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TidBITS#825/10-Apr-06

Letzte Woche hat Apple eine öffentliche Betaversion von Boot Camp veröffentlicht, mit dem sich auf einem Intel-Mac Windows XP auf einer separaten Partition installieren lässt. Mac-Benutzer und die Presse sind ob den Möglichkeiten ins Schwärmen geraten und wir erklären Ihnen in dieser Ausgabe die Details: Adam betrachtet Boot Camp und seine Auswirkungen und Robert Movin diskutiert über Virtualisierung oder wie sich Windows innerhalb von Mac OS X betreiben lässt. Ebenfalls in dieser Ausgabe macht Matt Neuburg auf Pacifist aufmerksam und wir weisen auf verschiedene humorvolle Artikel zu Apples 30. Geburtstag hin.

Themen:

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MailBITS/10-Apr-06

[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Macworld über Apples 30. Geburtstag -- Unsere Freunde bei Macworld die letzten waren mit Artikeln zu Apples 30. Geburtstag beschäftigt. Unsere zwei Favoriten sind ihre Liste mit Apples 30 wichtigsten Produkten und eine verrückte Zeitleiste mit wichtigen Ereignissen in Apples Geschichte, zusammengestellt von John Moltz of Crazy Apple Rumors. Wenn Sie Apple erst vor kurzem kennengelernt haben, bilden diese beiden Artikel eine gute Basis zum Verständnis von Apples Geschichte. Für alle die Apple schon seit Jahren kennen, ist es ein netter Trip in die Vergangenheit. [ACE]

<http://www.macworld.com/2006/04/features/30applelist/>
<http://www.macworld.com/2006/04/features/carstimeline/>


Pacifist 2.0 siegt noch immer

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Wenn ich ein Werkzeug nennen müsste, auf das kein Power-User verzichten sollte, fiele meine Wahl auf Pacifist von Charles Srstka. Nun gut, es könnte auch DiskWarrior von Alsoft sein. Aber dann wäre Pacifist sicher auf dem zweitem Platz. Wenn man die Gelegenheiten zählt, bei denen mir beide Programme in kritischen Situationen schon geholfen haben, man könnte wie beim Pferderennen von einem Fotofinish reden.

<http://www.charlessoft.com/>
<http://alsoft.com/DiskWarrior/>

Einfach gesagt lässt Sie Pacifist in das Innere von .pkg-Dateien sehen. Eine .pkg-Datei ist ein Ding, das beim Doppelklicken das Installationswerkzeug startet; man könnte sogar denken, dass die Datei gleich selbst die Installation beinhaltet. Das Problem bei solchen Installationen ist der Umstand, dass man nicht weiss, welche Dateien wohin kopiert werden und man eventuell nicht danach gefragt wird, welche Teile man denn installieren möchte. Mit Pacifist können Sie eine .pkg-Datei wie einen normalen Ordner behandeln; Sie sehen den Inhalt, erfahren welche Dateien wohin kopiert werden und können einzelne Dateien extrahieren.

Ich gebe Ihnen ein kleines Beispiel. Letzte Woche sah ich ein Nachricht in einer Usenet-Newsgroup von jemanden, der irgendwie seine iMovie-Anwendung zerstört hatte. Nach den Ratschlägen anderer Leser hat er iMovie in einer .pkg-Datei seiner Installations-CDs gefunden und konnte die Datei einfach auf seine Festplatte kopieren, ohne gleich das gesamte Paket neu installieren zu müssen.

Pacifist kann ebenfalls sogenannte Receipt-Dateien (englisch für Quittung) lesen (in diesen Dateien wird protokolliert, was die Installation wo abgelegt hat) und deshalb überprüfen, ob die Dateien korrekt installiert worden sind. Diese Funktion bietet eine praktische Möglichkeit um herauszufinden, von woher die .kext-Dateien installiert worden sind (wählen Sie dazu "Display Kernel Extension Report" aus dem Pacifist-Menü). Eine .kext-Datei ist eine sogenannte Kernel-Erweiterung; diese Dateien sind wichtig, da sie das Verhalten von Mac OS X auf einem sehr tiefen Niveau festlegen und ändern können und eine fehlerhafte .kext-Datei kann mysteriöse Fehlermeldungen nach sich ziehen. Ich habe dadurch gesehen, dass nur zwei .kext-Dateien nicht von Apple stammen und ich weiss wofür diese beiden Dateien benötigt werden, es ist also alles in Ordnung.

Was mich an Pacifist immer am meisten beeindruckt hat, ist seine Grosszügigkeit. Das Programm macht komplexe und technische Funktionen einfach und sicher und das alles unter einer wunderbaren Benutzeroberfläche. Trotz des immensen Aufwands der in das Programm gesteckt werden musste, kostet Pacifist 2.0 nur 20 US$ und ist echte Shareware: wenn Sie nicht bezahlen, werden Sie beim Aufstarten nur durch einen freundlichen Hinweis auf ihre Zahlungspflicht aufmerksam gemacht. Diese neue Version behebt einige Fehler, ist kompatibel mit Tiger und Intel-Macs und erlaubt jetzt auch das Lesen von weiteren Dateiformaten (inklusive .dmg). Für registrierte Anwender einer älteren Version ist die Aktualisierung kostenlos.


