
Sind Sie der Meinung, der Finder könnte besser sein? Diese Ansicht teilt auch Matt Neuburg und seine Lösung für die täglichen Ärgernisse ist die Software Path Finder von Cocoatech, die er in dieser Ausgabe bespricht. Patrick Dennis liefert eine detaillierte Beschreibung der Kombination des BlackBerry 7100i-Mobiltelefons/PDAs und der Software "PocketMac for BlackBerry", Glenn Fleishman erwägt Dienste zur Verkürzung von Internet-Adressen (URLs) und wir haben Neuigkeiten zur Preissenkung beim iMac mit PowerPC-Prozessoren.
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[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
20-Zoll iMac G5 jetzt 200 US$ günstiger, 17-Zoll-Gerät verschwunden -- Jetzt wissen wir weshalb Apple den iMac G5 nach der Ankündigung der Modelle mit Intel Core Duo-Prozessoren weiterhin angeboten hat: um die Lager zu räumen. Apple liefert unterdessen keine iMacs mehr mit 17-Zoll-Bildschirmen und der Preis für die restlichen 20-Zoll-Geräte wurde um 200 US$ auf 1'500 US$ gesenkt. Die iMacs mit Intel-Prozessoren kosten zwischen 1'300 und 1'700 US$, je nachdem ob Sie das 17- oder das 20-Zoll-Gerät bevorzugen.
<http://news.yahoo.com/s/cmp/20060202/tc_cmp/178600318>
Eine erster Test durch Macworld zeigt, dass für die meisten Anwendungen der iMac mit Intel-Prozessoren spürbar schneller ist; das Starten des Computers und von Applikationen ist viel schneller geworden. Der G5 wird deshalb nicht überflüssig: universelle Applikationen ("Universal Binaries") werden noch jahrelang existieren. Falls Sie also sowieso einen iMac anschaffen wollten oder einfach auf der Suche nach einem System im mittleren Segment waren, das auch nicht universelle Applikationen ausführen kann (wie etwa Adobe Photoshop), wäre jetzt die Zeit zuzugreifen. [GF]
<http://www.macworld.com/2006/02/firstlooks/imacbench2/>
von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>]
Der Finder ist das Programm, das Mac OS X-Benutzer gerne hassen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um an die Dinge zu denken, die Sie am Finder wütend machen. Das sollte nicht lange dauern! Hier sind ein paar Beispiele:
Warum verrät der Finder nicht, wo Sie sind? Warum sagt er nicht, welches Verzeichnis in der Gesamthierarchie ein Fenster oder eine Spalte anzeigt? Sie wissen vielleicht, dass ein Command-Klick auf den Fenstertitel den Pfad sichtbar macht, aber einige Leute wissen das nicht (z.B. meine Mutter) - und in jedem Fall muss man etwas tun (der Finder zeigt es nicht einfach); außerdem kann man sich in der Spaltenansicht leicht verlieren, weil die Spalten keine Überschriften haben.
Wenn Sie mehrere Dateien in ein Verzeichnis ziehen und der Finder Sie fragt, ob Sie eine bestehende Datei ersetzen wollen, warum gibt er die relativen Änderungsdaten nicht an? Wenn Sie eine Datei in ein Verzeichnis ziehen, sagt Ihnen der Finder, ob eine bestehende Datei gleichen Namens älter oder neuer ist. Wenn Sie mehrere Dateien ziehen, tut er das nicht - er fragt Sie für jede bestehende Datei, ob Sie sie ersetzen wollen, aber ohne die Datumsinformation, die meistens für die Entscheidung, wie man vorgehen will, wichtig ist.
Ich könnte noch mehr anführen, und Sie sicher auch. Der Finder ist voller unnötiger kleiner und großer Unvollkommenheiten; wenn Sie nicht auf Anhieb ein Dutzend nennen können, liegt das wohl daran, dass Sie gar nicht mehr merken wollen, wie schlecht der Finder ist, um Ihrem Blutdruck nicht zu schaden. Da wir alle den Finder dauernd und jeden Tag benutzen müssen, müssen wir einfach mit ihm leben - oder nicht?
Nein! Mit Hilfe von Path Finder 4 von Cocoatech können Sie den Finder umgehen und stattdessen eine vernünftige, rationale, saubere Umgebung für die Arbeit mit Dateien und Verzeichnissen benutzen. Bei jedem Schritt und bei jedem Detail fühlen sich Path Finders Oberfläche und Verhalten einfach richtig an. Darüber hinaus bietet Path Finder eine Menge weitergehender Informationen und Funktionen, die dem Finder fehlen; Path Finder kann in der Tat nicht nur den Finder, sondern auch mehrere Dienstprogramme ersetzen, die Sie vielleicht bereits nutzen, um Schwächen des Finder zu kompensieren.
Path Finders Oberfläche im Detail zu beschreiben und aufzulisten, was er alles kann, würde einen langen Artikel geben. Hier sind also nur einige wichtige Dinge.
