotlight-Felds, in das Sie Schlüsselworte eingeben möchten, mit restriktiven Bedingungen mischen. Klicken Sie auf das Plus-Zeichen neben einer beliebigen Bedingung, um weitere hinzuzufügen. Wählen Sie das Aufklappmenu, das die Bedingung beinhaltet, und Sie können eine von mehreren favorisierten Bedingungen oder "Andere" auswählen.

Bei "Andere" werden Sie die volle Bandbreite vordefinierter Metadaten sehen, die von Spotlight unterstützt werden. Wählen Sie z.B. URL und Sie können wählen, jedes Dokument zu finden, das diese URL enthält. Kreuzen Sie "Hinzufügen zu Favoriten" an und das Attribut befindet sich nun im Bedingungen-Auswahlfeld.

Ich will hier nicht 10.000 Worte über intelligente Ordner verlieren, aber es gibt noch mehr: Sie können die Top 5 oder alle Ergebnisse der betreffenden Dokumenten-Kategorie anzeigen lassen; sortieren nach Datum oder Art; klicken Sie auf den "i"-Knopf neben einer Datei, um eine Zusammenfassung ihrer Informationen zu sehen; sehen Sie PDFs in einer verkleinerten Ansicht ihrer ersten Seite; lassen Sie Bilder anzeigen; und so weiter.

Archivierung überdenken -- Archivierung ist eine lästige Aktivität, vor der uns Computer eigentlich bewahren sollten, richtig? Deshalb war ich vor einigen Jahren so begeistert von Creos Programm Six Degrees. Six Degrees konnte in einige E-Mailprogramme unter Mac und Windows integriert werden, so dass Empfänger, Betreffzeilen (Diskussions-Verläufe) und Anhänge die drei Punkte eines Dreiecks bildeten. Man konnte seine E-Mail-Welt rotieren, um sie durch das Fenster der Personen zu sehen, mit denen man korrespondierte, worüber man sprach, und welche Dateien mit im Spiel waren. (Das Produkt wurde an Ralston Technology Group verkauft und wird nun unter dem Namen Clarity vermarktet.)

<http://www.ralstontech.com/>

Spotlight führt diesen Gedanken sehr viel weiter als diese bescheidenen, aber bemerkenswerten Ziele. Six Degrees wollte den Benutzer von der Entscheidung befreien, in welchen Ordner man eine E-Mail denn nun speichern solle, und in welchen Ordner eine Datei gehörte.

Ich denke nicht, dass Spotlight uns schon erlaubt, alle Grenzen niederzureißen und nur noch ein riesiges Postfach für all unsere E-Mails oder einen riesigen Finder-Ordner für alles, was wir je erstellen oder empfangen zu benutzen. Aber es bringt uns näher dahin, was wie ich denke Leute von ihrem Computer verlangen: nicht eine Menge Zeit damit zu verbringen, zu kategorisieren.

Vielleicht wird es noch einige Zeit dauern, aber meiner Wahrnehmung nach wird die Zukunft der Information sehr viel ungeordneter sein. Anstatt einzelner Stücke von Informationen sind jede Grafik, Brief, Bericht, Präsentation, Film oder andere Projekt-Daten nur ein Klecks inmitten einer Art Datenmedium, das wir auf viele verschiedene Arten durchforsten: Nach Datum, nach Inhalt, nach visueller Präsentation, nach Schlüsselwort, nach Attributen.

Das bedeutet, dass die Schnittstelle zu unseren Daten nicht mehr länger die abgenutzte Metapher von Dateien und Verzeichnissen ist, aber ein reichhaltiger interaktiver Ansatz, der zwischen einer darunterliegenden Struktur, die wir nicht verstehen müssen und unserem Wunsch, Dinge so zu finden, wie wir uns an sie erinnern, vermittelt. Verabschieden Sie sich z.B. von beschreibenden Dateinamen.

Ich habe mir diese Art der zukünftigen Informationshaltung auf dem Desktop nicht ausgedacht, auch nicht Apple. David Gelernter, ein Professor der Computerwissenschaft an der Yale Universität, spricht mindestens seit 1991 davon. Auch wenn eine Firma, die er gründete, verschwunden zu sein scheint, so finden sich seine Ideen in einem Interview von 2003 gut repräsentiert: lesen Sie den Abschnitt in Information Beams.