Apple macht Boot Camp für Windows-Benutzer auf

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>]

Wir haben nicht den ersten April, aber Apple hat gerade eine öffentliche Beta-Version seiner Boot Camp-Software freigegeben, die Benutzern von Intel-basierten Macs ermöglicht, Windows XP zu installieren und auszuführen. (Falls Sie dies als Zeichen des drohenden Weltuntergangs ansehen, erinnern Sie sich daran, dass Apple schon vor Urzeiten DOS-Karten für Macs verkauft hat, auf denen PC-Software laufen konnte.) Wenn Sie Boot Camp und Windows XP installieren möchten, brauchen Sie Ihre Mac-Daten gar nicht anzufassen; Sie benötigen aber genug Platz für eine Windows XP-Partition.

<http://www.apple.com/macosx/bootcamp/>

Die Boot Camp-Technik wird Bestandteil von Mac OS X 10.5 (Leopard) sein, eventuell unter einem anderen Namen. Im Augenblick kann man mit der Beta-Version ein "dual-boot"-System erzeugen, das beide Betriebssysteme starten kann; der Wechsel zwischen Mac OS X und Windows XP wird erreicht, indem man die Optionstaste beim Start des Rechners gedrückt hält und dann die entsprechende Partition wählt. Die Wahl kann auch durch eine neue Startvolume-Systemeinstellung in Mac OS X und eine Systemeinstellung in Windows XP getroffen werden, die beide von Boot Camp installiert werden.

Schlaue Hacker waren bereits soweit gekommen, Windows XP auf einem Mac zu starten - und hatten damit fast 14.000 US$ an privaten Preisgeldern gewonnen -, aber ihr Vorgehen war viel komplizierter als das, was Apple entwickelt hat. Boot Camp bietet einen Assistenten, der den Benutzer durch die Schritte führt: Anlegen einer zweiten Partition für Windows, Brennen einer CD mit den erforderlichen Windows-Treibern (für die Grafikkarte, kabelgebundene und drahtlose Netzwerkanschlüsse, Audio, Bluetooth, die Auswerfen-Taste auf der Tastatur und die Helligkeitsregelung für den eingebauten Bildschirm Ihres Macs) und Installation von Windows von der Windows XP-Installations-CD.

Bemerkenswert ist der Vorgang des Partitionierens: Sie brauchen nicht alle Daten zu sichern, die Festplatte neu zu formatieren und zu partitionieren und dann Boot Camp zu installieren. Stattdessen benutzen Sie einfach Boot Camp, um eine dynamische logische Partition anzulegen, die so funktioniert wie jede statisch angelegte. Das geht nur unter Mac OS X mit Intel-Prozessoren; Apple nennt das eine "GUID Partition Table (GPT)" mit Journaled HFS+ als Format. Unser Kollege Dan Frakes hat entdeckt, dass "resizeVolume" (ändere die Größe eines Volumes - A.d.Ü.) eine neue Option des Kommandozeilenprogramms diskutil ist, das mit dem Mac OS X 10.4.6-Update installiert wird. Diskutil spiegelt die meisten Funktionen des Festplatten-Dienstprogramms. In einem Interview mit unserem Redakteur Glenn Fleishman gaben die Apple-Produktmanager keine weiteren Einzelheiten zum dynamischen Partitionieren preis, bestätigten aber, dass es neu ist.

Ihre Mac-Volumes können von Windows aus gesehen werden und umgekehrt. Windows-Partitionen können entweder als altbekannte FAT32-Volumes kreiert werden, bei denen die maximale Dateigröße 4 GByte beträgt, oder als NTFS-Volumes. NTFS hat recht hoch entwickelte Fähigkeiten, u.a. Journaling - dabei wird eine Liste der Änderungen am Dateisystem mitgeführt, mit der man nach einem Absturz wieder aufsetzen kann; das haben auch neuere Versionen von Linux und Unix sowie Mac OS X ab 10.3. Aber nur das FAT32-Format kann direkt von Mac OS X gelesen und geschrieben werden; NTFS-Volumes werden nur zum Lesen eingebunden.

Mac-Volumes erscheinen unter Windows nur mit Hilfe von Software von Drittanbietern wie z.B. MacDrive 6, das vom Hersteller bereits mit einer Boot Camp-Installation erfolgreich getestet wurde.

<http://www.mediafour.com/products/macdrive6/>

Während die Dual-Boot-Fähigkeit von Boot Camp ein erster Schritt ist, stellt Virtualisierung (Windows, das in einem Fenster läuft, oder sogar Windows-Anwendungen, die wie ganz normale Programme laufen, ähnlich wie Mac OS 9-Anwendungen unter Classic) ein viel wünschenswerteres Ziel dar, weil man dann Mac OS X nicht verlassen muss, um eine Windows-Anwendung zu starten. Virtualisierung verspricht auch Geschwindigkeiten, die nahe beim direkten Betrieb liegen, mit der Sicherheit, dass Windows in seiner eigenen Umgebung läuft, die man leicht zurücksetzen kann - wie bei Microsofts VirtualPC -, leichter als eine bootfähige Partition. Neben dem Open Source-Projekt Q arbeiten drei Firmen an Virtualisierungs-Software, nämlich Parallels (deren öffentliche Beta-Version letzte Woche vorgestellt wurde) und zwei andere, die ihre Pläne noch nicht veröffentlicht haben. Microsoft könnte auch VirtualPC für den Mac aktualisieren, hat aber noch keine Informationen herausgegeben. Lesen Sie in "WinOnMac Smackdown: Dual-Boot vs. Virtualisierung" weiter hinten einen Vergleich von verfügbaren Dual-Boot- und Virtualisierungsmöglichkeiten.

