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TidBITS#554/06-Nov-00

Wenn Sie häufig mit Tabellenkalkulation zu tun haben, ist die Chance gross, dass Sie dafür Microsoft Excel verwenden. Diese Woche wirft Matt Neuburg einen Blick auf Excel 2001, besonders natürlich auf die Änderungen in der neuen Version und beantwortet die Frage, ob sich ein Update lohnt. Daneben lüften wir den Schleier für die TidBITS Handheld Edition für Benutzer von AvantGo und andere Handhelds, die Neuigkeiten über den Macintosh unterwegs lesen möchten, Adam verbessert das TidBITS AutoCorrect Dictionary und wir berichten über neue Versionen von Keep It Up 2.4, PowerMail 3.0.6, SoundJam 2.5.2, Mailsmith 1.1.6 und BBEdit 6.0.1.

Themen:

MailBITS/06-Nov-00
TidBITS AutoCorrect Dictionary Tips
AutoSyncing TidBITS Handheld Edition via AvantGo
Excel 2001: Expensive Excellence
 

MailBITS/06-Nov-00
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[Übersetzer Heinz Gnehm [HG]

**Bare Bones veröffentlicht Mailsmith 1.1.6** -- Die Firma Bare Bones Software hat ihr E-Mail-Programm Mailsmith auf Version 1.1.6 gebracht und in die neue Version SMTP-Authentifizierung, Leistungssteigerungen, eine verbesserte Benutzeroberfläche und Fehlerkorrekturen hineingepackt. Das Update enthält jetzt einen Befehl zum erneuten Senden, bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Postfächer mit einer einzigen Dialogbox abzufragen und verfügt über eine Statuszeile in der Mailbox-Liste mit einer Anzeige der Anzahl Mailboxen und Meldungen. Mailsmith 1.1.6 ist 3.6 MB gross und für Anwender älterer Versionen kostenlos; das Vollprogramm kostet 79 US$, Besitzer von Emailer, Eudora, BBEdit oder BBEdit Lite bezahlen einen Spezialpreis von 59 US$. [JLC]

< http://www.barebones.com/products/mailsmith.html>
< http://www.barebones.com/support/mailsmith/mailsmith-updates.html>
< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05083>

**BBEdit 6.0.1 veröffentlicht** -- Die Firma Bare Bones Software hat weiterhin BBEdit 6.0.1 veröffentlicht und damit eine neue Version ihres vielgenutzten Text-Editors und HTML-Werkzeugs auf den Markt gebracht (siehe "BBEdit 6.0 verbessert mächtige Textbearbeitung" in TidBITS-547_). Passwörter von FTP-Servern können nun im Schlüsselbund von Mac OS 9 oder in BBEdits Bookmark-Datei abgespeichert werden, der Link Checker kommt jetzt besser mit grossen Dokumenten und vielen Links zurecht. Zusätzliche Verbesserungen umfassen mehr Optionen für das Einfärben von Text, eine Voreinstellung um QuickTime-Filme entweder als Quelldatei oder in einem Abspielfenster betrachten zu können und zahlreiche weitere Korrekturen. Der Update auf BBEdit 6.0.1 ist für Besitzer von BBEdit 6.0 kostenlos; Für Besitzer von BBEdit 2.5 und späteren Versionen kostet der Update 39 US$. Das Vollprogramm kostet 119 US$, Umsteiger von einem anderen Programm bezahlen nur 79 US$. Das Update auf BBEdit 6.0.1 ist 1.2 MB gross. [JLC]

< http://www.barebones.com/products/bbedit.html>
< http://www.barebones.com/support/bbedit/bbedit-updates.html>
< http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-547.html>

**Keep It Up 2.4 bietet neu E-Mail-Benachrichtigung** -- Karl Pottie hat sein Server-Überwachungsprogramm Keep It Up auf Version 4.2 gebracht (siehe "Keep It Up 2.0.1 Add Remote Management" in TidBITS-451_). Keep It Up verfügt nun über Alarme, die automatisch ausgelöst werden, wenn der freie Festplatten- oder RAM-Speicherplatz unter einen bestimmten Prozentsatz fällt (Server können spielend riesige Log-Dateien generieren, die unbemerkt die ganze Festplatte füllen). Diese Alarme können jetzt den Administrator per E-Mail benachrichtigen. Weitere E-Mail-Benachrichtigungen können beim Neustart einer Applikation, beim Neustart des Systems oder beim Einloggen mit einem unbekannten Benutzernamen oder falschen Passwort ausgelöst werden. Keep It Up 2.4 startet nun Objekte im Ordner KIU StartUp in alphabetischer Reihenfolge, ermöglicht die Anzeige nur von Teilen des KIU WebLog-Ordners und generiert die Logdateien neuerdings mit dem Erzeuger-Code von BBEdit anstelle derjenigen von SimpleText. Keep It Up 2.4 ist Shareware, 310 KB gross und kostet 22 US$. Updates für registrierte Benutzer sind gratis.

