Vorige Ausgabe | Englische Ausgabe | TidBITS Home Page | Deutsche TidBITS | Nächste Ausgabe

TidBITS#832/05-Jun-06

Wie leicht können Gerüchte zu Nachrichten werden? GoLive und FreeHand schienen zum alten Eisen geworfen worden zu sein, bis Glenn Fleishmann einige mehrsprachige Entdeckungen zu Tage beförderte. Auch in dieser Ausgabe: Adam schreibt über J. D. Lasicas Buch "Darknet" und trägt damit zu einem besseren Verständnis über die Aktivitäten von Leuten im Zusammenhang mit Copyright und intellektuellem Eigentum bei. Währenddessen wirft Joe Kissell einen genaueren Blick auf die Zukunft des tragbaren Palms, die er in seinem Artikel zu FileMaker Mobile 8 beschreibt. Zuguterletzt stopft Apple einige Löcher bei QuickTime 7.1.1 und wir geben "Take Control of iWeb" und den "Macworld iPod and iTunes Superguide" heraus.

Themen:

Copyright 2006 TidBITS: Reuse governed by Creative Commons license
<http://www.tidbits.com/terms/> Contact: <editors@tidbits.com>


MailBITS/05-Jun-06

------------------

[Übersetzung: Almut Pabel <sebalpa@web.de>]

QuickTime 7.1.1 veröffentlicht -- Apple hat letzte Woche ein kleines Update zu QuickTime veröffentlicht, das für Adobe-Kunden allerdings ausgesprochen wichtig ist. QuickTime 7.1.1 behebt ein Problem mit der Installation der Adobe Creative Suite 2 (CS2) auf Intel-Macs. Ebenfalls korrigiert wurde ein Fehler beim Exportieren von Keynote-Präsentation nach iDVD sowie ein "Problem mit Autostart-Objekten von Drittanbietern auf Intel-Macs". QuickTime 7.1.1 ist über Software Update oder als einzelne Datei mit einer Grösse von 49.4 MByte verfügbar. [JLC]

<http://www.apple.com/support/downloads/quicktime711.html>


GoLive und FreeHand überleben Untergangsgerüchte

von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Mein Bürokollege und leitender TidBITS-Redakteur Jeff Carlson ruft aus: "Hey, GoLive ist tot!", und ich rufe ein lautes, anhaltendes "Neeeeein!" und füge hinzu: "Also dann." (Wir haben mehrere Ausgaben von "Real World GoLive" gemeinsam geschrieben, es ist also ein Programm, das wir jahrelang eng verfolgt haben.)

Adobes Kauf von Macromedia folgte eine Wolke von Spekulationen, die über dem Schicksal von Adobe GoLive schwebte (dessen stärkerer Wettbewerber Macromedia Dreamweaver war), ebenso über dem verlorenen Sohn Macromedia FreeHand (mit dessen stärkeren Wettbewerber Adobe Illustrator). Für die Ausgabe der Creative Suite 3, die für irgendwann in 2007 angekündigt ist, ist es immer noch unklar, wie die Produktlinien der beiden Firmen zusammengeführt werden. Daher war die Nachricht, Adobe würde diese beiden weniger erfolgreichen Produkte fallen lassen, nicht unbedingt eine Überraschung.

Aber die Überraschung war dennoch nicht, dass diese Nachricht sich als falsch entpuppte: es war der Stille-Post-mäßige Weg, den das Gerücht nahm, bis es zur Nachricht wurde. Folgt man der Geschichte, fällt es schwer herauszufinden, ob irgend etwas davon mit Absicht angekündigt wurde oder nicht.

Den Schwanz des Gerüchts jagend -- Die Spur begann bei MacUser, der Forenseite von Macworld, wo sich ein Artikel findet, in dem gesagt wird, dass die beiden Produkte tot sind, und der auch einige gute Analysen beinhaltet. Es wird darin behauptet, dass keine weitere Entwicklung geplant sei, aber zukünftige Unterstützung versprochen werde. Es gab jedoch keine Quellenangaben von Adobe, nur einen Link.

