
Apple hat letzte Woche den Update-Schalter betätigt und zahlreiche Aktualisierungen für ihre Anwendungen veröffentlicht. Jeff Carlson berichtet von Mac OS X 10.4.8, Aperture 1.5, iTunes 7.0.1, Final Cut Pro 5.1.2, Logic Express 7.2.3 und Logic Pro 7.2.3 sowie kleineren Updates für Final Cut Studio und den Programmen in den Paketen iLife '06 und iWork '06. Während die Updates heruntergeladen werden, können Sie sich den Artikel von Jonathan Sousa über MySQL zu Gemüte führen. Zudem berichtet Adam von der neuen Version von StuffIt Deluxe 11, Sie erfahren, wie Sie in iChat über den Status Ihrer Freunde auf dem laufenden gehalten werden können und Glenn Fleishman wirft einen Blick auf Microsoft Messenger for Mac 6.0.
Themen
von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Die herbstliche Ernte von Apples Programmierern wurde letzte Woche eingefahren, als Apple fast die ganze Softwarepalette aktualisiert hat. Obwohl jede wichtige Anwendung angepasst wurde, werden sich die meisten Mac-Anwender für Mac OS X 10.4.8 interessieren, eine Fehlerbereinigung, die gleich mehrere Bereiche des Betriebssystems abdeckt.
Wichtige Änderungen betreffen Sicherheitsverbesserungen, zuverlässigere Verbindungen mit dem Apple USB-Modem, Unterstützung für das EAP-FAST-Protokoll bei drahtlosen Netzwerken, bessere Kompatibilität mit USB-Hubs von Drittherstellern, höhere Übertragungsraten bei bestimmten Breitbandnetzen und bessere Unterstützung für das RAW-Format bei Digitalkameras. Zudem hat Apple ein paar Fehler beseitigt, die mit Microsoft Office in Zusammenhang stehen und ein Problem gelöst, das die Übersetzung von Code in Rosetta (für Intel-Macs) unzuverlässig machen konnte.
<http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=304200>
Die spannendste neue Funktion ist das Zoomen des Bildschirm mit dem Scrollrad der Maus, wenn gleichzeitig die Control-Taste gedrückt wird (auch ein Pseudo-Scrollrad wie im Dienstprogramm Side Track der Firma Raging Menace kann verwendet werden). Das Zoomen des Bildschirms ist schon lange möglich (in den Einstellungen für Universal Access in den Voreinstellungen), aber die Bedienung über die Tastatur war etwas gewöhnungsbedürftig. Zoomen mit dem Scrollrad ist ein Segen für Menschen mit Sehschwierigkeiten und ist auch nützlich für Vorträge, wenn man einen bestimmten Teil des Bildschirm hervorheben möchte. Die Funktion kann in den Einstellungen für Tastatur und Maus vorgenommen werden und Sie können dort auch eine andere Taste als Control wählen.
<http://www.ragingmenace.com/software/sidetrack/>
Die "Release Notes" zu Mac OS 10.4.8 waren ausführlich, zumindest für Apple, aber wir rätseln immer noch über einige der Einträge, etwa "Windows File Sharing erzeugt nun nur noch einen Prozess und vermeidet damit ein Problem, das den Computer zeitweise lahmlegen konnte, wenn er eine Wahl zum Master Browser gewonnen hatte" - würde Nachzählen hier helfen?
Dann gibt es noch den folgenden Fall: "Löst ein Problem, bei dem der Finder kein Dialogfenster mit den Schaltflächen 'Initialisieren', 'Ignorieren' und 'Auswerfen' anzeigt, nachdem ein FireWire-Laufwerk angeschlossen wurde." Normalerweise ziehen wir es vor, diese Meldung _nicht_ zu sehen, wenn wir eine FireWire-Festplatte anchliessen, es sei denn, die Festplatte ist noch nicht formatiert.
Obwohl Apple den nächsten Eintrag in einem Link erklärt, haben wir beim erstmaligen Lesen verzweifelt versucht, uns die Kenntnisse über theoretische Physik in Erinnerung zu rufen: "Verbessert die Leistungsfähigkeit von Apple File Sharing, indem die standardmässige AFP WAN-Quantumgrösse angepasst wird."
Die Aktualisierung ist in verschiedenen Formen erhältlich, abhängig von Ihrem Computer. Die Software-Aktualisierung sollte die korrekte Version liefern, aber die Updates können auch als eigenständige Dateien heruntergeladen werden. Bei den Updates für Intel-Macs gibt Apple bekannt, dass der Computer anschliessend _zweimal_ neu starten wird. Wie bei allen Aktualisierungen des Systems empfehlen wir vorgängig ein Backup Ihrer Daten. Hier können Sie die Aktualisierungen finden:
<http://www.apple.com/support/downloads/macosx1048updateintel.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/macosx1048updateppc.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/macosx1048comboupdateintel.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/macosx1048comboupdateppc.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/macosxserver1048updateppc.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/macosxserver1048comboupdateppc.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/macosxserver1048updateuniversal.html>
von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Apple hat eine Aktualisierung für iTunes 7 veröffentlicht, die eine Reihe von Problemen der früheren Version behebt. Gemäss Apple bietet iTunes 7.0.1 "bessere Stabilität und Leistung für Cover Flow, Import von CDs, iPod-Synchronisierung und mehr". Benutzer von Windows waren von den Problemen in iTunes 7.0 stärker betroffen und wir hoffen, dass die neue Version die meisten davon beheben kann. iTunes 7.0.1 ist über die Software-Aktualisierung oder als eigenständige 25 MByte-Datei erhältlich.