< http://www.vl-brabant.be/mac/kiu.html>
< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05139>
< http://www.vl-brabant.be/mac/kiudownl.html >

Wenn Sie das Update von Keep It Up 2.3 vornehmen wollen, müssen Sie die Einstellungen zurücksetzen und den Registrationscode erneut eingeben. Das Zurücksetzen der Einstellungen wird nur dann zu einem Problem, wenn Sie Keep It Up so konfiguriert haben, dass eine Applikation immer im Vordergrund läuft (das können Sie mit dem Hinzufügen von ".1" zum Dateinamen im KIU StartUp Items-Ordner machen). In diesem Fall setzt Keep It Up die Verzögerung zum Aktivieren dieser Applikation auf 0 Minuten und sobald Sie irgendwo sonst hinklicken wollen, bringt Keep It Up sofort wieder diese Applikation zum Vorschein. Da es dadurch etwas schwierig wird, Keep It Up überhaupt zu konfigurieren, müssen Sie vorübergehend die Endung ".1" vom Dateinamen entfernen und dann in Keep It Up die Verzögerung auf einen anderen Wert als 0 einstellen. [ACE]

**PowerMail 3.0.6 veröffentlicht, Beta-Version für Mac OS X** -- Die Firma CTM Development hat Version 3.0.6 des WorldScript- und Sherlock-fähigen E-Mail-Programms PowerMail veröffentlicht und einige kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen vorgenommen (siehe "Mit PowerMail zu neuen Gipfeln" in TidBITS-530_ für eine detaillierten Bericht). Neben dem Beheben einiger Fehler geht in PowerMail 3.0.6 das Verschieben von Meldungen in den Papierkorb oder in andere Fenster jetzt schneller vonstatten, es können Meldungen aus Musashi importiert werden, die Einstellungen können für Backups oder Abgleiche exportiert und importiert werden und das Programm unterstützt bereits das zukünftige Mac OS 9.1. Zusätzlich hat CTM Development eine Version für Mac OS X herausgegeben. Einige Funktionen sind zurzeit zwar noch nicht verfügbar, aber die Grundfunktionen zum Testen des Programms auf der Beta-Version von Mac OS X sind bereits vorhanden. PowerMail 3.0.6 ist für registrierte Benutzer von PowerMail 3.0 gratis erhältlich und kommt als 2.6 MB grosse Datei daher. [ACE]

< http://www.ctmdev.com/powermail3.shtml>
< http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-530.html>
< http://www.sonosoft.com/musashi.html>
< http://www.ctmdev.com/download.shtml>

**SoundJam 2.5.2 behebt Fehler, unterstützt Carbon** -- Casady & Greene hat SoundJam MP Plus und SoundJam MP Free 2.5.2 herausgegeben, die gemäss eigenen Angaben "einige kleinere Fehler in älteren Versionen beheben sollen", die aber nicht wichtig genug waren, um namentlich genannt zu werden. (siehe "SoundJam jammt weiter'" in TidBITS-535_ für mehr Informationen über SoundJam.) Zur gleichen Zeit wurde SoundJam for Mac OS X vorgestellt; sie benötigt eine gültige SoundJam-Seriennummer und läuft am 15. Mai 2001 ab. Die Updates auf SoundJam MP Plus 2.5.2 und SoundJam MP Free 2.5.2 sind für registrierte Benutzer gratis und sind 2.9 MB beziehungsweise 3.9 MB gross. Die Datei von SoundJam for Mac OS X ist nur 1.1 MB gross. [ACE]

< http://www.soundjam.com/>
< http://www.heikekurtz.de/tidbitsde/TidBITS-de-535.html >

