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TidBITS Logo TidBITS#555/13-Nov-00

<>Irritiert über den Verlust des automatischen Mounten von AppleShare-Servern, wenn Sie den Mac OS 9 Schlüsselbund nutzen? Lesen Sie weiter einen Lösungsvorschlag und andere, schlecht dokumentierte Funktionen zur Arbeit mit Servern unter Mac OS9. Matt Neuburg meldet sich wieder mit einer "Werkzeuge, die wir benutzen"-Kolumne über Impossible Softwares TypeTamer und Steve Becker schaut mit einem Bericht über das Mac P&L Buchhaltungsprogramm rein. Neuveröffentlichungen dieser Woche umfassen RAM Doubler 9.0.1 (der einen Konflikt mit Office 2001 repariert) und GraphicConverter 4.0.
<>Inhalt:

<>1 Mailbits
<>2 Werkzeuge, die wir täglich benutzen: TypeTamer ist wieder da
<>3 Mac P&L macht Buchhaltung einfach
<>4 Server unter AppleShare verbinden oder deren Verbindung abbrechen
 

<>MailBITS/13-Nov-00

<>[Übersetzt von Gernot Hecht [GH]]

<>**RAM Doubler 9.0.1 repariert Inkompatibilität mit Office** -- Connectix hat RAM Doubler 9.0.1 herausgebracht, der eine Inkompatibilität mit Office korrigiert, über die wir bei unserem Testbericht von Word 2001 in TidBITS-552 berichtet hatten. iBook-Beutzer, die die Option zum Sichern des Speicherinhaltes im Ruhezustand nutzen, müssen diese Option abschalten. Andernfalls stürzt Ihr iBook ab, wenn es in den Ruhezustand versetzt wird. Außerdem sei erwähnt, das RAM Doublers Speichereinstellung nach dem Einspielen des Updates wieder auf den Standardwert Verdopplung gesetzt ist. Der kostenlose Patch ist für Besitzer von RAM Doubler 9; und Besitzer der Vollversion von RAM Doubler 8 werden gerne hören, dass Ihre Software durch den Update auf Version 9.0.1 aktualisiert wird (siehe "Connectix veröffentlicht kostenlosen RAM Doubler 9 Update" in TidBITS-514). Der Update ist ein 354K Download. [JLC]

<>< http://www.connectix.com/products/rd9_upgrade.html>
<>< http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q272/8/04.asp>
<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1183>
<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05776>
 

<>**GraphicConverter 4.0 schreibt seine vorbildliche Funktionalität fort** -- Sie hätten nie gedacht, wieviele grafische Dateiformate existieren bis Sie in die Versiongeschichte von Lemke Softwares GraphicConverter schauen. Mit der Veröffentlichung von Version 4.0 hat Lemke ein paar neue Formate zu der Liste von 130 Formaten hinzugefügt, die dieses unverzichtbare Grafikprogramm importieren und exportieren kann. Zusätzlich enthält die neue Version dutzende von Fehlerbeseitigungen und kleinen Verbesserungen, von der verbesserten Unterstützung von AppleScript bis zur Verarbeitung von beschädigten GIF- und Photoshop-Dateien. Trotz des Sprungs in der Versionsnummer vor dem Komma enthält GraphicConverter 4.0 keine signifikanten neuen Funktionen; Lemke Software ist lediglich der Zahlenbereich in 3.x ausgegangen. GraphicConverter ist Shareware und kostet $ 30 in Europa, $ 35 für den Rest der Welt und ist ein 2,4 MB Download. [JLC]

<>< http://www.graphicconverter.net/>
 

<>**Umfrageankündigung: Vor dem weiterlesen sollten Sie...** In dieser Ausgabe berichtet Adam über die verblüffenden Wege, einen Mac davon abzubringen, sich beim Start an einem entfernten Server anzumelden. Das war in erster Linie lästig. Aber ernsthaftere System-Anomalien tauchen all zu oft auf und meist kommen Sie ohne Warnung. Sind Sie darauf vorbereitet? Vor allem auf Situationen, die Ihre wichtigen Daten bedrohen? Der beste Schutz besteht weiterhin darin, regelmäßig Backups durchzuführen, ein Thema welches wir schon ausführlich in TidBITS behandelt haben (wenn auch nicht in jüngster Zeit). Somit ist es Zeit für eine nicht angekündigte Inspektion: Wie alt ist Ihr jüngster Backup? Von heute? Letzter Woche? Oder entspricht Ihre Vorstellung von Backup dem Zurücksetzen von Lkws mit einem pulsierenden Warnton [nicht übersetzbares, englisches Wortspiel]. Kommen Sie auf die Homepage von TidBITS und lassen Sie es uns wissen! (Dies ist ein öffentlicher Dienst von TidBITS Eletronic Publishing. Nachdem Sie Ihre Antwort gegeben haben, dürfen Sie wieder zu Ihrer regulären Arbeit zurückkehren) [JLC]