<http://www.apple.com/support/downloads/itunes701.html>
Die Programme in den Paketen iLife '06 und iWork '06 arbeiten jetzt auch mit Aperture 1.5 zusammen (siehe "Aperture 1.5 trifft an der Photokina auf die neuste Betaversion von Lightroom", 02-Okt-06). Die folgenden Updates sind entweder über Software-Aktualisierung oder als eigenständige Dateien verfügbar: iMovie HD 6.0.3 (7.1 MByte), iWeb 1.1.2 (23 MByte), iDVD 6.0.3 (7.2 MByte), GarageBand 3.0.4 (30 MByte), iPhoto 6.0.5 (80 MByte), Keynote 3.0.2 (2.7 MByte) und Pages 2.0.2 (2.8 MByte). Das neue iMovie HD soll auch die Stabilität verbessern und ein paar "kleinere Probleme" beheben, während das neue iPhoto zusätzliche Vorlagen für Kalender, Grusskarten und Postkarten enthält.
<http://www.apple.com/aperture/>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-849.html#Artikel3>
<http://www.apple.com/support/downloads/imoviehd603.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/iweb112.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/idvd603.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/garageband304.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/iphoto605.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/keynote302.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/pages202.html>
von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
An der Fotomesse Photokina in Köln hat Apple Aperture 1.5 vorgestellt, ein wichtiges Update des Fotoverwaltungsprogramms für professionelle Fotografen. Die Software wurde Ende der Woche als kostenlose Aktualisierung für bestehende Aperture-Anwender verfügbar gemacht (125 MByte); eine neue Lizenz kostet 300 US$.
<http://www.photokina-cologne.com/>
<http://www.apple.com/aperture/>
<http://www.apple.com/aperture/download/>
Aperture 1.5 behebt einige der Probleme, die Profis an der Version 1.0 bemängelt hatten, die vor fast einem Jahr vorgestellt wurde. An der Spitze der Liste stand der Wunsch, Fotos an jedem beliebigen Speicherort verwalten zu können, statt dass Aperture alle Dateien an einen zentralen Ort kopierte. Das Programm kann nun auch Vorschaubilden anzeigen, wenn die eigentlichen Fotos auf ausgelagerten Medien vorhanden sind; diese Vorschaubilder können bewertet, bearbeitet und organisiert werden, ohne dass die Originale zurückgeladen werden müssen. Ebenfalls verbessert wurden die Farbanpassungswerkzeuge, Unterstützung für RAW-Bilder, die Einstellungen der Lupe und der Import und Export von Metadaten. Die Fotos in Aperture können nun auch von den Programmen in iLife '06 und iWork '06 benutzt werden und können über iTunes sogar mit einem iPod abgeglichen werden.
<http://www.apple.com/aperture/newfeatures/>
Ein ungewöhnlicher (aber willkommener) Schritt war die Reduzierung der minimalen Hardware-Voraussetzungen, Aperture 1.5 arbeitet nun mit allen aktuell verfügbaren Macs zusammen; frühere Versionen konnten auf dem Mac mini und dem MacBook wegen des dort verwendeten Grafikprozessors nicht benutzt werden.
Apple versucht mit Aperture aggressiv in den Markt für professionelle Foto-Software vorzudringen, kein Zweifel als Reaktion auf den verschärften Wettbewerb mit dem Programm Lightroom von Adobe. Das Programm nennt sich jetzt Adobe Photoshop Lightroom und die vierte Betaversion wurde an der Photokina ebenfalls vorgestellt (die Datei für Mac und Windows ist 14 MByte gross).
<http://labs.adobe.com/technologies/lightroom/>
Lightroom ist immer noch am Entstehen, aber das Programm beweist eindrücklich, wie Apple und Adobe aktiv versuchen, professionelle Fotografen auf ihre Seite zu ziehen und auch direkt auf Rückmeldungen zu reagieren. Es ist immer spannend, zwei Schwergewichten beim Kampf zuzusehen und die Gewissheit zu haben, dass am Schluss der Endanwender mit besseren Programmen belohnt wird.
von Jeff Carlson <jeffc@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Die professionellen Audio- und Videoapplikationen von Apple sind diese Woche mit Aktualisierungen beehrt worden. Das "Pro Applications Update 2006-002" behebt einige nicht weiter genannte Probleme mit den zugrundeliegenden Frameworks und Komponenten von Final Cut Studio 5.1, Final Cut Pro 5.1, Motion 2.1, Soundtrack Pro 1.1, DVD Studio Pro 4.1, LiveType 2.1, Compressor 2.1, Apple Qmaster 2.1, und Final Cut Express HD 3.5. Das Update ist über die Softwareaktualisierung (falls Sie eines dieser Programme installiert haben) oder als separate Datei mit einer Grösse von 7 MByte verfügbar. Wenn Sie allerdings den Link auf der Download-Seite von Apples Website anklicken, landen Sie auf einem Formular für das Herunterladen von Updates für Final Cut Studio und dann benötigen Sie eine Lizenz. Für Besitzer von Final Cut Express HD oder LiveType scheint die Softwareaktualisierung also vorläufig die einzige Möglichkeit zum Herunterladen dieses Updates zu sein.
<http://www.apple.com/support/downloads/proapplicationsupdate200602.html>
Filmemacher werden erfreut feststellen, dass Final Cut Pro 5.1.2 eine Reihe von Fehlern behebt und für eine bessere Kompatibilität mit einigen neuen HD-Kameras sorgt, etwa denjenigen von Canon (die Kamera XLH1) und JVC (die Kamera GY-HD100 ProHD), die Filme mit der üblichen Geschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunden aufzeichen können. Das Update bietet ebenfalls Möglichkeiten zum Bearbeiten des Formats XDCAM HD von Sony und unterstützt neu die FxPlug-Architektur von Apple. Mehr Informationen finden Sie im PDF-Dokument "Late Breaking News About Final Cut Pro 5" (244 KByte). Das Update auf die Version 5.1.2 ist entweder über die Softwareaktualisierung oder für registrierte Anwender als separate Datei mit einer Grösse von 28 MByte verfügbar.