**Umfrageresultate: Bandbreite ist gut** -- Die Resultate der Umfrage von letzter Woche über die Geschwindigkeit Ihres privaten oder geschäftlichen Internet-Anschlusses zeigte Spitzen bei 33.6 bis 56 Kbit/s (35 % der Teilnehmenden) und 1.5 bis 5 MBit/s (34 %). Diese Antworten korrespondieren vermutlich mit privaten Modem-Anschlüssen und geschäftlichen T1-Verbindungen, wobei unterschiedlich schnelle DSL-Verbindungen bei 25 % der Antwortenden ebenfalls sehr populär zu sein scheinen. Es ist wahrscheinlich, dass Kabelmodems ebenfalls gut abgeschnitten haben, da sich hier aber die Antworten mit T1-Verbindungen überschneiden, sind sie nicht so leicht zu identifizieren. [ACE]

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=63>

**Umfrage: Ein sauberer Schnitt** -- Einer der besten Gründe für das Vernetzen von Macintosh-Computer ist die Tatsache, dass es so einfach und nahtlos funktioniert, besonders wenn Sie gezielt Aliase einsetzen. Diese Einfachheit kann allerdings manchmal das Auffinden und Lösen von Problemem erschweren. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen AppleShare-Server so konfiguriert, dass er beim Starten automatisch auf dem Schreibtisch erscheint. Jetzt ändert sich an dieser Konfiguration etwas. Was müssen Sie in Mac OS 9 vorkehren, um zu verhindern, dass ein bestimmter Server beim Starten automatisch immer auf dem Schreibtisch erscheint? Testen Sie auf unser Homepage Ihr Wissen (und lernen Sie dabei vielleicht etwas über den Gebrauch von AppleShare-Servern)! [ACE]

< http://www.tidbits.com/>
 

TidBITS Tipps zu Autokorrektur-Lexika
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von Adam C. Engst

[Übersetzt von Gernot Hecht [GH]]

Seit ich das TidBITS Autokorrektur-Lexikon für Eudora veröffentlicht habe (siehe "ein Trick in Eudora zum Killen von Tippfehlern" in TidBITS-546_) haben mehrere Leute Korrekturen eingesandt, die mich zu weiteren Aufräumaktionen motivierten. Somit erhalten Sie eine aufgeräumte Datei mit einigen Korrekturen an der Groß/Kleinschreibung und Trennung, sowie mehr Begriffen und weniger problematischen Einträgen aus zwei Buchstaben, wenn Sie die neue Version des Lexikons an einer der zuvor angegebenen Adressen herunterladen. Ich empfehle Ihnen die aktualisierte Fassung zu laden, sofern Sie Ihre Version nicht nach dem 01.10.2000 heruntergeladen haben.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06103>
< http://www.tidbits.com/resources/546/tidbits-auto-correct-dict.hqx>

Einige Leser hatten Schwierigkeiten, die Autokorrektur-Funktion überhaupt zum Laufen zu bringen; obwohl wir bisher keine eindeutige Begündung gefunden haben, liegt es wahrscheinlich an der nicht gesetzten Option "Automatisch während des Tippens" im Einstellungsfenster zu Eudoras Rechtschreibkorrektur. Oder führen Sie nur einen Doppelklick auf die folgende URL aus (Sie müssen sie zuvor in eine Eudora-Nachricht einfügen, wenn sie nicht schon dort ist):

<x-eudora-setting:249=n >

Barry Wainwright wies darauf hin, dass Sie nicht Eudoras eigene Texteditierfunktionen zur Bearbeitung des TidBITS Autokorrektur Lexikons verwenden dürfen, da sonst alle falschen Wörter sofort korrigiert würden. Benutzen Sie irgendeinen Texteditor wie BBEdit oder eine Textverarbeitung, die eine Datei im Textformat speichern kann.

Einige Leite quengelten, wenn auch leise, nach der gleichen Funktionalität in der Windows-Version von Eudora. Sie haben Glück: Die Rechtschreibprüfung funktioniert plattformübergreifend, die Autokorrekturfunktionalität ist vorhanden und Curtis Wilcox hat die notwendigen Anleitungen für Windowsbenutzer in TidBITS Talk verbreitet.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tlkmsg=1148>

Zum Schluss noch eine Erinnerung: Sie können die Datei in jeder Art verwenden, die Ihnen einfällt. Beispielsweise habe ich es (über ein eigenes Makro) in den gerade veröffentlichten Nisus Writer 6.0 importiert, der inzwischen eine Autokorrekturfunktion bietet, aber kein großes Autokorrektur-Lexikon hat.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06157>
 