<>< http://www.tidbits.com/>
<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbser=1041>
 

<>Werkzeuge, die wir täglich benutzen: TypeTamer ist wieder da
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<>von Matt Neuburg

<>[Übersetzung Walter Sonnenberg]

<>1995 schrieb Tonya über TypeTamer 1.0, einem Schriftentool von Impossible Software; im darauf folgenden Jahr kaufte ich mir ein Exemplar auf der Macworld Expo und lernte es lieben. 1998 zeigten sich die ersten Konflikte und mit der Weiterentwicklung der Rechner, Systeme und Anwendungungsprogramme mußte ich die Arbeit mit diesem Programm ganz aufgeben. Ich habe es immer wieder vermisst. Jetzt erscheint es mit TypTamer 2 neu und ich freue mich wie über einen Edelstein. Man vergebe mir meine Freude - ich mag dies Hilfswerkzeug sehr.

<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=01321>
<>< http://www.typetamer.com/>
 
 

<>TypeTamer vesteht aus einem Kontrollfeld und einer Systemerweiterung zur Organisation des Schriftmenus (damit ist es mit Actions WYSIWVG und Adobes Type Reunion zusammen nicht einsetzbar). Das normale Schriftenmenu wird mit einem eigenen ersetzt, das überall dort aufspringt, wo man Schriftenmenus gebraucht: als Schriftmenu im Menubalken von Nisus Writer, als Untermenu für Schriften in Framemaker, als Kontextmenu im Nachrichtenfenster von Eudora, als Schriftenpassus in der Formatierpalette von Word 2001 usw.. (Das System-Schriftmenu können Sie mittels Shift-Klick dazwischen einblenden). TypeTamer bietet im Schriftmenu fünf Hauptfunktionen:

<>* Es gruppiert Ihre Schriften hierarchisch in Kategorien, die Sie im Kontrollfeldteil bestimmen. Beispielsweise enthält mein Schriftmenu jetzt die Kategorien: Basis, Bildschirm, Kursiv und Speziell. Die Schriftnamen erscheinen in der Hierarchie als Unterbegriffe dieser Kategorien. Eine Schrift kann auch mehr als einer Kategorie angehören und Sie können eine Extra-Schrift für Alle einführen, die jeder Kategorie angehört (das lohnt sich, wenn Sie ohne weitere Vorbereitungen eine weitere Schrift hinzufügen, ohne Sie einer der Kategorien zuzuordnen). Die Daten der Kategorien werden langfristig gepeichert, eine zugewiesene Schrift kann zeitweilig weggeschaltet werden (zB die Schriften Reserve oder Suitcase) und später rektiviert werden und erscheinen damit wieder in der richtigen Kategorie.

<>* Ihre Schriften werden weiterhin automatisch in Familien eingeordnet. Beispielsweise ist eine meiner Basis-Schriften die Garamond; es erscheint nur ein Menupunkt Garamond, die Variationen (Buchdruck, Fett, Schräg usw) erscheinen darunter als Untermenupunkte.

<>* Die Schriftnamen können in der zugehörigen Schrift im Menu wiederauftauchen. Ich bnutze diese Funktion allerdings nicht, weil die nächste Funktion ihren Wert schmälert.

<>* Jede Schrift kann mit einem Ikon verbunden werden, der eine weitere Typunterscheidung gibt (etwa Truetype, Postskript u.ä.), und solange Sie die Maus über dem Ikon schweben lassen, können Sie ein Schriftbeispiel in verschiedenen Größen sehen. Den Text definieren Sie im Kontrollfeld. Wenn Sie zusätzlich die Optionstaste drücken, können Sie stattdessen eine Zeichentabelle sehen, um Spezialzeichen einzusetzen und zu erfahren, wie man sie per Tastenkürzel erzeugt (wie in PopChar).

<>< http://www.unisoft.co.at/products/popchar.html>
 

<>*Als erste Schriften im Menu werden diejenigen aufgelistet, die zuletzt in Ihrem Dokument benutzt wurden. Diese Funktion ist für mich die interessanteste. Da jedes Dokument gewöhnlich nur wenige Schriften nutzt, kann ich die Schriften leicht ersetzen, indem ich nur die ersten Einträge im Menu nutze. Ich brauche somit gar nicht tief in die Hierarchien einzusteigen.