<http://www.macuser.com/software/adobe_axes_extraneous_software.php>

Dieser Link führte uns zu Macsimum News, die berichteten, dass Robert Raiola, ein Verantwortlicher bei Adobe Systems Frankreich auf der Adobe Live-Konferenz in Europa ausgesagt habe, die beiden Produkte würden nicht weiterentwickelt. Der Artikel brachte einige Analysen, hatte aber keine Adobe-Quellen - nur ein Dankeschön an MacGeneration, eine französische Seite.

<http://www.macsimumnews.com/index.php/archive/goodbye_to_freehand_golive/>

Glücklicherweise kann ich ein wenig Französisch lesen. Nachdem ich mir meinen Weg zu MacGeneration gebahnt hatte, fand ich einen Bericht, der im Grunde auf der Macsimum News-Seite übersetzt war - ohne die Bemerkung "Danke an Frederic für die Information". Das bedeutet, MacGeneration war bei der Veranstaltung nicht vor Ort, sondern hat nur berichtet, was ein Leser oder Kollege ihnen gesagt hat. Nach meiner Zählung waren die Nachrichten von MacUser aus vierter Hand, oder?

<http://www.macgeneration.com/mgnews/depeche.php?aIdDepeche=121149>

Ich konnte mal flüssig Deutsch, also las ich auch, dass MacGeneration erwähnte, dass ihre Kollegen von Macnews.de mit Alexander Hopstein, dem PR-Manager von Adobe Zentral- und Osteuropa gesprochen habe. Hopstein, so Macnews.de, sagte, die Berichte über die Einstellung von FreeHand seien falsch; GoLive wurde nicht erwähnt. Er wurde mit den Worten zitiert: "Freehand wird weiterhin als eigenständiges Produkt angeboten".

<http://www.macnews.de/news/76355>

Tatsächlich stellte ich fest, dass die Leute von Macnews.de zu MacBidouille verlinkten, die offenbar die Originalquelle der Nachricht sind. Dieser Bericht sagte, dass Frederic von Adobe Live geschrieben habe, um über den Tod von FreeHand zu berichten, sagte aber nichts über ein Ende von GoLive. Der Kommentar lautet stattdessen, dass es keinen Zweifel gebe, dass wir uns auch von GoLive verabschieden müssten, was sich für mich nicht nach einem PR-Zitat von der Veranstaltung anhörte. In einem Update zu dem Thema steht in einer Mitteilung, die Entwicklung von FreeHand sei gestoppt. aber GoLive werde weiterhin für "spezifische Anwendungen" entwickelt, was eingebettete Module in anderer Software sein könnten. Es war alles ein wenig vage.

<http://www.macbidouille.com/news/2006-05-30/#12856>

Adobes Antwort -- Als sich die Nachricht verbreitete, antwortete Adobe, indem letztendlich gesagt wurde: "Nein, nein, nein, und das französische Büro hat nicht gesagt, womit sie zitiert werden." Adobes offizieller Kommentar liest sich so:

"Adobe plant, die Unterstützung für GoLive und FreeHand fortzusetzen und diese Produkte basierend auf den Bedürfnissen unserer Kunden zu unterstützen. Dreamweaver und Illustrator sind klare Marktführer in den Bereichen Webdesign und -entwicklung sowie Vektorgrafik und Illustration. Die Kunden sollten erwarten, dass Adobe seine Entwicklungsanstrengungen um diese beiden Produkte konzentriert - im Hinblick auf zukünftige Innovation und Integration in die Creative Suite."

(Ich gehe davon aus, dass die Verwendung von "Kunde" in der Einzahl [in der original englischsprachigen Pressemitteilung -- SK] ein Rechtschreibfehler war und nicht ein Zugeständnis, dass Adobe seine Produktentwicklungspläne auf einer Person basiert, die GoLive und FreeHand benutzt.)