 

Automatische Synchronisation der Handheld-Ausgabe von TidBITS mit AvantGo
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von Adam C. Engst

[Übersetzt von Gernot Hecht [GH]]

In TidBITS-523_ haben wir erwähnt, dass David Charlesworth speziell entworfene Webseiten unterhält, um das Lesen von TidBITS auf Palm OS-basierten Handhelds oder anderen mobilen Geräten über AvantGos Offline Browser zu ermöglichen.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05865>

David hat unsere Dankbarkeit für seine freiwilligen Tat über die Monate verdient und wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir - mit seiner Hilfe - die TidBITS Handheld Ausgabe entwickelt haben, eine zum Lesen auf Palm OS Handhelds und anderen mobilen Geräten mit kleinen Bildschirmen deutlich verbesserte Ausgabe von TidBITS. Unser Entwurfsziel war es, den entscheidenden Inhalt von TidBITS - unseren professionell geschriebenen und bearbeiteten Inhalt - in einem klaren und leicht navigierbaren Format zu präsentieren. Zusammen mit unserem Text der wöchentlichen Ausgabe bringen wir unsere aktuellen Neuigkeiten im AvantGo Kanal (wenn auch ohne die TidBITS Talk Themen, die nur schwer für kleine Bildschirme umformatiert werden könnten).

< http://www.tidbits.com/about/handheld-edition.html>

AvantGo ist inzwischen die von mir am meisten verwendete Palm-Anwendung geworden, seitdem ich ein paar Kanäle gefunden habe, deren Lektüre mit immer Freude bereitet, sobald ich im Wartezimmer eines Arztes oder in der Warteschlange in der Post ein paar Minuten Zeit habe. Wenn Sie einen Palm haben, AvantGo noch nicht ausprobiert haben und bei sich solche kleinen Pakete von Totzeiten finden, empfehle ich Ihnen TidBITS auszuprobieren. AvantGo-Konten sind kostenlos und Sie können TidBITS zu Ihrer Kanalliste hinzufügen, indem Sie dem folgenden Link folgen, sich in AvantGo einloggen und die Save Channel Taste drücken.

<http://avantgo.com/mydevice/autoadd.html?title=TidBITS&url=http://db.tidbits.com/pda/&
max=100&depth=1&images=1&links=0&refresh=daily&hours=2&dflags=127&hour=0&
quarter=30&s=00>

**Mutig** -- Wenn Sie daran interessiert sind, was die in der URL eingebetteten Variablen tun: sie enthalten die notwendigen Details, um die Verbindung zu unserem Datenbankserver aufzubauen, setzen die maximale Kanalgröße auf 100K, geben AvantGo vor, nur einen Link tief den Links auf den Seiten zu folgen, fordern AvantGo auf, Bilder mit zu nehmen (da wir nur ein kleines Bild haben), verhindern die Verfolgung von Seiten außerhalb unseres Servers durch AvantGo und synchronisieren diesen Kanal jeden Tag um 12:30 Uhr.

Dies sind absichtlich konservative Einstellungen; wenn Sie es normalerweise vorziehen, den sorgfältig für TidBITS ausgewählten Links zu folgen (was mit AvantGo in unseren oben aufgeführten Einstellungen nicht möglich ist), können Sie den Bereich für AvantGos Download verändern, in dem Sie die Einstellungen für den TidBITS Kanal ändern. Sie müssen die Option für Seiten außerhalb der aktuellen Homepage aktivieren und ich empfehle die Link Tiefe auf 2 zu setzen, die maximale Kanalgröße auf 400 K zu erhöhen und Bilder auszuschalten, da andere Seiten nicht für kleine Bildschirme optimiert sind. Denken Sie daran, dass Seiten die nicht speziell für kleine Bildschirme optimiert sind (einschließlich Standardartikeln aus unserer Datenbank), üblicherweise schlecht formatiert erscheinen und erheblich länger zum synchronisieren brauchen.

**AutoSync 1.5** -- Wenn Sie AvantGo ernsthaft einsetzen, werden Sie merken, dass die Zeitdauer zum Synchronisieren ein Problem wird. Zumindest wenn Sie wie ich erst dann an das Synchronisieren denken, wenn Sie eigentlich gleich los müssen. Außerdem, da ich leicht eine Woche ohne meinen Palm auskommen kann, sind der Kalender und die Adressdaten oft nicht so aktuell, wie ich es gerne hätte.