<http://www.apple.com/downloads/macosx/apple/finalcutpro512.html>
<http://www.usa.canon.com/consumer/controller?act=ModelDetailAct&fcategoryid=175&modelid=12152>
<http://pro.jvc.com/prof/attributes/features.jsp?model_id=MDL101642>
<http://manuals.info.apple.com/en/Final_Cut_Pro_5.0_lbn_z.pdf>
Apple hat diese Woche ebenfalls Updates für ihre Audiobearbeitungsprogramme veröffentlicht. Logic Express Update 7.2.3 (14 MByte) und Logic Pro Update 7.2.3. (25 MByte) lösen ein Problem beim Betreiben dieser Programme auf den Mac Pro oder Power Mac G5 Quad-Systemen. Zusätzlich sind beide Applikationen gemäss Apple für PowerPC G4, G5 und Intel-Macs mit bis zu 2 Dual-Core-Prozessoren optimiert worden.
<http://www.apple.com/support/downloads/logicexpressupdate723.html>
<http://www.apple.com/support/downloads/logicproupdate723.html>
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Smith Micro Software, die letztes Jahr Allume System aufgekauft haben (früher unter dem Namen Aladdin Systems bekannt), haben StuffIt Deluxe 11 veröffentlicht, die neuste Version ihres Kompressionsprogramms, das seit 1986 zum Macintosh-Universum gehört. StuffIt Deluxe 11 bietet einige wichtige Neuerungen im Umgang mit Archiven, aber die Kernfunktionen sind die gleichen wie bei StuffIt Deluxe 10 (siehe "StuffIt Deluxe 10 spielt jetzt mit dem Tiger", 19-Sep-05).
<http://db.tidbits.com/article/8165>
<http://www.stuffit.com/mac/deluxe/>
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-797.html#Artikel1>
StuffIt Archive Manager übernimmt das Ruder -- Die wichtigste Änderung in StuffIt Deluxe 11 ist der StuffIt Archive Manager, der eine Oberfläche wie bei iTunes für die Verwaltung von Archiven bietet. Ein Bereich auf der linken Seite zeigt "Kollektionen" an, eigentlich das gleiche wie "smarte" Ordner im Finder - automatisch erzeugte Gruppen von Dateien basierend auf bestimmten Kriterien. StuffIt Archive Manager kommt mit einigen vordefinierten Kollektionen daher und eigene Kollektionen können jederzeit hinzugefügt und mit Hilfe von Spotlight auf dem aktuellen Stand gehalten werden. StuffIt Archive Manager macht demzufolge nicht mehr als Gruppen von solchen Ordnern anzuzeigen, lässt Sie aber die Liste der Dateien schnell und einfach filtern, ohne dass die Kollektion angepasst werden muss.
StuffIt Archive Manager will aber nicht "smarte" Ordner ersetzen, sondern eine neue Oberfläche zum Arbeiten mit Archiven bieten und ersetzt dafür die alte StuffIt-Applikation vollständig. Mit den Schaltflächen in StuffIt Archive Manager können Sie neue Archive anlegen, bestehende durchsuchen (ein Doppelklick funktioniert weiterhin) und Archive auspacken. Wenn Sie ein Archiv in einem separaten Fenster durchsuchen, können Sie neue Ordner anlegen, zusätzliche Dateien hineinlegen, Informationen zu Dateien abrufen, einzelne Dateien extrahieren und Kommentare hinzufügen.
Wenn Sie häufig mit JPEG-Dateien zu tun haben, können Sie jetzt die Bilder über eine Voransicht direkt im StuffIt Archive Manager betrachten und müssen nicht zuerst eine andere Applikation bemühen, um die passenden Dateien herauszusuchen. Die Unterstützung für Spotlight ging in die andere Richtung; es werden nun Plug-Ins installiert, mit denen über Spotlight auch in Archiven gesucht werden kann. StuffIt Deluxe 11 kann jetzt auch verschlüsselte Zip-Archive öffnen, die einen 256 Bit langen AES-Schlüssel verwenden.
Nicht überraschend ist StuffIt Deluxe 11 jetzt ein Universal Binary für mehr Leistung auf Intel-Macs. Das Programm macht auch Gebrauch von mehreren PowerPC- oder Intel-Prozessoren und kann unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig ausführen (Multi-Threading). Das Anzeigen von Vorschaubildern legt also nicht das ganze Programm lahm.
Weitere Aspekte von StuffIt Deluxe 11 sind:
StuffIt Standard Edition aktualisiert -- Ebenfalls aktualisiert wurde die StuffIt Standard Edition, bestehend aus DropStuff und StuffIt Expander (das weiterhin kostenlos heruntergeladen werden kann). Die einzige neue Funktion in StuffIt Standard Edition 11 ist die Unterstützung für verschlüsselte Zip-Archive.
<http://www.stuffit.com/mac/standard/>
<http://www.stuffit.com/mac/expander/>
Preise und Systemanforderungen -- StuffIt Deluxe kostet 80 US$, Upgrades von einer älteren Version oder von StuffIt Standard Edition kosten 30 US$. Die StuffIt Standard Edition kostet 50 US$ und Updates von früheren Version sind für 15 US$ erhältlich. StuffIt Deluxe benötigt Mac OS X 10.3 oder höher, wobei die Funktionen für Spotlight und Automator Mac OS X 10.4 voraussetzen (frühere Versionen von StuffIt Standard Edition sind für Besitzer von älteren Versionen von Mac OS X oder von Mac OS 8.6 bis 9.2 immer noch verfügbar).
von Glenn Fleishman <glenn@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Instant-Messaging von Microsoft hat letzte Woche mit der Veröffentlichtung von Messenger for Mac 6.0 eine willkommene Aktualisierung erfahren. Die neuste Version ist eine Universal Binary, bietet Suche über Spotlight und arbeitet mit dem Messenger-Dienst von Yahoo zusammen. Microsoft Messenger ist kostenlos und 8.6 MByte gross.