<http://www.parallels.com/en/products/workstation/mac/>

Apple wird möglicherweise nicht bis zur Virtualisierung gehen wollen, da vorstellbar ist, dass sie die Entwicklung von Software für Mac OS X weniger attraktiv machen würde als die für Windows, das "kleinste gemeinsame Vielfache". Speziell Spieleentwickler würden ihre Spiele wohl kaum auf Mac OS X portieren, wenn es keinen Nachteil hätte, nur für Windows zu entwickeln; geschädigt würden die Firmen, die die portierten Versionen erstellen. Da die meisten Spiele ihre eigene Benutzeroberfläche haben, sehe ich kein Problem darin, Spiele unter Windows auszuführen; solange die Leistung stimmt, wird niemand bemerken, ob ein Spiel, das unter Mac OS X läuft, in Wirklichkeit ein Windows-Programm ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Boot Camp in Leopard so eingebaut wird, dass man zwischen Mac OS X und Windows XP ähnlich wechselt wie jetzt beim schnellen Benutzerwechsel.

Um Boot Camp zu nutzen, braucht man einen Intel-basierten iMac, Mac mini oder MacBook Pro mit den neuesten Firmware-Aktualisierungen, Mac OS 10.4.6, mindestens 10 GByte Festplattenplatz, eine leere beschreibbare CD, einen Drucker (Apple schreibt über die Installationsanleitung: "Sie sollten sie vor der Installation von Windows ausdrucken - wirklich.") und eine Installations-CD für Windows XP Service Pack 2 Home oder Professional Edition (Versionen auf mehreren CDs, Upgrade-Versionen und Media Center-Versionen funktionieren nicht). Eine Kopie von Windows XP Home kostet etwa 200 US$, Professional kostet fast 300 US$. Apple sagt deutlich, dass es Windows weder verkauft noch unterstützt, deshalb braucht man nicht nur eine Kopie von XP, sondern muss auch dafür sorgen, dass Windows auf dem neuesten Stand gehalten und gegen die Unzahl von Windows-Schadprogrammen geschützt wird. Das bedeutet, eine Firewall, Antiviren-und Antispyware-Software zu installieren. Wir empfehlen Zone Alarm von Zone Labs für einige dieser Funktionen; die Firma verkauft ein Paket, das auch Komponenten enthält, die sie nicht selber herstellt. Google bietet Google Pack an, eine Sammlung freier Programme für Windows, die man als Ausgangspunkt für das Spielen mit Windows nehmen kann.

<http://zonelabs.com/>
<http://pack.google.com/>

Die Lizenz für Boot Camp gilt bis zum 30. September 2007, also können wir ziemlich sicher sein, dass Leopard bis dahin veröffentlicht sein wird. Die Lizenz sagt auch, dass Boot Camp nur zur Evaluation benutzt werden darf und - amüsant! - dass sie "nicht erlaubt, die Apple Software in einer kommerziellen Betriebsumgebung zu nutzen, in der man sich darauf verlässt, dass die Software so zuverlässig ist wie fertige kommerzielle Produkte, oder in der man mit Daten arbeitet, die nicht komplett und in kurzen Abständen gesichert werden". Was wird Apple denn tun - Sie verklagen, wenn Sie Boot Camp in einer "kommerziellen Betriebsumgebung" nutzen? Sie wären nicht gut beraten, in einer solchen Situation auf Beta-Software zu vertrauen (und es ist völlig in Ordnung, dass die Lizenz Sie warnt, dass Sie die Software auf eigenes Risiko verwenden); ich denke nur, dass Apples Anwälte beim Verfassen der Lizenzbedingungen etwas übereifrig waren. Was immer Sie tun, benutzen Sie Boot Camp nicht zum Betrieb Ihres Atomreaktors, Ihres Flugsicherungssystems oder Ihrer lebenserhaltenden medizinischen Apparate - die Lizenz sagt deutlich, dass Apple Boot Camp nicht geeignet hält für Einsatzgebiete, in denen Fehler zu Tod, Verletzungen oder Umweltschäden führen können. Es ist wahrscheinlich unproblematisch, Solitaire zu spielen, und die Benutzung von Outlook wird wohl höchstens mentale Schäden anrichten.

<http://www.apple.com/macosx/bootcamp/terms.html>

Zum guten Schluss etwas aus unserer internen Postverteilliste: Die Wahl des Namens "Boot Camp" (militärisches Trainingslager - A.d.Ü.) veranlasste Geoff Duncan, die Vorstellung eines Offiziers zu entwickeln, der einen neuen Trupp von Windows-Umsteigern anspricht. Wir wollen Ihnen das nicht vorenthalten. Viel Spaß!