Die Lösung zu diesem Problem ist die $ 10 Shareware Autosync 1.5 von RGPS. Installieren Sie AutoSync auf Ihrem Palm (mit AutoSyncHelper und HackMaster, wenn Ihr Palm keine Dockingstation mit Stromversorgung wie der der Palm V hat) indem Sie die AutoSync.prc Datei in Ihren Installationsordner schieben. Synchronisieren Sie zum Laden und tippen Sie anschließend das AutoSync-Logo im Anwendungsbereich Ihres Palm an, um eine Zeitplan zur automatischen Synchronisation festzulegen. Ich habe schon Synchronisationen ausfallen sehen, die eventuell mit der Übernahme des Macs durch den SETI@home Bildschirmschoner zusammen hängen, aber ich habe sie bisher nicht im Detail verfolgt. Unabhängig davon empfehle ich sehr einen Test von AutoSync.

< http://www.rgps.com/AutoSync.html>

**Weitere Ansätze** -- Sie können die TidBITS Handheld Ausgabe über den Link im Hauptnavigationsmenü auf unserer Webseite erreichen. Aber beachten Sie, dass Sie uns auf Grund des unangemessen hohen Administrationsaufwandes nicht unter den AvantGo Inhalteanbietern finden.

Wenn Sie schließlich auf diese minimalistischen Webseiten mit etwas anderem als AvantGo zugreifen wollen, z.B. mit einem reinen Textbrowser, der keine Tabellen unterstützt oder einem in ein Handy eingebauten Webbrowser, so tun Sie das über:

< http://www.tidbits.com/pda/>

Wir hoffen, dass Sie das Lesen von TidBITS auf dem kleinen Bildschirm genießen und wenn Sie Anmerkungen zur TidBITS Handheld Ausgabe haben, senden Sie sie an TidBITS Talk unter

<tidbits-talk@tidbits.com>

.

Excel 2001: Teure Klasse
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von Matt Neuburg und Adam C. Engst

[Übersetzer Walter Sonnenberg [WS]]

Es ist schon merkwürdig, ein Review mit einen Verweis auf einen alten Artikel zu beginnen, aber alles, was ich in meinem Review zu Excel 98 sagte, gilt immer noch: Microsoft Excel ist ein mächtiges, ehrwürdiges Rechenblattprogramm und ist ausgereift, so wundert es nicht, daß Microsoft in der Version für Office 2001 nur wenig verändert hat. Die Benutzerschnittstelle hat ein paar neue Bedienkommandos erhalten und ein paar neue Möglichkeiten wurden geschaffen, um früher versteckte oder im dunkeln liegende Funktionen zugänglich zu machen, aber ansonsten ist diese Version von ihrem Vorgänger kaum zu unterscheiden. Gleichzeitig hat Microsoft wenig getan, um Excel besser in das Office-Paket zu integrieren, auch hat man den Benutzern der Macintosh Excel Version keine volle Kompatibilität zu den Windows Gegenstücken realisiert.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=04852>

**Zahlenspiel** -- Meine Lieblingsfunktion in Excel 2001 ist der Taschenrechner (implementiert als schwebendes Fenster, das über das Werkzeuge-Menu zugänglich ist), der den Formeleditor erweitert, indem er es ermöglicht, eine Formel vorher auszuprobieren und ihre Ergebnisse zu erforschen. Der Rechner hat nicht die Komplexität des Formeleditors - so können Sie beispielsweise nicht Syntax und Auswerteverhalten ener beliebig komplexen Teilformel erforschen - aber durch Kopieren aus dem Taschenrechner können Sie Formeln im Editor erzeugen; und er ist sehr einfach zu verstehen und ist somit geeignet, Anfänger zu ermutigen, eigene Formeln einzugeben. Am wichtigsten ist aber die Möglichkeit, einen per Taschenrechner errechneten Wert oder die Formel dazu in eine Zelle des Rechenblattes zu übernehmen, auch kann man an einer Formel experimentieren, um zu testen, ob ihre Ergebnisse den Erwartungen entsprechen.