Diese Episode war ein faszinierender (und etwas erheiternder) Blick darauf, wie ein scheinbarer Kommentar aus dem Stegreif in einer Sprache zu einer Nachricht wurde, die ehrlich gesagt viele Leute schon erwartet hatten. Trotz Adobes Plänen, "diese Produkte basierend auf Kundenbedürfnissen zu entwickeln", gibt es ihnen immer noch genügend Spielraum, GoLive oder FreeHand irgendwie zu stoppen oder zu verkaufen, die Tatsache dass Adobe schnell ist, für sie aufzustehen, lässt erwarten, dass 2007 ein recht interessantes Jahr für Adobe-Beobachter werden könnte.


J.D. Lasica's Darknet: People in the Copyright Wars

---------------------------------------------------

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Dieser Artikel konnte leider nicht übersetzt werden und Sie finden untenstehend deshalb die Internet-Adresse des englischen Originalartikels.]

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=08552>


FileMaker Mobile 8 und die Zukunft der PDAs

von Joe Kissell <joe@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]

Vor kurzem feierte Palm das 10. Jubiläum des orginalen PalmPilot PDA. Ich war einer der ersten begeisterten Besitzer. Mich faszinierte, dass ich damit - im Gegensatz zu meinem dicken Notizbuch - über eine schnelle Suchmöglichkeit verfügte und meine Daten mit meinem Computer synchronisieren konnte. Dabei benutzte ich meinen PDA nicht nur für das Speichern von Adressen, Terminplänen und Notizen. Während langweiliger Meetings beantwortete ich E-Mails; ich hängte ein drahtloses Modem dran und kaufte Kinokarten im Web; ich nutzte ein verschlüsseltes Programm für Notizen, um Passwörter und persönliche Informationen zu speichern. Kurz gesagt, ich gab mir viel Mühe, meinen PDA anstelle eines Laptops zu benutzen, obwohl er nur einen winzigen, unbeleuchteten, monochromen Bildschirm und keine Tastatur hatte. Seine Kompaktheit entschädigte für manches.

<http://www.palm.com/>

Im Laufe der Jahre stellte ich (wie die meisten anderen Palmnutzer) allerdings fest, dass mein Mobiltelefon dabei war, allmählich die PDA-Funktionen zu übernehmen, während mich die beschränkten Möglichkeiten meines Handheld zunehmend bei Arbeiten behinderten, die ich normalerweise auf einem ausgewachsenen Rechner durchführen würde. Ich setzte also den Palm immer weniger ein - obwohl ich inzwischen eine neuere Version mit Farbbildschirm, mehr Speicher und einer besseren Handschrifterkennung habe. Zum Solitaire-Spielen und um Notizen zu schreiben ist es immer noch besser als mein Telefon geeignet, der Vorteil ist aber nicht mehr so groß. Außerdem frage ich mich langsam, ob es noch einen vernünftigen Grund gibt, einen separaten PDA spazieren zu tragen. Ich gehöre zwar nicht zu der Zielgruppe, für die ein Smartphone mit Palm- oder Windows Mobile-Betriebssystem zugeschnitten wurde, ihre Einsatzmöglichkeiten für manche verstehe ich aber durchaus: wenn Sie sowieso ein Mobiltelefon dabei haben, dann können Sie auch eines nehmen, das mehr Computereigenschaften hat und mit dem Sie unterwegs im Zug arbeiten können. Was passiert aber mit den herkömmlichen Palm-PDAs, also denen, die nicht gleichzeitig auch Telefone sind? Gibt es überhaupt noch eine Begründung für ihren Einsatz?

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen habe ich dann einen Blick auf FileMaker Mobile 8 geworfen, ein Produkt, mit dem Sie den Inhalt von FileMaker Pro Datenbanken auf Ihrem Palm oder Windows Mobile-PDA ansehen und bearbeiten und den Sie mit den Daten Ihres Computer abgleichen können. Ich konnte mir verschiedenen Situationen vorstellen, in denen es ganz nützlich wäre, eine editierbare Datenbank in der Tasche zu haben, und das wäre evtl. ein Grund, den Palm nicht einzumotten. Ich ging - etwas naiv - davon aus, dass die Palmversion des Programmes in seinem Leistungsumfang seiner Desktopverwandschaft entsprechen würde, in etwa vergleichbar mit Documents To Go, mit dem Sie in bestimmtem Umfang Word- und Excel-Dokumenet bearbeiten können.