<>Diese Funktion zeigt ein magisches tiefes Verständnis der Schriftverwendung, Konflikte machen Ärger. Bisher hatte ich keine ernsthaften Probleme. TypeTamer macht alle Hypercard-Fenster blau, nicht alle Funktionen arbeiten in jeder Umgebung gleich (beispielsweise kann man die Funktion zum Einsetzen von Sonderzeichen unter Nisus Writer nicht nutzen); aber beide Fehler sind von untergeordneter Bedeutung und ich habe damit leben gelernt. Ich hoffe, Sie lassen sich anregen, die Demoversion von TypeTamer auszuprübieren, um Ihr eigenes Urteil zu bilden. Wenn Sie mir ähnlich sind, werden Sie sich wundern, wie Sie bisher ohne dies Programm ausgekommen sind.

<>TypeTamer 2 kostet 50$ und läuft auf einem Mac mit mindestens System 7 mit wenigstens 4 MB RAM. Eine auf 30 Tage befristete Demoversion mit 664 K Größe läßt sich im Netz laden.

<>< http://www.typetamer.com/demo/demo.cfm>
 

<>Mac P&L macht Buchhaltung einfach
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<>von Steve Becker

<>[Übersetzt von Gernot Hecht [GH]]

<>Es gilt einen wichtigen Grundsatz zu beachten, wenn Sie sich entscheiden, ob Sie einen Mac oder einen PC für Ihre Arbeit kaufen wollen: "Suchen Sie als erstes die Software, die Ihren Ansprüchen genügt und entscheiden Sie sich danach für die Hardware." Der beste Computer der Welt ist wertlos, wenn er nicht mit der Software arbeitet, die Sie benötigen.

<>Es ist interessant, wie sich manche Wahrnehmungen über die Jahre nicht ändern, auch wenn sie nicht mehr stimmen. 1991 besaß ich ein schnell wachsendes Geschäft und stand vor der Aufgabe, meine Finanz- und Anlagenbuchhaltung auf EDV umzustellen. Damals sagten die meisten Leute, dass unabhängig von der Qualität der Macintosh Hardware, die beste Auswahl an Software auf dem PC verfügbar sei. Tatsächlich meinten die meisten "Fach"leute, die ich befragte, dass gute Buchhaltungssoftware nur für den PC verfügbar sei.

<>Glücklicherweise entschied ich mich, mir die Zeit zu nehmen und die für den Mac verfügbare Buchhaltungssoftware zu evaluieren. So entdeckte ich ein sehr leistungsfähiges Programm namens Accountant. Über die Jahre wurde das Programm von verschiedenen Firmen übernommen; es hat sich inzwischen zu Mac P&L entwickelt und wird inzwischen von Aatrix vertrieben. Fast 10 Jahre später höre ich die Leute immer noch sagen, dass es keine guten Buchhaltungsprogramme für den Mac gibt. Daher ist es Zeit, dieses Vorurteil zu zerstreuen. Mac P&L verbindet den Vorteil, mit dem benutzerfreundlichsten Computer des Planeten zu arbeiten, mit dem Vorteil, ein leistungsfähiges und trotzdem einfach zu bedienendes Buchhaltungsprogramm zu verwenden.

<>< http://www.aatrix.com/1.800.426.0854/macpandl/>
 

<>Wenn Ihnen Gedanken an doppelte Buchführung, Durchführen von Journaleinträgen, Stornos und die Arbeit mit einem Kontenplan den kalten Schweiß auf die Stirn treibt, lesen Sie diesen Artikel bitte weiter; Mac P&L bietet viel Buchhaltungsfunktion ohne den Zwang, eine verwirrende Benutzerschnittstelle zu verwenden oder Hintergrundwissen über Buchhaltung zu haben. Tatsächlich könnten Sie darüber überrascht sein, wie einfach es Mac P&L macht, wichtige fiskalische Details Ihres Geschäftes abzudecken.
 

<>**Buchhaltungsgeschmack** -- Mac P&L unterstützt sowohl Geld- wie Fälligkeitsberechnungen der Buchhaltung, kann sowohl Material- als auch Dienstleistungsrechnungen erstellen und bietet einen integrierten Ansatz zum Managen Ihres Geschäftes: Anlagenbuchhaltung, Rechnungen, Bestellungen, Gehalt, Verbindlichkeiten, Forderungen, etc. sind alle miteinander verbunden, so dass ein Eintrag in einem Bereich des Programmes automatisch alle relevanten Bereiche des Programmes aktualisiert. Einfacher Zugang zu den verschiedenen Komponenten des Programmes wird über die gut organisierten Menüs und eine Werkzeugpalette ermöglicht.

