TidBITS - Deutsch

Mitarbeit im Übersetzerteam der TidBITS

Jeden Dienstag stürzt sich ein engagiertes Team von Idealisten auf die neueste Ausgabe der TidBITS, um sie ins Deutsche zu übersetzen und somit einem noch größeren Kreis von Macintosh-Fans zugänglich zu machen.

Um die Arbeitsbelastung für die - allesamt ehrenamtlichen - Übersetzer im erträglichen Rahmen zu halten, suchen wir ständig Leute, die sich zutrauen, uns bei diesem Job zu unterstützen.

Manchmal sind wir allerdings auch zum Feiern aufgelegt, so z. B. am Samstag, den 10.07.99 als bei Heike Kurtz ein Treffen der TidBITS-Übersetzer stattfand (es sollte eigentlich eine Grillparty werden, fand aber dann wegen anhaltenden Regens in Heikes Wohnzimmer statt).

Von links: André Schleife, Walter "Sonni" Sonnenberg, Heike Kurtz (das Blaue im Vordergrund ist die Rückenlehne des Hochstuhls von Heikes Sohn Martin (geb. 3.3.99)). Leider war den anderen aktiven Übersetzern der Weg aus Kiel bzw. Uetersen nach Legau (Allgäu) dann doch etwas zu weit...

Haben Sie Interesse? So arbeiten wir:

Für die Übersetzer der TidBITS gibt es eine eigene Mailingliste, in der wöchentlich die Aufteilung bekanntgegeben wird und die ein Forum für die Kommunikation unter den Übersetzern bildet.

Benutzen Sie zur Anmeldung bitte die folgende Adresse (mit Ihrer E-Mail-Adresse als Absender, ohne Betreff ("Subject"), ohne weiteren Text):

<tidbits-de-trans-on@tidbits.com>

Falls Sie sich abmelden wollen, benutzen Sie die folgende Adresse (mit Ihrer E-Mail-Adresse als Absender, ohne Betreff ("Subject"), ohne weiteren Text):

<tidbits-de-trans-off@tidbits.com>


Wie wird gearbeitet?

Jeden Dienstag, wenn die neue Ausgabe der TidBITS herauskommt, schickt Heike Kurtz eine Mail mit der Aufteilung der neuen Ausgabe an die Liste. Die Übersetzer können sich dann einen Teil aussuchen, den sie verbindlich übersetzen möchten, und teilen dies der Liste mit - möglichst bereits im Betreff. Das sieht dann z. B. so aus:

Mail von Heike
Betreff: Aufteilung TidBITS 08/15
Body: Teil 1: Rhabarber
Teil 2: Bahnhof
Teil 3: Zahltag Anfang bis "...und da verließen sie ihn."
Teil 4: Zahltag ab "und wenn sie nicht gestorben sind..." bis Ende

Mail Übersetzer 1:
Betreff: Ich nehme Teil 1
Body: s.o.

Mail Übersetzer 2:
Betreff: Ich nehme Teil 3 und 4
Body: s.o.

Ziel ist es, die fertigen Übersetzungen am auf die jeweilige Ausgabe folgenden Sonntag an Heikes E-Mail-Adresse mail@heikekurtz.de zu schicken. Sie fügt das Ganze dann im Laufe des Montags zusammen, liest Korrektur, erstellt die Mail- und HTML-Version und veröffentlicht die deutsche Ausgabe entweder Montag oder Dienstag zeitgleich per E-Mail und auf den Homepages.

Zur Zeit hinken wir dem Wochenrhythmus zwar ein wenig hinterher, aber genau deshalb brauchen wir ja noch etwas Unterstützung, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen...


Worauf ist beim Übersetzen zu achten?

Hier die Kopie einer Mail, die irgendwann an alle Übersetzer rausging:

1. Bitte sendet mir Eure Übersetzungen als Textdateien, die an eine E-Mail angehängt werden. Schreibt den Text einfach ganz normal, ohne jegliche Absatzstile oder Sonderformatierungen und vor allem mit ganz normalen Umlauten.

Sicher ändere ich die Umlaute in der E-Mail-Version in ae, ue usw. um (ich hatte das eine zeitlang nicht gemacht, habe aber dann Beschwerden von Lesern bekommen, die unverständlichen %$SD$-Salat erhielten), weil manche Server, über die die Mails laufen, eben noch die olle 7-Bit-Codierung haben. Dafür habe ich aber einen Makro, den ich einfach am Schluß über die jeweilige Ausgabe laufen lasse.