"Denkt Ihr, Ihr seid gut genug für diesen Computer, Ihr armseligen Schildkröten? Ihr seid es NICHT! Habt Ihr mich GEHÖRT? Ihr seid NICHT gut genug für diesen Computer. Der einzige Weg - und ich wiederhole, der EINZIGE Weg - dass Ihr kurzhaarigen Nichtsnutze für einen solchen Computer gut genug seid, ist wenn alle WIRKLICHEN Computer-Anwender auf diesem Planeten von Aliens entführt worden sind!"

"WAS?! Du denkst das sei LUSTIG, Windows-Kid? Wenn ich Dich lachen hören WILL mache ich zuerst ein nettes Geräusch!"

"Nun denn, da Ihr Würmer das einzige seid was wir zurzeit HABEN - " (marschiert auf und ab) "Was macht Control-Alt-Delete?"

ES GIBT KEINE ALT-TASTE, SIR!

"Ich kann Dich nicht HÖÖÖREN!"

ES GIBT KEINE ALT-TASTE, SIR!

"Wo ist die Menüleiste?"

OBEN AM BILDSCHIRM, SIR!

"Wofür sind Computer da?"

MUSIK KAUFEN, SIR!


WinOnMac Smackdown: Dual-Boot vs. Virtualisierung

von Robert Movin <rmovin@gmail.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Damals in den Tagen der Vorzeit, als ich "Vom iPod zum MacBook Pro: Ein Switcher erzählt" schrieb (Sie erinnern sich, vor einem Monat), beschrieb ich, wie meine primäre persönliche Rechtfertigung, in ein MacBook Pro zu investieren, die Aussicht war, eventuell Windows auf meinem Mac-Desktop laufen zu lassen. Ich würde in der Lage sein, in den Wundern von Mac OS X zu arbeiten und dennoch in der Lage sein, auf meine Firmenanwendungen zuzugreifen, die mich an Windows ketten. Ich sagte sogar voraus (mutig, wie einige Leser sagten), dass es nur eine Frage von Monaten sei, bis wir Windows auf Macs sähen.

<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-820.html#Artikel2>

Ich lag falsch. Es war nur eine Frage von Wochen.

Seit meinem früheren Artikel hat es bedeutsame Fortschritte im Bereich Windows auf Intel-basierten Macs gegeben. Etwa zur selben Zeit gewannen zwei Hacker fast 14.000 US$ dafür, dass sie eine wiederholbare Methode produziert hatten, mit der man Windows auf einem Mac booten konnte, und es wurde eine Universal Binary-Version der Emulationssoftware Q veröffentlicht, die es Anwendern erlaubt, Windows und Unix-Variationen in Emulationsfenstern auf dem Mac-Desktop laufen zu lassen. Dann, noch bevor die Tinte auf diesem 14.000 US$-Scheck trocken war, veröffentlichte Apple die Boot Camp-Betaversion für offizielles Dual-Booten (siehe "Apple macht Boot Camp für Windows-Benutzer auf" weiter oben in dieser Ausgabe).

<http://onmac.net/>
<http://kberg.ch/q/>
<http://www.apple.com/macosx/bootcamp/>

Es erscheint offensichtlich, dass wesentlich mehr Gewichtung auf der Befähigung von Dual Boot gegenüber Virtualisierung liegt. Apple schätzte es als wichtig genug ein, dass man dafür Ressourcen abzweigte, um eine Beta-Software zu veröffentlichen, während über 850 Firmen und Einzelpersonen harte Währung für die Bemühungen stifteten. Aber ich sehe das Dualbooten von Windows auf einem Mac eher als eine zeitlich begrenzte Lösung, eine die zu untergeordneter Wichtigkeit schrumpfen wird, sobald wir volle Virtualisierung bekommen, die in einer Hypervisor-Umgebung auf Mac OS X läuft. Anstelle Mac OS X zu verlassen, neu zu starten und Windows XP zu laden (was länger dauern wird als die aktuellen 23 Sekunden, die es benötigt, um Mac OS X auf meinem MacBook Pro zu starten), das Programm zu starten, was auch immer man benötigt, und dann herunterzufahren und wieder zurückzugehen, werden Sie in der Lage sein, eine Instanz von Windows XP in einem Fenster in Mac OS X laufen zu haben, mit sehr geringen Geschwindigkeitseinbußen und Unterstützung für fast alles, was Sie brauchen. Tja, bei mir läuft eine etwas verkrüppelte Version exakt dieses Szenarios gerade jetzt! Aber bevor wir Dual Boot und Virtualisierung zum Hahnenkampf in der Arena antreten lassen, wäre es besser zu verstehen, was Virtualisierung und Emulation bedeuten, welche Hürden sie zu bewältigen haben, und den potentiellen langfristigen Nutzen.