Path Finder zeigt den Inhalt eines Ordners in den drei Standardansichten (Symbole, Liste oder Spalten) zuzüglich eines hierarchischen Menüs, und man kann die Darstellung von unsichtbaren Dateien sowie von Paketinhalten und das intelligente Sortieren (das Anwendungen, Ordner und Dateien gruppiert) an- und abschalten. Ordnerinhalte können auch gefiltert werden, so dass man beispielsweise nur JPEG-Bilder oder nur JPEG- und TIFF-Bilder sieht und bearbeitet. Mehrere Ordner können in Tab-Reitern (wie in Safari) angezeigt werden und Dateien können von einem Tab in einen anderen gezogen werden. Die Dateiinformationen enthalten die Spotlight-Metadaten und erlauben die Änderung des Eigentümers und der Zugriffsrechte (und zwar richtig, nicht wie der Finder, der das Ausführungsrecht weglässt), des Dateityps und des Erzeugers sowie des Erzeugungs- und Änderungsdatums; Sie können sogar Daten- und Ressourcenzweig vertauschen.
Ein Ablagestapel (vergleichbar der "Shelf" von NeXT) erlaubt das Ziehen und Ablegen von Objekten von hier und da, um Gruppen von Objekten zu erzeugen, die später weiter bearbeitet (kopiert, bewegt, komprimiert, gebrannt oder per E-Mail verschickt) werden. Man kann mit oder ohne Spotlight suchen, und zwar in einem Suchfeld oder mittels eines ausführlicheren Suchfensters. Die laufenden Prozesse werden aufgelistet und können beendet oder mit dem Unix-Kommando "sample" bearbeitet werden. Terminal, Konsole (zum Anschauen von Log-Dateien) und ein Hex-Editor sind eingebaut. Sie können Festplattenabbilder erzeugen und manipulieren, auf verschiedene Arten komprimieren (inklusive StuffIt, das eingebaut ist), Bilder von einem Format in ein anderes konvertieren und sogar Bildschirmschnappschüsse erstellen.
Path Finder ist nicht ganz perfekt. Tabs lassen sich nicht so einfach wie in Safari mit Command-Doppelklick erzeugen. Das Verwalten aller möglichen Schubladen kann aufwendig werden. Path Finder stürzte in der ersten halben Stunde meiner Benutzung zweimal ab; Cocoatech hat schnell ein 4.0.1-Update zur Fehlerbehebung herausgebracht. Dann habe ich weitere kleine Fehler entdeckt; z.B. wird der Laufwerksname im Informationsfenster einer Datei falsch dargestellt. Cocoatech gibt zu, dass die Dokumentation zu Path Finder 4 unvollständig ist, und da haben sie recht: die Hilfedateien sind einfach unzureichend.
Trotzdem kann ich Path Finder nur empfehlen. Er lässt den Finder (und damit Apple) schlecht aussehen. Zufällig (oder nicht) hat Apple kürzlich eine Stelle für einen Software-Ingenieur ausgeschrieben, der an dem "berüchtigten Datei-Browser für Mac OS X" arbeiten soll. Apple würde gut daran tun, sich Path Finder anzusehen oder direkt den Entwickler Steve Gehrman einzustellen. Bis dahin ist Path Finder der Arbeitsplatz, den Sie sich immer gewünscht haben und den Sie verdienen. Also laden Sie jetzt die 21 Tage-Demo herunter und probieren Sie ihn aus. Path Finder 4 setzt Tiger voraus und kostet 35 US$ (18 US$ als Upgrade von einer früheren Version); das ist viel Programm fürs Geld.
<http://www.cocoatech.com/pf4/>
<https://jobs.apple.com/cgi-bin/WebObjects/Employment.woa/wa/jobDescription?RequisitionID=2510614>
von Glenn Fleishmann <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]
Wortfülle dient einem Lesen, das mühsam ist und ohne helfende Auffassungsgabe schwieriger zu verstehen ist. Oder besser: wortreich schlecht, prägnant gut.
Dasselbe gilt für URLs (Uniform Resource Locators). Lange, komplexe URLs sind der Fluch von Web-Links, die per E-Mail versendet werden, da viele der beliebtesten und interessantesten Websites und viele gebräuchliche Blog Management-Systeme URLs generieren, die ohne zusätzliche Anstrengungen nicht routinemäßig in E-Mails versendet, empfangen und nachgegangen werden können.
Im allgemeinen funktionieren URLs mit weniger als 70 Zeichen in den meisten E-Mail-Programmen gut. Längere URLs, die dazu neigen, über mehrere Zeilen umbrochen zu werden, werden oft in E-Mails durch Leerzeichen oder Zeilenumbruch in der Mitte der URL verstümmelt, solange nicht die ganze URL von spitzen Klammern umgeben ist. (Obwohl nicht Teil der URL-Spezifikation wird die Benutzung von spitzen Klammern, um URLs in E-Mails und Usenet-Nachrichten zu schützen, seit langem vom W3C empfohlen; TidBITS nutzt diese Technologie seit 1996.)
<http://www.w3.org/Addressing/URL/5.1_Wrappers.html>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=01658>
<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=01571>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-315.html#s1>
Aber es gibt einen anderen Weg, wenngleich einen, der die Domänen- und Verzeichnisinformationen, die selbst einer wirklich unansehnlichen Adresse innewohnen, eliminiert. Mehrere Dienste können eine lange URL nehmen und eine kurze produzieren, indem sie die Weiterleitung, die Teil von HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist, verwenden, um Anwender zum aktuellen Ziel zu führen.