<http://www.microsoft.com/mac/default.aspx?pid=msnmessenger>
Die neuste Version bietet eine Zustandsmeldung, die den gerade in iTunes gespielten Song anzeigt. Das Programm kann auch mit eigenen und animierten Emoticons umgehen, eine Funktion die uns nicht gerade begeistert, aber immerhin hat die Mac-Version hier mit der Version für Windows mitgezogen.
Benutzer von iChat und AOL Instant Messenger können mit der Einzelplatzversion des Microsoft-Produkts nicht erreicht werden, aber mit einem Microsoft Office Live Communications-Server im Büro kann man sich mit Benutzern von AIM, iChat und Yahoo austauschen.
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Übersetzung: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>]
Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten dringend mit einem Freund in einer anderen Zeitzone chatten. E-Mail- oder Sprachnachrichten sind okay, aber was, wenn Ihr Freund vergisst, diese Nachrichten zu lesen? Wenn wir annehmen, dass er iChat rege benützt und sich automatisch einloggen lässt, können Sie aber eine wenig bekannte Funktion von iChat verwenden: einmalige, personenbezogene Benachrichtigungen.
Dazu wählen Sie in der Kontaktliste den Namen Ihres Freundes aus, wählen Kontakte > Informationen (Command-I) und wählen im Infofenster den Menüpunkt Aktionen im Popup-Menü Anzeigen aus. Dort wählen Sie im Menü Ereignisse den Punkt "Kontakt ist jetzt anwesend" und wählen eine Benachrichtigung - ich bevorzuge gesprochenen Text. Stellen Sie sicher, dass Sie den Punkt "Aktionen nur beim nächsten Auftreten des Ereignisses durchführen" selektieren, wenn Sie nicht jedesmal benachrichtigt werden wollen, sobald Ihr Freund online geht. Schliessen Sie das Fenster mit OK und warten Sie ab. Sobald Ihr Freund online ist, wird Sie iChat benachrichtigen und Sie können sofort mit dem Chat loslegen.
Ich habe eine ähnliche Funktion in Skype gesucht, aber wie mir scheint, gibt es dort nur die Möglichkeit, generell eine Benachrichtigung zu erhalten, wenn irgendeiner Ihrer Kontakte online geht und nicht nur eine bestimmte Person (iChat kann das übrigens auch). Aber wenn Sie nicht gerade eine Unmenge von Freunden und Kontakten haben, kann auch diese Funktion vorübergehend sehr nützlich sein.
von Jonathan D. Sousa <jonathan@jonathansousa.com>
[Übersetzung: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>]
Die meisten Macintosh-Anwender hatten ihre erste und einzige Begegnung mit einer relationalen Datenbank nur in Form einer aktuellen FileMaker Pro-Version. Windows-Nutzer kennen Microsoft Access schon lange, ein entsprechendes Produkt als Bestandteil der Mac-Version von Microsoft Office gab es aber nie. Nach dem Schwenk zu Mac OS X und seinen BSD-Grundlagen laufen aber einige der Unix-basierten Datenbanken ohne größere Probleme auf Ihrem Mac. Eine der populärsten ist das Open-Source-Produkt MySQL. Wenn Sie nach einer vollwertigen relationalen Datenbank suchen, dann ist es sicherlich nicht Ihre einzige Option, es bietet allerdings eine Anzahl netter Interface-Möglichkeiten und dazu den zusätzlichen Vorteil, dass es zusammen mit dem Mac OS X Server geliefert wird.
<http://www.mysql.com/products/database/mysql/>
Seit kurzem gibt es neue oder verbesserte Applikationen, mit deren Hilfe man Zugang zu den meisten Eigenschaften von MySQL bekommt, ohne die Befehlszeileneingabe oder Feinheiten von SQL (Structured Query Language) beherrschen zu müssen. Poweruser können die umfangreichen Möglichkeiten, komplexe Daten zu speichern und abzurufen, weiterhin nutzen, es ist aber nicht mehr notwendig, Vollzeit-Datenbankadministrator zu werden, um einen handlichen Index von Kunden, Büchern, Verkaufszahlen oder sonstigen Daten zu erstellen, die man speichern möchte. Es gibt sogar ein Programm für den Import Ihrer iTunes-Library direkt in MySQL (SQLTunes). Wenn Sie Spreadsheets nützlich aber zu schwerfällig finden, dann sollten Sie vielleicht mal MySQL ausprobieren.
Wer die neuesten relationalen Datenbankprogramm einsetzen will, der sollte etwas von den Zusammenhängen verstehen. Das Herzstück einer Datenbank besteht aus Software, die Daten effizient speichern, indizieren und abrufen kann, eine grafische Nutzeroberfläche gibt es in der Regel noch nicht einmal ansatzweise. Sie kommunizieren mit der Datenbank über eine Konsole, indem Sie Befehle in SQL oder einer eigenen SQL-Variante senden. Im Grunde genommen verhält sich die Datenbank wie ein Server, deren tatsächlicher Standort unwichtig ist, solange Sie eine direkte IP-Verbindung haben und die entsprechenden Ports in den Firewalls unterwegs offen sind.