<http://java.sun.com/developer/technicalArticles/Interviews/gelernter_qa.html>

In dem Interview sagte er: "Wenn ich eine neue Information aus dem echten (im Gegensatz zum elektronischen) Leben aufnehme - eine Erinnerung davon (sagen wir) wie ich an einem sonnigen Nachmittag draußen beim Roten Papagei mit Melissa rede - muss ich dieser Erinnerung keinen Namen geben, oder sie in einen Ordner stopfen. Ich kann alles in dieser Erinnerung als Schlüssel zum Wiederbringen [der Erinnerung -- SK] verwenden."

Spotlight ist wahrscheinlich das erste etablierte Betriebssystem oder Programm, das einen großen Schritt in Richtung der humanistischen Sichtweise Gelerntes macht, die abbildet, wie wir an etwas denken, was wir gespeichert haben.


Einführung in Dashboard

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>]

Stellen Sie sich die neue Dashboard-Funktion von Tiger als eine immer laufende Art von Anwendung vor. Sie läuft immer in dem Sinn, dass Sie sie nicht beenden können; sie ist eine Art von Anwendung, weil sie kein eigener Prozess ist (sie ist ein Teil des Docks) und weil sie sich (wie das Dock) anders verhält als andere Anwendungen.

Dashboard kennt zwei Zustände. Wenn es nicht die aktuelle Anwendung ist, ist es unsichtbar und untätig. Wenn es die aktuelle Anwendung ist - Sie können es nach vorne holen, indem Sie eine wählbare Tastenkombination drücken (Standard ist F12) oder sein Symbol im Dock anklicken -, übernimmt es den ganzen Bildschirm, indem es alle Fenster, den Schreibtisch und die Menüleiste mit einem dunklen Schleier überzieht, ähnlich dem Londoner Nebel in einem Sherlock Holmes-Roman. Vor diesem Schleier stehen einige bunte, rechteckige Flächen: das sind die Widgets, die von Dashboard beherbergt werden. Sie können mit den Widgets interagieren, wenn Dashboard vorne ist - eins ansehen, eins bewegen oder eins anklicken. Währenddessen bleiben Ihre anderen Anwendungen aktiv, aber im Hintergrund. Wenn Sie mit dem Dashboard fertig sind, klicken Sie irgendwo auf den Schleier, und dieser und die Widgets verschwinden, und Sie können normal weiterarbeiten.

Ein Widget selbst ist eine Art Anwendung. Sie besteht im Wesentlichen aus einem Fenster, das kein Standard-Fenster ist: es hat keine Titelleiste, keine Aqua-Oberflächenelemente und keine Menüs. Tatsächlich gibt es gar keine Standards für die Oberfläche eines Widgets; es wird in jedem Stil und in jeder Form, die der Entwickler festlegt, auf den Bildschirm gebracht. Im Hintergrund ist ein Widget einer Web-Seite ähnlich; es wird nicht mit Carbon oder Cocoa implementiert, sondern mit HTML, CSS und JavaScript. Eine Widget-Datei ist ein Paket; ungefähr ein Dutzend Widgets werden standardmäßig in /Library/Widgets installiert, und Sie können ein Widget-Paket im Finder öffnen (mit dem Kontextmenü "Paketinhalt zeigen") und seinen "Code" lesen. Widgets von Drittanbietern, die schon auf verschiedenen Web-Seiten verfügbar sind, können hier oder in ~/Library/Widgets installiert werden.

<http://www.dashboardlineup.com/easyfile/>
<http://www.dashboardexchange.com/widgets/>

Ihre installierten Widgets sind ein Buffet, von dem Sie sich bedienen können: welche Widgets erscheinen, wenn Sie das Dashboard aufrufen, hängt von Ihnen ab. Sie klicken auf ein großes "+" links unten auf dem Bildschirm, um die Widget-Leiste aufzurufen; diese enthält Symbole für alle installierten Widgets. Sie klicken oder ziehen ein Symbol, um es in der Dashboard-Arbeitsfläche zu öffnen. Wenn die Widget-Leiste sichtbar ist, zeigen die offenen Widgets ein "x", auf das Sie klicken können, um das Widget zu schließen. Wenn die Widget-Leiste nicht sichtbar ist, können Sie das "x" anzeigen, indem Sie die Optionstaste drücken und die Maus auf das Widget bewegen. Es ist erlaubt und nützlich, ein Widget mehr als einmal zu öffnen. Das Uhr-Widget z.B. zeigt die Uhrzeit einer bestimmten Zeitzone; um also die Zeit in Los Angeles und Indianapolis anzuzeigen, öffnet man zwei Uhr-Widgets, stellt eins auf Pazifikzeit ein und das andere auf die Zeit in Indianapolis.