[So sehr wir es auch begrüßen, in der Lage zu sein, kurze URLs in TidBITS zu verwenden, vermeiden wir diese Dienste absichtlich - selbst einen hypothetischen, den wir selbst entwerfen und einsetzen könnten - aus einem Sinn des Dienstes an der Nachwelt. Viele der URLs, die in TidBITS erschienen sind, seit wir 1994 damit begonnen haben, sie in Artikeln einzufügen, funktionieren jetzt nicht mehr, und in den meisten Fällen sind die Quellen, auf die sie gezeigt haben, auch verschwunden. Aber weil wir damals schon die vollen URLs angegeben haben, können die Leser zumindest einen Eindruck bekommen, wo die URL hätte hingehen sollen, und sie könnten die URLs möglicherweise in der Wayback Machine des Internet Archivs dazu benutzen, zwischengespeicherte Versionen der Seiten zu finden. -Adam]
<http://www.archive.org/web/web.php>
Wenn es nicht der Großvati dieser Dienste ist, so ist TinyURL.com zumindest der bekannteste. Der Urheber der Site, Gilby Productions, beansprucht für sich, 220 Millionen Besucher pro Monat sowie eine Historie von 13 Millionen konvertierten URLs zu haben. Es ist eine simple Aufgabe, die Seite zu besuchen, seine URL ins Eingabefeld zu kopieren, auf Make TinyURL zu klicken und das Ergebnis zu kopieren.
Es gibt viele andere Kurz-URL-Macher, weil es ein unglaublich triviales Stück Programmierung ist, diese Art der URL-Abbildung durchzuführen. Schwieriger sind die zusätzlichen Aufgaben: diese Weiterleitungen unendlich weiterlaufen zu lassen, eine Datenbank zu warten, Aktualisierungen für den Kurz-URL zu ermöglichen (für den Fall, dass sich ein Weiterleitungsziel ändert), und Statistiken zum Durchklicken zu bieten. Wir sprechen hier noch nicht über Anstrengungen, die mit der Abbildung des menschlichen Erbgutes gleichzusetzen wären, und daraus resultierend sind alle Dienste, die ich gefunden haben, zurzeit kostenlos.
Abgesehen von der notwendigen Ähnlichkeit dieser Anbieter versuchen diese sich voneinander zu differenzieren. Shorl zum Beispiel erstellt einen eindeutigen URL, den man dazu benutzen kann, Seitenaufrufe zu überprüfen. SnipURL erlaubt Ihnen, ein Konto einzurichten, um viele gekürzte URLs zu verfolgen. Notlong erstellt einen eindeutigen Hostnamen oder lässt Sie einen erstellen (d.h. foob.notlong.com könnte auf die URL eines TidBITS-Artikels verweisen). Andere Dienste sind u.a. DigBig und Shrinkster.
<http://shorl.com/>
<http://snipurl.com/>
<http://notlong.com/>
<http://digbig.com/>
<http://shrinkster.com/>
Einer meiner Favoriten ist LookLeap von Sid Steward, ein PDF-Zauberer, der die Verlinkung und Aufräumzauberkunst an den elektronischen Versionen mehrerer Bücher, an denen ich mitgeschrieben habe, angewendet hat. Sids Dienst verrät ein wenig mehr über das Ziel, indem er die Domain der URL, die Sie kürzen, integriert und auf diese Weise einen Teil der nützlichen Informationen der Original-URLs in die gekürzte lookleap.com-Version übernimmt. LookLeap geht auch einen Schritt weiter, indem es eine Kommentarfunktion für eine gegebene Seite einfügt, ein Icon generiert und einen Cache in HTML und PDF-Form sowie offene Statistiken für Links zu gegebenen Domains bietet.
Wie Sie erwarten würden, hat fast jede Internet-Technologie mit ausreichender Beliebtheit auch Parodien hervorgebracht. Daher, wenn Sie denken, dass der Einsatz langer, komplexer URLs Sie hochentwickelt aussehen lässt, füttern Sie GiganticURL.com mit Ihrer mickrigen, kleinen URL und, naja, versuchen Sie nicht, sich die Ergebnisse einzuprägen, außer Sie sind eidetisch [= ein fotografisches Gedächtnis haben -- SK]. Ich würde nur aus Spaß zu einem verlinken, aber es ist es nicht wert, die Größe dieses Artikels für das Beispiel um 2 KByte zu vergrößern.
von Patrick Dennis <patrick@alliantstudios.com>
[Übersetzung Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]
Meinen Palm IIIe hatte ich von Anfang an ins Herz geschlossen, das war im April 1999. Für mich war der PDA eine großartige Hilfe, man brauchte aber nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, dass jemand eines Tages ein Gerät entwickeln würde, das ein wunderbarer PDA und ein prima Mobiltelefon sein würde.
Seit dem Moment habe ich gewartet, gewartet und gewartet.
Verizon hatte während der letzten Jahre eine Reihe wenig beeindruckender Palm-/Telefon-Kombinationen angeboten, deshalb hielt ich mich zurück. Treo 600 und 650 erregten mein Interesse, aber einige Kollegen benutzten und hassten sie von Herzen. Ich kenne nur eine Person, der ihr Treo gefällt.
Ende letzten Jahres erfuhr ich von PocketMac für BlackBerry, mit dem die Synchronisation zwischen einem Mac und einem beliebigen BlackBerry-Gerät möglich ist. Über einen BlackBerry hatte ich bislang noch nicht nachgedacht, auch wenn viele meiner Freunde darauf schwören. Mir gefiel die Kugelform nicht und - wichtiger noch - ich war bislang davon ausgegangen, dass man BlackBerries nur mit Windows-Rechnern synchronisieren könne.
