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TidBITS#843/21-Aug-06

Jetzt, da wir Gelegenheit hatten, die Vorschau von Mac OS X 10.5 Leopard in uns aufzunehmen, können wir uns anderen Themen widmen. Glenn Fleishmann schaut sich zwei Dienste für sicheren Dateitransfer an, die Peer-to-Peer-Technologie intelligent nutzen. Matt Neuburg macht sich Gedanken über die Qualität der diesjährigen Worldwide Developer Conference (WWDC) mit Vorschlägen, wie Apple das Erlebnis verbessern könnte. Dann berichten wir darüber, dass der IMAP E-Mail-Client Mulberry nun kostenlos ist, dass Dell 4,1 Mio. Laptop-Batterien zurückruft (und wie das Mac-Anwender betreffen könnte), und dass die Print-on-Demand (Druck auf Nachfrage)-Version von "Take Control of Syncing in Tiger" nun verfügbar ist. An der Apple Update-Front decken wir zwei Stück ab, die wichtige Korrekturen für das MacBook und MacBook Pro liefern, neben Aktualisierungen für Logic Pro 7.2.2, Logic Express 7.2.2 und Boot Camp 1.1 Beta.

Themen:



MacBook und MacBook Pro-Updates verfügbar

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Macht Ihr neues Mac-Laptop Geräusche wie auf dem Bauernhof oder leidet es an Schlafstörungen? Apple hat ein paar Aktualisierungen veröffentlicht, um zwei spezifische, nervtötende Probleme zu beheben, die beim MacBook und MacBook Pro aufgetreten sind.

Das MacBook SMC Firmware Update passt das Verhalten der Lüfter im Einstiegsnotebook an und beruhigt so die innere Kuh. Die Aktualisierung wird offensichtlich das "Muh"-Geräusch los, das durch den wiederholt anspringenden und herunterfahrenden Lüfter des MacBook verursacht wurde, um die Prozessortemperatur zu regeln. Da dies eine Aktualisierung der Firmware ist, stellen Sie sicher, dass der Installationsvorgang nicht unterbrochen wird. Der Installer ist ein 420 KByte großer Download, benötigt Mac OS X 10.4.7 und funktioniert nur mit dem MacBook.

[1]<http://www.apple.com/support/downloads/macbooksmcfirmwareupdate.html>

MacBook Pro-Besitzer können das ExpressCard Update 1.0 installieren, einen 492 KByte großen Download, der ein Problem löst, bei dem das Laptop nicht in den Ruhezustand ging, wenn eine Karte im ExpressCard-Slot zurückgelassen wurde.

[2]<http://www.apple.com/support/downloads/expresscardupdate10.html>


Updates für Logic Pro 7.2.2 und Logic Express 7.2.2 veröffentlicht

von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Musiker, die ein Auge auf Apples neuen Mac Pro geworfen haben, sollten ihre Versionen von Logic Pro oder Logic Express auf Version 7.2.2 aktualisieren, die sie zu dem Desktop-Computer mit Intel Xeon-Prozessor kompatibel macht. Die Aktualisierer verbessern außerdem die Leistung bedingt durch die Architektur des Mac Pro und verbessern die Unterstützung für die internen Audio-Anschlüsse. Logic Pro Update 7.2.2 ist ein 24 MByte-, Logic Express Update 7.2.2 ein 14 MByte-Download. Beide Aktualisierer setzen Version 7.2.1 des entsprechenden Programms voraus sowie Mac OS X 10.4.3 oder neuer.

[3]<http://www.apple.com/support/downloads/logicproupdate722.html>
[4]<http://www.apple.com/support/downloads/logicexpressupdate722.html>


Apple aktualisiert Boot Camp-Beta

von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

Viele Gespräche der letzten Zeit über Nicht-Macintosh-Betriebssysteme auf Apples neuer Züchtung Intel-basierter Macs haben sich auf Virtualisierungslösungen wie Parallels Desktop (siehe "Parallels Desktop: Der vollendete Switch") und VMwares bisher unveröffentlichtes Produkt (siehe "More, Less, and No Information on Running Windows on a Mac") konzentriert, aber vergessen wir nicht die Produktankündigung, die den Ball offiziell ins Rollen brachte: Boot Camp von Apple Computer (siehe "Apple macht Boot Camp für Windows-Nutzer auf"), welches Intel-Macs befähigt, mit Windows XP neuzustarten und planmäßig in irgend einer Form in Mac OS X 10.5 Leopard integriert sein wird.