Die andere wesentliche Änderung besteht im Listenmanager. Excel kannte schon lange die Funktion, mittels Datenkommando einen Ausschnitt eines Rechenblattes als Liste zu vereinbaren und damit eine Datensammlung einfacher Struktur einzugliedern. Jede Spalte wurde dabei zum Datenbankfeld und die Datensätze wurden als Zeilen eingegeben; solche Daten lassen sich sortieren, filtern, ihre Werte lassen sich summieren oder durch ein Formular modifizieren. So sammle ich meine beim Finanzamt anzugebenden Ausgaben über das Jahr mit Datum, Betrag und Art; am Jahresende ist es dann einfach, die Erträge aus meinen Artikel zusammenzustellen (und zu summieren) oder die Zahlungen an das E-Werk zu kontrollieren (samt Summe darüber und ich kann diese Daten sortieren und den Überblick behalten, in welchen Monaten die Kosten am höchsten waren).

Microsofts Marktforschungsabteilung fand nicht nur heraus, daß diese Funktion den meisten Benutzern zu stumpf war, sondern auch, das für die meisten normalen Anwender Listen den Hauptgrund bilden, Excel einzusetzen. Der Listenmanager beobachtet jetzt und, wenn Sie größere Mengen Daten eingeben, schlägt er vor, eine Liste zu generieren, weil es denkt, Sie schaffen eine Liste. Eine Liste ist eine bestimmte Form einer Tabelle im Rechenblatt, enthält Spaltenüberschriften, die direkt in ein aufspringendes Menu eingehen, mit dem die Sortier- und Filterfelder bestimmt werden können. Sie können Listenfelder auf jede Weise im Rechenblatt verschieben, die Ihnen einfällt, und so die Zeilen/Spaltenstruktur aufbrechen, die das Rechenblatt definiert. Listen können automatisch um ganze Spalten erweitert werden oder neue, vollständige Zeilen für die Dateneingabe bereitstellen, anstatt den Anwender dazu zu zwingen, jeweils leere Zeilen zwischen Daten- und Summenzeilen einzublenden. Obwohl der Listenmanager eine willkommene Ergänzung darstellt, ist er nicht perfekt; beispielsweise hatte ich ein Rechenblatt, indem die Grenzen manuell bestimmt waren, die Erweiterungen anfänglich auch richtig vorgenommen wurden, aber wieder verlassen wurden, während die über Autoformat erkannten Grenzen stabil blieben. Auch arbeiten meine favorisierten Funktionen an Datentabellen, wie etwa speziellere Filter, in den vom Listenmanager erkannten Tabellenstrukturen nicht.

Es gibt ein paar kleinere, aber wesentliche Änderungen in der Intelligenz des Excel-Verhaltens. Ich stolperte über eine solche, als ich Börsendaten in ein Rechenblatt eintragen wollte, in dem ich solche Daten regelmäßig bearbeite. Ich fügte eine neue Zeile unter den schon vorhandene Einträgen ein und fing an, Daten einzugeben; Ich war überrascht, daß in einer Zelle plötzlich ein Wert auftauchte, wo ich garnichts eingegeben hatte. Excel hatte erkannt, daß diese Zeile ähnlich verwendet werden sollte wie die vorherigen und hatte automatisch die Formel erweitert, nach der die vorigen Zellen bestimmt waren. Vorher mußte ich solche Erweiterungen von Hand vorgeben. Außerdem hat die AutoComplete-Funktion eine Benutzerschnittstelle, die der des Internet Explorer entspricht; Wenn Sie anfangen, einen Wert einzugeben, wird Ihnen ein Menu mit passenden Werten aus der darüberliegenden Spalte angeboten anstelle eines einzelnen Wertes, den Sie quittieren müssen, ob Sie ihn akzeptieren wollen oder nicht.

Excel kann Spaltenüberschriften auch in größeren Einheiten akzeptieren (beispielsweise kann dort 1 oder 2 für 1000 resp. 2000 stehen) oder hierarchische Gruppen bilden (so kann über allen Daten von 1998 nur 1998 stehen, dann alle Daten von 1999 unter 1999 usw.) Das Importieren von Texten ist etwas einfacher geworden, die Übernahme aus Filemaker Pro wurde sogar erheblich vereinfacht. Zur Eingabe der Tabellengröße gibt es ein Bleistift-Werkzeug ähnlich wie in Word Tabellen aufgezogen werden können, das ist besser als Zellen zu selektieren und sich durch einen Dialog zu hangeln. Das waren die Höhepunkte. Den Rest der Listenfunktion können Sie in einer kurzen Erläuterung Online nachlesen.