Das Front-End einer solchen Datenbank ist insofern eigentlich nichts weiter als ein Webbrowser, der Ihre Anfragen interpretiert, sie in einer für den Datenbankserver verständlichen Sprache weitergibt und der das Ergebnis in einer verständlichen Form ausgibt. Theoretisch ist ein einziger Front-End in der Lage, nicht nur zu mehreren MySQL-Datenbanken eine Verbindung herzustellen, der Kontakt ist zu jeder Datenbank möglich, die SQL spricht. Leider gibt es bei dem Verfahren, wie verschiedene Datenbankprodukte SQL interpretieren, viele Merkwürdigkeiten; man ist deshalb oft auf bestimmte Datenbank/Front-End-Kombinationen beschränkt. ODBC-Treiber (Open Database Connectivity) sollen als die Übersetzer zwischen SQL und der internen Datenbanksprache dienen, manchmal handelt es sich dabei aber um proprietäre Programmanteile, die nicht für alle Situationen geeignet sind. Als Open-Source-Produkt bietet MySQL mehr Flexibilität als viele Datenbanken, weil es Ihnen die Wahl des Front-Ends frei stellt.
Die Installation des MySQL Server -- Bevor wir uns dem angenehmen Teil, der Arbeit mit der grafischen Oberfläche, zuwenden, müssen Sie zunächst den Datenbankserver auf Ihrem Mac in Betrieb nehmen. Ich hatte es bereits erwähnt: wenn Sie den Mac OS X Server nutzen, dann ist MySQL wahrscheinlich schon installiert und kann leicht über die Systemeinstellungen gestartet werden.
Ansonsten - falls Sie Mac OS X 10.3 oder 10.4 haben - steht Ihnen eine Version auf der Website der MySQL-Organisation zur Verfügung. Das aktuelle, stabile Release hat die Versionsnummer 5.0, 5.1 befindet sich noch in der Test- und Entwicklungsphase. Denken Sie daran, dass Apple zusammen mit dem Mac OS X Server eine ziemlich veraltete Version ausliefert; Sie sollten sie also aktualisieren, um die neuesten Möglichkeiten nutzen zu können. Folgen Sie einfach den Hinweisen in der Readme-Datei zur Installation der Datenbank (meistens reicht ein Doppelklick auf das Installationsprogramm für das Paket) und fügen Sie die System-Voreinstellung ein, die sich auf dem Diskimage befindet, sie gehört in /Library/PreferencePanes; wie gesagt - ein Doppelklick sollte ausreichen. Falls Sie Probleme haben, die Foren auf der Website können Ihnen weiterhelfen. Der Moment der Wahrheit kommt nach der Installation der Datenbank, wenn Sie die Systemeinstellungen öffnen. Markieren Sie das MySQL-Symbol, das jetzt am unteren Rand des Fensters zu sehen sein sollte und klicken Sie auf den Button "Start MySQL Server". Sie müssen hier ein Administrator-Kennwort eingeben. Wenn Sie die Information bekommen, dass Ihre Datenbank in Betrieb ist, haben Sie erfolgreich eine komplette, relationale Datenbank installiert und gestartet.
<http://dev.mysql.com/>
<http://forums.mysql.com/>
Jetzt müssen Sie einen oder mehrere Front-Ends bestimmen. Es spricht nichts dagegen, verschiedene der Produkte auszuprobieren, die ich erwähnt habe, um das zu finden, das Ihren Bedarf am besten deckt. Am besten beginnt man aber mit den Tools, die die MySQL-Organisation zur Verfügung stellt. Auf Ihrem Rechner muss mindestens der MySQL Administrator installiert sein. Denken Sie daran, dass wir bisher nur einen Server installiert haben, wir müssen also den von Ihnen gewählten Client instruieren, wie er den Zugang zu ihm findet, genau so, wie Sie Ihrem Webbrowser sagen, welche Website Sie besuchen wollen. Wenn Sie den MySQL Administrator zum ersten Mal starten, werden Sie gefragt, welche Datenbank Sie anbinden möchten. Geben Sie den Server-Hostnamen 127.0.0.1 ein (diese IP-Adresse ist eine Abkürzung zu Ihrem Computer; die Adresse "localhost" funktioniert genausogut), den Port 3306, einen Root-Usernamen und kein Passwort. Wenn alles planmäßig verläuft, dann sehen Sie jetzt ein Fenster mit verschiedenen Informationen über Ihre Datenbank. Als erstes sollten Sie jetzt ein Passwort für den Root-Account angeben (Sie brauchen es beim nächsten Einloggen in Ihre Datenbank) und einen zusätzlichen Account für die tägliche Arbeit einrichten. Teilen Sie dem neuen Account die meisten der verfügbaren Rechte zu, wenigstens aber Auswählen, Einsetzen, Aktualisieren, Löschen, Erstellen, Drop und Ändern. Bedenken Sie, dass diese Rechteeinschränkungen für den Fall gedacht sind, wenn Sie einen Account einrichten wollen, der z.B. nur Daten aus einer Datenbank auswählen, sie aber nicht ändern soll.
<http://www.mysql.com/products/tools/administrator/>
Mit Tabellen und Daten arbeiten -- Nach der Installation und Inbetriebnahme Ihrer Datenbank und nachdem Sie wissen, wie man sie administriert, können Sie nun die Arbeit mit Tabellen und Daten beginnen. Es steht verschiedene Software zur Auswahl, alle versuchen dasselbe: Sie bei der Arbeit mit MySQL zu unterstützen und Ihre Abhängigkeit von SQL zu reduzieren. Die meisten werden sich für die Organisationshilfsmittel von MySQL entscheiden, sie enthalten MySQL Query Browser und MySQL Workbench. Die Programme überschneiden sich zum Teil, was ihre Merkmale angeht - der Tabellen-Editor ist Bestandteil sowohl des MySQL Query Browser als auch des MySQL Administrator. Workbench, auch im Download enthalten, unterstützt Layout und Konstruktion einer komplexen Datenbank. Diese Programme sind gute, wenn auch etwas grobe Hilfen für die Erstellung von Tabellen und der darin enthaltenen Datenfelder.