<http://www.filemaker.com/products/fmm/>
<http://www.dataviz.com/products/documentstogo/index_palm.html>

Ich komme gleich zum Punkt: FileMaker Mobile 8 war eine Riesenenttäuschung. Obwohl es die vierte größere Überarbeitung eines Programmes ist, das 2000 auf den Markt kam, scheint das Hauptargument in der Werbung zu sein: es gibt weniger Einschränkungen gegenüber früheren Versionen.

Fairerweise muss man sagen, dass FileMaker Mobile 8 tut, was es verspricht. Die Daten fließen korrekt zwischen Computer und PDA. Abstürze oder andere ernsthafte Probleme habe ich nicht erlebt. Das Problem ist einfach: das Programm kann viel zu wenig.

Beispiel: mit FileMaker Mobile kann ihr PDA all dies nicht darstellen: Berechnungen, Zusammenfassungen, Felder mit Zeitstempel, Containerfelder (wie Fotos), Radio-Buttons, Markierungsfelder mit mehr als einem Wert, mehrfache Tabellen (oder Beziehungen, die davon abhängen), selbst entworfene Elemente oder jegliche Grafik. Es gibt keine Unterstützung für Skripts, Buttons oder Eingabeüberprüfung, und wenn die Datenbank auf Ihrem Desktop ein Feld mit strengen Validierungsvorgaben enthält, dann kann ein falscher Eintrag in Ihrem PDA eine komplette Synchronisierung scheitern lassen. (Anders gesagt: FileMaker Pro respektiert Ihre Validierungseinstellungen, FileMaker Mobile aber nicht.)

Ich könnte noch eine Reihe anderer Beschränkungen anführen, möchte aber hauptsächlich herausstellen, dass Sie auf Ihrem Palm nur einen dürftigen Abklatsch dessen erhalten, was Sie von Ihrem Computer her kennen. Wenn Sie einfache, unkomplizierte, rein textorientierte Datenbanken und wenig bis keinen Validierungsbedarf haben, dann könnte FileMaker Mobile für Sie durchaus brauchbar sein. Sie können damit z.B. Rezepte verwalten und Sie haben auf diese Weise ein leicht zu handhabendes (und zu editierendes) Verzeichnis für die Küche. Klempner oder Elektriker, die jeden Tag unterwegs sind, könnten damit ihren Warenbestand im Griff behalten. Auch für Studenten oder Forscher könnte ich es mir als gutes Speichermedium für Literatur vorstellen. Für 70 US$ würde ich aber mehr erwarten, und von FileMaker Inc. sowieso.

Das Werbematerial zu FileMaker überschlägt sich bei der Darstellung der neuen Möglichkeiten von FileMaker Mobile 8 wie z.B. die Synchronisierungsmöglichkeit mit Datenbanken, die auf Servern gehostet werden, und ich verkenne auch nicht, dass damit sein Nutzen gegenüber früheren Versionen steigt. Vor oder nach einer Synchronisation kann man auch Skripts laufen lassen, mit denen man möglicherweise Probleme bei der Dateneingabe beheben kann. Trotzdem - diese Änderungen laufen eher auf eine Verminderung der Einschränkung hinaus, als auf eine Erweiterung der Möglichkeiten.

Ursprünglich war meine Einstellung gegenüber FileMaker Mobile: im Zweifel für den Angeklagten. Vielleicht, so dachte ich, waren die Dinge, die ich tun wollte, bei der dürftigen Leistungsfähigkeit eines PDA einfach zu viel verlangt. Das stellte sich aber als falsch heraus. Ein Palm-Programm namens HanDBase bietet relationale Datenbanken, Formdesign (direkt auf Ihrem PDA), Kalkulationen, kaskadierende Pop-Up-Listen, Unterstützung für GraustufenGrafiken und die meisten der Eigenschaften, die man bei FileMaker Mobile gern hätte. Leider wurde die Entwicklung der Mac OS X-Version der HanDBase Desktop-Applikation eingestellt, und das Conduit für die Synchronisation mit FileMaker Pro ist völlig veraltet (man benötigt Classic und ältere Versionen von Palm Desktop und FileMaker Pro). Eine weitere Palm-Datenbank, JFile, bietet auf dem PDA mehr als FileMaker Mobile, aber auch hier gilt: das Conduit für die Sychronisation mit FileMaker Pro ist veraltet, da er FileMaker Pro 6 oder eine frühere Version voraussetzt. Anders gesagt: für die Synchronisation einer Palm-Datenbank mit einer modernen Version von FileMaker Pro unter einer modernen Mac OS X-Version ist FileMaker Mobile leider der einzige Kandidat.