<http://www.pocketmac.com/products/pmblackberry/>
<http://www.blackberry.com/>
Nachdem ich von PocketMac für BlackBerry gehört hatte, warf ich einen Blick auf den 7100i, der von Sprint Nextel angeboten wurde. In natura ist der 7100i kleiner, als ich ihn mir vorgestellt hatte, nur wenig größer als ein typisches Mobiltelefon. Der Bildschirm ist hell und scharf. Beeindruckt entschied ich, dass die Zeit gekommen sei und schlug zu. Durch die Verlängerung des Sprint Nextel-Vertrages um weitere zwei Jahre (die in meiner Gegend eine gute Versorgung bietet) kam ich in den Genuss eines Riesendeals, was das Telefon betraf und man versprach mir, dass ich es innerhalb von 14 Tagen zurückgeben könne. Ich fuhr nach Haus und lud mir sofort PocketMac für BlackBerry herunter.
<http://www.blackberry.com/products/blackberry7100/blackberry7100i.shtml>
PocketMac für BlackBerry -- Meine wichtigste Frage zu meinem neuen Telefon war: Wie gut würde die PocketMac-Software funktionieren? Kurze Antwort: einwandfrei. Auch nach Wochen keine Enttäuschung: die Software macht genau das, was die PocketMac-Leute versprochen haben. Etwas ausführlicher geantwortet: Zweck der Übung war, Telefon und PDA in einer Einheit zusammenzufassen, die ich mit meinem Mac synchronisieren kann - die BlackBerry-Funktionalität war nur ein Bonus. Sollte die PocketMac Software also nicht wie angekündigt funktionieren, dann wollte ich das Telefon zurückgeben.
Die Software soll einen BlackBerry mit Entourage (Version 10.1.6 oder neuer), mit dem Adressbuch, mit Mail, iCal, Now Up-to-Date & Contact und Daylite synchronisieren. Außerdem rühmt sie sich ihrer iSync-Integration bzw. -kompatibilität, synchronisiert aber weder mit Eudora noch mit dem Chronos-Kalender oder den Contact-Applikationen. Ich kann mich nicht dafür verbürgen, wie das Programm insgesamt mit diesen Applikationen zusammenarbeitet, mit Entourage habe ich aber gute Erfahrungen gemacht. Ich habe die Software installiert und vor dem Anschließen des BlackBerry die Hinweise zur Konfiguration der Voreinstellungen befolgt. Die Einrichtung der Voreinstellungen war einfach und nutzerfreundlich. Den BlackBerry verband ich über das beiliegende Standard-USB-Kabel mit meinem Mac, klickte auf "Synchronisieren" und ... es funktionierte wie versprochen. Mühelos, ohne Ärger oder sonstige Überraschungen. Alles zusammen, vom Download über das Installieren bis zur fertigen Synchronisierung, dauerte weniger als eine halbe Stunde, sogar eher 15 Minuten.
(Hinweis: es gibt zur Zeit ein Kompatibilitätsproblem mit der Art und Weise, wie die neuen Intel-iMacs mit den USB-Verbindungen umgehen. D.h. dass PocketMac für BlackBerry derzeit auf diesen Rechnern nicht via USB läuft; Bluetooth-Verbindungen laufen problemlos. Auf der PocketMac-Website gibt es dazu weitere Informationen.)
<http://www.pocketmac.com/updates.html>
Überraschenderweise gibt es bei den Synchronisationsoptionen keine Möglichkeit, Einfluss darauf zu nehmen, wie Konflikte zwischen Daten auf einem Handheld und dem Mac gehandhabt werden. In der Standardeinstellung - dafür bestimmt, den Anwender vor Datenverlust zu schützen - wird Ihnen die Entscheidung offen gelassen, was zu tun ist, wenn ein Gerät feststellt, dass auf dem anderen Gerät Daten gelöscht wurden. Meiner Meinung nach ist das der sicherste Weg, mit einer Synchronisierung umzugehen, manchen Nutzern wäre mehr Steuerungsmöglichkeit vielleicht lieber. Von PocketMac war zu hören, dass man darüber nachdenke, in künftigen Versionen verbesserte Konfliktlösungen einzubauen, in der Zwischenzeit wird aber eine nicht unterstützte Applikation namens Advanced Prefs in der /Library/PocketMacBB installiert. Ich habe keine dieser Optionen benötigt, da es mir nichts ausmacht, zur Lösung von Datenkonflikten aufgefordert zu werden.
Unter dem Strich kann man sagen, dass die Software das tut, was sie verspricht, und zwar sehr gut. Die Leute bei BlackBerry sind anscheinend der gleichen Meinung: der BlackBerry Hersteller "Research in Motion" hat ein Abkommen mit PocketMac geschlossen, die Software mit jedem Telefon auszuliefern und Mac-Anwendern die Möglichkeit zu eröffnen, sich das Porgramm gratis von der Website einer der beiden Firmen herunterzuladen.