[5]<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-834.html#Artikel3>
[6]<http://db.tidbits.com/article/8627>
[7]<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-825.html#Artikel2>

Apple veröffentlichte letzte Woche Version 1.1 seiner Public Beta von Boot Camp, die es um Unterstützung für Apples brandneue Xeon-basierte Mac Pro und Xserve-Systeme sowie Partitionseinstellungen ergänzt, die die Installation von Windows XP dank der Möglichkeit, es auf einer beliebigen internen Festplatte zu installieren, für viele Nutzer leichter machen. Außerdem wurde Unterstützung für Apples iSight-Kamera und interne Mikrofone hinzugefügt. Die neue Beta verbessert die Unterstützung von Apple-Tastaturen (aktiviert Löschen, Druck, NumLock und ScrollLock unter Windows) und, für Menschen, die Eintastenmäuse verwenden, aktiviert Rechtsklicken, indem man die rechte Befehlstaste auf Apple-Tastaturen gedrückt hält. Boot Camp Beta 1.1 speichert auch ein paar kleine Fehlerkorrekturen ein, inklusive das Ausschalten der internen Lautsprecher, wenn der Kopfhörerausgang in Benutzung ist, Unterstützung für Datums- und Zeitsynchronisation unter Windows, wenn man als Administrator eingeloggt ist, und mehr.

[8]<http://www.apple.com/macosx/bootcamp/>

Die neue Beta ist 202 MByte schwer; komplette Anleitungen zum Aktualisierungsprozess gibt es auf Apples Website. Wie immer bei Beta-Software empfehlen wir dringend, dass Sie Ihre Daten früh und oft sichern und sorgfältig nachdenken, bevor Sie wirklich wichtige Daten oder Prozesse Boot Camp anvertrauen.


Dell ruft 4,1 Millionen Batterien zurück

von Geoff Duncan <geoff@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

In einem Rückruf, der sich als einer der größten Unterhaltungselektronikrückrufe in der Geschichte herausstellen könnte, ruft der Computerhersteller Dell freiwillig etwa 4,1 Millionen Batterien zurück, die in einer großen Anzahl seiner Notebook-Systeme über eine mehr als zweijährige Zeitspanne, die vom 01.04.2004 bis zum 18.07.2006 reicht, verkauft wurden. Dell hält für betroffene Kunden über eine Batterierückgabeprogramm-Website kostenlose Ersatzbatterien bereit.

[9]<https://www.dellbatteryprogram.com/>

Nach Angaben von Dell können die zurückgerufenen Batterien unter seltenen Umständen überhitzen, was ein Risiko materieller und personeller Schäden bedeutet: die Firma hat sechs Berichte von überhitzenden Batterien erhalten, die Schäden an Möbeln und persönlichem Eigentum verursacht haben. Dem Unternehmen liegen keine Berichte über Verletzungen vor, die durch die zurückgerufenen Batterien verursacht wurden. Dell sagt, Kunden sollten zurückgerufene Batterien nicht verwenden, sondern ihre Notebooks über das Netzteil mit Strom versorgen, bis ihre Austauschakkus ankommen.

Warum berichten wir hier über einen Batterierückruf von Dell? Zunächst weil viele Mac-Besitzer auch "jene anderen" Computer nutzen und direkt von Dells Rückruf betroffen sein könnten. Zweitens wurden die zurückgerufenen Batterien für Dell von Sony produziert, und Sony produziert auch Akkus für Hewlett Packard und Apple. HP hat schon mitgeteilt, dass keines seiner Produkte von den Problemen betroffen sei, die Dell zu dem Rückruf zwingen; bislang überprüft Apple noch, ob eines seiner Produkte betroffen sein könnte. Apple strengte Ende Juli 2006 einen Rückruf von MacBook Pro-Akkus mit Leistungsproblemen, nicht wegen Überhitzungsproblemen an (siehe "Apple ruft leistungsschwache MacBook Pro-Batterien zurück").