Begriffsdefinitionen -- Kurz gesagt ist ein "Hypervisor" Virtualisierungssoftware, die es ermöglicht, viele Betriebssysteme auf einem Host-Computer auszuführen. Er tut dies, indem er eine Hardwareumgebung emuliert, in dem das Gast-Betriebssystem läuft, und das nennen wir eine "virtuelle Maschine". Echte Hypervisoren legen sich zwischen das Betriebssystem und die physikalische Hardware des Host-Computers, um die Leistung dadurch zu maximieren, dass die Anzahl der Ebenen zwischen der virtuellen Maschine und der darunterliegenden Hardware minimiert wird.

Nun die lange Version. "Virtualisierung" ist ein Teil eines beladenen Begriffs mit einer Anzahl möglicher Bedeutungen, daher müssen wir das Feld etwas eingrenzen. Für die Zwecke dieses Artikels werde ich mich auf virtuelle Maschinen und Virtualisierung von Anwendungen konzentrieren und ich möchte mich im Voraus für grobes "Übervereinfachen" entschuldigen. Wann immer Sie etwas abstrahieren, was bedeutet, dass ein Stück Code vorgibt, ein Stück Hardware zu sein, ist das eine Form von Virtualisierung. In der Tat benutzen Sie schon eine Menge Virtualisierungstechnologie in einem modernen Macintosh. Virtueller Speicher ist vielleicht die offensichtlichste Verwendung von Virtualisierung - er verwendet Teile der Festplatte, um RAM zu simulieren. Mehrere Partitionen auf einer einzigen physikalischen Festplatte, Festplatten-Images, eine einzelne Partition, die sich über mehrere physikalische Datenträger erstreckt (wie ein RAID) und selbst Ihre iDisk sind alles virtuelle Festplatten. Die Java-Programmiersprache ist auf dem Konzept aufgebaut, Anwendungen zu programmieren, die in einer virtuellen Java-Maschine laufen - eine Softwareumgebung, die von der physikalischen Hardware eines Systems abstrahiert ist. Selbst diese netten Flash-Animationen nutzen Anwendungs-Virtualisierung.

"Emulation" ist eng mit Virtualisierung verwandt. Mit Emulation nutzen wir Software, um die Rückmeldung von inkompatibler Hardware zu emulieren. Das bekannteste Beispiel hierfür ist natürlich Virtual PC, das einen PowerPC-Mac befähigt, Windows auszuführen, indem es die x86-Hardware emuliert. Rosetta ist auch Emulations-Software - wenn eine PowerPC-Anwendung auf einem Intel-Mac läuft, übersetzt der Rosetta-Code Anweisungen für einen PowerPC-Prozessor in Anweisungen für einen x86-Prozessor, und übersetzt dann die Ergebnisse zurück in die Anwendung. Daher laufen PowerPC-Anwendungen in Rosetta langsamer - jede Anweisung für die CPU muss in beide Richtungen übersetzt werden. Ein anderes, unterhaltsameres Beispiel für Emulation ist MAME (Multiple Arcade Machine Emulator), welches eine Software darstellt, die Arcade-Spiele und Spielkonsolen emuliert, so dass Sie alte Arcade-Spiele auf Ihrem Computer spielen können.

<http://www.microsoft.com/mac/products/virtualpc/virtualpc.aspx>
<http://fabrice.bellard.free.fr/qemu/>
<http://www.cl.cam.ac.uk/Research/SRG/netos/xen/>

Wir nennen die Software, die diesen Prozess verwaltet, einen "Virtual Machine Manager" oder "Hypervisor", das System, auf dem die virtuelle Maschine läuft, das "Host-Betriebssystem", und das System, das in der virtuellen Maschine läuft, das "Gast-Betriebssystem". So erstellen wir eine virtuelle Maschine, indem wir die für den Gast benötigte Hardware emulieren (das ist, was die Hypervisor-Software macht). Dies führt zu einigen interessanten Resultaten. Eines der besten Ergebnisse ist, dass virtuelle Maschinen portabel sind, da sie nicht an die Host-Hardware gebunden sind. Ich habe einige virtuelle Maschinen mit Windows XP, die sich in unterschiedlichen Patch-Zuständen befinden und die ich von Computer zu Computer kopiere indem ich einfach die Image-Datei hinüber kopiere. In einem Unternehmen bedeutet das, dass Sie äußerst portable Standardimages haben können, was praktisch ist, wenn Sie viele Server verwalten. Wir können auch gleichzeitig viele virtuelle Maschinen auf einem einzigen System ausführen, in einigen Fällen sogar komplette Netzwerke mit Arbeitsstationen und Servern simulieren. Ich habe bis zu drei virtuelle Maschinen in VMWare auf meinem Dell Pentium 4 2,4 GHz ausgeführt, und die größte Begrenzung ist der Speicher.