<http://www.ddhsoftware.com/palm_software.html>
<http://www.land-j.com/jfile.html>

Jahrelang hat FileMaker, Inc. betont, dass die wahre Stärke von FileMaker Pro in seiner außerordentlichen Anpassungsfähigkeit, seinen relationalen Fähigkeiten, seinen Scripting- und sonstiger toller Merkmale läge. Es stimmt: FileMaker Pro ist ein fantastisches Programm, und ich kann gar nicht genug Gutes über die Version 8 sagen. Wenn Sie allerdings all diese großartigen Möglichkeiten ausnutzen und sich eigene, wirklich komplexe Datenbanken aufbauen, dann kann es sein, dass Sie bei der mobilen Synchronisation Pech haben werden. Das ist das Problem mit meiner Beschwerde: FileMaker Mobile und FileMaker Pro haben völlig unterschiedliche Stärken. Wenn Sie auf all die feinen Sachen angewiesen sind, die FileMaker Pro bietet - und dafür gibt es jede Menge Gründe - dann betrachten Sie sich nicht zugehörig zur Zielgruppe für FileMaker Mobile.

Damit komme ich zu einer früheren Frage zurück: könnte ein jederzeitiger und vom Aufenthaltsort unabhängiger Zugang zu meiner FileMaker Pro-Datenbank die Killerapplikation sein, die dafür sorgt, dass ich dauernd einen separaten PDA bei mir habe? Oder könnte es der Anreiz sein, ein Palm- oder Windows-basiertes Smartphone zu kaufen, sobald mein aktuelles Mobiltelefon ersetzt werden muss? Klare Antwort für beide Fälle: nein. Wäre ich ein Windows-Anwender, dann hätte ich mehr Optionen - und ich weiß natürlich, dass ich Windows auf meinem Mac laufen lassen kann, aber die Tatsache, dass ich das gesamte E-Buch "Take Control of Running Windows on a Mac" geschrieben habe, bedeutet noch lange nicht, dass ich Windows gewohnheitsmäßig einsetzen möchte. Auch dann hätte ich nicht, was ich eigentlich brauche: ein FileMaker Pro, das nahtlos mit der Desktop-Version zusammenarbeitet.

<http://www.takecontrolbooks.com/windows-on-mac.html?14@@!pt=TB832>

Schließlich muss ich mich aber doch fragen, ob FileMakers Unvermögen, eine ausreichend leistungsfähige Version von FileMaker Mobile zur Verfügung zu stellen, nicht vielleicht überhaupt ein Spiegelbild des Marktinteresses an einem konventionellem PDA darstellt. Blackberry, Treo und andere Geräte, die in erster Linie als Kommunikationstool gedacht sind, haben eine Eigendynamik im Markt entwickelt, wärend die Verkäufe der PDAs, die nicht für die Kommunikation gedacht waren, nachlassen.

Mit dem PalmPilot hat Palm die Welt vor 10 Jahren im Sturm erobert, aber sogar auf Fan-Events wie der Macworld Expo sehe ich kaum irgendeinen mit einem Palm-Handheld, meist gibt es nur integrierte Lösungen mit Mobiltelefonen. Das Zusammengehen von Mobiltelefon und PDA war nicht unbedingt eine Verbindung unter Gleichen, und mobile Kommunikationsgeräte haben das PDA-Konzept fast vollständig umgesetzt, indem sie nur grundsätzliche Möglichkeiten der Kalender- und der Adressenpflege bieten, womit - so scheint es - das meiste abgedeckt ist, was die Leute von ihren PDAs wirklich erwarten.