[10]<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-840.html#MailBITS2>


Der letzte Tango um den Maulbeerbusch

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]

IMAP ist ein hoch entwickeltes Protokoll für entferntes und gemeinsames Speichern von E-Mail, und Mulberry ist ein IMAP-Client, der den Ruf hat, seine Seite dieses Protokolls vollständig und mit sorgfältiger Einhaltung von Standards zu implementieren. Zusätzlich zu IMAP-Eigenschaften und ÐErweiterungen wie abonnierten Mailboxen, Sortierung, Briefwechselmarkierung, Zugangskontrolle, Kontingenten und Namensräumen unterstützt Mulberry auch sowohl den Online- als auch den [vom Internet Ð SK] getrennten Modus, POP3, entferntes Speichern von Adressbüchern und Voreinstellungen, LDAP und entfernte Kalender und Aufgaben. Mulberry wurde als kommerzielle Anwendung vertrieben, zuerst von Cyrusoft International, dann von ISAMET, die beide Ende letzten Jahres Pleite gingen (und deren Webseiten abgeschaltet wurden). In einer erstaunlichen Wendung der Ereignisse wurde Mulberry nun aber als Freeware von seinem ursprünglichen Entwickler Cyrus Daboo wiederveröffentlicht.

[11]<http://www.emailaddresses.com/forum/showthread.php?threadid=38389>
[12]<http://www.mulberrymail.com/about.shtml>

TidBITS hat Mulberry schon in der Vergangenheit erwähnt, aber wir haben nie einen vollständigen Testbericht durchgeführt, und ich habe auch jetzt nicht vor, einen zu machen. (Wichtige Auskunft: um 1996-97 hatte ich eine kurze, aber eher zentrale Verbindung mit dem Firmengründungsprozess von Cyrusoft, aber wählte bald, nichts mit dem Projekt zu tun zu haben.) Ich persönlich finde so ziemlich das ganze Interface von Mulberry ziemlich störend, aber da ich kein IMAP-Nutzer bin, benötige ich die Fähigkeiten und Komplexitäten, die Mulberry bietet, nicht, was mich zu einem schlechten Beurteiler des Programms macht. Für diejenigen, die einen guten IMAP-Client benötigen, könnte es lohnenswert sein, Mulberry zu erforschen.

Mulberry ist für Mac OS X 10.3 oder neuer verfügbar sowie Windows und Linux. Es ist ein 12.1 MByte-Download. Die Entwicklung wurde offiziell eingestellt, daher würde ich nicht erwarten, dass Mulberry jemals Universal Binary wird. Aber man weiß ja nie...

[13]<http://www.mulberrymail.com/download.shtml>


Der Niedergang der WWDC

von Matt Neuburg <matt@tidbits.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]

Wer ist Apples wichtigster Kunde? Haben Sie "Ich" gesagt? Überlegen Sie mal. Ohne Software (Programme und Systemeinstellungen aller Art) wäre Ihr Mac nichts weiter als ein sehr teurer Türstopper. Und Software wächst nicht auf den Bäumen; sie wird von Menschen geschrieben. Das sind die Software-Entwickler. Natürlich sind Endverbraucher wichtig, aber ohne Software-Entwickler gäbe es nichts, was sie benutzen könnten.

Nicht, dass Sie hier etwas falsch verstehen: Apple Software-Entwickler sind Apple-Kunden. Sie alle benötigen mindestens einen Mac. Sie müssen alle auf dem Laufenden sein, was die Entwicklung des Betriebssystems angeht. Das Werkzeug zum Schreiben der Programme kostet zwar nichts mehr (eine wahre Revolution, die startete, als Steve Jobs zu Apple zurückkam und Mac OS X begann, Formen anzunehmen), aber viele Entwickler sind Abonnenten eines kostenpflichtigen Teils der Apple Developer Connection. Und Apple Entwickler sind ununterbrochen auf Apple fixiert. Sie besuchen die Entwickler-Website jeden Tag Dutzende Male. Sie laden Beispiele herunter, sie stellen Fragen, sie tummeln sich auf den Mailinglisten, sie schicken Fehlerberichte. Und ein paar tausend echte Hardcore-Entwickler, die Geld haben und persönliche Begegnungen suchen, tauchen bei der jährlichen Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) auf.