Natürlich ist das bei Virtual PC auf dem Mac nicht der Fall, wo die Windows-Leistung ehrlich gesagt bestenfalls mittelmäßig ist. Die Leistungsprobleme stammen von der Notwendigkeit, die x86-Prozessorfamilie auf Mac OS X emulieren zu müssen, während eine virtuelle Maschine läuft. Wir reden hier über mehrere Übersetzungsebenen und eine Emulationsebene durch zwei Betriebssysteme und unterschiedliche Hardware, was nicht die beste Kombination für gute Performance ist. Aber diejenigen von Ihnen, die vielleicht auch schon mit VMWare, Xen oder QEMU auf x86 gearbeitet haben, haben vermutlich eine viel bessere Leistungsfähigkeit einer virtuellen Maschine gesehen. Das liegt daran, dass diese Tools tricksen, um die notwendigen Übersetzungen zu minimieren und Prozessorbefehlen direkteren Zugang zur darunterliegenden Hardware zu ermöglichen.

VMWare tendiert dazu, CPU-Aufrufe direkt an den Prozessor weiterzugeben, während es den Rest der Hardwareumgebung emuliert (Grafik, Peripherie, etc.), das von System zu System unterschiedlich sein kann. So eliminieren wir einen Grossteil der Übersetzung (und einige Teile der Emulation), die benötigt wird, und unser Gastbetriebssystem läuft fast mit nativer Geschwindigkeit. Diese Vorzüge lassen sich nicht auf Systemkomponenten übertragen, die komplett emuliert werden, wie Grafikkarten, daher ist VMWare eher geeignet für Geschäftsanwendungen als die aktuellste Version von Unreal Tournament. Während VMWare kommerzielle, an die x86-Architektur gebundene Software ist, ist QEMU Open-Source und in der Lage, auf einigen großen Hardwareplattformen zu laufen, inklusive PowerPC-Macs. In einigen Fällen, und jetzt sind wir zurück bei x86, entwickelten Programmierer Beschleuniger ähnlich VMWare, die die Leistungsfähigkeit erhöhen, indem Teile der Übersetzung ausgelassen werden. Xen, ein anderes Open-Source-Virtualisierungstool, geht einen Schritt weiter und verlässt sich auf hoch-optimierte Gastbetriebssysteme, um tatsächlich native Leistung zu erzielen.

[Übersetzung: Almut Pabel <sebalpa@web.de>]

Hinein in den Ring -- Zurück zum Smackdown. Seitdem Macs jetzt mit Intels x86-Prozessoren laufen, haben wir zwei Optionen um Windows zu benutzen. Wir können die Maschine "dual-boot" (doppelt hochfahren) und Windows einfach wie immer verwenden, oder wir können mit Windows in einer virtuellen Maschine arbeiten, die mit Mac OS X läuft. Jede Methode hat Vorzüge und Nachteile, allerdings gebe ich der Virtualisierung den Vorzug und so arbeite ich auch heute damit.

Meine Intention ist, mein MacBook Pro als mein primäres System auf Reisen zu verwenden, was bedeutet, dass ich nur einige wenige Windows Anwendungen betreibe - einschließlich unseres Unternehmens-VPN [virtuelles privates Netzwerk - Anmerkung des Übersetzers], die Netzwerkverbindungen und Outlook (ich muss meine ersten .pst Ordner behalten, deshalb ist Entourage keine Option).

Eigentlich würde ich lieber in Mac OS X arbeiten, wenn es möglich wäre, aber das Dual-Boot zu nutzen, würde mich viel Zeit kosten. Zuerst habe ich mir den Dual-Boot-Prozess, der bei OnMac.net veröffentlicht wurde, angesehen. Aber es ist ziemlich arbeitsintensiv und außerdem anfällig für Fehler. Ich dachte mir, ich könnte jederzeit darauf zurückkommen, wenn es nötig wäre.

Glücklicherweise ist Apples öffentliche Betaversion von Boot Camp ein offizieller, Anwenderfreundlicher, Dual-Boot-Installer und Manager. Wie viele von Ihnen inzwischen wissen, benutzt der Intel-basierte Mac EFI (Extensible Firmware Interface) anstelle von BIOS (Basic Input/Output System) für die Firmware. Aber EFI arbeitet bis jetzt nur mit Mac OS X (erst Windows Vista wird EFI auch unterstützen). Also, das Einrichten eines Dual-Boot-Mac ist nicht so einfach, wie das Installieren von Windows und Linux auf einem PC. Wir brauchen eine Art Emulator um das BIOS zu täuschen und das System zum Starten zu bringen. Boot Camp scheint das übergangslos zu tun, durch fliegende Neuzuweisung Ihrer Festplatte. Und es entwirft eine CD mit Treibern für all die raffinierte Mac-Hardware, die noch nicht in Windows unterstützt wird. Einfach, schlicht und verläßlich; für mich nicht so sehr interessant, besonders weil keines meiner halben Dutzend Windows XP-Installations-CDs die Service Pack 2-Voraussetzungen erfüllt. (Sollten Sie in derselben Situation sein, können Sie versuchen, eine Windows XP SP2-Installations-CD von der originalen Windows XP-CD zu schreiben und das Service Pack herunterzuladen. Das setzt voraus, dass Sie Zugang zu einer Windows-Maschine haben und einige technische Details kennen.)