<>Der von Mac P&L gelieferte Reportgenerator ermöglicht es Ihnen, eine ausführliche Liste von Reports zu erstellen oder anzupassen. Praktischerweise hat Mac P&L die meisten seiner Reports nach Kategorien gruppiert (z.B. Anlagen, Verkäufer, Kunde, Projekt und Firma). Innerhalb jeder Kategorie können Sie jeden Report selektieren, den Sie ausführen wollen, und Parameter zur Ausführung eingeben, wie Datenbereich und Sortieroptionen. Zusammen mit den Reports gibt eine neue Erweiterung von Mac P&L Ihnen die Möglichkeit, die Formulare einschließlich Rechnungen, Bestellungen, Kontoauszügen und Schriftverkehr an Ihre Anforderungen.

<>Die individuellen Module bieten einen guten Detaillierungsgrad. Beispielsweise ist eine der Schlüsselfunktionen von Mac P&Ls Anlagenbuchhaltungsmodul die Möglichkeit, ein Produkt aus seinen Komponenten zusammen zu setzen. Wenn Ihr Betrieb ein Produkt aus inventarisierten Komponenten baut, ermöglicht Ihnen diese Funktion das neue Produkt zu Ihrem Inventar hinzuzufügen und automatisch die verbrauchten Komponenten auszubuchen. Eine andere, nützliche Funktion ist die Möglichkeit, für jedes inventarisierte Gut eine minimale Bestandsgrenze für eine Warnmeldung vorzugeben.

<>Sollten Mac P&Ls Module eine Funktion nicht abdecken, die Sie in einem anderem Programm haben, so ist es möglich Mac P&L mit diesem Programm über AppleScript zu verbinden. Damit können Sie Mac P&L mit einer FileMaker Pro Datenbank oder einem Excel Tabellenblatt verbinden. Ich habe auch herausgefunden, dass WestCodes exzellentes Makro- und Automationswerkzeug OneClick mit Mac P&L zusammenarbeitet.

<>< http://www.westcodesoft.com/>
 

<>Ich war schon immer ein großer Verfechter von regelmäßigen Backups und Mac P&L vereinfacht diesen Vorgang durch eine eigene Backup-Routine. Da jeder Mac P&L Mandant als eigene Datei in Ihrem Mac P&L-Ordner erscheint, können Sie einfach ad-hoc Backups durchführen, indem Sie einzelne Dateien kopieren. (Wie mit allen wichtigen Daten, und vor allem mit kritischen Finanzdaten, denken Sie daran, mehrere Backups auf getrennten Disketten durchzuführen und mindestens einen Backup geografisch getrennt aufzubewahren.)

<>Obwohl die Gesamtliste der Funktionen von Mac P&L deutlich zu lang ist, um sie hier vollständig aufzuführen, umfassen weitere Schlüsselfunktionen Passwortschutz, Unterstützung für mehrere Scheckkonten, einfachen Storno von Eingaben, eine Buchungskontrolle, automatische Funktionen für das Jahresende, Verfolgung von Verkäufen, Verkaufssteuerberechnung und -verfolgung, Mandantenfähigkeit, Unterstützung für eine beliebige Anzahl von Kunden, Projektverfolgung, Umwandlung von Lieferungen zu Rechnungen, Druck von Inventaraufklebern, mehrere Adressen je Kunde und Verfolgung offener Posten. Aatrix wirbt für sich selbst mit einem unabhängigen Lohn- und Gehaltsprogramm, Aatrix Payroll, welches in Mac P&L integriert ist.
<>Schließlich kommt Mac P&L mit einem guten Handbuch, das detailliert aufzeigt, wie ein Buchhaltungssystem in einer neuen Firma einzuführen ist und wie die Buchhaltung einer bestehenden Firma in Mac P&L überführt werden kann. Wenn Sie nicht verstehen, wie Ihre Konten aufgebaut sind (oder wie Sie Konten für Ihre neue Firma anlegen), sollten Sie überlegen, einen Buchhalter oder Berater hinzuzuziehen. Aber nach dem Studium der vielen Beispiele und Erläuterungen im Mac P&L Handbuch, zusammen mit der Beispielfirma, die Aatrix mit dem Programm ausliefert, entscheiden Sie evtl., dass Sie keine externe Hilfe benötigen. Aatrix liefert auch eine Liste geprüfter Mac P&L-Berater mit.