Die Architektur von Dashboard mag restriktiv erscheinen - es ist entweder ausgeblendet und daher nicht zugänglich oder vorne, dann kann man nichts anderes tun -, vor allem im Vergleich zu Konfabulator, dessen Widgets sich mit normalen Anwendungsfenstern vermischen dürfen. Es macht jedoch Sinn, sich ein Dashboard-Widget als etwas vorzustellen, auf das man einen Blick wirft oder mit dem man einen Moment lang arbeitet, um es dann wieder wegzulegen. Wenn Sie dauernd eine Uhr sehen wollen, nehmen Sie die Uhr aus den Systemeinstellungen (Datum & Uhrzeit). Wenn Sie ab und zu einen Blick auf die Uhr werfen wollen, um anschließend weiterzuarbeiten, nehmen Sie die Dashboard-Uhr. Aus dieser Sicht kann man es begrüßen, dass die Widgets keinen Platz auf dem Bildschirm einnehmen (wie es Fenster tun), wenn Dashboard ausgeblendet ist, dass sie keinen Platz im Dock belegen (wie eine Anwendung), keinen Platz in der Menüleiste wegnehmen (wie ein Status-Menü) und dass sie keine CPU-Zeit verbrauchen. Andererseits benötigt die einschichtige Architektur große Bildschirme; mein 12 Zoll-iBook fühlt sich schon überfüllt an, wenn ein halbes Dutzend Widgets aktiv sind.

<http://www.konfabulator.com/>

Die Entscheidung, Widgets auf HTML und JavaScript aufzubauen, kann kontrovers diskutiert werden. Als Benutzer finde ich das Fehlen einer einheitlichen Oberfläche abstoßend. Wenn ich ein Aqua-Fenster sehe, weiß ich sofort, wofür seine einzelnen Teile gut sind; aber jedes Widget ist anders; man weiß nicht, welche Teile angeklickt werden können (wie Schaltflächen) oder an welchen man ziehen kann (wie Titelleisten), ohne es zu probieren. Und sie sehen komisch aus; sie ähneln weder einander noch irgendetwas in Mac OS X, an das wir gewöhnt sind. Bei Programmierern werden die Reaktionen gemischt sein. Wenn Sie schon ein JavaScript-Experte sind, werden Sie erfreut sein. Aber im Vergleich zu der Eleganz und Bequemlichkeit von Cocoa scheint mir der HTML- und JavaScript-Ansatz doch recht unsauber zu sein; meine eigene Anwendung MemoryStick würde sich gut als Widget machen; aber nach Durchsicht der Programmiererdokumentation für Dashboard ist die Wahrscheinlichkeit nahezu Null, dass ich die Anwendung so umfassend umschreiben werde. Um zu erfahren, ob Dashboard wirklich ein nützlicher und produktiver Teil von Tiger sein wird, muss man abwarten, welche Widgets im Lauf der Zeit geschrieben werden und ob die Anwender sie tatsächlich benutzen werden.

<http://www.dori.com/dashboard/>
<http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/13636>


Darf ich vorstellen: Automator

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Christian Putze <christian@putze.net>]

Die Geschichte des Mac ist gepflastert mit Apples Versuchen, normalen Benutzer zu ermöglichen, ihren Computer auf einfache Weise zu programmieren. "Apple Events" ermöglichten Anwendungen sich gegenseitig zu steuern. Applescript ermöglichte es den Benutzern sich die Apple Events über eine Programmiersprache, die sehr der englischen Sprache ähnelt, zunutze zu machen. AppleScript Studio ermöglichte es einem AppleScript-Skript in einer Cocoa Schnittstelle eingehüllt zu werden. Aber der heilige Gral blieb schwierig zu erreichen. Die große Mehrzahl an Benutzern wollten nicht mit einer Programmiersprache umgehen müssen. Es gibt natürlich fertige Skripte, aber was, wenn Sie das nicht wissen oder jenes, welches Sie brauchen nicht finden können? Das Problem ist, dass es im Voraus unmöglich ist zu wissen, was Sie, der Benutzer, tun möchte - das ist der eigentliche Grund, warum man Ihnen die Möglichkeit gibt, Ihren Computer zu programmieren.

<http://macscripter.net/>

Die Herausforderung besteht also darin, Ihnen die benötigten Bausteine zur Verfügung zu stellen, dass Sie sie selbst so zusammenbauen können, damit Sie das erreichen was sie möchten - ohne eine Skriptsprache lernen zu müssen. Mit Automator stellt sich Apple dieser Herausforderung.