BlackBerry 7100i als Telefon -- Wie bereits erwähnt handelt es sich bei dem 7100i um ein Modell der BlackBerry-Serie 7100, das von Sprint Nextel angeboten wird. Die meisten Provider bieten jetzt eine 7100er Version, und ich unterstelle, dass sich diese Geräte in ihren Funktionen ähneln, aber jeweils von bestimmten Providern vertrieben werden und etwas unterschiedliche Schalen haben - das Nextel-Telefon hat allerdings auch die Walkie-Talkie-Funktionalität.
Kurz gesagt: ich habe diese Telefon-PDA-Kombination jetzt seit fast acht Wochen und bin immer noch schwer begeistert. Es gibt ein paar Dinge, für die ich mir andere Lösungen vorstellen könnte, aber die sind nicht schwerwiegend. Das 7100i ist leicht verständlich und leicht zu handhaben, dazu so sorgfältig durchdacht wie kaum ein elektronisches Gerät, das ich kenne - mit Ausnahme meines iPod vielleicht.
Die Tonqualität des Telefons ist sehr gut: ich würde 7 von 10 Punkten dafür geben. Mein letztes Telefon war das High-End (das traf zumindest zu, als ich es kaufte) Motorola i730, und der Unterschied der Telefonqualität zwischen beiden ist vernachlässigbar. Was die Lautstärke angeht, so vermute ich, dass sie an lauten Arbeitsplätzen oder in einem besonders lärmenden Fahrzeug etwas höher sein dürfte. Die Freisprechmöglichkeit ist gut, ich habe sie aber selten benutzt.
Den Empfang halte ich für besser als bei meinem i730, und es sind auch weniger Gesprächsabbrüche zu verzeichnen als bei meinem alten Telefon (sehr wenig, es kommt aber vor). Ich verdächtige da ja eher meinen Provoder bzw. meinen eigenen Standort zu einem bestimmten Augenblick als das Telefon, aber man weiß ja nie.
Auch der PDA selbst ist gut. Er läuft zwar nicht unter PalmOS, aber keines der Programme ist weit von dem entfernt, was ein Palm-Nutzer erwarten würde. Bei Kalender und Adressbuch gibt es keine Überraschungen, auch wenn man zwei Hände braucht, um durch eine lange Liste mit Kontaktadressen zu scrollen, es sei denn, Ihr kleiner Finger ist so beweglich, dass Sie ihn um den Telefonhörer herumhalten und damit einen Knopf drücken können, während Sie das Scrollrad mit dem Daumen betätigen. Es reicht auch, die ersten Buchstaben eines gesuchten Namens einzugeben. ToDo-Liste und Notizen funktionieren erwartungsgemäß. Der BlackBerry wird mit der üblichen Software ausgeliefert, die man bei Smartphones kennt, u.A. mit Webbrowser, einem Spiel ähnlich Breakout, einem Rechner, einem Programm zur Speicherung von Passwörtern und anderen kleineren Applikationen.
Ich ging davon aus, dass ich gute Qualität bekommen würde, erlebte aber trotzdem einige angenehme Überraschungen. Die erste ist eigentlich so logisch und einfach, dass man kein Aufhebens darum machen müsste, für mich war die Idee aber neu: das Telefon wird bei jedem Anschluss an eine USB-Schnittstelle an einem beliebigen Computer geladen. Jetzt muss man kein Netzteil mehr mit sich herumschleppen (es ist natürlich eins dabei, damit Sie es an einer Steckdose aufladen können). Für jemand, der dauernd von Rechnern umgeben ist, eine willkommende Entwicklung.
BlackBerry 7100i für E-Mail -- Die zweite Überraschung ist der verführerische BlackBerry E-Mail-Service. Die meisten BlackBerry-Käufer werden wahrscheinlich diesen Dienst in Anspruch nehmen - auch wenn Sie das nicht tun, dann haben Sie immer noch eine gute PDA-/Telefon-Kombination. 45 US$ pro Monat (zusätzlich zu den Telefonkosten) sind sicher kein Pappenstiel, aber ich beantragte den Dienst, auch wenn es mir gefährlich erschien, E-Mail ständig griffbereit zu haben.
Wie sich herausstellte, gefiel mir die Sache viel besser, als ich erwartet hatte. Als ich eines Tages an einer Ampel mit einer längeren Rotphase warten musste hörte ich den inzwischen vertrauten Summton, der eine neue E-Mail ankündigte. Adam fragte an, ob ich Lust hätte, diesen Artikel hier zu schreiben. Als ich später auf meine Essensverabredung wartete, sah ich 10 neue Nachrichten von Kunden durch und beantwortete drei, die auf eine kurze und schnelle Reaktion warteten. Wenn es wirklich dick kommt, dann kann ich immer noch selbst entscheiden, wie erreichbar ich sein möchte, aber ich muss zugeben, dass ich E-Mail schneller beantworten kann, wenn ich nicht vor meinem Rechner sitze. Jetzt weiß ich, warum diese Dinger auch "CrackBerries" genannt werden: es ist fast unmöglich, der Versuchung zu widerstehen, andauernd die Mailbox zu überprüfen.
[Übersetzung: Almut Pabel <sebalpa@web.de>]
Wenn die Firma die BlackBerry Enterprise Server Software nicht zur Verfügung stellt, kann man den Internet Service von BlackBerry nutzen müssen. Dieser Service ruft E-Mails von Ihrem E-Mail-Server ab und schickt sie zum BlackBerry (es löscht die E-Mails auf dem Server nicht nachdem es sie abgerufen hat, so kann man sie später auch noch auf dem Computer empfangen können). Ich bin mir nicht sicher, in welchen Intervallen die E-Mails gecheckt werden, aber es muss so zwischen alle 15 Minuten und einer halben Stunde sein. Die Mitteilungen erscheinen somit nicht unaufhörlich.