<http://dev.mysql.com/downloads/gui-tools/5.0.html>
<http://www.mysql.com/products/tools/query-browser/>
Leider funktionieren diese Tools nicht immer so, wie man es gern hätte. Ein Feld, das Sie mit dem Datentyp CHAR erstellen, erwartet von Ihnen z.B. die Vorgabe, wie viele Zeichen dort höchstens eingetragen werden können. Wenn Sie den ähnlichen, aber flexibleren Datentyp VARCHAR verwenden, dann wird die Feldlänge nicht abgefragt, und Sie bekommen eine nicht näher erklärte Fehlermeldung (SQL-Syntaxproblem) wenn Sie vergessen, sie anzugeben und dann Änderungen vornehmen. Wenn man davon ausgeht, dass einer der Gründe für die Verwendung einer grafischen Benutzeroberfläche ist, sich SQL nicht merken zu müssen, dann bleibt Ihnen kaum etwas anderes übrig, als sich in die umfangreiche Online-Dokumentation zu stürzen. Ich will damit nicht sagen, dass die Dokumentation nicht hilfreich sei; sie wird laufend durch die Kommentare hilfsbereiter Anwender unter dem jeweiligen Eintrag erweitert. Ich würde Ihnen sogar sehr empfehlen, einige Minuten zu investieren, um sich mit den verschiedenen Datentypen vertraut zu machen, die MySQL für das Ablegen Ihrer Daten bereithält. Über relationale Datenbanken gibt es immer wieder Neues zu lernen, man kann aber auch mit wenigen Kenntnissen schon erstaunlich viel zuwege bringen.
<http://dev.mysql.com/doc/refman/5.0/en/>
Für viele Neulinge ist MySQL Query Browser keine sehr große Hilfe, wenn es darum geht, SQL bei der Wahl besonderer Daten aus dem Weg zu gehen. Beim Erstellen von Queries bekommt man eher einen Drag-and-Drop-Syntaxhelfer als ein vollständiges grafisches Benutzerinterface. Wenn Sie noch nie mit einem einfachen SELECT-Statement zu tun hatten, dann sollten Sie sich vielleicht ein etwas anwenderfreundlicheres Programm ansehen, das gratis oder als kommerzielles Produkt zu haben ist.
[Übersetzung: Sven Kornmann <kornmann@arcor.de>]
Wenn wir uns über die MySQL-Andwendungsfamilie hinauswagen, begegnen wir einigen anderen Open-Source-Projekten, die als Schnittstelle zu Ihrem Datenbankserver geschaffen wurden. CocoaMySQL ist ein sauberes, besonders Mac-mäßiges Stück Software, das für den Zweck geschaffen wurde, damit Anwender MySQL-Datenbanken verwalten können. Während es keine Funktionalität bietet, die wesentlich über die von MySQL Administrator hinausgeht, schafft sie es, auf praktisch jedem Schritt des Weges intuitiver zu sein. Es wird Ihnen weder dabei helfen, Abfragen zu erstellen, um Ihre Daten zu erhalten, noch ein komplexes Datenbankdiagramm darstellen, aber um schnell eine Tabelle mit vielen Feldern zu konstruieren, ist es eine exzellente Anwendung. Beachten Sie, dass Sie die Beta-Version benötigen, wenn Sie MySQL 5.0 verwenden, da die stabile Ausführung nun seit etwa drei Jahren veraltet ist.
<http://cocoamysql.sourceforge.net/>
Der SQuirreL SQL-Client basiert auf Java und ist somit plattformübergreifend, aber er erfordert, dass Sie eine aktuelle Version von Java auf Ihrem Computer installiert haben und bricht mit den meisten Mac-Benutzeroberflächen-Konventionen. Da der SQuirreL-Client in der Java-Laufzeitumgebung läuft, haben Sie am Ende ein unglückliches doppeltes Menüleistenset. Die Installationsanweisungen legen nahe, dass Sie sich ins Terminal wagen müssen, aber für die meisten Leute reicht es aus, wenn man die heruntergeladene Datei einfach doppelklickt. Im Allgemeinen ist SQuirreL ein plumpes Stück Software und nur etwas, das die fortgeschrittensten Anwender erforschen möchten.
<http://squirrel-sql.sourceforge.net/>
Eine weitere kostenlose, wenn auch limitierte Option kommt vom phpMyAdmin-Projekt. Wenn Sie bereits eine Website mit PHP und MySQL nutzen, erlaubt die Installation ihrer Sammlung an PHP-Skripten es Ihnen, die meisten Aspekte der Datenbank über einen Web-Browser zu verwalten. Es kann auch Daten für Sie holen, wenn Sie schon genug SQL kennen, um die Abfragen zu erstellen, die Sie verwenden möchten. Die Situationen, in denen phpMyAdmin praktisch ist, sind sehr spezifisch und betreffen meistens Webmaster, aber sein Gebrauch kann Ihre Arbeit erleichtern... oder Sie zumindest davon abhalten, am Wochenende ins Büro gehen zu müssen, um ein Datenbankproblem zu bereinigen.
Eine ähnliche, aber erweiterbarere Software ist Webmin, das auf der Perl-Sprache basiert. Dieses freie Produkt verwaltet nicht nur Ihre MySQL-Datenbank, sondern fügt System-Benutzerkonten hinzu, konfiguriert Dateifreigaben und führt Dutzende weiterer alltäglicher Server-Administrationsaufgaben durch. Webmin zielt darauf ab, ein komplettes und erweiterbares System zu sein, um die gebräuchlichsten Servertypen über eine Web-Schnittstelle abzudecken, aber solange solche Server nicht Ihre tagtäglichen Begleiter sind, ist das Paket wahrscheinlich Overkill, um einfach mit MySQL zu interagieren.