Take Control-Neuigkeiten/05-Jun-06

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Almut Pabel <sebalpa@web.de>]

"Take Control of iWeb" hilft iWeb-Anwendern kreativ zu arbeiten -- Apples neue Web-Anwendung bezweckt bei der schnelleren und leichteren Erstellung von Websites zu helfen. Aber wenn Sie selbst bereits bei den Grundlagen feststecken oder unglücklich mit Ihren amateurhaften Resultaten sind, schauen Sie sich Steve Sandes 123-seitige Ausgabe von "Take Control of iWeb" zur Ideenfindung und Hilfestellung an. Steve gibt Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Erstellung einer Website und das Hochladen zu .Mac oder zu Ihrem eigenen Webhost und Sie können ihm bei der Arbeit in den iWeb-Vorlagen, die er mit einem Designer-Auge prüft, über die Schulter schauen. Steve unterrichtet Sie darin, den besten Weg zu den Basis iWeb-Seiten zu finden, inklusive Blogs, Podcasts und Foto-Seiten (mit Hilfe von Integration in die anderen iLife-Anwendungen). Aber er bietet auch spezielle Anwendungsbereiche an, die über das Basiswissen hinausgehen. Sie können lernen wie man ins Auge springende graphische Effekte entwirft, Podcasts und Videos codiert, um sie mit iWeb nutzen zu können, wie man Grafiken so editiert, dass die Seite sich schneller lädt, wie man Image-Maps entwirft und sogar wie man einen Online-Store aufstellt. Für diejenigen, die mehrere Websites oder mehrere Macs haben, erklärt Steve wie man eine Website auf zwei Macs editieren kann und wie man mehrere Websites in mehreren iWeb-Ordnern ablegen kann. Lernen Sie mehr und suchen Sie sich Ihre Kopie heraus - heute noch!

<http://www.takecontrolbooks.com/iweb.html?14@@!pt=TRK-0031-TB832-TCNEWS>

Sollten Sie "Take Control of iWeb" bereits vorbestellt haben, ist jetzt die Zeit gekommen, um mit einem Klick auf den Update-Button in der PDF-Datei, die Sie heruntergeladen haben, nachzusehen ob es Aktualisierungen gibt. Sie gelangen dann auf eine Webseite, wo Sie das gesamte E-Buch herunterladen können. Danke an die vielen Hundert Leute, die vorbestellt haben, und besonderen Dank an diejenigen, die Kommentare abgaben oder Vorschläge in den Vorveröffentlichungen unterbreiteten.

Beherrschen Sie Ihren iPod: "Macworld iPod und iTunes Superguide" -- Unsere Freunde vom Macworld-Magazin sind mit dem brandneuen "Macworld iPod and iTunes Superguide" zurück. Das ist eine 88-seitige Auswahl der besten Macworld-Anwendungsgebiete für iTunes und den iPod. Sie sind von Experten wie Chris Breen, Dan Frakes, Kirk McElhearn und Jim Heid geschrieben. In 22 detaillierten Kapiteln behandelt das E-Buch wie man Musik auf seinen Mac bekommt (einschließlich wie man die beste Codierung einrichtet und wie man Kassetten und LPs aufnehmen kann). Man liest auch wie man seine Musik verwaltet (mit einem besonderen Augenmerk auf große Bibliotheken, klassische Musik und Podcasts). Es wird weiterhin erklärt wie man mit Videos arbeitet (einschließlich die Konvertierung für den iPod), wie man den iPod verbindet (mit einem oder mehreren iPods oder Computern - sogar), wie man Probleme bei iTunes oder iPod findet und beseitigt und wie man das beste iPod-Zubehör findet. Es ist zu umfangreich um hier alles aufzählen zu können: Lesen Sie das ausführliche Inhaltsverzeichnis und das Vorwort für die ganze Schöpfung.