Die Interaktionen zwischen dem E-Mail- und dem BlackBerry-Server werden von einem Account auf der BlackBerry-Website verwaltet. Man kann Filter installieren die den BlackBerry ermächtigen nur die E-Mails abzufragen, die man vorher festgelegt hast - man kann wählen zwischen: nur E-Mails von einer Handvoll Absendern oder von Jedermann zu empfangen. Man kann ebenso Optionen einrichten, welche die E-Mails einer Empfangsbestätigung, Dateien, der Ablage und Absendern zuordnen.
Ich habe meine eigene Strategie entwickelt, um kontrollieren zu können, welche Nachrichten zum BlackBerry durchgehen. Ich installierte eine neue E-Mail-Adresse für mich, eine die ich nur an Freunde, Familienmitglieder und Kunden heraus gegeben habe. Nur die E-Mails, die an diese neue Adresse gesendet werden, gehen weiter an mein Handgerät. Dabei ist meine Hoffnung, dass diese neue E-Mail-Adresse nicht auf Verteilerlisten enden wird, irgendwohin gesendet, an Spammer verkauft oder anderweitig verteilt wird und dass sie deshalb relativ Spamfrei bleibt. Naiv? Vielleicht, aber es hat bisher geklappt und so kann ich hoffen. Ich behalte natürlich meine Spam-geplagte alte E-Mail-Adresse: für Verteilerlisten und weil ich oft nützliche E-Mails von den Leuten erhalte, die meine BlackBerry-Adresse noch nicht kennen.
Man kann auf die E-Mails antworten, indem man das vorhandene Keyboard nutzt, das aufgebaut ist wie eine Mischung aus einer QWERTY-Tastatur und dem eines normalen Handys. Es gibt zwei Möglichkeiten für das Schreiben des Textes. Es gibt den etwas schwerfälligen aber effektiven "Alpha mode", bei dem man jedes Wort durch das Betätigen der Tasten buchstabiert und zwar so lange bis der gewünschte Buchstabe erscheint. Aber die meisten werden den viel schnelleren "SureType mode" benutzen, der das Wort während des Schreibens errät und nur eine Taste für jeden Buchstaben benötigt. Ich muss selten die erratenen Worte von "SureType" korrigieren, außer wenn ich Eigennamen eintippe. Nach nur 15 Minuten Übung konnte ich bemerkenswert schnell schreiben und da 35'000 Wörter im Speicher enthalten sind, ist das Vokabular sicherlich ausreichend für den normalen täglichen Bedarf.
BlackBerry vereinfacht andere Aufgaben und minimiert die Interaktionen für den Nutzer. Wenn man zum Beispiel eine E-Mail mit einer Telefonnummer empfängt: dann kann man durch die Nachricht scrollen - so lange bis man auf der Zeile ist, welche die Telefonnummer enthält (man verwendet das Scrollrad an der Seite des Telefons, das ebenso als Taste dient). BlackBerry erkennt die Telefonnummer automatisch als solche und hebt sie hervor. Man drückt das Scrollrad und es erscheint ein Kontextmenü mit der Option die hervorgehobene Telefonnummer anzurufen. Wenn man das Scrollrad nochmals presst, wird die Nummer angewählt. Dasselbe passiert mit einer E-Mail-Adresse, was einem gestattet, die Adresse schnell auszuwählen oder zu speichern oder eine Nachricht an diese Adresse zu schreiben.
Während man telefoniert, kann man trotzdem alle anderen Gerätefunktionen nutzen ohne dass der Anruf unterbrochen wird - etwas das viele Handys mit normaler Ausstattung sehr schlecht oder gar nicht können.
Einige wenige "zermatschte" Beeren -- ich bin auf ziemlich wenige Nachteile gestoßen, aber sie sind es wert erwähnt zu werden.
Zuerst: der BlackBerry ist in seinem Kernstück immer noch ein Gerät, dass an einen Windows-PC angeschlossen werden muss. So gut wie PocketMac für BlackBerry ist, so ist es doch eine Übergangslösung. So enthält die PC-basierte Desktop-Software, die RIM anbietet, Eigenschaften und Funktionen, die für den Mac noch nicht nutzbar sind. Zum Beispiel kann man RIMs PC-Software dazu nutzen, die neue Software für BlackBerry zu installieren, ganz so wie man eine neue Anwendung auf den Palm bringt. Man kann damit arbeiten, wenn man einige BlackBerry-Anwendungen von den Websites der Entwickler geradewegs zum Gerät herunter lädt, aber nur so lange wie man mit BlackBerry verbunden ist und ihn selbst nutzt. (BlackBerrycool.com ist eine großartige Quelle um immer neue Software zu finden.) Aber wenn man nur einen Mac und keinen Windows-PC zur Verfügung hat und Software von der BlackBerry-CD wieder installieren möchte - dann kann das eine schwierige Sache werden!