Für die HTML-Version brauche ich den Text nämlich mit Umlauten (HTML kann das) und während man äöü etc. ganz einfach per Makro und "alles ersetzen" umändern kann, ist das im umgekehrten Fall nicht möglich, da dann z. B.Wörter wie "issü" etc. herauskommen.

Ein ähnliches Problem habe ich, wenn Übersetzungen einfach im "Body" einer Mail ankommen: jeder E-Mail-Editor hat eine maximale Zeilenlänge, nach der er den Text abschneidet und eine Absatzendemarke ("Return") setzt. Da ich nicht alle Returns ersetzen kann - die von den richtigen Absätzen brauche ich nämlich - muß ich also manuell alle überflüssigen Returns aus solchen Texten löschen.

2. Unter-Überschriften, die im Original mit **Überschrift** -- stehen, sollten auch in der Übersetzung genau so formatiert werden (zwei Sternchen, Text, zwei Sternchen, Leertaste, zwei Gedankenstriche, Leertaste). Ein kleiner Schritt für Euch, eine ziemliche Arbeitserleichterung für mich, da ich die fehlenden Sternchen und Leerschritte dann nicht mehr manuell einfügen muß.

3. Anmerkungen, die dem Leser das Verständnis des Textes erleichtern oder auf den deutschen Sprachraum bezogene Zusatzinformationen liefern sind herzlich willkommen. Sie müssen aber unbedingt als solche gekennzeichnet werden, und zwar unter Angabe des eigenen Namenskürzels. In der TidBITS ist hierfür die folgende Form festgelegt: [Dies ist eine Anmerkung -- NN], also eckige Klammer auf (Wahltaste + 5), Anmerkung, Leertaste, zwei Gedankenstriche, Leertaste, Namenskürzel des Anmerkers, eckige Klammer zu (Wahltaste + 6). Als Namenskürzel verwende ich, sofern keine anderen Wünsche vorliegen, jeweils den ersten Buchstaben des Vor- und Nachnamens, also bei mir z. B. HK.

4. Da ich denke, daß wir alle für unsere Bemühungen ein wenig Publizität verdient haben, füge ich unter jeder Ausgabe die Namen der Übersetzer mit Namenskürzel sowie deren E-Mail-Adresse ein. Sollte jemand nicht wollen, daß seine E-Mail-Adresse veröffentlicht wird, bitte ich um Nachricht.

5. Sowohl die Autoren als auch die Übersetzer haben ein Recht darauf genannt zu werden. Die Nennung der Autoren sollte einfach unverändert aus der Originalausgabe übernommen werden (incl. E-Mail-Adresse, soweit vorhanden), die Nennung der Übersetzer erfolgt eine Zeile darunter in folgender Form: [Übersetzung: Max Schlaumeier <max.schlaumeier@provider.de>]. Da diese Form nun schon seit Jahren so gehandhabt wird, möchte ich sie gerne beibehalten. Die E-Mail-Adressen der Übersetzer stehen nochmal am Ende einer jeden Ausgabe (s.o.)

6. Natürlich lassen sich Anglizismen in einer Publikation wie der TidBITS nicht vermeiden, manche Begriffen haben sich schon so auf Englisch eingebürgert, daß die deutsche Entsprechung von niemandem verstanden würde oder sich seltsam anhört (z. B. E-Mail). Dennoch wäre es schön, wenn die deutsche Ausgabe auch eine solche bliebe, d. h. wenn Worte, für die es eine verständliche deutsche Alternative gibt, auch durch diese ersetzt würden (z. B. "herunterladen" anstatt "downloaden" oder "Festplatte" statt "Harddisk"). Bezeichnungen von Menüs etc. bei Rezensionen von Programmen, die es nicht in der deutschen Version gibt, sollten Englisch belassen werden.


Wieviel Arbeit ist damit verbunden?

Nun, das hängt natürlich ganz entscheidend von der Größe des Übersetzerteams ab. Im Moment sind wir ca. 3-4 standhafte Seelen, d. h. jeder hat fast jede Woche einen Teil von ca. 3 A4-Seiten zu übersetzen und benötigt dafür - je nach Umfang und Autor - zwei bis sechs Stunden. Da jede Ausgabe im Durchschnitt vier Teile hat, wäre es natürlich toll, wenn wir die Zahl der ständigen Mitarbeiter so erhöhen könnten, daß jeder nur noch alle zwei Wochen etwas übersetzen muß, denn das steigert die Motivation ungemein. Außerdem will man ja auch mal Urlaub machen o. a.

Also - wer sich berufen fühlt, bitte umgehend bei Heike Kurtz mail@heikekurtz.de melden!


© Heike Kurtz Übersetzungsdienst , Magnusweg 4, D-87764 Legau