Ein Stück einer Aktion -- Die Bausteine von Automator sind Dateien, genannt "Aktionen". Tiger wird mit über 200 installieren Aktionen ausgeliefert; diese können z.B. ein iCal Ereignis auslösen, Bilder in einem PDF komprimieren oder die Dateien in einem Ordner umbenennen. Wenn Sie Automator starten, werden Ihnen alle installierten Aktionen angezeigt; per einfachem Drag-and-Drop können Sie die von Ihnen benötigten Aktionen in einer nacheinander abzuarbeitenden Sequenz genannt "Arbeitsablauf" anordnen. Sie können dann den Arbeitsablauf starten und die Sequenz der Reihenfolge nach ausführen; Sie können ihn aber auch speichern und bequem später wieder ausführen, ihren Freunden senden usw.

Es ist nicht nur die Nacheinander-Ausführung von Aktionen, die einem Arbeitsablauf seine Mächtigkeit gibt: eine Aktion kann Eingaben von einer vorherigen Aktion im Arbeitsablauf annehmen und Ausgaben produzieren, welche dann wiederum zur nächsten Aktion als deren Eingabe weitergereicht werden. Weiterhin kann eine Aktion eine Oberfläche haben, über die Sie Randbedingungen einstellen können. Die Aktion, die die Lautstärke für iTunes einstellt, zum Beispiel, erhält den Wert für die neue Lautstärke über einen Schieberegler in Oberfläche für die Aktion. Sie können diesen Regler im Voraus setzen, während Sie die Sequenz im Automator erstellen oder alternativ dazu können Sie diese Entscheidung zurückstellen und den Regler in einem Fenster darstellen lassen wenn der Arbeitsablauf tatsächlich ausgeführt wird. In einigen Fällen ist der ganze Zweck einer Aktion, Benutzereingaben während der Ausführung aufzunehmen.

Ein Arbeitsablauf beinhaltet somit auf ein geschicktes Zusammenspiel zwischen den Daten, die von Aktion zu Aktion fließen und den Benutzereingaben - wobei diese im Voraus bereitgestellt werden oder erst wenn der Arbeitsablauf läuft. Im Folgenden zur Verdeutlichung ein Beispiel. Nehmen wir an ich hätte einen Ordner mit 100 Bildern und ich möchte diese umbenennen in Bild01, Bild02 usw. (Das ist sehr hilfreich; die Leute fragen öfters danach, wie man das macht.) Eine Automator-Sequenz, die das erreicht könnte folgendermaßen aussehen:

Schritt Eins: Den Benutzer fragen wo er einen neuen Ordner erstellen will. (Die Idee dahinter ist, dass wir alle Dateien in diesen Ordner kopieren werden bevor wir sie umbenennen, nur für den Fall, dass etwas schief geht.)

Schritt Zwei: Den Benutzer nach dem Quellordner fragen, der momentan die Bilder beinhaltet.

Schritt Drei: Hole eine Liste mit allen Dateien in diesem Ordner. (Dieser Schritt nimmt den Ordner aus dem vorherigen Schritt als Eingabe und erstellt als Ausgabe eine Liste aller Dateien in diesem Ordner.)

Schritt Vier: Den Benutzer fragen wohin diese Dateien kopiert werden sollen - der Benutzer sollte den Ordner aus Schritt Eins angeben - und kopiere diese. (Dieser Schritt nimmt als Eingabe die Dateien aus dem vorherigen Schritt und erstellt als Ausgabe die kopieren Dateien.)

Schritt Fünf: Benenne die kopierten Dateien um. (Sie sind die Ausgabe des vorherigen Schritts.) Die "Dateien umbenennen"-Aktion enthält viele Optionen, wie das Umbenennen vonstatten gehen soll; eine davon ist ein konstantes Prefix [Vorsilbe] (das der Benutzer setzt) gefolgt von einem fortlaufenden Suffix [Nachsilbe] mit einer festen Anzahl an Zahlen (die der Benutzer auf 3 setzt um Suffixe wie "001" zu erhalten).

Die Benutzerfreundlichkeit ist ein schlüpfriges Konzept, aber diese Sequenz war wirklich einfach zu erstellen. Ich habe sie spontan in Automator erstellt, ohne Voraussicht - als ich anfing war ich nicht sicher was ich tun wollte oder was Automator mir überhaupt ermöglichte. Als ich den "Umbenennen"-Schritt einfügte, schlug Automator mir vor vorher einen "Kopieren"-Schritt hinzuzufügen, als Sicherheit. Durch Warnungen dieser Art und durch die Überprüfung ob die Ausgabe von einer Aktion eine gültige Eingabe für die nächste darstellt, unterstützt Automator den naiven Benutzer.