<http://www.blackberrycool.com/>
In praktischer Hinsicht bin ich etwas unsicher über die Lebensdauer der Batterie. Sie reicht gut für einen Tag bei häufiger Benutzung, manchmal auch für zwei Tage. Aber ich habe mir angewöhnt, die Batterie jeden Abend zu wechseln, weil sie gegen Ende des zweiten Tages bei normaler Benutzung schon ziemlich schwach ist. Die gute Nachricht über die Lebensdauer für Batterien ist, dass es inzwischen Batteriehüllen gibt, die innen einen Magnetstreifen haben und das Display automatisch ausschalten, wenn das Gerät in die Hülle gesteckt wird. Andererseits ist die Hülle starr und unbeweglich. Ich hätte gern bessere.
Meine ernsthaftesten Bedenken liegen in meiner Paranoia über die Sicherheit bei der Weitergabe meiner persönlichen Informationen begründet. Wenn man Anwendungen Dritter herunter lädt, hat man die Möglichkeit: (a) dessen Interagieren mit anderen BlackBerry-Programmen zu erlauben oder abzublocken (b) man kann den Zugriff zu persönlichen Daten gewähren und (c) Informationen übermitteln. Ich verstehe, dass bestimmte Anwendungen die Übermittlung von Informationen brauchen um ordentlich zu funktionieren: z.B. braucht die eingebaute GPS-Software die Übermittlung der Lokalisation um funktionieren zu können (beim 7100i - andere Modelle des 7100 haben keine GPS-Unterstützung). Damit will ich sagen: die Nutzer sollten sorgfältig damit umgehen, Software von anderen Personen herunter zu laden. Außerdem sollte man sich fragen, was jede Erlaubnis wirklich beinhaltet oder nach sich ziehen kann.
BlackBerry hat eine eingebaute Firewall, die so beschaffen ist (laut Handbuch), dass "sie verhindert ...dass Programme ohne das Wissen des Nutzers Daten übermitteln". Des Weiteren wird im Handbuch gesagt, wenn ein Dritter versucht Daten herunter zu ziehen oder zu übermitteln, während die Firewall nicht in Betrieb ist, dann wird man gefragt, ob man diese Verbindung erlauben möchte oder nicht. Das ist alles was das Handbuch über die Firewall sagt - zwei Sätze. Die gute Nachricht ist, dass die Voreinstellungen so beschaffen sind, dass man davor geschützt ist unwissentlich Daten zu übermitteln. Man kann verhindern, dass Dritte einen Zugriff auf persönliche Daten bekommen, wenn man das nicht möchte.
Das Urteil und letzte Gedanken - wie viele andere BlackBerry-Nutzer bin ich an einem lange währenden Schutz- und Urheberrecht zwischen RIM und NTP Inc. interessiert. Das ist die Firma, welche die Patentrechte der RIM-Technology für die Nutzung des drahtlosen Service beansprucht. RIM hat kürzliche eine Reihe von Prozessen verloren, während NTP bei der U.S-Patentbehörde Boden verloren hat. Der U.S. Supreme Court (Oberster Gerichtshof) wies Ende Januar eine Klage ab, so wird jetzt (am 24.Februar 2006) ein District Court (Amtsgericht) über eine mögliche einstweilige Verfügung gegen RIM entscheiden. Wenn die einstweilige Verfügung in Kraft gesetzt wird, wird RIM wahrscheinlich gezwungen sein, den BlackBerry-Service in den USA zu beenden.
<http://www.rim.com/news/press/2006/pr-23_01_2006-02.shtml>
<http://news.com.com/RIM+injunction+hearing+set+for+February/2100-1047_3-6031195.html>
Die Firma fordert eine Übergangslösung um den Service für die Software erhalten zu können. Aber derzeit ist noch nicht klar ob ein Update für die BlackBerry-Geräte installiert werden muss. Und wenn, ob es auch für den Mac verfügbar ist oder nur für den Windows PC. Wenn man sich dafür entscheidet, den BlackBerry E-Mail-Service zu nutzen und man hat keinen Zugriff zu einem Windows-PC, könnten die nächsten Wochen ziemlich bedeutungsvoll werden. Ich wäre persönlich sehr geschockt, wenn der Fall nicht mit einem außergerichtlichen Vergleich beigelegt werden könnte - es ist steht zu viel Geld auf dem Spiel und zu viele Geschäftsleute und Politiker haben sich auf BlackBerry-Geräte festgelegt.
Mit all diesem im Kopf will ich folgendes über 7100i/PocketMac mit der BlackBerry-Kombination sagen: ich habe viele Jahre auf eine elegante Kombination von Telefon und PDA gewartet. Der 7100i ist weder ein gutes Telefon mit einem schlechten PDA im Anhang, noch ein schönes PDA mit einem zweitklassigen Telefon dabei. Alles ist wohldurchdacht und integriert, und wenn man den BlackBerry E-Mail-Service dem Ganzen hinzugibt, kann ich nur dies sagen: Es wurde aber auch Zeit!
[Patrick Dennis ist der Präsident und Creative Director von Alliant Studios, eine Markenstrategie- und Kommunikationsdesignfirma in North Virginia. Er ist seit 1986 Mac-Nutzer und hat genügend alte Macs zu Hause, was seine Frau dazu bringt zu sagen: "Wirf sie weg oder mach ein Museum auf."]