<http://www.winsupersite.com/showcase/windowsxp_sp2_slipstream.asp>

So entschied ich mich dafür mit der Virtualisierung fortzufahren. Die Open-Source-Software QEMU kann jetzt auf jedem PowerPC laufen - oder auf Intel-basierten Macs. Es gibt eine wundervolle Mac OS X-Portierung von QEMU, genannt Q mit der ganzen Schönheit von Aqua. QEMU litt auf einem PowerPC-basierten Mac unter genau den gleichen Leistungseinschränkungen wie Virtual PC, aber theoretisch könnten sie auf den Intel-Macs für eine bessere Leistung aufgewertet werden.

Meine ersten Versuche bei der Benutzung von Q ergaben gemischte Resultate. Ich lud Q herunter und installierte es wie vorgeschrieben. Zuerst sollten Sie in Ihrem neuen System ein Disk-Image erstellen. Danach starten Sie die virtuelle Maschine und sagen ihr, dass sie Ihre Installations-CD hochfahren soll, so wie Sie es normalerweise machen wenn Sie neue Hardware installieren. Ich fügte meine alte Windows XP Service Pack 1-CD in das MacBook Pro, startete Q, konfigurierte es zum Hochfahren mit dem lokalen CD-ROM-Laufwerk und ... nichts. Beim Nachlesen in den Hilfe-Foren, stellte ich fest, dass ich alles absolut richtig gemacht hatte. Nun versuchte ich, ein Disk-Image auf der Windows-Installations-CD zu machen und diese stattdessen zu benutzen und... wieder nichts. Bis zum Letzten frustriert, machte ich einen Neustart, startete Q nochmals und... jetzt funktionierte alles. Jetzt konnte ich weitermachen. Der Installationsprozess war nicht anders als zu jeder anderen Zeit wenn ich Windows installiert hatte - obwohl der Computer diesmal heftig zu arbeiten hatte, so als würde ich einen alten 386-Prozessor haben anstelle eines neuen Core Duo. Als die Installation fertiggestellt war, wechselte ich zu Q, um mit der virtuellen Festplatte anstelle der System-CD zu arbeiten - und das wars: der Windows-Startbildschirm erschien auf meinem Monitor.

Das erste, was ich dann versuchte, war unseren Firmen VPN-Client zu installieren (wie viele andere Firmen benutzen wir nicht das standardmäßige IPsec - der Handhabbarkeit und der Sicherheit wegen). Dies ist der wichtigste Schritt um mein Ziel, den Firmen-PC endlich einzumotten, erreichen zu können. Unglücklicherweise gab es einen fatalen Speicherfehler, der auch nach einigen Neustarts nicht verschwand. Auch das Aktualisieren auf Service Pack 2 half nicht, noch tat es das Erstellen einer virtuellen Windows XP-Maschine in QEMU auf meinem PC (tatsächlich stürzte die Version, die auf meinem PC lief, noch viel heftiger ab, wenn ich versuchte mit dem VPN-Client zu arbeiten).

Ohne unseren Firmen VPN-Client war mein Q-Experiment im Wesentlichen ein Misserfolg, auch wenn ich nachher noch Microsoft Office installierte um Outlook testen zu können. Hier funktionierte alles gut, wenn auch etwas langsam. Ich konnte mit Hilfe eines gemeinsam genutzten Ordners bequem Dateien zwischen Mac OS X und Windows übertragen, ich hatte Zugriff auf das Internet und ich installierte Software - bloß nicht alle Software. Ich nutze eine angemessene Anzahl von Virtualisierungs-Paketen und indem Q so langsam ist, ist es nur beschränkt nutzbar. Natürlich wird sich das ändern. Eine Gruppe von Programmierern von QEMU arbeitet fieberhaft an den Kernel-Erweiterungen, um die Mac-Version mit derselben Leistung anbieten zu können, wie sie bereits auf Windows läuft.

Aber es gab in der letzten Woche mehr als nur Boot Camp, weil neben Q nun auch ein anderes Virtualisierungsprogramm angeboten wird - diesmal von Parallels Software. Die öffentliche Betaversion der Parallels Workstation 2.1 für Mac OS X verspricht eine fast ungebremste Geschwindigkeit für jede Version von Windows (nur nicht für XP), jede Linux-Distribution, FreeBSD, Solaris, OS/2 und sogar MS-DOS.

<http://www.parallels.com/en/products/workstation/mac/>

Ich habe jetzt Installation und Tests von Parallels Workstation mit der virtuellen Maschine von Windows XP abgeschlossen. Ich bin glücklich, sagen zu können: mit Parallels Workstation ist die Virtualisierung real, der Computer läuft heute wirklich schnell auf dem Intel-basierten Mac. Ich konnte Parallels Workstation ohne Störung installieren und ich entwarf schnell eine virtuelle Windows XP-Maschine. Darauf konnte ich das Service Pack 2 installieren und es akzeptierte meine Firmen-VPN-Software. Ich bin also jetzt glücklich in Verbindung und kann mit Outlook arbeiten, als wäre ich in unserem firmeneigenen Netzwerk. Und habe ich bereits erwähnt, dass es schnell ist? Die Vorzüge von Intels Virtualisierungstechnologie einen reibungslosen Betrieb, der schneller ist als VMWare auf meinem PC und vielleicht sogar schneller als der PC an meinem Arbeitsplatz. Obwohl ich noch keine Grafikprogramme getestet habe, glaube ich, dass ich dank Parallels sagen kann: wir haben die volle Virtualisierung mit Windows-Software mit besserer Funktion als bei manchen PCs. Zum Teufel, ich habe gerade meine virtuelle Festplatte mit der Windows-Software gefüllt, die ich für die reguläre Nutzung brauche.