[17]<http://developer.apple.com/membership/>
[18]<http://developer.apple.com/>
[19]<http://lists.apple.com/>
[20]<http://bugreport.apple.com/>
[21]<http://developer.apple.com/wwdc/>

Die WWDC ist Apples wichtigster direkter Kommunikationskanal zur Entwicklerbasis. In jedem Jahr stehen genau die Apple-Angestellten, die das Betriebssystem und das Programmierinterface betreuen, mit dessen Hilfe die Entwickler ihre Programme schreiben, mehrere Tage lang vor den Horden dieser Fachleute. Sie erläutern (unter Beachtung der Non-Disclosure-Vereinbarung) Apples Zunkunftspläne und die Marschrichtung, halten lange und detaillierte exklusive Vorträge darüber, wie man den Mac nutzbringend programmiert, und sie hören geduldig zu, wenn es um scharfe Vorschläge und harte Kritik geht. Außerdem können die Entwickler ihre Programme in einen Raum voller Rechner bringen, in dem sie in Echtzeit eine Zeile-für-Zeile-Beratung zu bestimmten Problemen und Arbeitsschritten bekommen, mit denen sie gerade beschäftigt sind. Das ist eine sehr intensive Erfahrung; ein Entwickler kann ohne weiteres 10 Stunden am Stück in Vorträgen und Versuchsanordnungen sitzen, ohne je die Zeit zu finden, das Gebäude zu verlassen und das drei Tage nacheinander (das WWDC dauert zur Zeit dreieinhalb Tage, davor liegt ein Tag mit Keynotes).

Es ist deshalb betrüblich, wenn man sieht, wie das WWDC für die Teilnehmer in jedem Jahr zunehmend unangenehmer wird. Jedes Jahr sagen wir uns: "Wow, es geht richtig abwärts, schlimmer kann es aber nicht mehr werden." Und jedes Jahr wird es schlimmer. Ich spreche hier nicht vom Wert oder der Bedeutung des Inhalts Ð an der Qualität gibt es wie immer nichts zu meckern, auch wenn sie manchmal nicht ganz stabil ist, je nach Apples Befindlichkeit oder wenn das Timing mal nicht ganz perfekt ist. (So war z.B. die WWDC 1996 eine totale Zeit- und Geldverschwendung, weil Apple unter der Leitung von Gil Amelio keine Vorstellung davon hatte, was zu tun war und welche Erwartungen man an die Firma hatte. Die Äußerungen in diesem Jahr konnte man also getrost vergessen. Unter weniger strengen Gesichtspunkten war die diesjährige WWDC nicht ganz so nutzbringend wie die Veranstaltung im letzten Jahr, weil die nächste Entwicklungsstufe des Betriebssystems noch auf sich warten lässt. Die Apple-Aussagen zu neuen Merkmalen waren deshalb unvollständig oder nicht mehr als Vermutungen.) Nein, ich rede von Schlichterem - von kleinen Geschenken, vom Essen und von den allgemeinen Abläufen.

Höhepunkt der letzten Jahre war die WWDC 2003. Apple hatte den Veranstaltungsort vom isolierten und unerfreulichen San Jose McEnery Convention Center in den Westteil des Moscone Center in der wunderbaren Innenstadt von San Francisco verlegt. Die Teilnehmer bekamen eine tolle Mappe, die ich immer noch verwende, eine Kopie des aktuellen Betriebssystems und handfeste Hardware (eine iSight!). Das Essen war phantastisch (exzellente warme Küche zum Frühstück und zum Lunch), und zwischen den Vorträgen gab es gratis frische Säfte und Früchte bis zum Abwinken, dazu natürlich jede Menge besten Kaffees.

[22]<http://www.sjcc.com/>
[23]<http://www.moscone.com/attendees/faq/>

Dieses Jahr sah es anders aus: es gab eine Mappe der billigsten Art (lausige Qualität, ungefüttert, keine brauchbare Einteilung, schlechte Reißverschlüsse, Trageriemen an einer blöden Stelle befestigt), einen miesen Reisebecher und ein T-Shirt mit falschem Latein drauf. (OK, ich habe viele Jahre Latein unterrichtet; sie hätten mich fragen können.) Kein Hardware, keine aktuelle Software. Zum Lunch gab es Plastiksalat und Plastiksandwiches in Plastikbehältern; das Frühstück war nicht der Rede wert. Die Snacks zwischen den Beiträgen bestanden aus vertrocknetem Gebäck. An einem Abend gab es etwas, das sich Pizza schimpfte; das war so schlimm, dass die Leute sich fast nicht mehr einkriegten. Es gab gratis Odwalla-Säfte, aber nicht die gute Qualität: verzuckertes Gebräu, das sonst niemand kauft. Dazu kam, dass die Teilnehmer von uniformierten Feldwebel-Typen in die Vortragsräume getrieben wurden,. Sie brüllten uns an, wir sollten voranmachen und uns reinbewegen, anstatt uns sitzen zu lassen, wo wir wollten.