<>**Pfennige im Wunschbrunnen** -- Über die Jahre war ich sowohl mit Mac P&Ls Stabilität wie auch seiner Anwenderfreundlichkeit extrem zufrieden. Trotzdem hätte ich gerne ein paar weitere Funktionen.
<>Erstens kann die Dateneingabe zum Erzeugen von Schecks mit Mac P&L lästig sein (fairerweise muss man zugeben, dass dies in vielen Buchhaltungsprogrammen so ist). Die Funktion ist ausreichend einfach, aber Mac P&L bietet keine Funktion, um sich monatlich wiederholende Eingaben zu automatisieren, und es hat keine Möglichkeit, um Eingaben zu kategorisieren oder um schnell Ausgabereports zu erzeugen. Mac P&L könnte davon lernen, was Intuit mit Quicken in diesem Bereich geschaffen hat [Anmerkung: Schecks sind in Amerika viel wichtiger als beispielsweise in Deutschland, da die Amerikaner praktisch keine Überweisungen, geschweige denn Daueraufträge, kennen[GH]]

<>< http://www.shopintuit.com/q2001/q2001mlps/index.asp>
<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=04651>

<>Eine Lösung, die für mich lohnt, ist die Bearbeitung aller Schecks mit Quicken. Quickens wunderbare Verbesserungen bei der Dateneingabe und sein flexibles Berichtsprogramm erlauben mir, Daten schnell zu erfassen und anschließend im Prinzip jeden Report zu erzeugen, den ich will.

<>"Fein" werden Sie fragen, "aber wie halte ich dann meine Mac P&L Konten aktuell?". Immer wenn ich meine Konten aktualisieren will, kann ich in Quicken einen Summenreport erzeugen und manuell die Salden direkt in die entsprechenden Konten von Mac P&L buchen. Tatsächlich kann Quicken meine am öftesten verwendeten Berichtskriterien speichern, so dass ich fast keine Kriterien für meine periodischen Berichte neu eingeben muß. Auch wenn diese Technik wahrscheinlich nicht jeder akzeptieren kann, so könnte sie für Sie evtl. eine große Zeiterspranis bieten.

<>Obwohl Mac P&Ls Anlagenmodul voller nützlicher Funktionen steckt, hoffe ich, dass Aatrix beschließt, eine mehrstufige Preisfindung zu entwickeln, so dass Sie Staffelrabatte einfacher abbilden können. Außerdem wäre eine Fremdwährungsfunktion (vielleicht mit einer Verbindung zu einem Onlinedienst für Wechselkurs) für Firmen mit Kunden in Übersee eine willkommene Ergänzung.

<>Schließlich, obwohl Mac P&Ls Anpassungsfunktionen für Formulare vielfältig und beliebt sind, sind einige Schnittstellenelemente verwirrend. Beispielsweise erscheinen "Handles" an selektierten Objekten, aber sie können nicht zum verschieben oder vergrößern von Objekten verwendet werden; der Cursor ändert seine Form nicht, um anzuzeigen, dass das aktuell unter ihm liegende Objekt verschoben werden kann; und Sie können kein Drag & Drop mit selektiertem Text durchführen. Ärgerlich ist auch, dass die gedruckte Version eines Formulares nicht immer mit der am Bilschirm angezeigten Version übereinstimmt. Diese und andere Punkte verursachen viel Zeitverschwendung, wenn Sie Formulare anpassen, auch wenn die am Ende erreichten Ergebnisse sehr gut ausfallen können.

<>**Saldieren Sie** -- Über die Jahre habe ich festgestellt, das es sich mit Mac P&L angenehm arbeiten läßt und einen Beweis erhalten, dass der Macintosh eine tolle Buchhaltungssoftware bietet! Egal ob Sie ein kleine Unternehmung oder eine mittelständische Firma führen, ist Mac P&L eine ernsthafte Betrachtung wert. Sie können zusätzliche Informationen über Mac P&L (und eine kostenlose Demoversion) auf der Aatrix Webseite finden.<p

<>< http://www.aatrix.com/>
 

<>Die Einplatzversion von Mac P&L kostet $ 199 und umfasst ein gutes Handbuch und das zuvor erwähnte Lohn- und Gehaltsprogramm. Eine Mehrnutzerversion ist für $ 999 verfügbar. Mac P&L benötigt einen Macintosh mit System 7.0 oder neuer und etwa 15 MB Festplatte sowie 5 MB verfügbares RAM.
<>[Steve Becker ist ein Mac Berater, Autor und Programmierer. Andere von Steve geschriebene Artikel, wie auch von Ihm entwickelte und ausgezeichnete Shareware-Werkzeuge finden Sie auf seiner Webseite.]