Wenn wir uns von den kostenlosen Werkzeugen hin zu den allgemein eher polierten kommerziellen Produkten bewegen, finden wir eine Reihe Optionen auf Stufen unterschiedlicher Reife und Vollkommenheit. Glücklicherweise stellt die Vielzahl der Alternativen so wie bei Textverarbeitungsprogrammen und Web-Browsern sicher, dass es wahrscheinlich ein Datenbank-Frontend gibt, das die Bedürfnisse, Vorlieben und Abneigungen jedes Anwenders befriedigt. Noch besser, dass die meisten dieser Produkte Testversionen zum Herunterladen auf ihren Webseiten bereithalten.
Eine der Mac-freundlichsten Anwendungen da draußen ist SQLGrinder von Advenio. Für 60 US$ bietet SQLGrinder eine elegante Universal Binary-Maske mit netten Eigenschaften wie SQL Auto-Vervollständigung, exzellenten Import- und Exportfähigkeiten und AppleScript- und Automator-Kompatibilität. Bilder werden direkt durch das Programm gespeichert und angeschaut, und es merkt sich sogar Abfrageergebnisse lokal, was es Ihnen erlaubt, zu vorherigen Datensätzen zurückzuspringen, ohne komplexe Abfragen erneut durchführen zu müssen. Die Anwendung verfolgt eine Ein-Fenster-Philosophie, was die Benutzung recht intuitiv macht und die Navigation durch viele Verbindungen zu unterschiedlichen Datenbanken beschleunigt. Leider bietet es kein grafisches Werkzeug zur Erstellung von SQL-Abfragen - eine Beschränkung, die Neulinge beim Versuch, einfache Abfragen zu erstellen, allein lässt - und dennoch bleibt es ein exzellentes und wohl durchdachtes Werkzeug für den Anwender, der bereits mit dem Schreiben von SQL-Code vertraut ist.
<http://www.advenio.com/sqlgrinder/>
Das Programm mit dem schwierigen Namen SQL4X Manager J von InterServices ist ein Universal Binary-Programm für 60 US$, das mit einem Front End die Verwaltung der meisten großen relationalen Datenbanken erlaubt, inklusive der großen kommerziellen wie Oracle und SQL Server von Microsoft. Es ist intelligent genug, sich an jede Datenbank anzupassen, mit der Sie sich verbinden, indem es aktuelle Datenbanktreiber herunterlädt, und es zeigt Ihnen nur die Eigenschaften, die mit dem entsprechenden Server funktionieren. Die Programmoberfläche ist ziemlich komplex (und könnte von der Hinzunahme von Werkzeug-Hinweisen profitieren), hat aber einige sehr professionelle Fähigkeiten. Sie können Bild-Dateien direkt auf BLOB-Felder (Binary Large Objects) ziehen und sie dann in einer herausfahrenden Palette betrachten. Es gibt sogar ein grundlegendes Berichtsmodul etwa wie das des ehrwürdigen Windows-Programms Crystal Reports, mit dem Sie dynamische Dokumente aus Ihren Daten erstellen können. Schade für Neulinge, dass kein Nicht-SQL-Abfragewerkzeug enthalten ist, daher müssen Sie für dieses Produkt die Sprache lernen, um die Leistungsfähigkeit Ihrer relationalen Datenbank wirksam einzusetzen. Für diejenigen, die sich in Datenbanken bereits wohl fühlen, bietet SQL4X Manager J jedoch einige unerwartete Fähigkeiten in einem einzigen Paket.
<http://www.dbsuite.de/?action=product&actionid=sql4xmanagerj>
<http://www.oracle.com/>
<http://www.microsoft.com/sql/>
<http://www.businessobjects.com/products/reporting/crystalreports/>
Von all den kommerziellen Produkten (und ich habe noch mehr getestet, aber ich fand sie entweder zu instabil, als dass sie erwähnenswert seien, oder ihnen fehlten die Aktualisierungen, um sie mit MySQL 5.0 nutzbar zu machen) verbleiben nach dem Experimentieren mit ihren Fähigkeiten zwei auf meiner Festplatte. Das erste, gleichzeitig das Beste für erfahrene Anwender, ist Aqua Data Studio von AquaFold. Dieses Programm benötigt eine Java 1.5-Installation auf Ihrem Mac, und es fühlt sich ein wenig träge an, wenngleich es sich hierbei um eine Universal Binary-Anwendung handelt, aber es bietet eine exzellente Funktionsfülle, die sich ähnlich wie die Werkzeuge verhält, die von Microsoft geliefert werden, um ihr SQL-Serverprodukt zu verwalten. Der Durchschnittsanwender wird nie all seine Programmfähigkeiten nutzen, aber es enthält ein leistungsfähiges grafisches Abfragewerkzeug, ein komplettes Abfrage-Analysewerkzeug zum leichteren Schreiben von SQL von Hand, und komplette Datenbank-Administrationsfunktionalität. Die Lizenz erlaubt kostenlose private und Benutzung im Bildungsbereich; ansonsten kostet es 150 US$. Aqua Data Studio hat seine Eigenarten und benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, aber es ist ein weit reichendes und äußerst brauchbares Produkt.