Das große Problem hier ist, dass eine WWDC, die wie beschrieben durchgeführt wird, wie eine große Abzocke anmutet. Die Teilnahme ist teuer (natürlich inkl. Ticket und Hotelkosten), während das Erlebte einem billig und aufgenötigt erscheint. Und dafür gibt es eigentlich keinen Grund. In diesem Jahr waren mehr als 4200 Besucher bei der WWDC - das gab es noch nie. An Geld dürfte es Apple für die Konferenz selbst also nicht mangeln. Es gibt eine Preisspanne, aber die Standardgebühr beträgt 1600 US$ pro Person (bei frühzeitiger Buchung wurde eine Ermäßigung eingeräumt). Ist es wirklich möglich, dass die Miete für das Moscone Center und die Ausgaben für Ausrüstung und Logistik für Präsentation und Aufnehmen der Vorlesungen so teuer sind, dass Apple es sich nicht leisten kann, einen höheren Anteil der Gebühren in Form von Geschenken und besserem Essen zurückzugeben? (Bei diesen Mengen kostet eine gute Mappe z.B. weniger als 20 US$ pro Stück.)

Das mag nach Jammern auf hohem Niveau klingen, und das ist es auch. Es sind die kleinen Dinge, die in der Summe dafür sorgen, ob eine WWDC eine gute oder eine schlechte Erfahrung wird, und dreieinhalb Tage voller unerfreulicher Erfahrungen hinterlassen schnell ein sehr ungutes Gefühl. Man fragt sich natürlich auch, was die äußerliche Verschlechterung über Apples Einstellung seinen Entwicklern gegenüber aussagt. Früher hat Apple sie als die Kreativen an der Front der Mac-Anwenderfreundlichkeit wertgeschätzt, jetzt füttert man sie wie Ratten und treibt sie zusammen wie Vieh. Ist das wirklich Apples Botschaft?


Secure Transfer Using Civil Netizen and Pando

von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>

[Dieser Artikel konnte leider nicht übersetzt werden und Sie finden untenstehend deshalb den englischsprachigen Originaltext.]

Transferring files between two people can be an extraordinarily painful process. Email seems perfectly reasonable, but is subject to message file attachment limits for both parties. Using file sharing technology like FTP could require setting up a dropbox or an account. If you want to use your own computer as a server (running AppleShare, for instance), you need a reachable IP address, not always a readily available commodity.

Two new services, Civil Netizen and Pando, hope to make file transfer easier by employing peer-to-peer (P2P) techniques to push data securely over the Internet. Both are in beta testing; the former turns a computer, briefly, into a peer-to-peer surfer for individual connections, and the latter acts as a time-limited central repository with distributed P2P properties for files up to 1 GB in size (during testing).

Both services are currently free, and their developers currently have no plans to charge in the future, although Pando may use some sponsorship advertising to fund bandwidth, and plans to license its technology to other firms. Civil Netizen is an open-source project with no fees.

Civil Netizen -- The phrase "peer-to-peer file sharing" has taken a beating. In common use, it almost always implies illegal transfer of copyrighted materials or the implication of that act. But people using ordinary computers to transfer files are peers, and Civil Engines Research recognizes that in the choice of the name Civil Netizen[24] for its project.

[24]<http://www.civilnetizen.com/>

When you install Civil Netizen, you're not setting up a server. Rather, you're creating a specific P2P engine that is active only at certain times and in response to the right queries.

Civil Netizen lets you take one or more files or folders and create a "parcel." The parcel has an associated pickup slip, which is a sequence of obscured data. Instead of transferring the parcel directly, the program lets you use your default email application to send just the pickup slip (you can also copy the pickup slip information to the clipboard for pasting into a program like iChat, or you can save it to a file on your Desktop).

As long as the parcel remains available within Civil Netizen (which must be running), that pickup slip enables any recipient to retrieve the file; the retrieval is logged for reference. Civil Netizen doesn't allow generic file retrieval - other Civil Netizen users can retrieve only parcels, and only those for which they have the associated pickup slips.