Suchen Sie sich's aus -- Für alle, die darüber nachdenken Windows auf ihrem Intel-Mac laufen zu lassen, ist hier ein Ablauf für alle verfügbaren Optionen - mit meinen persönlichen Empfehlungen.

Was hält die Zukunft bereit? Heute haben wir schon die Virtualisierung, es scheint mir in der weiteren Zukunft nicht unvorstellbar zu sein, dass wir Rosetta für Windows auf dem Mac sehen können. Das würde heißen, dass Sie anstatt Windows innerhalb eines Fensters laufen lassen zu müssen, mit einer einzelnen Windows-Anwendung so arbeiten könnten, wie es jetzt mit den Classic-Anwendungen auf dem PowerPC-basierten Mac möglich ist.

Ich sehe das nicht als Priorität für Apple, aber es gibt keine technische Gründe, warum es nicht möglich wäre. Es ist ein schwieriges Problem und ich bin nicht sicher, ob es geschäftlich für Apple Sinn macht. Aber bis zu einem bestimmten Grad ist es schon bei Linux mit dem WINE-Projekt gemacht worden (das ist keine Emulation, sondern eine Nachbildung der Windows-APIs).

<http://www.winehq.com/>

Eines ist sicher: Windows und Macs sind sich jetzt viel näher als noch vor wenigen Monaten. Und vielleicht, nur vielleicht, werden wir Mac-Anwender eines Tages unsere bevorzugten Computer bei der Arbeit nutzen können, ohne ständig mit die Informatikabteilung in einen Kleinkrieg verwickelt zu werden.


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/10-Apr-06

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]

Die erste Internet-Adresse unter jedem Thema verweist auf die herkömmliche Website von TidBITS-Talk; die zweite Adresse zeigt auf unseren Web Crossing-Server, der mit einem anderen Erscheinungsbild aufwartet und etwas schneller ist.

Was ist los mit Eudora? -- Neuigkeiten über das E-Mail-Programm Eudora waren in letzter Zeit ziemlich spärlich. Ist es Zeit auf Apples Mail umzusteigen? ("Whither Eudora?" - 3 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2954>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/786/>

Ungefähre Anzahl Mac-Benutzer -- Wie viele gibt es von uns? Und wo kann man diese Art von Information finden? ("Rough numbers of Mac users" - 8 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2955>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/787/>

Vergleich von Programmen für Visitenkarten -- Der Artikel von Joe Kissell mit einem Vergleich von Business Card Composer und SOHO Business Cards liefert Rückmeldungen von Lesern und eine günstige Möglichkeit, auf selbstgedruckten Karten Flecken zu vermeiden. ("Comparing Business Card Design Software" - 9 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2956>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/788/>

Wo speichert iWeb seine Daten? -- Apples Programm zum Erstellen von Webseiten in iLife '06 macht es nicht einfach, die erzeugten Dateien im Finder ausfindig zu machen, wie Leser beim Zusammenführen von zwei Websites herausgefunden haben. ("Where does iWeb save its files?" - 4 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2958>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/789/>

Anti-Phishing mit RSA -- Leser debattieren über eine Möglichkeit zum Eindämmen von betrügerischen Phishing-Attacken. ("RSA Anti-phishing" - 6 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2959>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/791/>

Dual-Boot von Windows XP mit Boot Camp -- Die letzte Woche vorgestellte Software Boot Camp hat eine angeregte Diskussion entfacht. ("Boot Camp enables Windows XP dual-boot" - 34 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2960>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/790/>

Windows mittels Virtualisierung -- Leser diskutieren die Möglichkeit, dass Apples nächster Schritt nach Boot Camp darin bestehen könnte, Windows direkt in Mac OS X zu starten (mehr Informationen darüber finden Sie in dieser Ausgabe). ("Windows via virtualization" - 20 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2961>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/792/>

Dank Apple 1'000 US$ gespart -- Die Nachricht von Jeff Carlson in den ExtraBITS wirft einen Blick auf die Rolle des Designs für den anhaltenden Erfolg von Apple. ("Apple Just Saved Me $1000" - 2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2962>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/793/>

PowerPoint auf unterschiedlichen Plattformen -- Einige Tipps, damit PowerPoint-Präsentationen sowohl unter Windows wie Mac OS X funktionieren. ("Crossing platforms with PowerPoint" - 1 Beitrag)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2964>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/795/>

Über den Umgang mit Partitionen -- Boot Camp kann die Partitionen einer Festplatte dynamisch in der Grösse verändern, ohne dass die Daten gelöscht und das Betriebssystem neu installiert werden muss. Aber ist es auch möglich, zwei Partitionen wieder zusammenzuführen? ("On partition wrangling" - 2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=2965>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/796/>


Übersetzung dieser Ausgabe: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>, Almut Pabel <sebalpa@web.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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