Eine Aktion ist eine wunderbare Art Skripting-Funktionalität zu verpacken. Es dauert ungefähr zwei Minuten ein AppleScript in eine Aktion umzuwandeln. Als Applescript-Programmierer, würde ich Ihnen eher eine Aktion schicken als ein nacktes Skript, weil Sie es dadurch in Ihre eigenen Sequenzen einbauen und es durch seine Oberfläche anpassen können ohne AppleScript beherrschen zu müssen (und ohne auf mich zurückkommen zu müssen, damit ich es Ihnen anpasse). Es ist auch möglich, eine Aktion in Objective C zu schreiben. Weiterhin kann ein Anwendungspaket [application bundle] Aktionen beinhalten, die sich automatisch Automator zur Verfügung stellen ohne eigene Installation. Somit werden z.B. durch das einfache Ausführen von BBEdit 8.2 (ein kostenloses Update für BBEdit 8 Besitzer) zwei Dutzend Aktionen zur Textverarbeitung auf magische Weise im Automator sichtbar.

<http://www.barebones.com/support/bbedit/updates.shtml>
<http://www.barebones.com/support/bbedit/current_ notes.shtml>

Durch all das, erwarte ich eine Flut von weiteren Aktionen in naher Zukunft - große Entwicklerfirmen werden sie mit ihren Anwendungen vertreiben, Skripter werden sie benutzen um ihre vorhandenen Skripte neu zu verpacken. Wenn das geschieht, werden die Endbenutzer, nehme ich an, schnell merken, dass Automator die Erfüllung eines Traums ist. Endlich kann jeder den Mac programmieren.

<http://www.apple.com/downloads/macosx/automator/>


Take Control-Neuigkeiten/02-Mai-05

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Michael Prümm <pruemm@yahoo.com>]

Tiger E-Buch-Verkauf durchbricht die 5.000er Marke -- Erfreut melden wir, dass der Verkauf unserer vier Take Control E-Bücher über Tiger Montagmittag die 5.000er Marke erreicht hat. Danke allen Käufern für ihre Unterstützung, und einen besonderes Dankeschön an unsere Autoren für ihre harte Arbeit, um uns dabei zu helfen, alle vier E-Bücher gleichzeitig mit Tiger herauszubringen. Nächster Meilenstein: 10.000 Verkäufe.

Take Control von Ihrem inneren Kontrollfreak -- Nein, dies ist nicht wirklich einer unserer in Vorbereitung befindlichen Titel, aber die cleveren Leute von Joy of Tech haben ihn benutzt, um sich über Apple und Steve Jobs lustig zu machen wegen des Aufhebens um Apples Verbannung von Wiley Büchern aus den Apple Stores als Vergeltung für das, was Steve Jobs anscheinend für eine nicht schmeichelhafte Biografie hält.

<http://www.geekculture.com/joyoftech/joyarchives/679.html>


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/02-Mai-05

vom TidBIT-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Michael Prümm <pruemm@yahoo.com>]

Die zweite URL unter jedem Thema verweist auf die Diskussion auf unserem Web Crossing Server, der schneller ist.

Nicht-autorisierte Steve Jobs-Biografie -- Unglücklich über eine demnächst erscheinende Biografie über Steve Jobs, hat Apple sich am Herausgeber gerächt, indem sie alle Wiley Titel aus den Regalen der Apple Stores genommen haben. Haben Apples Aktionen Wiley geschadet, Oder anderen Wiley Autoren, oder Apple, oder allen vorgenannten? ("Unauthorized Steve Jobs Biography" - 9 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2563>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/422>

iMac G5: In Rauch aufgegangen -- Matt Neuburgs Artikel über seinen ausgebrannten iMac G5 lässt andere hervortreten, die ähnlichen Problemen begegnet sind, und entzündet eine Debatte darüber, wieviele defekte Maschinen statistisch akzeptabel sind. ("iMac G5: Up in Smoke" - 15 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2561>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/420>

Mini Netzteil -- Ein Leser, der seinen Mac mini als einen portablen Mac benutzen möchte, würde gerne ein extra Netzteil kaufen, aber Apple bietet dieses nicht separat an. Es ist jedoch möglich, die Teile einzeln zu kaufen, allerdings ist dies teuer. ("Mini power supply" - 7 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2560>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/419>


Übersetzung dieser Ausgabe: Lars Buchholz <Lars.Buchholz@t-online.de>, Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>, Michael Prümm <pruemm@yahoo.com>, Christian Putze <christian@putze.net> und Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>.

Lektorat: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.

Koordination dieser Ausgabe: Jens Peter Franke <jpfranke@gmx.net>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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