Whenever a recipient attempts to retrieve a parcel by loading the pickup slip details you sent them into their copy of Civil Netizen, their software creates a connection to your computer, retrieves the parcel, and stores it locally. Civil Engines Research uses a centralized storage system for the pickup slips, but that's the only portion of the connection that's stored in a non-P2P fashion. You can send the pickup slip to multiple recipients, and as long as you keep the parcel available within your copy of Civil Netizen, others can download it. However, there's no confirmation that someone with the pickup slip is a legitimate recipient.

Civil Netizen uses a fairly robust method of encrypting data in transit, employing 128-bit AES (Advanced Encryption System) session keys, which are considered quite strong. The keys are negotiated using a Diffie-Hellman key exchange[25], which prevents interception. However, the developers don't use a validation step that confirms there's no man in the middle[26] intercepting both sides of a conversation.

[25]<http://en.wikipedia.org/wiki/Diffie-Hellman>
[26]<http://en.wikipedia.org/wiki/Man-in-the-middle>

However unlikely interception is for most users, the lack of a validation step prevents Diffie-Hellman from being considered reliable. In correspondence with one of the developers, he said the company expects to offer user registration that would then allow an out-of-band method to provide necessary validation. I call that the "evil dictator" problem, in that without validation, you're well protected, but not against those intent upon intercepting traffic at a governmental level. Validation wouldn't prevent knowledge of parties transferring data, but would - by today's standards - provide extremely high security for the contents of packages.

Civil Netizen is at beta 4 for Mac and Windows, and the company plans a Linux client. As an open-source project, clients for other platforms or other versions of the client for Mac or Windows could appear.

Pando -- Pando[27], from Pando Networks, takes an entirely different approach with regard to where files are stored, using what initially appears to be a hub-and-spoke system and a centralized repository, but turns out to have a P2P twist.

[27]<http://www.pando.com/>

Once you've downloaded the Mac software, you can create a new package composed of one or more files or folders, and then enter recipients' email addresses. The Pando client packages your files, uploads them to Pando Networks's servers, and notifies recipients via email. Recipients then open the attached .pando file in their copy of the Pando application to download the packaged files.

Here's where Pando's approach gets interesting. Rather than simply being a file server, Pando uses P2P technology much like BitTorrent to speed the download by having the recipient's Pando client pull data from the Pando servers (which they call supernodes); from your computer, which acts as a P2P node for the file; and from other recipients of the file who have already downloaded it (or pieces of it) and have Pando running and haven't moved the file.

The software is straightforward and easy-to-use. The company stores files on its own supernodes for up to 14 days after the file is posted and recipients informed. Packages can be up to 1 GB in size during the beta period. (The implication is that limit will be raised when the beta period is over, but the company hasn't promised that.) After that 14-day period, packages are still retrievable from any Pando clients that are running and have the file still available.

This is an interesting twist, because you could send out a large file - say, a video you'd created - to hundreds of recipients, all of whom would benefit from the initial high-speed availability on Pando's servers and the swarming effect of many downloaders with Pando's client. However, after 14 days, not only would Pando drop the file and thus reduce some large potential bandwidth costs, but for most downloads of this sort, most of the other recipients would have moved on and probably stopped participating in the swarm, too.

Pando's encryption model is slightly more robust than Civil Netizen's. The developers have chosen to use the 256-bit version of AES, the company said via email, although its FAQ states that Pando uses 128-bit encryption. All other communication between the Pando client and the company's servers are conducted using certificate-authority validated SSL/TLS, which prevents tampering.

However, the .pando file is sent unencrypted and contains the security key necessary to decipher the retrieved file. Anyone with the .pando file would then be able to retrieve the same data with no additional validation or authentication.

Changing the World of Email Attachments -- Where both Civil Netizen and Pando could shine is in bypassing the ugly world of one-off file transfers that currently use email attachments. While MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) has long made it relatively simple to send attachments reliably among varied email servers and clients, many companies that provide email services impose attachment size limits.

Many free email services allow you to send and receive total attachments per message of 2 MB to 10 MB. Some also have monthly, daily, or even hourly limits on attachments. Higher-end services have increased attachment limits over time to tens of megabytes, but even still, that's a limit you must be aware of and track.

Plus, email servers aren't designed well to handle large files. Some choke even when the attachment size is within limits. Retrieving a large file often takes substantially longer from a mail server than from a commensurate file server (even file server software running on the same hardware as the mail server software).