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
"Take Control of Buying a Mac" aktualisiert und Intel-Macs aufgenommen -- An der Macworld Expo in St. Francisco im vorigen Monat hat Steve Jobs alle mit seiner Ankündigung der neuen Macs mit Intel-Prozessoren überrascht: der iMac und das MacBook Pro. Bis dahin sind die meisten davon ausgegangen, dass der Übergang langsam vor sich gehen würde, jetzt sieht es aber danach aus, dass bis Ende 2006 die gesamte Produktlinie von Apple mit Intel-Prozessoren ausgerüstet sein wird.
Was bedeutet das für Sie, wenn Sie geplant haben, in diesem Jahr einen neuen Macintosh-Computer zu kaufen? Für viele Leute kommt der Übergang innerhalb eines Jahres sehr unpassend, da es nicht möglich ist, im vornherein zu wissen, wann welches Modell mit Intel-Prozessoren ausgerüstet und welche Kinderkrankheiten es aufweisen wird. Zudem leidet die Leistungsfähigkeit, wenn nicht angepasste Applikationen nur mit Hilfe der Kompatibilitätssoftware Rosetta laufen; es macht deshalb keinen Sinn, jetzt zu wechseln wenn die von Ihnen am häufigsten genutzten Applikationen noch nicht als universelle Anwendungen ("Universal Binaries" zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sieht die Leistung der neuen Intel-Prozessoren vielversprechend aus und es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis keine Macs mit PowerPC-Prozessoren in den Regalen stehen werden. Was soll ich also machen? Treten Sie einen Schritt zurück, atmen Sie tief durch und kaufen Sie eine Ausgabe des eben aktualisierten Take-Control-E-Buches "Take Control of Buying a Mac". Es gibt ein altes Sprichwort der Art "Gib einem Menschen einen Fisch und er hat zu essen für einen Tag, lerne ihn zu fischen und er wird sein Leben lang genug zu essen haben". Das ist auch mein Ziel mit "Take Control of Buying a Mac" - weder ich noch sonst jemand ausserhalb Steve Jobs Büro kann wissen, wann Apple sein neustes Produkt vorstellen wird. Man kann aber historische Trends und den Zeitplan im E-Buch konsultieren und eine ungefähre Schätzung machen, was als nächstes passieren wird. Das E-Buch kann Ihnen auch dabei helfen, den besten Mac für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu finden, sei dies nun einer mit PowerPC- oder Intel-Prozessoren, ein Desktop oder ein Notebook, ein PowerBook oder ein iBook. Wenn die Ankündigung von Apple Ihre Planung durcheinandergeworfen hat, empfehle ich Ihnen den Kauf von "Take Control of Buying a Mac".
<http://www.takecontrolbooks.com/buying-mac.html?14@@!pt=TRK-0010-TB815-TCNEWS>
vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Die erste Internet-Adresse unter jedem Thema verweist auf die herkömmliche Website von TidBITS-Talk; die zweite Adresse zeigt auf unseren Web Crossing-Server, der mit einem anderen Erscheinungsbild aufwartet und etwas schneller ist.
Fotodrucke für geschäftliche Zwecke -- Wohin wenden Sie sich, wenn Sie grosse Mengen von digitalen Fotos in möglichst kurzer Zeit drucken wollen? ("Photo Printing Services for Business Use" - 6 Beiträge)
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Werkzeuge die wir benutzen: DropCopy -- Nach dem Artikel von Matt Neuburg zu DropCopy schlagen Leser andere Programme vor, die ähnliche Funktionen zum Kopieren von Dateien über ein Netzwerk bieten. ("Tools We Use: DropCopy" - 6 Beiträge)
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iPhoto-Diaschau zu QuickTime -- Die Vollbilddarstellung von Videos scheint nur für Besitzer von QuickTime Pro möglich zu sein - es sei denn Sie verwenden ein einzeiliges AppleScript-Programm. ("iPhoto Slideshow to QuickTime" - 3 Beiträge)
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Einfache Verteilierliste verwalten -- Leser empfehlen verschiedene Möglichkeiten zum Betreiben und Verwalten einer einfachen E-Mail-Verteilerliste. ("Managing Simple Mailing Lists" - 19 Beiträge)
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Übernahme von Pixar durch Disney -- Nach der Übernahme von Pixar durch Disney stellt sich die Frage, was das genau bedeutet und in welcher Form Steve Jobs von seiner neuen Rolle im Verwaltungsrat von Disney profitieren kann. ("Disney/Pixar Merger" - 1 Beiträge)
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Im Lieferwagen mit einem PowerBook in Europa unterwegs -- Ein bevorstehendes Abenteuer führt zu handfesten Fragen nach Stromanschlüssen, Internetzugängen und Parkmöglichkeiten für einen Lieferwagen. ("Traveling in Europe in a Van with a PowerBook" - 9 Beiträge)
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Konflikte mit dem Startlaufwerk mit PowerPC-/Intel-Prozessoren -- Ein Leser möchte seinen Mac von seinem iPod starten, aber welche Modelle arbeiten erfolgreichen mit welchen Macs zusammen? ("PowerPC/Intel boot drive conflicts" - 6 Beiträge)
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10.3 und 10.4 auf verschiedenen Partitionen -- Ratschläge zum Unterbringen beider Versionen von Mac OS X auf dem gleichen Computer. ("10.3 and 10.4 on different partitions" - 10 Beiträge)
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<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/712/>
Übersetzung dieser Ausgabe: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>, Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>, Almut Pabel <sebalpa@web.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
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