<>< http://www.kagi.com/MacEase/>
 
 

<>Server unter AppleShare verbinden oder deren Verbindung abbrechen
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<>von Adam C. Engst

<>[Übersetzung Walter Sonnenberg]

<>Lang galt es als eine Stärke des Mac OS, daß mit AppleShare und persönlicher Dateinutzungssoftware Rechnernetze praktisch mühelos realisiert werden konnten. Genauer sind die Verknüpfungen gar nicht sichtbar, wenn man einen dieser Server des Systems verwendet - man kann auf einer lokalen Platte praktisch nichts anstellen, was nicht auch mit einer externen Platte laufen würde. Aber das Ein- und Ausschalten externer Verbindungen über AppleShare war schon immer mit Ärger verbunden, Das Kontrollfeld Auswahl bot jahrelang die einzige Möglichkeit, eine externe Platte erstmals in das System einzubeziehen (Die meisten generierten für solche Geräte dann gewöhnlich Alias-Symbole). In Mac OS 8.5 hat Apple dem Auswahl-Kontrollfeld den Netzwerk-Browser zur Seite gestellt, aber die altgewohnte Art, mit dem Kontrollfeld zu arbeiten, wurde nur langsam weniger eingesetzt - wenigstens ist das meine Beobachtung - besonders, weil der Netzwerk Browser eines nicht konnte, mit AppleShare genutzte Datenträger konnten nicht beim Rechnerstart automatisch angeschlossen werden.

<>In Mac OS 9 versuchte Apple das Problem des automatischen Anschlusses beim Start in den Griff zu bekommen, indem eine Alternative zum Auswahl-Kontrollfeld geschaffen wurde und die Abhängigkeit des Mac OS von in der kryptografierten prep-Datei gespeicherten Kennwörtern gegenüber externen Servern aufgehoben wurde. Unglücklicherweise erzeugten diese wohlgemeinten Änderungen einige Probleme bei schon lange Zeit bestehenden Anwendungen von AppleShare-Verbindungen und diese Probleme wurden durch die minimale Dokumentation dieser Änderungen erheblich verstärkt.

<>**Server Startordner** -- Obwohl mit dem Netzwerk Browser das Auswahlkontrollfeld nicht mehr so intensiv benötigt wird, war Auswahl in den Systemen 8.5 und 8.6 immer noch notwendig, um die externen Server für den automatischen Anschluß zu initialisieren (resp. dieses aufzuheben). Die Informationen dazu waren lange Zeit in der prep-Datei im Präferenzordner gespeichert; erfahrene Nutzer wußten, daß man durch Löschen dieser Datei lästige Fehler bereinigen konnte, die beim automatischen Start eines Netzwerkes auftreten konnten.

<>Apple entschied sich, die Abhängigkeit vom Auswahl-Kontrollfeld zu reduzieren und gleichzeitig die Informationen über automatisch anzuschließende Servergeräte in einen speziellen Server-Ordner zu verlagern, der im Mac OS 9 Systemordner untergebracht wurde. Aliasnamen von Servern, die dort gepeichert wurden, führen zum Anschluß des Originals beim Rechnerstart und Apple änderte Auswahl so ab, dass diese Aliasse automatisch generiert werden anstatt sie in einer AppleShare-Prep-Datei zu suchen. Sie können aber auch solche Aliasnamen für Server in den Systemordner ziehen, um sie automatisch in den Server-Subordner zu legen; das Kopieren eines Gerätesymbols aus dem Netzwerk-Browser zeigt dieselbe Wirkung.
<>Das Hauptproblem in dieser Situation besteht darin, daß Apple praktisch keinerlei Dokumentation dazu liefert. Es gibt keine Erwähnung im Hilfemenu, das über den Finder erreicht werden kann und ich brauchte mehrere Suchanläufe in Apples Tech Info Library, um dazu Informationen aufzutun.

<>< http://til.info.apple.com/>

<>Ich stolperte über diese Merkwürdigkeiten, als ich kürzlich gezwungen war, die Initialisierung meines Dateiservers zu aktualisieren, als ich einen Power Macintosh 8500 mit einem Paar externer 2GB-Platten gegen einen 6400 tauschte, der auf einer einzigen eingebauten 60GB-Platte unsere MP3-Sammlung beinhaltet. Wir nutzen den Mac in der Küche, dort steht ein Powerbook G3, um die MP3-Dateien abzuspielen, deswegen benötigt dieser dauernd einen Serverzugriff. Ursprünglich hatte ich die Geräte so eingerichtet, daß die 2GB-Platten angeschlossen wurden, wenn der Küchenrechner gestartet wurde, weil aber das Powerbook Wochen oder Monate durchlaufen kann, bevor es neu gestartet wird, hatte ich dies Gerät beim Serveraustausch vergessen. Selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, hätten mich die Dialogfenster geärgert, mit denen mein Paßwort beim Rechnerstart abgefragt wird, so überstand meine gewohnte Parametereinstellung den Wechsel zur Mac OS X public beta-Version nicht und ich beschloß, sie gründlich zu ändern.