Pando has taken one step in that direction by planning a Microsoft Outlook 2003 plug-in[28] that would enable Pando to be used as a substitute for large email attachments. Given the nature of both products, I would hope that plug-ins could be created for popular Macintosh email clients and other Windows email clients, too.

[28]<http://www.pando.com/beta/outlook>

I'd also like to see designated recipients, so that when I need to transfer a file to, say, Adam Engst, I would drag a set of files onto an Adam icon on the Desktop or within the program. If Adam had pre-approved me, perhaps his copy of either package would automatically download the files I transmitted without further ado and alert him. This kind of trust could be made possible through these programs and the systems that support them, and would eliminate a lot of the fuss that file transfer places upon ordinary users.

All that said, when I wrote "Take Control of Sharing Files in Panther"[29] and later "Take Control of Sharing Files in Tiger"[30], I found that the devil is in the details when it comes to making file sharing work. Whenever you have a group of people who need a common repository of files, file services like AppleShare, Samba, WebDAV, and FTP are still warranted. In these cases, you want a persistent set of consistently available, updated files found in the same place.

[29]<http://www.takecontrolbooks.com/panther/sharing.html?14!pt=TB843>
[30]<http://www.takecontrolbooks.com/tiger-sharing.html?14!pt=TB843>

And for software companies or other organizations that need to distribute large amounts of files or a few large files, FTP and HTTP downloads still make the most sense, because there's little chance except during new releases of having the right threshold of users downloading and retaining a file to get the benefit of the swarm behavior of P2P that Pando can leverage.

However, there's a great place for this new method of bypassing all current forms of repositories and P2P, and, in the process, increasing the efficiency of retrieving files and reducing associated frustration.


Take Control News/21-Aug-06

von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>

[Dieser Artikel konnte leider nicht übersetzt werden und Sie finden untenstehend deshalb den englischsprachigen Originaltext.]

"Take Control of Syncing in Tiger" Now Available in Print -- If you've been waiting for a print version of Michael E. Cohen's "Take Control of Syncing in Tiger"[31], your wait is over. Our final test copies came back successfully from QOOP and look great, so you can now place an order. Because pricing is based on page count, this 135-page book costs $12 for black-and-white or $33 for color. As before, to access the print-on-demand ordering link, click the Check for Updates button in your copy of the ebook. You can learn more and see pictures[32] of what the print-on-demand copies look like. Let us know what you think!

[31]<http://www.takecontrolbooks.com/tiger-syncing.html?14@@!pt=TRK-0040-TB843-TCNEWS>
[32]<http://www.takecontrolbooks.com/print-on-demand.html?14@@!pt=TRK-TB843-TCNEWS>


Hot Topics in TidBITS Talk/21-Aug-06

vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>

[Dieser Artikel konnte leider nicht übersetzt werden und Sie finden untenstehend deshalb den englischsprachigen Originaltext.]

Visual Basic a Casualty of Processor War -- Matt Neuburg's article about the demise of Microsoft's Visual Basic on the Mac spurs discussion of the utility of Visual Basic and Virtual PC. 32 messages[33]

[33]<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/918/>

Leopard wish list -- Did Apple's preview of Mac OS X 10.5 Leopard fulfill your wishes for the next version of the operating system? TidBITS readers share and debate their own ideas. 43 messages[34]

[34]<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/919/>

iTunes Server -- It's one thing to share a common set of music files from one computer using iTunes, but what if each person accessing it wants their own playlists and song ratings? 4 messages[35]

[35]<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/920/>

Retrospect to DVD - what write speed do you get? The type of DVD media you use for backups can affect the write performance in Retrospect. 8 messages[36]

[36]<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/921/>

Recovering audio from aging CD-Rs -- Remember all those audio CDs you burned several years ago? They might not be holding up well over time. How do you get the audio off of them? 5 messages[37]

[37]<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/922/>

AOL Drops Fees, Offers 5 GB Free Storage -- Glenn Fleishman's article on AOL's new pricing prompts some ruminating on online video and video iPod sales. 2 messages[38]

[38]<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/915/>



Übersetzung dieser Ausgabe: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de> und Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>.

Lektorat: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>.

Koordination dieser Ausgabe: Klaus Werner Wirtz <pleins@gmail.com>.

Copyright der deutschen Ausgabe: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.

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