< http://www.microsoft.com/mac/products/office/2001/excel/default.asp>
 

**Integrieren oder Differenzieren** -- Das meiste, was in Excel 2001 neu ist, habe ich in meiner Diskussion von Word 2001 schon erwähnt. Fenster und Funktionsbalken wurden bei Excel auf die gleiche Art bearbeitet, so daß Statusbalken und die angehängten Werkzeuglisten keinen Platz mehr kosten. Die neuen Symbole für die Zwischenablage von Office gibt es genauso. Auch hier heißt der erste Eintrag im Datei-Menu jetzt Projekt Gallerie, nicht mehr Neu.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=06161>

Das Hilfefenster wird gleichermaßen ärmlich in beiden Anwendungsprogrammen eingesetzt, auch Excel zeigt den gleichen Bedarf nach einem gedruckten Handbuch, das auch hier fehlt. Dieser Mangel ist sogar bei Excel noch schlimmer als bei Word. Das Hauptelement eines Excel-Rechenblattes ist die Formel, die ein oder mehrere Rechenblattfunktionen benutzt; deswegen ist nichts so häufig wie der Bedarf nach einer Funktionsbeschreibung als Referenz. Aber man kann nicht in einer schriftlichen Referenz nachschlagen, weil keine da ist. Und das Nachgucken in der Online Hilfe ist umständlich, dort gibt es nur Zusammenfassungen, die man nach Eingabe des Funktionsnamens mittels einer Suchfunktion erhält. Man könnte eigentlich erwarten, wenn die Schreibmarke schon auf dem Funktionsnamen steht, daß ein Tastaturkürzel oder ein Kontextmenu direkt zum Sprung auf die Hilfetexte führen würde - das ist nicht. Genauer, wenn man einen Werkzeugbalken vor sich hat, etwa für Formeln oder Zwischenablage und sich umsieht, um mehr über eine Funktion zu erfahren, dann gibt es ein gequältes Hilfe-Ikon im Werkzeugbalken - bewirkt aber direkt nichts. Dieses vollständige Fehlen einer Kontextabhängigkeit in einem Programm, in dessen Werbung versprochen wird ""Schwierige Aufgaben zu vereinfachen"", ist alles andere als verzeihlich.

Es ist ebenso enttäuschend, daß eine wirkliche Integration von Word und Excel in eine richtiges Officepaket immer noch aussteht. Es gibt einige wenige gemeinsame Funktionen; beispielsweise werden Änderungen in der AutoCorrect-Bibliothek des einen Programms in das andere übernommen. Aber hauptsächlich hat man Excel überarbeitet, um wie Word auszusehen, ohne daß gleiche Funktionen auch gleich implementiert wären. Excel hat keine Rechtschreibkorrektur oder Kontext-Menueinträge für externe Rechtschreibkorrekturprogramme, wie Word sie besitzt. Excel kann auf das neue Office-Wörterbuch zugreifen, aber nicht über ein Kontext-Menu: Sie müssen das Wörterbuch-Fenster aktivieren und das Wort noch einmal eingeben, dessen Wörterbucheintrag Sie haben wollen. Die Suchdialog-Benutzerschnittstellen sind schon äußerlich unterschiedlich; sie besitzen leicht unterschiedliche Mengen von Zeichenwerkzeugen; usw. Kurz gefaßt, ist es klar, daß Word und Excel jeweils für sich selbstständige Anwendungsprogramme bleiben, deren Integration in ein gemeinsames Paket nicht einfach mit Schere und Klebstoff erreicht werden kann. Am besten läßt sich das illustrieren, wenn man ansieht, wie Microsoft versucht hat, Tastaturkürzel von Excel denen von Word anzupassen; das ist zwar gut für neue Benutzer, aber nach all den Jahren ohne Änderung finde ich diese Kürzel verwirrend und unangemessen, das wirkliche Problem wirkt nur schwerer, daß nämlich bei Excel Tastaturkürzel gar nicht benutzerspezifisch definiert werden können.

Schließlich bleibt das Thema der Kompatibilität. Adam hatte Schwierigkeiten, ein Excel Rechenblatt zu öffnen, daß er von einem Windowsanwender erhielt; wenn es sich unter Excel 98 nicht richtig hätte öffnen lassen, hätte ich den Grund darin gesucht, daß der Mac-Version die ActiveX Kontrollfunktionen fehlen. Die Windowsfunktionen zum Mapping, zum Internet Wizard und den Internetzugriff Add-Ins fehlen in der Mac-Version.
 