<>Ich verbrachte damit einige Zeit und mußte einige Fehler suchen, bevor ich das Problem gelöst hatte. Ich versuchte auch, die AppleShare-prep-Datei zu löschen (die historische Lösung), startete mit einer Minimalversion der Systemerweiterungen, baute die Desktop-Datei neu auf, überschrieb das PRAM, löschte das Schlüsselbund, ersetzte den ganzen Präferenzordner kurzzeitig und versuchte es auch mit einer Neuinstallation des gesamten Mac OS. Nichts davon brachte Erfolg (im Rücklick meine ich, dass eine saubere Neuinstallation erfolgreich hätte sein müssen), am Ende durchstöberte ich sämtliche Aliasnamen, um zu sehen, ob einer davon für den Fehler verantwortlich sei. Dabei fand ich den Server-Ordner mit den Alias-Symbolen der beiden nicht zugänglichen Platten; das Löschen dieser beiden eliminierte das Problem unverzüglich. Mit diesem Ausgangspunkt war es nicht schwer, mithilfe der Tech Info Library die Begründung zu ermitteln. Obwohl mit den Suchbegriffen ""connect, server, startup"" nur ein einschlägiges Dokument gefunden wurde, war die Lösung in der Readme-Datei von AppleShare Client 3.8.6 (die wirklich gute Informationen enthält). An diesem Punkt suchte ich dann Informationen zum Server-Ordner und fand einen Artikel mit der Erklärung, welchem Zweck dieser Ordner diene, obwohl nicht erklärt war, was durch diesen Ordner ersetzt wird.

<>< http://til.info.apple.com/techinfo.nsf/artnum/n58523>
<>< http://til.info.apple.com/techinfo.nsf/artnum/n60544>

<>Es gab schon eine Information von Apple, und ich muß einen Teil der Schuld auf mich nehmen, daß ich solange gesucht habe und mich in längliche Fehlersuchprozeduren verstrickt habe, wo die Antwort doch in der Tech Info Library vorhanden war.

<>**Quiz Ergebnisse** -- Ich stand mit meiner Ignoranz gegenüber dieser Änderung nicht allein, nämlich grade 40% der Antworten zum Quiz der letzten Woche enthielten die richtige Antwort. Etwa 30% kannten die alte Methode, die AppleShare-prep-Datei zu löschen und circa 20% kamen der Lösung mit dem Löschen mittels der gehaltenen Control-Taste wenigstens nahe (dies funktioniert nicht - das Halten der Control-Taste führt Sie beim Start entweder in den MacsBug-Debugger oder gibt ihnen die Wahl zwischen den Moduln des Location Managers, wie man TidBITS-529 unter ""Ändern der Macintosh-Startreihenfolge"" entnehmen kann.

<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbpoll=64>
<>< http://db.tidbits.com/getbits.acgi?tbart=05922>
 
 

<>**Schlüssel-Etuis** -- Problematischer ist in diesem Zusammenhang die (mit Mac OS 9) neu eingeführte Methode, die Paßwörter für den Serverstart im Schlüsselbund zu speichern. Dieser Ansatz ist nicht unvernünftig; das Schlüsselbund ist in punkto Sicherheit sicherlich zuverlässiger als der Zwang, viele einzelne Paßwörter in der prep-Datei für AppleShare zu speichern, wo das Auswahl-Kontrollfeld bisher Name und Paßwort für solche Server ablegte.

<>Leider bedeutet die Benutzung der Technik mit dem Schlüsselbund zur Paßwort-Speicherung, daß ein Rechner nicht mehr ohne menschliche Eingabe starten kann. Man braucht zwar kein Server-Paßwort einzugeben aber für das Schlüsselbund selbst wird ein Paßwort benötigt. Obwohl man dazu ein leeres Wort als Paßwort benutzen kann (Was aus Sicherheitsgründen aber eigentlich schlecht ist), braucht man jemanden, der die Dialogbox zur Paßwortfrage schließt. Es ist schwer, mit Apple darüber zu argumentieren, die Sicherheit derart zu handhaben, aber es gibt viele interne Server unter AppleShare, die ständig in Betrieb sind und der Außenwelt nicht zugänglich sind. In diesen Anwendungsfällen ist mit dem neuen Mechanismus des Schlüsselbundes aus dem Mac OS eine wichtige Funktion verschwunden, daß nämlich der Rechner am Server ohne menschliche Mitwirkung starten kann.