Das andere hervorragende Produkt ist Navicat von PremiumSoft, das für 100 US$ ein aufgeräumtes und effizientes Frontend für MySQL mitbringt. Eine 30-tägige Testversion ist als Download verfügbar. Das einzelne Hauptfenster und die Fenster zur detaillierten Bearbeitung des Programms ermöglichen Ihnen das Anlegen von Tabellen, das Verändern ihrer Felder, Hinzufügen von Daten sowie das Erhalten von Ergebnissen aus komplexen Abfragen, alles ohne ein Stück SQL können zu müssen. Falls Sie zwischen Betriebssystemen hin- und herwechseln, Navicat ist zusätzlich zu Mac OS X auch für Windows und Linux erhältlich. Die Benutzerschnittstelle von Navicat ist Mac-mäßig und freundlich mit klaren, beschrifteten Icons und einer durchdachten Aufteilung. Der grafische Abfragen-Editor bietet eine Einführung in SQL, indem er Ihnen ermöglicht, Tabellendarstellungen anzuordnen und zu verbinden, während er gleichzeitig den durch Ihre Aktionen generierten Code in einem anderen Reiter anzeigt. Mit dem Abfragen-Werkzeug können Sie eine Auswahl, Gruppierung und Sortierkriterien nicht in einem einzigen Fenster einstellen, so wie das Aqua Data Studio oder Microsoft Access tun, aber die Herangehensweise, viele Reiter zu nutzen, um die Teile einer Abfrage zu bauen, funktioniert angemessen gut. Navicat ist aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit, dem intuitiven Design und seinem grafischen Abfragewerkzeug zurzeit meine Wahl unter den kommerziellen Optionen für den SQL-Anfänger.
Wenn Sie viel Zeit mit MySQL verbringen oder die Zeiteinsparungen schätzen, die eine gut durchdachte Bedienoberfläche bietet, sollten Sie eines dieser beiden kommerziellen Produkte in Betracht ziehen, die als zusätzlichen Bonus einen technischen Support bieten.
Unabhängig vom ausgewählten Frontend haben Mac-Anwender endlich Zugang zur Leistung und Effizienz einer voll relationalen Datenbank. Wenn Tabellenkalkulationen Ihre Bedürfnisse nicht länger befriedigen, könnte es Zeit sein, MySQL eine Chance zu geben.
[Jonathan D. Sousa, ein Online-Anwendungs-Architekt, besitzt Sousa Consulting, LLC in Washington, DC. Wenn er nicht an seinem Computer ist, trifft man ihm beim Langstreckenlauf oder bei Yoga-Übungen an.]
<http://www.jonathansousa.com/>
von Adam C. Engst <ace@tidbits.com>
[Dieser Artikel konnte leider nicht übersetzt werden und Sie finden untenstehend deshalb den englischsprachigen Originaltext.]
New Ebook Helps Dreamweaver Users Get Started -- Dreamweaver may be the dream tool of the pros, but it can be a nightmare for newcomers and casual Web designers. Users who need help getting around in Dreamweaver and who need to put together a real site in a sensible way can now find help in the handy "Take Control of Getting Started with Dreamweaver." Written by Arnie Keller, a professor who teaches Web design at the University of Victoria, the 88-page ebook gives step-by-step instructions for creating a functional, template-based Web site that uses styles, layers, and an interactive navigation bar.
<http://www.takecontrolbooks.com/dreamweaver.html?14@@!pt=TRK-TB849-TCNEWS>
Like all Take Control ebooks, "Take Control of Getting Started with Dreamweaver" contains clickable links and bookmarks to help readers navigate efficiently and switch to the Web for supplemental material. New in this ebook are video screenshots that play mini-movies to provide live-action illustration of Arnie's instructions. The video screenshots are freely available for previewing from the ebook's Web page.
Upcoming Author Appearances -- TidBITS Senior Editor Joe Kissell, author of numerous Take Control ebooks, will be speaking at the Macintosh Computer Expo (MCE) in Santa Rosa, California this coming Saturday, 07-Oct-06. His presentation, which begins at 10:00 AM, will cover running Windows on an Intel-based Mac. In addition to the material in "Take Control of Running Windows on a Mac," Joe will discuss CrossOver and other methods for running Windows applications without Windows itself.
<http://www.ncmug.org/mce.html>
<http://www.takecontrolbooks.com/windows-on-mac.html?14@@!pt=TRK-TB849-TCNEWS>
Then, on Tuesday, 17-Oct-06, Joe will be the featured presenter at the Diablo Valley Mac User Group in Walnut Creek, California. At the 7:00 PM meeting, Joe will cover the ins and outs of backing up your Mac based on "Take Control of Mac OS X Backups," and how Leopard's Time Machine feature will affect your backup strategy. He'll also present a special segment devoted to Thanksgiving dinner!
<http://www.dvmug.org/>
<http://www.takecontrolbooks.com/backup-macosx.html?14@@!pt=TRK-TB849-TCNEWS>
<http://www.takecontrolbooks.com/thanksgiving.html?14@@!pt=TRK-TB849-TCNEWS>
vom TidBITS-Team <editors@tidbits.com>
[Dieser Artikel konnte leider nicht übersetzt werden und Sie finden untenstehend deshalb den englischsprachigen Originaltext.]
Bluetooth and Mighty Mouse on Mac Pro -- Kirk McElhearn shares his tale of woe getting the add-on Bluetooth module working in his Mac Pro. (7 messages)
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/962/>
Any good deals on .Mac renewals? This is the time of year when early adopters signed up for Apple's .Mac service at its introduction, which means it's time to renew. However, there are less-expensive ways to get a year's coverage. (13 messages)
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/963/>
Peering into the Future of the Infosphere -- A reader notes parallels between Luciano Floridi's ideas (in last week's issue) and the writings of a French Jesuit paleontologist 50 years ago. (2 messages)
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/964/>
Proofread repetition -- The previous TidBITS Talk thread spawns its own thread about philosophical schools of thought. (3 messages)
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/965/>
Nibbed USB extension cable fits only Apple Keyboard -- The handy USB extension cable was designed to work only with one device, because you really need even more cables near your Mac. (3 messages)
<http://emperor.tidbits.com/TidBITS/Talk/966/>
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Übersetzung dieser Ausgabe: Hartmut Greiser <linarte.post@gmail.com>, Sven Kornmann <kornmann@arcor.de> und Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
Koordination und Lektorat: Heinz Gnehm <gnehm@infotrax.ch>.
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