**Summe** -- Excel ist ein wundervolles, unersetzliches Programm und wenn Sie sich mit dem Markt für Rechenblattprogramme auskennen, gibt es nichts besseres als Excel. Aber wir müssen einsehen, daß jeder der ein Rechenblattprogramm braucht, Excel schon besitzt. Excel war am Macintosh Markt schon immer das dominierende Programm seiner Art (wobei AppleWorks die einzig diskutierbare Alternative bietet). Die eigentliche Frage im Umfeld einer Aktualisierung auf Excel 2001 ist die, da es über Excel 98 hinaus augenscheinlich keine neuen Probleme aufwirft, ob es genügend Änderungen mitbringt, um die Kosten der Aktualisierung zu rechtfertigen.

In unserer letzten Umfrage, was Sie normalerweise mit Ihrem Mac anwenden, gaben 30% der Beantworter an, Rechenblätter oder Datenbanken bildeten die häufigste Aufgabe, die Sie mit Ihrem Mac bearbeiteten. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, weil Sie mit Rechenblättern arbeiten, sind Sie wahrscheinlich überzeugter Excel-Anwender, womit sich für Sie die Frage nach einer Aktualisierung stellt, insbesondere, wenn Sie auch Word und Powerpoint nutzen. Für einen ernsthaften Anwender ist es wichtig, auf dem aktuellen Stand zu bleiben, und tatsächlich war dies mit 25% der Nennungen die führende Begründung, als wir unsere Leser fragten, ob sie auf Office 2001 aktualisieren würden.

< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=62>
< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=60>

Rechenblatt-Neulinge mit wenig Erfahrung beim Kreieren neuer Rechenblätter und Leute, die nur gelegentlich wenige Zahlenkolonnen aufsummieren, sollten die Aktualisierung ebenfalls erwägen, weil Excel 2001 einfacher zu benutzen ist und weil der Listenmanager ihnen hilft. Auch hier ist es schwer, die Aktualisierung allein mit den Verbesserungen an Excel zu rechtfertigen. Wenn Sie aber Word, Powerpoint oder Entourage in die Entscheidung einbeziehen, sollte Ihnen diese leichter fallen.

Wenn Sie, wie viele Anwender, wenige Rechenblätter benutzen, deren Struktur sich nie signifikant verändert, sparen Sie sich Ihr Geld auf, bis andere Gründe Sie fordern, ein neues Office-Paket anzuschaffen.

Zum Schluß scheint es, daß diese Art der Benutzerschnittstellenverbesserung und kleiner Oberflächendetailänderungen auch zukünftige Versionen von Excel bestimmen wird. Einfach, weil für Mac OS X der Einsatz von Carbon nicht geplant ist und man langjährige Excel-Nutzer nicht durch Experimente verschrecken will, gibt es für Microsoft keinen Entwicklungsspielraum mit Excel. Es hat schon die Mächtigkeit, die die meisten Nutzer brauchen, das Paradigma der Rechenblattoberfläche wird sich nicht ändern und somit kann wenig geändert werden außer ein paar Fensteranpassungen.

Microsoft Excel 2001 läuft auf einem Power PC mit 120 MHz CPU oder schneller und erfordert Mac OS 8.1 oder neuer. Wenn Erweiterungsspeicher aktiv ist, empfiehlt Microsoft minimal 32 MB RAM (unter Mac OS 9 48 MB). Microsoft Office 2001 kostet 500$ oder 300$ für den Upgrade von einer Vorversion (Von den TidBITS-Förderern gibt es Preisnachlässe); Außerdem gibt es einen 100$-Rabatt, wenn Sie in den 60 Tagen vorher einen iMac oder ein iBook neu erstanden haben. Excel allein kostet 400$, Upgrades von einer älteren Excel-Version kosten allein 150$.

< http://www.microsoft.com/mac/products/office/2001/rebate/>
 
 

$  Übertragung dieser Ausgabe:

Heinz Gnehm [HG], Gernot Hecht [GH] und Walter Sonnenberg [WS]
Redaktion: Walter Sonnenberg

TidBITS-de ist die einzige autorisierte Übersetzung der Originalausgabe ins Deutsche (siehe auf der TidBITS-Seite) und ist dort, sowie auf einem deutschen Übersetzerrechner zugänglich und kann dort jeweils abonniert werden. TidBITS erscheint etwa wöchentlich.

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