<>In den offiziellen Schreiben schweigt Apple sich darüber aus, wie man dies Problem zu behandeln gedenkt. Obwohl ich auch hierzu in der Tech Info Library eine passende Lösung fand, ist diese eigentlich für ein anderes Problem gedacht: wenn man wirklich versucht, beim Rechnerstart ohne menschliches Zutun Server-Geräte anzuschließen, kann man mit dem Skript-Editor ein einzeiliges Skript erzeugen, es als Anwendung sichern (""nur ausführbar sichern"", das Fenster mit der Schlüsselbund-Paßwortabfrage darf nicht gezeigt werden) und in den Startobjekte-Ordner verschieben. Dabei sollte die einzige Skriptzeile wie folgt lauten, die Symbole in den Anführungsstrichen sind entsprechend mit Geräte- und Servernamen zu ersetzen (aber mit Anführungszeichen einzugeben). Wenn sie nicht grade einen Server mit einem Guest-Account benutzen, müssen sie auch den Benutzernamen Ihres Account und das notwendige Paßwort eingeben und sollten sicherstellen, daß andere Paßwörter nicht entschlüsselt werden können, wenn dies spezielle bekannt wird.

<>    mount volume "volumename or URL" on server "server" as
<>    user name "user" with password "password"

<>Eine Warnung noch - wenn Sie aus irgendeinem Grund wissen, daß der Server abgeschaltet wird, sollten Sie das Skript aus dem Startobjekte-Ordner entfernen; es besitzt keine vernünftige Fehlerbehandlung.

<>**Und die Moral von der Geschicht** -- Ich bin beschämt, daß ich so lange brauchte, sie beiden Phantomgeräte zu finden, die versucht wurden, beim Start über ihren Server anzuschließen. Am Ende kümmert mich das allerdings wenig, weil ich bei der Gelegenheit einiges in Erfahrung bringen konnte und darüber schreiben konnte, so kann ich hoffentlich anderen helfen, nicht in die selbe Falle zu tappen und ihre Macs effektiver einzusetzen.

<>Daneben habe ich noch in zwei Punkten Bedenken: Wenn ein weniger erfahrener Macintosh-Benutzer diegleichen Probleme zu lösen hätte, würde er damit wahrscheinlich viel Zeit verplempern, weil die Antwort in der technischen Dokumentation außerhalb seiner Erfahrungsbereiche versteckt ist. Man hält heute Dokumentationspapiere für unnötig, weil die Programme so schön einfach benutzt werden können, daß praktisch niemand mehr oder doch nur sehr wenige Schwierigkeiten hat (haben) [Entschuldigung an Dr.Seuss - AE]. Ich hoffe, der Sarkasmus hinter diesen Wörtern brennt kein Loch in den Teppich - trotz einiger weniger guter Beispiele von Dokumentation kann man den allgemeinen Stand der Dokumentationskunst in der Industrie nur betrauern.

<>Zweitens hat mir diese Situation gezeigt, daß alle Erfahrung, die ich mit Macs und Netzwerken mit AppleShare gesammelt habe, total nutzlos war, nachdem Apple nur eine Kleinigkeit geändert hat. Ich habe mit der öffentlich zugänglichen Beta-Version von Mac OS X etwas gespielt und, obwohl noch einige Änderungen vorgenommen werden, lebe ich in der Furcht, daß viele derzeitigen Macintosh-Experten mit der insgesamt neuen Umgebung in Mac OS X vollständig ins Schwimmen geraten. Auch wenn es sich herausstellen sollte, daß es in der Benutzung einfach sein sollte, wissen wir damit noch nicht, daß keine weiteren Fehler gesucht werden müssen. Wir können immer hoffen, daß nicht viele Fehler bleiben, aber das von einer neuen Systemversion anzunehmen ist wohl bestenfalls optimistisch.

<>Die Lösung? Gehen wir einen Absatz zurück - liegt in der Dokumentation - Ich hoffe, Apple plant mehr als diese armselige Online-Hilfefunktion. Dokumentation sollte mehr sein als die Beschreibung des Ist-Zustandes. Sie sollte erklären, lehren, Hintergründe darbieten und vielleicht auch den Leser ermutigen, weiteres zu erkunden. Technische Handbücher sind keine Novellen, aber ein gutes Handbuch ist nicht weniger als ein Fenster zu einer anderen Welt und die Welt, die ein Handbuch offenbart, ist die Wirklichkeit.
 

<>$  Beteiligte Übersetzer: Gernot Hecht [GH] und Walter Sonnenberg
<>    Deutsche Redaktion: Walter Sonnenberg<>

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