<http://www.takecontrolbooks.com/mw-ipod-itunes.html?14@@!pt=TRK-0038-TB832-TCNEWS>

Wenn Sie nur Hilfe benötigen, um das volle Potential ihrer Musik und von iTunes und dem iPod auszuschöpfen - "Macworld iPod an iTunes Superguide" hat all diese Themen aufzuweisen. Aber wenn Sie neugierig sind und einen iPod nicht nur zum Musikhören verwenden möchten, können Sie Ihren iPod mit dem E-Buch "Take Control of Your iPod: Beyond the Music" auf ein höheres Niveau bringen. Sie sparen zudem 25 % wenn Sie beide E-Bücher zusammen kaufen.

<http://www.takecontrolbooks.com/ipod-btm.html?14@@!pt=TRK-0038-TB832-TCNEWS>

Macworlds E-Buch-Design unterscheidet sich von unserem - Sie können sich ein Beispiel herunterladen und sehen wie es aussieht (und wie es gedruckt wird, falls Sie es selbst ausdrucken möchten). Wenn Sie wollen, können Sie es auch als gedrucktes Exemplar kaufen. Macworld hat farbige Kopien, die für 24,99 US$ verfügbar sind.

<https://m1.buysub.com/webapp/wcs/stores/servlet/ProductDisplay?catalogId=11901&storeId=11901&productId=119357&sourcekey=PRT0605TPG>


Aktuelle Themen in TidBITS-Talk/05-Jun-06

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Übersetzung: Almut Pabel <sebalpa@web.de>]

Die erste Internet-Adresse unter jedem Thema verweist auf die herkömmliche Website von TidBITS-Talk; die zweite Adresse zeigt auf unseren Web Crossing-Server, der mit einem anderen Erscheinungsbild aufwartet und etwas schneller ist.

Sicherheitsupdate bringt Mail zum Absturz? -- Leser detaillieren einige Probleme, die sich nach dem letzten Sicherheits-Update von Mac OS X ergeben hatten . Allerdings scheint dieses Thema nicht sehr weit verbreitet zu sein. (8 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=3012>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/844/>

QuickTake zu iPhoto -- Ein Besitzer von Apples früher Digitalkamera möchte diese Fotos in iPhoto einfügen. Aber welcher Weg ist der beste um die alten PICT-Formate in JPEG-Dateien umzuwandeln, sodass iPhoto sie lesen kann? Offensichtlich braucht es dazu mehr als nur ein Graphikkonvertierungsprogramm um den Trick zu finden. (8 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=3013>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/845/>

SE/30 in Ethernet LAN -- Wo sonst kann man einen Rat von Experten dafür bekommen, wie man einen Macintosh SE/30 mit einem modernen Ethernet-Netzwerk verbindet? Und wo sonst können Sie Leute finden, die dazu bereit sind, die Hardware zu schicken, die dazu benötigt wird? Hier bekommen Sie eine Vorstellung davon. (14 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=3014>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/846/>

Mac OS X-Schriftenfehler -- Sharon Zardetto Akers Artikel über die Vermeidung des am meisten verbreiteten Mac OS X-Schriftenfehlers führt zu einer Diskussion über Werkzeuge zum Schriftenmanagement. (2 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=3016>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/848/>

Sudden Motion Sensor-Hacks -- Nach Adams Artikel über die kürzlich herausgegebene Software, die sich den "Sudden Motion Sensor" in Apples neuen Notebooks zunutze macht, diskutieren Leser über den Beschleunigungssensor und ob ein MacBook als ziemlich teure Wasserwaage dienen kann (Ja!). (9 Beiträge)

<http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkthrd=3019>
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/851/>


Übersetzung dieser Ausgabe: Almut Pabel <sebalpa@web.de>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de> und Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>.

Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Koordination dieser Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

Nichtkommerzielle oder gemeinnützige Medien dürfen unsere Artikel nachdrucken, wenn sie einen Link auf die Seite der deutschen TidBITS oder eine volle Referenz angeben. Andere kontaktieren uns bitte per E-Mail. Der Inhalt der Artikel ist ohne Gewähr. Wenden Sie sich bitte an den Autor. Namen von Publikationen, Produkten oder Firmennamen können durch Gebrauchsmustereintrag geschützt sein. TidBITS engl. ISSN 1090-7017.

Vorige Ausgabe | Englische Ausgabe | TidBITS Home Page | Deutsche TidBITS | Nächste Ausgabe